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Jüdische Rundschau · 1923-06-15 · Heft 48 (15.6.1923) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 48 (15.6.1923)
Date
1923-06-15
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JUEDJSCHE RUNDSCHAU Seite 20.ו t •I 1 j s i Kr. 48 fy% *zx tj TJ/OT'ak *tttiTIT'T.ti C*U.A» ,•L» Ü ^;»1 .J. , וז . <* e 1 za» 1: fih/r-f ־ז~ן«ד»/*, ,״»•־ו«•/ ך. ^*4m# 4Jt> «4L j>«i X4> Ni*✓ 4ä> iw» Vi» kutivc auf. Oruml von Vertragen mit diesen Organisationen. Die Verträge unterliegen der e1Ki;׳t1Iti^er1 Billigung <k־s xk>- nistischen Kongresses, bzw. der Jabreskonferenz. Zloeistiselie Organisation, Jewish Agency, WeStacreß Der Landesvorstand hat davon abgesehen, die Dolecicrtcntagsvcrhandlungen über die Frage ״Jcwisli Agency, \VYI1ko«grcH und Zionistische Organisation“ dtirth ein offizielles Referat cinleitcti zu lassen. Eine Klärung wird vielmehr durch Gegenüberstellung zweier bc >11־ jers stark divergierender Anschauungen angestrebt, Die Referate der Herren l>r. Kaznelsou und Feuerring sind daher nicht als Meinungsäußerungen des Landesvor- Standes zu bewerten. * Thesen zum Referat von Dr. S i e g m u n d Kaznclson, 1. t>js Endziel der zionistischen Arbeit in Palästina ist <1!c Bildung einer geschlossenen jüdische« Siedlung und die Erlangung der Bcvulkennigsmehiheit. Seit dem ieuten Kon- ״rdi 'lut sieh das Tempo der zionistischen Tortschritte im Lande auch gegenüber dem Vorjahre verlang• samt und zuweilen hat cs oft Mühe gekostet, auch n u r das Bestehende zu erhalten. Dieser Zustand muß bei l־'ortdauer seiner .Ursachen, vor allem der finanziellen Krisis, zunächst zum Stillstand, schließlich aber zur Ver• Dichtung der bisher errungenen Stellung im Lande führen. II. Zur Uebenvindung der Krise und Beschleunigung des Tempos der Palüstinaarbeit ist eine äußerste und anhaltende Kraftnnstrengung des jüdisdicn Volkes erforderlich. Waler dis Mittel der Intensivierung der Arbeit, die An- Spannung aller Kräfte der Zionisten selbst, noch das Mittel der Extcnsivicrung, die Gewinnung der weitesten Kreise der Weltjudcnlicit, darf vernachlässigt werden, um einen ra selten und stetigen Fortschritt der Siedlungslätigkcit zu sichern. ni. Die sicherste Gewähr für den Aufbau eines jüdischen Palästina ist Bestand und Stärkung der Zionist• liehen Organisation, der historischen und künftigen Trägerin des nationalen und des Palästinagcdankens j!n Ju• dentum. Die ungenügenden finanziellen mul propagandistischen Resultate der zionistischen Arbeit im Galutlt sind nur auf Mängel ihrer Organisierung und des heutigen Aufbaus der Zionistischen Organisation zurückzuführen. Zur Reform der Verfassung und Verwaltung der Organisation ist vorzuschlagc»: a) Strengere Kompctenzvertcilung in der zionistischen Exe• kutivc: Unabhängigkeit der politischen Führung, Schaffung einer gleich autoritativen Organisationsleitung als Zentralstelle für die gesamte vcrelnhcit• lichte Geldaufbringung und Propaganda, Einsetzung je eines der Londoner Exekutive verantwortlichen Leiters der politischen und kolonisatorischen Arbeit in Palästina. Weitgeltende Vollmachten der so gegliederten Exe• kutivc zur Kontrolle und Organisierung der Landesverbände, zur Erweiterung des Beamtenapparats usw, b) Das Große Aktionskomitee füllt mit dem Zentralrat (der Jahreskonferenz) zusammen. Zur Herbei• führung einer geordneten Regierungsbildung de• signiert es vor dem Kongreß den Präsidenten der kirnt‘• tigen Exekutive, der diese auf Grund eines bestimmten innen- und außenpolitischen Programms zusammensetzt, um ihre Homogenität zu sichern. c) Der Kongreß stellt den Etat für die gesamte zio• nistiscTie Palästinaarbeit auf und beschließt seine Be• deckung durch Kontigenticrung auf die Landes• und Sonderverbände. IV. Die J e w i s h' A ge n c y ist die völkerrechtlich allein an• erkannte, das zum Aufbau der nationalen Heimstätte bc• reite jüdische Volk gegenüber der Mandatarmaebt, dem Völ• kerbund und der Landcsvcrwaltung ausschließlich repnisentierende Instanz. Die Uebcrfragung der ganzen Hülle an Verantwortung, Macht und Berechtigung an sic erfordert die sorgfältigste Ausschließung aller für den Aufbau einer nationalen Heimstätte vielleicht dadurch entstellenden Ge• fahren. Die Iklassuttg der Zionistischen Organisation als Agency ist weder formell auf Grund der im Mandat eingegangenen Verpflichtung zur Heranziehung anderer Kreise des jüdischen Volkes noch auch saclüich aus dein in These II angegebenen Grunde möglich. Die Konstituierung der Jewish Agency als gcsnmtjwdischc Vertretung hat dergestalt zu erfolgen, daß die Zionistische Organisation und die Judenbeiten der einzelnen Länder (durch ihre atterkannten Ver• trctungskörpcrschaficn oder führenden Organisationen) einen Council bilden, bei dem die llälfie der Mitglieder aus Vertreten! der Zionistischen Organisation besieht. Dieser Councül 'Gült einen engeren Ausschuß als seine Exekutive,■ die ihm verantwortlich ist. Die Exekutive der Zionistischen Org;,ni• sMiott gehört auch dem Council der Agency an, weitere zio• nisiisdie Vertreter wählt der Kongreß. Der Keren Hajcssod, der seiner Struktur nach bereits jetzt eine gesamtjiidisehe Institution ist, wird zum finanziellen Instrument der Agency, de äsen Council gleichzeitig auch der seine ist. Die Jewish Agency soll Leitung und Kontrolle auch über die bisher 'חסי den ihr angeschlosscncii Organisationen selbständig ge• führte Pnliisiiiiaarbeit und gemeinsames Einvernehmen dieser Organisationen untereinander anstreben. V. Der jüdische Weltkongreß für den Aufbau Palästinas 1.st das geeignetste Mittel zur Erfassung des gesamten jüdischen Volkes für den Palästinagedanken. Seine ideelle Erforderlichkeit ist unabhängig von technischen Erwägungen, praktischen Bedenken und den unleugbar bestehenden grollen Schwierigkeiten seiner Verwirklichung. Ebenso ist aber die Idee der Einheit des jüdischen Volkes und der gesamt■ jüdischen Verpflichtung für den Aufbau des jiidisdten Landes, die dem Gedanken des Weltkongresses zufirutulc liegt, zu hoch, als daß aus untergeordneten Ge•• Jichtspunktai ihre sofortige Realisierung auch in unzuläng- “£hcr Form gefordert werden darf. Die Teilnahme aller noch erreichbaren Teile des Volkes steht nicht allein in der Macht der Zionistischen Organisation. Eine der Hauptaufgaben des Palastinakongresses wäre die Erneuerung der Jewish Agency durch direkte Wahl. Da die Einberufung des Weltkongresses nach Konstituierung der Jewish Agency nur durch diese erfolgen kann, sollen die zionistischen Vertreter in ihr den Auftrag erhalten, durch Gewinnung der nicht/.ionistiselicn Mitglieder für den Gedanken des Patästinakongresscs diesen in die Tat umzusetzen. * Thesen zum Referat Feuerring. L Ke gewaltigen Erschütterungen, denen die europäische Judeniteit, insbesondere die Juden der östlichen Länder, wah• raut des Weltkrieges ausgesetzt waren, im Verein mit der B.ilfour-Dcklaration ltabcn zeitweise auch eine große Zahl von Juden, die von jeher außerhalb der Zionistischen Organisation gestanden haben, dazu gebracht, die Notwendigkeit der Lösung der jüdischen Frage stärker zu empfinden und 111 Palästina das Ziel dieser Lösung zu sehen. Noch zur Zeit iles letzten Zionistenkongresses durfte man annchmcn, daß weitere jüdische Schichten, die bisher von der Palästina- Strömung unberührt waren, zwar nicht geneigt sein würden, in die Zionistische Organisation ciiizutrctcn, wohl aber bereit sein würden, als Partner der Zionistischen Organisation die Verantwortung für den Aufbau des jüdischen Palästina zu tißcrnehttictt und sich mit großer Energie aktiv für die Auf• bauarbeit cinz.usctz.cn. II. Die letzten beiden Jahre haben erwiesen, daß diese Hoff• innigen trügerisch waren; wohl haben einzelne Persönlich• keife« aus allen Lagern die neue Situation im Judentum erkannt und sich für den Aufbau Palästinas (gemeinsam mit der Zionistischen Organisation) zur Verfügung gestellt. Nirgeuds aber, und besonders nicht in Westeuropa, haben gescltlossene, von jeher organisierte jüdische Gruppen die Mit- Wirkung an der Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina ernstlich als Arbeitsaufgabe für die nächsten Jahre übernommen, noch gar ihre prinzipiclle Einstellung zum nationalen Judentum einer Revision unterzogen. . II,. Die Tatsache, daß es der Zionistischen Organisation in den letzten Jahren nicht gelungen ist, ihre finanziellen Eingange so zu steigern, daß das auf dem XII. Kongresse be• schlossene Budget ciugchalten werden konnte, ja, daß es zeitweise sogar unmöglich war, die Arbeit im‘Lande in dem bisher geleisteten Ausmaße, aufrecht zu erhalten, hat zu einer schweren Krisis in Jischuw und in der zionistischen Bewegung geführt. In dieser Notlage erblicken viele im Palästina-Weltkongreß da9 einzige Mittel zur radikalen Bessenmg der Situation, und die Karlsbader Jahreskonferenz hat sich denn auch für diesen Weg ausgesprochen. Der Palästina-Weltkongreß ist zweifellos prinzipiclt die idealste ■ Form für die Mobilisierung aller jüdisdicn Kräfte für den Aufbau Palästinas, aber er kamt nur Sinn haben als Organ der Sammluitg aller 11t Palästina verantwortungsvoll interessierten jü- Gischen Gruppen zwecks Formulierung des gemeinsamen Ar• beitsweges. Ohne gleichen Willen kein gemeinsamer Weg! Propagandistisch kann ein Palästina-Weltkongreß, an dem außer der Zionistischen Organisation keine anderen organi• sierten jüdischen Verbände tcilnchmcn, zwar wohl Einzelne dem Palästina-Interesse gewinnen, nicht aber fcstorienticrtc Gruppen zu aktiver Arbeit erobern. Der Palästina-Wcltkongreß ist darum ein Ziel, nicht der Anfang; zionistischer Propaganda der nächsten Jahre. IV. Das Versagen der übrigen Teile der Judenheit legt die Hauptlast, und alleinige Verantwortung für die Fortführung und das Gelingen des Palästinawcrkcs erneut und in doppelter Schwere auf die Zionistische Organisation. Jahrelang genährte Hoffnungen auf Hilfe von außen haben im Verein mit ungünstigen äußeren Ursachen den Mut und den Arbeits* drang der Zionisten empfindlich geschwächt. Die Erkenntnis, daß in der Gruppierung der Judenheit sich nur wenig geändert, daß von der Zionistischen Organisation allein im wesentlichen Gedeihen und Verderb des Aufbauwerkes abhüngt, wird das zionistische Selbstvertrauen wieder beleben, den zionistischen Arbeitseifer anstacheln, kurz, zur Ueberwindung der psychologischen Krise itn Zionismus fuhren. V. Ais fast alleinige Trägerin des Palästina-Gedankens und der materiellen Lasten für den Aufbau der jüdisdicn, Siedlung im Lande ist die Zionistische Organisation berechtigt, aus ihren eigenen Rethen die in Artikel 4 des Mandats stipulierte Jewish Agency zu bilden. Die Hinzuziehung außerhalb der Zio• nistischen Organisation stehender jüdischer Einzelpersönlich•!seiten und Vertreter jüdischer Organisationen zur Jewish Agency ist in den Fällen erwünscht und dringend anzustreben, in denen absolute Gewähr für aktive und verantwortungs• volle Mitarbeit im Sinne der Erridititng der nationalen Heim• statte gegeben ist. Persönliche Eignung und Verpflichtung zu tätiger Arbeitsleistung müssen für die Aufnahme Voraussetzuug sein. Die zionistischen Vertreter der Jewish Agency und die. ihr als Einzclpcrsönlichkcitcn angehörenden Mitglieder werden jeweilig vom Zionistenkongreß, bzw. von seinen Or- ״aiten gewählt. Die Hinzuziehung von Vertretern anderer jüdischer Organisationen erfolgt durch die Zionistische ExetöOOOöÖ Oefbäumq und Nutzhölzer wurden bisher vom Koren Kajemeth für die Aufforstung Erez Israels gepflanzt. Ein Teil dieser Pflanzung ist im Hcrzl-Wald Vereinigt als ewiges Denkmal der lebenden Palästinaarbeit Theodor Herzls, Jeder Zionist gedenke zum 20. Tammus (4. Juli) deraTodestoge Herzls der Baumspende des Keren Kajemeth. ■t.ari »“־■ft, - 1 .1 ■lg!m«־fasiSt.1lll■, »T i.eärrTrtf^'lir11'׳^.. Die finanzielle Krise der Zionistischen Organisation ist nicht nur eine Folge der psychologischen Gründe, sondern zum wesentlichen Teil auch auf das Versagen des propa• ganclistisrfirn und organisatorischen Apparates zurückzuSühicn. Eine gründliche Reform ist vonnöten. Die folgenden Punkte sind die wesentlichsten: 1. Kleine homogene Exekutive mit dem Sitz in London, in bestimmter Rcssortcuitcilung arbeitend. 2. Ernennung eines verantwortlichen Vertreters in Palästina, der seine Mitarbeiter selbst bestellt, und dem eut Beirat von Jischuw und von ilutclt die Exekutive ernannten Vertretern zur Seite steht. 3. Vereinheitlichung der Fmanzaktionen, gewährleistet durch gemeinsame Bcrntungskomitecs der Exekutive, Keren Kajemeth, Keren Hajcssod, Batiken. 4. Unbedingte Suprematie der Exekutive in allen Insti• futionen. 5. Ausbau der zionistischen Beamtenschaft. 6. Recht zur Errichtung von der Exekutive direkt vernnt* wörtlichen finanziellen und propagandistischen Büros in Laudem, in denen bisher aut diesem Gebiete Erfolge nicht erzielt worden sind. 7. Energische Wiederaufnahme einer systematischen zionistischen Propaganda in allen Ländern. 8. Zentralstelle für Propaganda für Finanzinslitute. 9. Nicht Schekclzahlcr, sondern Ortsgruppen in Zukunft Organisationszellfn. Sicherung des Propagandabudgets der Exekutive durch besondere Abgabe, 10. Umgestaltung des Kongresses, insbesondere Zweiteilung in eine national-demonstrative und eine praktisch ar* beitende Tagung. 4c Resolution der Ortsgruppe II a m b tt r g A i t o n a. ״Die zunehmenden inneren und äußeren Schwierigkeiten, welche sich dem Aufbau Erez-tsrnels entgcgenstellen, nötigen zu der Erkenntnis, daß es unmöglich ist, aut die Dauer aus den Kräften der Z.O. selbst die Mittel für die Erhaltung des Bestehenden und den Aufbau in Palästina aufzubringen. Daher erscheint der Hamburger Zionistischen Vereinigung die Erweiterung der Jewish Ägcncv, welche bisher durch die Z.O. allein repräsentiert wird, als dringende und unaufschiebbarc Forderung. Die Jewish Agency kann naturgemäß nicht mit ihrer Entstellung ihre Aufgabe lösen, sondern cs muß erkannt werden, daß sic erst die Voraussetzung für die Gewinnung aller pntastinafreundlidien Kräfte des jüdischen Volkes bildet. So selbstverständlich cs ist, daß die Z.O. als solche erhalten bleiben muß, 80 deutlich mulS verstanden werden, daß eine neue Politik der Mitverantwortung mul Mitarbeit alter nicht von vornherein unwirksam gemacht werden darf durch öffentliehe Diskussionen, welche der Souveränität eines demokratisch gewählten Weltkongresses vorgreifen. Es muß vielmehr Angelegenheit einiger verantwortlicher Führer sein, den Gedanken der Jewish Agency auf dem Wege der Verhandlungen allmählich zur Ausführung zu bringe.1. Schon aus diesem Grunde erscheint der H. Z. V. die Ein- Setzung einer nur aus wenigen Männern bestehenden Exekutive notwendig, welche von diesem Kongreß Vollmacht erhalten soll, bis zum nächsten Kongreß eine proviso« rische Jewish Agency zu bilden und Arbeitsmethoden dieser Körperschaft zu erproben. Erst der nächste Kongreß soll über das Resultat der gemachten Bemühungen entscheiden.'* Resolution der Ortsgruppe München. ״Die Zionistische Ortsgruppe M ü nche ח hält die Auf• rcchtcrhaUung einer starken zionistischen Organisation für dringend crfordciLch. Darüber hinaus wünscht sie die Auf• nähme von Verhandlungen mit anderen jüdischen Organisationen zum Zwecke der Teilnahme derselben am Palästina- Aufbau und an der Verantwortlichkeit für den Aufbau. Sie hält es jedoch für untunlich, Personen oder Organisationen, die bisher den Willen zur aktiven Mitwirkung am Palästina■ Aufbau nicht erkennbar gemacht haben, den Einfluß auf den Palästina-Aufbau durch Eintritt in die Jewish Agency einzuräumen.“ Gastkarten zum Kongreß Es ist dem Kongicßbnro möglich geworden, den zionistischen Verbänden von Polen, Oesterreich und Deutschland eine beschränkte Anzahl von Sitzplätzen ' zum Preise von tschechischen Ke. 100 für die Gesamt■( daucr und je tschechischen Ke. 50 für die Zeit vom( 6. bis 11. August und vom 12. August bis zum Schlüsse des Kongresses zur Verfügung zu stellen (Kategorie lVa), Die Bestellung dieser Karten sowie der Oastkarten überhaupt ntuß sofort bei den betreffenden Landesverbänden bezw. den Landesbüros der Sonderverbände erfolgen. Sämtliche Bestellungen für (iarfkarten müssen von den Landesverbänden bezw. di'n Landesbüros der Sonder• verbände dem Kongreßbüro bis spätestens 25. Juni übermitteit werden. ln Deutschland wohnhafte Personen haben ihre Bä s t e 11 u n g e n untergenauer Angäbe aller Details an die Zionistische Ver* cinigung für Deutschland, Berlin W, 15, Sächsische S t r. 8, zu richten. Büro des XIII. Z ion i 5 t e n - Ko n ״ re s s e s, Karlsbad. Wir empfehlen dringend, von dieser Ermäßigung; Gebrauch zu machen. Die Karten zu 100 Ke. werden' an Güte nicht hinter den 200-Kc.-Plätzen, teilweise vielleicht nicht hinter der Kategorie III zurückstehen. Wir empfehlen auch eine Kombination derart, daß für die zweite Hälfte des Kongresses Steholatz.karten 711 15 Ke. genommen werden, für die erste Hälfte Sitzplatzkarten zu 50 Ke. In der zweiten Hälfte des Kongresses ist der Zuschauerraum erfahrungsgemäß wenig gefüllt. Zionistische Vereinigung für D c 11 t s c h 1 and, Berlin W. 15, Sächsische Str. 8.

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