Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 8 (26.1.1923)
- Date
- 1923-01-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 8 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 39 it jW p״rc3 lönr.e, mit laubf, ihres-1 Kwai lind der Die Jiiriite ini״״ :rrdi Ifg.ilic P 041113 ■־,ea penao Perfcncy |nd״h wir ichaft ■batte (um, | aber dem.: Mim, |K in p re ß. füi Die j Einf;e׳ pkxk , I «ins dal Die praii׳ Re׳ ibca! mit«! ״er Brief aus München Vor» unserem Korrespondenten. Früher war cs ein Glück, zu wissen, daß eine Stadt wie München in Deutschland liegt. Schon wenn man bei Hof die Grenze verließ, war es wie eine Befreiung von der Starre und Enge der preußischen Welt. Man kam in eine südliche, heitere, Binnenfreudige Stadt, in der die Künste legitime Heimat hatten. Und alles, was es sonst noch gab, schien nur zu ihrem höheren Ruhme da zu sein. Th. Mann schildert in einer Novelle, wie ein bekannter Maler über den Odeonsplatz fahrt, von allen Vorübergehenden mit Ehrfurcht und Wohlwollen beiraciitct. Und cs fehlte nicht viel, so hätte der .Schutzmann vor ihm stramm gestanden. Damals war München, obschon immer ländlich und von sehr geniachlichcm Lebenstempo, beinahe etwas wie eine Weltstadt. Die Ungcbundcnhcit, mit der im Rahmen einer ausgczciehneten Tradition sich hier die Kräfte regten; die lebendige Geistigkeit, die niemals intellektuell war; die im besten Sinne demokratische Lebensart dieser Stadt — das alles wirkte auf jeden mit unwiderstehlichem Zauber als ein bestes Stück Deutschland. Kein Wunder, daß auch der Antisernitismus damals hier seinen schwächsten Ausdruck fand. Jetzt hat diese Stadt gezeigt, wie man durch falschen und übertriebenen Nationalismus sich seihst auslöseht und erledigt. Der Menschenschlag, der München Gepräge und Ruhm gab, ist tot geschlagen, ausgewiesen und hat sich dann von selber ferngehaltcn. Der letzte Orund für diese Verändenmg liegt in einer an sich vielleicht nicht schlechten, aber höchst passiven, schwer beweglichen und trägen Bevölkcriing, die mit sich geschehen laßt. Früher hat sie mit sich geschehen lassen, daß einige Könige ihre Stadt zur ersten Kunststadt machten; dann, daß unter ihnen die radi* k,׳ilstc Revolution sich vollzog; und schließlich, daß die natürliche Reaktion eines konservativen Agrarlandes gegen den Umsturz von geschäftstüchtigen Politikern benutzt wird, hier ein Stück zaristisches Rußland zu errichten. Wenn man zuerst in diese stickige Atmosphäre kommt, wenn man zum erstenmal unter Wehen die Presse dieser Stadt auf sich wirken läßt, wenn man an allen Ecken aui die antisemitischen Plakate der Nationalsozialisten stößt (an- »cnclim unterbrochen durch Plakate des jüdischen Frontblindes oder des Centralvereins, die auf diese Art ihren Patriotismus vcrlautbarcn) — fühlt man sich an das finstere Bild erinnert* das man sich früher von Rußland gemacht hat und Ist erstaunt, hier alles wicderzufindcn, was man nur aus Schilderungen kannte und was man trotz aiien Wissens um die Ewigkeit des Antisemitismus in diesen Formen wenigstens doch schon für überwunden hielt. Aber nach einiger Zeit merkt man, daß man eben doch nicht in Rußland sich befindet, sondern in der tiefsten deutschen Provinz. Die Finsternis des Bildes erhellt sich dann etwas durch die heiteren Züge der Komik. Jede Lebensregung ist so provinziell, daß man, was hier vor sich gellt, aui die Dauer nicht sehr ernst nehmen kann. Provinziell ist die maßlos oppositionelle Politik, die nichts zu vertreten, ht und die schnell cinlenkt, wenn sic etwas zu vertreten lut. Unerhört provinziell ist die gesamte Presse. Es handelt sich dabei schon gar nici't mehr um die Gesinnung, sondern um das geistige Niveau, mit der sie vertreten wird. Ihre Verlogenheit ist so plump, ihr Inhalt so langweilig und ihre Interessensphäre so eng, daß man glauben könnte, in Hinterpommern zu sein, wenn man nicht eben wüßte, daß man in Miesbach ist. Und wenn nun zu diesem Niveau die Geste der großen politischen Zeitung kommt, der Vertreterin der europäischen Großmacht Bayern, ist jene Provinzkomik gegeben, die erheiternd und versöhnend wirkt. Etwas von diesem Blickpunkt aus muß man, glaube ich, auch auf den Antisemitismus hier sehen, so bedrückend er ist und so gefährlich er mitunter für den einzelnen werden kann. Er überschlägt sich im Grund selbst. Er ist ein Mittel zu bestimmten Zielen, das in dieser Form wenigstens verschwinden wird, wenn die Ziele erreicht sind oder sich als unmöglich hcrausgestellt haben. Der Preuße Ludendorff und der Oeslcrrcicher Hitler wirken in Idealkonkurrenz zur Wahrung der bayerischen Eigenart, hegleitet von den Klängen der Musikkapelle der Landespolizei. Der Preuße will das alte Preußen wieder luben und von seinen eigenen Feldern nblcnken; der Österreicher, Führer der Nationalsozialisten, will im Auftrag des bayerischen In* dustriellenvcrhaudes vom SoziaUr.nuis alvlenkcn. Was beide wollen, geben sie als bayerische Eigenart aus, und was sic nicht wollen, als jüdische Niedertracht. Das sind Decknamen und Symbole für Ziele. Die ganze Bewegung steht zwar augenblicklich unerhört in Blüte, Hitler regiert sogar eigentlich — aber wenn man hier mittendrin sitzt, übersicht man leicht, daß es im Grunde nicht allzu wichtig ist, wer hier regiert. All das ist Sturm Im Olase Wasser, solange es auf Bayern, tatsächlich sogar auf Südbaycrn, beschränkt bleibt. Und es scheint, als ob diese Form der bayerischen Eigenart das Reich so wenig ergreifen wird, wie es die Rateregierung vermocht hat. Was hier geschieht, steht gewiß im Zusammenhang mit Strömungen״ die durch ganz Deutschland gehen; da* war aucli In der RätcrCgiening der Fall. Aber diese besondere Form, die die Bewegung hier angenommen hat, scheint mir genau so hoffnungslos isoliert zu sein, wie es die Rntcregicrung war. Und wenn das richtig ist, besieht auch hier wieder ein erheiternder Gegensatz zwischen der großen Geste und den Tatsächlichkeiten. Für uns ist von besonderem Interesse, wie diese Form des Antisemitismus auf unsere jüdischen Gegner wirkt. Ein Teil bleibt offenbar durch Ereignisse jeder Art unbelehrbar. Sic plakatieren und inserieren ihren Patriotismus un-d haben dabei Verständnis weder für die Sinnlosigkeit noch für diese äußerste Würdelosigkeit eines Verfahrens, das Gesinnung gegen Bezahlung an antisemitische Verleger zum Zeilenpreis scchsspnltig einriiekcn läßt. Für unsere Gesinnung Ist kein Nonpareilleprcis zu teuer. Das bctrifft die Form; der Inhalt ist noch widerwärtiger. Die Herren glauben sich zu nützen, indem sie von den Ostjuden unter Benutzung der antisemitischen Einwände vornehm abrücken. (Das docunient humain war hier schon veröffentlicht,) Gegen diese Ver* eiuigung von Dummheit und Minderwertigkeit ist kein Kraut gewachsen. Es sind abstcrbcudc Zweige unseres Stammes, die wir abhaucn wollen, daß ihre Fäulnis nicht auch auf uns übergreife. Andere werden durch die Ereignisse doch zu einer Art Besinnung geführt. Wir haben hier vor etwa acht Tagen eine große und gut besuchte Versammlung gehabt, in der Dr. Gustav Krojankcr, ergänzt durch ein Referat von Dr. Dias Straus, über das Wesen des Antisemitismus und unsere Stellung zu ihm gesprochen hat. Es scheint, daß die Referate auf die anwesenden Qcgncr natürlich nicht gerade umstürzend gewirkt, aber doch einigen Eindruck gemacht haben. Das ist kein Wunder: wir haben tatsächlich jetzt die Möglichkeit, zu zeigen, wie sehr durch alles, was jetzt geschieht, unsere Auffassung vom Wesen des Antisernitismus bestätigt wird, und wie man auf der Gegenseite den Ereignissen nicht nur tatsächlich «liiimiichtig, sondern auch mit einer gedanklichen Armut gegenübersteht, die den Zusammensturz ihrer Doktrin erlebt und mit alten Mittclchen weiter kuriert. Wir können zeigen, daß unsere Bewegung ein Mittel ist, auch den AntSaemitismus zu bekämpfen, indem sie durch die große jüdische Leistung wieder die Achtung vor uns als Gesamtheit und damit die erste Voraussetzung für «in normales Zusammenleben schafft. Das ist in unserer Versammlung nicht ohne Erfolg geschehen. Es sind gewiß alte und banale Weisheiten, aber gerade ihre Propagierung könnte uns jetzt außer* ordentlich helfen. Der Antisemitismus ist heute selbst für den Widerstrebenden ein Gegenstand von so dringender Aktualität, daß wir diesen Anlaß viel mehr, als es bis jetzt geschieht, benutzen sollten, Fernstehende auf diesem Wege zu uns zu führen. Wir haben Jetzt die Möglichkeit, dem deutschen Judentum zu beweisen, daß wir Verständnis auch für seine unmittelbaren Sorgen Und Bedürfnisse haben. ׳י Jan Kroker. r Esther Weinberger Dr. Walter Erhard Verlobt• Berlin. tu Januar 19SS J r h wir s / Esther WoII jKon-1; y David Schweber |n,״ct, . / V.rlabu fcre-; ׳ horcr I : per* ׳ 1 der D.rlla V im dann« 1978 Karlarub. Unser Hoher Bbr. p otud.med. Leo Welcz f aus Yomofrvär . I ward« uns am 7. .Januar 10U8 durch eine ttlcklacbe Krankheit entrissen. | J. D. ״Hosmonaea" f* im K. J. B. Blau-Weiss, Giessen f Slmonsclie Stiftung Hannover Die Rlmonsche Stiftung ln Hannover bittet uns tun Aufnähme folgender Zeilen: Wie alle Frh'ilrtire.tiftiittgcn, hat auch die tinsrige unter den Auswirkungen des Krieges zu leiden. Ihre Entnahmen reichen nicht mehr um, allen Aufgaben zu dienen, die ihr gestellt sind. Sic hat stell deshalb eine Beschränkung auferlegen müssen und wendet ihre gesamte Aufmerksamkeit und ihre gesinnten Einnahmen der Förderung und dem Ausbau der Anstalt in Peine zu. Da die Lehrerkurse für Gartenbau uttd Handfertigkeit wegen Mangel an Schillern nicht mehr regelmäßig, sondern nur zeitweilig abgehalten werden können, werden unsere Reiner Einrichtungen vor allen Dingen zum Zweck der Aus- Bildung von Eleven im Garten- und Plantagenbnu benutzt Hierzu kommt mm noch eine Neueinrichtung durch Hin״ Zunahme von Bö Morgen aui dem Wege des Lrbbnurechtci erworbenen prima Boden, zu dem im Laufe der Jahre noch zirka 50 Morgen hinzukomnicn werden. Dieses Land war ursprünglich zur Schaffung einer Mustcrsicdlung von ehemaligen Ahicmcrn und Feiner Schülern gedacht und wird zunächst zur rationellen Ausbildung von jüdischen jungen Leuten in Landwirtschaft und Viehzucht d enen. Die hier zur Ausbildung gelangenden Schüler werden in unserem Feiner Institut die Möglichkeit haben, entweder in Garten- und Plantagenh.au oder in Landwirtschaft, Feldgemüsebau und Vieluvirtschait unterwiesen zu werden. Hieran könnte sich für die jungen Leute, die sich noch in Baumschule ausbildcn wollen, ein Lehrjahr in der Gartcnbauschulc Ahlem inschließen. Neben der praktischen Ausbildung erhalten die jungen Leute eine gediegene fachtheoretische, zudem können sic In Holz- und Metallarbcit so weit angclcitet Werden, daß *ie später in der Lage sind, Handwerkszeug und Reparaturen selbst hcrzustellcn. Somit wird unseren Schülern eine abgerundete und Vielseifige Bildung zuteil, die es den jungen Leuten ermöglichen wird, sowohl im Inland als auch im Ausland gute Existenz zu finden. Der Kursus beginnt am 10. April. Meldungen von Schülern, die in der Lage sind, die Selbstkosten zu tragen, möglichst bald erbeten an die Alexander und Fanny Slmonsche Stiftung z. H. von Herrn Direktor Silberberg, Ahlem b. Hannover. Jüdische Blindenanstalt. Die außerordentliche Haupt- Versammlung findet am 28. Januar, vormittag» 11 Uhr, fd Steglitz, Wrangeistr. 6/7, statt. Jüdischer Naiionaifonds Aus technischen Gründen kann der nächste N.-F.-Auswels erst am Dienstag, den 30. d. M., erscheinen. Wir erwarten, daß alle Vertrauensleute sofort mit den Vorbcreitungen für die Purimaktion beginnen und gemäß einer telegraphischen Anweisung des Hauptbüros Sammlungen für die Nordau-Gartenstadt durchführen. Liederabend Oolfanla Der beliebte jüdische Volkslicdcrsängcr Leo GoMsnin gibt am 5. Februar im Blüthnersaal einen jüdischen Volkslieder, abend, worauf wir besonders aufmerksam machen. Nähere! itn Inserat Der Verein für Jüdische Kunst und Wissenschaft ver, anstaltct am Sonntag, den 4. Februar 1923, in den Gesamt» räumen des Brikkrvcrci nshauscs einen jüdischen Maskenball, Da die Hälfte der Karten schon vergriffen ist, machen wir unsere Gönner und Freunde aufmerksam, sich rechtzeitig mit Karten zu versehen, da eine öffentliche Kasse am Abatf nicht vorhanden ist. Näheres im Inseratenteil Schluß des redaktionellen Teils. f|'״L 14111! düül lil) E ü. Bankkonto: DarmatMter u, Natlonnlbank, Berlin, örliinkolplat* 1*4. Postscheckkonto! Berlin Nr. 104951. Am 20. Januar 1923 starb meine liebste Frau leiene ivonner geb. Grünbaum nach langen und schwerem Leiden. Med. Dr. Walther Kohner, Karlsbad. Jw Mn KontervMormm in. Erfurt» Leipzig oder Öf«*4f1» h«1aoh«a mhohto, ■urht bai vornfthmar Familie ▼011• 1FamiH9n1m»ch»0■• •1־wttn»eht}, wärt!« a0«h in Hprnehen, Ma«k nn*l HptainiaegaatthndoB unfcarriebUtt. ״ OfUrtin unter C 12 A an dl« Jü ‘Uch• Ilaodtohftü, Win W 15. »fcßhtiftehn Btr 8. Wir hiermit di« tränt iא:# Pflicht, von dom Abhthtin nrnoro« Hohen jiurclft*hru׳UrM cantJ.ntca.WaiiorGreis Konutni« ■u gobon, Wir worden ihm «Ln treue« Gv<Un.kou bc* wahren. V. J. äfc KaUkwah Lolpng 1 .i.» L«o Malbin, X Ante «uif Rani» י Vorbau! Percsr- pcrccrärücHfl« Hörer, P»tle«»tr. 9, Anruf 1 KnrfO r,t 0104. r Wir s^bcu strmertn Pr«utuic11 dl© Geburt mneir* Sohne* lt; £ Gikor ferk&niii, SdimaPenirtgkeu (M©uic1Uuk1) 10,1• iS. Dr. Bruno PowUsar Erna S*ow!i1§erv geb. Ututier Fftr %yt )Ahr. Jung«! tüchtige SCindcr- 4*M)?" «•5 **> #*^1ל©1י*י * jaJi kkkwt y! «cincbt, mögt Hebr, sprechend, Vorstellung bei Kahan, Schlfitersfr. Id 1 (Tel Stelnpt. 4894) v. M Uhr. Jus!., ticiii rfisician •u• gtiltm jMliclirn JUiiie, da. In Klndcrpflcg« hewarnt ,11 tat um) Im I Imi.l 1,1t mltlillfl, wird ««fort nach Imuhl ick zu ג ]Ihrigem K111I►«« gewebt, Kein« koscher« Verpflegung und ItJOOOOKr. «hall. Sch rillt. Anceb&t* sofort an Ed llh UliBiamn, ChurloUenburß, K5nlg»weg 0. AfV-aa-■^. Lj m-F- Cirüsstc) Ißrfolgo bringt ein« XnMertlon in do« ״Jüilliichan Rundsohau41 iliCÄä o # V# # f• I? 0* V* V Id* Wl•.‘ i ״> . i *t t M Min 0!r ״pF aat.%.4 Seih NORD-, ZENTRAL- UND SOD- P\ pv/ן׳ pj!יץ) n f 7׳ f~\ 4^ v!, cy kJ L - ^3 ij ui 4m» wJl im AFRIKA, OSTASIEN USW. 3llllflaB«f5rdsrung Oberdeutsche und euelindlsohe H41en. — Hervorragende III. Klasse mit bpelse- und Rauchsaal, Eratklaaelge Salon• u.KaJOtendampler Khfa mSchtntlMi Abfahrtn rea NACH I..YORK jtn1»1׳1,׳A« und Dnckieehm durch HAMBURG •AMERIKA LINIE HAMBURO und daran Vartrater isn sll»n f1rtS0«r«r> F*1lt»*or» 08• ln-[! und Aueldnd»■ ■■*tj Sacba «nta 1. April «kr mein« Tortur, 17 Jahra. Lehrstelle auf Gat odl«r fUmtiah•■ 9vae ErlaraTmg 4•• liauahalfe«•• Frau Tugendbat, Berlin, Innabrnokar StraSeM ,03 Dauerndes Inseriere• bringt dauernd Gewina Hebräisch »pn-chendes -./"ך•׳ n׳*״!•־־ ijil das gewillt ist, sich etwa# im lUueh< und bei Kindern r.n betätigen, bei Fi,- inÜionauiit hlnd ge.ucliL Uelialt noch Übereinkunft. R3cli'aanwou Dr. Epsieln, Duiaburg/Kh., Pnrkatr, 1J. Aerstlieh geprüft•!er;rin sucht Stolle in Privat* haue oder Kinderheim. Zeugnisse vorhanden. —• Off, unter C. 822 an di• JUdi»cheK11ndichau,W15, 8itch»ieehe .Str. 8. und KiiiöerpiiCyC! ■aaaaa«u»aa■■■aa■■■■■•■laiiiRaaiRi Verein ״Jüdische Kunst und Wissenschaft41 / ■■•■ווו•.. . סאראיין <אידישע קונסט און וייסעגש^פט, ריין מ״ו״־יי׳^ bkii ן*.—,»*-»VW JUr.gtnm H Uhr iKifilui #nr 1114 (11 1,4 -־!-י-0)י;ייר)י.*ו—1 A L-.Ü1 ivbi ya.aöaUa Im roten Saal: GROSSES KABARETT Jüdisches deutsche, rassische Künstler Beginnt 5 Uhr ■«!»■■■ «■■••»•• יי■••*** mmmammmmmut Karten zum Eblidlspreise von 620 Mk. inlcL Steuer sind zu haben: Buchhandlung Gonzer, Oranienburjjer Str. 26 j Bucltltandlunj{ Grflnleder, Lothringer Str. 78; Buchhandlung ״Ewer", Knesebeckstr. 53-54,!■■■■■••aa■a■■■•■•*•••»■•••■•■■■■■•••••״«•■■•■■••יי**•••■■■•■■•■••יו••■•■•••■■■•