Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 38 (11.5.1923)
- Date
- 1923-05-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 224 JUEDISCME RUNDSCHAU Nr.3ן ausschließlich von den Zionisten geleistet, wenngleich nach der Gründung von Keren Hajcssod-Komitccs in verschiedenen Ländern einige wenige Persönlichkeiten nicht zionistischer Kreise in diese Komitees cintratcn. Freilich steuerten viele nichtzionistische Juden für den Keren Hajessod hei, aber nicht, weil sic ihn für ein nichtzionistisches Unternehmen hielten, sondern weil sie, ohne Mitglieder der Zionistischen Organisation zu sein, für das palästinensische Ziel des Zionismus Sympathie bekunden wollten. Sie gaben für den Keren Hajessod, wie sic früher für den Zionistischen Rcstorationsfonds gegeben hatten und bei so umfangreicher Agitation auch weiter gegeben hätten. Nur so erklärt es sich auch, daß die nichtzionistischen Geldgeber des Keren Ha• jessod keinen Einspruch dagegen erhoben, daß die Gelder des Fonds für das vom Zionistenkongreß aufgcstcilte und von der Zionistischen Organisation kontrollierte Pa• Lästinabudget verwandt wurden, in den wenigen Fällen, in denen der Fonds wirklich als ״nichtzionistisch“ auf• gefaßt wurde, erhob sich daher auch bald Opposition gegen dieses Verfahren. Hätte der Keren Hajessod mit seiner Theorie und Praxis Erfolg gehabt, d. h. hätte er wirklich neben der zionistischen Bewegung eine neue, andersartige Palästina-Bewegung der gesamten Judenheit entfesselt, so hätte dies bald organisatorisch zum Ausdruck kommen müssen. Dann hätte an der Spitze ein nicht aus Zionisten, sondern großenteils aus Nichtzionisten bestehendes Direktorium stehen müssen, das dann zweifellos die Gelder des Fonds nicht einfach der Zio• nistischen Organisation für ihr Palästinabudget zur Verfügung gestellt, sondern nach eigenem Ermessen darüber verfügt hätte. Dieses angestrebte Ziel zu erreichen, gelang aber nicht und konnte nicht gelingen, weil — von wenigen Ausnahmen abgesehen — nur die Zionisten zu dauernder opferwilliger Arbeit für Palästina bereit sind. So blieben alle diese Versuche, neben dem Zio• nismus neue Bewegungen, neue propalästinensische Organisationsformeu zu schaffen, in ihren Erfolgen recht klein und unbedeutend, mochte es sich nun um den schon in der Anlage mißlungenen Versuch der deutschen Kongreßbewegung oder um die Gründung einer Art Wirtschaftszcntrale für Palästina (Economic Board) oder um einen quasi neutralen. Keren Hajessod handeln. In all diesen Jahren mußte die Zionistische Organisation die Last der politischen und ökonomischen Arbeit allein weitertragen. Sie sammelte das Geld, ihre Arbeiter brachten es von Zionisten und Nichtzionisten auf, — erst für den Rcstaurationsfonds, dann für den Keren Hajessod — sie kämpfte den großen politischen Kampf um die Ratifizierung des Mandates durch den Völkerbund aus. Und nun, da diese Etappe hinter uns liegt, da der Anspruch des jüdischen Volkes auf Palästina anerkannt und die Zionistische Organisation zur Jewish Agency erklärt ist, erhebt sich wiederum die Forderung nach Erweiterung des Kreises, nach Organisierung der pro• palästinensischen Judenheit auf neuer Grundlage. Die Führer in London, besorgt um die Zukunft des Werkes, dessen Grundlage sie legten, von ernsten politischen Schwierigkeiten umgeben und durch drückenden Geld• mangcl an der Aktivität gelähmt, die uns in Palästina wirtschaftlich und politisch vorwärts bringen soll - erblickten gerade in der Genehmigung des Mandats und in der Anerkennung der Zionistischen Organisation als Agency den richtigen Zeitpunkt, das Problem der Enveitcrung der Jewish Agency vor der Ocffcntlichkeit aufzurollcn. Wiederum muß man sagen: War nicht die Genelimigung des Mandats und die Anerkennung der Zio• nistischen Organisation als Agency der geeignetste An• laß für eine groß angelegte Agitation zur Ausbreitung des Zionismus? Mußte man nicht gerade jetzt, gestützt auf den letzten bedeutenden Erfolg, die Judenheit für die Zionistische Organisation zu gewinnen suchen? Doch wiederum überwog der Unglaube an die eigene Organ:• sation, wiederum ließ man sich von• der Hoffnung leiten, daß cs möglich sei, neben der Organisation oder um sie herum ein neues, stärkeres, tragfähigeres Oebildc aufzurichten. Und dabei spaltete sich der Gedanke in seine beiden so ganz verschiedenartigen, weit •uscinanderführenden Entfaltungsmöglichkeiten. Auf der Karlsbader Jahreskonferenz wurde der 'Jüdische Weltkongreß für Palästina proklamiert, also die Idee einer auf breitester demokratischer Basis zustandekommenden jüdischen Volksvertretung der ganzen Welt, die dann aus sich die neue Palästina-Organisation und ihre Spitze, die Jewish Agency, gebären sollte. In London aber vertraten zionistische Kreise, und insbesondere der Präsident der Organisation, Dr. Weizmann, den Plan einer aus Zionisten und Nichzionisten gemischten Jewish Agency, die aus Mitgliedern der zionistischen Leitung und einigen angesehenen Repräsentanten insbesondere der westlichen Juden he iten gebildet werden sollte. Als die zionistische Leitung gemäß der Karlsbader Parole an die Vorbereitung des Weltkongresses schreiten wollte, stellte es sich gar bald heraus, daß der scheinbar so einfache und klare Gedanke doch manche Unklarheit in sich barg. In einem stimmten freilich alle Anhänger dieses Kongreßgedankens überein: sie wollten, daß er auf breitester demokratischer Grundlage Zustandekommen sollte. Unklarheit aber bestand über die nächsten Mög■ lichkciten und die ersten Schritte, über die Taktik, die gegenüber anderen jüdischen Oruppen anzuwenden sei Unklarheit bestand auch darüber, ob der Weltkongreß schon sofort einberufen, also als ein konkretes Ziel der nächsten unmittelbaren Arbeit proklamiert werden, oder ob die Kongreßparole gewissermaßen als eine Art Erzieliungsprogramm für das jüdische Volk langsam genährt und großgezogen werden sollte. So vertraten die einen die Meinung, daß da־־, Zustandekommen des Welt- I kc-ngrcsscs an sich gar nicht von solcher •׳.;:denuing sei, daß aber die Bewegung für den!>:!:־•,־־fl ihren Wert in sich selber trage, daß sie das Volk aufrüttclu und für spätere Entscheidungen reif machen würde. Die anderen wieder meinten, daß die Kongreßparole die zionistische Arbeit zunächst lähmen werde und daher verderblich sei, wenn die Verwirklichung■ nicht unmittcl• bar auf dein Fuße folge. Auch über die Aufgaben des Kongresses, herrschten sehr verschieden artige Auffnssungen. Die einen wollten in ihm nur die Gelegenheit zu einer einmaligen großen Palästina-Demonstration sehen, die dem Zionismus neue Kräfte zuführen werde. Andere glaubten, daß der Kongreß zu einer permanenten ln• stilution werden oder daß jedenfalls aus ihm eine neue, mächtigere Palästina-Organisation der Wcltjudenheit hervorgehen werde, die die Zionistische Organisation ablösen könne. Die Schwierigkeit, als Zionist über den Jüdischen Weltkongreß zu sprechen, besteht darin, daß mau die Ausgabe dieser Parole für verfehlt halten kann, ohne doch ein Gegner der Kongreßidee zu sein. In dieser Lage befinden sich heute eine ganze Reihe von Zionisten. Sic sind nicht nur keine Gegner einer umfassenden demokartischeu Volksbewegung für Palästina, sic würden eine solche im Gegenteil auf das wärmste begrüßen. Aber man muß, ohne sich um die populäre Meinung zu bekümmern, mutig fragen, ob die Ausgabe einer solchen Parole nicht schaden kann, wenn ilire Bedeutung, ihr Inhalt jetzt, ein halbes Jahr nach ihrer offiziellen Ver• kündimg, noch so unklar ist und wenn starke Zweifel an ihrer Durchführbarkeit bestehen. Der XIII. Zionisten• kongreß, der das entscheidende Wort,über die Zukunft der Zionistischen Organisation zu sprechen haben wird, soll nicht unvorbereitet und unter dem Eindruck vager Stimmungen an die Erörterung des Weltkongresses gehen. Auch die skeptischen Stimmen sollten gehört und gewogen werden. Drei Fragen sind zu beantworten: 1. Welches sind die jüdischen Gruppen, die man durch den Kongreß für Palästina zu gewinnen hofft? 2. Sind diese Gruppen zur Beteiligung bereit? 3.. Welchen dauernden Nutzen erwartet man von der Beteiligung dieser Gruppen? Die Antwort auf diese Fragen ergibt sich, wenn man die bisherige Haltung der verschiedenen Parteien im Judentum zu Palästina und zum Zionismus untersucht, Es ist kein Zufall, sondern ein sehr beachtenswertes Faktum, daß unseren Organisationspolitikern zu denken geben sollte, daß die jetzige Zionistische Organisation trotz ihrer Verbreitung über die ganze Welt im wesentliehen überall ans den gleichen Elementen besteht. Das Rückgrat des Zionismus ist eine mittlere bürgerliche Schicht im Judentum, welche, ähnlich wie die ent■ sprechenden Schichten bei anderen Völkern, die Trägerin eines gewissen religiösen und nationalen Konservatismus ist und daher stimmungsgemäß und aus rein idealisti• sehen Motiven dem Gedanken des jüdischen Palästina zuncigt. Zu dieser besonders im Osten und im 05t• jüdischen Amerika und Südafrika zahlreichen Schicht gesellen sich jüngere intellektuelle Kräfte, die teils selbst dieser Schicht entstammen, oder aber — wie es be• sonders im Westen der Fall war — von den schon assimilierten Teilen der Judenheit herkamen, da sie die Assimilation aus geistig-sittlichen Motiven in sich überwunden hatten. Das ist die Jugend, die sich zum Alten zurückfand, um in Palästina das Neue zu er• bauen, die ihr Dasein durch das Wirken für das Volk rechtfertigen und sich dadurch seelisch vom Qaluth zu befreien strebte. Wir sehen hier ganz davon ab, aus welchen Eie׳ menten sich die jüdische Wanderung nach Palästina zusammensetzt. Unter diesen Einwanderern befinden sich selbstverständlich auch solche, die dorthin gehen, um ihre ökonomische Lage zu verbessern oder ganz einfach, weil der Strom der jüdischen Wanderung sie zwingt, sieh nach irgendeinem der erreichbaren Auswanderungsländer zu wenden. Solange freilich Palästina keinen allzu großen Anreiz vom ökonomischen Standpunkt bietet, wird die Zahl der Elemente, die dorthin aus rein materiellen Gründen streben, gering sein. In der Tat finden wir unter den Auswanderern nach Palästina nur wenige, die nicht neben dem ökonomischen Motiv mindestens im gleichen Maße von ideellen zionistischen Motiven dorthin getrieben werden. Darum finden wir auch unter den Immigranten nach Palästina fast durchweg Elemente aus jenen Schichten vertreten, die, wie hier gezeigt wurde, die Anhängerschaft der Zionistischen Organisation in der Diaspora bilden, also Angehörige der mittleren bürgerlichen Schicht und jüngere Intellektucile, deren Idealismus zur Tat dringt. So erklärt es sich, daß auch die jüngste Generation der Chahizim, die sich in Palästina schwerer körperlicher Arbeit gewidmet haben, nicht etwa Produkt einer ״Arbeiterbewegung“ ltn engeren Sinne, sondern einer ganz anders zu verstehenden Arbeitsbcwcgung sind, deren ir.teUck• tuellc und sittliche Ursprünge ganz die gleichen sind wie die des allgemeinen Zionismus, Man muß sie!» völlig klar darüber sein, daß der Zionismus seinen! Wesen nach eine durchaus idealistische Bewegung ist, daß er mit den rein materiellen Interessen der Juden als Individuen, wie sie heute zerstreut Über die Welt leben, nicht durchaus übcrcinstimmt, ja, daß er eine bewußte Umkehrung der Entwicklung ist, in welcher sich die Juden seit hundert Jahren befinden, nämlich der Entwicklung vom Judentum fort zur Assimiiation. Darum verhalten sich alle diejenigen Kreise ablehnend zum Zionismus, die im Bann dieser Assimiiation leben, die in ihren Wohnländcrn das Heil für sich und ihre Glaubensgenossen finden wollen, vor allem Nr. "Q natürlich' die Angehörigen der reicheren Obcr־.c!1i^| Ablehnend verhallen sich darum such die o*noni:ic;!•- iidir.chc.j Arbeiter des ״Bunde.-.“ und der an;crikanr;{d Gewerkschaften, weil sie auf dem Boden dcrsozialisti! Lehre und der materialistischen Geschichtsauffae, ״״ stehend sich mit der niclitjü di sehen Arbeiterschaft i!jcj f Landes verbunden fühlen, nationalen Strömungen R;^. j lieh sind und Palästina für ״bürgerliche Romantik■ \ halten. In Palästina selbst kann die dort organi^ \ wachsende Arbeiterschaft, die heute großenteils % | halb Arbeiterschaft ist, weil sie den nationalen Zitkn I dienen will, in ihrer Gesinnung natioiialjüdisch sein. l der Diaspora ist sie cs nicht, und die sogenannte,! I Arbeiterparteien im Zionismus, die aus Offizieren oh® f Soldaten bestehen, vermochten daher auch nicht, £jn. I fluß auf die jüdische Arbeiterschaft zu gewinnen. | Ablehnend zum Zionismus verhält sich endlich auch 1 die Orthodoxie, die zwar in einem religiös-geistige 1 Sinne propalästinensisch, jedoch völlig unfähig zu irgend-1 weicher aktiven, lebendigen Palästinaarbeit ist. Die I Orthodoxie verfügt nicht über eine Jugend, die י!!»!ן Palästina strebt, um dort neues Leben zu schaffen. Die orthodoxe Lehre ist starr und unveränderlich, $;e weist auf keine Zukunft, und darum können die Orthodoxen nur Formeln aussprechen, in denen Palästina ein unwirkliches Dasein führt, aber sie können nicht Zio• nisten sein, d. 11. Menschen, die Palästina neu schaffen wollen. Ebensowenig vermögen dies die Assimilation der Ober- und der Unterschicht, die Bürger der Vater•!ander und der Welt, deren seelisches Dasein im Heule, in der Nähe und in der Gegenwart wurzelt. Der Zionismus ist die Bewegung der Juden, di« ln der Vergangenheit und in der Zukunft leben, die die Gegenwart als etwas empfinden, das überwunden werden muß. So kann aus tiefen Ursachen die jüdische Palästina• bewegung von der Assimilation, der sozialistischen Arbeiterschaft und der Orthodoxie keine wesentliche Förderung erfahren, jedenfalls keine so wesentliche, daß es sich darum lohnte, an die Stelle der Zionistischen Organisation eine neue Organisationsform zu setzen, die alle jene jetzt nichtzionistischen Elemente einschließcn soll, Wenn es nun trotz allem gelingen sollte, diese nichtzionistischen Gruppen zur Teilnahme an dem ge• planten jüdischen Weltkongreß für Palästina zu bewegen (die Orthodoxie wäre dazu vielleicht geneigt, ״ die Arbeiterschaft wahrscheinlich nicht, die assimilierte I ans Oberschicht gewiß nicht), so hatte diese Teilnahme I Ecart?^ bestenfalls den Charakter einer einmaligen Dcuion• stration. Dauernder Kräftezuwachs ist für die Palästina• sache aus diesen Oruppen -״ von Ausnahmen abgesehen — nicht zu erwarten. Es bleibt demnach nur die Beteiligung jener besonders in Osteuropa und Amerika zahlreichen Mittelschicht zu erwägen, die heute bereits zum Teil zionistisch organisiert, jedenfalls überwiegend propalästinensisch gestimmt, zu Spenden für den Keren Hajessod bereit und wohl auch zur Teilnahme an einem allgemeinen Palästinakongreß geneigt wäre. Aber das ist ja gerade die Schicht, aus der!vir von § es unt4! jeher Mitglieder für die Zionistische Organisation ge• I hervon wonnen haben. Es ist nicht leicht zu verstehen, warum wir auf die Enveitcrung unserer Zionistischen Organisation verzichten sollen, warum wir ein neues Experiment wagen, einen neuen Weltkongreß neben dem Zionisten• kongreß, neue Organisationsformen erfinden sollen, um diejenigen für Palästina zu gewinnen, die bei Anwendung richtiger Methoden großenteils für die Zionistische Of• ganisation gewonnen werden können. Mathematische Beweise lassen sich ja leider lauf diesem Gebiet nicht antreten. Es ist nicht mit Zahlen nachzuweisen, wieviele aus dieser Schicht es sind, die trotz aller Bemühungen unserer Organisation fernblcibcn würden, und wieviele davon durch einen Weltkongreß für Palästina zu gewinnen wären, ln jedem Falle ist diese mittlere Schicht die geeignetste Gefolgschaft der Zionistischen Organisation. Sie hat nichts dagegen ein• zuwenden, daß die Palästinasache durch die Zionisten vertreten wird, und auch diejenigen, welche zum Ein• tritt in die Organisation nicht zu bewegen sind, können leicht zur Mitarbeit an unseren Fonds und Untcrnehmun• gen unter der Führung unserer Organisation gebracht werden. Gewiß mag es unter diesen mittleren bürger• liehen Elementen auch solche geben, die trotz ihrer Neigung zu Palästina sich in einem Gegensatz zur Zio• nistischen Organisation befinden. Aber diejenigen, die das Experiment des Weltkongresses Vorschlägen, sollten denn doch bedenken, daß diese Gegnerschaft gegen unsere Organisation häufig nichts anderes ist als Nach• ahmung der Haltung der assimilierten Oberschicht. Es ist nämlich ein recht beachtenswertes Faktum, daß <b5 Beispiel dieser Oberschicht für einen großen Teil von Juden maßgebend ist, die selbst keineswegs zu dieser Oberschicht gehören und im Grunde auch der«# Meinung gar nicht teilen. Es ist die überall an:״• treffende Ehrfurcht vor Reichtum und Macht, die unseren Mittelstand beeinflußt. Da nun die assimilierte Ober• Schicht sich bestimmt vom Weltkongreß fernhalten wird, so kann es geschehen, daß aus der Mittelschicht sieh am Weltkongreß nur die Zionisten und solche Halb־ zionistcr. beteiligen, die für unsere Organisation zu g5* Winnen möglich und geradezu Ehrenpflicht wäre. Welche Erwartungen kann man bei dieser Saeh* läge auf den Weltkongreß setzen? Bringt man iE® trotz aller geschilderten Schwierigkeiten zustande, wird er bestenfalls zu einer einmaligen Demonstratio® führen, nicht aber zur Schaffung einer neuen Organ!• sation, die wesentlich größer und einflußreicher wir« als die heutige Zionistische Organisation. Die Reichste״ und Einflußreichsten bleiben vermutlich fern, Arbeitet Und Orthodoxie werden sich vielleicht des SZeltko#־ rrr '־'׳ tK'dian um ßl aiiilcrt. 1 ן pf.»/i0> . wieder ן Reibe« 1; verstär .. waren. . 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