Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 95 (1.12.1922)
- Date
- 1922-12-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite ©24 \ JUEDISCHE RU.NDSC HAU Kr, 8! Kr. 21, .1K1 ij — rl .CJ |ן**’*ן *י*"/ *■* »■״ 4, ■ *ו., V ■ j 4 «.*»ä » m 1] מר׳ו tUbmlJ er letzte Zionistenkongreß in Karlsbad hat die Verlegung unseres Hauptbüros nach_Erez Israel bek schlossen. Dieser Beschluß ist nunmehr durchgeführt worden, die Arbeit des Jüdischen National• __ fonds bleibt von jetzt ab in der Hauptstadt unseres Landes, in Jerusalem, konzentriert. Die V*erlegung bedeutet einen Markstein in der Geschichte unserer Organisation und unserer Arbeit. Zum ersten Male ergeht von dieser geweihten Stätte unser Ruf an Euch, Ihr Helfer und Mitarbeiter im Dienste der populärsten Schöpfung des jüdischen Volks: Spannt alle Eure Krafta an für die wichtigste Arbeit, die: Geulath admath Jisracl, die Befreiung des jüdischem Bodens durch jüdische Arbeit I Bedenket, daß nach vierzigjähriger mühevoller kolonisatorischer Arbeit nicht mehr als etwa 3Y0 des palästinensischen Bodens wieder in jüdischen Händen sind. Diese Ziffer zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, daß bis jetzt noch sehr wenig im Lande getan ist, um uns eine gesicherte Position, zu ver־ schaffen. Keine politische Deklaration, keine noch so starke Einwanderung bringt uns unserem Ziele, dem Aufbau unseres Landes, näher, solange sich nicht ein wesentlicher Teil des Bodens in unserem, in jüdischem Besitze befindet. Umfassende großzügigste Bodenkäufo sind daher ciao Lcbcncirago für die weitere Entwicklung eines jüdischen Palästina. Es gibt Großgrundbesitzer genug, welche Ländereien zum Kauf anbicten, an uns selbst liegt es, die Möglichkeiten solcher Angebote attcmmütr.ca. Noch können wir den Boden zu verhältnismäßig niedrigen Preisen erwerben, aber wir dürfen nicht einen Augenblick länger zögern! schon kündigt die Regierung des Landes die Gründung einer Agrarbank an, die nicht nur den arbeitenden Fellachen sondern auch den Großgrundbesitzern ihre Schuldenlast erleichtern soll, und dann werden wesentlich höhere Bodenpreise verlangt und auch bezahlt werden müssen. Was aber müssen wir, was muß jeder einzelne von uns dazu beitragen, daß der Jüdische Nationa ־ fonds entsprechend dem vielverheißenden Anfang des Vorjahres eine wirklich fh’0Fcügf.gc Bodenpolitik durchführen kann? Hierauf darf cs nur eine Antwort geben: Alls unsere KrikÜo müssen auf das eine Ziel gerichtet sein, unsere Einnahmen sofort tun ein Vielfaches der bisherigen Summen zu vermehren. Gerade der Nationalfonds findet bei allen Richtungen des Judentums, auch den nichtzionistischen, wärmste Anerkennung, weil er als einziges Ziel die Geulath admath Jisracl, die Erlösung des Bodens durch jüdische Arbeit, erstrebt. Immer wieder nur müssen den Juden aller Länder tlio Leistungen des Keren Kajemeth Lejisrael zum Bewußtsein gebracht werden. Werdet nicht müde, auf die Ländereien hinzuweisen, die. der Keren Kajemeth Lejisrael im Emek Jesrecl, in Galiläa und Jehuda käuflich erworben hat, auf die städtischen Terrains, die er in Jerusalem, Jaffa und Haifa besitzt, und allein das schon wird genügen, um sic immer wieder aufs neue für unser Werk zu begeistern. Ruft ihnen immer und immer wieder ins Gedächtnis, was der Keren Kajemeth Lejisrael trotz bisher ganz unzulänglicher Mittel darüber hinaus noch geleistet Deutsch-Völkische Sfudcntcnkrawaile in Wien Wien, 27. November. Die Vorgänge an der PragCr Deutschen Universität haben in Wien ein Echo gefunden. An der Wiener Universität und den übrigen Hochschulen hielten die deutsch •völkische» Murer Versammlungen ab Ua(j beschlösse», von den Rektoren die Zusicherung zu verlangen, daß keinjude Rektoroder Dekan werden und dafi sowohl unter den Vortragenden als auch unter der Hörerschaft höchstens 10״;״ Jude 11 sein dürften. An der I loch sehe'*, für Welthandel, deren 1 k>:!1vd1:!!Charakter übrigen» zweifelhaft ist, erzwangen die antisemitischen Studenten, unterstützt von «lenen der Hochschule für Bodenkultur, d!e Einstellung der Vorlesungen. Am morgigen Tage so'Jcn an allen Wicnet Hochschule» die Vorlesungen zum Zelcltcn der Sympathie tu; die Prager deutsch-nationale Studentenschaft ausfatien, je r* jtidc. ״eiche ergreif «hieb• Wien, Nov. (Frkft Ztg.) Nachdem schon gestern hat: Er hat malariaverseuchte Landstriche ausgetrocknet, Straßen angelegt, Wälder gepflanzt, Ödland in fruchtbare Gärten verwandelt und Ländereien, die seit der Urväter Zeiten brach lagen in blühendste Siedlungen verwandelt. Solcher zielbewußten Leistung, die unter der Leitung des Jüdischen Nationalfonds ausschließlich von jüdischer Hände Arbeit vollbracht wurde, werden selbst Gleichgültige, ja sogar unsere Gegner aus voller Überzeugung zustimmen. Umso schmerzlicher muß cs uns und alle unsere Freunde, denen der Aufbau Palästinas am Herzen Hegt, berühren, daß unsere Einnahmen in den beiden letzten Jahren nicht nur nicht gestiegen, sondern erheblich zurückgegangen sind. Diese Einbuße muß unbedingt wieder wettgemacht werden, unablässig und unermüdlich müßt ihr jeden einzelnen Juden an unser großes Werk mahnen, und immer und immer wieder die stärkste finanzielle Unterstützung von ihm verlangen. Alle Gelegenheiten müssen ausgenützt werden, alle Sammelmittel, die allgemeinen Spenden, die Baumspende, das Goldene Buch und andere, ebenso die nationalen Feiern, die Massenversammlungen, di© Tage der Trauer und. der Freude, an denen der Jude gern reiche Spenden gibt. Der Keren Kajemeth Lejisrael ist die erste zionistische Institution, die ihre Verwaltung aus dem Galuth nach Erez Israel verlegt hat, die anderen Organisationen erwarten mit Spannung das Ergebnis dieses bedeutungsvollen Beispieles, weil sich entscheiden soll, ob das Land wirklich schon imstande ist, das Zentrum unserer Arbeit auch für die entferntesten Länder der Zerstreuung zu bilden. Ein neuer lebendiger Strom muß von diesem Zentrum aus zu allen Stätten unserer Arbeit fließen, und wenn die Übersiedlung wirklich eine gute Entwicklung unserer Einnahmen und damit unserer praktischen Arbeit im Gefolge hat, dann wird der Jüdische Nationalfonds auch in dem Sinne vorbildlich gewirkt haben, daß er als erster die unmittelbare Verknüpfung jedes einzelnen unserer Mitarbeiter mit Erez Israel hergcstellt hat. Darum, Brüder, werdet Euch der Pflicht bewußt, die in dieser schweren Stunde auf uns — auf Euch ruht! Jeder einzelne von Euch trägt die Verantwortung für das Gelingen unserer Arbeit! Mit Eurer, nur mit Eurer Hilfe werden wir den Erwartungen, die das jüdische Volk auf seinenVolksschatz setzt, gerecht werden. gemeldet worden Ist, daß die Hochschule für Welthandel und die Modisch rite für Bodenkultur Infolge von Zusammenstößen zwischen dcuLschnationalcn und jüdischen Studenten g{. schlossen worden waren, wurde heute auch der Unterricht an affen ' übrigen Wiener Hochschulen ein. gestellt. Für heute handelt es sich dabei, wie erkürt wird, um einen Solidaritätsstreik dcutschnationalcr Studenten für die Kollegen der genannten Hochschulen. Es wird jedoch beabsichtigt, fiir morgen die Wiederauinahme des Unterrichts zu hintertreiben oder wenigstens die willigen Studenten am Zutritt zu den Hochschulen zu verhindern. Für den Augenblick empfiehlt cs sich wohl, die weitere Entwicklung abzuwartee, bevor man ein Urteil darüber abgibt, ob es sich um ein; vorzugsweise auf jugendliche Radaulust oder Sehwänning des Unterrichts gerichtete Bewegung handelt, die kein״ weiteren Folgen haben dürfte, oder ob man cs mit einer vor• bedachten antisemitischen Hetze zu tun hat, zu der sich die deutschnationalc Jugend allerdings durch die auffällige Be. Innung des ״deutschen und christlichen" Standpunktes in der vorgestrigen Rede des Bundeskanzler« einigermaßen er• muntert fühlen kann. Vor der Universität und am anatomische» Institut kam es heute wiederholt zu Prügeleien. (An dem antisemitischen Charakter der Bewegung Ist nicht zu zweifeln, ' Red. d. ״J. R.'־) Annullierung der Wahlen In Wolhynien und Nowogrodek Warschau. (J. C, B.) Eine zur Untersuchung des V/ahlrcsultats eingesetzte spezielle Kommission hat die Wahlen in den Woywodschaftcn Wolhynien und Nowogrodek als ungültig erklärt. Wie bekannt, fielen in Wolhynien alle 16 Mandate nml in Nowogrodek die Mehrheit der Mandate den Kandidaten des Mindcrhcitsblocks zu. Die Annullierung dieser Mandate hat in den Kreisen der nationalen Minderheiten starke Eiitrmtu״,״ hervorgerufen. Jerusalem, Tischri 5683. Das Direktorium in Erez Jisrael Vorsitzender: M. Ussischkin. S. A. van Vriesland. Agr. I. Wilkansky. Das Hauptbüro Vorsitzender: Agr. J. Etting er. Dr. A. Granovsky. Dr. E. Zweig. Die Pogrombanditen (J.P. Z.) Wie dem New Yorker Büro des ״Idgcskom" aus Rußland telegraphisch gemeldet wird, ist soeben in Hornel der Prozeß gegen die Banditen, die unter Führung von Sawinkow und Balachowitsch Judenpogromc ver• anstaltet haben, zu Ende geführt worden. Auf der Anklage• bank saßen 32 Mann. Es habe sich erwiesen, daß die י© Banden von der polnischen Regierung unterstützt (? R. d. ״J. R,״) wurden. Während des Winters pflegten sie sien in Polen aufzuhalten, um dann im Sommer wieder in die Polessic-Wälder zurückzukehren, von wo aus sie Ihre Mord• und Piimdcningszüge in die jüdischen Städtchen zu unternehmen pflegten. 8 Pogromführer sind von dem revo lutionären Krcistribimal zum Tode und 17 zu Gefängnis• strafen von 1—10 Jahren verurteilt worden. (J. P. Z.) Moskau. Der Sowjetregierung ist es ge• lungen, drei berüchtigte Pogromisten, die ukrainisehen Atamane Gupahi, Kampanletz und Schwaterow, zu verhaften, gerade als sie in einem Walde bei Zwenigorodka einen Banditcnübcrfall planten. Sic werden von der ״Tseheka" in Charkow abgcurteilt werden. Das Ende der ״J.T. 0.“ London. (J.C. B.) Wie ״Jewish Chronic'e“ meldet, wurde äuf der kUtc» Sitzung der J. T. O. (Jüdische territoriale Organisation) in London die Liquidation der Organ!• ation beschlossen. Zweck der Sitzung war zunächst, die Beziehungen zwischen J. T. O. und der Zionistischen Organisation zu fixieren. Dr. Eder gab eine Uebcrsicht über die Tätigkeit der Zionistischen Organisation ln Palästina und kam zum Schlüsse, daß von! Starul• punkt der Schaffung eines jüdisch-nationalen Heims sidi in Palästina glänzende Perspektiven eröffnen. Luden Wolff protestierte gegen die Forderung, daß sidt J. T. O, auf die Arbeit in Palästina beschränken soll und erklärte, in Osteuropa befinden sich gegenwärtig 250000 jüdisdic Flüchtlinge in furchtbarer Not, wogegen Palästina jährlich nur 8—10 000 Menschen atifnchmcn und also das Problem nicht lösen kann. Zum Schlüsse wurde mit allen gegen die Stimme Lucien Wolffs die folgende Resolution angenommen: ״Der Rat der J.T.O. beschließt: Im Hinblick auf die Tätigkeit der Zionistischen Organisation kann die selbständige Arbeit der J. T. O derzeit ruhen. Der Präsident der Gesellschaft svird bevollmächtigt, jeden territorialen Vorschlag, der in Zukunft gentadit werden wird, zu prüfen und, wenn nötig, den Rat einzuberufen.״ Bemerkenswert ist, daß sidi Lucien ׳Wolff nicht etwa gegen die Resolution an sidi, sondern nur gegen die Worte ״im Hinblick auf die Tätigkeit der Zionistische» Organisation״ ausgesprochen hat Vor Schluß der Sitzung machte J, Zangwill die Mitteilung, daß er soeben von F. Rothenberg (Chicago) ein Telegramm erhalten hat, laut welchem der Präsident der Re• publik Mexiko, Obregon, einen neuen Vorschlag über die Bedingungen einer jüdischen Kolonisation. Sn Mexiko gemacht hat, der sich auf 5 Millioncri acres in der Gegend von Chichuachua bezieht. Mesopotamien Im Unterhaus. Die Unabhängigen- Liberalen brachten im Unterhaus eine Resolution ein und bedauerten, daß keine Aendenaag wegen der Amgaben in Mesopotamien mrtpeteilt wurde. Die Tätigkeit des ,,American Jewish Committee" Die Zahl der Juden Vor kurzem wurde ln New York die 16. Jahreskonferenz des ״Ammknnisdi-jüdischen Gomitecs" abgel lalten, das sidi bekanntlich aus den einflußreichsten jüdischen öffentlichen Persönlichkcilcn zusammensetzt. In der Eröffnungsrede betonte Herr Loiri* Marshall, obwohl der Antisemitismus in A m e r He 1» in den Hinter- ״rund gedrängt worden ist, die Juden dennoch auf der Wacht sielten müssen. Die Verminderung der jüdischen Einwanderung i:v Amerika begründete Marsliall mit der Verbesserung der jüdliehen Lage in Europa und betonte besonder^ daß nach der Einführung der neuen ökonomischen Politik In Rußland auch die Lage der dortigen Juden besser geworden ist. Mit Bezug auf Palästina konstatierte Marshall, daß das Land in ständiger Entwicklung begriffen ist und daß dort verschiedcnc Verbesserungen in der Aufbauarbeit ein geführt werden. Am Schluß seiner Rede gab Louis Marshall bekannt, dafl laut den neuen statistischen Ziffern 15 393 815 Juden in der ganzen Welt leben, unter ihnen 3 330000 in Amerika, 3 716030 in Polen, 2 375 000 in der Ukraine, 930000 ln Rumänien, der Rest verteilt sich auf die übrige» Länder der Welt. (J. C. B.) Dtr Feldzug gegen die nationalen Mindciheltcn in Litautn Kowno, 27, November, (J.C. B.) In der lebten Sitzung des litauischen Sejm wurde von der rechte» Seite ein /Vorschlag ein,gebrach{, daß in' den S c. j m k o m m 15 s 10 n cu nur solche Fraktionen vertreten rein können, clia mindestens acht Mitglieder zählen. Auf diese Weise würfe keine Prak Henkerstat polnischer Gymnasiasten an einem jüdischen Kollegen Wilna, (J.C. B.) Die Wilnacr Tageszeitung ״Unser Tog״ berichtet aus der Stadt Lida im Wilnacr Gebiet über einen Bcstinlitälsakt einer ganzen polnischen Schülcrklasse an ihrem einzigen jüdischen Klassenkol'.egcn. An einem T.r־e Ende Oktober haben sich die Schüler der dritten Klasse des Staatsgymnasiums in Lida unter dem frischen Eindruck einer Geschichtlich tioit des als extremen Antisemiten bekannten Lehrers Winzusch, die sich zu einer antijüdischen Hetzrede gestaltet hatte, nach Beendigung der Lektion über den ein• zigen jüdischen Schüler in dieser Klasse, Aschikowski, geworfen und ihn an einer Schnur aufgehängt. Nachdem dies geschehen verließen die jungen Henker fluchtartig das Klassenzimmer. Zum Glück betrat nicht lange darauf ein Gymnasiast aus einer heberen Klasse das Zimmer und befreite aas Opfer aus der Schlinge, Es dauerte lange, bis man Aschikowski ins Bewußtsein zurückbringrn konnte. Er mußte darauf noch eine Woche lang, schwer krank, das Bett hüten. Auf Grund dieses Beslialitiitsaktes wurden zwei Oym• nisiasten der dritten Klasse, welche als die Anreger der Henkertat ermittelt wurden, aus dem Oymnasiuin aus• geschlossen. In der Stadt selbst erfuhr man erst spät von dieser Tat, da Aschikowski selbst, aus Furcht, daß ihm der Besuch der Schule unmöglich gemacht werden wird, nichts über das Attentat auf ihn verlauten ließ. Fraktion, 'sowie d:2 linke Arbeite schärfste:׳ Form fegen dieses nr.H der nationalen Mlmfcrh eiten und t; kam zu stürmischen Szenen, wob *fmktina profitierten in Attentat auf die Rechte c klclucrcii Parteien. Es ein Arkc'tcrdcmitierter von Mitgliedern der Rechten (ibcrfallcn und mißhandelt wurde, Die Sitzung mußte unterbrochen werden. wir < und Medizinische lülfsarbdt für die rassischen Juden Berlin. (f. C. B.) Aus Anlaß der bevorstehenden Ab• reise des Dr. M. M, Gran nach Rußland, der dort die Leitung der 11 y g i e n i 8 ch -!11 c d i z i 11 i s c h c 11 Hi Hs• tätigkeit unter der jüdischen Bevölkerung übernehmen soll, veranstaltete die Gesellschaft ״Oze'* ihm zu Ehren am bl. November ein Bankett, an welchem sich zahlreich« Ver• treter der jüdischen gesellschaftlichen Kreise Berlins beteilig* haben. In seiner Dankrede wies Dr. M. M, Gran darauf hin, daß die medizinisch-hygienische Ililfsarbcit für die jüdisch« Bevölkerung eine eminent nationale Funktion bedeutet, An• fangs sei man sowohl von reellIs wie von links ge£c,j diese ״nationale Medizin״ aufgetreten, doch das Leben hat für dasselbe gesprochen. Als Objekt dieser ״nationalen Medizin“ muß das gesamte Ostjudentum dienen: im gegenwiirlbrcn Moment ist besonders das russische Judentum von ihr abhängig. exist die 1 im ä Begr risch Phar artui sehr den t verk wie gern so I Galt 101K gefü jfitli; türli Lieh beru Die Ver Juch Leif ehe! Ver St-1 b' ge;: gen in ein: zeit Stil! inv; die die Ni. ubt *cl! VC! - Sb.