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Jüdische Rundschau · 1923-01-26 · Heft 8 (26.1.1923) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 8 (26.1.1923)
Date
1923-01-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Sette 38 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 8 ג?*'. 0^ <r ץיי~׳^'} “Sbttf*Ster״«* ׳ # t> m ,Ü.\U• ךך*י" ^/^ן^יז״ז Wir ergänzen nachstehend die Berichte, die wir in der ״Jüdischen Rundschau“ bereits über den Verlaut der A.-C.• Sitzung gegeben haben, Wir geben zunächst einen Uebcrblick Qba den Verlauf der politischen Debatte Nach dem Referat von II11 p e r n, das wir bereits wieder• gegeben haben, sprach zunächst j&botinsky. Er betonte die kritische Lage in Palästina und die schwierige finanzielle Situation der Zionistischen Organisation. Die Ursachen findet er in der falschen Politik der Exekutive und glaubt, daß nur eine radikale Aenderung dieser Politik in London und in Palästina zu einer Besserung führen könne. Nach der Wiedereröffnung der Sitzung nahm Herr Sokolow das Wort namens der Exekutive, die sich inzwischen mit der Situation beschäftigt hatte. Er teilte den Entschluß der Exckutive mit, alle fähigen Leute in der Bewegung, vor allem auch die Mitglieder der Exekutive selbst für die Geklsammlang zu mobilisieren. Diese Aktion soll sofort cinsctzcn. Nach Prüfung aller Umstände ist die Exekutive der Ueberzengung, daß kein Grund zu einer Panikstimmung bestehe, daß vielmehr eine mit den notwendigen Kräften durchgeführte Kampagne uns die notwendigen Mittel verschaffen werde. Sokolow fordert die Mitglieder des Actions-Comitiis zw Teilnahme an dieser Aktion auf. Weizmann ergänzt Sokolows Mitteilungen, indem er darauf hinweist, daß die Ausgaben bei den Zentralen in London und Palästina insbesondere durch Kürzung der Gehälter um 50 ״/o herabgesetzt werden sollen. Dr. Leon Reich bestreitet, daß die Ergebnisse des Keren Hajessod mit den von Jabotinsky angcführten politischen Dingen in Zusammenhang standen. Bisher hat mir noch kein Jude seine Spende für den Keren Hajessod deshalb verweigert, weil im Weißbuch unangenehme Dinge stehen. Dr. Chajes wünscht Aufklärungen über die Verhandlungcn mit dein Emir Abdullah, über die Wünsche des Waid Lcumi, über die Persönlichkeit des Obersten Kisch. Podliseh ewski hält die bisherige Arbeit für den Keren Hajessod für schlecht. Es ist nur Agitation gemacht worden, dagegen verabsäumt worden, die Organisation planmäßig auszubauen. Stricker hält es für notwendig, daß die öffentliche Meinung des Zionismus ihre Kritik auch gegenüber der englischen Regierung offen zum Ausdruck bringe. Er begrüßt cs, daß Halpcrn außer dein Keren Hajessod auch die Schaffung großer Kreditinstitute auf ökonomischer Basis gefordert hat Eine solche Agitation, an der der Red• ncr sich zu beteiligen bereit ist, würde keine Schwächung, sondern eine Stärkung des Keren Hajessod bedeuten. Dr. Kaznclson wünscht Aufschluß über die neuen Bestimmungeii betreffend die Alijah. Es ist nicht richtig, wenn Jabotinsky sagt, daß wir bei einer guten Politik auch gute Finanzen hätten, sondern umgekehrt. Rede Welzmanns Dr. Weizmann erwidert den bisherigen Rednern. Er könne es nicht für seine Aufgabe halten, ein politisches Programm abzugeben, denn man kann nicht jeden Augenblick mit einem politischen Programm kommen. In bezug auf das Weißbuch möchte ich Ihnen ein Wort sagen, das ich auch der Regierung!!»'Jerusalem sagte: Es ist unsere Aufgäbe, aus dem Weißbuch ein Blau-Weißbuch zu machen. Unser Schwerpunkt liegt nicht auf dem Gebiete der Politik, sondern auf dem Gebiefe des Aufbaus von Palästina. Das habe ich in Jerusalem, Kairo, Mailand, Rom und Paris gesagt und wiederhole es hier. Gibt es etwa irgendeine Arbeit, die wir wegen des Weißbuchs nicht machen konnten? Ich sehe keinen Nachteil darin, daß sich Mitglieder der Exekutive mit Sammlungen beschäftigen. Wir haben bisher unsere Pflicht gegenüber dem Keren Hajessod nicht getan. Die Lage in Palästina wäre leichter, wenn wir nur zwanzigtausend Pfund mehr hätten. Wenn cs uns gelingt, in absehbarer Zeit dreißig- bis vierzigtausend neue Menschen nach Palästina zu bringen, hätten wir das politische Programm, das Sie verlangen. Wir brauchen jetzt vor allem zwei Jahre der Ruhe ln Palästina. Die Taktik des Herrn Jabotinsky, den Bären aus der Höhle zu locken, halte ich für falsch. Ich warte lieber, bis der Bär von selbst kommt. Hält man uns Palästina für zwei bis drei Jahre ruhig, so werden wir alles erreichen. Ich will keine Rückschläge und keinen Wechsel haben. Ich muß bei dieser Gelegenheit mit Bedauern betonen, daß ein Mitglied der Exekutive in Palästina erklärt hat, daß es seine Aufgabe sei, diese Politik zu zerstören. Das geht nicht an. ,,(Zwischenrufe: ,Wer ist das? Jabot ins Iqy; Ich.) Der Oberst Kisch war jetzt sechs Wochen mit mir In Palästina, hat sich schnell eingearbeitet, und ich glaube, daß er durch seine Erfahrungen und durch seine bisherige Position ein sehr geeigneter Vertreter für Palästina sein wird. Was die Alijah anbetrifft, so wurde eine Vereinbarung für sechs Monate getroffen und die Zahl der Immigranten auf 5000—7000 festgesetzt Außerdem wurde ein gewisser Spielraum für den Fall gelassen, daß der Bedarf an Arbeitskräften im Lande durch Ausführung von Projekten wächst Ueber die Form wird die Exekutive mit dem Colonial Office weiter verhandeln. Unsere politische Lage ist nicht sehr glänzend, aber die Sache würde nicht besser ausseheit, wenn wir noch ,größere politische Versprechungen erhalten hätten. Solange unser Kräfteverhältnis im Lande so ist wie heute, können wir an dieser Lage nichts indem. Damit in Palästina Ruhe herrscht, die zur Fortsetzung unserer Arbeit notwendig ist, bin ich bereit, auch einen schweren Preis zu zahlen. Das ist ein klares Programm. Die Debatte wird nunmehr in der Welse beschränkt, daß die noch eingetragenen 13 Redner vier Stunden zur Verfügung haben. Dr. Hantke spricht sich für eine entschiedene, aber vorsichtige Politik aus, wie sic Dr. Welzmann skizziert hat. Von der von Jabotinsky behaupteten Unzufriedenheit habe ich nichts bemerkt. Die Exekutive muß einheitlich auf treten und eine cinheitliehe Politik führen. Das wichtigste ist die Durchfülmmg der Gcldaktionen, die mit der Idee des Maasser dunchgcführt werden müssen. Kaplan spricht über die Frage der Legalisierung des Waad Leu!m 1; er betont, daß die Nachrichten seiner Freunde in Beziehung auf die Im Lande herrschende Ruhe nicht ganz mit denen von Wdzmann Übereinstimmten. Nach Dr. Rappaport spricht GrönbAum. Es ist fraglich, ob das Jabotihskysche ßro* gr.imm durchführbar ist. Ich bin gegen eine Verringerung des Budgets. Farbstein setzt sich für Förderung von Industrie und Handel in Palästina ein. in der nächsten Vormittagssitzung spricht zunächst Sokolow Das Motiv der gestrigen Debatte war der Kampf. Ich dachte an die früheren Gegensätze ״politischer und praktischcr Zionismus“. Ich sehe eine Gefahr da!in, wenn wir den Eindruck entstehen lassen, als ob es 1 in Zionismus zwei Parteien gäbe, eine Partei des Kampfes und eine Partei, die zu allem Js und Amen sagt, was die Regierung in Palästina und die englische Regierung tut. Ich möchte auch noch über etwas anderes sprechen. Die Zeit ist vorüber, um etwas zu verschleiern. Innerhalb der Exekutive bestehen verschiedene Ansichten auch über grundsätzliche Fragen der politischen Taktik. Wir haben daher nur ein einziges Mittel, Fragen zu entscheiden, das der Majorität. Etwas ähnliches wie das liberum veto, das in Polen bestand, können wir nicht in Ansprueh nehmen. Wenn die Majorität etwas beschließt, muß man sich dem unterwerfen. Wir werden auf beiden Schauplätzen unserer politischen Tätigkeit, in Jerusalem und in London, alles tun, was im gegenwärtigeu Zeitpunkt getan werden muß. Wir werden dafür stets den geeigneten Moment ab warten. Dr. Weizmann wird Berliner Zionistische Vereinigung Soa ntag, den 28. Jan., vorm. 117? Uhr, im Blfithnersaal, LGtzowstr. 76 Ansprachen von 1 Chajlm Kacbmnn Biallk, Nahnm Sokolow! Prof. Warburg! R.-A. Cr ans mann Chor der neuen Synagoge, Oranienburger Str, unter Leitung des Herrn Kapellmeister Kellermann Karten zum Preise von M. 210.-- bis 5500.־— erhältlich: im Büro der B. Z.V., Seydelstr. 3, in den Buchhandlungen: Kcdem, Dahl* mannstr. 8, Ost er tag, Augsburger Str. 28, Rosenberg, Orenadierstr. 33 und an der Kasse als Abschluß seiner Palästinareise der Regierung einen ausführlichen Bericht einreichen, der auch Bcscbwcrdepunkte enthalten wird. Dr. Jacobson erklärt, daß cs Ihm nach Sokolows Ausführungen leichter sei, das zu sagen, was er sagen wollte. Ich muß sagen, daß ich die Annahme des Weißbuchs als eines der größten Verdienste der Exekutive bezeichne. Was Jabotinsky anbetrifft, so besteht seine Methode darin, ein Ultimatum zu stellen auf Biegen oder Brechen. Ein solches Auftreten war vielleicht 1917 mög• lieh, aber nicht 1923. Dr. Hantke hat schon mit Recht ge• fordert, daß wir eine homogene Leitung haben müssen. Die Geldfrage ist ungeheuer wichtig, dazu gehört aber Stirnmung. Diese Stimmung wird durch die Innere Politik der Leitung beeinträchtigt. Kaplatisky bedauert, daß sich die Debatte nicht auch mit der palästinensischen Exekutive be• schuftige. Es sei ein schwerer Fehler, den Moschaw Owdira vor den Kwuzoth zu bevorzugen. Wir sollen keine neue Ideologie der Bevorzugung dcr lndustrie gegenüber der Land• Wirtschaft aufkommen lassen. Ich bin kein Gegner der In• dustric, aber ich glaube, daß die Landwirtschaft heute unsere hauptsächlichsten Anstrengungen erfordert Die Exekutive ist nicht einheitlich und nicht aktionsfähig. Sic darf nicht zu einem bloßen Diskutierklub werden. Rabbiner Rubinstein wünscht eine Aenderung der Immigrationsbestimmungen, da die augenblicklichen Bestimmungen schlecht auf die Massen wirken. Rubaschow bestreitet, daß man in Palästina von einem Zustand der Ruhe sprechen könne. Me remintky vertritt einen ähnlichen Standpunkt ■wie Jabotinsky. Professor Warburg unterstützt die von Sokolow und Weizmann vertretene Politik und erörtert eine Reihe von Fragen der palästinensischen Wirtschaft. Motzkln betont ebenfalls die entscheidende Bedeutung der Immigrationsfrage für die Stirnmung in der zionistischen Bewegung. weist es zurück, daß er als Hauptreferenl des Keren Hajessod pessimistische Anschauungen vertrete. Er glaube nach wie vor, daß in gewissen Dingen Aenderungcn Eintreten müssen, die er in seinen Resolutionen nicdcrgclcgt hat. Nicht auf die Stimmung der großen Masse kommt ca an, sondern auf die der aktiven Arbeiter für den Keren Hajessod. ״Jewish Chronicle“ hat gesagt, daß nach der durch das Weißbuch geschaffenen Lage auch jeder Niclitzianist mit uns arbeiten könne. Es muß liier festgestellt werden, ob durch die Unterschrift dieses Weißbuche das Basler Programm auf gegeben »et. Auch ich möchte in einer einheitlichen Exekutive arbeiten, aber die Exekutive Ist such ohne midi nicht einheitlich. Jabotinsky erklärt zum Schluß, daß er, wenn auch gegen ihn entschieden wird, In der Exekutive bleiben und dort für seine Anschauungen kämpfen werde. Lieber das schließlich^ Ergebnis der politischen Debatte haben wir bereits berichtet Es wurden eine Reihe von Resolutionen angenommen, die wir Im Wortlaut veröffentlicht haben und d': eine Billigung der von Weizmann und Sokolow vertretenen Politik bedeuten. Die von Herrn Jabotinsky vorgelegten Resolutionen galten damit ab gegen• Wortlaut des Briefes, durch den Jabotinsky seinen Aust!^ aus der Exekutive und der Organisation mitgctcilt hat Dt;[ Wortlaut dieses Brief« haben wir publiziert § 1 Die Frage des Weltkongresses | Ueber den Weltkongreß referierte Dr. Soloweitschifl Der Beschluß der Jahrcskonfcrcnz verlangt von der Exci.uth;! einleitende Schritte zur Einberufung eines jüdischen Welt j kongrrsses. Im Laufe der Diskussionen in Karlsbad wurde;[; über Wesen und Aufgabe des Weltkongresses sowie über sei!•*[; Beziehung zur Zionistischen Organisation die verschiedenste;, Meinungen geäußert Daraus ergab sich für die Exekutiv;; keine klare Richtlinie. W.15 die zunächst geleistete Arbeit L; die Vorbereitung des Weltkongresses anlangt so war es d,; Aufgabe der Enquete, Material über die formellen Voraus[ Setzungen über die Einberufung des Kongresses zu erhalten; . Die Enquete hat bereits ein reichhaltiges Material ergeben‘ von hundert Stellen, an die wir uns wandten, haben 45 gy ' antwortet, in den Antworten wird nicht nur formell, so.y; dem auch sachlich zur Kongreßfrage Stellung genommen! Bis auf einige exotische Länder haben fast alle die Eia4 berufung des Kongresses für möglich erklärt. Die Aussichten[ des Kongresses wurden überall da am günstigsten beurteilt! wo eine jüdische Massensiedlung besteht. Aeußcrungcn groß«[ jüdischer Organisationen liegen nur von seiten der Agudai!: vor. Die Haltung der Wiener Agudah-Krcise ist ablehnend,[ die der Breslauer Tagung war abwartend. Ein dritter Kora j plex von Fragen in unserer Enquete bezog sich auf die* Vorstellungen, die man sich von der Entwicklung nach dem[' Kongreß macht. Die meisten der angefragten Länder habest sich im übrigen gegen einen Landeskongreß ausgesprochen.! Man befürchtete, daß der Landeskongreß das Interesse für der.! Weltkongreß beeinträchtigen würde. Von anderer Seite wurde[ allerdings geltend gemacht, daß die Landeskongress« eine gute; organisatorische Vorbereitung des Weltkongresses seien. Di«ן polnische Landsmannschaft insbesondere glaubt, daß eine Ver-1 stnndigung mit anderen Gruppen auf dem LandeskongrcS i; leichter sein würde, als auf dem Weltkongreß. In Amerika! hat man den Gedanken des Landeskongresses abgclchnt, dal man Um dort als den dritten amerikanisch-jüdischen Kongreß I auffassen würde. Die Frage der Jewish Agency steht natürlich im Zusammenhang mit der Frage des Kongresses. Kommt der! Kongreß bald zustande, so kann die Jewish Agency bei; der Zionistischen Organisation bleiben. Die Frage ist nur ein! Teil aus einem größeren Problem: Soll der Weltkongreß eine neue Phase in der zionistischen Entwicklung herbeiführen und wollen wir den Kreis so erweitern, daß wir das ganze jüdische Volk zum Träger des zionistischen Gedankens י machen, oder 6011 der Kongreß ein einmaliger Vorgang bleiben? Diese Frage stellt heut zur Diskussion. Wollen wir, daß auch die künftige Exekutive der Zionistischen Organisation identisch sein soll mit dem verantwortlichen Träger des1 Palästinaaufbaus, oder soll die Exekutive in einer ncuezj ■ größeren Leitung aufgehen?. In der Diskussion äußert sich Podlisehewski gegen einen Landeskongrefl in Polen, der eine noch größere Spaltung herbeiführen könne, da man sich dort nicht nur mit Palästina, sondern auch mit innerjüdischen Fragen beschäftigen würde. Dr. Barth glaubt, daß die Exekutive zu ängstlich vorgegangen sei. Die Jahreskonferenz hat den Weltkongreß verlangt, um die Jewish Agency auf einer demokratischen Basis zu schaffen und um eine große jüdische Organisation aufnibauen, ln der die Zionistische Organisation den linken Flügel bildet. Die Exekutive hätte statt der Enquete praktische Schritte unternehmen sollen. Man hätte der englischen Regierung mittcilen müssen, daß wir im Sinne des § 4 des Mandats durch Einberufung des Kongresses an die uns übertragene Aufgabe herangchen. Ferner hätte man sich mit dem Wahlmodus beschäftigen müssen. Die Einberufung von Landeskongrcssea würde den Weltkongreß aufs schwerste gefährden. Ebenso hin ich gegen die Heranziehung von außenstehenden Personen zur Vorbereitung des Kongresses. Die Jewish Agency muß den Kongreß einberufen. Der Beschluß der Agudah bedeutet eine glatte Ablehnung. Dennoch glaube Ich, daß wir unter den Mitgliedern der Agudah zahlreiche Gefolgschaft für den Kongreß finden werden, fn der weiteren Debatte nehmen das Wort Rabbiner Dr. Brod, sowie Grünbaum, dem cs mehr um die Bewegung, als um den Kongreß geht Ausschlaggebend sei Amerika und Polen. In Polen haben wir durch die letzten Wahlen viele Möglichkeiten für den Kongreß gewonnen. Grünbamn ist ein unbedingter Anhänger der Landeskongresse speziell in Polen. Ferner sprechen M e r e? minsky, Dr. Reich, Rabbiner Rubinstein. Letzterer betont, daß der Weltkongreß die gesamte Arbeit für Erez- Israel übernehmen müsse. Kaplansky erklärte namens der Poale-Z-ion, daß diese die Mobilisierung neuer jüdischer Kräfte durch den Palästinakongreß für möglich halten, daß sie aber größte Vorsicht verlangen, um ein Mißlingen zu verhindern, Kaplansky tritt für Lanücskongrcssc ein. In Amerika, Palästina, teilweise auch in England gibt es eine starke Bewegung in der jüdischen Arbeiterschaft für den jüdischen Wc't ongreß. Motzkin spricht sich gegen die Landcskongrcsvc und für Feststellung des Datums des Weltkongresses aus. Das Schlußwort hat Dr. Solowei tschik. Die Exekutive hatte nach dem Karlsbader Beschluß den Eiadruck, daß wichtige prinzipielle Fragen nicht genügend ge׳ klärt sind. Jetzt müssen wir aus einer Vorbereitungsperiode zu einer aktiven Tätigkeit übergehen. Wir brauchen eine breite Agitation. Ferner muß im Einvernehmen mit den Landesorganhationen ein Wahlmodus geschaffen werden. Die Utberzeugung aller Redner geht ja dahin, daß ein demokrati׳ scher Wahlmodus notwendig ist. Dann wurden die Re׳ eolutionen angenommen, die wir bereits publiziert haben, Ferner ist noch nachzutragen, daß das Äctions-Comi« die Hitachduth und die Zelre-Zioa als Sonder# verbinde anerkannt hat t i £ s h p d i s V n £ ת C s v t . s 1. e F a \ $ e k 11 d h v e d i t F l t a 1 Teüaatae Sokolows an Nordaai Bestattung Nahtim Sokolow Ist nach Paris zur Beteiligung1 an Max Nosdaxl Beisetzung abgereist,

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