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Jüdische Rundschau · 1923-05-04 · Heft 35-36 (4.5.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 35-36 (4.5.1923)
Date
1923-05-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 208 7 4י ¥ schlage wird vor allem mit den Schlagwortcn der Demokraiie, der zionistischen Traditionen und der Volkstumliclikeit des Zionismus verknüpft. Unter dieser Parole haben auch in Europa bereits verschiedene Gruppen gegen Weidmann Steilung genommen, ganz: abgesehen von den politischen Extremisten, die ihn seit der Annähme der Churchilischcn White Paper bck;impfen,(dere11 Zentralorgan der ״Jcwisli Chronicle“ ist). So sehr es begrüßt werden muß, daß der Präsident 'der Organisation selbst den Anstoß zur Diskussion der Kongrcßproblcme gegeben hat, so sehr muß gleichzeitig bedauert werden, daß dies in einer form geschehen ist, die die sachliche Diskussion von vornherein erschwerte und die außerdem infolge der widersprechenden Darstellungen schwer erkenntlich macht, worin die zentralen Forderungen Wcizinanns eigentlich gipfeln. Wenn wir es einerseits für notwendig halten, mit voller Offen• heit über die geschaffene innerzionistische Diskussions• läge zu berichten, so wollen wir andererseits versuchen, zu einer Entgiftung der Atmosphäre von persönlichen Momenten und zu einer Klärung der Probleme dadurch beizutragen, daß wir uns bemühen, den sachlichen Gehalt der Forderungen zu erkennen, ohne durch die Affekt• belastung zionistischer Traditionen den Blick trüben zu lassen. Dazu müssen wir nicht nur das erwähnte Interview h’cranziehcn, sondern auch Wcizinanns Rede auf der letzten A.-C.-Sitzung und seine Rede auf der Koni'ercnz der EnglisK Zionist Federation ‘ vor der Abreise nach Amerika. Weizmann geht aus von der Erkenntnis, daß der gegenwärtige Stand der Arbeit weder nach Umfang, noch nach Inhalt der Orößc der Aufgabe angemessen ist. Mit den bisherigen Methoden hat man zwar Großes geschaffen, hat vor allem die Gefahr eines Zusammenbruchs unseres Werkes innerhalb der allgemeinen Wcltkrisis Verhindert und darüber hinaus Anfange neuer Entwicklungen geschaffen, aber gemessen an unserem Ziele sind diese Leistungen unzureichend.!Daher handelt es sich jetzt darum, neue Mittel und neue menschliche Kräfte zu mobilisieren. Dies muß in der Weise geschehen, daß , zunächst alle verfügbaren Kräfte in den Dienst der Gcldaufbringung treten, statt zionistische Vcrwaltungsäinter zu bekleiden, die vielleicht hach1 den Perspektiven des Jahres 1919/20, wo man 25 Millionen £ aufzubringen dachte, notwendig gewesen wären, bei dem heutigen Umfang unseres Werkes aber ein unstatthafter Luxus sind. Ferner muß versucht werden, nichtzionistisciic Kreise zur Mitarbeit heranzuziehen, wie es jetzt schon im Keren Hajessod ge- Schicht, aber man muß sich bewußt sein, daß wir ernste 'Menschen, von denen wir auch ernstes Interesse ah den Palästina-Problemen fordern, nicht zur Mitarbeit gewiiinen können, wenn man ihnen nicht auch Rechte und einen ,Teil der Verantwortung cinräumt. Nach der heutigen politischen Rechtslage ist der Ausdruck für diese Rechte und gleichzeitig für die Verantwortung auch' den politischen Faktoren gegenüber, die das Mandat bestätigt haben, die Jewish Agency. Es muß daher eine Form gesucht werden, um diese Kreise, die jetzt schon mit den Zionisten für den Aufbau Palästinas Zusammenarbeiten oder in Zukunft in wachsendem Maße Zusammenarbeiten wollen, für die Jewish Agency heranzuziehen, ihnen eine Vertretung cinzuräumen. Die Jewish lAgcncy war ohnedies nicht als Monopol derjenigen Kreise gedacht, die heute die Zionistische Organisation bilden. lAuch' der Beschluß der Einberufung eines Weltkongresses geht auf den Gedanken zurück, dem gesamten jüdischen Volk soweit er. irgendein Interesse an Palästina hat, die Bildung dieser Körperschaft zu übertragen.!Weizmann geht nun von der Ansicht aus, die schon auf der Jahreskonferenz von ihm und noch deutlicher von Sokolow geäußert ■wurde, daß die Veranstaltung des Weltkongresses umfangreiche ,Vorarbeiten, zum ,Teil schwierige ,Verhandlungen nötig macht, so daß damit gerechnet werden muß, daß der Kongreß nicht sehr bald zusammentreten wird. Für die Zwischenzeit aber halten es Weizmann und Sokolow für nötig, jetzt schon Bc- Ziehungen zu jenen Gruppen und Persönlichkeiten zu suchen, die ein Interesse für Palästinaarbeit haben und auch durch ihre bisherige Leitung in gewissem Sinne bereits legitimiert sind. Nach der Meinung dieser Führer, die ja die Stimmung der politisch maßgebenden Fak« torcn am genauesten kennen, ist es auch politisch von Wichtigkeit, daß wir eine formelle Möglichkeit schaffen, der Oeffcntlichkeil zu erkennen zu geben, daß politisch einflußreiche jüdische Kreise, die außerhalb der Zionistischcn Organisation stehen und die zionistische Weltansch&uung ablehncn, doch ein Interesse, und zwar ein aktives Interesse an dem Aufbau Palästinas bzw. an der jüdischen Kolonisation und der Schaffung Wirtschaftlichcr Werte im Lande haben. Die Kreise, auf die es hierbei ankommt, sind einerseits die englischen Juden, die sich bisher ziemlich passiv verhalten haben, andererseits gewisse finanziell und sozial einflußreiche Kreise des amerikanischen Judentums und anderer jüdischer 'Gruppen etwa in Italien, Frankreich, aber auch in Deutschland. Die Form, in der sich Dr. Weizmann die Ausführung dieses Planes denkt, hat er in der Berliner A.-C.-Sitzung deutlich dargclegt, und leider ist in der Pressediskussion bisher auf diese sachlich-formellen Fragen wenig!Beachtung gelegt worden. Weizmann meint, daß das geeignete Instrument die heute schon bestehende Konstitution des Keren Hajessod ist. Der Council des Keren Hajessod ist bisher noch immer nicht in der Weise zusammengesetzt, wie es beabsichtigt war, wonach 50 °/0 der Sitze den allgcmeinen (nichtzionistischen) Keren Hajessod-Organüsationen zufallcn sollen. Die Keren Hajessod-Gruppen sind bisher organisatorisch noch nicht so weit konsoii- ז U E D I S C 11 E RUND S C HAU . ■j diert gewesen, um diese Wahlen durclizuf(ihren. Dieses Provisorium muß aber schließlich ein ׳Ende haben, und wir müssen danach streben, die Durchführung der Konstitution des Keren Hajessod möglichst zu beschleunigen. Das Direktorium des Keren Hajessod wird dann diese Männer, die mit der direkten finanziellen Verantwortung für den wirtschaftlichen Aufbau des Landes verbunden sind, in die Jewish Agency entsenden können. Statt über diese formellen Fragen zu diskutieren, hat man sich bisher über Verletzung der demokratischen Prinzipien ereifert und damit etwas bekämpft, was Weizmann bisher zumindest nicht offen vertreten liat. Wir alle glauben ja, daß der Gedanke c!cr Heranziehung anderer Persönlichkeiten für die Jewish Agency ein richtiger ist. Die Schwierigkeit, die wir alle — und wohl auch Weizmann — empfinden, liegt vor allem in der Frage der Verantwortlichkeit der Mitglieder. Es ist für un3 unerträglich, daß etwa ein Teil der Mitglieder vom zionistischen Kongreß gewählt und ihm verantwortlich wäre, während ein anderer Teil nach dem Notabclnprinzip persönlich, am Ende sogar unabsetzbar, in die Agency einträte. Wenn aber — etwa durch die Vcrbindung mit dem Keren Hajessod — die Verantwortlichkeit vor der Gesamtheit derjenigen Personen, die materiell für das Palästinawerk beitragen — der Keren Hajessod-Zahler — fcstgclegt ist, dann würde das Hauptbedenken gegen diese Form der provisorischen Zusammensetzung fallen. Der Gedanke des allgemeinen jüdischen Kongresses wird darum nicht aufgegeben, und cs ist selbstverständlich, daß ein solcher Kongreß׳, wenn er als wirklicher Volkskongrcß gelingt, souverän sein und die Macht haben wird, die Bildung der Jewish Agency, wenn die vorhandene seinem Wunsche nicht entspricht, selbst in die Hand zu nehmen. Freilich verstehen wir die Bedenken zionistischer Kreise angesichts der bisherigen Erfahrungen sehr gut. Tatsache ist cs, daß die niciitzionistischcn Großjuden, die sich bisher in irgendeiner Form zur Förderung der Palästinaarbeit organisiert haben, — etwa der EConomic Board — nur ganz geringfügiges geleistet haben, jedenfalls in keinem Verhältnis zu ihrem Vermögen. Man darf aber nicht übersehen, daß cs sich hier um einen Prozeß handelt, der erst begonnen hat und im Werden ist. In steigendem Maße gelingt cs, diese Kreise für den Keren Hajessod zu interessieren und vielleicht wird durch fortgesetzte Bekanntschaft mit den Palästinafragen das Interesse so gesteigert werden, daß auch' die Leute, die für sich selbst in Palästina nichts suchen, diesem Werk ihr Geld nicht verweigern werden. Jedenfalls soll aber klar sein, daß eine Beteiligung an den Rechten der Jewish Agency nur erfolgen kann nach dem Gesichtspunkte der Leistung für den Aufbau selbst. An klingenden Namen, die nichts als Namen* sind und am Ende gar •entsprechend ihrer politischen Gesinnung die übertragenen Rechte dazu benutzen würden, um die zionistische Arbeit im Lande zu konterkarricrcn, haben wir kein Interesse. Nichts berechtigt aber zu der Annähme, daß etwa Dr. Weizmann derartige Absichten liat. Vielmehr hat er gerade in seiner Rede in der English Zionist Federation ausdrücklich betont, daß er bei aller Bemühung, nichtzionistisciic Mitarbeiter heranzuziehen, doch betonen müsse, daß die Hauptlast der Verantwortung nach wie vor auf den Zionisten liegen wird, und daß er nicht daran denkt, Vorschläge zu machen, die mit den Grundprinzipien der zionistischen Bewegung unvereinbar wären. 1Die zweite Forderung, die Weizmann stellt, ist eine Umbildung der zionistischen Exekutive. Auch hierbei bat Weizmann viel gesündigt, indem er sich in öffentliehen Aeußcrungen nicht jene Zurückhaltung in persönliehcn Fragen auferlcgte, die für einen politischen Führer unerläßlich ist. Aber wenn 'wir die Eigenart der innerzionistisch'cn Situation betrachten,' so können wir seinen Unmut zum Teil verstehen. Die von Weizmann empfundene Schwierigkeit der Situation liegt vielleicht weniger in der Unfähigkeit seiner Mitarbeiter, als an der Tatsache, daß politische Führer von der Qualität Weizmanns oder Sokolows für ihre eigene politische Arbeit schwer Mitarbeiter finden können, da ihre Tätigkeit z.um großen Teil persönlicher Natur ist. Sie bekommen dann leicht das Gefühl, daß die anderen Mitglieder der Exekutive wenig Ersprießliches leisten, sogar manches verderben, das dann wieder gutgemacht werden muß. Auf der anderen Seite haben die anderen Mitglieder der Exekutive das Gefühl, daß die politischen Führer autokratisch Vorgehen, sich zu wenig beraten und sogar ihre Kollegen nicht immer in alle Einzelheiten cimvcihcn. Dieser Zustand war eigentlich iin Zionismus imsner vorhanden, besonders in kritischen Zeiten. In Hcrzls Tagebuch finden wir immer wieder scharfe Bemerkungen über das ״Inadions-Comitö“; Herzl hätte die Ansicht, daß trotz der schier nicht zu bewältigenden Fülle von Aufgaben, ,seine Kollegen sich mit Neben- Sachlichkeiten administrativer und organisatorischer Natur beschäftigten und durch ihre Einwendungen und Anspräche, die er zum Teil für persönliche Eitelkeit hielt, ihn in seiner ungeheuren Arbeit eher störten als förderten. Vielleicht hat Weizmann ähnliche Gefühle, die in der Natur der Sache begründet sind, aber zweifellos eine starke Ungerechtigkeit gegenüber Menschen ln sich schließen. Jedenfalls hat er Recht mit seiner Forderung, daß eine ungeteilte Verantwortung geschaffen werden muß. Es kann nicht weiter so gehen, daß in Palästina Dinge geschehen, die von den politischen Führern nicht verantwortet werden können. Der Konflikt mit Jabotüisky beruhte schon auf ähnlichen Ursachen. Trotz allem Verständnis für Demokratie, muß ein Weg gefunden werden, um einer solchen Zerfahrenheit ein Ende zu Hi-• 35/3q machen. Andererseits müssen die Führer sich Verpflichtung bewußt sein, sich der Konirolle ejllf Organs der Bewegung zu unterwerfen. Ein Answer» dieser Situation liegt vielleicht darin, daß der Kongreß die politisch vcrnntworllichen Persönlichkeiten wählt und ihnen die Möglichkeit gibt, ein Kabinett von Fachmänner und Ressortchefs zusainmciizustellcn, sowie den not. wendigen Beamtenapparat zu schaffen; diese Org?,rlt müßten jedoch vor einer Körperschaft, die technisch in die Lage versetzt werden muß, alle Probleme genau zu studieren und kein rethorischcr Diskutierklub, so!!, dern eine sachliche Kommission sein soll, verantwort, lieh sein. Wie sich das Verhältnis der Jewish Agency zur zionistischen Exekutive gestalten soll, kann dann erst in der Praxis erkannt werden, wenn eine Reform der Exekutive durchgeführt ist. Es wäre unseres Erachtens durchaus denkbar, daß die beiden Organe nicht | miteinander identisch sind, wenn die zionistische Exc• kutive dem zionistischen Kongreß, die Jewish Agency einem weiteren Forum verantwortlich wäre. Die Situation des Zionismus, die Lage in Palästina ist ungeheuer ernst. Es wäre frevelhaft, sich mit einem genügsamen Optimismus darüber hinwegzutäuschen. Ebenso falsch ist es, in diesem Moment mit einem unfruchtbaren Doktrinarismus theoretische Prinzipien מ! verteidigen. Es genügt z. B. nicht, daß palästinensische Journalisten immer wieder proklamieren, wir müßten uns an das Volk wenden, und das Volk werde die Mittel für den Aufbau Palästinas geben. Weizmann, der gegen• vvärtig in Amerika fast Ucbcrmcnschlichcs leistet, muß die Chancen der Gcldaufbringung besser beurteilen können als jene Schreiber, und er unterschätzt auch nicht den Appell an das Volk. Gewiß ist der Gedanke richtig, daß der Aufbau Palästinas nur dadurch ge• sichert werden kann, daß der zionistische Gedanke, der Gedanke der jüdischen Wiedergeburt, die Massen des Volkes ergreift. Gewiß ist unsere größte, unsere einzige Stärke die Kraft der Idee. Aber diese Ansicht mußte sich in weitsichtiger, langwieriger Erziehungsarbeit aus• wirken; sic ist unlebendige Theorie, wenn sie in der Polemik verwendet wird, in einem Augenblick, wo die Praxis uns zum toten Punkt geführt hat. Wenn Weiz• mann angesichts der Erfahrungen und ohne Unter« Schätzung der Leistungen der letzten Jahre doch die Erkenntnis ausspricht, daß neue Wege gesucht werden müssen, die aus der Stagnation herausführen, und wenn er diese Wege selbst zu suchen unternimmt, so sollte er, dein man ein Urteil über die heutige Lage Zutrauen kann, das Verständnis der zionistischen Oeffcntlichkeit finden. Ob seine Vorschläge im einzelnen richtig sind, kann noch nicht beurteilt werden, weil, wie wir glauben, es sich bisher noch nicht um klar hcrauskristallisierte Vorschläge handelte, sondern lediglich um Gcdankep, die vor dem Kongreß zur Diskussion gestellt wurden. Unseres Erachtens würde es der sachlichen Vorbereitung des Kongresses nur dienen, wenn diese Fragen mit der entsprechenden Sachlichkeit und im Bewußtsein der Schwierigkeit der Situation geprüft werden. R.W, I l Ncurcflclunfl des zioinslisdicn Budßris? J.C, B. meldet aus Jerusalem: ״Die palästinensische rlo• nistische Exekutive wurde durch die Zionistische Exekutive in London davon verständigt, daß aut der letzten Vcrsamm• lung der Exekutive ein neues Budget für Palästina aufgcstcllt wurde, wonach die Ausgaben für die Ent• Wicklung der jüdischen Industrie in Palästina verdoppelt werden sollten. Dadurch ist den Forderungen gewisser zionistischer Gruppen Rechnung getragen worden, daß die Zionistische Organisation sich die Unterstützung der jüdischen Industrie in Palästina in erhöhtem Maße als bisher angelegen sein lassen soll.“ Wir registrieren diese J. C. B.-Meklung, glauben aber, daß sic in dieser Form kaum richtig sein dürfte. Erstens hat die Jalircskonfcrenz ein genaues Budget für alte Eventualfälle aufgcstcllt, das A.-C. bindende Richtlinien für die etwa nötige Reduktion gegeben, so daß die Exekutive kaum veranlaßt ist, anläßlich der Mehrcingänge der 'letzten Monate neue Dis* Positionen zu treffen. Zweitens sind bis heute wichtige Budgetposten, vor allem das landwirtschaftliche Budget, zum großen Teil ungedeckt geblichen und daher zweifellos zunächst zu berücksichtigen. Die Meldung wird wohl so zu verstehen sein, daß die im Budget vorgesehenen in• dus tri eilen Kredite, die bisher aus Geldmangel noch nicht cifektuicrt wurden, jetzt zum Teil flüssig gemacht werden können. Der neue Zivüsekrclar von Palästina Jerusalem, (J. C. B.) Der neue Zivilsckreiär der p*• lästiiiensischcii Regierung Sir Gilbert Clayton hielt eine Konferenz mit der palästinensischen Exekutive ab, in wei• eher im besondern über die politische und ökonomische Lage des Landes beraten wurde. Der Zivil- Sekretär erklärte, er stehe auf dem Boden der von der englischen Politik Im White Paper vom Juni 1922 kund gegebenen Politik. Er befinde sich aber In einer sehr schwierigen Lage. Auf der einen Seite habe er der Errichtung des jüdischen nationalen Heims in Patästra Rechnung zu tragen und auf der anderen Seite die Wünsche de palästinensischen Bevölkerung zu beachten. der Bef dem Empfang einer zionlstichen Delsegaüan in Tojonto (Kanada) hielt Lord Robert Cecll eine bemcik«!*־ werte Ansprache, in der er erklärte, er betrachte die Unieenehmung Groß-Britanniens, die jüdische Heimstätte in Pa־ lasima wieder hcrzustelleir, als eine Angelegenheit der internationalen Gerechtigkeit. Der Aufbau Pa• las,1na9 werde Zeit, Entschlossenheit, Geduld und Ausdauer C!4n rn* ,C^ durch die Bewährung dieser Eigen* schäften würde das jüdische Volk für ein Staats'cben vorbereitet werden. Die Zionisten dürfen sich nicht entmutige״ lassen, wenn die Entwicklung nicht so schneit von stallen .—_ Erm-f,'; erziräi; eröf |l j Ecru ,, Arb« / leid :! sanl '־יי Und: 1 dein i sic 1 ' fcs ■ Äer, ■׳\ stan :7! arb«!, 1 Bind , lieh»( huf ,'׳ •. Rab ן bedj V soIc j 1 ־ Kr« j! ׳ bew 1 1 ':׳ ) י .29 drir!■.j it) i

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