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Jüdische Rundschau · 1923-04-13 · Heft 30 (13.4.1923) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 30 (13.4.1923)
Date
1923-04-13
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 178־ JUEDISCHE RUNDSCHAU ‘^ugefKibewegung Altersschwachen? Von Dr. Arthur Stein, Berlin. In der ״Jüdischen Rundschau“ vom 13. März 1023 (Nr. 21) beschäftigt sich ein anonymer Verfasser unter der Ueberschrift ״Jugendsünde n“, gleichzeitig offiziös für den Landes- Vorstand, mit den Fragen der zionistischen Jugendbewegung, insbesondere mit dem K. J. V., und dem Blau-Weiß. Wenn der Artikel auch in manchem die Unterschiede zwischen K. J. V. und Blau-Weiß richtig hcrausschält, so verfehlt er doch in so wesentlichen Punkten den tatsächlichen Zu- *tand, daß er schärfste Kritik hcrausfordert Vorweg sei folgendes bemerkt; Ei ist zwar im Verhältnis zur Kritik gegenüber dem K. J. V. ,sachlich gleichgültig, ob die Leiter und Mitglieder der Z. V. f. D. und wohl auch der Artikclvcrfasscr, ja sogar Herr! — man denke an die besinnungslose Ucbcriiahmc militaristischer und monarciiistischer Formen — ״Assimilaiitcn mit zionistischer Gesinnung“ waren, aber diese Ucbcrlcgung sollte doch immerhin im Ton gegenüber dem K. J. V. zur Geltung kommen. Es ist ungerecht, in diesem Punkte gegen das K. J, V. mit der ganzen Schwere der Verurteilung vorzugehen, wenn man beim Blau-Weiß liebevollstes Verständnis aufzubringen vermag, obwohl der Blau-Weiß dieselben Jugendsünden, wenn auch in anderer Erscheinungsform zu einer Zeit begeht, wo sic nicht einmal mehr entschuldbar sind, weil die anderen Teile der zionistischen Bewegung sic inzwischen bereits abgeworfen haben. Es sei ferner vorweg bemerkt, daß die Tatsache, das K. J.V. oder der Blau-Weiß sei in einem oder in dem anderen Punkte schlecht, die andere Organisation noch in gar keiner Welse entschuldigt. Wie ferner unten ausgeführt werden wird, ist ein Vergleich zwischen K. J.V. und Blau-Weiß in der bisher üblichen Art überhaupt nicht möglich, weil es zwei der Art nach verschiedene Organisationen sind und sein müssen, die in vieler Beziehung eben nicht aneinander gemessen werden können. Wenn sich nun die zionistische Ocffcntlichkclt mit den Fragen des K. J. V. beschäftigt, wozu sie meiner Ansicht nach das Recht und sogar die Pflicht hat, so muß sie aus der Entwicklung heraus den heutigen Zustand vcstchcn lernen. Der K. J. V.cr der Vorkriegszeit wird als ein ״Assimilant mit zionistischer Gesinnung“ bezeichnet Aber, wer zionlstischc Gesinnung hat, ist eben kein Assimilant mehr. Daß allerdings auch die Zionisten assimiliert blieben, ist etwas ganz anderes und wird nicht bestritten werden. Dies aber ist in Westeuropa gar nicht anders möglich gewesen und cs ist, was die Kritiker immer übersehen, sogar in Osi turopa in einem sehr starken Umfange der Fall, ln dieser Beziehung muß jeder Vorwurf fortiallcn. Es kann sich nur um die Feststellung tatsächlicher Zustände handeln. Wir mußten uns mit der zionistischen Gesinnung, d. h. mit dem ernsten Willen, Abhilfe zu schaffen, und der hieraus folgenden Arbeitsleistung begnügen. Tatsächlich wird man sagen müssen, daß das K. J. V. vor dem Kriege unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, die in Deutschland vorhanden waren, trotz aller sehr erheblichen Mängel einen bedeutenden zionistischen Faktor darstellle. Die Früchte dieser Arbeit zeigten sich darin, daß fast alles, was überhaupt an Zionismus in Deutschland vorhanden war (einschließlich des Blau-Weiß), auf das K. J. V. zurückging, dies mag absolut gemessen, sehr wenig gewesen sein, an den Kräften des K. J. V. und der zionistisehen Bewegung gemessen war es sehr viel. Unrichtig ist cs, wenn der Jugendsünder, wie wir den Artikdschrcibcr der Kürze halber nennen wollen, behauptet, diese Vorkriegsperiode habe nur geringe Früchte gezeitigt, da das K. J. V. versagte, sobald Palästina nicht mehr nur der ideelle Mittelpunkt des Zionismus war, sondern auch sein realer wurde. Er begeht hier die Kurzsichtigkeit, aus einem zufälligen zeitlichen Zusammenfällen der Ereignisse eine kausale Verknüpfung zu machen; wenigstens muß die zitierte Wendung'den Eindruck erwecken, als pb er eine innere Verknüpfung zwischen beiden Ereignissen sieht Es gehört schon ein hoher Grad von Geschichtsklitterung dazu, um an dieser Erwiderung auf eine Besprechung meines Buches ״Chamlam''*) Von Sinion Kronberg. Es gibt die Sünde des Nichtvcrstchens: Wenn ein Nichtverstehen sich mit Worten verbindet und mit Worten aussagt: ich verstehe. So hat Alice Jacob-Loewenson an meinem ״Chamlam“ gesündigt. Wer ist Chainlam? Ein junger Jude ohne den Schatten seines Vaters. Was schafft er? Er geht unter Menschen. Er will eine Frau. Er fordert von ihr: ״Du sollst meine Mutter sein!“ Er schafft an Glück und Stille. Die Frau verläßt Ihn dennoch. Chamlam schreit. Chamlam wird müde. Chamlam besinnt, Chamlam beginnt einen neuen Weg: Er geht unter Menschen. Er will eine Frau. Er bittet sie: ״Geh nicht von mirl" Er kämpft gegen Unglück und Geschrei. Die Frau bleibt endlich bei ihm. Chamlam wird still. Chamlam weiß von seiner Kraft. Chamlam betet. Chamlam ist auf dem jüdischen Weg, In Erez-Israel soll Gott allen jüdischen Kindern den Auftrag und die Kraft geben, wie Chamlam zu tun! Antwort auf vorstehende Erwiderung Von Alice Jacob-Loewenson, , Ich habe die Entwicklung der Dinge, wie sie Simon Kronberg in dieser Erwiderung hier umreißt, in meiner Besprcchung nicht angegeben. Ich hielt den Lauf der Handlung schon deshalb iür verhältnismäßig unwesentlich, weil er lediglieh planvolle Konstruktion geblieben ist. Das Kunstwerk selbst ist nicht voll davon. Wenn dies oder jenes geschieht, dies oder jenes in dem Leben Chamlams sich ändert, eins bleibt bis zuletzt gleich: Chamlams Haltung sich selbst gegenüber, seine psychologische Situation. Hätte diese sich in solchem Geschehen geändert, so läge ein Roman vor, dessen Handlung man angeben müßte. Hier haben wir nur die — allerdings wundervolle — Lyrik auf einen bestimmten geistigen ' Typus. Den habe ich zunächst darzustellen verbucht. *I Vgl Ne, 12 der *Jüdischen Rundschau", Sl.'llc nk'it zu er•־־!!»—n, irrlche der Krieg für die Entwicklung des R. j. V. gehabt hat, und zwar meine ich nicht die zloriisIFcIicn oder geistigen Erlebnisse des Krieges, sondern lediglich die rohe äußere Tatsache der Kriegscrci;;n!r.sn. 111s IC. J, V. verfiel nicht, weil Pal.ir.tina realer Mittelpunkt des Zionismus wurde, sondern weil fast alle älteren K. J. V.cr ln« Feld gingen, Infolgedessen der K. J. V.- Arbeit entzogen, wurden und weil infolgedessen einerseits der persönliche Zusammenhang verloren ging, andererseits die Heranziehung einer, neuen Nachwuchses unmöglich wurde. Die wenigen Zuriickblcibcndcn, die genügend Einfluß gehabt hätten, und übrigens zum Teil identisch mit dem gleichzeitig führenden Kreise der Z. V. f. D. waren, haben allerdüigs — dies sei bei dieser Gelegenheit dem Landesvorstand ausdrücklich bescheinigt — in fast allem, was man überhaupt zur Fortführung der Arbeit hätte tun können, versagt. In und nach dem Kriege verlor das K. J. V. etwa 170 Mitgtieder durch Tod, was damals einen Verlust von annähernd 20 <V0 bedeutete. Da naturgemäß eine bestimmte Altersklasse den Kriegsgefahren besonders stark aingcsetzt war, befindet sich unter diesen Toten neben wertvollsten Angehörigen der älteren Schichten die überwiegende Mehrzahl der führenden Kräfte aus den Generationen, die gerade im Begriffe gewesen wären, die Führung an sich zu nehmen. Gegenüber der jetzt geübten Kritik wäre man fast versucht, die Liste dieser Toten einmal zu veröffentlichen, damit denen, die die Personen noch kennen, einmal klar wird, was das K.J.V. hier verloren hat. Wenn man nun weiter bedenkt, daß die Erziehung zu einer innerhalb diese« Kreises führenden Persönlichkeit im allgemeinen 4—6 Jahre benötigte und daß nach dem Kriege durch die Revolution und die wirtschaftlichen Verhältnisse weitere Störungen cintratcn, die in Deutschland sogar bei den meisten Organisationen rein technischer Art zu schweren Reibungen und Spaltungen führten, so hat man ausreichend Gründe für den zionistischen Verfall de» K. J. V. Es wäre vernünftig gewesen, einer derart mitgenommenen Organisation einige Jahre der Entwicklung und der Sammlung zu lassen. Statt dessen hat da Teil gerade derjenigen, die heute das K. J.V. anktagen, damals alles getan, um das K. J.V. nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Dieselben Tendenzen, die im Blau-Weiß wirksam wurden, und zum Teil auch dieselben Menschen taten alles, um das K. J. V. von Grund auf zu zerstören, ohne daß sic an Stelle des Zerstörten etwas Positives hätten setzen können. Nachdem diese Störungen unter vielen Kämpfen, Opfern und Absplitterungen einigermaßen beseitigt waren, trat eine Erscheinung hemmend in den Weg, der auch der Jugendsünder verfallen ist: Man erging sich ln einer maßlosen Kritik und einer totalen Unterbewertung des K. J. V. Nun muß man sich vor Augen halten, daß für jede Gemeinschaft wie für jeden einzelnen Menschen eine gewisse Dosis von Sclbstbcwußtscin Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist; die dauernde Unterbewertung untergräbt das Sclbstbcwußtscin und macht allmählich jede Arbeit unmöglieh. Subjektive Auffassungen können objektive Zustände schaffen, definitiv allerdings wohl und im schlechten Sinne, wenn übertriebener Pessimismus ein Werk zerstört. Uebertriebener Optimismus, wie er dem Blau-Weiß gegenüber üblich ist, kann wohl eine Zeit der Hochspannung schaffen, aber auf lange Sicht nur zu einem unangenehmen Erwachen führen. Mancher, der hier schwere Schuld au! sich lädt, wird sich wundern, wenn er eines Tages auf diesem Wege das K. J. V. zerstört hat und plötzlich fc3tstcV.cn muß, welche Kräfte er dem deutschen Zionismus genommen hat. Nun müßte man sich mit diesem Ergebnis abfinden, wenn das K. J. V. ln zionistischem Sinne wirklich so unzulänglich oder auch nur annähernd so unzulänglich wäre, wie seine Kritiker es schildern. Aber liier schießt die Maßlosigkeit des Angriffs weit über das Ziel hinaus. Die Kritik gesteht dem K.J.V. die Einsicht in die wahre Konstitution eines soliden Zionismus zu und fährt fort: ״Daß das K.J.V. eine ganze Reihe Organisation»- treuer Zionisten erzogen hat, die jetzt ihren Maasser ehrlich entrichtet, soll auch anerkannt werden.“ Man muß diese Bemerkung im Tone mit der gleich darauf folgenden, von liebevollster Sanftmut begleiteten Kritik gegen den Blau- Weiß vergleichen, um zu fühlen, wie wegwerfend im Grunde genommen der Jugendsünder über das K. J. V. urteilt. Ich Daß sich Chamlam durch die Verzweiflung über sein Schicksal oder über sich selbst zu einer innerlichst-aktivcren Position hindurchgekämpft hätte, geht aus der (übrigens noch sehr fraglichen) Erlösung durch die Frau und der resignierten Religiosität am Schluß keineswegs hervor. ״Chamlam betet“. Wie kann dies Beten ab ״der jüdische Weg“ angesehen werden, wenn es Ihm nicht einmal die Kraft gibt, den Widerwärtigkeiten seines persönlichen Lebens anders als mit der auch zuletzt Weihenden passiven Demut und weinerlichen Selbstanalyse zu begegnen, Der jüdische Weg kommt mir anders vor. Im übrigen richtet sich die Unzufriedenheit Kronberg» wohl hauptsächlich gegen meine Bewertung des Typus Chamlam. Dazu möchte ich noch folgendes bemerken: Die Kritiker der impressionistischen Periode, aus der Wir langsam und mühselig herauszuwachsen beginnen, hat fast ausschließ• lieh eine Methode der Kritik gelten lassen: die Methode der schrankenlosen Einfühlung in die letzten Nüancen, Zerfascrungen, Schwingungen der individuellen Form eines Kunstwerks. Daraus folgte naturgemäß auch eine krücricnlosc Bejahung von allem, im Kunstwerk Dargcstcllten, sofern die Mittel nur von dem Kritiker als künstlerisch einwandfrei oder hervorragend angesehen werden konnten. Der erdichtete Haupthcld eines Romans beispielsweise, unterstand als Typus selbst keiner Bewertung. So wie man sich auch Im Leben ujclit unterfängt, eine geistige Individualität ln ihrer Daseins- Berechtigung anzuzwcifcln. Sicher sind diese Prinzipien als Grundlagen für jede Kunstkritik auch maßgebend, bis man etwa einen höheren Zweck der Kunst ausfindig gemacht haben wird. Daneben aber muß cs dem Kritiker gestattet sein, gelegentlich auch Maßstäbe anzulegcn und Wirkungen zu bedenken, die beispiclswcise durch einen besonderen Züchtungsaspekt gleichviel welcher Natur — gegeben sind, und die die Bejahung eines Kunstwerks modifizieren könnten. Dem Kritiker und dem Künstler der vor-imprcssionlstlschcn Zeit war die unerhörte Wirkung bekannt, die ein Romauhcld als Vorbild auf eine ganze Generation nuszuüben imstande ist. (üodlies Inschrift auf Werthers Grabstein: ״Sei ein Held, und folge mir nicht nach.“) Solche Wirkung bedachten Kritiker und Künstler von gestern nicht mehr. Es, interessierte sie auch nicht, Weil Kr. js’r. ׳ weiß nicht, wie der Artikclschreiber über den organisationstreueu Zionisten denken würde, wenn!it lieh von der Biklflächc verschwinden würden; 0b (t merken würde, da 11 die Jugend, die nach Palästinj fiur möglich ist, weil die organisationstreuen Zionisten Ob er auch dann noch nicht merken würde, daß die ך. des Maasser nicht ganz so nebenbei zu bewerten g. weiß, daß viele K. J. V.cr ganz oder teilweise versagen; dies bängt zum Teil zusammen mit der über־■ Schwierigkeit der Erziehung und zeigt sich bei allen i1׳.*■ Organisationen, selbstverständlich auch beim Blau-%־ aber durchaus nicht beschönigt werden. Nichtsdcstow* ist fast dio gesamte zionistische Arbeit in Deutsch!!-’״ K. J. V.cr und auf das K. J.V. zurückzufülucu. Wie■‘ macht sich der Aerger kleinlicher Vercinsmeier Luft ■ ״schon wieder ein K. J. V.cr die Arbeit an sich reiß(׳*’ Existenz des Lnndesvorstandes hat zum bedeutenden T! Fundament in der K. J. V.-Arbeit (natürlich nicht!(,׳( innerparteilichen Sinne gemeint). Diese bt die Ba!;< nistischcr Arbeit in Deutschland, hierhin wenden jic, Organe mit ihrer Bitte um Mitarbeit in erster und in (■ Linie. E» ist grotesk, wenn jetzt der Lnndesvor5t.K1,j 1 liC K. J.V. mit vernichtender Kritik trifft, den Blau-WeiB der sich möglichst wenig um die Organisation unfj Bedürfnisse gekümmert hat, sanft streichelt. Es soll genagelt werden, via5 der Landesvorstand nicht die K,j meinte, die picht oder wenig arbeiten, sondern ge!״ sind durch diese Kritik gerade und nur die, die arbeiten 1 Das Publikum hat allerdings keine Ahnung, Opfer an Vermögen, Bcrufschanccn, Nerven, Familie: ״der organisationstreue Zionist“ zu bringen hat, Opi« ״ so groß sind, daß sogar die Leistung des Maasser da-!; f ,;:1f trotz allem durchaus verschwindet. Es ist über diese D noch nie gesprochen worden. Sic werden schweifend sozusagen selbstverständlich hingenommen, und cs würde!' ö heute niemandem cinfallcn, über diese Dinge ein Won verlieren, wenn nicht allmählich die verständnislose k׳ ein weiteres Schweigen unmöglich machen würde. A dings sind diese Opfer nicht so deutlich zu sehen, wie Rucksack, mit dein jemand nach Palästina zu reisen ged!: Wir kommen hiermit zu einem entscheidenden Oeges Ich muß es von vornherein abichnen, die Arbeit im da! Zionismus gegenüber der für den Palästina-Zionismus als ( fach «j , v erstarid . ,!je Zwi Da» K• . .!וזז . 0rga״i* 1 \v0׳ » d:e Kraf ,!u flit ' hat! - i Tat erki ' ■ cff.issen .!*§ luit * 5 Vescntli , •fnt$land . : Teil seil l' äbleihuii L ־ Da» scits dal’ Teil der ד< Hmb t icrufsn. 'u. >.. V"; Sinne d Di* 1־'• (rnsthaf , 1' ״ut, da ׳■ I den Fe»! |\1nd sich,. |:ubcrnch';״ ־.,!;da , die Pro! j Der;"( jiifchaut;■ K.J.V. ' Behaupt Sprach b״ ■, der 1 löiilj■' auf die derartig׳ und zun pcflisser ׳;keiteF'" ,!׳ ugc det ־; ׳״'« ,eröffnet* I ist,indem ״ ,!ז idiätzeii , 1 nicht ui 4.1. Wille stochen 1 "•'1 Grade nach verschieden und minderwertig anziisclicn.?!schätzen aber diese Ansicht hat, der hat auch das Recht ver von Berlin aus und im Namen eines in Berlin sitzenden Lai: Vorstandes derartige Kritik zu üben. Eine solche Kritik v; abgesehen davon, daß sie falsch bleibt, woher sie! kommt, nur erlaubt, wenn sic aus Palästina kommt, unterlasse es, an dieser Stelle die Oaluth-Arbeit gegen: der Palästina-Arbeit zu verteidigen, weil ich anuchmen r״״ daß das zionistische Publikum allmählich über die Anfärl'ieder 4 gründe des zionistischen Denkens lüiuusgcwachscn iss -.1 Der J«J י״■'׳!'! weil ich hoffe, daß dies in absehbarer Zeit auch bei di ■)ihre \ > Ä ״׳.;' der Fall sein wird, die sich der Landesvorstand zum Verkür |K. J. V, seiner Meinungen aussucht Bei dieser Gelegenheit sei iiAkadem geführt, wie unmöglich es ist K. J.V. und Blau-Weiß dlseil Jah Wesen nach auf gleiche Stufe zu stellen. Man sollte me:r|Dagcg01 daß keine Darlegungen nötig sind, um zu beweisen, c. io der i' 1' ein 14jähriger Mensch unter anderen Bedingungen lebt 1 kreisen, ein 20 jähriger und daß ein Jurist oder Mediziner kein Hi: (echnisc , werker und kein Landwirt ist Es scheint aber, daß k sonders Tt,,' zwar seine Jugendsünden überwinden kann, sich aber tre hält, di( , " dem noch einem gewissen Elementarunterricht unter7!!der Stu1 * i muß. Man scheint in der falschen Vorstellung zu Id feezwun!!׳•>׳.. daß das K. J.V. Akademiker züchte, während in WirFfder K. j'V; 1 keit die Sache doch so ist, daß das K. J. V. Leute *ufnirSem Kau י).,•';׳ die sich bereits in der Wahl für das akademische StuLgdet K.,hi"'1 entschieden haben. Ein Akademiker braucht zur Ausbili:!Phrase,V:;;h durchschnittlich etwa zehn Jahre, während nach den Vilkommcf';'V;1 Stellungen, die bei uns herrschen, die Ausbildung zum L:׳JDie For ף F, wirt oder Handwerker zwei Jahre erfordert. Der B:|)tdes A': s : Weiße ist also mit seiner Berufsausbildung in einem A!:|organl$| fertig, in welchem der K. J. V.cr gerade mit Ihr anfir;|voller % 1’,.f Hiergegen spricht auch nicht, daß eine große Anzahl '־leffekt j:1 p. ,1 K. J.V.crn umgcsattelt und sich der Industrie und dem Basliür da» ' 1״«״■״—wver1.spg»e»aB»»»g’T«»»!1B<a1׳s>«n»«g»;i^gBBWw1j1jL1j1ij|ji..1Bn1ySllotwe1H ' ihnen das Schicksal des Menschen und seine Bedingte! durch ihn selbst gleichgültig war. Je größer die Suggestion ist, die eine Dichtung 1«dieser solche ausübt, um so größer ist die Gefahr, daß der l-('f die An durch ihre Inhalte infiziert wird. Während er noch da» ״'*,’■«einem der Gestaltung bejaht, sitzt ihm das ״Was“ »chon in *'| wegung ^ce^e• _ 1 positive Diese Gefahr der Fixierung de* Dekadenee• Tpf wirklich Chamlam hatte ich bedacht, als Ich in meiner psychologi«*! Ein Be Darstellung ein naheliegendes Kriterium mit folgendem Sa-gK.J.V,! streifte: ״ln Erez-Israel werden wir luf die Züchtung 1״I Artikel» Chamlam-Typus verzichten müssen.“ E dieser / Selbstverständlich habe ich damit nicht sagen woF*:eher E daß der Oegentypus Chamlams, den wir etwa einzig und all<| von un bejahen dürften, eine einseitig zweckbewußte, unkomplln'r| zehn Ir Kraftnatur wäre, wie ihn manche für Palästina als ן Stufen brauchbar ausgeben. Trotzdem — der neue jüdische die dau der nicht nur für Erez-Israel, sondern für die Rcgencrat•"I noch so unseres Lebens überhaupt Grundlage sein soll, mufl *jjLudcnd Gegenbild der zerbrochenen Passivität des Golus-Juden s; 1 dan Auch seine geistigste Sehnsucht darf sich nicht »n *t;'reiben ■ Welt müde-sehmacliten. Die Mauer, die gerade dem "e$r hattcrcn Geist vor der abstrusen Trivialität der Wirk ■ keit errichtet zu sein pflegt, grenzt den immer unentr:״ barer in sich selbst hinein, den alle seine Affekte, >u־f<,s die freudigen und willensähnlichen, in steter Sclbstbcobaf tung und SeibstgcsprSchigkcit um sein eigenes Ich km>! lassen. Es gilt nicht etwa, den gordischen Knoten eines ins!! »o weiten, ziellosen Welterlcbcns durch irgendeine »• bloßes Tun gewandelte Richtung zu zerhauen. Son^F es gilt^ an einer Realität zu schaffen, die die Gesamt״' solch eines Weltcrlcbens in sich einschließt. Diese nicht bejahende Einstellung der Ocstalt mm gegenüber ist aber — wie gesagt — keinesfalls! | Ju! w!1n<]c״, Machen arbeite! ־ dam e; leisten; erforde Mgkel vor ei״ daher!■*Je si E1־< 13־ > scheint, " iet identifizieren mit einer Abwertung **des Kunst״‘ r,lf!“hr5n• ״Chamlam“. Unversehrt davon bleibt ein Werk, In 1 ף■ T4'״ eine Psyche derart Atmosphäre geworden Ist; in dJii g ,W letzte Vcrlorcnscin in der Unendlichkeit des Leidens 15״;f ״״J.V. die vollkommene Stille hinter dem tiefsten Schmerz 0('-| sie geballtesten Ausdruck gefunden hat. K km!־che ,‘inrin, «hsten

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