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Jüdische Rundschau · 1923-01-05 · Heft 1-2 (5.1.1923) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 1-2 (5.1.1923)
Date
1923-01-05
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1/2 JUEDtSCHE RUÜDSCriAO S;״e S Elaslcfa (■ Shtgapore Puoferoor Einstein ist auf dem Weg*« aadt Japan tia Z November lu Begleitung echter Frau in Sing «ק© re ÖBjrctroffcJL Einstein wiuxte bd neben» Eintreffen von disr oonistisehen Gruppe (b Stadt mit einer großes Ovation aufgenomtnen. Im Hause des Herrn MonascI» Meyer fand ilun «1 Ehren ein Empfang statt, an dem Vertreter aller Kreise der Bevölkerung tcilnahmon, einschließlich des Bischofs von Smgapore, Herr Mossaw richtete eine Rede an Professor Einstein, in der er ilui auf ci.us herzlichste will komm n de und ihm für seine zionistische Wirksamkeit, vor allem auch zugnnsten der Iwbräkclieu Universität in Palästina dankte. Einstein erwiderte, daii der iäinjif.ui׳־ auf Um einen grotten Eindruck gemacht habe. Zwar sei die Wissenschaft gemeinsames Eigentum aller Völker, aber eine hebräische Universität 9d dodi eine Notwendigkeit Wenn die Juden sich rühmten, zur Förderung der Kultur bcizutragcn, so müßten sic Institirtimion mit ihren eigene!:, Mitteln begründen und unterhalte. Das sei umso 1uotwcnJi;wr in der gegenw;irügen politischen. Lage, wo dn großer Teil der Juden, die steLiercn wollten, \x«1 ten Universitäten anderer Völker zuriVckgcwicscn würden. Bis jetzt hätten die jüdischen Imlividucn zur Wohlfahrt anderer Völker durch ihre Leistungen fcui getragen, jetzt sei es nötig, daß die jüdische Gemeinschaft als Rasse durch ihre eigemai Institutionen ilire eigene Wohlfanrt fördere. Anläßlich der Anwesenheit Einsteins in Singapore hat Mona sch Meyer, der schon wiederholt große Spenden für zionistische Zwcckc gegeben hat, einen Betrag von 500 Pfund für die hebräische UrivcrsTtüt gezeichnet. Andere Mitglieder der Singapurer jüdischen Ocmeinde sammelten 250 Pfund für denselben Zweck. Einstein will bd seiner Rückkehr von Japa«! noch rinrnol in Singapore cinca kurezn Aufenthalt nehmen. Zionistische Bewegung Sitzung des Zentralkomitees der zionistischen Vereinigung für Deutschland Ain 31. Dezember 1922 und 1. Januar 1923 fand In ßcrliu eine Plenarsitzung des durdi den Kasseler Delegiertentag neu gewühlten Zentralkomitees der Z.V.f. De statt An der Sitzung luhmeu teil:; Vom Land e svors tand die Herren: Rsorcnblfith, Erich Colm, Oroncmann, Kober, Landauer, Löwcnsteln, Siegfried Moses, Rau, Egon Rosenberg, Sandler, Vakltnani» und Wollslcincr. Die Herren Arlosnroff und Feucrring waren infolge Erkrankung am Erscheinen verhindert Vom Zentralkomitee waren anwesend die Honen: Albert Bacr, Lazarus Barth, Bernstein, Boschwitz, Danzlger (Hami)urg), Dobrzynski (Beuthcn), Frau Dresel (Stettin), Dubincr (Leipzig), Epstein (Duisburg), Frankel (Marburg), Glasbürg (Königsberg), Na.11 um Goldman«, Hdneinann (Magilebürg), Kaufmann (Frankfurt a. M.), Kn oller, Koltenschcr Kratner (Cöln), Landau (Dresden), Landsberg (Wiesbaden), Leibowitz (Hainburg), Lclcwcr, Lewin, Margulie», Nathan (Köln), Rabis (Breslau), Rosenfcld (Karlsruhe), Rothschild (Lübeck), Samuel (Oöttingcn), Sclilcisncr (Hannover), Sdineüing (Köln), Sichel (Chemnitz), Stein (Königsberg), Slclnltz (Breslau), Wcltscli, Wolfliciin (Erfurt), Zwirn. Der Sitzung wohnte auch das Mitglied der Exekutive Herr Richard Liclilhciui bei. Zur Frage des Palästina-Weltkongresses erörterte der Referent Dr. Hantkc eingehend die praktischen Möglichkeiten für die Organisation eines solchen Kongresses, indem er insbesondere von den Verhältnissen in Polen und Amerika ausging. In der Debatte sprach Herr LIchtliehn über die allgemeine Lage der Bewegung in Palästina und im Gallith und betonte, daß in der nächsten Zeit alles 0111! die Erhaltung des ungebrochenen Selbstvertrauens und ntri die innere Kraft der Zionistischen Organisation ankoiwincn werde. An der Dinkimlun, welche die Notwendigkeit und di© Aussichten der Kangrcßaktion sowohl vom Standpunkte der Ocsamtbcwcgung, wie Iirliesandere auch unter dem Gesichts• punkte der jüdischen Verhältnisse in Deutschland behandelte, beteiligten sich eine große Anzahl der anwesenden Mitglieder des Zentralkomitees. Ucbcr ״Unsere Stellung tum Kampfe gegen den Antisemitismus“ referierte Herr Glaser und entwickelt, nach der Erörterung der prinzipiellen Gesichtspunkte eh» praktisches Aktionsprogramm. Dem Grundgedanke© seine« Darttgamg-aa» <L׳JI» nur 1׳:f dr n Code* in zlcmkllxhea Gedankens ein vflrks*«er Kampf g:;.cn den Antiscmiü-umn nöghch und * ine tXTtl.fiilincg notwendig und daß lm Hinblick auf die gegwiwärbga Lage «höhte TSttgkcit crfoiderlid» sei, wriude• ia dar Debatte voa allon Seite» 2z». gestimmt. Dr. LAwcastela ©rler.:!crla (.1?cr i!s letzten‘ Vorginge innerliall» der Jugendbewegung, dl« zur Ft»■ »io1״cr1mg von» BUw-V.'ciil r J K. J. V. geführt habet». Ab das Referat schloß »•Ich eine kurz» Dlskiudao «p. Im Anschluß «re das Referat von Dr, Moses über die Keren Ha jessod• Aktion Um Jahre 1922 wurden nach einer sehr lebhaften Debatte eine Reihe von Beschlüssen zur Abänderung der Maasscrordiwrig gefaßt ׳־״!;iiiarriiiiir11:1rnT,;,11i;ra.t,!,.־־־ ״~ד.־ . rimn,;ך בר גרללן ו$n 3ית־הועד I | ביוחזועד שרף מום ב׳ 8 לינואו־ באולם שוברם f : Schabcrt-Saal« Dülovatr, 104, mm Nolleadorfpl. ■; קבלתי פבים f 1 לש^רל צ׳רביחובסקי I I מיד המן3 סטמים, עיגד* ופרה ודקלום, לכמה האורח I1 )! .ובלי לאחר pro ן| מקלה״ מתבקשים החברים לבא fi jkw •H »ז»* iiVnnnn •zj «!)!11 ו iiÄiiliüiiüniiiiFiirSiilMSliTilmii^^ 11111 id Feiner wurde f«Lg«sder Beschluß gefaßt: Das Zent raJkomrtee sefcd für alte Keren Ha jessod- Zeichner eine oberste Vcrtrauenskommi3ston cta, düt fünf Mitglieder haben toll Dieser Kommission unterstell eit die Mitgliesier des Luixlesvorsrtajule*, des Zentralkomitees, des Filunzaussdiusscs und der Naüonalfonds-Kommiraloii urimitäcltnr. Zu MJlglir.dem der oberstem Vertrauenikoinmissiois werden bestellt: Die Herren Aron Bartl», Egon Rosenberg, Isidor BonntcJn-Wicsbadon, Max Jscobiohiu Breslau, isanc Fetieiriitg. Die Beschluflfasswuig über dem Etat für das Jahr 1923 wurde dem L'imlesvorsbmd ülxerlassen. Eine lebhafte Asisspraelie rief da* Thema: ״Die Flnanzierimg der Alijali 1«ni Haclisclurti»1‘־ hervor, Der Oxlanke, neben dem bestehenden Sammlungen eimci» neuen Fonds zu schaffen, der eilte regdmüßlge Sammeltätigkeit entfalten sollte, wurde insbesondere von den Vertretern des Hnpoöl Hazai'r vertreten, von der Mehrheit des Zentralkomitees aber ab. ge ich n L Angononincn wurde schlteßlld» ein Antrag Dr. Landsberg-Wies baden: Das ZcntraikoniH« fordert: 1, die Bereitst dltKig von ordeaitliclteu Keren Ha jessod- Mitteln für die Alijali (Palästina-Wanderung) und Hach, schar,-ih (BmifBvarbcrcitung)ן 2, erfordcrllchenfatls Sonderaktlooeo fan Rahmen des Keren Hajessexl, »Ile der (TiKsnzferung der Alljah dienen,״ Die vom La wlesvorstand gepla׳nten Maßnahmen zur Durchff|hru1»g der Akliorien filr den Goldenen Schekel wurden vom Zentralkomitee cur Kamtnls gonommen. Elnigungsvcrhan«!lacra^ca im ■merilanisciien Zlonlsaius Am 7, Dcicmhcz fand hier eine gemeins.unc Konferenz' der Vertreter der Zi«01nisliwhc1> Organisation in Amerika und dem Vorstmidc iles Patestine Development Council (Brandeis• Gruppe) statt. Ke Konferenz wurde im Sinne eines Beschluss« der letzten Tapuig 4er amerikanisch•ziontalischen Orgnnisatiaa ei «berufen. Von der Brand t׳ls־Gnrppe nalsmen an der Konfe*c11z!eil 1 Mack, Frau Feh, Slcphcn S. Wdse, 0. BuWik und RoscnMum, Dl« Zteiiirrllschc Orgauiaitku» war vertreten chirdi Morris Rottenberg, RJchtcr Jalcob Moses, Robinoon, Edlin, Topkin »1114 Al»l,!Sottcjuberg tmtcrbi'dUte einen VorscliLig, daß die Konferenz zitnädrd die MögLJdikeit der Ilerbcifülming eines P r I cden« zwtedicn den beiden Gruppen zur Diskussion slellte, uni de Mittel ausfindig zu machen, durch welche de chcsnaiigcn Zionistcnfffltra•, die gegenwärtig ־ an der Spitze des P. D. C. stellen, wieder cur gemeinsamen zionistischen Arbeit nirückgeftllirt wcnleti könnten. Auf diesen Vorschlag antworteta Mack, daß das R. D. C. ungeaditct dessen, daß *o\wH er, als seine übrigen Kollegen in der I Leitung unbedingte Zion loten seien, such Niditda an entscheidenden Entwicklungspunkten, wie beim Hebergange vom Phönizischcn zum Griechischen in Verwandtschaftlieber Ableitung oder bei den Actliiopicrn an derselben Schrift ineinander verwandelt wurden, ist ein kurzes KapRel gewidmet, doch scheint die Deutung auf den bloßen Ausdruck des religiösen Gegensatzes doch zu vage und abstrakt Das unmittelbarste Argument wohl für je,ich Zusammenhang ist gegeben durch die religiöse Verehrung der Schrift, zum Beispiel bei den Chinesen, aber auch bei den Juden, durch die merkwürdigen Erscheinungen der Schrittmul Buch stabenmystik und durch den im ganzen »Heren Völkcrlcbcn verbreiieten sakralen Gebrauch der Schrift, in welche 11 aller Schriltgcbrauch überhaupt nach der Vergangenheit hin mündet. In umgekehrter Zeilrichhmg freilich erscheint cs fraglich, ob man das Maß der Verbreitung der Schrift- und Lesekünde so ohne weiteres damit in Zusammenhang bringen kann, ob eine durch das Sdirifisyslcm repräsentieric Konfcssion mehr die Charaklcrzüge der abgeschlossenen Priester- oder der Lnicnreligion an sich trägt, wie dies Mieses speziell für da!; Verhältnis von katholischen und protestantischen Gegenden Deutschlands und Europas überhaupt nacligc wiesen haben will. Bis in die Politik hinein reicht nach des Verfassers Meinung der behauptete Zusammenhang, so wenu Maßnahmen offizieller SchrifUmtcrdradning (wie z. B. der alten öster־ reicliischen Regierung gegen die kyrillische Sclirifi bei den Serben und Ruthcneu), dort wo der Schrift gebrauch jni r«1ißi&scn Lehen der Völker verankert ist, an deren Widerstande In der Regel zum Scheitern kommen. Die Ursachen freilich jenes Zusammenhangs müssen wohl In Tiden liegen, welche die Darstellung dieses Buches kaum ,ahnen läßt. Namcnllich die in demselben nur nebenbei erwälinle astrale Beziehung der Buclistabenzciclicn, welche von Orientaliitcu der jüngsten Zeit in den Vordergrund gestellt wird, wäre wenigsten« als Fingerzeig von Bedeutung. Mieses verwert auf den innigen Zusammenhang von Urschrift und Bild und auf jene magischen Vorstellungen, in denen auf p!i• mitiven Stufen des Völkerleben» Gegenstand und Bild in geheimnisvoller Weise verbunden erscheinen. Auch der Runen- Zauber spicgctl jenem Glauben an die magische Macht der Schrift, der sielt lei allen unentwickelten Völkern findet. Daß aber di« IHychdogie der Primitive!» 80 ,bedeutsame Gesamtcrschel!vungen wie das Leben der Schrift Im Zusammenhange relij;iöscr Kulturcntwlcklung zu erklären ver• möchte, erscheint von jeder Auffassung aus »11 unzureichend, welche im religiösen Leben mehr erblickt «11 ״Konfession" oder als einen IJeLurrcst immer mehr zu überwindender Mcnsclihcilsvorstcllii 11 gen. Dennoch muß cs «lern Verfasser gedankt werden, (M er mit einer gewissen Inslinktsicherhcit das Leben der Schrift in eine Kategorie eingestellt hat, welcher es in seinein- Ursprung־ und seiner Tiefe angehört Wien. Ernst ,Müller. .. י .■TI. W lietlricli Dclllzscli Mit dem iin Ali« von 72 Jahren versdilcdcnen Sciiiitisten Professor _ Fricdrielt Delitzsch ist ein Mann dahin gegangen, dessen Leistungen auf dem Gebiete der Aufhellung der vorder• aantischai Gcschidiie tektitcnde wäre», wenn auch sein Name i der breiteren OdEentliclikcit vwit mehr durch seine meltf populär gchaiki!cn und von politisdieii Tendenzen nidit freien , Aeußeittngeu Isekaiint gcsvÖKlcn war. Seine Vorträt׳« ül>cr ״Dabei und BiL-ci‘־‘ liabcn scincrzdt In der ganzen weit ei« großes Aufsehen gwaacht NacI» d«111 Kriege erschien saue Schrift ״Die große Täuschung", die in schärfster Rolcnuk die Wertlosigkeit d«$ A'd«1 Testaments nzckz.iiwrisen sidi bcmülii | Delitzsch nciint dariit den Gott i?ra!;ls einen ״Sdian'dgötzeii׳‘, ' die Proplieten Nancii, und fordert Verbannung des Alten Testaments aus Stliitl« mul Kirdtc. Diese Sclirifi, die wir k unserem Blatt seiitmeit hcsprvjchcn 11,11ווי־י. und die eine große Kontroverse in der ganzen wissciischaitlidicn Welt liervorrief und besonders von den pirok; tan tischen Alttcstssvat tariere : Heilig bekämpft wiuilc, bat siclurlich nicht dazu bdaetragen, den \vAscnscl1,1flIic]1 ai Ruf von Friedrich Ddltzsdi zu kraftigen; dagegen •hac »io itao d»0 Sympatlilea ricr vßlidrdteii Antisemiten ciugv-tiagcn. zkwJtten 1u Mitgfitdcii» habe, wtxturdl 1Ä nt'c*.tll daß Leihrrg In gcwia־;cm ,vainc Ix-grenzt «el SeLike Om!ape kÖBsMä rieh daher nur an toz 111 6 kaue m 1■ eil es. Arbeiten umd Urrtcrnclunen zum Aufbau Palistinas betdigea. A10 «ücaeoi Gnmde sei c3 der Leitung immöglicJi, ica WciaduUg ftettca(« bcrgi «nnmehnaen. Hinjp־gen hi adere « hldrta, In vrf rt- ■ ehaftllchen UntemriumBigen f&r PaClsia■ mit de* 230nistischen Organisation gemeinsam zu aribeteai, Di«! Konferenz faßte nach eingdicwJer Delwtte Wg«1 den riiulaell gm Beschlußs Die Konferenz der Vertreter der Ziaidsliachcn Organisatloi» und der Leitung des Palestlne f)cveio-pMiieml- Comincil faßte 401 einmütigen Beschhill, zur Schaffung der für die Durchlähna ( des Rutenberg• Pia ne 9 erfonlcrliclien fonds dnardh Ve h kauf von Anlcilsdirinen ach zu gemeiaisiami« Arbeit zu w• einig«», Ein aus Vertretern beider int «ter IConfenaac rep• tretenen Gruppen bcrtclinHle» Sulrkoaiitee crhSSt den Auftrag, unvcrzüglidi einen detaillierten Arbeitsplan .!-»ruiarlidteu unti dabei streng darauf bedacht zu «־in, dal inrdi des-e genrek». same Kampagne weder die Aktion für «tem Keren Ha|es«x|l noch die Sammeltätigkeit de» J 01 nt DslriltUäon Committee oder anderer großer jüdischer Organjnatdogneii g<«stö1t urxi gehindert werde. Gruße Propagandatätig!{eit «Her 3. Z. V, Die Berliner Zionistische V«r«inig1mjv ward Un Januar «lac großzügige Propagandatätigkeit enl lalle■, Wcraiutaltmngce aller Art werden einander tolgca und ־vo■ etiscr Vt'erbewoche gekrönt werden. Wir machen heute lierMdtre »uf untere Be zirk s• Versammlungen aufimrksara, 4ascn wtr groß«! Bedeutung beilegen. Es handelt sich ums kleinere Vemaram- 1 tragen für die Anwohner bestimmter S-tiaBeneige, bei denen jeder Qast persönlich erlaßt und Ihr dia 0ןןוanlsati0■ ge- Wonnen werden soll Diese Veranstaltung*■ ■Idlcn an 41* Organisatoren und Redner große AnsprQcfc* aari IkUnnti» irar dann zu einem Erfolg führen, wenn jeler 0uJnatingsgcnoue sich mitverantwortlich fühlt, selbst ersehe! ml «nd neue Oltl* einführt. Folgende Veranstaltungen Und«:». Im Januar atatt: Gruppe Charibg.: Donnerstag, den U, jariuu, abends 8'A Uhr, im Deutschen Haus, Wliulscheidslf. IW, Rdereat: Herr Dr, Thcilhaber. Gruppe Süd: Montag, den IS. Januar, uhenda IUhr, k den Bürgersälen, Neukölln, Bergstr, Ml (oberer Saal), Referent: Herr Dr. A. Barth. Gruppe Nord: Dienstag, den 1A Januar, afteeida 8$ Uhr, In den Sopltlcnsälcn, Sophiciuirall«, »efertafc: Here Lazarua Barth. Oruppe Wcnt: Mittwoch, den 17. Ja n«ae, abends 8•/! Uhr, im liumbscrbräu, Taucntzlenstrale, ILekteJit: Her» Df. Löwenateliu Oruppe Nordwest: Donneratag, den IE Juiaar, dread« Ci/* Uhr, Brückenallee 20, Reatkuranl Frtake, Relerent: Herr Dr. Thcilhaber, Ostjüd. Oruppe: Montag, den 22, Januar״ alend» 8>^| Uhr, In den Mutikersäicn, Kalser-WilltelnsstRi Ite, .Referent ו Herr Dr. Reich. Onrppe Charibg.: Dienstag, riet» 23, Janunr^ abends Uta, % (Ort wird noch bekannt gegeben}, Kefereat! Her* Dr. Moritz B11 e s k l, Gruppe West: Mittwoch, den 21 Jamtmr., aheada 8y! Uhr (Ort wird noch bekannt gegeben}, IKerereat! Her* Dr. Löwenstein. Oruppe Ost: Donnerstag, den 25, Januar, afe«nda 8^' Uhr, ln den Unionsälen, Greilawnldcr Sir, t£2, Referent; He« Dr. Thcilhaber. Oruppe Süd: Montag, den ». Jaenur., abends Uhf (Ort wird noch bekannt gegcbeiQ, Referent! Herr Dr, Bloch. Oruppe Nord: Dienstag, den 50, Januni, alcnls 8f1 Uhr, in den Sophlcnsälcii, Sophlenst ra Die! Relcieni: Herr La• zarus Barth. Oruppe Nordwest: Mittwoch, den 31. Januar, .tbenda 8t/i Uhg, im Restaurant Franke, Brfttkciiaile* 20, Referent! De, Max Strauß. Das Thema sämtlicher Vertu» talhmgen la»־t*i: ״Rettung oder Untergang?־ Die Lage des deutschen Jitdenhinu. Arbeitet alle mit, helft uns, unser ZM *awidw&t Die B.Z.V. maß doppelt 19 £ral «rerleil Die Verfassung des Keren IlijtisoJ Council Keren Hajessod-Ha uptburo fcelt Mit:: üie Beschlüsse der Zionistisdiea Jahresken fenu im Jahre 1920, durch die der K. ren Hajewod Ins Leben gerulea wurde, «allen die Teilnahme der Beitrugaleistcnd«n an der Verwaltung des Keren 1 laiessod vor, 'Usn diesem Barehluß gerecht zu weroen, wuruen ׳ vorn Direktorium des Kerea I lajcssod Vorschläge aus gearbeitet, Aber die Mit den wichtigslen Komitees des Keren Hnj-essoil ein E״ vernehmen erzielt wurde. IJirse Vorschläge wurden voitn 3CCI., Zlonistcnkongreß In Karlsbad zum Beschluß erhoben. Der wichtigste Beschluß des Kongresses in dieser Hcrichung lanl*־i«p-d*B die Zertifikats״ Inhaber einen Council aus 71 Mitgliedern mnuelzen haben, der berechtigt ist, die eine Hälfte des Direktoriums des Keren Hnjrssod zu besetzen, wiihiend «Säe andere Hälfte von der /.ionlstischcn Organisation ein ziu c I2«a Ist. Dieser Council wird ein «ehr weitgehende!» Redrt der Prüliug und Kontrolle der gesamten QcsclIHslihiumg des Keren Hajcssod atrsilbcn und einen Ixsonderen .Board of Tnuteea einsetzen können. Infolgedessen hat das Dircktorhnn des Keren Hajcssod im Laufe des Jahres 1922 eine Um Iin d er tin g der St atuten des Keren H a j cs sod wribtr eitel, Drese Statutenündcrmig ist jetzt im letzten Stadium und. wird in» Laufe der nächsten Wochen vollendet sein. I* den :11 enun Statuten sind Bestimmungen über die Einsetzung und Kompetenz de• Councils enthalten. Damit Ist die Grundlage gegeben, die Bildung des Council• wirklich in Angriff zu nehmen. Da* Di 1*1 intiiim des Keren Hajcssod hat ln seiner Sitzung vom M, Dercnubcr beschlossen״ ' alle Vorbereitungen zu treffen, damit!lerCouiwiil zum cratcnmai im Sommer oder Frühhcrbst 1U23 2m.1 imnenftrcten kann. Das Hauptbüro des Keren Hajcssod wurde benultragt, mit allen 1 Keren Hajcssod-Koinitecs in Verbindung ni trete, damit die• selben sich auf die Wahl von V< rtretern In den Council durcii die Zcrtifikatsinhabcr jedes Landes vorbcreltea. 1 Das Direktorium des Keren Hajcss-od Ist überzeugt, daß rik Durchführung der Beschlüsse IwIrnlEi. dca Caram von

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