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Jüdische Rundschau · 1923-01-26 · Heft 8 (26.1.1923) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 8 (26.1.1923)
Date
1923-01-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nf. 8 Nr. 8 ’UEDISCHE RUNDSCHAU Seite 37 rer 1s| )!rer? '1 ׳ipicit; bu den Uni)(, selbst, in dCi•;in ck« enn er Ivcnleii HZ 2|| in Oc!!tiinnie. Inner. 11t und aniLcn, 1 י י 111' vr.1t! Jdicsca |!ersteh*| cm er•» | mysti-[ wen n pat ilut ei ues jng bc- I gaben ' fehl, dm Id, irs<t;׳te wn» vor* ilutmg iKTTOf* :ritiif Nun Ipottcn |1m iliT r Herzl |r uns, pst re 11• Beringe ‘ sind Id und jjdc go> 1 ^ege "> ge* wird Iraner• pfsber j 11,1t iofKcnncr Anr und c mit hüncr werde ״durch (weite »ums. was die e:11er mich Das roflcn Na di- ‘da eilt ׳״unp Ebbe fc ge- Die Nordau Gartenstadt Ein Brief Nordaus San Setvastian, Guizuzeoa, den 20. Nov1019 .׳. Der Oednnkc, im Linde Israels eine Gartenstadt aufblühen zu scheu, hat für mich einen Märchenreiz. Was liegt an dein Kamen, den sic tränen wird? Möglich, daß mein Schatten, wenn sie erst Wirklichkeit ist, manchmal tmiunliaft durcli iiirc Laubgänge gleitet und vo-11 gedichtnisshirkcn, seherisch begabten Einwohnern flüchtig »\111rgeno1n1nen wird. Aber meine vergängliche Personlidikeit ist bei diesem lebenden Dnuerwerk völlig unerheblich. Das Wesentlichste ist, daß dort ein Geschlecht yott starken, frohen Menschen in Sonnenlicht, frischer Luit omi Blumendüften aufwächst, das in der Kindheit vor der Jür des freundlichen Heims Schmetterlingen nachfaßte und grüne Blätter und Blüten pflückte, ln der Jugend unter schattenden Bäumen träumte, in Reife und Alter bei seinem Wirken und Schaffen der stärkenden und verjüngenden Matur nahe blieb und niemals von ihrer Schönheit ausgcgdilossen war. Wie werden unsere Nachfahren in soldiem Ralnnen ihres Lebens genießen I Ich wünsche ihnen Bdion jetzt Glück und Segen dazu* M. Notidau. Aus Nordaus letzten Tagen Paris (J. C, B.J. Ueber den letzten Anfall der Krankheit, der Nordau erlegen ist, liegende folgende Nachrichten vor: 1! Der Gesundheitszustand Dr. Max Nordaus ist seit 2 Jalircn nicht befriedigend. Schon im Jahre 1920 fiel Dr. Max Nordau, der damals 71 Jahre alt war, in eine schwere Krankheit. Seine Freunde waren damals der Ansicht, daß die Kriegsjahre, die er als früherer angälixlier Staatsbürger gezwungener Weise fern seiner »Gien Heimat, Paris, zübringen mußte, sowie fenicr die ernsten Meinungsverschiedenheiten zwisdien ihm und den zionistischen Führern über die Lage der zionistische» Politik, seinen Gesundheitszustand erschüttert hätten. Dr, Max Nordau bat sielt zwar im Jahre 1920 von seiner Krankheit ziemlich schnell erholt, doch blieb in der Folge seine Gesundheit zerrüttet, so daß Dr. Nordati vor kurzem mehrere literarische Anträge, die ilmt von verschiedenen Seiten gemacht worden sind, ablehnen nwßte. Sein Zustand ist besorgniserregend, Nordau *Trauerfeier im Berliner Zionistischen Büro Anläßlich des; Todes von Dr. Max Nordau fand hm1 53. Januar im Berliner Büro der Zionistischen Organi- Siäon eine Trauerfeier statt, au der neben den in Berlin anwesenden Mitgliedern der Exekutive sämtliche Beamten (fer Berliner zionistischen Büros■ teilnahmen, Die Gedenkrede auf Nordau hielt der Präsident der Zionistischen Exekutive, Nahrnn' Sokolow. Er führte folgendest aus: *Es ist furchtbar schwer, unter dem frischen Eindruck <faj Katastrophe des Todes Nordaus etwas1 zu sagen. Ich bin noch zu erschüttert, um jetzt den richtigen Ausdruck für den Verlust finden zu können, den" wir, we Zionistische Organisation und das ganze jüdische Volk, durch den Tod Nordaus erlitten haben. Es wird erzählt, daß der Tempel in Jerusalem׳ zwei Säulen hatte, die die Namen Jachin (er wird gründen) und Boas (Ln ihm ist Macht) trugen. Man kann ohne Bebertreibung sagen, daß, wenn Herzl Jachin, der i Gründer der Zionistischen Organisation war, man NardaU ata Boas, als den Mann, in dem die Macht des Geistes! war, bezeichnen muß. Nordau ist zugleich mit Theodor i Herzl auf die historische Bühne getreten. Noch sind j tog Aeiteren alle Erinnerungen an ihn, das Bild dieses | jugendlichen Greises, ganz gegenwärtig. Er war für *au» wie eine Offenbarung. Herzl und Nordau ergänzten lieh in jeder Hinsicht gegenseitig und bildeten ein Paar, wie es kaum ein ähnliches in der Geschichte gibt. Es war ein großes Glück für das jüdische Volk, daß diese beiden Männer mit ihrer Botschaft der Hoffnung und Energie zum Judentum zurückkehrten. Ich denke, daß In der ganzen jüdischen Weit jetzt ein Gefühl tiefer!Iraner die Herzen beherrschen muß, ein Gefühl der trauet, aber auch ein Gefühl großer Ehrfurcht, Dankbarkeit und Anerkennung für das, was Nordau dein jMischen Volke gewesen ist. Vor unseren Augen erticlrt jetzt wieder die Gestalt dieser großen national- »Mischen und international menschlichen Persönlichkeit. ß1;־rdt den Tod Nordau?( ist die Weit um eine Person- Hchkcit ärmer geworden, wie sic jetzt nur noch ganz Lilien verbanden sind. Nordau gehört» einer licroischcn 2rit an, mit seinem groß angelegten Wesen, mit seiner Vielseitigkeit, die ihn gleichzeitig zum Dichte!*, zum Mcldirtcn, zum Redner und zum Apostel alles Großen 1®d Schönen befähigte. Nun äst dieser Riese, den wir 3jxh auf der Londoner Jalrreskonferenz in stärkster Aktiunter uns' sahen, dahingerafft Die Zeit der Huldirfpig vor der großen Persönlichkeit Nordaus! ist in feem Augenblick, da wir noch unter dem unmittelbaren Eradruclf seines Todes stehen, noch nicht gekommen, •kber spontan mußten wir das sagen, was! wir gesagt ״Rben.“; ן ' Nach! der Rede Sokolowlsj würdigte Df. Hantkö; Bedeutung, die Nordau insbesondere für den dortteilen Zionismus gehabt hat. Er erinnerte an die Rede, iie Noidau vor Jahren in Berlin hielt und die jedem,! s»e damals gehört hat, als ein großes Ereignis immer f Unvergeßlich bleiben wird. Durch Nordaus Wirken ist f!«ich der deutsche Zionismus größer und neidter gel 'Wden,. Und wenn Nordau auch in Deutschland Gegner t, Ltiner zionistischen Auffassung gefunden hat, so waren 2״? W den Bewunderung] seines Genies, ■*— -־ VI 11 —.■-ך- Es mag für viele überraschend gewesen sein, daß int Mittelpunkt der Actions-Comitü-Sitzuiig, die in der vorigen Woche in Berlin stattfand, die groß» Aüseinandersetzung über die zionistische Politik stand. Daß diese Auseinandersetzung aber kommen mußte, war jedem׳ klar, der die politische Entwicklung der letzten zwei Jahre aufmerksam beobachtet hat. Noch auf dem Xll. Kongreß war das politische Programm der Exekutive etwas ver- Schwömmen; man wußte nicht, in welcher Richtung die Politik fortgeführt werden wird, da damals zwar schon Ansätze zu dem System vorhanden waren, das sich seither immer mehr durchgcsetzt hat, ׳-! zugleich!seien fiajessod-Vcrtrauensleiite 1 Zur Beratung der weiieren Kercn-Hajcisod- Arbeit unter den Zionisten in Deutsdiland findet aas Sosmiag, den 4. Februar 1923, vormltfcga 10 Uhr, im Sitzungssaal des Zionist!• dien Büros, Sudisisdie Sir• 8, eine Konferenz der zionistischen Keren-Hajcssod-Vertrauernteilte statt. Die Ortsgruppen sind aufgefordert worden, za dieser Konferenz Delegierte zu ater die Teilung unter dem Einfluß (oder dem Terror) Jabotinskys zu stehen schien und sich■ diesem sogar in ko unglücklichen und aussichtslosen Projekten wie dem Legionsplan anpaßte. Seitdem aber haben die Ereignisse zu einer tieferen Erkenntnis der Sachlage gezwungen. Die Tätigkeit der Araber in London, der Besuch Herbert Samuels, die Verhandlungen mit der Regierung, die Erörternngen in der Presse haben die Situation aufgehellt, wie säe wirklich ist. Das Weißbuch der englischen Regierung, stammend von Churcliill-Samucl, hat den Ver- «;eh unternommen, die zionistische Forderung und die Versprechungen des Mandates mit den Realitäten in Einklang zu bringen. Die zionistische Exekutive hat in einen! feierlichen ,Versprechen, das die Jahreskonferenz in Karlsbad sanktioniert hat, sich auf den Boden dieser Pohtik gestellt Das war der erstes Schritt zur Klärung, Aber .von nun an mußte das Spielen mit Methoden, wie sie noch auf dem Karlsbader Kongreß durch die Luft Kchwirrtcn, aufhören. Die bereits seit langem! geplante Palästinareise Dr. Weizmanns mußte zur Entscheidung führen, insbesondere in der Frage unseres Verhaltens zur palästinensischen Regierung. Wieizmann ist durch die Erfahrungen dieser Reise in seiner Haltung bestärkt worden; die entgegengesetzte Anschauung Jabotinskys, die in der letzten Zeit in zunehmendem Maß isoliert wurde, konnte mm keinen Raum mehr in der Exekutive haben. Es mußte innerhalb der Organisation im In* tcresse der Einheitlichkeit und Wirksamkeit der einmal eingcschlagcncn Politik eine prinzipielle Auseinander- Setzung folgen. Sie waü der zweite Schritt zur Klärung« Die Berliner Actions-Gomitd-Sitzung hat diese wichtige Aufgabe vollbracht. Sic hatte das! Ergebnis, daß Jabotinsky nach seiner, Niederlage ״aus der Organisation austrat“, um ungehindert seine Politik weiter verfolgen zu können wie einst im Jahre 1915 vor der Gründung der Legion. Jabotinsky hat durch Veröffentlichung seines Briefes den Kampf bereits eröffnet Er hat durch sein Verhalten neuerlich gezeigt (was1 an dieser Stelle sclion mehrmals! angedeutet wurde), daß er nicht Mitglied der Exekutiv» sein kann, daß er durch die beispiellose Art, die Bewegung unter seinem persönlichen Druck zu halten, die Arbeit der Leitung schwer behindern muß. Wir, die uns! seit zwei Jahren in bewußtem sachlichem Gegensatz zu seinen Anschauungen befinden, wollen zunächst davon abr.chcn, diesen Terrorismus zu charakterisieren; cs kommt uns! vielmehr zjunäclist darauf an, ohne Eingehen auf Einzelheiten die Grundzüge der Politik nochmals! zu skizzieren, die hier stets verfochten wurde und die seit Annahme des! Weißbuches und nun noch deutlicher seit dieser Aclions-Gomite-Sitzung iu! ganzen großen sich durchgcsetzt hat« Die zionistische Politik muß, nachdem in der Ballbur* Deklaration und im Mandat die völkerrechtliche Anerkennung der Ansprüche des jüdischen Volkes prokla* miert worden ist, nunmehr eine aktive Auseinandersetzung mit da! Realitäten sein. Diese Realpolitik erfordert eine eigene politisdic und!wirtsdiaftlidic Aktivität des jüdiseben Volkes. England gibt uns nuc eine Chance; seine Herrschaft eriiält ein labiles Gleichgewicht, und in diesem Bereich haben wir zu schaffen. Wir müsset» selbst die Auseinandersetzung mit den heutigen Bewohnern dcri Landes besorgen und gute! Beziehungen zu den Arabern herstellen, die! auch1 England für eine ,Voraus״ Setzung des Zionismus hält, die aber England nicht für uns schaffen kann. Wir müssen durch! eine positiv« Politik uns der. vordeiorienialischen, immer deutlicher zu einem föderalistischen Gebilde strebenden Völkergemcinschaft einglicdcrn. Es genügt auch' nicht, Program me zu entwerfen und Protestresolutionen zit beschließen, wenn nicht von uns geschaffene positive Werte für uns! zeugen. Wir haben heute mit einer veränderten Weltlage zu rechnen. Die Welt von 1922 gleicht nicht der Welt von 1911 und 1918« Der vcpänderten Weltlage entsprechen veränderte politische perialpolitik, die ln der letzten Zeit sich zu Schritten ent« Kclilossen hat, die inan vor fünf Jalircn für unmöglich“ gehalten hätte. (Beispiele, auf die Weizni.inn schon in• Prag un^ Karlsbad liinwies: Irland, Aegypten.) Es wäre! daher — ganz abgesehen von anderen politischen und moralischen Bedenken — durchaus verfehlt, wollten wir,: unsere Politik auf die Forderung der ״starken Hand‘*, in Palästina cinslclicn. Jede englische Verwaltung muß! auf die bestehenden Verhältnisse in Palästina ganz urw abhängig von dem Ziel des jüdischen Nation,alhcimä Rücksicht nehmen. Selbstverständlich gehen die Mcinungen über die Grenzen dieser Rücksicistnalune erheblich auseinander, und die Zionistische Organisation kann sich(■ mit gewissen Maßnahmen der palästinensischen Rc*t gierung, wie z, B. der Vergebung von Dschiftlikländcrcicrt an Araber, die damit gar nichts anfangen können, nicht abfindcri, sondern wird gegen diese Maßnahmen einen energischen Kampf zu führen haben. Aber das System( an siel! müssen wir verstehen und als Tatsache hinnehmen. Wir selbst erstreben die Schaffung enger freund•! schaftlicher Beziehungen zu den Arabern und wir müssen es! anerkennen, wenn durch die Tätigkeit der Regierung eine allgemeine Lage im Lande geschaffen wird,} die die Anbahnung solcher Beziehungen zumindest ermög«! licht, wenn auch durch diese Haltung der Regierung) die Lage der Juden gegenwärtig in manchen Dingen nicht so ist, wie der Jisclvuw: und wir alle wünschen. Die pa» Küstincnsisdie Regierung ist in erster Reihe Landes! rcgicrung, und wir müssen uns hüten, ihre Position durch' Einverständnis dieses Faktums zu untergraben. Der Er« baucr des nationalen Heims ist nicht die Regierung{ sondern das jüdische Volk. Dr. Weizmann hat dcut« lieh ausgesprochen: Keine Arbeit, die w׳ir im Lande übernehmen wollten, äst bisher durch das Weißbuch un-' möglich gewesen; unmöglich war sie sehr oft, weil wir, sic auszufiilircn nicht imstande waren. Darum müssen wir vor allem die eine Tatsache anerkennen; Wir Selbst, das jüdische Volk, haben unsere Pflicht nicht getan, vor allem unsere Pflicht gegenüber der wichtigsten Institution, die hatte im Mittelpunkt unserer ganzen Ar« beit und auch unserer ganzen Politik stehen muß, den» Keren Hajcssod. Niemand wird für uns etwas schaffen, wir selbst müssen uns sclirittweise vorwärts arbeiten, mit Opfern und mit Mühen, sowie jene Chaluzim, die in der Arbeit für die Zukunft des! ,Volkes vorangegangen sind. Es ist eine harte Wahrheit, aber vielleicht morali« scher als das .Vertrauen auf andere Faktoren. Dies ungefähr ist die heutige Situation, die schön aht XII. Zionistenkongreß von einer Gruppe so beurteilt wurde, obwohl damals noch ein großer Teil der Delegierten sich im Banne einer abstrakten Deklarationspolitik befand. Die Richtigkeit dieser Anscliauung hat sich immer mehr bahngebrochen, die Annahme des englischen Wciß-־ buch es zeigte, daß die zionistische Exekutive zu derselben’ Ansicht gelangt war. Wir haben das Weißbuch mit De? nugtuung begrüßt, weil wir es als eine Klärung der Sachlage und als eine geeignete Grundlage für die weitere Arbeit betrachten. De entgegengesetzte Anschauung hat einen extremen Vertreter; Jabotinsky. Die Actions-Co« mitä-Sitzung mußte die Austragung dieses Konfliktes bringen, denn eine zionistisdie Exekutive, die nicht nur nicht homogen, sondern in den Grundfragen unserer Politik uneinig ist, ist nicht aktionsfällig. Die Actions- Comite-Sitzung hat in einer umfangreichen Aussprache, die hoffentlich für die zukünftige Zusammenarbeit der leitenden Männer noch fruchtbar werden wird, die Atmosphäre gereinigt. Jabotinsky, der sich keiner Disziplin fügen kann, liat cs für richtig gehalten, nicht nur sein Amt in der Exekutive, nachdem er es! vier Tage lang in zähem Ringen verteidigt und noch nach seiner Niederläge fcstzuhaJten erklärt hatte, am fünften Tage, als er über seine Verhandlungen mit der Pctljura-Regierung Rechenschaft ablegen sollte, nicderzulegen, sondern auch aus! der, Zionistischen Organisation auszutreten. Dieser für normal denkende Menschen schwer zu begreifende Schritt bedeutet die Demonstration des Entschlusses, in aller Oeffentlidikcit, ohne durch irgendwelche Rücksichten gebunden zu sein, die Zionistische Organisation wegen ihrer falschen Politik zu bekämpfen. Es ist also damit zu rechnen, daß dieser Kampf die Oeffentlidikcit nod! beschäftigen wird. Wir hoffen, daß der dadurch notwendige Aufwand an Energie dadurch kompensiert wirci, daß die nunmelu־ von der Störung innerer Uneinigkeit befreite Exekutive umso leistungsfähiger sein wird, vor allen» von der unfruchtbaren internen Diskussion sich der Hauptaufgabe der heutigen zionistischen Situation wird zuwenden können, der finanziellen und Wirtschaft? lidien Aufbauarbeit, ,4 . ,'׳?(;! I?■!■..! Die Äctions-GomIt<!-SiWung hat, obwohl sie durchaus von der politischen Auseinandersetzung beherrscht war, doch noch erheblidie sachliche Arbeit leisten können, Die Frage des Palästina-Weltkongresses wurde in einer kurzen, aber gründlichen Diskussion erörtert, und die angenommenen Beschlüsse bedeuten einen wesentlichen Scliritt vorwärts1 zur Vcrwirklidumg der Idee. Auch die!wirtschaftlichen Und finanziellen Fragen wurden auf Grundlage des aus Palästina zurückgekehrten Wirtschafts« Referenten Dr. Halpern und des von Dr. Fciwel und Dr, Weizmann vorgelcgtcu Arbeitsplanes für den Keren Ha« jeSsod In einer Richtung getroffen, die eine ausgedehnte ,Weiterarbeit anbalmt So hat die Arfions-Comite-Sitzung ein halbesl Jahr vordem XHI.Zionistenkongreß eine Reihe von Sdiwicrigkdten der zionistischen Arbeit beseitigt, die durch die Ergebnisse des XII. Kongresses entstanden waren. Sie hat vieles' gutgemadit, Was die vor dem X1L Kongreß it» Prag gehaltene Äctjons-Comitd-Sitzungj verworren hat* ... & w« י•

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