Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 24 (23.3.1923)
- Date
- 1923-03-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 142 JUEDISCHE RUNDSCHAU Deutacbland Die AUJah am Deutschland Im Anfang des Monats März gingen zwei größere Transporie von Palästinafahrern von Berlin ab. Ara Dienstag, den 13. März, fuhren insgesamt 63 Leute, zum größeren Teil Chaluzim, darunter 6 Landwirte der Weinberg-Jacobtis- Gruppe unter Führung von Herrn Dr. Jacobus, einige Mitglieder des Blau-Weiß, 6 Mädchen, die teil» als Hausgeliiifinncn in paliistinensisdien Familien zu arbeiten gedenken, teils in die Kwtizah Zivi naclr Nuris gehen, 15 Touristen und der übrige Teil, der sich aus Rück- und Durchwanderet־» zusammenvetzte. Am darauffolgenden Tage, den 14. März, fuhr *In großer Touristcntransport von Insgesamt SO Palästinafahrern ab. Der größte Teil dieses Transportes setzte sich aus litauischen Reisenden zusammen, die eine Osterreise nach Palästina machen ' wollen und ihren Weg über Berlin nahmen. Außerdem fuhren mit diesem Transport noch zwölf Chaluzim, die vom Paliistina-Amt Berlin abgefertigt waren, Aufhebung des sächsischen Erlasses Leipzig. (j. C. B.) Nach längeren Unterhandlungen Zwischen der Reichsregierung und der sächsischen Staatsregierung hat sich die sächsische Regierung entschlossen, den Erlaß Fleißner über den Schulzwang an hohen religiösen Feiertagen zurückzu־ ziehen. Den jüdischen Schülern wird nunmehr gestattet werden, an den jüdischen Neujahrstagen, sowie am Versohnungstage der Schule ganz fcmzubleiben. An den anderen jüdischen Feiertagen sollen sic von jetzt ab zu . «chriftlichcn Arbeiten in der Schule nicht mehr angelialten!werden dürfen. Judentum und Antisemitismus Ein Vortrag von Karl Qiaser, Ueber einen Vortrag von Karl Olaser in Königsberg berichtete die ״Hartungsche Zeitung" vom 14. März 1923 folgendes: ״Der alte Kampf der beiden Richtungen lm Judentum: hier Assimilation, dort Zionismus, warf seine Wellen auch in den Vortragsabend, den die Zionistische Vereinigung am Dienstag nach der Aula des Löbenichtschen Realgymnasiums «inberufen hatte. Nach dem sehr gewandten und klug disr ponierten Vortrag des Zionisten Karl Glaser-Berlin (der hinterhör auch ein geschicktes Schlußwort *prach) entwickelte *ich «ine rege Diskussion, die auf beträchtlicher Höhe stand, und die von den Herren Schönberg und Mosheim auf der «inen Seite, den Zionisten Dr. Ginsburg und Dr. Schloßberg auf der anderen Seite bestritten wurde. Der Referent Karl , Glaser führte nach einleitenden Worten de* Vorsitzenden etwa folgendes aus: Die steigende Welle de» Judenhasses, der wiederum aie seine Scheingründe vorsuclit, wie ln den ältesten Zeiten der Geschichte, nötigt auch den Zionismus zu gründlicher Abwehr dieses Krankheitssymptoms. Dem Durehschnittsphilister sind die Juden ein unheimliches Volk, das zwar immer vorhanden, aber doch aufgctcilt und daher nie ganz erfaßbar ist. So erscheinen denn die Juden von vornherein als das schlechte Prinzip an sich. Im Ghetto des Mittelalters war «ine Art von jüdischem Staat vorhanden. Damals gab es «in jüdisches Volk, das zwar geknechtet, in sich aber gesund war. Anders die Juden von heute. Diese assimilieren sicii, In dem Glauben, sich so besser gegen den Judenhaß bergen zu können. Die Tragik des heutigen Judentums liegt darin, daß sic sich bemühen, ihr Volkstum vergessen zu machen, , was ja doch nie ganz gelingen kann und ihnen auf der anderen Seite doch keinen Glauben einträgt. Ein Gegenstück , zum Antisemitismus findet der Redner in der Welle des Hasses, die während des Weltkrieges verleumderisch gegen das deutsche Volk in Bewegung gcselzt wurde. Während aber hinter jedem Deutschen wie hinter anderen Volksangehärigen ein starker Nationalstaat steht, besitzen die Juden nur den Schemen einer Gemeinschaft, und selbst Teile dieser jüdischen Gemeinschaft lassen andere Teile im Stich, Das jüdische Volk atomisiert sich selbst; «s glaubt nicht mehr an sein Judentum und wird darum vom Antisemitismus 60 stark getroffen. Das Judentum muß wieder zur ״spezifisch jüdischen Leistung“ gelangen, um Ansehen als Volk zu erringen; es muß wieder Träger eines ganzen Wirtschaftslebens werden, und eine große Möglichkeit hierzu bietet der vom ' Zionismus geförderte Aufbau Palästinas. Diese Leistlingen würden sich in der Weit durchsetzen, dem Judentum Achtung verschaffen und den Antisemitismus aufs wirksamste bekämpfen. Die Juden, so schlußfolgert« der Redner, müßten sich als SchicksMsgcmcinschaft fühlen lernen, sie müßten den Mut und die Würde haben, ihre Gemeinschaft zu bcjähen, anstatt der jetzt geübten Bagatellisicrung großer Ideen. Dann werde der Antisemitismus nur noch eine Art Episode sein, die den Angegriffenen nicht mehr treffe.'4 Attentat auf eine Frankfurter Synagoge geplant; In Frankfurt befinden sich zurzeit fünf führende Mit- Flieder des ״Blüchcrbundcs“ in Untersuchungshaft. Sic planten, die W c s t c n d sy n agog e Lu Frankfurt in die Luft zu sprengen und hatten sicii zu diesem Zweck, wie die ״Frankf. Ztg." meldet, mit französischen Militärbehörden in ' ,Verbindung gesetzt. Die Verhafteten behaupten, daß *ie nur die französischen Behörden hätten hcrcinlcgea wollen. Die Revision im Harden - Prozeß verworfen Am 14. Dezember 1922 hatte das Landgericht den Landwlrt Weichardt und den Buchhändler Grenz, die den Mordanschlag auf Maximilian Harden verübten und ihn schwer verletzten, wegen ״Beihilfe zur Körperverletzung״‘ zu vi«r bzw. zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Das Reichsgericht hat jetzt die Revision Hardcns verworfen. Verband Jüdischer Ingenieure für den technischen Aufbau Palästinas Vortrag des Herrn Obcrütgenleur Dr. ing. W, Majerczik über ״T echnlschcProblemcPalästina*“ M'Hwoch, den 28. März,'abends 8 Uhr, im Roten Saal des Logcnhausei, Kleiststr, 10—12. Oiste willkommen. Eia Schritt der bayerischen Juden Hiss Ahoixhung dt* Varbaad«• dar Dayar lachen 1 sraeiitischen Keil tuagomeindan. der die J&itttdi« Bevölkerung recht* dm JU1 t!a isri in mt Pfalz vertritt, hat eich «n vergangenen Cinutag-Vonnlltsg zu dem Herrn Ministerpräsidenten begeben und Vorstellungen Ober di* Lage der Juden in Bayern erlwben. Sla Imt auf die Sdimübun׳• gen der jüdischen Bevölkerung und Dtrcr Gotteshäuser, auf die sich hMemkn, Leben und Eigentum bedrohende« Terrorakte liiugewiesr*• und es als unerhörte Beleidigung erklärt, daß In Versammlungen tmd in der Presse die Juden und die un» bedrängenden Feind« als Innerlich zusammengehörig und von einander abhängig bezeichnet werden. Sie hat e* alt Mangel au Rechtsschutz hcrvorgclwbcn, daß »ldie Behauptungen unter Aufreizung der Volksicldcnschaft gegen einen ganzen Bevölkern»gricil aufgcstclit werden dürfen, Ei wurde nachfolgende Eingabe überreicht!; München, den 16. März 1923. An die Bayerische Staatsreglenmg, zu Händen Seiner Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten, Betreff t Rechtsschutz, Der unterfertig(« Verband als die nach seiner Verfassung zuständige Vertretung der Jüdischen Bcvöll״״׳ug In Bayern gegenüber Staat und ()Öffentlichkeit gestatt«* f״h, dar Bav«. rischen Staatsrcgiening folgende Erklärung r״ unterbreiten. Die jüdische Bevölkerung in Bayern, zumal in der. Landeshauptstadt, verlangt den Rechtsschutz der Behörden. Seit Monaten werden durch gewalttätige* und aufreizendes Vorgehen nationalsozialistischer und völkischer Kreise, durch öffentliche Anschläge und Ln der Presse, durch öffantü'+ie Versammlungen und terroristische Einzelakte. durch Schmähungen und Verleumdungen, durch Drohungen und die Vorbereitung zu ihrer Verwirklichung Ehre, Existenz und friedliche Betätigung i״ Beruf und Oe9cllsd1aft gefährdet und verletzt. Und dies in einer Zeit, wo Einheit und OeschlosscnJicit der Abwehr eines unversöluilidien Feinde* alt erste vaterländische Pflicht erscheint. Die Bedrohung der jüdischen Mitbürger hat neuerlich einen Orad erreicht, daß da» Verlangen nach Rechtsschutz gegenüber der Staatsrcgiening immittelbar erhoben werden muß. Nach der Mitteilung ln Nr. 69/70 de» Bayerischen Kurier» vom 10./11. März hat der Berichterstatter der nationalsozialistischen Partei am 9. 3. 23 in öffentlicher Versammlung in Miüidtcn Folgendes ausgeführt: ״Die nationalsozialistlsdic Bewegung bereite sldi vor auf den ,Tag der Abrechnung, die gründlich •ein werde. Die nationale Entclinuig müsse endlich aufhören; wenn die Regierung nicht mitinadien wolle, werde man einfach über sie lünweggehen, unsere Ocduld ist erschöpft. (Stürmischer Beifall.) Gesprochen *cl genug, Jetzt müsse die befreiend« Handlung folgen," Der Bericht fährt fort: ״Da* Originellste in der Rede Esser» war wohl, wie er sich die Lösung der Jttdenfrngc vorstellt. Nichts einfacheres als das. Da erklärt eines Tages die Regierung, binnen 21 Stunden hätten sich alle Juden mit einer Decke, Kochgeschirr und Lebensmitteln auf acht Tage und mit ihren Papieren in dem Lager zu melden. Wer bis zu einer bestimmten Stunde nicht da sei, werde ersdiosscn. Sei dann die Gesellschaft beisammen, so wolle nun durejj Funksprudi den Ententemächten mittcilcn, wenn die Frauzosen nicht binnen einer gewissen Zeit rückwärts über den Rhein zögen, wären wir gezwungen, 50000 Geiseln einer höheren Macht zuzufiilircn. (Stürmischer Beifall.) Da werde man sehen, wrie das internationale Kapital nicht einen Augenblick zögern werde, die französische Armee zur Rückkehr zu veranlassen. Diese Lösung■ wäre *o unblutig und menschlich als wie nur etwas.“■ ln diesen Ausführungen, die in öffentlicher Vcrsamnvlung gemacht worden durften, und nach dem Bericht stür• mischen Beifall weckten, erblickt die jüdisch« Bevölkerung in Bayern einen Mißbrauch des nationalon Gedanken* zur Aufpcitscliung der Volkskidensdiaft. Sie sieht darin eine unerhörte Beleidigung und Schmähung «ine* ganzen seit Jahrhunderten im Vatcrlande eingewurzelten Volksteiles, der in innere Zusammengehörigkeit mit dein Feinde gebracht und dem auf da* Handeln de» Fclndeä Einfluß zugeschricben wird. Die jüdische Bevölkerung ln Bayern ist nicht gewillt, diese tiefste Kränkung Ihrer vaterländischen Ehre hinzunehmen und ein Verhalten länger zu ertragen, das zur Aufhebung der persönlichen Sicherheit und öffentlicher Oewaittäiigkeit notwendig führen muß und ln zahlreichen Fällen schon geführt hat. Sie wendet sich darum m die Staatsregicnmg, daß sic einem solchen Vorgehen Einhalt tue und der jüdischen Bevölkerung den ln der Verfassung verbürgten Rechtsschütz angedeihon lasse. Abschrift vorstehender Eingabe wurde den Staatsministeriell de» Innern und der Justiz zugelcitct. Das Präsidium de* Verbandes. Dr. Ncumcyer München, Dr, Frcudenthal - Nürnberg, Oberlandcsgcrichtsrat. Rabbiner. J.-R. Dr, Mommct •Schwcinfurt, Rechtsanwalt, Der Herr Ministerpräsident hat die Ausführungen der Abordnung in längerer Audienz mit Interesse und Wohlwollen entgegengenommen. ,* >K Wir hoffen, daß das ״Interesse" und das ״Wohlwollen" des bayerischen Ministerpräsidenten sicii in energischem Vorgehen gegen die nationalsozialistischen Verbrecher äußert. Bisher konnte man bemerken, daß Hitler und seine Aktion •ich mindestens weitherzigster Duldung seiten* der Regierung zu erfreuen hatte. DfBckfehierbcrlchtfgang ln Nr. 2 der Pnläsilna-Bellage, Seite 110, 3. Spalte, 3« Ab- Satz, Zelle 3 soll et richtig heißen: ״Die Frage , ,, jst eine rein rhetorische" (nicht ״,,thcoretiiche׳“^. * )2יזא_ "",*N ״ politische JMachricbtw (Jnfcrliausanfragcn Das Bürgerrecht London, (J.C. B.) Im englischen Oberhaus frngfe \Sj > Laming ton den Staatssekretär der Kolonien an, 0|, 1 richtig sei, daß 19 2*33 Ausländer, die ihre frühere St!;.,! Zugehörigkeit nicht aufgegeben hätten, und denen ei «n!. ׳ : worden wäre, Ihre fremden Pässe zu behalten, von der p,j gierung ln Palästina!*sondere Legitimationen erhalten hät!-l um tidt «n den Wahlen in den Qesctzgcbemlen Rat m jj telllgen; wieviele von diesen Ausländern haben sich an i»J ,< Wahlen tatsächlich beteiligt? ‘; Der Minister der Kolonien, Herzog von Devonshjj( > erwiderte:Al* im August 1922 beschlossen wurde, vork reitende Schritte zur Schaffung eines aus ernannten!!■ i gcwältlten Mitgliedern zusammengesetzten Gesetzgeber/!- Rate* zu unternehmen, entstand die Notwendigkeit, sich!! entscheiden, wer an den Wahlen tcilnebmen spll. Gleite•/ mit dem königlichen Erlaß über den Oesctzgcbenden fcl wurde am 10. August 1922 ein Erlaß über die Walilonime! herausgegeben. Laut diesem Erlaß ist jeder männliche E» wohncr Palästinas, der da* Alter von 25 Jahren überschritte hat, berechtigt, »ich an den Urwalilen zu beteiligen, t! v denfi, daß er aus besonderen Gründen als Wähler disqua;:, : fiziert »ei. Grund zu einer solchen Disqualifikation ist, d»;[! sich die betreffende Person als unter fremdem Schutz steh«/ j betrachtet. Bisher existiert aber noch kein Gesetz über dJ i palästinensischen Bürgerrechte, daher ist Ivcute niemand, m formell bctraclitct, palästüicnsisdicr Bürger. Um aber <5• ' Wahlen zu ermöglichen, wurden folgende Personen ah j*. > lästinensischc Bürger provisorisch betrachtet:! a) Eiicmalige türkische Staatsangehörige, die zur Zett dei! Erlasse» der Waidordnung In Palästina wohnten;! b) Alle Personen nicht tiirki&dier Staatsangehörigkeit, die!» derselben Zeit Ln Palästina wohnhaft waren tmd innerhif; > von zwei Monaten in vorgeschriebener Form um Ver■ 1 lciluing de* palästinensischen Bürgerrechte» einkomtne werden. Von den Personen, die zu der Gruppe b) gehören, wurd■ die Erklärung gefordert, daß sie sich rechtzeitig um die p» lästiucnsisdie Bürgerschaft bewerben werden. Wieviele de erwähnten provisorischen Bescheinigungen ausgegeben wurdet werde ich, nachdem ich die ,entsprechenden Zahlen vom Ob« Kommissar erfahren haben werde, Lord Lamington mittdc Die Unabhängigkeit Palästinas | London. (J.C. B.) Das Parlamentsmitglied L'orlm» fragte lm englischen Unterhaus den Unterstaatssekretär <fej| Kolonien, wann da» irn Jahre 1915 den Arabern gegebcßl Versprechen venvirklidtt werden wird, durch welche* &1| arabische Unabhängigkeit, worunter *uch die UnabhJngijk, י■ Palästina» zu verstellen ist, garantiert worden ist. £ Der Unterstaatssekretär der Kolonien, Ormtbjr Gor«, >! erwiderte: Die Regierung!tat ihr möglichstes getan, um dk 1 Verpflichtungen zu erfüllen und die Unabhängigkeit der an• 1 bischen Bevölkerung in bestimmten räumlichen Grenzen an- I zuerkennen. Die Regierung ist aber der Meinung, daß Pi• I lästina *ich außerhalb dieser Grenzen be•■ findet. Die englische Regierung hatte immer die Absiebt | gehegt, Palästina angesichts der vielen internationalen u׳־. ü der anderen speziellen Interessen, die mit dies«. Lande verbunden sind, auf eine besondere Wdse zu be harnte. Das Parlamentsmitglied Harris fragte, ob nicht Pi• lästina angesichts der Tatsache, daß cs kein englischer Bcsit: sei, dem Auswärtigen Amt und nicht dem Ko■ lonial*ekretariat unterstellt sdn müßte, Mr. Orm*by Gore: Palästina ist einen* Mandat«• reg inte unterworfen und muß in Erfüllung de* Mandifi zeitweilig wenigstens, der englischen Administration unter• stellt werden. So liegt die Verantwortung bezüglich diese* Lande» auf dem Kolonialsekretariat. Das Parlamentsmitglied Niewbold! Wa» meinte da Unterstaatssekretär früh«■ mit den .,anderen speziellen 1#• teressen"? Ormsby Oore! In Verbindung mit den Fragen des Heilig® Lande» süid verschiedenartige religiöse Gefühle und Empfind• lichkcitett zu berücksichtigen. »Äh. tun I an‘, WIM. teil'1, L ult ן SOU | seil Sta! den die Mo den '• , L?t Tiih da«. nicl. Fri ein■, Zw: der Köi wie leg ist '.; Mir' mit1 I lieh : 1 im jod . ein. < pol! DU.' tun' übt' ver da! 1 sml ein• nat•! cin‘1 gel un< 1 ״ ׳ Oc . ־ \vc; hai: ז gc:l wi! ן vo do .711 1 iiia Sc; als: ist 1 ■ dis« Or' da Su 1 Vc so un' kä| in ist i Di! ־hö•• W(i; di■• O. hc j TA Die palSsUncnsischen Wahlen London. (J. C. B.) Sir F. Sunderson fragte den Unterstaatssekretär der Kolonien, ob angesichts der Tal• sachc, daß «ich alle arabischen Urwähler ohne Ausnahme der Teilnahme an den Waiden enthielten und daß auf «olche Welse 93 0/0 der Bevölkerung gegen diese Wahlen protestiert hätten, die auf solchem Regime basierende Regierung als Von allen Bürgern des Landes, Mohammedanern, Christen und Juden behandelt werden und die Ermächtigung haben sollen, die Angelegenheiten des Landes weiter zu verwalten. Der Untcrstaatssekretär der Kolonien, Mr. Ormsbf Oore, erklärte: ״Die palästinensischen Wahlen sind noch nicht beendet. Im ersten Stadium wurden 126 Mohammedaner, 27 Christen, 90 Juden und 8 Drusen als Wahlinänncr gewählt• Nach dem königlichen Erlaß (Order in Counc 1) besteht das zweite Stadium in der Bildung von W.ihikollcgicn aus den Wnhlmiiimern, welche die Wahl der Mitglieder des Gesetz• gebenden Rates vornehmen. Am 1. März hatte der Staats• Sekretär der Kolonien die Ausdehnung der Wahlperiode auf zwei oder drei Monate gebilligt. Vor der endgültigen Bc• kanntmachtmg der Wahlergebnisse würde es voreilig tf׳ ich einen, weitere Erklärungen ab zu geben." Freisprechung des Jüdischen Polizisten Bchr In J»H* Jerusalem, (J.C. B.) Am 15. März fand in Jaffa die Gerichtsverhandlung gegen den jüdischen Polizisten David Behr statt, der unter dem Verdachte Stand, den früheren ersten ,Polizeiinspektor Tewfik Bey ermerdet zu Inbett. Das Gericht gewann die Ueberzcugung, daß der gegen David Bebr ausgesprochene Verdacht unberechtigt sei und sprach den Angeklagten frei. Bekanntlich wurde Tewfik Bcy am 16. Januar ermordet aufgefunden. Der Verdacht richtete *Ich gegen eine Reihe arabischer und jüdisclter Polizisten, die in der Näh« des Tatortes auf Posten standen. Sic wurde» aber bald darauf bi* auf den Polizisten Bchr entlassen. t SC* 1 ZU , b.:ן de m; *Fi Ci ן tu, h<i di'1 K־ J" w, r R'i Al ni'1 tr. ä w n 1 tl J; n v, f r; t ( er er r*_ a״'