Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1923-03-30 · Heft 26-27 (30.3.1923) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 26-27 (30.3.1923)
Date
1923-03-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2652595-2652502-2652527--16476-2674121
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 153 JUED1SCHE RUNDSCHAU palästinensische Arbeiterorganisation hat nach ihrer nun* mdir über zwei Jahre alten Verfassung nur gewerksdinftliclie lind Bildungszwecke zu verfolgen, indes die politische Arbeit auch weiterhin den einzelnen Arbeiter- Parteien verbleibt. Nun hat allerdings die Arbeiter- Organisation bereits mancherlei politische Schritte unter• noimncn. Man kann auch getrost behaupten, daß das Werk der Kooperative für öffentliche Arbeiten, der be• deutendsten Sektion der Histadruth, die den Versuch wacht, alle öffentlichen und Bauarbeiten in eigener Regie auszuführen und heute bereits der bedeutendste Unter* nehme!- im Lande ist, ein eminent politisches Beginnen bedeutet, das auch daher auf mancherlei Widerspruch stößt. Nichtsdestoweniger blieb aber die Histadruth bisher offiziell politisch neutral. Die Forderung, auch die Leitung der politischen Angelegenheiten der Histadruth zu überlassen, gewinnt erst ihren rechten Sinn, wenn man sie mit der zweiten verlier erwähnten Forderung kombiniert. Die Histadruth soll eine Klasscnkampf* Organisation werden und als solche eine sozialistische Politik führen. Dies ist das Ziel, das einem großen Teil der Arbeiterschaft vorscliwebt. Es wird heute noch von zwei Seiten auf das heftigste bekämpft. Einerseits tritt dagegen ganz radikal derjenige Teil der Arbeiter* Schaft auf, der sich in der Hauptsache im Hapoel-Hazai'r konzentriert und der noch immer auf dem Boden der alten, ganz originellen Weltanschauung des Gros der palästinensischen Arbeiterschaft vor dem Weltkrieg steht Ihre Hauptmerkmale sind unbedingtes Berücksichtigen lediglich der nationalen Interessen und die idealistische Weltanschauung, die sich im Verhältnis zur Arbeit und im Verhältnis von Mensch zu Mensch kundgibt. Anderer* seits wird das erwähnte Bestreben auch von der kleinen Gruppe der Kommunisten bekämpft, die in ihm eine Gefahr für die Durchführung ihres revolutionären Pro* grainms sieht, da sie, wie die Verhältnisse heute aus* sehen, keine Aussicht hat, die eventuelle politische Taktik der Histadruth irgendwie zu beeinflussen und daher auch ihrerseits auf dem Boden der strikten Neutralität der einzelnen Fachverbände steht, um so ihr Programm wenigstens bei den einzelnen Gruppen durchsetzen zu können. Ob die Opposition von diesen zwei Stellen die Verwirklichung des Bestrebens, die Histadruth in eine auch politische, auf dem Boden des Klasscnkampfcs stellende und wohl^auch der Amsterdamer Gewerkschaftsinternationale angehörende Organisation umzuwandeln, auf lange Zeit hinaus wird verhindern können, bleibt noch abzuwarten. Der Widerstand der Kommunisten allein, die in Palästina so ziemlich eine ״quantitd ndgligeablc“ darstellen, wird allerdings die Entwicklung kauin wesent* lieh beeinflussen können. Viel ernster ist die Opposition des Hapocl-Hazai'r zu nehmen, der auf eine lange und schöne Vergangenheit zurückblicken kann, viele Jahre hindurch der treibende Faktor im sozialen Leben Pa* lästinas und in der Aufbauarbeit des■ Landes war und noch heute große Teile der Besten der palästinensischen Arbeiterschaft in seinem Lager hat. Doch ist auch sein Einfluß, was die Zahl der von ihm erfaßten Arbeiter betrifft, im Abnclimen begriffen. Vielleicht wird die Ent- Scheidung schon auf der gegenwärtig tagenden zweiten Delegiertenkonferenz der Histadruth fallen. Aber selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, so wird dies lediglich ein Hinausschieben der sonst kaum zweifelhaften Ent- Scheidung bedeuten. Die Anzeichen hierfür mehren sich. So hat die im September 1922 zusammengetretene Deiegiertenkonferenz der Jaffaer Arbeiterschaft, des heute zahlenmäßig stärksten Teiles der palästinensischen Arbeiterschaft trotz des heftigsten Widerspruches eines Teiles der Delegierten den Klassenkampfstandpunkt in ihre Statuten aufgenommen. Der Beschluß mußte allerdings von der Exekutive der Histadruth als ihrer apolitisehen Verfassung widersprechend annulliert werden, wobei jedoch ausdrücklich betont wurde, daß dies lediglich eine Aufschiebung der Frage bis zum allgemeinen Delegiertentag der Arbeiterschaft bedeutet. So glaube ich denn die Aendemng, die jetzt im Geistesleben der palästinensischen Arbeiterschaft vor sich geht, gekennzeichnet zu haben. Es ist ein Einlenken der palästinensischen Arbeiterbewegung, die bisher mit viel Glück neue Wege gesucht hat, in die Bahnen einer Arbeiterbewegung, wie sie alle Lander der Welt haben. Sie wird eine Bewegung des vierten Standes, der bei aller Betonung seines Zusammenhanges mit dem Volksganzen doch auch den Anschluß an das Proletariat der Welt sucht und mit denselben Mitteln wie dieses zu kämpfen entschlossen ist. Und auch die Ursachen dieser Erscheinung sind uns nunmehr bekannt. Es sind dies das Uebcrwicgcn der bei den Privatunternehmern geleisteten Arbeit, der Verstädterungsprozeß der Arbeitersebaft, die mannigfachen Mißstände infolge des Mangels einer Arbeitcrschutzgesetzgebung und last not least der Unterschied zwischen der zweiten und der dritten Alijah, von denen die letztere zwar auch fast ausschließlich auf nationale Momente zurückzu führen ist, dabei aber sehr viel Leute mit ausgebildetem Klassenbewußtsein ins Land brachte. Alle diese Momente vereint, erbrachten die geschilderte Wirkung. Natürlich gilt dies nicht für die ganze Arbeiterschaft ohne Ausnahme. Dies ergibt sich schon aus dem Vorhergesagten. Wenn wir die Parteizugehörigkeit beiseite lassen, die immerhin etwas äußerliches und nicht immer das Zeichen einer konsequent ausgeprägten Weltanschauung ist, so werden wir wohl nicht sehr fehlgehen, wenn wir behaupten, daß dies nicht für die Landarbeiterschaft gilt. Diese steht in ihrer überwältigenden Mehrheit, wenngleich dies nicht immer zugegeben wird, noch immer auf dem Boden der alten Weltanschauung, die mit ihrer ganzen Lebensweise iiarmonisiert, indes gerade die städtische Arbeiterechaft in schnellem Tempo die erwähnte Aendemng durchwacht. So bedeutet denn die Spaltung der palästinensischen Arbeiterschaft In die städtische und ländliche Arbeiterschaft im großen und ganzen (Ausnahmen sind natürlich auf beiden Seiten vorhanden) auch eine Spaltung der Weltanschauung nach. Bei dein starken zahlenmäßigen Uebcrwicgcn der städtischen Arbeiterechaft, und solange diese andanert, ist jedoch mit Bestimmtheit anzunelnnen, daß die offizielle Politik der Histadrutlt durch sie wird bestimmt werden. Eine Bewertung der Krisis, die die palästinensische Arbeiterbewegung gegenwärtig durchmacht, soll an dieser Stelle gar nicht versucht werden. Ob sie zu begrüßen oder zu bedauern ist, dies ist eine Frage, deren Be,intwortung sehr schwer fallen dürfte. Schließlich und endlich ist cs doch eine innere Angelegenheit der Arbeiterschaft, in der sie selbst das entscheidende Wort zu sagen haben wird. Es ist wahrscheinlich, daß es sicli hierbei um eine naturnotwendige Entwicklung handelt, die durch die Entwicklung der palästinensischen Stadt gegeben ist und sich lediglich infolge Zusammentreffens mamiigfachcr Umstände rascher als erwartet vollzogen hat, lnsofern ist cs gewiß ganz verfehlt, in iiir bloß eine vorübergehende Erscheinung zu sehen. Aber auf diese Frage soll, wie gesagt, gar nicht eingegangen werden. Da der Aufsatz die Frage lediglich vom Standpunkt der Aufbauarbeit des Landes behandeln will, so soll auch nur noch die Wirkung der vor sich gehenden Acnderung der sozialen Stellungnahme der Arbeiterschaft auf dieselbe untersucht werden. Da muß zunächst betont werden, daß bisher, abgesehen von den Streiks, die ja immerhin eine vorübergehende und in der Hauptsache auf Jaffa beschränkte Erscheinung gewesen und in vielen Fällen überdies von der Exekutive der Histadruth ausdrücklich mißbilligt worden sind, von einem schlimmen Einfluß dieser Erscheinung keine Rede sein kann. Die Arbeiterschaft steht nach wie vor fest auf dem Boden der nationalen Interessen und dokumentiert sehr oft ihre Opferfreudigkeit und ihren Willen, für das jüdische Gemeinwesen im Lande zu kämpfen. Es ist aber immerhin fraglich, ob diese Haltung, die zum großen Teil dem Einfluß der Persönlichkeiten der Führer zu verdanken ist, sich im Laufe der Zeit, wenn dcu Dingen freier Lauf gelassen wird, nicht ändern wird. So wäre es denn höchste Zeit, sich über die Mittel klar zu werden, durch welche diese Acnderung, die Im Innern der palästinensischen Arbeiterschaft vor sich geht, vom Standpunkt der Aufbauintcressen aus unschädlich gemacht werden könnte. Da muß zunächst mit vollem Nachdruck die Forderung des Ausbaus der Arbeiterschutzgesetzgebung in Palästina erhoben werden. Solange dies nicht geschehen ist, ist es zwecklos, von der Arbeiterschaft zu verlangen, daß sie lediglich nationale Interessen im Auge haben soll, wenn dies bei der Unternehmerschaft nicht der Fall ist und diese sich mir allzuoft Uebcrgriffe zu Schulden kommen läßt. Sind einmal die Vorschriften zum Schutze des Lebens, der Gesundheit, des Einkommens und der menschlichen Würde des Arbeiters da und wird für ihre Durchfülirung Sorge getragen, so wird dies viel zur Ent- Spannung der Lage beitragen können. So müßte gerade von jüdischer Seite aus in dieser Richtung energisch gearbeitet werden. Ein weiteres sehr wichtiges Mittel, das auf die innere Entwicklung der Arbeiterschaft von bedeutendem Einfluß werden könnte, wäre natürlich die weitere Förderung der landwirtschaftlichen Ansicdlung der Arbeiter. Dies ist eine Frage, die mit der heutigen Tätigkeit der Zionistischen Organisation in Palästina innigst zusammenhängt. Das heutige zahlenmäßige ‘Verhältnis zwischen der städtischen und der ländlichen Arbeiterschaft ist, wenngleich es sich einmal, nachdem das Land Wirtschaftlieh aufgebläht sein wird, gewiß als eine normale Erschcinung einstcllen wird, bei der heutigen Wirtschaftliehen Lage Palästinas sehr anormal und nur durch die schwere finanzeille Lage der Zionistischen Organisation zu erklären, die es ihr nicht erlaubt, neuen Boden zu erwerben und zu erschließen. Nur eine Besserung iiierin wird auch darin eine Besserung bringen können. Näher auf diese Frage einzugehen, erübrigt sich daher. Es soll nur angcdcutet werden, daß Ankauf und Be- Siedlung des palästinensischen Bodens durch die Arbeiter nicht nur im Interesse der Festigung des jüdischen Besitzes im Land, sondern zugleich als ein Mittel, die soziale Frage einer vom nationalen Standpunkt gewiß begrüßenswerten Lösung näher zu bringen, zu wünsciien wäre. Und schließlich soll noch auf die große Bedeutung des Ausbaus des palästinensischen Genossenschaftswesens in dieser Hinsicht aufmerksam gemacht werden. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß jede im Lande neu entstehende Genossenschaft, durch die eine überflüssige Mittelsperson beseitigt und eine freie Arbeitsstälte geschaffen wird, ein Schritt in der Richtung der Lösung der sozialen Frage in Palästina ist. In dieser Beziehung ist das Werk der Kooperative für öffentliche Arbeiten und des Hamaschbir mustergültig, aber auch die allerdings nicht zahlreichen Handwerkergenossenschaften von großer Bedeutung, von den landwirtschaftlichen Produktivgenossensdiaften der Arbeiter, die doppelt ins Gewicht fallen, nicht zu sprechen. Auf diesem Gebiete kann noch sehr viel getan werden. Und es ist auch glücklicherweise viel Verständnis hierfür in Palästina vorhanden. So müßte denn auch von diesem Gesichtspunkt aus die tatkräftigste Förderung des Genossenschafts- Wesens, wie im allgemeinen, so insbesondere der Arbeiter, als eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunftsarbeit betrachtet wetdeiij Es ist Allerdings kaum anzunehmen, . Nr- 26/27 Ni daß durch die Entwicklung des GcnossenschafiswcScr, die Tätigkeit der Unternehmerschaft entbehrlich werden könnte. Dies ist schon wegen Kapital!!״״.,"', gar nicht denkbar. Aber so viel steht fest, daß dmV den intensiven Ausbau des Genossenschaftswesens j־‘ Palästina viel Parasitismus und Ungerechtigkeit aus dt! Welt geschafft werden könnte, das heute ganz unnötige weise zu; Verschärfung der sozialen Frage in Palästi«,' beiträgt. Durch diese drei Mittel: Ausbau der Arbeitersdiut;. gesetzgebung, Förderung der landwirtschaftlichen An&icd, lungsarbeit und Förderung des Genossenschaftswesens konnte den etwaigen schlimmen Wirkungen der Atndt. rung, die in der palästinensischen Arbeiterschaft vor sicä geht, vorgebeugt werden. Und das ist ja die Hauptsache. An eine vollständige Rückkehr der alten Zeiten ist nick zu denken. Die städtische Arbeiterschaft wird aller Von aussicht nach, selbst wenn die landwirtschaftliche Arbeit an Bedeutung gewinnen sollte, als ein wenigstens quantn tativ starker Faktor im sozialen und Wirtschaftsleben Palästinas auch in der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Charakteristischcrwcise hat sich bei einer Rund, frage, die die Leitung der Kooperative für öffentliche Arbeiten an ihre über 2000 Mitglieder über ihre Weiter, arbeit richtete, ergeben, daß bloß 47 °/0 derselben, al» nicht einmal die Hälfte, an ein Uebcrgehen zur landwirtschaftlichen Arbeit dachte. Der Rest hatte sich mit seinem gcgtnwä igen Beruf abgefunden und war auch entschlösse.!, oei ihm zu bleiben. So bildet sich denn bereits ein normaler Stcnd von städtischen Arbeitern mit seiner ihm eigenartigen Psychologie und seinen Tendenzen, die heute die Politik der Histadruth entscheidend beeinflussen und auch in der Zukunft eine bedeutend? Rolle spielen werden. Auf die Bedeutung dieser Ersehe!, nung für die nationale Aufbauarbeit sollte hier hinge■ wiesen werden. Und in dieser Richtung ist auch die zweckmäßigste Lösung der Frage angcdcutet worden. Dr. Arjeh Tartakower, Industrie Kurzer UrberbUck Ober die Lage der Industrie In P.tlädim (Verfaßt vom Handels- und Industriedepartement dtr Zionistischen Exekutive.) Großindustrien haben im Lande nicht festen Fuß gela':־, und alle fabriksmäßig hcrgestclitcn Artikel, mit Ausnahmt j solcher, die mit relativ ungeübten Kräften und in kleines Betrieben und unter einfachen Bedingungen, im Lande selbst erzeugt werden können, werden importiert. Nachstehend geben wir ein kurzes Bild über die wichtigsten Industrien, mit Ausnahme der landwirtschaftlichen, nach ihrer Bedeutung geordnet, י Olivenöl. i Oliven wachsen in ganz Palästina, besonders aber ln den bergigen Gegenden, von denen Nablus, Haifa und Akki die bedeutendsten sind. Es gibt ungefähr 4IX) Olivenpressen von einfacher Konstruktion, die jährlich 3600 Tonnen Otl produzieren. Die Hälfte ungefähr wird dem Verbrauch zu• geführt, der Rest der Herstellung von Seife. Nur ein kleiner Teil wird exportiert, und zwar haupi■ sächlich nach Aegypten. Bis 31. März 1920 wurden in diesem Jahr 84 Tonnen exportiert, im Werte von 10 2SS äg. Pli ] Syrien und Transjordanien haben auch Anteil an der Produktion in Palästina, aber deren ZaWcnergebnisse sind nicht festzustellen. Da nur jedes zweite Jahr eine volle Ernte erzielt wird, ist der Jahresertrag sehr verschieden. Den folgenden Zahlen ist die Zehentschätzung zugrunde gelegt: 1919/20 . . * , . 350 Tonnen ״ 6700 ..... 1920/21 15 •/« müssen dazugerechnet werden, um die Gesamtziffer der Produktion zu erhalten, wegen der wahrscheinlichen Unter• Schätzung und der Weglassung der nicht schätzbaren Lindereien. Die Früchte werden von den Bäumen gepflückt, wen« sie beginnen, ihre grüne Farbe in schwarz zu verwandeln, da sic dann den höchsten Ocigehalt haben. Die Methode, die Früchte mit Stöcken abzuschlagcn, hat man aulgegeben, da sic den Bäumen schadet und die Früchte zerquetscht Die Ausbeute von 220 Pfd. frischer Oliven ist: 20—31 Pfd. Oel nach der 1. Pressung, 7—13 ״ Ocl nach der 2. und 3. Pressung, 66—86 ,, Wasser, 110 ״ Rückstände (Dschlft) enthalten noch 9—10 Pfd. Ocl, das nur zur Herstellung von Seife ver• wendbar ist, durch Anwendung eines chemischen Prozesses. Die letzten Rückstände werden zur Feuerung verwendet Ein verhältnismäßig kleiner Teil der Ernte wird für Nahrungszwecke verwendet Seifcnfabrikatlon. Es bestehen ungefähr 50 Seifenfabriken, und zwar 25 im Samaria(Nab!us)dis!r kt und 15 im Jafiadivtrikt Es werden jährlich ■ungefähr 2500 lonnen Seite erzeugt, für die Soda, Leim, Karbonat und Olivenöl (als Ergänzung zur lokalen Produktion) eingeführt werden. lieber 1500 Tonnen wurden Im Finanzjahr, das an 31. Marz 1920 endete, exportiert, im Werte von 142 400 *£• »״Finanzjahre 1921 1450 Tonnen im Werte von J32 150 ag. Pfd., mit Ausnahme einer geringen Menge nach Aegypten. Kohlensaures Kali wird hier und da aus der Asche einer Pflanze gewonnen, Kulli genannt, die im Osten des Jordans vorkommt. Der Großhandelspreis von Nablusseife per Hund sehwankt zwischen 3.8 bis 4.2 Piaster, Gie Fabrikation ist sehr primitiv. w״ J;1® a־rÄUTr1C hac ^turch dcn Krieg sehr gelitten. 19$ A^k30? Tonn5" Sc1fc von Jaffa nach Aegvplcn exportiert, die Ausbeute aus dem Samariadistrikt betrug 7500 Tonnen. w. Wein und Spirituosen. d!־rXe1" Handelsmengen wird hauptsächlich im Jaffa• erzeugt, wo in Rischon-lc-Zion 1891 von Baron Roth- SS1 eingerichtete Fabrik errichtet wurde, c ungefähr 120Ö00 ag. Pfd. kostete. Diese Fabrik ist ״ S®" ,״ Verbindung getreten, auf kooperativer Basis, D e m,f1v1habpn C,nCn Fassungsraum für ungefähr 73 800 hl. 45nor V 1C ErzcuW VOf dc>״ Kriege war 35000 bs MrSfe pLT°2 verschiedenen Weinen und Spirituosen wie ' ÄSSLiki""''׳ m*Si' Muskat׳ T0kaitr ״״״* In d m l I Staat dukti I ,1 fahre י 65.01; Liter 1, ten. die I ■1 1920! im J; und j! I ln ui ,]ן 1 Di ' Kri־f st; und Baut r׳:, )1 war ׳,'Orar jji '•1,;.. 1 י wo betn jl ' , bess«!'■ ftrii f6eu Jahn; von 11, '1 nicht j Jahr! •11' V förd! *' und l 1 , y* Disti p־' ( 11 * f-'a ■ \i' H «g-l!! Es v f f 1920 [f!'\ 4 •1־t expc;1 ו! und t 5 ■ f , jy wies r “,.ן Mari 1' yi t,y von 1.: y 't sind e'i. ׳ י. arbc!״״ gew c r 1 , | 0 \ i IO*'•" ו a y ■!1 ׳: י wird 1',’ * וi: misc ’ ■;; Verl ׳<> f; wur!י t , von c!l ) ו •I 4" Ind» י‘!! ' ‘ * otto rus» tl!: r!ו : ■•1 Tab t J- \ Jen ■יי* i!• erri! ן ו׳ i p׳־?.. 1 י darf 1 I nich : h 1 i;;j bkl «ein 2 I;: : : \ Tor 1 5 türl 1 ויti ו ■ 1 V ti 1 Z 1 S 1 ׳1 ן ׳3 ' 4 ver 2 f 3 Zl« )■ I vor ־ du! s «in I «II t hat Sta t sei• 1 1 bei ein Di, 1 w« I I Ut!j I $ um! vo I Sd 1 be fül 1 ah i Sc [

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.