Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 34 (27.4.1923)
- Date
- 1923-04-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 202 JUEDISCHE RUNDSCHAU daß der zu schaffende Bramfenkörper ein gefügiges Werkzeug der im Amt befindlichen Leitung und ein Instrument zur Nicdcrhaltung der Opposition werden könnte. Demgegenüber muß darauf verwiesen werden, daß die Aufgaben eines Berufsbeamtentums tatsächlich ״unpolitische“, also im wesentlichen solche der Verwaltung, der Finanzpropaganda «sw. sein müßten, daß am Anfang des Berufsbeamtentums seine Entpolitisierung — natürlidi unter Wahrung jedes zionistischcn Rechtes des Einzelnen — stehen und daß die ״politischen" Beamten, die vornehmlich von den Landes- Organisationen beschäftigt werden dürften — sich weiter aus jenen bei angemessener Entschädigung Monate oder Jahre tätigen ״Zeitfreiwilligen“ rekrutieren sollten, die heute das Gros der bestehenden Beamtenschaft ausmaclicn. Tatsächlich sind die Aufgaben der Landesorganisationen großenteils politische. Ihnen fällt neben eventueller Bctciligung an der Landespolitik die Agitation für die zionistische Idee als wesentlichste Aufgabe zu. Der zionistische Propagandist kann auch innerhalb des Zionismus nicht farblos, neutral, unpolitisch sein. Er hat Anschauungen zu vertreten und soll überzeugen, soll zu zionistischen Streitfragen Stellung nehmen und muii bereit sein zu kämpfen: und das ist nicht mit seiner Person, sondern mit seinem Amt durchaus verbunden. Seine Stellung wird unhaltbar, wenn die Richtung, der er angeliört, in der Leitung von einer gegnerischen abgclöst wird. Er soll sich nicht ״auf den Boden vollzogener Tatsachen“ stellen dürfen. Lebensberuf kann solche Tätigkeit nicht sein. Aber die unpolitische Beamtenschaft der Weltorganisation, von der hier die Rede ist, wird sich aus dauernd angcstelltcn Berufsbeamten zusammensetzen. Das erfordert eine Ncuein- Stellung zum Beruf des zionistischen Beamten; er wird sich als Lebensbend legitimieren müssen. Augenblicklich wirkt der Entschluß, Beamter zu werden, auf die meisten Zionisten noch immer als Anomalie: er bedeutet zwar nicht mehr wie früher die capitis diminutio maxima, aber ebensowenig eine selbstverständlich anerkannte Berufswahl. Und doch ist es ebenso unerträglich, ihn als dankenswertes Opfer wie als bequemes Ausluifsnuttel eines sonst Lebensuntüchtigen gewertet zu wissen, je nachdem bessere Berufschancen dafür aufgegeben wurden oder nicht Erst wenn das anders geworden ist, wird man zahlreiche befähigte Anwärter auf den Beamtenberuf finden, erst dann wird der verderbliche Wechsel im Personalbestand der Beamtenschaft aufhören, der heute jeden sachgemäßen Fortgang unserer Arbeit stört Voraus* Setzung dafür ist die Schaffung eines Beamtenrechts durch den Kongreß. Man wird sich dazu entschließen müssen, dem Beamtenanwärter nach erfolgreicher Probezeit Anspruch auf einen Anstellungsvertrag zuzubilligen; man wird ferner Wege zu suchen haben, um die Zukunft des nicht mehr dienstfähigen Beamten in der einen oder anderen Art sicher zu stellen. Vorschläge in dieser Richtung bestehen und sind seitens der Beamtenschaft des Hauptbüros des N.-F. dem Karlsbader Kongreß vorgelegt worden. —׳ Matt wird schließlieh Aufstiegsmöglichkeiten gewähren müssen, die bei uns füglich in einer Steigerung der Verantwortung und des Wirkungskreises zu bestehen haben; ja, der Gedanke ist nicht fcrnlicgend — und beim Nationalfonds in der Verwirklichung begriffen —, daß nach langjähriger Bewährung ein Recht auf Verwendung in Palästina oder von Palästina aus gewährt würde. Müßte man nicht annchmcn, daß die Erfolgsmöglichkeiten des Finanzpropagandisten, der in Erez-Israel seinen Wohnsitz hätte und von einer palästinensischen Zentrale in die Welt geschickt wäre, um ein Vielfaches gesteigert sein werden? Aber welch einen Antrieb zum Eintritt in den Dienst der Zionistischen Organisation würde solche Erfüllungsmöglichkeit des zionistischen Lebenswunsches für unsere besten und fähigsten Gesinnungsgenossen bedeuten! Freilich werden diese Reformen nur durchgeführt werden können, wenn der Gedanke einer einheitlichen zionistischen Beamtenschaft verwirklicht wird, deren Glieder freilich in verschiedencn Ressorts und in den verschiedensten Ländern arbeiten, aber gleichen Pflichten und Rechten unterliegen werden. Ein Personalamt beim Organisationsressort der Exckutive wird als zentrale Behörde für die Evidenz der Beamtenschaft und •nach Vorschlägen der zuständigen Stellen für die geeignete Verwendung der Beamten Sorge tragen. Es ist menschlich nicht dauernd möglich, Geld zu sammeln; das geht zwei, drei, vier Jahre lang. Dann wird der Werber für einige Jahre mit organisatorischen, journalistischen oder propagandistisdien Aufgaben anderer Art beschäftigt werden müssen. Es wäre zionistisch unerfreulich und unzweckmäßig, wenn der zionistische Beamte nie Gelegenheit findet, aus seinem Beschäftigungsgebiet herauszukommen. Er soll die Möglichkeit haben, das Volk, mit dem er arbeitet, und recht viele Zweige dieser Arbeit kennen zu lernen. Es liegt uns und ihm daran, seinen Aktionsradius zu vergrößern. — Dieser Gedanke könnte dazu führen, ein System der Beamten* ausbildung aufzusteilen, wie es denn im Interesse der Beamtenschaft selbst läge, wenn gewisse Mindestforderungen an die zionistischen und jüdischen Kenntnisse gestellt werden würden. Auch darüber lagen dem Karlsbader Kongreß Vor* schlage vor. Würde der Kongreß Beschlüsse ln diesem Sinne fassen und würde man ernsthaft daran gehen, sie durchzuführen, so würde die Organisation bald über einen Beamtenkörper •verfügen, der allen Wcchsclfälien der politischen Konjunktur zum Trotz fest und energisch Weiterarbeiten, für den es keine zionistische Krise und keine Ermattung des Arbeitswillens geben würde. Jede Exekutive, die auf welchen Wegen auch immer, die Verwirklichung des Baseler Programms erstrebt, würde in ihm festeste Stütze und die Gewißheit finden, daß ihm nicht Theorien und Diskussionen, nicht Parteifinschauungcn und Forderungen, sondern die Sache wesentlieh ist, die schließlich auch Diskussionen und Parteien dienen, Diese neue Beamtenschaft wird wirklich Trägerin eines jüdisehen Staatsgedankens sein und von ihm getragen werden. Hier wird cs zum erstenmal in der Geschichte der zionistischen Arbeit Anleitung und Einführung, Korpsgeist und wirksame gegenseitige Kontrolle, vor allem aber Bewahrung und zweckmäßige Verwertung einmal gemachter Erfahrungen geben. Macautay hat die ״Erbweisheit“, die einer tüchtigen Beamtenschaft eigne, einen unentbehrlichen Faktor des Regierens genannt. Die zionistische Beamtenschaft selbst aber muß begreifen, daß sie die Aufgabe hat, auf diesem Kongreß für solche Fordernngen mit letzter Entschiedenheit einzutreten. Man wird sich entschließen müssen, zu sagen, Ob man der Organ isation die Möglichkeit geben will, ihre wichtigsten Aufgaben zu erfüllen und uns die, weiterzuarbeiten oder nicht. Es darf nicht künftig wieder Politik in die leere Luft gemacht vmdäk "# \*י ־ ־.r Stadt Airbad» Annabcrg Arnstadt Aschers! eben Augsburg Bamberg Bergzabern Berlin Bochum Boizcubuig Bonn Breslau Buchau üutulau - Bütow Cassel Chemnitz Celle Darm stadt l>orn dort Dresden Eisenach Erfurt Essen Falkcnsfem FürstenwaWc Gicßcn/Marbura׳ Gladbeck Görlitz Gotha * j, T f.ךך >r". 4** /| יד״׳ 1.׳' 'Je * ^4s* Anr!>I1l der SdtekoJ IM 1 9 8 17 30 20 6 2769 ICO t 9 9 1 6 3 46 252 9 7 1 6 13 31 10 10 7 6 10 20 2Q Im KöP”re«J*J1r 21' 7 3 4308 83 86 115 330 5 94 1 109 7 78 97 138 71 36 Stadt Göttingern Grcifcnbcr״ Or. Strdilü Oubcn Hnriicnbenr H 11.״.nl ein IDJ.be Halbcrstadt Hamburg Heidelberg Heilbronn Idtcnliauaea Idar Jeßnitz Johanairiburg Kiel Kolbcxg Köln Kuclovra Landau Landsberg Lingcn Lübeck Lyck Mainz Mannheim Masijow Militsd» Mittweida München jHi a**4 —rv י י י' יי '״1*•zr^ 1523«} An״M «Ur Stadt Atmhl der 1am 23. 36 NTcc??nvtipd 10 13 1 Nienburg 9 20 RKfcLOSdMtb{**. Nürnberg 155 17 7 Oanabrüd; A3 20 •יי* Pa r,cwalk 2 1 Pforzheim 45 7 10 Rees 11 62 148 Regensburg 10 1 912 Reutlingen 1 44 168 Rexingen 2 9 24 Saarbrücken . 7 7 17 Salzwcdcl 6 3 5 Scd1.1u.xn 4 2 12 Selters 2 9 10 Siegburg 10 83 41 Sobcrnhcim 5 12 2 Spandau 20 52 494 Sdu'ffcrstadt 4 8 3 Sdimallcningken 4 35 •«-- Sdvwäbisdv-HalS * 50 27 Schwedt 11 5 Tilsit 64 26 58 Tradicnberg 5 3 15 Trebbin 2 90 132 Tübingen 4 151 162 Wesel 3 6 1 Wisdiwil! 2 4 3 Wismar 2 14 Zirndorf 1 194 653 Zwickau 147 4% 3t 1 H 12 1 116 16 2? 11 121 Gesamtzahl der bis zum 20. April 1923 clngegangcnc SchcfotUm 4990. Wir fordern alle Ortsgruppen und Schekelvertrauensleute wiederholt dazu auf, die bisher elngezogeu! SchekaUm umgehend an uns abzufUhren. Die Sammlung wird nach Mitteilung der Exekutiv! 1 31, Mal abgeschlossen und muss daher Jetzt mit grösster Intensität betrieben werden. GM I ry C tiU)' Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W 15, Sächsische Straße 8. Postscheckkonto; Berlin 8091 / Bankkonto; Nationaibank für Deutschland, Depositenkasse Kurfürstendamm 5 Amerikanischer Antisemitismus New York. (J. C. B.) Eine Gruppe antisemitischer Studenten der New Yorker Universität hat in den letzten Tagen in der Umgebung der Universität große Plakate affichicrcn lassen, in welchen die Juden aufgefordert werden, rechtzeitig die Universität zu verlassen. Unter der jüdischen Studentenschaft herrscht darüber große Empörung. Sie hielt eine Versammlung ab, in welcher beraten wurde, wie solchen Attacken in Zukunft vorzubeugen sei. Der Rektor der Universität tadelte die antisemitischen Machenschaften und verfügte die Entfernung der Plakate, . . . New York. (J.C.B.) In dem großen, lm Mittelpunkt New Yorks gelegenen Maus der Antisemiten wird unter dem Protektorat einer gewissen Madame Frey antisemitische Literatur verkauft. Ein großer Teil dieser Literatur wurde in Deutschland, besonders in München, gedruckt. Besonders fällt eine in München gedruckte Broschüre durch ihren blutrünstigen Text- und Dikllnhalt auf. Die Broschüre Ist bctitelt: ״Die Totengräber Rußlands“ und enthalt zahlreiche Karikaturen und erdichtete Lebensbeschreibungen von Juden, die Rußland zugrunde gerichtet hätten. Die Wahlen zum amerikanisch jüdischen Kongreß Der Zusammentritt des amerikanisch-jüdischen Kongresses wurde für Ende Mai verschoben, um eine geordnete und klaglose Durchführung der Wahlen zu ermöglichen. Fast alle großen jüdischen Organisationen und Orden ln Amerika bereiten mit vereinten Kräften die kommenden Wahlen vor und haben an ihre Mitglieder folgendes Statement erlassen: ״An unsere Mitglieder und Lokalorgnnisationcnl Die Juden Amerikas sind aufgefordert worden, an den Volkswahlcn von Vertretern zum amerikanisch-jüdischen Kongreß tcKzunchmcn. Die Wahlen werden rein demokratisch sein, und jeder Jude und jede Jüdin über 2t Jahre werden für Vertreter stimmen können, die berechtigt sind, mit Autorität für die gesamte Judcnheit zu reden und zu handeln und die in der Lage sein werden, viele ernste Probleme, vor die das Judentum gestellt ist, zu lösen. Die Unterzeichneten nationalen jüdischen Organisationen tind Orden (Logen) haben vor Jahren sich um die Schaffung eines jüdischen Volkskongrcsscs bemüht, weil nur ein solcher Kongreß in der Lage ist, Ordnung in» jüdische Leben zu bringen und viele jüdische Fragen zu lösen. Wir fordern deshalb alle unsere Lokalorganlsationcn und unsere Mitglieder im ganzen Lande auf, in jeder Beziehung an den Wahlen zum jüdischen Kongreß sich zu beteiligen, und wir ersuchen sie, an der Organisierung von lokalen Kongreßkomitecs in jeder Stadt und an den Vorbereitungen für die Nominationen zu den Wahlen aktiven Anteil zu nehmen. Es ist bereits höchste Zeit, daß die amerikanischen Juden ihrer Verantwortlichkeit sich bewußt werden und ihre jüdische Pflicht erfüllen.“ (gez.) Zionistische Organisation von Amerika, Independent Order Brith Abraham, I. Ö. Brith Schalem, I. O. Free ßons of Israel, Order Bnc Zion, Order Knights 01 Joseph, Misrachi, Poale Zion, Jüdisch-Nationaler Arbeiterverband, Föderation der Gallzischon und Bukowlnncr Juden, Föderation der Un״ (*arischen Juden. Vereinigte Rumänische Juden tu Amerika, Föderation der ukrainischen Juden, Föderation der jüdischen Farmer, Zeirc Zion (Hitachduth), Sozialistische Zeirc Zion. der Rektor den Senat zu einer Beratung etnberief, um über dt Antrag, die Rädelsführer aus allen rumänischen Unlversilit׳ zu relegieren, Beschluß zu fassen. Zahlreiche Professor halten zu den Antisemiten und haben ihre Kurse gar nie1 abgehaltcn. Die Staatsanwaltschaft hat nun zum ersten Mi auf akademischem Boden eingegriffen. Kultusminister Anghclescu kündigt eine Verordnung t das Universitätsgebäude sowie die Hörsäle miiillrisd ז besetzen und die ״Krawallmacher“ zu verhaften. Die Union einheimischer Juden hat bei der Regierung w bei den Universitätsbehörden gegen die blutigen Zusimme! Stöße schärfsten Protest eingelegt Ein scharies Protes: memorandum wurde auch von den jüdischen Studenten de: Rektor überreicht Ungarn Die Opfer der Bakarester Studentenschlacht Bukarest. (J. C. B.) Das blutige Ergebnis der zwei* tägigen Schlacht (18. und 19. April) zwischen der antisemitischen Studentenschaft und den jüdischen Hörem sind über 70, zum größten Teil sehr schwer verwundete Juden. Die Soldaten, die an den Tore.» der Universität postiert waren, verweigerten die Intervention, da sie befehlsgemäß tm Innern der Universität nicht clnschrcitcn durften. Auf der Rechts- Fakultät und auf der Fakultät für schöne Künste finden die Vorlesungen ohne Juden statt. Die allgemeine Meinung ist die, daß die Regierung noch immer nicht mit dem nötigen .&»i jiesxca die ExaMcatea dnschrclt«, Es verlautet, daß Das Niederlassungsgesetz in Budapest gegen Juden und Arbeiter (W.M. Z.) In einem mehr ata sedtzehnstttmügen 0: struktfonskampf versuchte es die Opposition des Budapes: Gemeinderates, die Hauptstadt Ungarns vor der Schande 1 bewahren, durch ein eigenes sogenannte* Niederlassung Statut unbescholtene ungarische Staatsbürge von der Hauptstadt des Landes fernzuhalt« und Staatsbürger, die seit Jahrzehnten in Budapest wobnr kurzerhand in ihre Hchnatsgcmcinde ab zu sc hieben. W ist der Sinn jenes Statutes, welches, da es nunmehr ange no m men wurde, dum Magistrat Budapests die Madilbefu; nissc einräumt, die überall sonst der Polizeibehörde zustehc Der Magistrat wird von nun an jedem aich nach Budapest zuständigen Ungarn ohne j«<f Begründung die Niederlassung in Budapc! verbieten und einem in Budapest wohnende Ungarn den weiteren Aufenthalt in Budapei untersagen und 11m administrativ aus der Haupte en tfernen können. In der fangen und aufgeregten Debatte hat die Majcnti' es «ohne weiteres zugegeben, daß cs sich bei der Durch■ drückung dieser Maßnahme lediglich um die Entfern ur> ihr ungenchmcr Juden und Arbeiter handelt, d bei den Gemeinde- und Nationalratswahlen die christüci nationale Wahlliste gefährden könnten. Nach den bestehende« Wahlgesetzen hat jeder Ungar in jeder Gemeinde dei Lanc<׳־ das aktive und passive Wahlrecht, und cs ist bekannt, d: heut« nur ein verhältnismäßig geringer Teil der in Bisdape' ansässigen Staatsangehörigen wirklich nach Budapest zustind0 ist. Die Folge des Beschlusses wird nun sein, daß dr «Majorität des Gcmciodcratcs in Budapest es stets in ״■ Hand haben wird, die Wahlen nach ihrem Bedarf ru gulicrcn, abgesehen davon, daß sie im Dienste der Hort״.' Regierung nunmehr eine gefährliche Polizeitätigkeit eniW' wird, durch welche die Sicherheit der Existenz der Budapp'•: Juden und sozialdemokratisch gesinnten Arbeiter und Ir׳" icktucilen in noch höherem Maße gefährdet erscheint, 3׳ ca schon bisher der Fall war. Vom Judentum in den Randstaa’.ci( Riga, (J.C.B.) Auf der eben hier beendeten ferenz des lettländisdion Bauernbundes trat der ו«"*"" Unterrichtsminlrtcr Gaylit mit neuen Beschuldigungen pjr die jüdische studierende Jugend hervor. ״Die jüaücfl ׳ Schüler", sagte der Minister, ״überschwemmen die ruwmc״‘ deutschen und lettischen Schulen im Lande, und nur ■י*, der jüdischen Jugend besucht jüdische Schulen. Die _jüd1sa Studenten haben die Seele der lctllhndischen Umvers1W{( juRcnd beleidigt, dies allein war der Grund, der tn Rigaer Hochschule vorgekommenen Exzesse. De Regier״״» wird dafür sorgen, daß die begründeten Forderungen ״ lettischen studierenden Jugend verwirklicht werden," ■ Rtga. (J.C.B.) Nachdem die jüdische Sejmiraküoן ״ Erfahrung gebracht hatte, daß sich aas leftländisclie ף*"" ■t auf Betreiben des Ministers Oaylit dieser Tage wicaet ״ einem neuen Numerus-dausus-Projekt befassen wird, be2*״Ik *käi die i&disrfus; Pegutiertej Fisdunaiui, Dubia wm