Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 30 (13.4.1923)
- Date
- 1923-04-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 176 füllen. Die Durchführung der Politik wäre erleichtert worden, wenn nicht die palästinensische Verwaltung in gewissen entscheidenden Momenten allzugroßc Nachgiebigkeit gegenüber den Arabern bekundet hätte. Es ist kein Zweifel, daß Sir Herbert Samuel vom besten Willen erfüllt ist und daß er an den endgültigen Erfolg seiner Methode glaubt. Es wäre deshalb unrecht, seine sclnvicrigc Stellung durch allzu scharfe öffentliche Kritik noch schwieriger zu machen, aber es muß gesagt werden, daß er die arabische Bevölkerung in gewissen cntsclieidenden Momenten nicht richtig verstanden und nicht richtig bchand.lt hat. Die Araber Palästinas waren an die harte paust der Türken gewöhnt und sie mußten es nicht nur als Schwache, sondern als heimliche Aufmunterung deuten, wenn auf den Pogrom in Jaffa im Mal 1921 die Einstellung der jüdischen Immigration folgte. Sie mußten cs ebenso deuten, wenn dem Lande vorzeitig eine Konstitution gegeben wurde, die einen hauptsächlich aus Ambern bestehenden Inunigraüonsrat vorsieht, und ganz besonders mußte es die an'.izionistisehcn Elemente im Lande ermutigen, daß die Regierung jetzt bei den Wahlen eine wilde, zügellose Agitation arabischer K6mitces gegen die Beteiligung an den Wahlen ־zuließ. In keinem westlichen Kulturstaat wäre den Staatsbürgern gestattet worden, was Sir Herbert Samuel den arabischen Agitatoren in den letzten Monaten gestattet hat. Gegen die vom König bestätigte und von der englischen Verwaltung erlassene Verfassung, gegen die Bestimmungen des Mandats und gegen die Abhaltung der Wahlen durfte in allen Moscheen Palästinas gepredigt, durfte in öffentlichen Versammlungen gehetzt werden. Es gibt maßvolle und einsichtige Elemente unter den Arabern Palästinas, die den Frieden mit den Juden herbei* wünschen, aber niemals haben diese Elemente irgendwelche Fördenmg seitens der Palästina-Regierung erfahren, während die heftigsten Gegner Englands und der Juden umworben wurden und durch immer größeres Entgegenkommen gewonnen werden sollicn. Es ist kein Zweifel, daß die schwache Beteiligung an den Wahlen ein direktes Resultat der Haltung der Palästina-Verwaltung ist, und man darf sich nicht wundern, wenn die Enttäuschung der palästinensischen Regierung eine gewisse Rückwirkung auf die Stimmung in London ausübt. Aber das ist mir ein Zwischenfall, wie wir deren schon andere und weit gefährlichere erlebt haben. Wenn man aus allem, was geschehen ist, das Fazit zieht, so muß man sagen, daß die letzte Debatte im Oberhaus, so wenig erfreulich ihre Einzelheiten sind, keinen Grund zu irgendwelcher Beunruhigung der Zionisten darstellt. Diese Debatte zeigte schließlich nur wiederum, daß eine kleine Gruppe von Lords gegen den Zionismus ist, und daß eine noch kleinere Gruppe Englands Rückzug aus Palästina begrüßen würde. Aber die Leitung der englischen Politik wird hiervon nicht beeinflußt werden. Hat doch erst vor wenigen Wochen der Staatssekretär des Aeußeren, Lord Curzon, öffentlich gegen die Zeitungs- Agitation protestiert, die sich die Aufgabe Palästinas und Mesopotamiens zum Ziel gesetzt hat. Der Leitet der Foreign-Office, der einer der hervorragenden Figuren des jetzigen englischen Kabinetts ist, würde diesen öffentlichen Protest nicht abgegeben haben, wenn Englanc! eine Acnderung seiner Politik ins Auge gefaßt hätte. England wird in Palästina bleiben, nicht nur, um den Zionismus zu unterstützen, sondern aus einer Reihe anderer politischer Gründe. Angriffe, wie sic ein Teil der Presse und einige Lords im Oberhaus gegen die Regiernngspolitik gerichtet haben, werden sich sicherlieh noch öfters wiederholen, aber das braucht für die Zionisten kein Grund zur Beunruhigung zu sein. Es ist nicht möglich, anzunelvntcn, daß die Durchführung der zionistischen Politik in Palästina sich völlig ohne Reibungen, Schwierigkeiten und gegnerische Acußerungen mancher Kreise ermöglichen ließe. Die jetzige konservative Regierung hat die Erbschaft früherer Regicrungen angetreten. Sie ist im Kampf gegen einen Teil der früheren Regierungsparteien ans Ruder gelangt, und in diesem Kampf haben Angriffe konservativer Politiker auf die Palüstinapolitik eine gewisse Rolle gespielt. Das erklärt genügend die Zurückhaltung mancher Mitglieder des englischen Kabinetts in dieser Frage. Aber schon hat sich gezeigt, daß auch diese Regierung gar nicht .daran denkt, Palästina aufzugeben, und auch die vorsichtigen Acußerungen des Herzogs von Dcvonshirc enthalten eine Mahnung an die antizionistischen Elemente, die Aufgabe der Regierung nicht zu komplizieren. So dürfen wir sogar in der kühlen Zurückhaltung, die das augenblickliche öffentliche Auftreten der englischen Regierungsvertreter charakterisiert, nicht den Beginn einer Krise, sondern vielmehr die Ueberwindung einer Krise erblicken. Das neue Kabinett stand vor einer schweren Ent- Scheidung, als es die Erbschaft des früheren Kabinetts übernahm. Es hat die Entscheidung schon getroffen und beginnt jetzt langsam und mit einer gewissen Vorsicht, stell auf dem Wege der prozionistischen Palästinapolitik vorwärts zu bewegen. Die ersten Schritte mögen dabei noch ein gewisses Zögern erkennen lassen, aber es sind doch die ersten Schritte auf dem von den früheren Regierungen vorgezeichneten Wege. Richard Lichtheim. Der Aktionskalender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Die nächste Veröffentlichung erfolgt in der Kummer vom 17. April. Wir fordern hierdurch alle Ortsgruppen auf, uns über ihre Veranstaltungen in den letzten Wochen umgehend zu unterrichten. fUEDISCHE RUNDSCHAU Was id die Uaitpfsachc? Von Abg. JizchakGrtlnbaum, Warschau. Der Führer des polnischen Zionismus veröffentlicht im ״Ncicn ־Haint" vom 6. April folgenden Aufsatz zur zionistischen Lage. Red. ü. ״J. R.“ Ich bekenne, daß ich der Polemik über innerzionistische Fragen, die sich in letzter Zeit in unserer Presse breit macht, mit großem Unbehagen, manchmal geradezu mit Ekel, gegenübersiehe. Ich weiß recht gut, daß cs Fragen gibt, die Klärung heischen, daß die große zionistische und selbst nichtzionistische öffentliche Meinung über alle diese Meinung»• Verschiedenheiten orientiert sein muß, besonders jetzt, wo wir vor dem Kongreß stellen, der die Frage der Zusammen- Setzung der Jewisli Agency zu entscheiden haben wird. Ich verstehe auch nicht weniger als alle diejenigen, die sieh auf diese Polemik stürzen und die ganze Aufmerksamkeit der zionistischen Massen auf sic konzentrieren möchten, daß von sw u y Li pfM; v.־J ti V-jS I tfäQMQ SaC30C:GS2a!lläQ? I! 3 ־ VfOfbonl 8: Mn den Arbeitsmethoden und von deren Organisierung die Erfolge der Arbeit abhängen. Trotz alledem kann ich mich aber für dies alles nicht begeistern und keineswegs darin die Haupt- Sache erblicken. Ich fühle, daß das Grundlegende in etwas anderem liegt. Das Grundlegende liegt in unserer finanziellen Schwäche, cs liegt darin, daß die Mittel, die an und für sich recht bedeutend sind, für unsere Arbeit nicht ausreichen und daß wir unser Budget statt zu vergrößern, verkleinern müssen, Daraus folgt meiner Ansicht nach nur eines: Man muß alle Kräfte anstrengen, um diese Mittel zu vergrößern, man muß alles und alle in den Dienst dieser Arbeit stellen, man muß den Apparat, der die Mittel sammelt, verstärken und vervollkommnen. Und wir sehen tatsächlich, die Exekutive mit ihren beiden Präsidenten wird in einen Sammelapparat verwandelt. Sokolow war eben erst bei uns in Polen, Weizmann ist in Amerika, die ganze Aufmerksamkeit aller leitenden Kreise wird darauf konzentriert, die ganze Kraft dafür eingesetzt, um die Mittel zu schaffen. Und man sollte glauben, daß bei einer solchen Lage man ihnen zu Hilfe eilen müßte und keineswegs die Aufmerksamkeit auf eine Polemik ab• lenken und die Energien auf Diskussionen, Resolutionen und Spaltungen verschwenden dürfe. Leider ist dem nicht so. Man Ist mit den Erfolgen' der Arbeit unzufrieden und man sucht den Grund hierfür nicht in der geringen Energie, die man entwickelt, sondern in anderen Dingen. Und wenn man sucht, so pflegt man gewöhnlich zu finden. Will man ja doch zu nl'crcrst die eigene Unfähigkeit verdecken, die eigene Mutlosigkeit und Enttäuschung. Ich will damit natürlich nicht sagen, daß alles bei uns gut ist, daß man keine Fehler begeht, die beseitigt werden müssen. Ich will nur unterstreichen, daß im Vergleich mit der grundlegenden Hauptsache und den kleinen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, allen diesen inneren Streitfragen nur eine geringe Bedeutung beikommt. ״Und vielleicht sind die Mittel deshalb so gering, weil man Felder begeht, weil man den falschen Weg, den man beschritlcn hat, nicht verlassen will?״, fragt man gewöhnlich mit triumphierendem Lächeln und antwortet sich selbst: ״Gewiß ist dem so, und deshalb müssen alle diese Streitfragen vorerst Erledigung finden." Dabei ist jeder Einzelne überzeugt, daß die Streitfragen nach seinem Wißen gelöst werden müssen, er sich und den anderen davon alles verspricht und gar nicht in Betracht zieht, daß in diesem Falle sein Ocgcnpartner, der eine andere Lösung vorgesehen hatte, vielleicht vieles von seiner Energie verliert, so daß dann die Arbeit wiederum nicht intensiver wird. Zwei Hauptfragen werden jetzt auf die Tagesordnung gesetzt: Die Frage der zu nachgiebigen Politik unserer Leitung gegenüber England und der palästinensischen Regierung und die Frage der Zusammensetzung der Jcwish Agency. Diese beiden Fragen sind eigentlich mileinander eng verknüpft, denn die Zusammensetzung der Agency muß׳ doch abhängen von der Politik, die inan zu führen beschließen wird. Sie werden aber nur in den seltensten Fällen im Zusammenhang behandelt, und vid, viel öfter pflegt man eine jede besonders zu betrachten. Wir haben sicher nicht den geringsten Grund, mit der Vcrwaltungspraxis in Palästina und der Taktik Herbert Samuels zufrieden zu sein. Schon seit langem verbergen wir nicht diese Unzufriedenheit. Wir ziehen mir nicht daraus die letzten Konsequenzen, denn dazu fehlt uns die Kraft. Denn wie man keinen Kampf ohne eine Armee führen kann, ebenso kann man nicht mit der ganz.cn Macht gegen die Taktik der palästinensischen Regierung aufircten, wenn man nicht ge-!lügende Mittel hat und gezwungen ist, das Budget Immer wieder und wieder einzuscliränkcn. Es ist leicht, Rezepte zu schreiben, wie man mit der ganzen Energie Forderungen stellen soll, man muß aber auch auf die Antwort vorbereitet sein, die man zu geben, haben wird, wenn diese Forderungen eine Zurückweisung erfahren werden. Man kann sich auch nicht damit trösten, daß diese Forderungen unbedingt angcriotumen werden, wenn nicht jetzt zum erstenmal, so später zum drillen oder sechstcpmal, wie dies Jabotiusky behauptet. Und dazu muß man auch begreifen, daß der, der Forderungen stellt, sich stark lülilcn und wissen muß, daß er sich auf eine Kraft stützt, die groß genug ist, um den Widerstand zu brechen. Und wie kann man stark «ein und mit allergrößter Energie, sagen wir z. B, Aufhebung der Einwandcrungsbc- Schränkungen fordern, wenn man weiß, daß man zu gleicher Nr< Kr. 30 R. W ,neuer Zelt gezwungen ist, das Immlgrationsbudget zu vetkle;, daß man keine genügenden Mittel besitzt, um Arbeitsmö8 ־ keilen für die, die bereits im Lande sind, zu schaffen^ . wie kann man die Wakufländercicn fordern, wenn!גוו!, »' daß man das Budget für die Erschließung der neuen i l: dcrcicn, die man unlängst erstanden hat, verkleinert? <j■ | f mau dies alles weiß, kann man keine kriegerische |v t Lpeii r führen und nicht eine solche Kraft entfalten, die der!,v!;[ niit ׳ der Araber überlegen sein würde, die morgen einen Aup! '’>■,{ ha machen können, der, wenn er auch unterdrückt wurden ■; I־־' gern so doch England ungeheure Unannehmlichkeiten bei; f•:■1.! (S( würde. |bt״sCiY I t ■י rrPl Und wieder bekenne ich, daß, wenn ich all jene h r! <' m _eine kriegerische Politik verlangen und dabei vetg(, V'>i A daß wir in Palästina kaum!00000 Juden haben und djS l ^C.״, Stimmung in England jetzt uns gegenüber viel ungüm, d Pal,!d ist als früher, daß ich sie fragen will: Habt ihr viel |1acic , sammelt oder seid Ihr bereit, für den Keren Hajcssod ■.,fälligen! * zustcucrn? Wenn Chaluzim so sprechen, so kam! m1n ‘ |0 ־fckupi noch begreifen. Sie geben ihr Leben und haben be»;r | nsC11licl daß sic vor keinem Opfer zurückschrcckcn. Aber mit wet•I‘Jjjhrt \vt Recht steilen solche Forderungen Menschen auf, deren 0- ¥ ‘her her und Öpfcrwiiligkcit ״normal“ ist, d. h. in gar keinem \ *:'X‘ hältnis zu den Bedürfnissen sieht, die dann noch wag werden, wenn wir unsere Politik verschärfen? Das s ist richtig, sagen die anderen, die diese hitzigen Diskus׳,- so sehr suchen, aber es wird nie genug Mittel geben, wer, Palästina alles so wie jetzt bleiben wird, wenn wir in j. engen Kreisen bleiben, in denen wir uns schon seit drei J!j ncwegen. Wenn wir alle die beiseite lassen, die di« M jf.vischün lichkcit haben, mit einem Male Unsere Finanzen zu ״saniertInwamlet und wenn wir nicht die geringsten Opfer bringen wollen, •A-teien n diese zu gewinnen. Diese Leute sind zu altem bereit,;״ין. j״ jj nur den oder jenen Gektmenschcn hcranzuzichcn, von f"' sie sieh das größte Glück und die höchsten Vorteile »>! sprechen. Sie sind enttäuscht über die Massen und .jtion der t Plagern, ־ militari; janisato 5 Gclud, Die ch I u ß Leistungen und wenden ihren Blick auf die einzelnen ״OrfiMtbe H C 1 die man um jeden Preis gewinnen müsse. Und nicht für «lesen Zv Bewegung gewinnen, sondern für Erez-Israel und für qtesen w Aufbauarbeit. Die Bewegung mit ihren Interessen, mit i;־m||.orjschc eigenen Charakter soll als Opfer gebracht werden auf d j Altar der Gcldbcdürfnissc. Und gerade dieses Opfer darf n,; gebracht werden. Es handelt sich hier nicht um di«?! zcincn bedeutenden Juden, die man heranziehen muß, so«!,:! um deren Verantwortlichkeit. Die Hauptsache ist: Wt'f sic die Verantwortung übernehmen und wem gcgcniii Wenn man nicht ihre Verantwortlichkeit vor einer Veits tretung konstruieren kann — in dieser Hinsicht spielt es k Rolle, ob dies der Zionistenkongreß oder der Jüdische IS R mmunc,, kongreß sein wird — werden wir bloß den Boden sek: i:n{e sta für innere Konflikte zwischen der Bewegung und ihren T׳^ [Duz“ ilionsui! iirke um ׳:rhinden :!.ich möj |li> der ander (1 scheide *;I 1,1;j denzen, für die doch nur die zionistischen Mitglieder vtn-pj j^a״n :*> wörtlich sein werden und zwischen diesen unvcrantworfcjf_; »1 >, ‘ ״ ״Kapazitäten“. Und so ein Konflikt wird viel, viel gefä!!r!;c||־'° c * sein als alle unsere jetzigen Konflikte insgesamt und w׳|׳fscl'c1 ״ irj den ganzen Bau zerstören, außer wenn wir im allgemein!perökon 1״ y auf die Bewegung verzichten werden zugunsten der Aufkl;c nach ,!., arbeit in Ercz-Isracl. Dann aber werden wir eine In$ti!u:f|;!fassen; י’ ' bekommen vom Typus der Ica, und cs ist erst eine gre:|;:h die! rl Frage, ob eine solche Institution, nicht gestützt auf «!;״emcine ׳;.’־} Bewegung, wirklich etwas Großes für Erez-Isracl wird fei ° jn tj können. Abgesehen davon, daß wir durch die Bcwegunj c'■^ . r ׳ Volk aufrichten, es organisieren und konsolidieren. Da na; . 1' verzichten hieße auf alles verzichten. S . , . €;terscna! '■ Also solle alles beim alten bleiben, höre ich entt‘'״|l3ßcn j<< י Fragen. Ihr werdet dann die Bewegung haben, aber it sichtsnl 1 ׳ Geldmittel. Möglich, aber mit der Bewegung werden \vira:j|'^ , ,*׳ן;,־:> das Volk haben und die Chance, endlich doch einmal ■;<; die Großjuden zu gewinnen, die sich doch noch der Vcr1־iaa'tse'n| worfung vor uns unterwerfen werden. Dazu wird cs ail ftscliafti U kommen — man muß nur Geduld haben. Schon jetzt pfrei Jahl h] ihnen ein Zusammengehen mit unseren Führern, die wir ■1ftlud ist 1׳,.] unsere Schultern erhoben haben und von der MarjansV»olgen n<!T gassc und von Pinsk in die breite und große Welt htalj•.rbeitersC geführt haben. Es wird die Zeit kommen, und siepst vielleiclL ,! {ן rtrihi'r. *!c m.*in rrt*111hf /I.1 ft nc auch Ilinnn naccnn U'ird. dB , t näher, als man glaubt, daß cs auch ihnen passen wird, fl Verantwortung vor uns zu übernehmen. Nur Geduld, A4 dauer und Standhaftigkeit l Und nicht vergessen, da® fj Hauptsache ist, unsere Energie und Opferwiliigkcit zu 'ff größern und zu verstärken, um vom Volk die nötigen Kri 1 und Mittel für unsere Arbeit zu bekommen. Keren FJajessod -ndwirtsC id geftt);bei! da :dlung;it den׳ 1■iderspri» d der N ״r Met J■ irisch aft Die Keren Hajcssod Kampagne In Amerika lesdiäftij Die Keren Hajessod-Arbeit wird seit dem Eintreffen ׳ff dies ira Wcizmanns mit aller Energie geführt. Täglich finden zalilrcKfrülen. * Meetings und Besprechungen statt. Wcizmann hat in «1'!|; tzten 1* Reihe von großen Versammlungen gesprochen und sich datfi;ljc Ut}( Insbesondere mit den Angriffen Lord Bcavcrbroks aul c§,:11icßt Palästinapolitik־ der Regierung beschäftigt Von Dr. Ms״ri§1dererse der sich zurzc.it in Palästina befindet, ist ein Telegramm ־ttion 'd getroffen, w׳orln er die amerikanischen Juden zur ÜcteiliS^jl^ , . am Keren Hajcssod aufruft und mit großer Anerkenn«:1'; *c» von den Ergebnissen der zionistischen Arbeit in Palast§.;'■*> auß spricht. p gesai Griechenland l'^e^h Am 2,׳ März Ist in Saloniki als SonderdeIcgkr:;f!alirung der Zionistischen Exekutive und des Keren Hnjcssod-Dr«'!,■ierjeniק■* toriums Herr Jacques C a 1 in y cingctroffcn, um a!! 0 |v׳i r t s e Konferenz der Zionisten Griechenlands te'lzunehmen. Er 1 i!r oj auf einer Versammlung der B’ne Brith-Logc ״״d ff r de , Nouveau Cercle Sioniste und sodann am 4. März *JL . n 1 Konferenz. Die Konferenz behandelte in drei Tagen die vt!1J 11fte»! flossene und zukünftige zionistische Arbeit in Griechci-laf■;«';'^ Gdy Am 6. März wurde Herr Calmy in Begleitung des 0״:rnsicl»t, _ jIiiiiv in nPiTiPiii.n״ uc3 w rabbiners Benzion UzieTd« Präsidenten der Jüdischen ©־ meindc und des Vertreters der Zionistischen Orgamsat׳ ״ vom griechischen Generalis׳,imus Pangalcs und dem ö°t verneur von Saloniki Lambros empfangen. Während w״! kurzen Aufenthaltes in Saloniki gelang es Herrn Cal״! für das neue Keren Hajcssod-Komitcc Herrn Morpurgo 1 Präsident zu gewinnen, der der angesehenste Jude inOrleft•׳ iand ist und sich hier zum erstenmal zionistisch beM«- Herr Calmy hat nunmehr, nachdem er die Saniml«, kampagne in die Wege geleitet hat, seine Keren Hajes'04 Tournee über das Land angetreten. (Ziko.) judud F!׳erden!*cMcut ‘Ordernii;4«f fina ^dlung ‘0'len, l^״sch• .׳kt 10570