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Jüdische Rundschau · 1923-02-20 · Heft 15 (20.2.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 15 (20.2.1923)
Date
1923-02-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seile 84 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nutriern! clausa! Warschau. (J, C. B.) ln der anf 13. Februar ab• gehaltenen Sitzung der Sejm-Schulkommission gelangte der Vorschlag des natkmaldcmokratischen, Klubs wegen Einführung der Prozentnorm für Juden in den polniscli-en llodisduiien zur Verhandlung. Der Vorschlag geht dahin, daß die Aufnahme jüdischer Hörer an polnischen Hoch• schulen sich nach dem Prozentsatz der jüdischen zu der allgemeinen Bevölkerung richten und daß die Fakultäten das Recht erhalten sollen, aus eigener Machtvollkommenheit die ZaIU der Hörer zu begrenzen. Der Vertreter des jiklisclien pariamentarisdren Klubs in der Kommission Dr. Wygodaki beantragte, über den Vor• Schlag der Nationaldcmokrateii zur Tagesordnung überzugehen. Für seinen Antrag stimmten nur vier Mitglieder. Er wurde als abgelchnt erklärt. In der darauf begonnenen Diskussion beantragte der Sozialdemokratische Deputierte Tschapinski die Auf• Schiebung dieser Frage, bis die Verfassungs - Icommission des Sejm sich darüber ausgesprochen haben wird, oh die Einführung de» numeru* clausus den Bestimmungen der Verfassung gemäß ist Der Vorschlag Tschapinskis wurde angenommen.!Wie cs heißt, wird sich die Verfassungskommission sofort tnlt der Frage bciclüftigen. Warschau (J. C. B.). Nachdem der nationaidcino• kratische Vorschlag auf Einführung der Piozentnorm für jüdische Studierende an den polnischen Hochschulen von der Sdmlkommission an die Verfassungskommission überwiesen Wurde, nimmt man in parlamentarischen Kreisen an, daß das Numcrus-Clausus Projekt sowohl in der Vcrfassungskominission, als auch Im Plenum das Sejm eine Mehrheit erhalten wird. Die radikale Baucrngruppe unter Führung Thugutts nimmt gegenwärtig eine dem numerus clausus freundliche Stellung ein und dürfte bei der bevorstehenden Abstimmung den Ausschlag geben. 1 ,! , Die Situation In Rumänien Die Studenten bereuen Bukarest (J. C. B.). Eine mehrköpfige Deputation der rumänischen Studentenschaft der Bukarest er Universität erschien bei dem Ministerpräsidenten und ersuchte ihn, die Wiedereröffnung der Universität zu verfügen. Di« Deputation gab dem Ministerpräsidenten die Versteilerung ab, daß die Studentenschaft keinerlei Demonstrationen mehr veranstalten wird. Sic Siabe dieses Treiben satt und wolle sich nunmehr ausschließlich dem Studium widmen. Der Ministerpräsident erwiderte darauf, er werde die Bitte der Studentenschaft mit der größten Aufmerksamkeit behandeln, schon mit Rück* sicht darauf, daß durch die zwangsweise Schließung der Uni• versität mehrere an den bedauerlichen Vorgängen unsdvaldige Studenten zu leiden haben. , : , : , ■ Versuchsweise Aufnahme der Studien an einer Hochschule 1 Bukarest (J. C. B.). Die Regierung hat Versuchs• weise in der Handelshochschule in Klausenburg die Wiederaufnahme der Studien angeordnet. Der Minister für Volksbildung erschien persönlich in der Hochschule und warnte in einer Ansprache die Lehrjugend vor weiteren Ausschrei• tungen. Der Minister erklärte, im Falle erneuter Ausschrcitungen werde er die Schule ohne Bedenken auf ein ganzes Jahr schließen lassen. Ungestörte Pogromhetze Cum Bukarest (J. C. B,). Die Zeitung ״Aurora“ fordert die sofortige Verhaftung des Professors Cuza, der trotz der Verordnungen der Regierung seine Pogromhetze fortsetzt. Die Zeitung klagt die Regierung an, daß sic die Versammlungen und Manifeste des Hetzapostels Cuza weiter duldet. Die Zeitung ״Lupta“ sdvrcibt: Cuza übernahm die Füh* rung der Hauptstadljugcnd und will der rumänische Mussolini werden. Die ,Regierung möge sich, darum in Acht nehmen, Die rumänische Naüonolpartel gegen den Antisemitismus i Bukarest (J. C. B.). Die unter Führung Manius hier tagende Konferenz der rumänischen Naüonalpartei nahm eine Entschließung an, in welcher der Antisemitismus ent• schieden verurteilt wird. 1; ' I : Die Verfassung und die nationalen Minderheiten I Bukarest (J. C, B.). Der neue rumänische Ver• fajsungsciitwurf erwähnt mit keinem Worte die Existenz nationaler Minderheiten in Rumänien. De Opposition liat deshalb die Regierung sehr scharf kritisiert. Der Minister• Präsident Bratianu hat nunmehr dem Entwurf eine Ergänzung«• klauscl beigefügt, die die Position der nationalen Minderheiten im Lande in der Verfassung umsdircibt. In politischen Kreisen ist man der Ansicht, daß die neue Klausel nicht so sehr dem Einfluß der Opposition, als dem Druck des Ministers des Acußercn Duca zuzusebreiben sei, der Nachrichten über den ungünstigen Eindruck des rumänischen ,Verfassungsentwurfes im Auslände erhalten haben soll.! y r ‘ י ־ י ' < Der Mtsrach! und die Affäre Jabotlusfcy 1 Wir hatten in der ״Jüdischen Rundschau“ In einer Uebersicht über die Stellungnahme der Presse zum Austritt Jabotinskys aus der Zionistischen Organisation auch einen Artikel von L(azarus) B(artti) in der ״Jüdischen Presse“ erwähnt. Wie jetzt It1 der ״Jüdischen Presse“ betont wird, war dieser Artikel nicht als offizielle Stellungnahme des Misrachl an• Zusehen. Es wird dann gesagt, daß eine solche offizielle Stellungnahme sich für den Misrachi erübrige, daß im übrigen die misrachistischen Mitglieder des Actions-Comitds eine Bekämpfung aller mit dem Mandat im Widerspruch stehenden Maßnahmen verlangt und sich insofern mit Jabotinskyg An• Behauungen berührt hätten, daß sie aber Jabatmsky durch das Peiljura-Abkommcn und andere Vorkommnisse für so kom* promittiert hielten, daß ihnen sein Ausscheiden aus der Exekutive notwendig erschien. Der Austritt Jabotinskys aus der Organisation wird mit aller Schärfe als Disziplinbruch zurückgewiesen ■und gerade vom Standpunkt des Misrachi dazu ausgeführt: ״Beweisen wir doch durch unsere Existenz und unser Verhalten in der Zionistischen Organisation, daß cs andere Mittel sein müssen, mit denen man für seine Meinung einzustchen hat als die Negierung der einzigen heute vor• bandcuch Eiuheitsorganisation des jüdischen Volkes.“ jft!gcndbcv\?e0ung VcrpflWung auf da! Blatt Weiß Oesel* Am Sonntag, den 11. Februar, hat, wie wir hören, ln ganz Deutschland die Verpflichtung auf das von uns in der vorigen Nummer abgcarucktc ״Oesetz“ de* Blau-Weiß stattgcfuiiden. Britii Haolim Auf dem Prunner Bundestag ausgetretene Bünde des Blab-Wciß haben si״h zur ״Britli ilaolini“ zusammengeschlossen, über deren Tendenz nachfolgender Aufruf unter• richtet: Chawerim und Chawcrott Ob eine Jugend autonom sein kann oder ob sie sich dem Dienste der Gemeinschaft unterstellen soll, ist eine Frage der Notwendigkeit dieses Volkstums. Die Aufgaben des jüdischen Volkes erfordern eine sieb ln höchster Intensität .41111111■^!-! Das Büro des §־] bl irrst rr J! Li befindet sieb ab 20. Februar 1923 j Gärüfl ■ UiiSCPSiißPl, EßiSGP te) 1213־ ..;ד t ■ » iß Alle Postsendungen sind ausschließlich an die«• Adres«» zu [i kl richten I — Tclcphonanschluß wird später bekanntgegeben׳ N Di H ויה M wi ^*•!י״וןי־י׳^וס cinsdzende jüdische Jugend. Immer müssen die Aufgaben des Volkes, niemals die dieses Jugendkreises höchste Aufgabe sein. Die Entwicklung des Blau-Weiß bewegte sich nicht von einer entjudeten westeuropäischen Jugend zum Judentum, sondern — ohne das Ziel der Eroberung Palästinas aus dem Auge zu verlieren — näherte sich seine Richtung immer bedcnklidicr der ihm wesensfremden Deutschen Jugendbewegung. Er proklamiert den heldischen Menschen als Führcridcal. und setzt seinem assimilatorischen Aufbau somit den Schlußstein auf. Diese Entwicklung zwar,״ diejenigen, für die Judesdn dne ganz fest innerste Aufgabe bedeutet, in den letzten Jahren in steigendem Maße zum Austritt. Es handelte sich natur• gemäß besonders um Menschen, deren soziale oder religiöse Forderung im Blau-Weiß keinen Wtcderhall fand, sowie um Mädchen, deren besondere Aufgabe keineswegs genügend ge• würdigt wurde. Das Bedürfnis der in verschiedenen Oegenden Deutsch• lands ausgetretenen Gruppen und Einzclmcti sehen nach fester innerer Bindung führte zur Oründung der Brith Haolim. Wir nennen uns Olim; denn nach Palästina führt unser Weg. Aber nicht jeder, der nach Palästina geht, ist ein Ol eh. Mit dem Begriff der Alijah verbindet sich unmittelbar der Gedanke des sozialen Aufbaues. So soll der Name unseres Bundes die eine Richtung unseres Wollens kennzeichnen, die die wahre, die sozialistische Gemeinschaft als die seit Urväter Tagen gebotene Aufgabe des Judentums erstrebt Und wir nennen uns Bund ״Brith“ itrt Anklang an das einst bedeutsam gebrauchte Wort, wir wissen, daß nur religiöser Enthusiasmus alle Hemmungen, die sich der Bitdüng der Gemeinschaft enlgegcnwerfcn, überwinden kan«. So vollzieht sich audi in unserem Namen die Synthese von Religion und Sozialismus, die dem neu entstehenden Judentum die Prägung geben wird1. , Wir sehen uns vor die Aufgabe gestellt, den Zusammenhang mit dem Gesamtkomplex des Judentums zu gewinnen, mit dem alten der Bibel und des Talmuds, mit dem lebendigen des Ostens und mit dem neu werdenden Palästina. Um die Verbindung mit der palästinensischen Arbeiter- Schaft, der lebendigen Kraft des neuen Jischuws vorzuberciten, schlossen wir uns dem Wcltbcchaluz an. 'Wir sehen in der Verbindung mit der Arbeiterschaft die hervorragendste Aufgabe unseres neuen Bundes, die wir durch Förderung der Kenntnis des sich gestaltenden Lebens in Palästina, durch Schaffung persönlicher Beziehungen zu den Menschen des Landes, durch die Vorbereitung unseres Menschen auf die Arbeit in Palästina lösen wollen. Unter diesem Gesichtspunkt wollen wir versuchen, der immer dringender werdenden Frage des Mädchen• nachwuchses eine neue Richtung zu geben, d. h. Erziehung des Mädchens zur Ol ah. Wir glauben, daß diese Aufgabe nur von Jungen und Mädchen gemeinsam gelöst werden kann. Die ״Brith Haolim“ ist die Nachwuchs• bewegung für Erez Israel und die Arbeiter• Schaft des Landes. 1 Wir sind der Ansicht, daß durch die Schaffung des neuen Bundes der Zersplitterung der Jugend kein Vorschub geleistet wird. Wir halten fest an dem Ziel einer einbeit• liehen jüdischen Jugendbewegung, nicht nur für Deutschland, sondern für die jüdische Welt. Aber dne Fusbn darf nicht organisatorisch gemacht werden, sie muß organisch wachsen. 1 Unser Bund ist klein. Seine Kraft ist unser Wille. Friodel Rosenblatt, Wolfcnbüttei. 1 Dezember 1922. Erwiderung Von Dr. Moritz Bileskl. ' Die von der Btmdeskihaig des Blau-Weiß In der lelzlen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlichte Erklärung nötigt noch zu einigen Bemerkungen, da sie vielleicht eine Wirkung, keineswegs aber dne Klärung hervorzurufen geeignet ist. Dieser UrteMenor «oll mit einigen Gründen ver• sehen werden.! 1 ן ( 1. in mehrfacher Beziehung V0W Inferefte l»t die Be• hauptung, daß die Führung des K.J.V. diesem die Fusion unter Verschweigung und unter Vertuschung der beim Gegner vorhandenen Schwierigkeiten mit allen grade noch erlaubten Mitteln aufgeredet habe. Zunächst deswegen, weil durch Nr.!5 Nr den Zusammenhang der Eindruck hervorgerufen wird, «ich dieser Vorwurf gegen den Verfasser des vom Blau-Wt<; bekämpften Artikels richte. Weser durch die Erklärung 11t,} vorgerufene Eindruck entbehrt, wie der BumJcsicitung dJ• Blau-Weiß genau bekannt ist, jeder sachlichen Gr1md!j,J Die nebelhafte Formulierung der Erklärung läßt nicht erkenn« I daß der Vorwurf in Wirklichkeit gegen einige Mitglieder Präsidiums des K.J.V. gerichtet werden soll, die »ich t{ besonderem Maße für die Fusion eingesetzt haben. Ae!* wenn man den Vorwurf auf diese Weise richtig versteht, vn-1 dient er wegen seiner Qualität hcrvprgcivobcfl zu werJcj י Die erwähnten Mitglieder des K. J. V. Präsidium« haben ttef nämlich bei ihrem Eintreten für die Fusion der aktiven Tel■ | nähme des Blau-Weiß erfreut. Alle Blau-Weißen, inshcsorulertf alle Mitglieder der Bundeslciiung, die gesprochen haben, hat.,, sich auf der gemeinsamen Tagung für die Fusion und für <!,, Uebcrwindung der im K. J. V. vorhandenen Widerstände tk gesetzt. Die Erinnerung an das gemeinsame Vorgehen wir!' vom Blau-Weiß jetzt durch Verdächtigung der Kampfgen,׳«<; gefeiert. Schließlich aber ist irgendeine sachliche Beziehung der Behauptung weder zu dem Inhalt des Artikels ״ft*, festuin", noch zu der Auflösung der Fusion zu erkenn«. Sie könnte, wenn sie zuträfe, vielleicht einen Irrtum cfci K.J.V. bei der Eingehung der Fusion erklären. Aber di; Sache liegt doch so, daß das K.J.V. sich durchaus an die Fusion gehalten hat. Warum spricht der Blau-Weiß, wenn e seine Gründe für die Auflösung der Fusion darlegen »11, von Gründen, die allenfalls das K.J.V. 711 einer Anfechtung wegen Irrtums berechtigen könnten? Wie kann das ander» als der Versuch einer Ablenkung verstanden werden?,! 2. Abgesehen von dieser interessanten Einzelheit muB eine allgemeine Feststellung zu der Erklärung gemacht werden-, sie läßt jedes Verständnis für die Art der Auseinandersetzung vermissen, die beabsichtigt und notwendig ist. Der Blau-WtiS sucht Vorgänge zu klären, einen ״Sachverhalt“ fcstzustellen. Das kann geschehen, ist aber nicht von der Bedeutung, wie der Blau-Weiß meint. Denn die kriminalistische Methode, die der Blau-Weiß seinem Verhalten gegenüber als angemess« empfindet, ist nicht die einzig zulängliche. Es handelt sich nicht — oder nur in zweiter Linie — um die Untersuchung eines Tatbestandes, sondern um die Feststellung des Inhalts und der Berechtigung gewisser Anschauungen, deren kritische Betrachtung doch wohl schon mit einigen Gründen ausgcsUtUt war. Der Blau-Weiß sieht in einem solchen, Immerhin errat gemeinten Versuch nichts als ein beschämendes Schauspid, ein gegenseitiges Bewerfen mit Schmutz. Man darf also feststellen, daß ihm diese ebenso friedfertige wie loyale Erklärung offenbar als ausreichender Beweis des Verständnisses für den Wert geistiger Auseinandersetzungen und der Fähigkeit zur Entgegnung erscheint. , 3. Die Auseinandersetzung mit den Anschauungen des |, Blau-Weiß kann nicht durch ein Schiedsgericht der vom Blau- Weiß gewünschten Art erledigt werden. Für die Aufklärung des Sachverhalts der Fusion wird das Schiedsgericht immerhin nützliche Arbeit leisten können. Wenn allerdings der Vor- »cblag des Schiedsgerichts unter Berufung auf die ״in zionistischen Angelegenheiten besondere unumgängliche Pflicht zur Loyalität“ mit dem Verlangen verbunden wird, daß bi» zum Abschluß des Schiedsgerichtsverfahrens weitere Beemflussungcn der öffentlichen Meinung unterbleiben, muß cs als eine merkwürdige Art von Loyalität bezeichnet werden, daß der Blau-Weiß schnell nod» über einen wirklich für d« Schiedsgericht geeigneten Punkt — die Frage, ob die Führung des K. J. V, etwas verschwiegen oder vertuscht habe •— seine, zum mindesten parteiische Meinung verbreitet Soll diese ohne Widerspruch hingenommen weiden?! 4. Nidit nur dieses Verhalten des Blau-Weiß macht sein Verlangen nach Unterbrechung der Auseinandersetzung unmöglich. Ihre Fortsetzung ist nötig, weil die Frage m beantworten ist, ob der Blau Weiß in reinem heutigen Zustande als wertvoller Teil der zionistischen Bcw׳cgung anerkannt werden kann. Diese Frage verlangt eine sdileunige Behändlung, und es kann dem Blau-Weiß nur dringend geraten werden, sich eingehender und gründlidicr als bisher zu ihr zu äußern. Mit dar! Schiedsgericht, da» vicllcidit, wie viele Mühlen der Justiz, langsam arbeiten wird, hat sie nichts zu tun. De ״fruchtlosen inneren Kämpfe", die der Blau-Weiß 80 sorgfältig vermeiden will, sind, mit und ohne Schiedsgericht, notwendig. Der Blau-Weiß darf heute nidit der Frage ausweidicn, ob sein Zustand so verderblich ist, wie viele meinen. Die schic«• nfge Notwendigkeit dieser Auseinandersetzung wird nur noch unterstrichen, wenn der Blau-Weiß eine ״Verständigung" über Fragen dieser Art anbiefet. Nein, liebe Freunde von» Blau- Weiß, die Gegenstände, über die wir zu sprechen haben, sind nidit geeignet für eine Verständigung, sondern verlangen eine Entscheidung. Es wäre Eure Sache, Eudi ernst und würdig, aber mit aller sachlichen Klarheit und Bereitwilligkeit auf die Suche nach dieser Entscheidung einzulas&en. Diese wild nicht tu fruchtlosen inneren Kämpfen, sondern, hoffentlich, zu einer fruchtbaren und notwendigen zionistischen Entwicklung führe«, in deren Verlaufe vielleicht auch der Blati-Wciß die Untericbicdc dieser Begriffe verstehen lernen wild. 6re2־X9rad Aktion für die Immigranten Jerusalem. (J.C.B.) Der Waad leumi ־(Jüdischer Naltonalrat in Palästina) versandte an alle Gemciii.Icvorstände des Landes ein Zirkular, in welchem die Gründung besonderer Komitees zur Verteilung von Darlehen an neu eintreffende Immigranten empfohlen wird. Der Waad leumi verfügt zum Zweche der Darlehen über Fond» von 2100 Igypt. Pfund. Die neuen Komitees sollen den Immigranten auch mit Rat und moralischer Stütze an die Hand gehen und vor allem für Beschaffung von Arbcitsmöglichkcit für die neuen Immi• granten sorgen. Darlehen!• Aktion für die Kolonisten .״״Je'1,.salem. (I.C.B.) Die von der Jewish Coionlsar dem i?״lt״Distribution Committee ge* Bank hat für Darlehen M Jüdische Kolonisten die Summe von 12003 euci Piund «uigesetzt Die Kredite sollen es den weniger 8gut gestellte» ludten8 C״ ״mögl,chen» bk zur nächsten Ernte durch«!• C eine * I.m'vi ן Ent «4 Zahl j'; künde ,1 ■ 53 D ( ׳ stich! fliSffiU .! ■! über*' ' ■־' > Z.V.i! 1 treter! \' und! ¬יזו d*! zur B 1 1 steliu» den ‘ h' Golds! ׳! waren ictzui zcichr 1 sich;i Steliu liches r der g und < kennt, 1■ *eben 1 konse y J״g*1 Züoni! innig» j und <? auseil Juget ן nahm 1 Steliu; der I 11 - vom ״ : (spezl in de! t Sprac ,1 Disk« ■ eine י des I ' die t \ nicht könnt dingt) siegt! toren rigke liege! I ungel ganzi zugcl Progi not »vi wisst die t zipiel daß > in D handi Rieht leihe! 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