Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 41-42 (25.5.1923)
- Date
- 1923-05-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 244 Stellung gespielt hat. Freilich kann man darauf hinweisen, daß diese Crkl.'irmi״ hei den Arabern wenig Entgegen* kommen und Vertrauen gefunden hat; aber dies kann angesichts der ve harmiisvellcn und verantwortungslose» Phraseologie und des Verhaltens mancher zionistischen Kreise nicht ™letzt in Palästina selbst, nicht erstaunlich erscheinen, Her Wert dieser Deklaration sollte aber vor allem auch ein inncrzionistisch erziehlicher sein, Audi die Zionisten mußten daran erinnert werden, was cigcntlieh unser Ziel ist und wie allein das Zusammenleben jmit den Arabern in Zukunft geregelt werden kann. Es ist vielleicht menschlich begreiflich, aber politisch nicht z״ entschuldigen, wenn gewisse zionistische Kreise in und außerhalb Palästinas in einer Stimmung der Verbitterung und der Uebcrlicbung gegenüber den Arabern verharren und statt immer wieder offene Worte von Volk zu Volk und direkte Beziehungen zu suchen, an die englische Faust appellieren und über die englische ״Sabotage der Mandatscrfüllnng“ klagen. Wir verkennen nicht, wieviel riehtiges in dieser Mißstimmung liegt, wieviel z. B. manche jmt’scmitischc und manche auch nur ahnungslose Beamte in Palästina durch jhr Verhalten zur Trübung der jüdischarabischen Beziehungen beigetragen haben. Aber durch ewiges Murren und Raisonnicrcn, durch die Politik der ewigen ,,geharnischten Proteste“, für die allmählich auch das feinste Ohr abgestumpft werden muß, wird nichts gebessert. Nur ein Weg stellt uns offen und nur dieser eine Weg wird uns auch eine gewisse Sicherheit gegenüber allen politischen Wandlungen geben können: Die direkte Aussprache mit den Arabern von Volk zu Volk, die Schäftung einer In'eiesscnsoiidariüit, die uns den ungestörten Aufbau unserer nationalen Heimstätte sichert und den Arabern klar umrissene, wertvolle Vorteile nioralischer und ökonomischer Natur für ihre nationale Aufcrstchung bietet, Dieser Oedanke hat sieh in der letzten Zeit auch ln der zionistischen Politik Bahn gebrochen. Er nimmt verschiedene Formen an, wichtig ist jedoch, daß der Grundgedanke immer mehr im jüdischen Volk um sich greift. Schon vor der Untcrsaiehungskoinmission wegen der Maiunruhen hat Dr. Eder erklärt, unser politisches Ziel sei die Schaffung einer Art ״Vereinigten Staaten des vorderen Orients“, deren integrierender Bestandteil ein Palästina mit jüdischer Präponderanz sein soll. Derselbe Gedanke wurde gerade in letzter Zeit von Dr, Weizmann .ausgesprochen, der schon vor seiner letzten Palästinareise und noch starker nach dieser Reise die Notwendigkeit betonte, unsere Politik mit der im ganzen Orient deutlich hervortre',enden Tendenz eines großarabisehen Föderalismus in Einklang zu bringen. Derselbe!Gedanke wird literarisch ausgeführt in einem sehr bemerkenswerten Artikel von Dr. Viktor Jacobsohn itn letzten Heft der Zeitschrift ״Der Jude“.. Seit dem letzten Kongreß sind tatsächlich seitens der Exekutive auch gewisse praktische Schritte der direkten Verhandlung mit den Arabern unternommen worden. In einer der letzten Nummern des ״Doar Hajom-*' berichtet Herr Sapir über solche Verhandlungen, die darauf abzielten, von arabischer Seite eine Zustimmung zur Balfour- Deklaration zu erlangen, wofür eine bestimmte jüdische Gegenleistung geboten werden sollte. Bemerkenswert ist d;e Feststellung, daß die Verhandlungen keineswegs von einer der beiden Seiten abgebrochen wurden, sondern infolge eines Eingriffes von außen nicht zum Abschluß kamen. Obwohl Sapir gerade in der letzten Zeit mit iWeizmann öfter zusammengearbeitet hat (der Chefredaktcur des ״Doar Hajom“, Ben-Awi, war Weizmanns poli* tischer Sekretär’ während seines letzten Aufenthaltes in Palästina), ist naturgemäß dieser zudem noch polemische Zeitungsartikel keine Grundlage für eine ernste Bcurteilung der Aktionen selbst. In einem Punkte aber müssen wir dem ״Doar Hajom“, mit dem wir im allgemeinen in zionistischen Fragen selten übereinstimmen, recht geben: daß jeder in Palästina wohnende Jude — und darüber hinaus die Juden außerhalb Palästinas —• wissen!muß, daß wir in Palästina eine politische Einheit mit den Arabern herstellen müssen. Um dieses Ziel zu erreichen, das allein unsere Arbeit sichern kann, müssen wir auch bereit sein, Opfer zu bringen. Vielleicht auch Opfer des Prestiges, die schwcrfallcn mögen, im Grunde aber weniger Bedeutung haben als viele meinen. Wir begrüßen, daß .Weizmann in der letzten Zeit solche Wege gesucht hat und es scheint uns ein bcdenklicher Beweis für den Mangel an Selbstkritik vieler zionistischer Politiker und Publizisten, wenn sie sich für befugt halten, Weizmann gegenüber die Bedeutung des englischen Schutzes zu unterstreichen und zu fordern, daß wir England gegenüber auf unserem Schein bestehen sollen und den Arabern gegenüber keine Kon- Zessionen machen. Weizmann, der schließlich um die Balfour-Deklaration auch gewisse Verdienste hat, dürfte kaum geneigt sein, den positiven Wert des englischen Mandates zu unterschätzen. Aber gleichzeitig hat er auch einen Einblick in die heutigen Tendenzen der englisrhcn Politik und einen Sinn für die reale Situation, die dem Zionismus nun einmal im Stadium der Verwirklichung eine bestimmte Politik vorschreibt, die vielleicht größere seelische Kraft erfordert, als die Politik des Vorbereitungsstadiums, die einen einfältigem Nationalstob an Deklamationen befriedigen konnte. Wir halten es darum für eine der wichtigsten Aufgaben des Kongresses, daß er die von Weizmann in der letzten Zeit inaugurierte Politik grundsätzlich billigt und für die Zukunft entsprechende Richtlinien aufstellt. Dien macht es selbstverständlich, daß in leitender Stellung kein Politiker bleiben kann, der diese Politik nicht mitmachen will und sogar angreift. Die Demission Jaboiinskys war ein konsequenter Akt Die fionkmtigen, fr* IUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 41/« «'־'׳' L. . "ץ י- . 'ümß* . % ץו״יי '» ך». . / 1A 1*4 ' יןי״׳> ו nr 5 , E Ic vorjniiri ^cn V crhfcr.dlun (Jen ־׳ Enifr Abdullah In Beantwortung eines Angriffes, den Dr. Cilücksohn im ״Haarez“ gegen die Oruppe der Vcrlagsgesellscliaft ״llas-oicl“ wegen ihrer arabischen Politik, besonders mit Rücksicht auf das Verhalten gegenüber EmirAbdaUah gerichtet hat, erwidert der Herausgeber des ״Donr Hajom“ und des Palestine Wcckly“, A. Sapir, ln einem Leitartikel des ״Do.ir Hajom“, der abgesehen von einer scharfen Polemik gegen Dr. Glikksohn und die mit ihm ru.nmmenhängemlo ״Gruppe des I Iaarcz und des hebräischen Gymnasiums in Tcl-Awhv“, denen er ״Batlanuth“ vorwirft, eine Reihe von interessanten Mitteilungen über die arabische Politik enthält Sapir bedauert, daO noch nicht der Moment gekommen Ist, alle Dokumente darüber zu ver* öffentlichen. Er weist darauf hin, daß ״Doar Hajom“ vom Tage seiner Begründung für ein enges Einvernehmen zwischen Juden und Arabern eingetreten ist, während damals die meisten der zionistischen Führer die Bedeutung dieser Sache nicht verstanden, ״Erst nach den unangenehmen Uebcrraschungeti, die über uns hcrcingcbrochcn sind, und als unsere Führer einsahen, daß ihre bisherige Arabcrpoiltik nicht die erwarteten Früchte getragen hat, begannen sie zu verstehen, daß ein neuer Weg eingeschlagcn werden muß, und der erste Schritt auf diesem Wege wurde vor einem Jahr, Im März 1022, gemacht. Damals trat in Jerusalem die jüdische Dcle» gicrtcnversainmlung (AssefaCh-Haniwcharim) zusammen und in K a i ro versammelte sich gleichzeitig der PanarabUche Kongreß, der über die Fragen der arabischen Einheit und darunter über die Frage Palästinas beriet Der Schreiber dieser Zeilen (Sapir) setzte sich damals mit einigen Delegierten des Kongresses in Verbindung, und cs gelang ihm, ernsthafte praktische Verhandlungen wegen Atisarbeitung eines Programm« der gegenseitigen Verständigung der beiden Völker und zur Vorbereitung einer Erklärung, die in der Form der Balfour-Deklaration die Rechte der Juden in Palästina anerkennen sollte, wogegen die Juden den Arabern Hilfe bei der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungihrcrverschicdenen Staaten leisten wollen, außerdem praktische Hilfe für die ökonomische und landwirtschaftliche Entwicklung der palästincnsischcn Araber. Auf Grund eines Telegramme*, das an den politischen Vertreter der zionistischen Leitung Ln Palästina gesandt wurde, kam dieser damals nach Kairo, und es wurde sofort ein Komitee von drei angesehenen Juden zusanimcngestcllt, unter denen sich auch Baron Felix de Menasche befand. Das Komitee trat in Verhandlungen mit vier Vertretern der Araber, und man bemühte sich, gemeinsam «inen Weg der Verständigung auf der oben skizzierten Basis zu finden. Die obersten Behörden Palästinas wußten von diesen Verhandlungen, ebenso stand Dr. Eder in ständiger telegraphischer Verbindung mit Dr. Weizmann. Aber auch die Jerusalemer Zionistische Leitung, die ebenso wie der Vorsitzende des Waad Leu ml von der ganzen Sache wußte, beschloß unter Teilnahme des Herrn Ussisehkln einen eigenen Kurier nach Rom zu schicken, der dort mit Dr. Welzmann Zusammentreffen und ilun die Einzelheiten der Verliandlungen mittälen sollte. Dieser Bote, ein Vertrauensmann der Leitung, brachte von dem Präsidenten der Zionistischen Organisation den Bescheid, daß die Verhandlungen fortgeführt werden sollen. Olcich darauf wurden allerdings die Verhandlungen abgebrochen, aber ausschließlich aus dem Grund, weil die englische Regierung Dr. Weizmann ersuchte, die Ver* handiungen bis nach der Bestätigung des Mandates aufzuschieben. (Das Mandat wurde bekanntlich erst im Juli 1922 bestätigt.) Dieser erste prnktisdie Versuch, zu einem Einvernehmen zwischen Juden und Arabern zu gelangen, hatte also keinen Erfolg, aber weder durch die Schuld der Araber noch durch die Schuld der Juden. Die jüdische Oeffcntlichkdt innerhalb und außerhalb Palästinas wird jetzt verstehen, warum damals die Gruppe des Daor Hajom ihre Politik und ihre Stellung gegenüber der Assefath-llaniwcharim geändert hat. Jetzt wird man vielleicht verstehen, daß nicht plötzliche Liebe des Herrn Ben-Awi zu Herrn Ussisehkin ihn tu seinen Veriühnimgjwo-jq! von der Tribüne der Av.efathd■faniweharim _ veranlaßt .ן," I sondern die Einsicht, daß zur Zeit außenpolitischer Verband! j hingen eine innerpoüllsclic Einheit unbedingt notwendig j Wir können auch hinzufügen, daß eine, wenn nicht die ent. j schcidrnde Ursache, für den ruhigen Verlauf des Pes.;ad).! und Nehhmisa-Festes von 1022 in der Tatsaete der erwähnt»» j Verhandlungen zu suchen ist. | Auch später wurden noch einige ernste Versuche gemacht, i um zu einer Verständigung mit den Arabern zu kommen, i Die Einzelheiten können aus Icichtvcrständliclicn Gründen j nicht veröffentlicht werden. Auch diese Versuche scheiterten infolge von Hindernissen, welche nicht immer von Seiten der Araber oder von Seite 0 der Juden kamen. Der letzte Versuch waren die Besprechen, gen (wenn wir es nicht Verhandlungen nennen wollen), welche zwischen dem Emir Abdallah und den Zlo• nistlschen Führern zurzeit der Anwesenheit des Emirs in London in den letzten Monaten des Jahres 1022 statt, fanden. Dr. Weizmann in Begleitung der Herren Sokolcw, Jabotinsky und Dr. Soloweitschik speisten damals bei den Emir Abdallah zu Abend und sprachen ausführlich mit ihm, wahrscheinlich nicht nur über das Wetter und die guten Speisen. Weizmann war damals für diese Sache sehr eia• genommen und der Gedanke einer Annäherung an der Herrscher Tmisjordanlens freute ihn sehr. Ich bin ln der Lage zu erklären, daß in diesem Oe sprich weder von jüdischer noch von arabischer Seite dit Frage der Einsetzung des Emir Abdallah zum König über Westpalästina aufgeworfen wurde, Dieser Gedanke, den Emir über das östliche und das westiidse Palästina zum König zu machen, kam gerade von einem hohen englischen Beamten, und dabei war natürlich nicht die Rede von einer Beseitigung des englischen Mandate! über Palästina, sondern im Gegenteil. Der Redakteur des Haarez möge darüber beruhigt sein, daß auch wir genügend klug sind, um den Unterschied zwischen einem Versprechen Großbritanniens und einem Versprechen des Fürsten von Transjordanien zu erkennen, nicht nur wegen des Unterschiedes, ״der zwischen einem freiwillig gegebenen und einem erzwungenen Versprechen besteht“, sondern auch aus vielen anderen Gründen. Herr Glückson sollte wissen, daß wir wahrhaftig das britische Mandat nicht beseitigen wollen, jedenfalls nicht vor Erfüllung der Politik der nationalen jüdischen Heimstätte, Unsere Außenpolitik fordert eine völlige, ernste und wirkliche Einheit mit unseren arabischen Nachbarn in Palästina und um Palästina, und wer diese Notwendigkeit nicht anerkennt, gehört unserer Ansicht nach nicht nach Palästina. Wir haben aber auch stets für das britishe Mandat gekämpft und werden es auch in Zukunft tun. De Gruppe des Doar Hajom will die Politik desbritisch en Mandates mit dem Gedanken der jüdisch• arabischen Einheit in Einklang bringen. Wir wollen, daß die Politik des Mandates soweit als möglich mit Zustimmung der Araber verwirkheht werde. Unil was den Emir Abdallah betrifft, erklären wir Wenn es möglich ist, einem Weg zu finden, der das Land östlich und westlich von unserem Jordan verbindet, mit Ucbcr• cinstimmung mit dem englischen Mandat und auf Grundlage der jüdischen nationalen Heimstätte, und wenn gleichzeitig dadurch Mittel gefunden werden, die zu einer arabisch-jüdisches Entente verhelfen, dann müssen wir unseres Erachtens diesen Weg sobald als möglich be• treten. Und wir zweifeln, ob es einen bewußten und politisch denkenden Zionisten geben kann, der den Gedanken einer Vereinigung der beiden Landesteile, die der Jordan nur zufällig trennt, ablehnen würde. Wir fügen off es und ohne Furcht hinzu, daß unseres E rach• tens solche Mittel und Wege vorhanden sind, wofern wir nicht in unseren alten Fehlern fortfahren und wenn uns diejenigen Engländer, die dazu helfen könnt«, helfen werden, oder wenigstens nicht Hindernisse in unseren Weg legen.“ die wir auf dein XII. Kongreß unter Führung von Martin Bubcr schwer kämpfen mußten, sind heute beinahe als Selbstverständlichkeiten anerkannt. Der XIII. Kongreß muß einen Schritt weiter gehen, vor allem näher heranführen an die reale Arbeit. Und dann muß er — soweit ein Kongreß dies überhaupt kann — eine Wirkung ausüben in der Richtung der wichtigsten Aufgabe, ohne die die jüdisch-arabische Verständigung gar nicht gelingen kann: die Einwirkung auf die geistige Einstellung und Denkungsart der zionistischen Oeffentlichkcit und vor allem des Jischuw in Palästina. Robert Weitsch. Die Führer der Agtidas Jjsroel in Palästina besuchten dieser Tage den neuen Zivilsekretiir der Palästinaregierung, Sir Gilbert Clayton, und legten ihm die Forderung vor, daß der ״Waad Aschkenasi“ für den Fall, daß der jüdischen Gemeinde das Recht der Enthebung von Steuern sowie andere Rechte zuerkannt werden, ebenfalls das Recht auf selbständige Existenz •erhalten und von dem ״Waad Hz-kcliilah“ unab■ hängig sein soll. , Nach den offiziellen Angaten im Comtnerdal-Buifdln der Regierung wurden ira Jahre 1022 027 Gesuche um die Bewillig ung, Häuser zu bauen oder zu testatm creu, bewilligt in Jerusalem wurden im genannten Jahre 350, in Jaffa 310, in Tcl-Awiw 420, im Haifaer Distrikt 725, ta Tiberiat 03 und in Safed 83 solcher öcsiidic genehmigt Im Verlaufe des Monats März liefen in Jaffa 48 Schiffe mit insgesamt 02 418 Tonnen, in Haifa 43 Sdulie mit 150000 Tonnen «in. Davon waren britische Schiffe: 19 in Jaffa und 15 in Haifa: italienische Schiffe: 12 ln Jaffa und U in Haifa. In einem Gespräch mit Pressevertretern erklärte der kmscrvatlve Abgeordnete der englisrh.cn Universitäten, Sir Martin Conway, der soeben von einem Palästina besuch zurückgekehrt ist, daß seiner Ansicht nach die Feindschaft zwischen Juden m\4 Arabern m cJuan stetigen Rückgang« begriffen ist, ־1 r ״ Ein Wcrbcmonnt für das arbeitende Palästina Der Monat April war in Kongreßpolen vom Zentral• Komite der Poale-Zion als ein Monat für das arbeitende Palästina proklamiert, der den Sammlungen für den Pali• stina-Arbeiterfonds und dem Verkauf von Aktien der Jüdischen P.alästina-Arbeiterbank gewidmet war. Wie uns mitgeteilt wird, erstreckte sich die Aktion auf 35 StVHi von Kongrcßpolen und auf 15 Städte in Osigalizicn. Außer der Poale-Zion nahmen an den Sammlungen teil die Organi■ »alten der Zcire-Zion, des HcchaJuz und eine Reite Jugend• Organisationen und Schülervercino. In Polen leitete die Agitation während dieses Monats S. Rubaschow, in Ostgalizicn besuchte eine Reihe Städte Berl Locker.!יי vielen Orten warten während dieser Zeit interparteiische Komitds für die Arbeiter-Bank, dio sich mit dem interpartri• ischen Zcntral-Büro für die Arbeiter-Bank in Warschau in Ver׳ bindung gesetzt haben und die die Agitation für die Arbeiter׳ Bank fort führen w׳crden, Auch in weiten allgemein-zionistischen Kreisen fand diese, von der Arbeiterschaft ausgehende und der Palästina-Arbeiterschaft gewidmete Tätigkeit einen W>* haften Widerhall. Jetzt soll auch Deutschland diesem Beispiel folgen. Ein Organisations-Komitfi für das arbeitend! Palästina, das aus den Vertretern der Poale-Zion, der Zcim׳ Zion, der HechaJuzorgnnisation und sonstiger Arbeitergrup• pierungen zusammengesetzt ist, ist jetzt irn Begriff, währen« dea Monats Juni ein« weitverzweigte Sammeltätigkeit für des Palästinaarbeiterfonds und die Arbeiter-Bank zu unternehmen. Auch hier wird eine weitgehende Unterstützung aller am Mn• bau Palästinas interessierten Kreise erwartet. Als Auftakt zu dieser Aktion wird am Montag, «R® 23. Mai, *ine große international« Kundgebu»S für das arbeitende Palästina in» Lehrervereinsbau», Alexanderplatz, veranstaltet, an der neben den Mitgliedern des Verband sbü ros Ponle-Zion, die Herren S. Kapian»ky> London, S, Rubaschow und Berl Locker, voraussichtlich bekannte ausländische sozialistische Führer, die zurzeit am Hamburger internationalen sozialistischen Kongreß t*ilnehme*» sprechen wenka, ,; 1 front wen : lieh, ׳ t getc'• amca bi Kim dalli '1 , ülwr greü grate und für > Reh ׳ rm.; Mas; war . satte , . send die getuV; stnm1 Jung nicht,■, als :ן erste , sich , reich 1 lehnt1.: £rt's J giert 1 י rcdei weset ZU x. von ,2 ged.2 ו' jmiis Frau;:1: häusl‘ die die!' , .׳ stellt \ Fr/u-1 hangt Frau: Erzic rcli;;!;: nicht' kann lüde! hang Volk •' für <V wese 1 war 'V c b c ' giert!1׳. als a'i' habci ,. Volk ihren ׳;■ vielte 1׳ cscl i b:״: Ko«'׳ Alter-, Kind( elend , es g< "' Grup, füiii ' das 1 daß ׳ i völlig י qu.de■1 richte Mas, ין Zwei);,‘ Hin 11 Be׳1׳ Eg gäbe,,1 erstel, Gcscl. los L liefe ün g׳,׳ sie n,y scheu.' wir e dem ' ’ Lebe!!,Ents 1 Entsc.. ein : (Sehe' * ru bl' schlic der b doch!: Geist! lieh ( Geist schaff- Leber. Risch!. htm 1, *w ve. V׳ 120 5■ etwa; ג! ,18! ׳ Kae