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Jüdische Rundschau · 1923-03-23 · Heft 24 (23.3.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 24 (23.3.1923)
Date
1923-03-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite HO JUED1SCHE RUNDSCHAU Tapf ein gemeinsames Frühstück dort verzehrt, das unter Leitung von Fräulein Tomäschewsky schmackhaft und vor allem billig, nach Prinzipien der strengen Haushaltsökonomic liergestellt wird; ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Erziehung der Mädchen zur Wirtschafllichkcit gerichtet, eines der wichtigsten Erfordernisse des palästinensischen Lebens. Auch die Geräte und zum Teil die Möbel werden in den Werkstätten der Schule von den Schülern selbst angefertigt, und dabei wird vor allein auf Exaktheit der Ausführung geachtet, was ein die Schule jüngst besichtigender Engländer mit Recht ״training of character“ genannt hat. So wirkt der Hamlfertigkeitsunterricht nicht nur technisch und künstlerisch, sondern auch pädagogisch. Die Schule besitzt große und gut eingerichtete Werkstätten, wo die Schüler nicht nur während der speziell hierfür festgesetzten Zeit, sondern auch in ihrer freien Zeit arbeiten. Im vorigen Sommer wurden zwei Monate gänzlich dem Werkbetrieb gewidmet und auf theoretischen Unterricht verzichtet, diese Methode hat sich, wie Dr. Biram versichert, aus* gezeichnet bewährt. Die Richtigkeit der Methode zeigt sich auch darin, daß die Abiturienten der Schule sich handwerklich fortbiiden, in die Werkstätten als Lehrlingc eintreten, statt an eine Hochschule ins Ausland zu gehen. Dies kann für das Land segensreich wenden, denn bisher fehlt es leider an fachlich vollkommen zureichend ausgebildeten und exakt arbeitenden Handwerkern. Der Handwerksunterriclit soll jetzt nach und nach immer melir erweitert werden; und da jetzt das Komitee des Technikums in London ausgebildct wurde, ist Hoffnung vorhanden, daß der Betrieb bald;vergrößert werden kann. Interessant ist, daß beinahe die ganze Einrichtung der Werkstätten von deutschen Juden stammt, ein Beweis, wieviel auch Deutschland poch für den Aufbau Palästinas tun kann, trotz der schlechten Valuta, wenn die vorhandenen Möglichkeiten richtig erkannt und ausgenützt werden. Auch ein großer Teil der Lehrmittel ist aus Deutschland bezogen worden, ein Teil wird von den Schülern selbst hergestellt, z. B, physikalische Apparate und auch naturwissenschaftliche Präparate aller Art. Auch Gartenbau wird in beschränktem Umfang betrieben, allerdings vorwiegend von den Mädchen, da die Knaben im Handwerk zu sehr bcscliäftigt sind. Die Schule hat heute noch Schwierigkeiten und Sorgen, aber mit dem zunehmenden Aufschwung der Stadt mul mit Hilfe aller Freunde der Sache wird sie zweifellos sehr bald vollständig gesichert sein, und eines der besten Insitutc Palästinas. Leider habe ich den Unterricht selbst nicht beobacliten können, weil gerade Purimferien waren; Purim ,wurde natürlich in der Schule gefeiert, und die ganze Zeit vorher war der Vorbereitung des Festes gewidmet, Bilder, Kostüme usw. wurden hergestellt und zusammen die Rollen einstudiert. Am Abend des Festes Wurde dann 1 in der großen Aula des Technikums vor dicht gefeitem Saal das Einstndicrtc zum Besten gegeben, Spiel, Gesang mul Tanz, lustige Vorführungen mul allerlinml Mummenschanz. Nach Schluß der Vorstellung zogen die Masken in den Garten des Technikums und tanzten dort ha hellen Licht des Vollmonds. > Die polnische Ostgrenze Die politischen Entscheidungen der letzten Tage, die Wilna und Ostgalizien den Polen zugcsprochcn habet», berühren in erheblichem Maße jüdische Interessen. Es ist hier nicht der Ort, die Berechtigung der Entscheidung nach• zuprüfen. Jedenfalls ist damit eine neue Vergrößerung des polnischen Judentums vor sich gegangen, die für die K011stcllatiou im Osten nicht ohne Bedeutung ist. Umfaßt doch heute das polnische Judcntunf' bereits wieder einen sehr großen Teil derjenigen Gebiete, die seinerzeit den großen beherrschenden Komplex des russischen Judentums bildeten. Die Juden tu» alten Kongrcßpolcn, die Juden in Galizien, und zwar auch dem gemisehtnationalen Ostgalizien, die Juden von Posen, Westpreußen und einem Teil von Oberschlesien und die Juden weiter ' weißrussischer und litauischer Ocbiele sind jetzt innerhalb der Grenzen des polnischen Staates vereinigt und bilden damit den zahlenmäßig bedeutendsten Komplex innerhalb des jüdischen Volkes. War die Zer* sclilagung des russischen Judentums durch den Weltkrieg eine schwere Schädigung des jüdischen Volkes, so können aus der Wiedervereinigung eines großen Teiles des östlichen Judentums innerhalb der polnischen Qrcnzea neue Werte entstehen. < , Je mehr sich der' polnische Staat ausdehnt, 1'n um so größerem Maße gewinnt er den Charakter eines ausgesprochene» Nationalitätenstaates. Haben schon die letzten Wahlen das mit aller Deutlichkeit bewiesen, indem Juden und Deutsche, Litauer und Ukrainer gemeinsam vorgingen und eine sehr beträchtliche Zahl der Mandate für sich erobern konnten, so wird sich dieses Verhältnis in Zukunft noch ausgeprägter gestalten. Ostgalizien ist ein Land, in weichem eine verhältnismäßig kleine polnische Schicht neben einer ukrainischen Bauernschaft und einer sehr bedeutenden jüdisehen Sladtbevölkcrung lebt. Ist ja Ostgalizien dasjenige Land, wo die Juden in fast allen größeren Städten die absolute Majorität bilden. Und in dem Gebiet von Will», das jetzt ebenfalls dem polnischen Staat angegliedcrt worden ist, machen die Juden einen besonders erheblichen Teil der Bevölkerung aus, neben den fremdnationalen, insbesondere litauischen Elementen, die außer den polnischen In diner (־)■•״ml wohnen, ).)lese Immer stärkere Aiigliederung nichtpolnischer Nationalitäten wird den polnischen Staat zwinge», seine Politik stärker nuf diese Tatsache clnn!ntcllcn. Weniger als je wird cs die polnische Regierung sich erlauben dürlcn, eine polnisch-nationalistische Polilik zu führen, oder sie wird erleben, daß sich der Vorgang der letzten Wahlen in im nur holierem Maße wiederholt. Das polnische Judentum wird in seinem Kampf um seine Rechte um so weniger zu ermatten brauchen, als es jetzt neuen Zuzug aus den polnisch gcwordenen Gebieten erhalten wird, Zionistische Bewegung Die Beschlüsse der Ifcclialuz-Konferenz Die Wclt-lleehaluzkonfcrcnr, die In Berlin vom 11, bis 15. März 1023 getagt hat, hat folgende Resolutionen angenommen: , Allgemeine Resolutionen 1. Gegen die Beschränkung der Einwanderung. Im Namen der Tausende von organisierten Chainzim, die ilzr Schicksal mit dem Arbeitcrlcbcn tat Palästina verbtmdcn haben und die bereit! ausgebildet und bereit sind, sich auf den Weg zu machen, drückt die II, Konferenz ilire Empörung aus Uber die palästinensische Regierung, die die Tore Palästinas vcrscldosscu hält und gegen die Immigrallons• beamten, die die Eiiiwanderungsgesetze schlecht anwenden und auch die Einwanderer, die de Häfen Palästinas bereits erreicht haben, drangsalieren. Die Konferenz erklärt, daß äußerliche Hemmnisse uns nie und nimmer vom Lande unserer Zukunft entfernen werden, daß wir vielmehr den Weg für einen Anschluß an unsere Genossen Int Lande finden werden. 2. An die Internationale Arbeiterschaft. Die Konferenz wendet sich an die ganze internationale Arbcb tcrschaft, Insbesondere andic englischen und arabischen Arbeitergenossen mit dem Ruf nach brüderlicher Hilfe, Mögen sic wissen, daß wir nach Palästina kommen, nicht um jemand auszubeuten oder um jeman• den zu verdrängen; unser ganzc:9 Bestreben ist einzig und allem, Anteil zu nehmen an der Schaffung der Arbeitergemeinschaft, die gebaut ist auf den Grundlagen der sozialen Gerechtigkeit und die allen Arbeitenden im Lande Glück bringen •oll. Wir sind überzeugt, daß die Arbeiterbewegung, die stets gegen jeden Druck und gegen jede Ungerechtigkeit gekämpft hat, uns ihre solidarische Hilfe gewähren und uns ln unserem Kampfe gegen unsere Untcnlrückimg unterstützen wird, 3. An die Zionistische Organisation. Die Konferenz drückt Huren tiefsten Schmerz darüber aus, daß die Zionistische Organisation nicht rechtzeitig genug die Bedeutung der Arbeitereinwanderimg ei «geschätzt und sich deshalb nicht mutig genug den Einwanderungsbcsclirän• kungen entgegengestcllt, nicht richtig für die Einordnung der Arbeitcreinwandcrung gesorgt, nicht .die nötigen Geldmittel hierfür aufgebracht und die Hauptleitung der Einwanderung in ungeeignete Hände gelegt hat, die der Arbeiterschaft fremd gegen..;»erstellen. Die Konferenz fordert die Zionistische Organisation auf, einen energischen Kampf für die Ocffnuug der Toro Palästinas auf zu nch men und die Arbeiterschaft Palis tinas und des Oaluth an der Regulierung der Einwanderung teilnchmen zu lassen, 4. An die Allgemeine Arbeiterorganisation ln Palästina. Mit Freude und großer Hoffnung begrüßt die Konferenz den Beschluß der II, Konferenz der Allgemeinen Arbeiter• Organisation in Palästina, einen lebendigen und organischen Zusammenhang mit der Hechaluz-Organisation jm. Oal11t(1 zu schaffen. Die Konferenz erklärt, daß jeder öenonso des Hechaluz bei seinem Kommen nach Palästina in die Allgemeine Arbettcrorgnnl• satlon ein tritt und vvrpilichitet die Laiulesorgniilsatbiicn des Hechaluz, alle Verpflichtungen zu übernehmen, die die Allgemeine Arbeiterorganisation aufcrlcgt in enger Zusammen• arbeit mit alle» Arbcilerrichtungcn in der Zionistischen Weit• Organisation, •* 5. Die Konferenz macht aufmerksam auf die Notwendigkeit die praktische Palästinaarbeit aller Arbeiterparteien zu ver• einigen, die für die Schaffung der arbeitenden Gesellschaft in Palästina kämpfen. Als ersten Schritt hierzu schlägt die Konferenz vor, daß die Allgemeine Arbeiterorganl* sation in Palästina im Zusammenhang mit dem XIII. Zionistenkongreß eine ״Konferenz für das arbeitende Palästina" ein beruft, an der sich alle Kongrcßdclcgicrtcn beteiligen, die Interesse haben an der Schaffung der Arbcitcrgcscllschaft im Lande und die folgende Aufgaben haben soll: Koordinierung der Tätigkeit auf dem Kongresse und Bezeichnung der Wege, wie die Verpflichtungen, die die Arbeiterorganisation in Palästina aufcrlcgt, zu verwirklichen sind, Berufliche Ausbildung (llachscliarah) Die Konferenz hält cs für nötig, die Ausbildungs• möglichkcitcn zu organisieren, hauptsächlich ln den Fächern, die beim Aufbau des Lande« beson■ der8 nötig und die unter den Juden wenig verbreite(! sind, wie z. B. Landarbeit, Bauarbeit, FI«eherei, Schifferei, Viehzucht, Pferdezucht, Geflügel• zucht u. dergl. 111 dieser Fachausbildung mutt der Genosse genügend Kenntnisse erwerben, tun ein nützliches Mitglied in׳ seinem Fache zu werden und um sich dann in seiner Arbeit bi Palästina selbst vervollkommnen zu können. (Amn. Bei den- Jcnigcn Arbeitsgebieten, bei denen eine Vervollkommnung in Palästina unmöglich ist, muß auch diese Vervollkommntings• arbeit durch den Hechaluz in den OalutJilfiiKlcrn geleistet werden.; Die Ausbildungsnrbelt wird auf einem der folgenden drei Wege geleistet: 1. durch Bildung eigener Anstalten (Landwirtschaftliche Farmen, Werkstätten, professionelle Aus• bildungskurse usw.), 2. durch Organisierung von Untcrnchmer-Kwuzoth, 3. durch Plazierung von Genossen in Privatbetrieben. Die Organisationen sind verpflichtet, für die Vergrößerung der Zahl der Ausbiklungsanstalten zu sorgen, die auf kollek• tiver Grundlage errichtet weiden rollen, diese zu vcrvoll• kominnen und als Körperschaften nitsznbilden, die sich allein erhallen. Zu diesem Zwecke iirü'.wn die Arbeitsbedingungen verbessert und ständige Fachleute herangezogm werden, die den Unterricht erteilen und diese Körperschaften verwalten. Die Konferenz liiilt es für nötig, daß Genossen als Instruktoren für Landwirtschaft und Industrie ausge• bildet werden, Diese Genossen müssen sich verpflichten, nachdem sie mir Milfc der Organisation ausgebildct worden sind, weiterhin eine Zeitlang■ im Oaluth zu bleiben und siel» zur Verfügung der Organisation zu stellen, Die Konferenz fordert die Allgemeine Arbeiterorganisation in Palästina auf, die Tätigkeit ihres ״Amtes für Arbeit «»cf Einwanderung" den Bedürfnissen des Hechaluz im q(), und seiner Hadv;d1arah-Arbeit anzupassen; zu diesem Z*e', hat die Allgemeine Arhoitcrorganisation bei erwähntem eine Abteilung zu bilden für genaue I n formst;, über die Lage der Landwirtschaft und ן(! dustrie •und die in Palästina geplanten Arbeiten, der Hechaluz seine HnchschjralvArbeit den bestehende» y(1j hältnisscn anpassen kann. Die Konferenz fordert auch r; Allgemeine Arbeiterorganisation auf, einige Mitglieder Oaluth zu entsenden, um hier die Ausbildung in der f|j, scharali-Arbcit de9 IIcchaluz zu leiten. Bei der W«;, zentrale des Hechaluz wird eine Zentral hoin i s s i o n für f 1 a c h s c 11 » r a 11 geschaffen, 8'e beo! am einem Mitglied« «'er Welt en'.r le uml aus Fahrnä»:«' für Landwirtschaft und Industrie, die von Zeit zu Zeit c Ausbildungsstättcn. inspizieren. Diese Kommission steht ständiger Verbindung für Arbeit und Einwanderung ü! p.! lästina. Auch bei jedem Landcckoinitee des Hechaluz ^.j eine Hacbscharah-Kommivskrn organisiert, die mit der Zenirrt kommission in Verbindung stellt, Jede» halbe Jahr komn*. die Vertreter der Ausbildungskemmkyaii zu einer Hachschari Konferenz zusammen, die die Atrsbildtmgsproblcmc behänd', und die Erfordernisse festsetzt Einwanderung (AHjah) Die Konferenz konstatiert, daß die Beteiligung d!! Hechaluz an der allgemeinen Ei n w a nderun nicht den Bedürfnissen der Zeit entsprich und ent»prcclvend ausgedehnt werden mui Die Konferenz verpflichtet die Organisation, die Hechaluz beteiligung quantitativ und qualitativ zu verstärken. In Anbetracht der Schwierigkeiten der Organisierung de: Auswanderung und in Anbetracht dessen, daß es der imrr!r grationsabtcilung der Zionistischen Exekutive in P.il.iv;! nicht gelungen ist, diese Schwierigkeiten zu überwinden, hä;; es die Konferenz für nötig, daß i m O a Iu th eine Z en tril■ 1 n*tanz für die technische Organisierung der Auswanderung au» ganz Europa geschaffen ward und verlangt, daß die Organisierung der Arbcitcrauswanderur.- in die Hände der Arbeiterbewegung gelegt wird. Die Konferenz verpflichtet die WelUentralc und die Lind«» Organisationen, für eine Vergrößerung unserer Beteiligung u den Paläslinaämtcrn und an allen Zweigen der technische» Organisierung der Auswanderung zu sorgen, ebenso für dt Schaffung von Arbeiterabteilungen dort, wo solche noch nid;! existieren, und für die Erweiterung ihrer Funktionen ur4 in ihnen für unsere Wanderung sinteressen auf der Wacht n stehen. ln Anbetracht der Tatsache, daß die Auswanderung rj Europa sich jetz via Rumänien kon/cnt.ie!en wird, foult• die Konferenz von der Zionistischen Organisation, daß die»! bald daran gehe, die dortigen Diirclirciscbedingungcn u verbessern, die sicii jetzt in schrecklichem Zustand befinden, und daß sie sofort an die Errichtung eines entsprechend« Emigrantenhauses in Galatz herantritt. Die Kc.•• ferenz konstatiert, daß die hohen Gebühren für die englisch« Visen und besonders die erniedrigende Kopfsteuer besonders schwer von den auswandernden Arbeitern getragen weide:, und die Interessen der jüdischen Bevölkerung in Palästim schädigen. Die Konferenz fordert die Zionistischen Organl• Kationen auf, alle Mittel zu ergreifen, um dieses Hindernis aus dem Wege zu räumen. Die Koiilcrrnz konit.itlcrt mll Bedauern die vcrlultnli■ mäßig schwache Beteiligung der Chaluzoth« der Auswanderung, wie auch den Umstand, daß die Hach• scharah-Anstaltcn des Hechaluz den Bedürfnissen der Chalu• zoth nicht angepaßt sind. Die Konferenz verpflichtet die Organisationen, für die Verstärkung der Einwanderung der Chaluzoth zu sorgen und um die Entwicklung jener Hachscharah-Fächer sich zu kümmern, die den Bedürfnissen der Chaluzoth entsprechen, wie Hauswirtschaft, Gemüse-, Hühner- und Bienenzucht und dergl. Die Konferenz erachtet es für nötig, daß eine genaue Statistik der Einwanderung der Chaluzim und ihrer Einord• riung im Lande geführt werde. Diese Arbeit muß von der Wcltzcntrale im Verein mit dem Amt für Arbeit und Ein- Wanderung in Palästina durchgeführt werden. Kulturarbeit Die Hauptaufgaben unserer Kulturarbeit sind: 1. unseren Genossen eine genaue und richtige Vorstellung von Leben und Arbeit in Palästina zu geben, ihnen die Kenntnis der hebräischen Sprache und das Wissen von Zustand, Ziel und Entwicklung!• wegen der Arbeitsbeweg 11 ng ln Ercz-lsrael und der ganzen Welt zu vermitteln; 2. die Genossen zum Lebe» in einer arbeitenden Oe in einschatt zu erziehen als für ihre Produktion verantwortliche Arbeiter, die von dem Pioniergeist durchdrungen und bereit sind, ihr ganzes Leben in Ucbereinstimmung mit ihrem Ziele zu führen, sich persönlich am Bau der jüdischen Arbeitergescll- Schaft in Palästina zu beteiligen. ' Die Konferenz unterstreicht die Notwendigkeit, spezielle Hechaluz-Lchrer atmzubilden, die sich in den größeren Hachscharah-Zcntren aufhalten und Erziehung und Unter* rieht zu leiten haben. Bei einem jeden Landeskomitce besteht eine besondere Kommission zur Leitung der Kulturarbeit. Die Weltzentrale gibt ein literarisches Organ für Hechaluzfragen heraus. Finanzen Die einzige Instanz, die berechtigt ist, Geld für de» Hechaluz in Empfang zu nehmen, ist die WelUentralc des Hechaluz. Der Hechaluz verbleibt weiter in der Iiilfszentrale und vertritt dort folgende Prinzipien, die für seine Beteiligung Bedingung sind: 1. Die Hilfsz.cnträte hindert den ||t־cha!u1 nicht, mit Hinteren llttfülnstUutioncn in Beziehung zu trete«, die einen direkten Kontakt mit dem Hechaluz verlange»• 2. Die Uiltszentrate ordnet keine Aktion für den liechahu an, ohne «ich diesbezüglich mit der Wcltzcntrale des I Icchaluz in Verbindung gesetzt zu haben. 3. 50 ״/o der Gelder geh«« auf Ausbildungszwcckc und werden der Wcltzcntrale de* Hechaluz übergeben. Die Konteren z'fordtrtdle Zionistische Or* ganisatio» und das Keren II a j c s s 0 d-Di rck• 10 r i u m au f, d i e C h a 1 u zi m - il n c 11 s c h a r a!1 Inden Kreis Ihrer Aufgaben zu ziehen und dafür ein entsprechendes festes Budget zu bestimmen. Nr 1, Volks J Umfö ' Afbci keite! ׳■ nicht I. stilut Ziel ׳ habe!,' flezlc zwisc •‘ deren ין C die 1 für U Gern), die 1' 1m>Kf Die , ßcarr ן diese.1 I die f! «!;cs.׳! 1 *k י' ganigl veraij!;1 *en,] *en *יחס, Mos»׳

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