Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 89 (10.11.1922)
- Date
- 1922-11-10
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 502 TUE!) 18 CH ש RUND 8 CH AU jüdische Tendenzen mitspreebßn, so ergibt sich doch ein ganz anderes Bild als in der pazifistischen Literatur Deutschlands, weil neben französischen Juden weit mehr ganz autochihone ebenso scharf oder schärfer mit den offiziellen Gericht gehen. Es ist aber der französische fude weder als Chauvinist noch als Mann der Linken au!., dem Ganzen der französischen Gesellschaft so leicht herauszulösen als der deutsche .Jude, der über «inen gewissen poütischen Längengrad hinaus rechts kaum zu finden ist. (״Sclbstwehr".) Franzosen Politikern» ins Deutschland Scliulaufklärung über die Jadenfrage Das Thüringische Ministerium erließ an die Lehrer und Schüler eine Erklärung zur Judenfrage, in welcher gesagt wird, die Gegner der Juden hätten nichts Greifbares gegen die Juden vorzubringen und rühren nur trübe Instinkte auf. Der Rasse begriff könne für den Staat nicht gelten, Rasse sei Privatsachc. Die Juden hätten den deutschen Nationalrcichtum vermehrt. Die Jugend wird aufgefordert, in ihrer Mitte nicht ״jene feigen und schmutzigen antisemitisehen Personen“ zu dulden, die gerade bei den schlechtesten Elementen eine Rolle spielen. (Die ״Deutsche Zeitung“ ist über diesen Regicrungseriaß sehr entrüstet, sie sicht die Aufgaben der Schulerziehung in anderer Richtung.) Ein jüdischer Lehrer verhungert Der Verein israelitischer Lehrer in der Provinz Poananem ■veröffentlicht für sein Mitglied, den Greifswaldcr Lehrer Goczevski, der ״nach schwerem körperlichen Leiden und tiefer Seclcnnot“ gestorben ist, einen Nachruf, in dem cs heißt: ״Ihm ist jetzt wohl, denn ein Beamtenelend, wie es tragischer nicht sein konnte, hat 9cinen Abschluß gefunden.“ Die Gemeinde Greifswald zahlte das klägliche Monatsgehalt von 500 M. Die Erhöhung wurde abgefeimt mit der Drohung, daß alle Mitglieder aus der Gemeinde austreten, falls eine Erböluing der Gemeindebeiträge gefordert würde, und erst das Einschreiten des Regierungspräsidenten zwang die Gemeinde zur Erhöhung von 1000 M. monatlich. Der Verewigte ist •an Ent• kräfmivg verschieden. Es handelt sich um die jüdische Gemeinde Greifswald, bei der der Verstorbene als jüdischer Lehrer und vermutlich zugleich als Kultusbcamter angestellt war. Der Fall wirft ein schreckliches Lieht auf die in letzter Zeit immer wieder betonte unerträgliche Notlage der jüdischen Lehrerschaff, auf die auch in der letzten Zeit der De'.cgicrtcrtag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hingewiesen hat. Die Situation in kleinen Gemeinden, wo ein starker Antise;r.i,is:nus herrscht, und wo im übrigen für jeden Angehörigen der Gemeinde jetzt der Austritt so überaus leicht gemacht wird, sind natürlich tief traurige. Das hindert jedoch nicht, daß ein Gehalt von 500 M. einen so empörenden Zustand darstcllt, daß er durch alle Notlage nicht entschuldigt werden kann. Es wäre dringend zu wünschen, daß wenigstens der Verband preußischer Gemeinden bald seine Tätigkeit aufnehmen kann, um derartigen leistungsschwachen Gemeinden und damit ihren Beamten helfen zu können. Vertrauensleute 7׳ An die zionistische־^'!״ *;;כי ז0!.־ ca 1. S c h e k e l s a m m 1 u n g 5683. Den Ortsgruppen und Schekel!<ommir,r,aren werden neue Schckclblocks für die Schein Isßmmlimg 5683 in der nächsten Zeit zugcstcllt werden. Für die Sammlung dürfen nur die von der zionistischen Exekutive neu Iierausgcgcbenen Schckclblocks Verwendung finden. Die Schckciko in - m i s s a re werden hierdurch dringendst aufgefordert, alle noch in ihrem Besitz befindliehen Schckclblocks unverzüglich an uns Niedriger hängen Ein Freund unseres Blattes macht uns auf folgende Stelle aus dem Buche ״Die Gemei(Wirtschaft“ von Ludwig Mises (Jena 1922) aufmerksam: ,,Tote Religionen sind heute Islam und Judentum. Sie bieten ihren Anhängern nichts mehr als Ritualregehi, Beten und Fasten, bestimmte Speisen zu meiden, die Voriiaut zu beschneiden. Solche und viele andere Vorschriften wissen sie zu machen. Das ist aber auch alles. Dem Geiste bieten, sie nichts. Sic and durchaus entgeistigt; alles, was sic lehren und verkünden, ist Rechtsform und äußere Vorschrift. Sic sperren den Bekenner in einen Käfig von traditionellen Bräuchen und Lcbcnsrcgcln ein, 111 dem er oft kaum Luft zum Atmen findet, doch seinem inneren Drange geben sie keine Beiriediguug. Sic unterdrücken die Seele, doch sic erheben und reiten sie nicht. Seit vielen Jahrhunderten hat es im Islam, seit bald zwei Jahrtausenden im Judentum keine religiöse Bcv.׳egung gegeben. Ke Religion der Juden ist heute noch dieselbe wie in den Tagen, da der Talmud entstand, die des Islam noch dieselbe wie in den Tagen der arabischen Eroberungen. Ihre Literatur, ihre Schulweisheit wicdcrho'cn unaufhörlich dasselbe und dringen nicht über den Kreis der Theologen hinaus. Vergebens sucht man bei ihnen nach Männern und Bewegütigen, wie sic das abendländische Christentum in jedem Jahrhundert hervorgebracht hat. Das, was sie allein zum,«- meuhält, ist die Ablehnung des Fremden und Andersartigen, sind Tradition und Konservatismus. Nur im Haß gegen das Fremde leben sic noch, raffen sic sich immer wieder zu großen Taten auf. Alle Sckten-bildung, ja alte neuen Lehren, die bei iiinen aufkomnten, sind nichts als Formen dieses Kampfes gegen das Fremde, gegen das Neue, gegen die Ungläubigen. Auf das geistige Leben des einzelnen, soweit sich unter dem dumpfen Drucke des Traditionallsmus ein so'.dics überhaupt entfalten kann, hat die Religion keinen Einfluß . . Wenn ein antisemitischer Feuilte'tonist so etwas schreibt, kann man darüber stillschweigend hinweggchc.1, denn man kann nicht jede an'isemitische'־ Tölpelei annageln. Hier aber ist ein wissenschaftliches Werk, das alle möglichen Probleme zu losen unternimmt; der Autor zeigt auf verschiedensten Gebieten eine beachtliche Belesenheit; und dennoch hat er die Kühnheit, über Judentum ohne den geringsten Anflug von Sachkenntnis Urteile liinzuschreibcn, die sich wohl ein Mann von wissenschaftlichem Verantwortungsgefühl erst nach eingehendem Studium der Materie erlauben dürfte. Daß Herr Mises die jüdischen religiösen Bewegungen der letzten zweitausend Jahre nicht kennt, ist in diesem Fall selbst dann keine Entschuldigung, wenn er, was wir fastannehmen möchten, selbst Jude sein sollte. Es sei uns erlaubt, aus diesem Zitat auf die Gründlichkeit des ganzen 500 Seiten dicken Buches zu schließen. Derartiges Literatentum verdient niedriger gehängt zu werden. Ablieferung verpflichtet pu M Schekel Auswe (Nachtrag zu der in Nr. 78 1922 Die Minoritltsrechte im Meraclisnd Paris. (J.C.B.) Die memelländische Deputation, die heute von dem Botschafterrat empfangen werden soll, ist hier bereits cingctroffcn. Der jüdischcrscits an der Deputation teilnehmende Mcmeler Großkaufmann A. K atz in erklärte, daß seine Teilnahme in erster Linie dem Problem der Sic herung der Minoritätenrechte gilt. Es wird hier angenommen, daß sehr bald nach dem Empfang der Deutation die Entscheidung über das endgültige $:11icksal des emelgebietes fallen wird, .; , abzuliefern, da wir selbst zur an die zionistische Exekutive sind. 2. Landesbeiträge. Wir weisen hierdurch nochmals ausdrücklich darauf hin, daß die Landesbeiträge vom Kasseler Dclcgicrtcning infolge der cingctrctcncn Geldentwertung erhöht worden sind. Der Landesbeitrag beträgt jetzt für die Vollmitglieder der Ortsgruppe 150 M. pro Jahr, für die Mitglieder der Föderationen 50 M. und für Ehefrauen und Jugendliche 30 M. Wir fordern hierdurch alle Ortsgruppen dringendst dazu auf, die Landesbeiträge für das zweite Halbjahr 1922 mit 75 M. für V011 - mitglicdcr, 23 M. für Mitglieder von Föderationen und 15 M. für Ehefrauen und Jugendliehe schleunigst an uns abzutühren. Die Z. V. f. D. ist nur arbeitsfähig, wenn ihr alle ihr zustchcndcn finanziellen Mittel regelmäßig zugeführt werden. 3. Aktionskalender der Z.V. f. D. Die nächste Veröffentlichung ist für Freitag, den 17. November 102Z. in Aussicht genommen. Wir bitten alle Ortsgruppen und Vertrauensleute dringendst darum, uns über alle Veranstaltungen in ihren Gruppen, die in der ersten Veröffentlichung noch nicht enthalten waren, umgehend zu informieren, damit der Aktions• kalcnder eine genaue Uebersicht über die Tätigkeit der Gruppen ergibt. Zionistische Vereinigung für Deutaehland Berlin W, 15, Sächsische Str, 8 Postscheckkonto: Berlin 8091. Mitteilungen des Wirtschaftsausschusses für Paiüslina Bei der Konstituierung des Wirtschaftsausschusses für Palästina wurde Herr Heinrich Margulics zum Vorsitzenden, Herr Alfred Jarislowski zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Ausschuß hat folgende Herren kooptiert: Dr. A. Platz, Willy David, R.-A. Köllen scher, Georg Kareski, Benzion Fett und Kurt Battsek. Desgleichen hat Prof. Franz Oppenheimer der an ihn ergangenen Einladung, an den Arbeiten des Wirtschaftsausschusses teil• zunchmen, Folge geleistet. Am 2. November , fand eine Sitzung des Wirt■ schaflsaussclmsscs statt, bei welcher Mr. Rosenbloom aus Pittsburgh anwesend war. Mr. Roscnbloom ist soeben aus Palästina zurückgckchrt, wo er sich im Aufirage der Brand cisgruppe sechs Monate aufgclnltcn Int; während dieser Zeit aktivierte er dort zwei Bankinstitute, das eine für kurzfristigen landwirtschaftlichen Kredit (Central Bank for Credit Unions, Kapital 100 000 Pfund), das andere für Baukredite (Duiiding Loau and Saving Association, bisher investiert 330 000 Dollars). Mr. Roscnb'oom hat auf Grund seines Aufenthaltes einen Bericht für die Brandei sgrunpc angefertigt, welcher den Gegen stand ausführlicher Beratungen zwischen Mitglieder» des Wirt■ schaflsausschusscs und Mr. Kosen'.»'o:>;1 gebildet hat. Im Zusammenhnng mit der ausführlichen Darlegung des Arbeits planes, welche H. Margulics in der Sitzung vom 2. November dem Wirtschaftsausschuß vorlegte, referierte er auch über diese Beratungen sowie über den Inhalt der Denkschrift selbst. An der Diskussion beteiligten sich de Herren Rosenbloom, Jarislowski, K a p 1 u 1v-Ko g a n , Dr. Siegfried Moses, Dr. Qcrsoa, Willy David, Agronom Dyk, Benzion Fett und Ing. Josef Treidel as Gast. Mr. Rosenbloom marhie noch einige ergänzende Mi.tciiungcn über Paliistina und gab s einer Freude darüber Ausdruck, daß er Gelegcnhcit hatte, si.11 davon zu überzeugen, daß der deutsche Zionismus r;ich an wirtschaftlich und organisatorisch erprobten Kräften sei, wie sic drüben benötigt würden, Die Aussprache selbst ergab eine völlige Ucbercinsüinmung sämtlicher Teilnelmicr in den Fragen des vom Referenten vorgclcgtcn Arbeitsplane־, und es ist zu hoffen, daß cs Mr. Roscnbloom auf Grund des Eindruckes, den er von der sachlichen Arbeit ge- Wonnen hat, gelingen wird, seine amerikanischen Freunde zur Annahme der konkreten Vorschläge zu veranlassen, welche der Wirtschaftsausschuß ihm nach Amerika initzugeben beabsichtigt. . Beim Wirtschaftsausschuß laufen wiederholt Anfragen aus Palästina wie muh über evtl, dort in Angriff zu nehmende wirtschaftliche •Angc’cgcnhcllen ein. Um derartige Anfragen an die jeweilig durch iiirc beruf.iehc und Branchen- Vorbildung in Frage kommenden Zionisten weiterleiten zu können, wird es notwendig■ sein, daß all; diejenigen Zionisten, die in Wirtschaft!!.hen Berufen leben und an einer Wirtschaftliehen Verknüpfung mit Pa’ä־li::a luteresV.crt sind, dem Wirt- Schafts,lufs.'iiuü ihre Adresse bekannt geben und gleichzeitig ihre besonderen Wünsche, sei einer solchen Verknüpf!;•»:׳, sei Wirtschaftsausschuß wird sich 11׳ entsprechenden Instanzen in Pa'.ii das von ihm verlangte Material Bamberg . Battenfeld crlin . . Dortmund Ettlingen . Faikenstein I lag cn . . Haiberstadt Halle . . Hannover Uersfeld . I lindciiburg Kissingen Liegnitz . Lindau , Messingwerk Mühlheim 5 ו 201 2 2 10 9 4 30 29 10 22 3 6 2 10 1 veröffentlichten Statistik.) München . Münster . Nürnberg . Osnabrück Pforzheim Schnaittach Varel . , Wcißcnfcla Zirndorf . I lapocl-Haza'ir Berichtigungen Schekelauswe in Nr. 78. Bernburg _. . 9 anstatt I! Braunsenweig .8 ״ tg Schönlanke . . 23 24״ Gesamteingang: 13173 Schckalim. Zionistensteuer Eingänge im September 1922 Aschaffenburg Ascherslcbtn Gezahlt von M. Personen 200.— 1 200.— 1 Gezahlt von M. Personen Berlin Beuthen Bielefeld Bonn Chemnitz Dortmund Düsseldorf Emden Erfurt Essen Frankfurt Gießen Halbersfadt 40 595.■ 9 000, 500, 10 000, 1215. 1 000, 3 000. 800. 2025. 2000. 50000, 1 391, 34 432.50 35 5 2 unspez. 7 unspez. I 3 6 1 unspez. icrgcn. Der schrillen Herrn 11 Straße rascheren Erledigung für eien V/irlsc! c i 11 ז i c!1 *t arg 6, f'crsön'icli zu 64 Gesamtsumme: Halle Hamburg Hannover Heidingsfcld Homberg Kattowitz Kissingen Köln Landsberg Magdeburg Mannheim München Osnabrück Rybnik Tübingen 250.- II 600.- 8 190.- 230.- 330.—1 200.—! 280.- 5 075.- 100.- 600.- 300.- 7 996.50 4 280.- 200.- ׳-.100 1 65 61 1 2 1 1 6 1 2 1 יסו 16 2 1 196110.-: M. 01 liimbi tnber du* im bitte ״ehetc lebend für Ai bevor Ich b< selbst Augen grund« Id jikiiscfc und C ״csinft bei di! des J1 I ■ fl '! ,!:1t!1■ : M l I ־.!dl I I. i" 1 .1-! tü? m Propaganda- und InstrukHonsmatenal Der Keren Hajes sod, Abteilung für Zcntraleuropa Berlin, veröffentlicht eine Aufstellung des herausgegebenen Propaganda- und Instruktionsmatcriab, die ein klares Bild von der fruchtbaren Tätigkeit dieser zcntraleuropäischen Abteilung des Keren Hajessod auf dem für die Propaganda so wichtigen publizistischem Gebiete gibt. Es erschienen die Propa•; ganc!abrose 11 üre ״Was will der Keren HajeswJ?“, du : Instruktionsbroschüre ״Anleitung zur Keren Ha•! jessod-Arbeit", die Informationsbroschüre ״Zk> : nistische Leistung in Palästina“ von Israel Cohen und die Oeschenkb rösch üre ״Jüdische Leistungen in IVäs;i.:1" (alle in Deutsch und jiddisch). Von den beiden letzteren die jiddische Ausgabe nur vom Hauptbüro des Keren Hajessd in London zu beziehen. Des weiteren erschienen die Bilder- Broschüren ״Das Neue Palästina“, ״Jüdische Arbeiter h Palästina“ und ״Altnculand“, alle drei auf einfacherem Papier, in Deutsch, Jiddisch und Ungarisch, und ״im Schweiße Deines Angesichts" . . . und ״Vorn Aufbau Erez-lsracls“, diese _ auf besserem Papier, ebenfalls in Deutsch, Jiddisch und Ungarsti Außerdem hat das Berliner Büro eine Landkarte ws jüdischen Landbesitzes ia Palästina im Format 110:73 m dreifarbiger Ausführung auf starkem Papier herausgegeben, die den jüdischen Bodenbesitz in Palästina, die Vcrkciirsiveje und Gewässer enthält und für Drn:ans'.rationsz\vect;c sehr geeignet ist, desgleichen dieselbe Karte in kleiner Ausführung, 33:25, ebenfalls in dreifarbigem Drurk auf starkem Papier, die als Masscnpropaganda.mittcl gedacht ist. Eine Serie von 23 Originalnhotographien vom Aufbau Ercz-lsracs, die als ausgezeichnetes lustruktionsmatcial für Zirkewersar. lungen, Konferenzen und Besuche bezeichnet werden kennen, wird za;n Preise von 600 M. abgegeben. Die Abteilung lar Zentralemropt! gibt auch die illustrierte Monat»• schrift ״Das Neue Palästina“ heraus, die sich einen grollen Leserkreis erworben lut und als einzige in deutscher Sprache erscheinende ilmstrierlc Jüdische Zeitschrift allgemeine Anakemmng findet. Die Preise des Pronagandamaterials »:na sämtlich auf der Grundlage der Selbstkosten berechnet 11rJ wurden sehr niedrig festgesetzt. G Generl wird 8 werde! 9. Na Savigtl Iv TI G «׳inte! Refer^ in eirt gierte! frage,! macht! pflöge) iLvif. wiedc! als 0| von r gesichj allgemf nicht « 8. No| ersehe) die Anzahl f, Anfänl j cinzun jj Kurse! j Grupp j Herrn '■ Verbir1 .!:»; '! I' ,:1 cs hinsichtlich der Art es hinsichtlich des von dem laufendem׳ Kontakt mit den Ina lullen und sich b.'mükcn, nach besten Kräften zu behalber wird gebeten, alle Zu- H.׳;;u־::s.׳hüß an den Vorsitzenden, lies, Berlin W 15, M e i n e k c .drcsüorca, Jtitiisclie Sportberichte ix. Deutschland. Leichtathletisches Sport fest des Bar Koctiba München. Man kann d.eses wegen der glänzenden auswärtigen Beteiligung wohl als aas bisher grüßte jüdische Sportfest bezeichnen. Von den dcutser.e» Vereinen waren vertreten: Bar Kocliba Frankfurt, Kassel, f Leipzig, Breslau, Nürnberg und München. Au; dem Ausland kamen die Hnkoah Wien und Innsbruck, Hagibor Pzag 11 ״ Makkabi TcpÜiz. Dementsprechend wurden auch sehr Rü.c ׳ Leistungen gezeigt. 1)1 auch eine größere Zahl von Zuschauern erschienen war, Hatte der veranstaltende Verein, der »in‘•** größten Anstrengungen die Unterkunft der fast 196 Giste und die tadellose Abwicklung der Wettkämpfe, erledigte. seinem Feste einen vollen Erfolg. Ergebnisse; Lauf: i. Grünebaum (Frankl.) 11,2; 2. Abeies (Prag) }}?■ ‘SOO-m-Eintedungsiauf: I. Grünebaum (Frankf.) 51,8; 2. Ho’־ nimm 1 (Münch.). 800-ni-Lauf: 1. Scheu (Wien) 2:07,4; j. Simon (Aiünrii.). 5900-m-Lauf: 1. Klein (Wien) 17;40; *־. Lagus (Prag). 4X 100-m-Stafettc! 1. Hagibor (Prag) 40,-• 2. llakoah (Wien); 3. Frankfurt. Olympische Staffel: koah (Wien) 3:55; 2, Bar Kocliba (Münch,). Kugelstoßen• 1. Dr. Friedmann (Wien) 10,62 m; 2. Lewite (Münch.). Spe«• werfen: 1. Kernhäuser (Münch.) 35,50 m; 2. Lewite (M«״״״;? Hodisprung: 1. Hirscliler (Wien) 1,69 ra; 2. Karpath (1׳'׳״;‘J : 1,60 1». Weitsprung: 1. Karpath (Wien) 5,92 m; 2. Ab | (Prag). Olympischer Fünfkampf: 1. Orljansky (Miinen-); ־■ Förster ,(Halle). Jugend 01/05: ■190 m: 1. Margo (IW׳ 56 ׳,'). Kugelstoßen: 1, Askenasy (Wien). Hochsprung: ■ 1 Bondy (Prag) 1,62 m, Jugend 05/07: 100 m: 1■ 0־'י (Wien) 11,7. Dreisprung: 1. Link (Innsbruck). Diskuswerfe 1 ׳. Kohn (Wien) 24,55 tu. Dreikampf; i. Gold färb (ML״'C'■' , .lugend 0S/(W: 50 m: 1. Gidalewitsch (Münch.). »'־'׳ i sprang; 1. uiclalcwitscli (Münch.). Tschechoslowakei: Fußball. MeisterschJ 6 Makkabi (Brünn) — Amateure 0:0; Makkabi (Brün») SC|J, Achilles 1:0; Makkald (Brünn) — Bratislava (Prc&burß) -■״ (1:0). Glänzendes Spiel des Makkabi. — Leichtathlet» Meeting in Lysa; 109 m: 1. B. Abefes (Hagibor, I 11,0; 2. N. Abclcs (Hagibor). Weifspringen: 1. B. Auf ״Hagibor) 6,02 m. 15U0 m: 2. L.agus (Hag.). 400׳ 2. Reach (Hag.). 4 X 10Ö m: 2. Hagibor, Prag. ־־.M*c -'■׳ der Sparta: SM Yards: 2. Scheu (Hakoah, Wien), hochsprung; 3. Hirscliler (Hak,, Wien). A,l ln de 1 sttzur De trschi:• müsst reehb Posts ■ ׳1 H« r: ' sub־