Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 24 (23.3.1923)
- Date
- 1923-03-23
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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I'ür hebr.Anifi^rn 150%AuUchUg. l'Ür AtuUmhiaienU 100% Valuta* Anzeigenschluß! Dienstng und Freitag nnchmlttag 4 Uhr. Telephon! Pfalr.burg6697u.6683״ Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Poslnparkassenamt Wien, Konto Nr. 156030. Für Tschechoslowakei! Posiiparksnenamt Prag. KontoNr.59410. ־־ KcdaktionsschluQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. — ׳ ו׳ ניסן׳ XXVIII. JrJirg. Nummer 24 Oe' ZlonUmii■ enlrebl fBr da» JQdtetho Voll! dlo Scha?fur.3 einer öffentlich » rechtlich ßonlchartan HcImstBUo ln Palästina. ״Daselar ProBromm. R.W, Haifa, März 1923. I Wer niemals längs der Meeresküste von Che- 1 der alt bis Haifa gewandert ist, kann sich von der t Schönheit dieser Landschaft keinen Begriff machen. \״ Etwa 1—2 Kilometer östlich der'Küste dehnen sich die *: {roßen Wälder Chederahs, weiter nördlich grüne Weide- 1 plitze mit Kleinholz, in der bunten Blütenpracht des | frühlings prangend; zwischen diesem mit Rot, Gelb *:!;nd blau durchsetzten Grün und dem tiefen, schäumenden 1' o!au des Meeres leuchtet der gelbe, von glitzernden {; Muscheln durchsetzte Sand der Dünen. Und über alles : gießt die herrliche Sonne ejne Fülle von Licht — die | Hitze, die sie verbreitet, ist gemildert durch den milden |j Meereswind, während in Berlin wahrscheinlich noch | Schnee liegt und die Sorge um die tägliche Kohle die f Gemüter ängstigt. Die Schönheit der palästinensischen l' Landschaft wirkt auf den Besucher, der zum ersten Mal; j ins Land kommt, trotz allen Vorstellungen, die man sich *;verlier macht und trotz allen Photographien und Film- >!;ufnahmen geradezu überraschend. Das liegt vor allem :1daran, daß das wichtigste Element dieser Landschaft ן die Farbe ist, und diese ist nicht wiederzugeben, sie I hnn in allen geheimnisvollen Schwingungen nur durch die Anschauung erlebt werden. Bisher gibt es noch keine i Kunst, die dieser Landschaft gereciit geworden wäre.;|a Haifa zeigte mir Hermann Struck seine neuen Bilder; 3 erinnerte daran, daß vor 20 Jahren, als er zum ersten ",11 in Palästina war und dann seine Radierungen bekannt ■unten, Martin Buber in einem Aufsatz von der ״Ent- ׳:daing der palästinensischen Landschaft durch die uinst“ gesprochen hat; aber Struck, der jetzt drei Moate hier lebt, weiß, daß diese Entdeckung noch nicht :!!zogen ist, denn erst jetzt kann er in Wahrheit die rulle dieser Farben und Bilder aufnehmen und nach- ::!!affen. Vielleicht wird cs ihm gelingen, ein Verkünder!;!:er Schönheit zu sein, die auf einen Künstler wartet j Zirka vier Kilometer von Chcdcrali, auf einer Höhe, ,;,;t zwischen Wald und Meer Cheiziba, eine kleine .Irlschaft mit wenigen Häusern, angrenzenden Feldern And Gärten. Hier arbeitete bis zum Vorjahr die deutsch- :dicchoslowakische Kwuza, die jetzt in Nuris im Emck';jesrecl angcsicdelt wird. Die Kwuza hatte sehr viel 0;n Fieber zu leiden, besonders im Sommer; die Fieber- :!:die ist das Wadi, das unmittelbar an Chefziba an- .סי»?(, ein malerisch gelegenes Tal mit einem ziemlich breiten Bach, der hier ins Meer .mündet. Da aber die ' "iimlung vollständig versandet ist, staut sich das Wasser, *Eddie Ufer sind versumpft Hier hält sich die Anofeles- Mücke, der Erreger der Malaria. Während der Bach noch ■ bei Chefziba ziemlich breit und unpassierbar ist, kann! nan am Meer völlig trockenen Fußes die Strecke!:?::deren, von einer Mündung ist nichts zu sehen (wie; bei den meisten palästinensischen Gewässern). Wenn ji :’*1n das Wadi regulierte, könnte das schöne und frucht* : Are Gebiet schnell saniert werden und wäre ein herr- : A'icr Punkt jüdischer Siedlung, so wie heute Chederah : jr.it seinen Wäldern eine der landschaftlich schönsten; Kolonien ist, trotzdem bei ihrer Begründung die Be-!. s־c!1ner vier Mal das Gebiet wegen Fieber verlassen i EifSSen, wovon jetzt noch die alten Kolonisten erzählen : (Ge können es nicht verwinden, daß die neuen Einj «anderer Gleichberechtigung verlangen mit denen, die i *5viel Opfer für den Jisdniw bringen mußten, überhaupt, A3 heute die Einwanderer so große Ansprüche stellen Ai ungeduldig werden, wenn etwas nicht gleich klappt, '*•!irend damals, vor 35 Jahren, unter den schwersten Dingungen ausgehalten werden mußte ...). Aber die ׳ *pilierung des Wadi würde Geld kosten, und Geld .,. Gegenwärtig ist in Chefziba provisorisch die ukrai- ,‘'*die Waisengruppe des Herrn ßelkind untergebracht, J^Yor einiger Zeit auch in Berlin war und dort für seinen Gedanken eines Kinderdorfes geworben hat; Das Kinderdorf verbrachte hier den Winter, wo die fiebcrgefalir sehr gering Pt, und wird jetzt von hier ‘;di Scdschcra oder nach Har Kcnaan gehen, da schon :c nächsten Monate ziemlich gefährüdi sind. Bisher j!s der Gesundheitszustand der Kinder ausgezeichnet : ״״ Sclmibctricb ist noch nicht eingerichtet, weil eben;׳As noch provisorisch ist, doch gilt das Prinzip, daß 1 ä**e Arbeiten von den Schülern selbst gemacht werden ' AAsen, sowohl die Landarbeit, als auch alle handwerk- : W־; Arbeit, die Mädchen nähen, waschen und kochen, r °‘c Kinder leben in Freiheit unmittelbar in der Natur! Ad sind sehr glücklich. Es sind 130 Kinder hier, die! f‘dsten sehen ganz ungewöhnlich stark und gesund aus j Ad arbeiten um die Wette. Es ist ein sehr erfreulicher 1 11׳blick, wenn man bedenkt, daß diese Waisen erst vor j .״.•em der ukrainischen Hölle entflohen sind und ihre j 1־Ani Mörderbanden zum Opfer gefallen sind, t , Von Chefziba etwa eine Stunde nördlich am Meeres- 5 liegt das alte Caesarea, jetzt Kisarja genannt. 2•ץ Ruinen der alten Stadt ragen ins Meer, das hier einen! <lc1n«n natürlichen Hafen bildet, der allerdingsv auch durch Klippen gesperrt ist. Uebcrall liegen Stücke alter Mauern, Säulen und Steinblöcke aus der Römerzclt. Die Stadt selbst ist ganz verfallen, in den alten Häusern wohnen noch wenige Araber, zum Teil Tschcrkessen. und Bosninkcn, die nach der Okkupation Bosniens hier eine neue Heimat gesucht haben und damals von der türkischen Regierung unterstützt wurden. Dieser Verfall wirkt etwas deprimierend, zumal die Bewohner den europäisch, aussehenden Passanten mißtrauisch'und ängstlich mustern. Die meisten leerstehenden Häuser sind jetzt Eigentum der Ica, die liier auch Gärten hat, wo eine Kwuza arbeitet. Die Ica ist überhaupt die Herrin dieses ganzen Gebietes. Sic besitzt hier, ein Areal, das auf zirka 150 000 Dunnin geschätzt wird. Der Landstrich um Kisarja wurde ihr bekanntlich jetzt von der Regierung überlassen, unter gewissen Bedingungen der Kultiviening, worüber in der ״Jüdischen Rundschau“ seinerzeit schon berichtet wurde. Diese Transaktion wurde bekanntlieh später von arabischer Seite angefochten und die Regierung hat eine Untersuchungskommission eingesetzt, die kürzlich ihre Arbeit beendet hat. Der Vertrag wurde bestätigt, jcdocli mit der Maßgabe, daß den bisher Bercchtigien das Recht zuerkannt wird, auch weiterhin ihre Büffel, die angeblich gerade diesen Sumpfboden brauchen, dort zu weiden, bis das Terrain für andere Zwecke in Anspruch genommen wird. Dann muß die Ica dafür sorgen, daß den Büffeln anderes gleichwertiges Weideland zugewiesen wird. Das ganze Gebiet besteht aus Dünen und Sumpf, ist aber sehr wohl anbaufällig und wird, wenn erst einiges Kapital zur Kultivierung aulgewendet würde, ausgezeichneter Boden sein. Ocstlich von Cacsarca liegt Sargonija, eine landwirtschaftliche Versuchs- Station der Ica, und etwa eine Viertelstunde von da Benjamina (genannt nach dem Baron Eilmond, dessen hebräischer Name Benjamin ist), eine ganz neue Kolonie, di״ erst zirka ein halbe.•־ Jahr steht und erst vor einigen Tagen feierlich cingcwciht wurde. ln Benjamin gibt es zwei Kategorien von Siedlern: Erstens die sogenannte ״kalifornische Kwuza“, bestellend aus einer Anzahl meist aus Palästina stammender Landwirte, die eine Zcitlang zu Ausbildungszwcckcn in Kalifornien waren, und jetzt hier von der ica Boden und einen Kredit von 18 050 Plund bekommen, um ihre Wirtschaft kooperativ zu betreiben. Zweitens eine Anzahl Einzelsicdier, die jeder 100 Dunam Land, ein Haus und ein Budget von zirka 500 Pfund bekommen haben, einige davon haben das Budget selbst eingezahlt. Diese Siedler haben 20 Dunam Pflanzungsfaeden, 20 Dunam bewässerten Boden und 60 Dunam Falcka (Getreideboden) und arbeiten nach dein Prinzip der Awoda azmith (Selbstarbcit des Bauern), An den Häusern werden Blumen gepflanzt, Rosen und Jasmin, deren Blüten für eine zu errichtende Parfumfabrik verwendet werden sollen. Für diese Parfumfabrik bepflanzt die Ica noch ein großes Stück Feld, das von der Kwuza und von täglichen Arbeitern bearbeitet wird, zwischen Benjamina und Schuni, einer kleinen Arbeitersiedlung, die in einem ehemaligen römischen Zirkus untergebracht ist. Man sieht nocii am Hof und auf der benachbarten Straße die alten Mosaiken, und in den gut gebauten festen Gewölben der Röinerzcit wohnen jetzt Chaluzim. Die Arbeiter in Schuni haben die Hoffnung, später auch von der Ica angesiedelt zu werden, so wie jetzt die Kolonisten von Benjamina, zu denen auch eine echte Kwuza aus sechs Männern und zwei Mädchen (die sogenannten ״Holländer“, weil sie in Holland gearbeitet haben, natürlich sind es Galiziancr und Russen) gehört Das ganze Tal, landschaftlich sehr schön gelegen, die Ebene Saron, macht einen sehr guten und fruchtbaren Eindruck. Soweit das Auge reicht, ist jüdischer Boden, mit ganz kleinen arabischen Enklaven. Das Ganze ist das Werk des Barons, dessen Einflußsphäre noch viel weiter nach Norden reicht, ganz Sichrem Jakob umfaßt und von hier über Atlit bis an Haifa hcranreicht. Die Sümpfe werden allmählich ausgetrocknet und das Fieber, unter dem die Arbeiter in Schuni noch sehr viel zu leiden haben, nimmt allmählich etwas ab. Auch die Regierung, die das Departement für Malaria-Bekämpfung von der Hadassa übernommen lat, arbeitet liier energisch an der Bekämpfung der Malaria mit. In Atlit ist jetzt die große Salzanlage fertiggcstcllt und soll in diesem Sommer die ersten Ertrage liefern. Die Gcscllsdiaft — Palestine Salt-Company — ist mit einem Kapital von 40.000 Pfund gegründet worden, wovon die Ica 20.000 gegeben hat, der Economic Board in London 15.000 und den Rest einige Einzelpersonen. Die Anlage hat 30.000 Pfund gekostet, so daß 10.000 als Betriebskapital bleiben. Es wurden eine Anzahl von Bassins und Kanälen gebaut, dazu die erforderlichen Pumpwerke, Arbeiterhäuser usw. Die Arbeit war sehr schwer, weil der Boden teils mit Kleinholz bewachsen war, das ausgerodet werden mußte, teils versumpft war. Nun ist eine Hauptsorge der Oe- Seilschaft, geeignete Arbeitskräfte hcranzubilden, die die Arbeit verstehen. Wenn das Werk gelingt, wird Palästina um eine wichtige Industrie bereichert sein. Die Herren glauben, daß sie etwa 40 000 Tonnen Salz erzeugen können, wovon der inländische palästinensische Markt zirka 5000 aufnehmen kann, der Rest muß exportiert werden, daher muß er mit den Weltmarktpreisen konkurrieren können. Nördlich von Atlit liegt deutscher Boden, der der deutschen Kolonie von Haifa vorgelagert ist. in etwa! einer Stunde Bahnfahrt erreicht man Haifa. .* Haifa Es dürfte wenige Punkte auf der Welt geben, die sich an Naturschönheit mit der Stadt Haifa vergleichen lassen. Wenn man auf der Reise von Europa von Genua aus fährt, (mit der Linie der Sozicta Italiana di Servizi Marittimi), so berührt man Neapel und sieht vor der Ankunft in Palästina noch die Stadt, die als die schönste in der Welt gilt — aber Haifa, das den Vergleich mit Neapel unmittelbar dem Beobachter aufdringt, steht nicht zurück. Wie in Neapel sei liebt sich die blaue Bucht halbkreisförmig in das Gebirge hinein, und die Stadt *icht sicli längs der Küste und erhebt sich auf den umliegenden Hängen. Der langgezogene Höhenzug des Karmel ragt über der Stadt empor, und neben ihm schlängelt sich das blühende Tal des Kischon, dessen Mündung palmenbcwadisenc Dünen verdecken; jenseits sicht man die Stadt Akka glänzen. Der Blick vom Karmel' ist nicht umsonst von Dichtern besungen worden. Und doch ist dieser herrliche Fleck der Erde ziemlich vernachlässigt. Daß der Hafen nidit ausgebaut ist, kann vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt sehr bedauerlich sein, der Landschaft schadet es nicht, im Gegenteil, ein leises Bangen erfüllt einen bei dem Gedanken, daß über kurz oder lang diese blaue Bucht angefüllt sein wird vom Gewimmel der aus- und einladenden Schilfe, der schreienden Packer und Lastträger und der knarrenden Ala* sdiinen und Krähne; man könnte sich viel eher denken, daß dieser Ort zu einem Zentrum der palästinensischen Riviera ausgebaut wird, der es mit der europäischen Riviera wohl.aufnehmen kann. Bisher steckt aber die Entwicklung der Stadt noch in den Anfängen. In letzter Zeit hat sich auf dem Bergabhang die jüdische Siedlung auszubreiten begonnen und macht schnelle Fortschritte. Das Zentrum biidet der breite wunderbare Bau des Technikums mit seinem großen Hof und Park und der angrenzenden Realschule; darum gruppiert sich auf der einen Seite das neue Viertel Herzlia, auf der anderen Seite ״Hadar Hakarmcl“ und auf einer Höhe in einiger Entfernung Newe Schanaan. Viele Häuser stehen bercits, und es wird fieberhaft gebaut. Allerdings lassen die Neubauten ästhetisch viel zu wünschen übrig, derselbe Mangel, der sich auch in Tel-Awiw schmerzlich fühlbar macht; die׳arabischen Häuser sind noch heute unvergleichlich geschmackvoller und stilvoller als die jüdisdien mit ihrer eklektischen architektonischen Kom- Position. Leider haben die jüdischen Architekten sich nicht an das arabische Vorbild gehalten, wobei allerdings auch materielle Gründe mitspielen, da das Baumaterial meist billiger sein muß als bei den alten soliden Bauten. Schön ist das unweit vom Technikum gelegene Haus Dr. Wcizmanns, daneben baut man die Häuser für die Familie Tschlcnows. in Newe Schanaan wohnen kleine Siedler und Arbeiter mit kleinen eigenen Gärten, ähnlich wie in Ramat Gan bei Tel-Awiw. Für eine Verbindung durdi Auto ist gesorgt, das allerdings nodi zwei Piaster kostet, das sind also vier Piaster täglich, eine ziemlich hohe Ausgabe für einen städtischen Arbeiter, dessen Taglohn durchschnittlich 30 Piaster beträgt. Aber es wird nidit lange dauern, bis sich die Stadt bis hinüber ausddmt, und inzwischen wird auch ein Teil des Karmel aufgeforstet sein — man hat hier überall das Gefühl, mitten im Weiden zu stehen und kann kaum auf zwei Jahre, geschweige denn auf 10 oder 20 Jahre voraussehen. Die wichtigste jüdische Institution ist zweifellos die Realschule, die jetzt von 130 Schülern besucht ist (das Gymnasium in Tel-Awiw hat über 600 Schüler), aber jetzt sdion einen Anziehungspunkt für Schüler aus dem gannzen Land und auch von außerhalb bildet. Der Leiter, Dr. Biram, beabsichtigt, die Schule durch ein Internat zu ergänzen, das die Möglichkeit bieten wird, audi Kinder aus dein Ausland in größerer Zahl aufzundimen. Freilich kommen gegenwärtig als Zöglinge infolge der Valuta in erster Reihe Amerikaner in Betracht. Aber es ist anzundunen, daß von dieser Möglichkeit, in Erez-Israel üire Kinder erziehen zu lassen, viele Familien Gebraudi machen werden. Das Prinzip, auf dem die Schule aufgebaut ist, ist das Prinzip, der Erziehung zur Sclbstarbcit. Dementsprechend wird alles, was die . Schüler bauen, soweit dies möglich ist, in der Schule selbst angefertigt. In einer Schulküche kochen die Mädchen, und es wird jeden