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Jüdische Rundschau · 1922-12-12 · Heft 98 (12.12.1922) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 98 (12.12.1922)
Date
1922-12-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 842 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. §8 Um diese Formel zu verstehen, wird man sich zunächst vor der Annahme hüten müssen, daß darin ein beschränkter Vcrcinspatriotismus zum Ausdruck kommt. Eine Organisation mit bestimmten Traditionen, mit einer bestimmten Position in der Ocffcnilichkeit, mit bestimmten Bräuchen und Stimmungen löst sich in einem gewissen Stadium ihrer Existenz leicht von ihren Zielen 103 und wird Sclbstz.vveck, setzt dann alle Kräfte für die Erhaltung iiires Eigenlebens, ihrer Hierarchie usw., ein. Bs hieße geringschätzig vom Zionismus denken, wollte man ihn als solche erstarrte und Selbstzweck gewordene Maschine auffassen. Der Zionismus ist vielmehr eine lebendige .Bewegung, die sich bewußt ist, einem Ziele zu dienen und nicht um ihrer selbst, sondern uni des Zieles willen da zu sein. Wenn man also die Sorge um die. Gefährdung der Zionistischen Organisation, wie sie in dem Wiener Beschluß zum Ausdruck kommt und in allen Landern immer wieder von Zionisten geäußert wird, verstehen will, so muß man psychologisch schon etwas tiefer gehen. Aus dieser Formel spricht vielmehr die Sorge um die Erreichung des Zieles, das gefährdet wird, wenn man in leicht, fertiger Weise, ohne die Sicherheit eines tragfälligen ׳ Ersatzes, das einzige, zwar vielleicht unzulängliche, aber doch entwicklungsfähige Instrument vernichtet, das für J die Erreichung des Zieles arbeitet. Der Weltkongreß ist eine große Unbekannte; wir wissen nicht, wen er auf die Plattform heben wird, ob nicht Menschen aus Ehrgeiz, aus irgendwelchen Sondcrintercsscn, ja sogar aus Gegnerschaft und Störensfreude diesen Kongreß mißbrauchen werden, ob er nicht statt einer Stärkung eine Schwächung der Palästinabewegung bringen wird, da er die einzige Gruppe, die es mit dem Palästinaaufbau letzter Ernst ist, die Zionistische Organisation, zersetzt. Schon die Einberufung des Weltkongresses ist ein Schwächezeugnis für den Zionismus, das die Stellung des Zionismus untergräbt. Die Sorge um die Erhaltung der Zionistischen Organisation und die Aufstellung dieser Fordcning als erste Bedingung des Weltkongresses entspringt aus der Sorge um die Gefährdung des Zieles. Bei aller Würdigung dieser Besorgnisse, bei allem ,Verständnis für das sich darin kundgebendc Verantwortungsgefühl muß doch klar ausgesprochen werden: Die Verknüpfung der Kongreßforderung mit Bedingungen nach der Art des Wiener Beschlusses ist im Grunde nichts anderes als eine Stellungnahme gegen den Kongreß. Sie verkennt vollständig die Ausgangspunkte der Kongreßbewegung. Um die Sache deutlich zu machen, können wir ein geradezu klassisches Beispiel heranziehen, auf das in der Diskussion schon verschiedentlich hingewiesen wurde: Als Herzls Ruf zum ersten Mal die jüdische Welt erschütterte, da regten sich die schwersten Bedenken in den Kreisen der damaligen Chowewe-Zion, die befürchteten, daß durch laute zionistische Agitation nicht nur kein nennenswerter Erfolg erzielt wird, sondern auch das Bestellende gefährdet werden wird. Damm verhielten sich die Chowewe-Zion zum größten Teil ablehnend gegen den politischen Zionismus, eine lange Zeit unverstandene Erscheinung, die wir vielleicht jetzt, angesichts der zionistischen Bedenken gegen den Weltkongreß, besser verstehen werden. Heute ist die Situation nur insofern eine andere, als diesmal der Ruf nach Erweiterung der Grenzen nicht von außerhalb, sondern aus dem Zionismus selbst ertönt, j Aber gerade darum muß mit umso größerer Vorsicht und umso größerem Takt zu Werke gegangen werden.; Die Zionistische Organisation ist in noch weit höherem Maße, als es die Chibath-Zion war, ein fest umrissenes Gebilde von ganz bestimmter politischer Physiognomie, belastet mit affektiver Parteinahme für und gegen. Die politischen Verhältnisse bringen es mit sich, daß bcsonders von denjenigen außerhalb stehenden Gruppen, die selbst mehr oder weniger politisch fixiert sind, allen von der Zionistischen Organisation ausgehenden Anregungen ein gewisses Mißtrauen entgegengebracht wird. Der Gedanke des Palästinaweltkongresses beruht aber auf der Annahme, daß es Juden und jüdische Gruppen und zwar in erheblicher Anzahl gibt, die den Aufbau Palästinas heute zu fördern bereit sind aus Motiven, die sich nicht mit der zionistischen Ideologie decken. | Die zionistische Ideologie ist nicht nur etwas theoretisch ' fest Umrissenes, sondern auch etwas historisch Gej wordenes, demgegenüber würden auch die formellen Er-! klärungen, daß von nun an das Programm erweitert oder verengert werden soll, nichts ändern. Geschichte läßt sich nicht durch Nichtigkeitserklärungen beseitigen. Wenn wir aber das niclitzionistische Judentum rufen, so können wir dies nur auf Grund vollständig gleicher Voraussetzungen. Alle Vorbehalte von unserer Seite lassen Zweifel an unserer Loyalität aufkommen. Gerade weil wir mangels einer anderen Instanz scibst als die Einberufer fungieren müssen, darf nicht der mindeste Schein entstehen, als ob* wir nicht mit offenen Karlen spielten. Das einzige, was als Voraussetzung aufgestellt wird, ist das Ziel des Kongresses, die Beteiligung der Judenscliaft der ganzen Welt an dem durch die ge- , schaffenen Verhältnisse heute die jüdische Aufgabe bildenden Aufbau Palästinas, der nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes. Daß die Zionistische Organisation weiter besteht, daß sie die ihr obliegenden Aufgaben in Palästina und im jüdischen Volk weiter erfüllen muß, E” .7.11""ל LJ"..'3T׳L. »k 1־. . r T“.V.XV"'!!r׳ vühntmg bedarf. 3en Malle weiter ist eine Tatsache, die gar nicht der Ei Daß die Zionistische Organisation im sc bestehen und weiter .arbeiten wird, wenn der Weitko״grell nicht das erwartete Resultat erzielt, ist gleichfalls selbstverständlich. Aber für den Fall, daß der Wcllkongrcß gelingt, daß durch die Kougrcßbcwcguug wirklich weite’ Kreise des Judentums, die vielleicht bis heute für die Realitäten der Juden frage noch blind waren und die palästinensischen Tatsachen sowie die politische Sachlage nicht oder nur in Verzerrungen kannten, das Problem verstehen und für seine Lösung aktiviert werden, daß auf diese Weise ein starker jüdischer Pnlöstlnawillc, eine Fülle neuer Kräfte, sich in dem Palästinakongreß ein adäquates Organ schaffen, für diesen Fall dürfen wir keinerlei einschränkende Bedingungen im voraus aufstcllen und wir können es auch gar nicht, denn die so erstarkte Bewegung würde über diese Bedingungen zur Tagesordnung übergehen. Wir können auch nicht die Kompetenz des Kongresses von vornherein einschränken, etwa bestimmen, ob er die Jcwish Agency cinzusctzcn hat oder nicht usw. Wenn der Kongreß gelingt, so entspricht er vielmehr in unseren voränderten Zeitläuften durchaus dem, was Herzls Kongreß gegenüber der Chibath-Zion war. Und wir zweifeln nicht daran, daß er die Palästinaarbeit aus dem engen Rahmen hcrausheben wird, in den sic heute durch die Isolierung der Zionistischem Organisation gepreßt wird. Den Erfolg können wir nicht vorausseheru Der Weltkongreß ist ein Wagnis, aber wir müssen den Mut zu diesem Wagnis finden. Den Mut schöpfen wir aus dem Glauben, daß noch ungehobene starke Kräfte im jüdischen Volk schlummern. Wenn die Zeit sich für den Kongreß nicht reif erweist, wenn das jüdische Volk noch nicht genügend Lebensfähigkeit zeigt, dann werden wir weiter als Zionisten mit zäher Geduld unsere Arbeit tun und auf einen späteren Tag warten. Aber der Tag ist gekommen, einen großen Versuch zu machen. Oehcn wir vorbehaltlos, mit besten Hoffnungen, nur um der Saciie willen, an dia Arbeit, R. W, €>l*CZ19־ViUl General Gouraud verbleibt auf seinem Posten? Paris, 6. Dezember. (J.C. B.) Der französische Oberkommissar in Syrien, General Gouraud, ist in Paris eingetroffen. Im Zusammenhang mit den Ge. rüchtcn über seinen bevorstehenden Rücktritt erklärte Gouraud, daß ihm selbst nichts davon bekannt sei, er sei lediglich nach Frankreich gekommen zur Er. örterung der Lage in Syrien. Die Lage in Syrien, meinte Gouraud, sei befriedigend, in Mesopotamien ist das Regime König Fcisuls die Ursache großer Unzufriedenheit, in Palästina gebe die zionistische Frage den Anlaß zu erheblichen Schwierigkeiten. In Syrien ater herrscht Frieden. Er, Couraud, werde die französische Administration aufrechterhalten. Die Einheitsfront der englischen Juden Die vom ״Board of Deputier" angenommene Resolution zur Palästina Trage (s. ״J. R. Nr. 9 t) sollte, wie wir berichtet haben, noch der ״Anglo Jcwish Association“ zur Annahme vorgclc-gt werden, um eine völlige Übereinstimmung beider Korporationen zu erzielen. Am letzten Sonntag fand in London die Sitzung der A. J. A. statt, bei der der Vorsitzende, d’Awigdor Qoldsmid, die Mitteilung machte, die Textänderung der Rcsolution könne nicht mehr durchgeführt werden, da die Resolution bereits in ihrem ursprünglichen Text den Behörden übermittelt sei. Da cs sich jedoch nur um eine geringe Und bedeutungslose textliche Abweichung handelt, glaubt der Vorsitzende, daß trotz diesem Zwischenfall die Einheitsfront aufrecht erhalten wurde. ״Jcwish Chronicle“ allerdings erklärt, daß die Angelegenheit und die vorschnelle Abscudung, der Resolution an die Behörden, was gar nicht Sadic der A. J. A., sondern des Joint Foreign-Committee sei, dringend der Aufklärung bedürfe. Legalisierung des Mandalsr&abs In Litauen Kowno. 6. Dezember. (J.C.B.) Der litauische Sejm verhandelte den Bericht der Mandatskommiss Ion betreffend die Annullierung der Mandate der nationalen Minderheiten durch die Hauptwahlkoinmisslon. Die Sejmmchrheit stimmte dem ■Vorschlag der Mandatskommissio n wegen der Einschränkung der Vcrtretcrschaft der nationalen Minderheiten zu. Die Sejmmchrheit bewirkte durch ihren Beschluß, daß auch die als gewählt anerkannten Vertreter der nationalen Minderheiten nunmehr definitiv dem Sejm ferttblelbcit werden. 1 Die Pogromwclie In Snntlnien Nadt den von uns bereits berichteten antisemitischen Kundgebungen und Ausschreitungen der Studentenschaft In Klausenbarg und Bukarest zog am vorigen Freitag, wie die ״Voss. Ztg." meldet, in J a s s y, einer Stadt mit überwiegend jüdischer Bevölkerung, nach einer studentischen Versammlung eine 2000 Pcrsorvcn zahlende Volksmenge vor die Blätter ״Opmia“ und ״Lumca“ und zertrümmerte die Redaktionen una Druckereien vollständig. Der Schaden beläuft sich auf Millionen. Sämt* liehe jüdischen Geschäfte sind geschlossen, Nachmittags kam es zu neuen Unruhen und Zusatr• •״uitöfkn, bei denen viele Personen verletzt wurden. Eine jüdische Zeitung In Japan. In Yokohama beginnt demnächst eine jüdische Monatsschrift unter dem Titel ״univcrsal Review“ unter der Redaktion Nathanaons zu erscheinen. U.C.B.) Presscschau Die palästinensische Presse beschäftigt sich lebhaft mit der Frage der palästinensischen Geineindeorgaoi. sation, in der bekanntlich dadurch Schwierigkeiten ent. standen sind, daß die englische Regierung das vom Waad Lcumi vorgeschingcne und von der palästinensischen Regie, rimg befürwortete Statut nicht bestätigt hat. Das Kolonial, intrsistcrium hat bekanntlich die Autonomie der Gemeinden in entscheidenden [,unkten eingeschränkt, insbesondere bezüglich des Bestcucrungsrcchtcs. In ״Haarcz“ nimmt nun der neue Redakteur, Dr. Giückson, gegen den Waad Lcumi Stellung dem er vorwirft, daß er seiner eigentlichen Aufgabe, nämlich der politischen Vertretung der palästinensischen Judenschaft sich nicht gewachsen gezeigt hat. Statt alle seine Kräfte auf die Durchsetzung des Autonomie-Statuts zu konzentrieren haben der Vorsitzende und der Sekretär des Waad Lcumi Europarcisen gemacht und bei Hilfsorganisationen Qciduntcr- Stützungen erbeten, um praktische Aufgaben lösen zu können, die nicht Sache des Waad Lcumi sind und für die sogar be! rcits andere Institutionen arbeiten, z. B, die Zionistische Organisation (Einwandererfürsorge), die Arteiterorganisation (Arbeitsvermittlung) tmv. Auf diese Vorwürfe antwortet in einer der folgenden Nummern der Sekretär des Waad Leumi, S. Tachcrnowitz, der den Waad Lcumi gegen den Vorwurf verteidigt, nicht genügend für die Gcmcindcautonomie getan zu haben und es als eine der wichtigsten Aufgaben der Vertretung der palästinensischen Judenschaft bezeichnet, den brennenden Gegenwartsfragen ihre Aufmerksamkeit zu zu wenden. Die Regenzeit bedroht das Land mit Arbeitslosigkeit, und es müssen Notstandsarbertcn in Angriff genommen werden, für di« der Waad Lcumi bei Hilfsorganisationen Gelder aufgebracht hat, die bisher zwar für konstruktive Arbeit in Rußland, Polen usw. Geld gaben, nicht aber für konstruktive Arbeit in Palästina, abenso wie die Emigrationsorganisationen gerade die palästinensische Immigration bisher nicht unterstützt haben, Wenn es der Delegation des Waad Leumi gelungen ist, für diese palästinensischen Fragen Interesse zu finden, so werde der Waad Leumi diese seine Fürsorge für die wirklichen Lebensfragen des Volkes vor seinen Wählern rechtfertigen. An einer anderen Stellt benützt Dr. Giückson die Ankunft Dr. Welzmantis, um der Londoner Exekutive den Vorwurf zu machen, daß sie weder die Führung der wirtschaftlichen Angelegenheiten zulänglich besorge, nodt auch in der wichtigsten politischen Frage des jischuws, nämlich der Bestätigung des Autonomiestatuts der Gemeinden, mit genügendem Nachdruck tätig war, während sonst doch gerade auf politischem Gebiet ihre Leis tungen voll anerkannt werden müssen. Giückson gibt der Ansicht Ausdruck, daß in Zukunft das politische Zentrum nach Jerusalem verlegt werden müsse, da die wichtigsten politischen Fragen heute unser Verhältnis zur palästinensischen Regierung und zu den Arabern betreffen. Schließlich appelfiert Giückson an Dr. Wcizmann, den demokratischen Charaktcr der Bewegung wWerherzusteller», Allerdings seien Gründe für die Annahme vorhanden, daß der Leitung an der Unterstützung der von ״Haarez" politisch vertretenen dem» kratischen Kreise nicht viel gelegen ist. Diese Worte spielen offenbar auf die Verstimmmimg an, die in liberalen Kreisen durch das Engagement Bcn-Awls als Wcizmanns Sekretär in Palästina entstanden ist. Ein anderer Leitartikel des ״Haaret." beschäftigt sich mit der Situation in der palästinensischen Arbeiterschaft, insbesondere in Anbetracht der herannahenden all gerne!• nen Arbeiterkonferenz. Die allgemeine Arbeiterkonferenz wird einen Rückblick auf die Leistungen der all• gemeinen Arbeiterorganisation (Histadruth Klalit) seit ihrer Gründung In Haifa zu Chanukkah 55S1 geben. Sic ist ein gewaltiger Faktor des Wirtschaftslebens geworden, und ihr ״Amt für Ocffentliche Arbeiten“ ist heute schon der größte Unternehmer des Landes auf dem Gebiete des Bauwesens. Nichtsdestoweniger aber bestellen neben dieser gewerkschaftliehen Organisation die politischen Organisationen der Arbclterschaft gesondert weiter, und auch ln Zukunft hält es der Verfasser des Artikels für nützlich, daß diese Sonderung der politischen Organisation aufrcchterhnlten bleibt, da nur so sich ein fruchtbares Spiel der Gegensätze der Weltschauungen erwarten läßt. Mosche Smilanskf beklagt h» ״Haarez" die im Lande herrschende Unsicherheit, die er auf die Unzulänglichkeit der Polizei zuriiekführt, Die palästinensische Polizei dient nicht in erster Reihe der öffentlichen Ordnung, sondern sie Ist politisch eingestellt und parteiisch, sie hütet sich, das Mißfallen der Großen des muselmanisch-christlichen Klubs zu erregen. Da ferner die Bezahlung zu gering ist, sind alle besseren Elemente ausgesclileden und nur die von Korruption lebenden geblieben. Ein weiterer Mißstand Ist die durch die Autonomie Transjordaniens gegebene Möglichkeit, daß jeder Verbrecher, Mörder und Räuber sich schnell jenseits des Jordans b Sicherheit bringt Der Verfasser fordert Ent- Politisierung der Polizei als entscheidende Maßregel zur Her- Stellung geordneter Ztcstände. Bevorstehende Eröffnung des Museums In Palästina Jerusalem. (J. C. B.) In den nächsten Tagen wird durch eine Verlautbarung der Regierung die Eröffnung des palästinensischen National muse ums bekanntgegeben. Das Museum wird unter dem Protektorat des Oberkommissärs von Palästina, Sir Herbert Samuel, des ״Vaters der jüdischen Kolonisation", Baron Edmund Rot- *child, sowie des Vorsitzenden, der zionistischen Exekutive I In Palästina, M. M. Ussischkin,' stehen. Das Museum wird | von. einem Komitee verwaltet werden, welches sich aus zwei Mitgliedern der palästinensischen Regierung, zwei Mitgliedern der zionistischen Exekutive in Palästina, sowie zwei Mitgliedern des ״Waad Leumi" zusammcimtzt. Ständiges Mitglied der Kommission wird auch der Direktor der Jcrusalemer Kunstschule ״Bazald“ Prof. Boris Schatz, sein.; . ׳, 7. . .. . , - » ׳׳ ןי &iUl r ־*% r* מילוי ך״*?.•*■״"י *‘■«/ץ־יר*/ ן' 1 jjיfTs ץ", U ר-Ws &■»'.. i« Mil 8 & ץ־־׳ן \־״f' t o p ך r 1 kai GUI fteti

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