Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 28 (6.4.1923)
- Date
- 1923-04-06
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Als Ort dürfte, nachdem in letzter Zeit die Wald zwischen Basel und Karlsbad gcgcliwankt hat, aller Wahrscheinlichkeit nach Karlsbad ja Betracht kommen. * Das Äcilons-ComitiS tritt in den letzten Tagen des April oder Anfang Mai in Berlin zu einer Tagung zusummen. (Ziko.) Die Universität in Jerusalem Eine Besprechung bei Ptol. E nsichi In der Wohnung von Prof. Einstein fand am Donnerstag, den 27. Marz, eine Besprechung über die Jerusalemer Universität statt, an der eine Anzahl bckanntet jüdischer Gelehrter sowie der Vorsitzende des deutschen Keren Hajessod, Bankdirektor Oskar Wassermann, teiinahmen. Nachdem Prof. Einstein seine Eindrücke betreffend die Lage der zukünftigen Universitat und das von ihm eingehend besichtigte Oray- Hili-Haus auf dem Scopus, das den Universitütszwecken dienen wird, in sciir anerkennender Weise gescliiidcrt hatte, berichtete Prof. Varburg, der unmittelbar nach Peßach für die Zwecke der Universität auf einige Monate nach Amerika reisen wird, eingehend über das ganze Universitätsprojekt und den Weg, auf dem man zum Ziel zu gelangen hofft. Wie die Fortschritte in der letzten Zeit zeigen, kommt jetzt nach dem langen durch den Krieg veranlaßt(:!» Stillstand Bewegung in diese Angelegenheit; mehrere Lehrstähle und einige Institute sind schon gesichert, und man darf erwarten, daß spätestens im nächsten Jahre ein Teil der Universität eröffnet werden kann. Ob sie sich in der ersten Zeit auf Forschungsarbeiten beschränken werden, oder ob wenigstens in einigen Fächern schon bald ein gcrcgclter Lehrbetrieb für Studenten eingerichtet werden wird, läßt sich noch nicht übersehen. Periodisch statü'indendc Hochschulkurse werden wohl jedenfalls schon bald ab gehalten werden. Die lebhafte Diskussion, an der sich alle Anwesenden beteiligten, ergab manche neue und beachtenswerte Gesichtspunkte, & Sodann wurde die Hauptversammlung des im Jahre 1919 als eingetragener Verein begründeten Hochschulkomitees abgchalten, und der Vorstand und Aus• schuß neu gewählt. Als Vorsitzender wurde, nachdem Prof. War bürg erklärt hatte, wegen seiner Ucbcrsiedlung nach Palästina auf eine Wiederwahl verzichten zu müssen, Prof. Einstein, als stellvertretender Vorsitzender Prof. E. Mittwoch, Direktor des orientalischen Seminars der Universität Berlin, als Schriftführer Prof. G, Weil, Bibliothek*- direkter an der Staatsbibliothek, als Schatzmeister Herr Oskar Wassermann, Direktor der Deutschen Bank, gewühlt. Zu Revisoren wurden ernannt: der Schriftführer des Akadcmicvcrcins für die Wissenschaft des Judentums Sanitütsrat Dr. G. Bradt und der Vorsitzende des jüdischen Vereins für sanitäre Interessen in Palästina Dr. A. Sandler, ln den Ausschuß wurden außer den genannten noch die Herren Prof. 1L Löwe, Geheimrat Prof. Morgenroth, Prof. Meuberg, Prof. J. Schur, Prof. M. Sobernheim, Geheimrat Prof. A, v, Wassermann ,und Prof. O. Warbürg gewählt. Der Ausschuß besitzt das Recht der Kooptation. Die Statuten wurden insofern' geändert, daß voa jetzt an der Beitritt zum Komitee auf Einladung des Vorstandes hin erfolgt. Der Orund dieser Aenderung ist tr>, <• /יץ » t! v ׳ ' 1,«^, ״ «ין p iur das rial 1923 wird fn der ״Jüdischen Rundschau" vom 20. April veröffentlicht werden. Bis zum 13. April müssen alle EinRünßc, die in diese Ucbersicht cingcfüßt werden sollen, bei uns dnßeganßcn?ein. Wir fordern hiermit nochmals olle Gruppen auf, die missleitenden Beträge schleunigst cinzuziehen und on uns obzuführen. Es fehlen bisher nodt ganz die Eingänge aus den Gruppen: Beuihen, Breunschweig, Coilbus, Dormstadt, Göllingen, Hameln, Hannover, Heilbronn, Flauen, Zwickau. Von den Gruppen: Allcnslcin, Brandenburg, Bremen, Emden, Gern, Gießen, Hagen, Hindenburg, Karlsruhe. Köln, Mannheim, Nürnberg, Stuttgart, Trier, Worms, Würzburg, sind bisher nur Beträge an uns abgeführt worden, die offenbar nur einen Bruchteil des Zionistcnsleucrbciroges darsicllcn, welcher auf die genannten Gruppen entfällt. Nodt in diesem Monat muß mit der Einziehung der Zionistenstcuer für das II. Quartal begonnen werden. (Die vom Finanzausschuß neu festgesetzten Stcucrstufcn werden in der nächsten Nummer der Jüdischen Rundschau bekannt gegeben werden). Um so dringender ergibt sich die Notwendigkeit, die Arbeit für das I. Quartal zu einem schnellen und guten Ende zu führen. Zir"״i5lis’d1c Vereinüjjun({ för r2c.!d110nd I ...Hrheckkonto! Berlin fori, Bankkonto: DormslSdter und Noiionabrnk, Berlin, Deposltenkaaie KurtQrsIcmlamm 52. ץ * der, daß man der Ansicht war, daß da» Komitee einer» repräsentativen Charakter erhalten mü»־e, wenn cs als Vertretcr der deutschen Juden bei der definitiven Organisation einer internationalen Leitung der Universität berücksichtigt werden solle. Denn außer einer finanziellen u!1d Verwaltung»• technischem Leitung der zukünftigen Universität, die wohl einem Board of trustccs mit dem Silz in London mit nur wenigen Mitgliedern außerhalb Englands Zufällen wird, ist cs dringend nötig, auch ein hauptsächlich aus hervorragenden Gelehrten bestehendes größeres internationales Kuratorium zu schaffen, um die schon jetzt auseinandergehenden Strömungen und Einzelbcstrcbungen zusammenzulassen und zu vereinheitlichen. Erhöhung des Sclickelpreiscs fn Polen und Deutschland Die Exekutive sieht sich veranlaßt, folgendes zu verlautbaren: Der bedauerliche Rückgang der Währungen In Polen und Deutschland, der seit der ursprünglichen Festsetzung der Schekciprcise zu Beginn dieses Schekeijahrcs eintrat, hat eine Revision dieser Preise entsprechend den geänderten Valutaverhältnissen notwendig gemacht. Bei aller Würdigung der außergewöhnlichen Wirtschaftliehen Verhältnisse der genannten Länder, kann, mit Rücksicht auf die finanziellen Interessen der Organisation und auf ihr politisches Ansehen, nicht zu;׳d,־,ssen werden, daß der Preis des Schekels unter ein gewisses Minimum fällt, und daß die Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation und das Wahlrecht zum Kongreß von der Zahlung eines ganz unbedeutenden Betrages abhängig gemacht wird. ־ Aus diesen Erwägungen haben die Exekutive und das Präsidium des A, C., denen auf Orund des § 63 des Organ!- *ations-Statuts vom Actions-Comitd in dessen Sitzung vom 1. 9. 1922 der Auftrag gegeben wurde, den Preis des Schekels in den Ländern mit nicht normaler Valuta zu bestimmen, nach eingehender Prüfung der Umstände den gemeinsamen Beschluß gefaßt, den Preis des Schekels in Polen von 500 auf 2000 M. und in Deutschland von 200 aui 1000 M. zu erhöhen. Dieser Beschluß der Exekutive und des A.-C.-Präsidiums wurde den Landesverbänden und den Sonderverbandsgruppen in diesen Ländern telegraphisch bekannt gegeben, und cs wurde ihnen gleichzeitig der Auftrag erteilt, alle zum früheren Preise verkauften Schckolim bis zu einer gewissen Frist an die Executive abzuführen und zu veranlassen, daß von nun all Schckolim zum neuen Preise verkauft werden. Die Exekutive erhielt Kenntnis darüber, daß die meisten innerhalb des polnisclion uml deutschen Staates befindlichen Verbände diesen Beschluß trotz technischer Schwierigkeiten sofort zur Ausführuiig gebracht haben. Da jedoch seitens einiger Sondervcrbanrisgri'.ppcn in Polen Anfragen an die Exekutive gerichtet wurden und da auch einige diesen Gruppen gehörende 7.eltungen die Nachricht bringen, daß von der Erhöhung ries Schekclprcisc« Abstand genommen wurde, erklärt die Cxckti'.ivc, daß der von ihr im Einvernehmen mit dem Prä* sklium des A. C. gefaßte Beschluß aufrecht bleibt, daß demgemäß der Schekel fortan nur zum neuen Preise, und zwar in Polen zu 2C03 M. und in Deutschland zu 1030 M. verkauft werden darf, und daß die Berechnung der 23hl der Delegierten zum Kongreß nur auf der Grundlage des neuen Schekelp.cises erfolgen wird.; Alle Schckolim in diesen Lände..1 dürfen nur zum Preise von 2000 poln. Mark bzw. 1000 deutschen Mark verkauft werden. . Keren!jes ssod Keren Hnjcssod-Arbeit in Deutschland Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen und politiselten Verhältnisse hat die Keren Hnjessod-Lcitung für Deutschland im Monat März versucht, die Arbeit für den Keren Hajessod in verstärktem Maße aufzuncluncn. Es gelang, eine wesentliche Steigerung der Einnahmen für den Keren Hajessod herbeizufuhren. Größere Aktionen fanden in Ham« bürg, Bremen, Bielefeld, Bcuthen, Gleiwitz, Hindenburg, Königsberg, Eydfkultnen statt. In Hamburg wurde die Arbeit unter den Ostjuden, die durch eine öffentliche Versammlung unter Teilnahme der Herren Dr. Helf« mann, t>r. Aron Barth und Sandbank von seiten der Zentrale cingelcitct wurde, von Herrn Dr. Hclfmann mit außerordentlichem Erfolg begonnen und jetzt von Herrn Sandbank zu Ende geführt, ln Bremen hat Hera Bacher die Arbeit erfolgreich organisiert. Herr Glaser hat eine für die Zionistische Vereinigung für Deutschland ausgeführte Reise benutzt, um in Ostpreußen für dert Keren Hajessod zu werben. In Obcrschlcsicn wurde die Arbeit, über die bereits an anderer Stelle eingehender, berichtet wurde, von Herrn Marcus erfolgreich fortgesetzt Die Organisierung der Berliner Arbeit hat in dem letzten Monat weitere Fortschritte gemacht Es wurden namhafte Zeichnungen abgegeben und es hat den Anschein, als ob die Aussichten für den Keren Hajessod sowohl in Berlin wie in der Provinz trotz der äugenblicklidien wirtschaftlichen Vcrhälntisse so günstig sind, daß ein weiterer Aufschwung der Eingänge für den Keren Hajessod zu erwarten ist, England Das Komitee der Stasnford-Hill-Synagoge I* London veranstaltete ein großes Keren Hajessod-Bankett. In <ica Reden wurde besonders lobend hervorgehoben, daß endlich auch die Synagogen — diese entsprechen in England den eigentlichen Gemeinden — sich ihrer Pflicht dem Keren Hajessod gegenüber erinnern. Ein Ereignis bildete die zahlreiche Teilnahme führender englischer Persönlichkeiten als Redner a;1 diesem Bankett, die alle ihren heißen Glauben an den Wiederaufbau Palästinas und den Keren Hajessod zum Ausdruck brachten. Es sprachen Sir Robert'Waley Cohn, Sir Alfred Mond, James Rothschild, Chief rabbi Hertz, Joseph Co wen, Col, Wedgwood, Philipp Snowden, Weizmann und Sokolow hatien telegraphische Begrüßungen gesandt. Aul dem Bankett selbst wurden in bar 1400 Pfd. eingenommen. , ercignlsscn und geschäftlichen Abmachungen Ziegelsteintafeln benutzt haben, hat viele Tausende von Dokumenten vor der Vernichtung bewahrt, der sie unweigerlich hätten »nheimfallen müssen, wenn zur Niederschrift papicvähntiche Stoffe benutzt worden wären, die im Laufe der Jahrtausende dem Zahn der Zeit nicht hätten widerstehen können. Tafeln, die lange vor der Zeit Abrahams beschrieben wurden, sind *chon früher an anderen Stellen aufgefur.den worden. Bd den Ausgrabungen in Ur wurden aber Hunderte beschriebener Ziegel gefunden, die vermutlich auf eine ungleich frühere Zeit zurückgehen. Sie beweisen, daß die Zivilisation, die hier vor Tausenden von Jahren blühte, einen ungewöhnlich hohen Stand erreicht hatte. Sie geht in die graue Vorzeit zurück, da in Ur Wallmaucrn bloßgelcgt wurden, die aus d״ Zeit von etwa 3600 v. Chr. stammen und deshalb etwa 2M0 Jahre vor der Epoche Tut-ankh-Amens errichtet sein 1״üssen. Die Sprache der Chaldäer war über ganz West- »sien verbreitet und diente damals, wie seinerzeit das Fran- 1,׳sische in Europa, als Mitte! der internationalen Verständ‘3'g. Babylon betrieb in jener Vorzeit einen ausgedehnten Kandel, und es fehlt nicht an Gelehrten, die glauben, daß babylonische Kaufleute selbst bis nach Europa und insbesondctc nach England vorgedrungen seien, um von dort Zinn rj holen, das für die babylonische Bronze gebraucht wurde, W das nach Ansicht der Archäologen voa andersher nicht r« beschaffen war. Die Ausgrabungsarbcltcn werden vom ausgezeichneten Archäologen Leonard Woolley geleitet, dem als liilfs- 8,heiter der Geograph Newton und für die Schriftcntziffc- (a;1ß Sydney Smith zur Seite stehen. 3300 Jahre lang war 1י" Name der Chalciäcrs'.adt Ur vergessen und lebte mir im A'hn Testament fort. Später aber kamen Nachrichten über (l׳e Lntdccking aufsehenerregender Keilschriften, die von der h׳׳ieu1ung Urs als der Heimstätte des Mondgottes zeugten. I!;e zurzeit in Gang befindlichen Untersuchungen bezwecken V(lf allem, etwaige von Abraham hinierlassene Aufzeichnungen '1,ku finden und die Originaldokumente Ober die Geschichte, Religion, die Kunst, die Gesetzgebung, die Wissenschaft j”;־l da» Gesetzleben des Volkes zusammcnzustellen, das vor cllticl.t vor 10000 Jahren hier lebte. Seit über 2500 Jahren, als Darlus und seine persischen Horden das Land überschwemmten, ist Ur den Beduinen zur freien Benutzung überlassen geblieben. Daß hier eine große Stadt lag, die einst Abraham beherbergt hatte, ist endgültig erwiesen. Da* Volk, das sie bewohnte, waren die Sumerer, die frühesten Bewohner de» babylonischen Tief• landca. Es ist ferner erwiesen, daß, nachdem Abraham Ur »׳erlassen hatte, hier eine lange Periode politisch-kriegerischer Schwierigkeiten cinsctzte. Der drohende Zusammenbruch der Dynasti« war wahrscheinlich auch der Hauptgrund, der Ihn rur Auswanderung bestimmte. Man k#x1»t* teststellen, d«8 nach der Zerstörung der Stadt die Eroberer die Haupt• gebätide unter einem Pflaster begruben. Die Keilschrifttafeln, die in den unter den Pflastersteinen begrabenen Archiven gefunden wurden, berichten über Vorgänge des täglichen Lebens der Könige und hervorragender Männer der Stadt, der Kauflcutc und,Sklaven. Aus den gefundenen Inschriften geilt hervor, daß Verträge einschließlich der Heiratsverträge, Kauf- und Verkaiifskontrakte von sechs Personen unterschrieben werden mußten, um gesetzliche Gültigkeit zu haben. Man hegt deshalb auch die Hoffnung, daß es gelingen wird, den Vertrag zu finden, den Abraham vor seinem Auszug aus Ur über den Verkauf seines Besitzes abschloß. Die aufgefundenen Berichte ergeben den Beweis, daß die Sumerer zu Abrahams Zeiten bereits nahezu ausgestorben waren, 80 daß man die hier Vorgefundenen Berichte einer älteren Zeit zuschreiben muß, als die in der Nippursammlung früher schon gefundenen Berichte. Unter den Funden sind ferner als bemerkenswert zu erwähnen: dünne Goldscheiben, die nach Ausweis der Inschriften den Toten auf die Lippen gelegt wurden. Ferner, eine etwa 3 m hohe Figur, die mit einem Schaffell bekleidet und aus hartem, grünem Stein gemeißelt Ist. Man fand ferner Hacken und Aexte aus Stein, die auf dem Altar des Mondgottes als Embleme des Gewerbe• fleißes nied er gelegt wurden; weiterhin da» Bruchstück einer Alabasicrschalc mit eingegrabener •Himmelskugel, die den Sternenhimmel in Elfenbein zeigt. Die jetzt aufgedeckten starken , Mauern sprechen ‘ für die Vcrfcidigungsplane des ursprünglich hier Wohnenden Volkes. Einige Skulpturen er■ möglichen cs, sieh ein Bild vom Aussehen der Angehörigen dieses Volkes zu machen. Die Schnauze einer Dachrinne mit einem Riesenmaul und gut erhaltenen Zähnen sowie das Bild einer lachenden Frau zeigen, daß diesem Volke auch det Sinn für Humor und Komik nicht «bging. J ,,Das atbdknda Erer-JsrocI“ Von der Monatsschrift des Palästina-Arbeltcr-Fonds ״Das arbeitende Palästina", die bis jetzt I» Wie» herausgegeben worden Ist, ersehien aoab«n da MIrzheft. LX bsn G u - rion, Exekutivmilgtled der »!!gemeine» Arbeilerorjanisa.icn Palästinas und Führer der Achdut haawoda, setzt im leitenden Aufsatze das gegenseitige Verhältnis der beiden Organi- »ationen auseinander. H. Frumkin, Sekretär des Amtes lür öffentliche Arbeiten, berichtet über die Reorgmisaiionspüne des Amtes und über die Wege Reiner Finanzierung. Von 1 ceonderem Interesse ist die Abhandlung M. Tschertoks über die arabische Presse und ihr Verhältnis zur englischen Politik und zum Zionismus. Der Lage des Hcehaiuz in Polen ist der Aufsatz von dem ikchaluz-Instrukicur P. Ras eh 1 sch gewidmet. Das Heft bringt noch die Re- Solutionen der Achdut haawoda-IConfcrenz, einen Bericht über die Wahibewegung zur allgemeinen Arbeiterkonferenz, eia reichhaltiges Material über die Lage der Arbeiicnrhnft im Lande und eine Reihe von Mitteilungen über die Tätigkeit der Arbeiterschaft in verschiedenen Ländern für den Palästina- Arbeiterfonds, für die Arbeiterbank, für den Keren Hajessod und innerhalb der Hcclialuzbcwegung. ln der liierarischen Abteilung beginnt der hebräische Dichter und Kritiker Jacob Fi eh mann eine tiefschürfende und vielversprechende Abh&mliung über die Grundzüge der palästinensischen Literatur. Das zweite Heft, das hauptsächlich dem zwellen allgcmeinen Kongreß der Arbeiterschaft in Palästina, und der Weltkonferenz des׳ Hertuluz tn Berlin gewidmet ist, wird vorbereitet. Die Monats׳jdhrift, die auch fernerhin unter der Redaktion von Sslman Rubasehow herau««egeben wird, wird von nun an regelmäßig im Verlage Ferdinand Ostertaff, Berlin W. 50, Augsburger Sir. 28, erscheinen. 1 , I 1 ו s 1 i: 1 ׳ 1 e t r 1 I : t s ן Ü, a L1 e I 1 ’ V\i ’י! I : »' י'׳: 1