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Jüdische Rundschau · 1923-03-09 · Heft 20 (9.3.1923) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 20 (9.3.1923)
Date
1923-03-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seife 118 JUEDISCHE RUNDSCHAU Der falsche Weg An anderer Stelle dieses Blattes wird ein Interview wtedergegeben, das unter dem Namen Dr. Weizmanns durch die jüdische Presse gegangen ist und berechtigtes Aufsehen erregt hat. Dr. Weizmann hat dieses Interview in Nr. 207 des Bulletins der Exekutive offiziell deinentiert und jede Verantwortung dafür abgclehnt. Wir stehen also vor dem nicht genug zu mißbilligenden Täuscliungsversuch eines Journalisten, mul inan hatte keinen Grund, weiter auf die in dem interview wiedergegebenen Anschauungen cinzugehen, wenn sie nicht Tendenzen znni Ausdruck brächten, die schon seit Jahren in der zionistischen Diskussion immer wiedcrkchrcn, und wenn nicht aus dem Artikel deutlich der Wille spräche, diese Ansichten zur Grundlage der Diskussion des nächsten Zionistcnkongresscs zu machen. Dreierlei wird behauptet und verlangt. Zunächst: das jüdische Volk in seiner Masse hat bei dem Aufbau des jüdischen Palästina versagt. Der Keren Hajessod, basiert auf der Pflicht aller Juden, sich am Aufbau des jüdischen Palästina durch Selbstbesteuerung zu bctciligen, ist seiner Aufgabe nicht gerecht geworden. Dadurch ist eine finanzielle Krise entstanden, die den Aufbau Ercz Israels und die gesamte Arbeit der Zionistischcn Organisation auf das scinverste gefährdet. Der Schluß liegt nahe, daß es im besten Falle noch einer unendlich langwierigen Erziehungsarbeit bedarf, bis das jüdische Volk so weit ist, sich der Besteuerung für Palästina in ausreichendem Maße zu unterziehen. Dies würde aber einen Zeitraum beanspruchen, der uns nicht mehr zur Verfügung steht. Es muß daher ein anderer Weg gesucht werden, der uns schneller zum Ziele führt. Der Weg ist alt, schon Hm! wollte ihn gellen. Wir wollen uns an die jüdische Großfinanz wenden. Sie soll uns die Mittel verschaffen, die wir für den Aufbau Palästinas nötig haben, oder uns den Weg zeigen, wie wir zur schnellen und gründlichen Finanzierung des Paliistinaaufbauwcrkcs gelangen. Die zionistische Bewegung ist im wesentlichen eine Bewegung des jüdischen Mittelstandes und des Proletariates, die wirklich reichen Juden sind ihr fern geblieben. Gerade diese aber, die großen jüdischen Finanziers sind es, die den Weltkredit genießen. Warn wir sie für uns gewinnen können, kommen wir in Verbindung mit den finanziellen Fachmännern, die geschult darin sind, die Wirtschaft ganz.er Länder aufzubauen. Nehmen diese Männer den Aufbau Palästinas in die Hand, so ist er finanziell gesichert. Zweitens: Die Verbindung mit den großen jüdischen Finanziers und den Organisationen, die hinter ihnen stehen, gibt uns auch die Garantie für das technische Gelingen unseres Werkes. In den engen Grenzen, in denen wir uns jetzt bewegen müssen, fehlen uns die Fachleute, deren Mitwirkung unerläßlich ist, *wenn das Werk gedeihen soll. Wir haben die Clialuzim, aber wir haben nicht die großen Techniker des Aufbaues. Die haben eben nur die Unternehmungen, die auf einer ganz anderen, nüchterneren, weniger von den Schranken der Ideologie eingeuäinintcn Grundlage beruhen als die Zionistische Organisation. Wir brauchen diese Fachleute. Darum müssen wir drittens den Gcsamlaufbau unseres Werkes ändern. Wir müssen den Menschen, die wir benötigen, den Finanzleutcn, den Technikern freie Hand geben. Wir müssen ihnen die Bewegungsfreiheit geben, die sic von ihren Unternehmungen her gewöhnt sind und die Unternehmungen wie unsere nötig haben. Wir müssen sic an die Spitze unserer Organisation und unserer üinnciilungen steilen und diesen eine solche Verfassung geben, daß nicht Demokratie und Partei sich hindernd in den Weg stellen können. Das ist das Programm, das uns vorgeschlagen wird, und das wir deshalb nicht weniger ernst betrachten wollen, weil es uns aus Brandeis’ und Julius Simons Zeiten gut bekannt ist. Ehe wir aber untersuchen, ob die Voraussetzungen dafür überhaupt zutreffen, muß oder müßte doch eigentlich einmal fcstgcstellt werden, ob es denn sicher ist, daß die behaupteten Folgen eintreten werden. Nehmen wir an, es ist alles so, wie es der Schreib :1• jenes Artikels sicht, nehmen wir an, wir haben schon die großen Männer gevvonnen, die in dem Artikel teilweise sogar mit Namen genannt sind, wird uns dann wirklich der Zugang zur Höhle der Schätze offen stellen? Werden uns diese Männer die Verbindung zu den ihnen nahestehenden großen Geldinstituten öffnen, oder, wenn das' nicht der Fall ist, wird das jüdische Volk deshalb uns mehr Geld, viel mehr Geld als bisher geben, weil die Namen jener Männer in Zukunft unter unseren Aufrufen stehen werden? Eines ist klar, beide Konsequenzen haben zur Voraussetzung, daß jene Finanziers die ersten Hnd, die sich init Geld beteiligen, die sich groß betciligen. Nichts bürgt uns dafür, daß dies geschieht. Im Gegenteil, alle bisherigen Erfahrungen sprechen dagegen. Dam was uns dar. Werk lieb macht, was für uns den ganzen Sinn des Unternehmens bedeutet, seine nationale Grundlage und sein messianischcr Aspekt, eben das macht das Werk wertlos für dieanderen. Wir verzweifeln nicht an der Gewinnung der Reichen, und wir .wissen, daß nicht die schlechtesten unter ihnen sehr wohl den Ewigkeitshauch verspüren, der aus Palästina herüberweht. Für die aber bedarf es ja nicht all dessen, was hier verlangt wurde. Sie gehen mit uns öder sie folgen uns, sie gehören zu uns, auch wenn sie sich noch nicht ganz, augcschlcssen haben, und sic werden uns nicht fehlen. Denen aber, die das Werk so sachlich betrachten, wie die anderen Unternehmungen, denen sie ihr Geld und ihre Person widmen, war doch wahrlich zu geschäftlicher Betätigung in Palästina, Gelegenheit genug geboten, ln England und Amerika sind besondere Gründungen entstanden, die eigens dazu geschaffen sind, dem Großkapital die freieste Möglichkeit wirtschaftlicher Betätigung in Palästina zu geben. Wir wollen alte Wunden nicht aufreiOen und nicht fcststcllcn, wie wenig dar. Kapital von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht hat. Kein Statut der Zionistischen Organisation, keine Demokratie hat cs daran gehindert. Aber wir wissen cs ja aus Erfahrung: wirtschaftlich ist das Werk nicht besonders verlockend, und wenn cs gewiß nicht unioiincnd zu sein braucht־, das Kapital wendet sich besseren Möglichkeiten zu. Wer uns wirklieh helfen will, der muß Palästina verfallen sein, der muß an die Verheißung des jüdischen Volkes glauben, der muß ein nationaler Jude sein. Das sind die Clialuzim der Arbeit oder die Clialuzim des Geldes, auf ihnen beruht der Aufbau Palästinas. Es .ist unser Glaube, daß auch ,die Reichen zu uns kommen, aber nichts verbürgt uns, daß die, zu denen wir kommen, uns rcicli machen werden, Jabotinsky hat einmal gesagt, er nähme Palästiua auch vom Teufel. Was uns hier zugemutet wird, heißt, daß wir unsere Seele verkaufen und dafür einen Wechsel eintauschcii, der nicht einmal akzeptiert ist. Nein, wenn wirklicli alles so schlecht wäre, wie es dargcstcllt wird, der Weg, der uns hier vorgcschlagcn wird, ist nicht der rechte. Geld werden uns ״die Großen“ ebensowenig geben, wie bisher, und wir haben allen Grund zu bezweifeln, daß das Volk sich eher an einem Geschäft beteiligen wird, dessen Geschäftsführer ihr eigenes Kapital nicht hincinstcckcn wollen, als an einem nationalen Unternehmen, das auf der Hingabe aller beruht. Liegen aber die Dinge wirklich so schlimm, wie es immer dargcstcllt wird? Läßt das Volk, das den Zionismus aus seinen kleinsten Anfängen bis zu seiner Iiödistcn Entwicklung getragen lut, das ihm nicht nur seine Stimmzettel, sondern aucli seine Söhne und Töchter gegeben hat, ihn dann im Stich, wenn er Geld von ihm verlangt? Worauf beruht doch die eigentümliche, unerhörte Diskrepanz zwischen der Hingabe, die das Volk der zionistischen Idee immer wieder beweist, die den Zionismus zum Träger alles Neuen und Schönen im Judentum und die Zionistische Organisation zum einzig legitimierten Geschäftsführer der jüdischen Volksinteressen gemacht liat — worauf beruht dem gegenüber das schwere Versagen des jüdischen Volkes, wenn es sidi darum luunlelt, die so oft in Wort und Tat, in Blut und Schweiß erfolgte Hingabe an Palästina aucli in Geld zu erweisen? Ist es wirklicli das Volk, das uns im Stiche läßt, oder ist es nicht die Zionistische Organisation, die cs »och nicht verstanden hat, die Kanäle zu öffnen, durch die das Gold des jüdischen Volkes nach Palästina fließen kann? Nun wohl, eben dies behaupten wie. Nicht das Volk hat uns verlassen, aber wir sind ihm nicht genug nnlicgckomnicn. Wir alle, die wir in der Keren Hajessod-Arbcit drinstchcn, die wir nicht am grünen Tisch, aber von Haus zu Haus, vom Juden zum Juden gehen und Maasser verlangen, wir wissen, wie leicht cs ist, Geld vom Juden zu bekommen, wenn, man es nur versteht, zum Juden zu kommen. Es ist hier nicht der Ort, die Versäumnisse aufzuzählen, die die Krise verschulden, nur eine sei erwähnt: der mangeinde Apparat. Man spricht so viel vom großen Apparat des Keren Hajessod, worin besteht er in Wirklichkeit? In nicht einmal zwei Dutzend dauernd tätiger Propagandisten und Organisatoren. Der Apparat, den wir haben, ist der Aufgabe bei weitem nicht gewachsen. Wir waren kühn genug, dem jüdischen Volke eine Steuer aufzucr׳legen, wir waren nicht so großzügig, den Apparat zu schaffen, der nötig ist, die Steuer einzuzichen. Schaffen wir endlich den Apparat, der uns ermöglicht, von jedem einzelnen Juden die Abgabe für Palästina zu erheben, und unsere Finanzkrisc wird sich sehr schnell als das tragische Mißverständnis erweisen, das sie tatsächlich ist. 1 Da entsteht allerdings die Frage: Wenn unsere finanzielle Kalamität nur auf dem Unvermögen der Zionistischcn Organisation beruht, der beispiellosen Chance gerecht zu werden, die das jüdische Volk ihr bietet ■*־־ und so ist es — liegt dieses Unvermögen nicht in dem Aufbau der Organisation begründet? Sollten nicht doch die großen Finanzleute, die gewohnt sind, Finanzierungen durchziiführcn, besser als wir imstande sein, den Apparat zu schaffen und zu meistern, der uns fehlt? Ja, wenn es sieh um wirtschaftliche Dinge handelte, und niemand, wirklich niemand, hindert die großen Bankiers am Aufbau unserer Banken, unserer Finanzinstitutc leitend Anteil zu nehmen. Bis heute haben wir fast ausnahmslos vergebens darum gebeten. Einige wenige sind gckommen, wir zweifeln nicht, die anderen werden nachfolgen, besonders dann, wenn die Institute sich dijrchgesetzt haben, und keiner wird sie dann zurtickweisen, so wenig wie man sie heute zurückweist. Aber der Apparat, den wir für die Mobilisierung des VolksYcrmügens für Palästina brauchen, kann nicht auf dem Versprechen von Dividenden aufgebaut sein. Er kann sich nur auf die nationalen Instinkte des Volkes, auf seine Paläsiinaiicbe gründen, und das ist eben das Fach, das keiner versteht außer uns. Der Apparat für die Gcldaufbringung muß sofort und richtig geschaffen werden, aber er wird nur arbeiten, wenn er von zionistischcn Motoren getrieben wird. Daß das bisher nicht geschehen ist, macht allerdings die Unzufriedenheit verständlich, die gerade deswegen nach neuen Menschen in der Leitung ruft. Aber mit aller Kraft müssen wir davor Warnen, wiederum die Frage der. Zus^nmcns^t^upgi detl J^tung ag Kongre߬ % .זא N parole zu machen. Nicht um Leitung handelt es s;f: \ 4 sondern um Verwaltung. Die kann der Kongreß schaffen, je freier sie bleibt von allen parteipolitisch^־' Rücksichten und Einwirkungen, desto Icistungsfähigr. i wird sic sein. Es ist Aufgabe der Leitung, die j waltung cinzurichten, den ücldaufbringungsapparat \ schaffen, die so dringend nötige, so oft verlangte i, beschlossene Vereinheitlichung unserer Finanzaktione'[ \ durclizuführcn, die sich heute dauernd gegenseitig 4! Wasser abgrabcn — Aufgaben, die nicht ganz ein(;!;: { sind und nur unter ganz großen und bisher noch vi<j \ zu wenig erörterten Gesichtspunkten durchgeführt werfet! können. Sehr schnell wird sich dann zeigen, wie 4[ > Herz des Volkes für Palästina brennt, wie nultcrordentlis j willig es ist, für den Aufbau Erez Israels zu Opfer] } Daun wird auch die äußere Möglichkeit gegeben 5t.־;r'|• * auch jenen Teil der Verwaltung neu zu organisieren «4 leistungsfähiger zu gestalten, der die Verwendung 4. Mittel, ihren Verbrauch zu konstruktiven Zwecken durch Zufuhren bat. Das kann unter ganz anderen Gesicht, punkten gescheiten, und bei der Schaffung dieses Teile des Apparates sind wir viel freier, als wo es sich & die Geldaufbringung handelt. Nicht scharf genug könne■! diese beiden Teile der Verwaltung voneinander getrennt werden. Aber auch das ist keine Frage der Zusammen, setzung der Leitung. In den weitesten zionistischen{ Kreisen herrscht ein Abscheu vor der unproduktives Tätigkeit all unserer Konferenzen und Kongresse dt׳ letzten Jahre, deren Hauptbcratuiigsgegenstand immer wieder letzten Endes das Persönliche, die Zusammen• setzung der Leitung bildete — man hat genug davon, Es mag sein, daß die gegenwärtige Leitung nicht ideal ist, sie scheint uns als die beste, die wir bekommen können. Sicher ist sie zu groß; man möge sie ver• kleinern und möge die eine oder andere Veränderung vornehmen, warn sie nötig ist. Aber bis aufs letzte wollen wir widerstreiten, wem! jetzt diese Frage wiedt! einmal zur beherrschenden Frage des Kongresses ge• macht werden soll. So ist auch der dritten Forde ח mg die Grundlage entzogen. Um die Verwaltung, die das Geld aufbringe» soll, und um jene andere zu schaßen, die das Geld verwenden soll, bedarf cs wahrlich keiner Aenderunj unserer Verfassung, bedarf cs ganz gewiß keiner prin• zipiclicn Reform unserer Leitung, Im Gegenteil, je weniger die Verwaltung mit der Leitung der Organi sation zusammen fällt, sondern von ihr eingesetzt wird, desto mehr werden wir ihre Abhängigkeit von unsere» inneren Krisen beseitigen, die heute nicht zum wenigste» unsere Verwaltung lähmt. Führen wir diesen Grund• satz streng durch, so ist nicht der geringste Grund vor• lianden, den demokratischen Charakter der Zionistischen Organisation aufzugeben. Die Autorität unserer Leitung beruht ausschließlich auf ihrer engen, Verbindung mit dom Volksganzen, als dessen Repräsentanz allein sie Existenzberechtigung bat. Das ausführende Organ «ks nationalen Willen unseres Volkes, das heißen wir unsere Exekutive. Und wenn sic Geld bringen soll, hat sie ja auch nur ein Mittel, das wirklich unfehlbar ist: sie sucht das Volk da auf, wo es lebt und spricht zu ihm in der Sprache seiner Not und seiner Sehnsucht, das heißt aber: zionistisch. Weizmann selbst bat den Artikel dementiert, der als sein Interview ausgegeben wurde. Er hat einmal einem Staatsmann, der ihn fragte, ob es viele Juden gibt, die so wie Weizmann ein fernes Palästina nicht gegen ein nahes Uganda einta tischen wollten, gcant• wortet: So viele, daß man die Straßen damit pflastern kann. Damals antwortete ihm jener Staatsmann — cs war Balfour — prophetisch: Sie werden Palästina haben! Weizmann weiß selbst sehr gut, daß wir Palästina nur haben werden, wenn wir uns in erster Linie stützen auf jene Menschen — rcicli oder arm, Finanzier oder Arbeiter — von denen er sagte, daß man damit die Straßen pflastern kann, auf jene Gesinnung, die heute die Straßen Palästinas pflastert. Julius Berger Deutschland de* ' ן Kor11: , Pole;׳,; I U. ‘ u. ■ md י, I 1 Holl■; , ■ Karri■8 mal« I ' 1 Die :'1 I ן gani׳ , j; dr» ,. des, : 1י,,׳ < der י;,‘;־1׳: unrre, Sein'[ s tSsiir; ׳ , arb I*־st Ein 11 ,> ״ pathD ninä׳;!: daß ‘fe■ ׳ auch׳; die wie ־' . Insta,!'•!,; Miffq,׳; neue . B. berei ן besd. ’•ן Weit״ Tr •|:l «.tarn: t des ־ Der gehök1,; p(Ud auch vf F1.!1 f» »«'/׳;, sich 1 ־ finan wera:i* in P ״ :1 ment1 turnt! insbt leute,י daß f sch«,־׳ des V stär* l': nah»' ’ ähnl1] find 1 j am! stat' Rai,. LipF st* , Hap;; aha ן mit j Anträge gegen die Oslj«den Die deutschnnUonakn Vertreter im Hatiplausschuß de* Landtags haben zur Beratung des Haushalts des Ministerium* des Innern folgenden Antrag cingcbrachl: ״Der Landtag wolle beschließen, das Staatsminislcriuffl zu ersuchen: 1. Eine Statistik über d׳c Zuwanderung und Einbürgerung der Ostjuden — besonders in Groß-Berlin - mit tunlichster Beschleunigung vor/.ulcgen, 2. mitzuteilcn, . welche Maßnahmen bisher getroffen sind, um der Uebcr• .Hutung durch das Ostjudenüirn endlich Einhalt zu tun, 3• darzulcgcn, welche weiteren Schritte in dieser Angelegenheit; beabsichtigt sind, 4. Aufklärung zu geben, wieviel Anträgen auf Namensänderung jüdischer Zuwandercr staiteegebcii wurde und ob cs Tatsache ist, daß dabei vielfach Namen berühmter deutscher Männer mißbraucht worden sind.“ Hebräische Sprachschule in Berlin } X. Semester. Anfang April eröffnen wir neue Klasse« für I Anfänger und Fortgeschrittene. Mündliche und schriftliche 1 Anmeldungen werden bereits entgegeogenommen. Sprech* 1 zeit bis auf weiteres: Dienstag 8 Uhr abends i!> f der Hochschule für die Wissenschaft de* } Judentums, Artillericdr. 14 I, Zimmer 4. Schriftliche An- I fragen sind zu richten an den Schulleiter N. Berg grün, i Zentfalböro der ״Tarbuth“, CJ1axk>rtcnbu«f 2, SavignypUtt 9/10k! 1• '׳ r ־ ־T" I" *. י a™. Ar* 1 A«<s| A«et Am* Alf n,» Um B״ litt Bit Bll Bij Bei B«t *M Bei B«, B«l Vai Bti Bit Mt Mt Bll Btt 110■ *>« n» IH Bf Bf Br Bf Bi

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