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Jüdische Rundschau · 1923-04-20 · Heft 32 (20.4.1923) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 32 (20.4.1923)
Date
1923-04-20
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 189 Oie Reorganisation der zionistischen ־ ׳8 >■ n .־ Vc! c ja a|;(< ('־ uf,:r1 8' S־T• l.che ■/ל■ tute,:.; V1־ נ weisen ''ן ״},״; >(,t(J . 1 *oyalc:;!, v 1:: nu־u״;.׳r ' lies viel״-.; ' 8' durch Mt far.i i;‘ *Jer Zf::';,' c׳'• c 11 vier; roßen t־'׳> Juden; ' 8: int <!'; . Her Cewi1;: weiten ־ ’emiögen 1״ Ju.'T auf tu: atlicn Ju;:; ins wie a; pora, nan;c tiiwciae m; j unters!!,.' > polili jcii:. Leit zu vi: lierfür , Minderte!;, tlitionca t eigenen |-, t Ocffcntl:;■ ich, daß (1; Ec nicht!1 Diplomat: Nationen < Sehrt seid insoweit! den Na: er;:!1f t 1c po'.iiLo Politik ih;.! Gegenüh Sh für die Ziehung z zum S:m ׳ dargcstcl. Jcnkcr.3 v Bentc. Po Pcrsünli;'!alten. Aik «ungiücku־ :11 bewert■ ng in *fl: inritcu Wc ״, und d :her, Eure ht eine 1 ß der ג' ier jüdi'i' in der \W durch iln SDige Wc: ldelt, der: die neues elbst cn:‘ , Naclick Utrecht <8!a-Mnm!» ei! die Vi־ der pnnC morali'-ci: , 71! den 011, i:־.M 1i!:d sein fct»rocl־.c u icwußt d rc-tirp', <8 | starken in, zu kf ttk der 8 ehe nah eh (■' 11t d.!reit u r.c n-: teilt:; er ac nil ce.8. re 81 JN |i ״“-* . ־ Von Julius Berger. I. Die Notwendigkeit einer Bcamtenscliaft ״;c zionistische Bewegung steht heute ganz unter dem סי-ס der Gddk.ilamität. Innerpolitisch ebenso wie außen- .8״.!, ist die Frage vier Finanzierung des Palä.itinawcrkcs . (jiud'.ciflcndcr Bedeutung geworden, im englischen Oberi. vviid unsere Geldkrise eben» als Argument angeführt, j cS jn der Diskussion über die Bildung der Jewish 8,מverwertet wird, und das Gerede vom Versagen des ■'^'Hajessod ist sclion fast zum Axiom zionistischer Welti•;',auung geworden. [S ergibt sich die Frage: ist die Nichterfüllung der .;1rUi1״en, die wir an die Kencit Hajcsiod-Aktion geknüpft cine unabänderliche Tatsache, mit der wir objektiv rechnen haben, und müssen wir uns endgültig darauf * dien, daß unser Versuch, das jüdische Volk zu einer .;seinen Abgabe für den Aufbau der Heimstätte in Pa* . ני ui mobilisieren, an dem Widerstand der Wirklichkeit ..".;.[.ft? indem wir an die Untersuchung dieser Frage ,'ו stoßen wir sofort auf cine bemerkenswerte Erscheinung. ' ׳;׳end auf der einen Seite die Finanzkrise der Zionistischen ״Miiisatkm unbestreitbar ist, lauten auf der andern die 8;i!tc, che die Mitarbeiter für den Keren Hajessod aus i' verschiedenen Ländern erstatten, übereinstimmend dahin, lj der Palästinawille des jüdischen Volkes überall viel ihr «!tage tritt als je und daß die Ueberzeugung, sich ן Anfi aii Palästinas beteiligen und zum Keren Hajessod jrj-ert zu müssen, heute Allgemeingut der weitesten jüj-ä Kreise geworden ist. Alle Erfahrungen gipfeln in - Schluß, daß keine Rede davon sein kann, daß man . der Aufbringung der für die zionistischen Bedürfnisse ';eitlerliclicn Gelder verzweifeln müßte und daß es auch;c Rolle spielt, für welchen Zweck und• in welcher Form (Geld für Palästina verlangt wird. Vielmehr kann für den •1״ Hajessod ebenso gut Geld aufgebracht werden wie;den Jüdischen Nationalfonds, für die allgemeine Schekel-;,;:;hing genau 90 wie für den Goldenen Schekel, und -;hen können auch noch spezielle Aktionen wie der Bank- ,1c erfolgreich durchgeführt werden. Der übereinstimmende! ,;ruck geht dahin, daß die intensive Durchführung der :n Aktion gleichzeitig die andere erleichtert oder gar erst;;;lieht. Dies alles gilt zumindest für die Länder Europas. , was man neuerdings aus Amerika, sowohl hinsichtlich Aussichten wie über die notwendige Reorganisation der;gaiiciamethode erfährt, scheint zu bestätigen, daß die :;.iltnisse auch dort nicht viel anders liegen. Fassen ׳ das alles zusammen, so bleibt nur der SciUuß, daß der ׳ .:;nvärtige Finanzzustand der Zion«stisehen Organisation «eiliger auf einem Versagen der Gebefreudigkeit des dien Volkes, als darauf beruht, daß die Zionistische;«isation und der Keren Hajessod bisher nicht die tcdiim Möglichkeiten gefunden haben, die es erlauben, ihre .'cn propagandistischen Chancen auszunutzen. Nicht die Jeren politischen Umstände, nicht die 5tre Einstellung der Zionistischen Organi- ‘ f io n sind heute entscheidend für das Ge-;cn unserer Finanzaktion, entscheidend 1(1 vielmehr die technischen Bedingungen, ter denen die Aktionen betrieben werden. ' Der entscheidende Fehler unseres Finanzwerkes, der in a Linie für den verhältnismäßig geringen Erfolg der :01 llajcssod-Aktion verantwortlich Ist, bestellt darin, daß •: im wesentlichen mit dem übernommenen Apparat der :::!tischen Organisation eine Aufgabe zu erfüllen versucht 801, die die Möglichkeiten dieses Apparates bei weitem '':steigt Der Keren Hajessod ist als eine Steuer gedacht i sali vom ganzen jüdischen Volk genommen werden, :haben aber versäumt, den S tc u e r e in zi eh u n g 3*?Pirat für die Aufbringung dieser Steuer zu schaffen 4 haben damit den gleichen Fehler gemacht und stehen >’ toclben Folgern dieses Versagens wie ein großer Teil ׳ Machkriegsstaaten, nämlich daß die Steuern nicht ein- .:ae ׳ _ W'orin besteht der ganze Apparat des Keren Hajessod? :haben in langsamer Folge einige wenige propagandistische *he dafür neu angestellt und haben in ein paar Ländern ׳'־iticre Büros für den Keren Hajessod geschaffen. Diese <•« sind mit sehr wenigen Ausnahmen schlecht ausgestattet;verfügen nicht über genügend zahlreiche und in keinem ״;t über genügend geschulte Kräfte.; Üai Bild, das die Keren Hajessod-Aktion heute ergibt,; in jedem Lande dasselbe. Irgendeine Delegation, ein ג׳ oder mehrere, fährt in ein Land, besucht im Fluge -diicdene Städte, sammelt eine größere Anzahl Zeichnungen ’ 1:nd fährt wieder fort unter Hinterlassung iin besten Falle kleinen Büros. Manchmal gelingt es, die vor- :®n freiwilligen Kräfte soweit zu aktivieren, daß sic 11 Md! ihrer Abreise noch ein wenig arbeiten, ln den ■,len Fällen läßt diese Arbeitslust sehr bald nach, und das 8 hört nach kurzer Zeit auf, die eingegangenen Zeichnungen iäoscn und bringt ganz bestimmt keine neuen Zeithtei melir. Dann muß wieder eine Delegation dorthin .teilt werden, die oft erst nach Monaten oder Jahren '; Vcriügumg stellt und׳ in der Regel genau 90 von vom n;cr1 muß, wie ihre Vorgänger. Das dauernde Aufstacheln ׳ Energie erschöpft die psychischen Kräfte der Verbände,;“'lidi werden die Organisationen unempfindlich gegen, 1 mnicrwährende Auf und Ab der Anspannung und verte in wachsendem Maße bei der Aufbringung der Gelder, , EL־ hauptsächlich aus ehrenamtlich tätigen Menschen be¬;Mie Apparat reicht im besten Falle nidit aus. Haben 8 *,teil bis heute nicht einmal die Mehrzahl geschweige 8.8 Eh: Masse der Juden in dm verschiedenen Ländern;,4wir um ihre Beitragsleistung angegangen. Anderseits ,‘te:s Erfahrung schon längst bewiesen, daß Jede Ver- . des Apparates sich nicht nur in einer Vergrößerung 'tec.imtcinnaiunen bemerkbar macht, sondern auch in \׳r Erhöhung des Durch sdhnittsbetrages der einzelnen! .,{4י dien Verbänden, von allen Stellen ertönt dauernd tete Ruf. Man verlangt kontinuierlich tätig 0 nicht gelegentliche Delegationen. Von überall Eie Klage wegen der im Stiche gelassenen Möglich- 8:te die aua Mangel aa Kräften nicht ausgenuizt weiden Wollen wir die Aufgabe, deren Erfüllung der Aufbau Palästinas von uns verlangt, und die wir uns Im Keren Hajessod gesetzt haben, einigermaßen befriedigend aus den vwlianJciicn Mcglidikeilcn entsprechend lösen, so müssen wir a.'Jici» an die Schaffung eines ausreichenden Beamte מ stabca für die Zwecke der Durchführung unserer Finanz,־iktioiren sdirciten. In־ jedem Lande brauchen wir nidit einen, sondern mehrere, in den größeren Verbanden zahlreiche Beamte, die ihre ganze Kraft und ihre ganze Zeit darauf verwenden können, den Keren Hajessod■ zu propagieren, Besuche zu niacircn, die Gelder einzuziehen, die freiwilligen Kräfte zur Mitarbeit zu organisieren, die Aktion, von da wir ja heute bereits wis3cn, dntt «io sich noch auf viele Jahre erstrecken wird, 90 einzurieilten, daß sie, die latenten Widerstände überwindend, sich überall und auf die Dauer durchsetzt. Die Erkenntnis t&scr Notwendigkeit ist alt, und die führenden Stellen haben auch versucht, ihr nachzukoimncn. Wenn die Versuche bisher nicht zu einem Erfolg geführt haben, liegt das daran, daß das Problem der Schaffung eines zionistischen Bcamtenstabes nodh nicht in seiner ganzen Tragweite begriffen worden ist 1111828 ^1ן1ו1ו111111!233111ז1ו1״!ו11;1ש!81ו!ן;!ב12ו;11111ו!1 «»*ן ר־«^ ךן ך*> m• ן• rv ^“־״r י*־־י r״ * Ai La l*m L« w M «ki A» w' ä L-J* L*vJ ki *J i» iutn I4.J |ו ssP¥ßn1B pya DDUfsc11a.111a0 IJ |y Borlln-Wllmoradorf, EmaorStraßo 12-13 1] li ültlatid 1324, :■ Pfelshurg C03, CC07, CO 90, CG CO, S30S [ i d.| Ehe wir aber die Frage behandeln, wie ein zionistischer Beamtenstab großen Umfanges — cs liandclt sich darum, daß wir bis zu hundert und mehr propagandistisch und einziehend tätige und geschulte Menschen anstcllen — zu schaffen ist muß noch eines festgcstellt werden. Jede Finanzaktion, die auf dem Appell an die nationalen Instinkte des Volkes beruht, die also nicht auf rein geschäftsmäßiger Grundlage und unter ausschließlicher Benutzung der normalen banktechnischen Methoden und lnstrumente durch geführt werden kann, bedarf denselben großen Apparat, wie der, den wir für den Keren Hajessod verlangen. Ein Erlolg des Keren Hajessod durch eine andere, ebenfalls an die nationalen Instinkte appellierende Methode der Finanziening ändert daher nichts an der Notwendigkeit des Aufbaus eines großen Beamtenapparates. Wir resümieren: Das jüdische Volk In seinen einzelnen Gliedern ist absolut bereit dem Rufe Palästinas Folge zu leisten und sich dafür zu besteuern. Das Problem besteht lediglich darin, daß wir uns in den Stand setzen, den einzclncn Juden, jeden einzelnen Juden persönlich zu erreichen. Man darf ruhig sagen, daß der Jude, der prinzipiell ablehnt, zum Aufbau Palästinas beizutragen, eine Aufnahmecrschcinuug geworden ist. Was noch nötig ist, ist die seelische Verbindung mit Palästina, die in jedem Juden ruht, aus ihrem zunächst nur gefühlsmäßig zutage tretenden Vorhandensein in die aktive Beteiligung -am Palästinawerk umzuwandeln. Der Wille dazu ist in den meisten Fällen vorhanden, und die Arbeit kann sich beschränken, dahin zu wirken, daß die Betätigung in ausreichendem Maße geschieht, d. h., daß die Abgabe für den Keren Hajessod groß genug ist Das verlangt Kraft und Zeit De freiwillige Dienstleistung kann dabei mitarbeitend, ergänzend, selbstverständlich audi kon* tnollicrcnd und anregend, eine große Rolle spielen. Der Apparat selbst aber muß dauernd intakt, muß auch in seiner Größe der Aufgabe gewachsen sein. Wir brauchen eine große, eine sehr große Zahl von Kräften, die verpflichtet sind, Tag um Tag Besudle, einen Besuch nach dem anderen für den Keren Hajessod zu niudicn und diese Tätigkeit jahrelang fortzusetzen. Das kann nicht mehr nebenher geschoben, das verlangt den angcstellten Beamten. Jeder dafür geeignete Beamte, den wir für diese Arbeit anstcllen, zahlt sich aus;, wird zu einer Anlage von hödister Rentabilität Ockonomisdi betrachtet ist daher die Schaffung eines zahlrcidieu Bcamtenstabes nicht nur das einzige wirklich erfolgverheißende, sondern auch das profitabelste Mittel, das uns zur Verfügung stellt Bei der Bedeutung aber, die das materielle Gelingen unseres Werkes besitzt — Alpha und Omega unserer ganzen Arbeit — wird die Schaffung eines zahlreichen, gut geschulten und dauernd tätigen Bcamtenstabes zur lebenswichtigsten Frage der Zionistischen Organisation. Wie wir dieser Aufgabe gerecht werden können, das sei in einem zweiten Artikel behandelt Aktionskatender der Z.V.f. D. Nr. 5 Aschersleben: Walter Heincmatra, Magdeburg: Die Juden und der Völkerbund. (OeffcntL Versammlung.) Augsburg: 5. März. Dr. Krojankcr: Wir Juden und der Antisemitismus. (Ocffcntl. Versammlung.) Berlin: 13 Dczirlcsversammlungcn der Bezirksgruppen der B. Z. V., des Zion. Jugendvcrcins, der Gruppe der Zior.isten aus dem Osten, des Misrachi und der Zeirc-Zkm. Braunschweig: 17. März. Gründung der ״Zions-Log«‘׳, 25. März. Dr. Erhard, Berlin: Die Lage in Palästina. — 2Ö. März: Palästina-Film. Bremen: 15. März. Dr. Katzen stein und Herr Bacher. (Mitgliederversammlung.) Breslau: 10. April. Dr. Hantke. — 17. April. Studienrat Dr, Willi Cohn; Die Universität»• und NatiomalbibUothek in Jerusalem. Cassel: 31, März. Rudolf Samuel, OStUngcn: Die sozialisti'sche Kolonisation Palästinas. Castellaun: 2. März. Rotholz; Die gegenwärtige Lage der deutschen Juden. : Chemnitz: 15. März. Dr. Fleiß: Die landwirtschaftliche Kolonisation Palästinas. — 22. März. Diskussionsabcndj.' — 12. April. Hans Weißkopf ־. Herzig Tagebücher. Danzig: 17. März. Mitgliederversammlung. Referent: R.-A. Dr. Lewy, Danzig: Die jüdische Minorität in der freien Stadt Danzig. — 24. März. Karl Glaser, Berlin: Wir Zionisten und der Antisemitismus. (Mitglicdcrversamm- Jung.) Darm stadt: 14. Dezember 1022. Bericht übar den Dclegiertentag. (Jonel Preciado.) Akos Epstein: Beridit über den Gruppenverbandstag in Wiesbaden. — 25. Dezember. Marcel Lcwj! Bericht über die A.*C,־Sitzung in Berlin. Dessau: W. Heinemann, Magdeburg: Die Juda» und der Volke! bund. Dresden : 24, März. R.-A. Dr. Apfel: Ke politisclien Unterlagen der Palästina-Arbeit (Ocffcntl. Versammlung.) Dü sscldorf: 7. März. Walter Stiel: Die deutsche zionlstische Jugend. Erfurt: 20. März. Dr, Nalium Goklmarm; Judenland und Judcnscliicksal. (Ocffcntl. Versammlung.) Essen: 12. April. Erich Gelter und Cari Cohen: Fragen der zionistischen Jugcndliewegtmg. Eydtkuhncn: 8. April. Karl Glaser: Kongreßfragen und zionistische Arbeit —- Karl Glaser: Der Zionismus und die Einigung de» Judentums, Frankfurt a. M.: 18. März. Palästina-Film. Frankfurt a. O.: 24. März. Dipl.-Ing, Alfred Berlinern Kongreßfragen. PaLastina-Film. Gotha: 15. April Palästina-Film. Hagen: 18. Februar. R.-A. Dr. Kaufmann, Cöln: Jüdische Gegenwart und Zukunft. (Mitgliederversammlung.) — 4. März. Puriinl'eicr, Vortrag Dr. Pomcranz, Elberfeld: Unsere Lage. Halberstadt: März/April. Drei Vorträge von Gerhard Scinolcm: Jüdische Mystik. (Vortrags-Zyklus.) Hameln: 6. März. Dr. Katzensiein: Das Ostjudcnproblcnt — 11. März. Hugo Ro&cnthal, Wolfcnbültel: Palästina und seine Kolonien. (Lichtbildervortrag.) Referent Dr. Katzenstein: Die Bedeutung des Purimfestes für die heutige Zeit — Purimschattenspid anläßlich einer Purimfrier. Hamburg: 10. Februar. Gründung der Zweigstelle Altona der Hamburger Zionistisdicn Vereinigung. — 19, März. Purimfest. 11 Hannover: 18. März. Palästina-Film. — 21. März. Dr. ׳Nahum Goldmann: Ke Schicksalsstunde des jüdischen Volkes. (Ocffcntl. Versammlung.) — 14. April. Groß« ostjüdische Versammlung. Referent: Jakob Sandbank, Zwickau. Heidelberg: 3. März. Purimfeier. -- Regelmäßige Heimabendc, Bibelkurs und Handfertigkeitsunterridit der Jugendgruppe. Heilbronn: 22. März. Dr. Simon, Mannheim: Hakenkreuz-Terror. (Ocffcntl. Versammlung.) Köln: 22. März. Dr. Nahum Goldmann: Der Jude als Schöpfer. (Ocffcntl. Versammlung.) Leipzig: 16. März. Ocffcntl. Versammlung. Redner: Rahbincr Dr. Nurock, Riga, Zuchowietzki, Warschau und Lcwin-Epstein, Warschau. — 15. April. Literarisch-musikalisdicr Abend. (Jugendverein.) Liegnitz: 18. März, stuck Plessuer, Breslau: Ke jüdische Bewegung. Lübeck: 4. Februar. Arnold Zweig: Der Juck in der Gegenwart. — 7. Februar: Dr. Rothschild: Bericht über die Zentralkomitee-Sitzung in Berlin am 31. Dezember 1922. Dr. Nathan: Bericht über die Keren Hajessod- Sitzung am 4. Februar in Berlin. — 20. Februar. Vortrag von Dipl.-agr, Auhagen. Ludwigshafen: 15. April. Palästina-Film. Magdeburg: 19. März. Edgar Heinemann, Karlsruhes Ostjudentum und Antisemitismus. Mannheim: 11. März. Purimfcicr der national jüdischen ' * Jugend. — 4. März. Dr. Nahum Goldmann: Judenland und Judensdiicksal. (Ocffcntl Versammlung.) —26. März. R.-A. Dr. Hilb: Der Antisemitismus und seine Bekämpfung. Nürnberg: 15. März. Joseph Fischer, Fürth: Was lehrt uns das zionistische Programm. (Generalversammlung.) — 6. März. Dr. E. Thalmann: Unsere Stellung zun» Antisemitismus. (Diskussionsabend.) — 14. März. Dr. Nußbaum: Der Sinn der zionistischen Bewegung. (Diskussionsabend.) Plauen: 15. April. Palästina-Film. — 16. April: Dr. Waldmann, Berlin: Wir Juden und der Antisemitismus. (Oeffentl. Versammlung.) Stuttgart: 15. April. Dr. Robert Nußbaum, Hanaut Ke Zukunft der Juden. (Oeffentl. Versammlung.) 5. Gemeinde- und Verbandspolitik; 6. De Chargen und Waldenburg: 18. März. Palästina-Film. Wiesbaden: 3. April. Dr. Nahum Goldmanni Der Jude als Schöpfer. (Oeffentl. Versammlung.) Zwickau: 25. März. Palästina-Film. — 25. ApriL Dr. Waldmann, Berlin: Die Lage in Deutschland. (OcffentL Versammlung.) Zionistischer Gruppen verband Rechtsrhein־ land-Westfalcn: 15. April. Außerordentlicher Gruppenverbandstag in Duisburg. Tagesordnung: 1. Er- Öffnung durch deu Vorsitzenden des G.-V. Dr. Grüneberg, Elberfeld; 2. Die gegenwärtige Lage unserer Bewegung. R.-A. Felix Rosenblüth, Berlin; 3. Arbeit und Fortschritte in Ercz-Drael im letzten Jahre. Dr. Artosoroff, Berlin; 4. Forderungen an Arbeit und Leistung. Acnne Pomeranz, Elberfeld. Zionistischer Gruppen verband Bayern- Wärttemberg: 15. April. Stuttgarter Tagung der dem zionistischen Gruppe ח verband: Bayern-Württemberg angcsdlilossencn Ortsgruppen. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes; 2, Keren Hajessod׳, Nationalfonds, Möglichkeiten zionistischer Arbeit im Gruppenvcrband; 3. Organisationsfragen des Gruppenverbandes; 4. Antisemitiiim» 5. Gemeinde- und Verband spolitik; 6. De Chargen una Neuwahlen; 7. Verschiedenes. CCUrtscbaftUcbä Paristina-DacbHdittn Erwcrbsuntcrnchmungen The Judea Insurance Company, Ltd. Gegenstand des neugegründeten Unternehmens ist der Betrieb von allen Zweigen des Versicherungsgeschäftes. Das Grundkapital beträgt 25 000 äg. Pfund, Ungeteilt in 5000 Aktien über je 5 äg. Pfund. Gründer sind: Abraham S. Schomer, Nathan Chasan, Heymaiui Danclson, Leopold Kchlman, Heinrieh Abrahamowitz, Josef J. Bluestone, Henry Millner, sämtlieh in New York. The Levant Bonded Warehousea Co. Das von der Gesellschaft geplante Lagerhaus sollte Anfang April fcrtiggcstellt sein. Dem Bau ist ein Lagerraum für Holz und Eisen angeschlossen, der 800 cbm umfaßt, Das Dach des Gebäudes sollte mit ״Temolite“-Ziegeln der Silikatfabrik gedeckt werden.

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