Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 87 (3.11.1922)
- Date
- 1922-11-03
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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4 ד8; Nr. 87 JUEDISCHE RUNDSCHAU!*־'lzcs. ״S \1,ןן •in (|Cs n״,; in tJcr ז rh (111(11 , .Alle rl.issci, »ß bei aus.!01 ' י" nscrem (Site teimleii 'vclchc otheU »kfobrr hä udes Gesell. 1101■ eis Icii die!Geiste Itiichut!liehe* den 111 «lie |n im I j.'l/t I solle :1 Jäkullat!seiner im!tralte 1;Opus len i;', lunicn• liehe* 111 auf > bl 0׳ |:ur in und!werke IM• | s t m 1 von 111 (halt |;t im »hing. In Ihm» |1 der!nicht den lisscii* JailRtC j Forindelt |hört, linkte (!!de 11•!lösen die jrnzcti jcseiu [einer fclicti der llaßc. jimcit Echo idnef Iftcro i vor,, 7« Prof. Dr. Warb 11 re, der soeben vo״ Palästina zurückcckoiiiiiien ist, Stellt fest, daß das von Locivc erwähnte Projekt, die Universitätsstadt auf dem Pint« vor der jetzig״׳ Nablus• vorstadt bis hinatil zur höchsten Erhebung des Sl.onusminies zu errichten, tatsächlich die I ImipU'ragc der ritio• ״eilen Stadtbaiipolhik sein müßte, Hier ist die llaupllinic der Sl.nltcnvcitcrung. Jedoch der Bauplatz der Bibliothek koste allein 10 000 bis 12 000 Aber er müsse jetzt erworben rdeit. Wenn Deutschland jetzt keine großen Summen;u Bauplatz und Ban beisteuern könne, so könne cs docij die Fachleute stellen und cT.is ganze Werk organisieren und rcnlrnlisicrcn. Die Mittel für Propsgnuda und zu Büchern 1md Materialien könne es allein stellen. Fs müsse die An• icgtmgon für die anderen! .:in ler geben. Im Anschlüsse daran;;ah Prof. I. oewe eine Anzahl von Anregungen, so die Stiftung von Bausteinen und von lertirtühlcu und beantragte die Gründung einer ״Cie seil• schaft der Freunde der j c r 5 ״ a 1 e m s B i F> 11 0 ׳ dreh in Deuts eh I a 11 ö“. Der Beschluß wurde einstimmig gefallt und der bald gewählte Vorstand mit der Legalisierung als |;. V. beauftragt. Der Vors'and besteht mit dem Rechte der Kooptation aus folgenden Herren: San.•Rat Dr. Bradt, Pro I. Dr. Albert I: in stein, Prof. Dr. Otto Warburg, Rabli. Dr. Hacek, Rabb. Dr. •M. Hildesheimer, R.-A. Pr, Walter, Buchdrucker Moritz Rosen thal, Salman 5ql1.1l it und R.-A. Dr. Leszynsky, sowie Frau Rabb. Pr. Fs c 11 e I b a c 11 e r, Ferner wurde BwchhSndlcr Josef Altmann mit der Schaffung eines Buchhiindler-Kouiitccs und Dr. Hans Mühsam mit der eines Autogrammen- Kmnitcci, Herr Abramezyk mit der Propaganda für Urndühle beauftragt. In der kleinen Versammlung wurden bereits 175 000 M. regelmäßige Jahresbeiträge gezeichnet. Sie bedeutet einen großen Schritt vorwärts. Seite 579 imv,! Feuer• Zionistische Bewegung Mitteilungen lies Landesvdrstandes der Z, V. f, D, Der Landesvorst and hielt am 25. September, 4. Oktober, II, Oktober, 18, Oktober, 23׳. Oktober und 30, Oktober 1022 Sitzungen ab. Die Dezernate wurden folgendermaßen verteilt; Propaganda: Rechtsanwalt Rosenbl&th; Politische Arbeit in Deutschland; Rechtsanwalt Erich Cohn; 50/isle Arbeit: Dr. Siegfried Moses! Ocmcüidcarbeit; Dr. Sandler und Dr. Rau; Allgemeine zionistische Politik; Pr. Katze nelson und Dr. A rl o s o r o f f; Jüdhthe Rundschau, Redaktion: Rechtsanwalt Roten• 01 ü t h! J1|lischc Rundschau, Administration: Dr. Siegfried Moses; Jugendarbeit: Dr. L o c w c 11 81 c i 11; Kulturarbeit: Dr, 1. o e w c 11 s t e i n; Paläslinaamt: Dr. Siegfried Moses: Clialuziiith: Rechtsanwalt R o s c n b I ü 111; fia.uiziiMitutc der Organisation, Banken ring; Wirtschaftsausschuß: Dr. Rosenberg; Nilionnlfonds: W o 11 s t c i n c r. Die P r c s s c k 0 m nt i s s i o 11, die etwaige Beschwerden Rtgendie Redaktion zu behandeln hat, bestellt aus den Herren Qtonemann, Erich Cohn, Katze nelson, Margu• lies und Wald m 1111 ח, Zur Behandlung des vom Delegicrtentag angenommenen Antra;;es betr. Frauenarbeit wurde eine Kommission einjesetzt. Sie besteht aus den Damen: Frau Wronsky, Frau Qronemann, Frau Mayer-Lfibke, Frau Mar• gulits, Frau Lcszynski, Frau Smoira, Frau Arlo• soroff, Frau Turnowsky, Frau Wagner, Frau Engel, Frl. Holdheim, Frl. Hohenstein, Frau Sternberg׳, Frau Loc wen stein, Frl, Frankenstein, sowie den Herren Dr. Moses und Kober. In Ausführung des Beschlusses des Do'.egiertcntagc; über *EcArbeiterbank wurde die Herausgabe einer kurzen Aufhämr.jhShrist beschlossen. Ehe Ortsgruppen sollen angewiesen "erden, der Propaganda für die Arbeiterbank einen Platz in der allgemeinen Agitation eiiizuräumcn und besondere Arbeiter• Hnkkoimnissnre /.uni Vertrieb der Aktien der Arbeiterbank N "altlen. Für die Durchführung der zionistischen PropatRiida arbei t im kommenden Winler wurden Richtlinien ä״I;c»lcllt, ebenso ein detaillier.es Aktionsprogramm für die Organisation der politischen Arbeit in Deutschland. 1״gleicher Weise wurde« Richtlinien für die Förderung der Kulturarbeit in Deutschland festgelcgt. Der Landesvor- 1 «aal beriet ferner über die Entwicklung der Keren Ha־ | Bssod•Arbeit unter den deutschen Zionisten mul über j 1;I1lcm1i׳;c Maßnahmen zur Erhöhung und Stabilisierung der | bisherigen Zeichnungen. j Den Ortsgruppen ist ein Zirkular zugegan•!h», das Richtlinien für die Organisation der aganda sowie der politischen Arbeit in Deutschland und Mitteilungen über Kultur• irbei! und Gemeind earbeit enthält. Das ZIr• kular ist zur Besprechung im Ortsgruppenv0׳sta5d und der Mitgliederversammlung be ־ Mi Milt t. , Eine Aussprache mit Vertretern der Binjan Haarcz• Iזיu p p c hat ergeben, daß Binjan Haarcz sich wieder als Manient,! rische Gruppe in die Z. V■ f.!>. einglicdcrt. Die ,ruI׳pe Binjan Haarcz hat sich den Erklärungen der Unab• ,״’■PK*״ Koalitionsguippc auf dem Delegicrtentag ange- 1 105׳«n, wonach sie in kontrollierende Instanzen (wie Zen- ״»Ikomitcc) ei nt re |cn, auch im Wirlschafisausschuß mitarbeien will, aber infolge Aufrechlerhaltung ihrer grundsätzlichen ״ppositionellen Stellungnahme ablehnt, die Milverantworiujig ״ die Führung der zionistischen Geschäfte ln Deutschland!u übernehmen. . LanJesvorstand hat dem Zentralkomitee vorgeschlagen, ״« Reihe von führenden Mitgliedern der Binjan Haarez-Oruppc ״ ioojtär(;״ ״־׳I Organisation der Finanzen wurde beschlossen, einen ״Iheslantiigcn Betriebsfonds zu schaffen und die Zionisten- ' durch vicrteljälirliche Aufstellung neuer, die Oeldent• rtung berücksichtigender Steuersiufeu tun zugestalten. Für L״v1®C*an1*e F’i'wuzicrungswerk ist zur Unterstützung des ״wcsvorsiaiides eine Arbeilskonwnission, bestehend atu den '£'״ Person, Bertltold Cohn, Erwin Michel und Bruno Per: *«Dtldet werden. Die Sclinffimg ״euer zionistischer Propaganda- Itter.nur ist in Angriff genommen. Die Mög'ichkcil der Ihu-.-hfiilmtivt׳ hängt ziun Teil von dem Ergebnis der Aktion für den Betriebsfonds ab. Silzun״ dts Pinan1au«clmse1 Am 12, Oktober 1022 fatvi in Berlin eile konstituierende bitzmig des vo n /1 klcgierientag ' gewültllctt F I n a 11 z n 11 % Schusses der Z.onistisclien Verdnigniig fiir Dcutsclilaml statt, tiu Anf rage des Lnu.lcsvo׳;s'.an״,er cröffncte Herr Dr. Sieg r.ed Moses die Sitzung, begrüßte die v.cuen Mitglieder 1104 J'inanzausscluisses 1111* I 5:11111׳ vor, I fern! Alfretl Jariskwsky, Inrlm, zu kooptieren. Der Vorschlag wurde aiigcnomnieit, Aul AiVruf: von Herrn |)r. Moses wurde «kIuiiii Herr Dr. tieoig Ger son zun Vorsitzenden des Hnaii/.atissrluisws wicivoTCwälilt. Herr l>r. Mo.es berichtete ülrer die Finanzläge der V. f. I). mul teilte mit, daß die Gewinn• und Verlust• reo.innig der Z. V. f. I), per 3(1, September mit t 18־׳12־1־» M nlan/iir.•. Wahrem! die Mchivliimilimcn am 33. Juli 1 id22ä:X, betrugen, ergibt sich am 30. September 11«r noch ein Ücbcrsv'luds von '21919 M. l>;c Gesamteinnahmen im Zionisten• Deuter vom 1. Januar Ws 30, September 1022 betrugen OSS900 M. Die Ausgaben sind in den letzten Monaten enorm gestiegen, so daß durchgreifende Maßnahmen zur Ikliiing der Erträgnisse der Zioaistensieticr erforderlich sind. Dr. Mose* macht so.l.itm Vorschläge für die Erhöhung der Z ioni s t c n s t c 11 er und für weitere Maßnahmen, die bis zu einem gewissen Grade eine ,Stabilisierung der Einga 11 ge gewährleisten »o'lcn. Er berirlitct dann weiter iiher die Vorarbeiten zur Sdiafimig eines wcrtlosläiidigm Betriebsfonds, ln tfer Diskussion wurde allgemein be• lont, dall die Zionistciislciier weiterhin das finanzielle Rftck• grat (Irr ,0:1.׳:;:is.heu Arbeit zu bilden habe. [>ie Vorschläge des Referemeu wurden angenommen und beschlossen, einen Aufruf für die /.ionisteiistencr in der ״Jüdischen Rundschau“ r.u erlassen. In Abänderung der Maasrerordnung •wurde folgendes beschlossen: Der Mindestbeitrag wird auf 2000 M. festgesetzt. Aliziigc sind von Jetzt ab für alle Einkommen zulässig, bei Verheirateten in Holte von 72000 M• und für jedes noch nicht selbständige Kind 30 000 M., bei Unverheirateten in I foiio von 3<>0nu M, Für den Vermftgensmaasser wird ein maasscr• freies Minimum von einer Million Mark festgesetzt. Diese Bestimm 11 »gen gelten für das Jahr 5683 (1. Ok• (ober 1922 bi:; 30. Sciitembcf 1923), Es folgte eine Eroberung der \׳on der Z. V. f D. gezahlten Gehißter, deren Prüfung unter vcrglcichswciscr Heranziehung einer größeren Anzahl '•on anderen Tarifen ergab, daß die heute gezahlten Ochiilter als gute I>11rchs־.־i111itt1־-׳gchiiilcr zu bezeichnen sind. Die €<• Hafter wurden bestätigt, desg'cichcn die Gehälter der Sehre• täre, mit der Maßgabe, daß in zwei Fället» eine imbcträchtliehe Erhöhung beschossen wurde. Tagung des Bundes Zionistischer Praktikanten (Berlin, am 29. Oktober 1922.) Der schon seit langen! vorbereitete PraWikaiitcnlflg hatte als wichtigste Aufgabe die Neiiorganisierung aller in Deutsch-!and sich ausbildeiulcn Clialu/.im. Daher waren ztt dieser Tagung nicht nur die Bisherigen Mitglieder des Bunde 1 Zionistischer Praktikanten cingcladen, sondern auch Vertreter der hatulwcrklichett Chnhuiiii, Die Tilgung «»hielt dadurch *1hi licsondercs Gepräge, daß sowohl der frülterc Leiter und Begründer des Praktikniiteiibundcs, Dr. Max Hirsch am Palästina, die Leitung der Tagung in der Hand hatte, als besonders auch dadurch, daß als Vertreter dts Weltvcthandc! Hcdtaluz, Herr Lcvlnsohn (Palästina), und als Vettretel der I listmlruth Haklnlith in Palästina (Allgetncine Arbeiter• Organisation), I lerr S c h a pl r 0, zugegen wa reu, Die Tngmig war durch eine grolle Reihe von Ei״zcla11ss|1racltcu z.wiidtctt den lellctulen Personen der verschiedenen Organisationen, des Priiklikautcnliinules, der Zionistischen Organisation, tlea Ohaluz-Sekretarirds usw. und besonders auch durch eine Reise von Herrn Scliapiro und Herrn Walter Heim^nn, dem Vertreter der technischen Clialuz-Qrupnc, Berlin, vorbereitet. Die Reise hatte dazu gedient, eine Verständigung mit den . übrigen handwerklichen CI(3luzim in der Provinz lierbeizit• führen. Zur Erläuterung der Situation poch kurz das folgende: Der ״Diincl Zionistischer Praktikanten" wurde vor etwa drei Jahren begründet als Fachorganisation der aus dem ״Blatt- Weiß" lienorgchcndcn landwirtschaftlichen Chaluzim und hat im Laule der Zeit auch alle übrigen landwirtschaftlichen Chaluzim in Deutschland aufgenommen. Seine Tätigkeit ist 1 in Laufe der Zeit über den Rahmen der Stellenvermittlung, Berufsberatung und anderer technischer Funklionen hinausgewachsen dadurch, daß ei« großer Teil der alleinstehenden Chaluzim sich mit allen möglichen persönlichen Angelegenhellen au das Sekretariat des Praktikantenbundes wendet. Demgegenüber bestand bisher auf dem Papier ein ״Zienistischer Arbeiter- und l iaudwcrkcrbuud". Diese bislang nicht lebenskräftige Organisation wurde vor etwa drciviertcl Jahren ergänzt durch das ״Technische Chaluz.-Sckrctarial*', das die Z, V. f. D, in der Absicht ins Lehen gerufen hat, uni entsprechend dem Landwirtschaftlichen Prakt knntenbimd auch eine Fachorganisation für die handwerklichen Chaluzim *zu schaffen. Dieses C11aluz-5ckretnri.it hatte auch nur rein technische Funktionen, wie S.cllcnvcrmilthmg, Bciufsbcralung usw. Die Tagung wurde durch verschiedene Berichte ein׳ geleitet: erstens durch einen kurzen Geschäftsbericht über den Praktikmiteuliiuid, erstattet von Hans Stern berg; sodann einen Bericht über den litauischen Hcchnlus, erstattet von Kurt Levi, einem aus Deutschland stammenden Chaluz, der eine Zeitlang in Litauen gearbeitet hat, und schließlich durch einen Bericht von Dr. Max Hirsch über Palästina und die Arbeit der deutschen Chaluzim in Palästina, ln der Diskussion wurde insbesondere die Frage der zukünftigen Gestaltung des Praktikantcnlnmdcs erörtert, vor n'ßcm, nach• dem durch Scliapiro und Levinsohn die Notwendigkeit eines deutschen Hcchaluz. betont wurde, der sich dtm allgemeinen Wcltvcrband anschllcßcn soll. Zu Chanultkah würde in Berlin die W01 tkonfcrenz de« Hcchalu2 stattfinden. Auf dieser Tagung müßten die deutschen Chaluzim vertreten sein. Die Bedenken, die gegen die Orün* düng eines Hcchaluz in Deutschland 1|1!d die Untcrordnuttg dieses Hcchaluz unter den allgemeinen Welt verband erhoben wurden, bestanden darin, daß der ״ttlauAVclß" eine solche Organisation in Deutschland nur ats Zweckverband und Fachorganisation anerkennen, daß er aber Im übrigen die Erziehung und Bestimmung seiner Mitglieder autonom gestalten will. Diese Frage konnte am Vormittag nicht geklärt werden, da über die Kompeteni des nemtmehaffenden Hcchaluz in Deutschland Zweifel bestandet!. Nachdem in der Mittagspause jedoch eine Klärung dieser Frage stattfand, gaben zu Beginn der Nadtmittigssttjamg dl« Blau-WelB-Prnktikanten eine Erklärung ab, daß sie mit dei, Gründung des Hcchaluz einverstanden wären. Da im übrigen kein Widerspruch vorhanden war, wurde damit die Orün• düng eines Hechaluz in Deutschland von sämtlichen an• wesenden Chaluzim grundsätzlich (gegen eine Stimme) gutgeheißen. Als Vertreter der landwirtschaftlichen Praktikanten wurden Viktor Ooldschmidt und Selilomo Kroll k gewählt, als Verlreter der Handwerker Walter Heintanu. Diese drei Praktikanten sollen zusammen mit Moses Scliapiro aus dem Gdttd 1 laawodah die endgültige Organisierung des Hcchaluz vorbcrcitcli und bis zur Tagung des WcIMtcchaluz durchführen. Sie arbeiten nuln engste Hand in Hand mit dem Sekretär des bisherigen Technischen Chnluz-Sckretariats der Z. V. f. D, und Fräulein Grete Mendcrshatiscn, der Sekretärin des Landwirtschaftlichen Praktikanlcnbundcs. Der Hcchaluz in Deutschland wird Im wesentlichen ein Fachvcrband aller In Deutschland sich nusbildeiuScii Chaluzim sein. Die erzichcrUchen Aufgaben werden nach wie vor von den Jugendorganisationen und den Parteien (wie vom Biau-WeiB, von dem in Schlüchtern «eugegründeten Bund•), vom K. i. V., vom Hapofl-J lazair, von den Poale-Zion usw.) erfüllt werden. ln der Abcudsitzung erstattete Dr. Max Hirsch noch einen Bericht über die landwirtschaftlichen Verhältnisse Palästinas, in dem er den anwesenden landwirmchaft’icheu Praktikanten ein« größere Zahl von Dctnillragcn beantwortete. Im übrigen fand noch eine größere Zahl von einzelnen Unterhaltungen über Ausbildung, persönliche Wünsche der einzelnen Chaluzim uaw, statt. Berliner Zionistische Vereinigung Ir» der am 4. Oktober stattgefundeneii Generalversammlung der Orunpe Nord west wurde der Geschäftsbericht für 5682 vom bisheriger» Vorsitzende 1 erstattet. Nach kurzer General• debatte wurde der Bericht angenommen und dem Vorstand einstimmig Dcchargc ertei.t. Bei den darau( vorijcnommcnen Vorstandswah'cn wurden gewählt: Herr M. Fricdlundcr, l. Vorsitzender, Herr Hans Znmory, 2. Vorsitzender, ferner die Herren: Georg Baer, Dr. Meyersohn, Dr. Schcrek, Schcps. Es wird Aufgabe uni Ziel des neuen Vorstandes *ein, sachlich die im Vordergrund stellenden Prob’cntc des /im 5• , lmts in Oruppcnvertanunlsmgcn zu l>csprechen und zi ihnen soweit wie möglich auch praktisch Stellung zu nehmen. Außerdem beabsichtigt der Vorstand, durch zwanglose Zusammenkiiofte in Familien dai Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitgllcder der Gruppe zu stärken. IX׳sondere» Augenmerk wird auch der Jugendarbeit /«gewendet werden. Am 11. Oktober fand die Oeneralver»antm',uttg der Onippe Ost stritt. Dem bisherigen Vorstand wurde mit Fdank lic• Charge erteilt. Die darauf fo'gcn tc Voritatuiswahl ergab fol• ׳׳c1>־.lcs Ergebnis: Herr lIngo Wolfcrmann I. Vorsitzender, Herr Dr. bternert 2. Vordlzeadcr, Herr I lauhrnstock, Schriftfiihrcr, Herr Gustav Wolfcrmann, Frau Lenszhütz, Beisitzer, Herr Lens hütz, G. Lewiu, M.-F.-Konmlsiare, Herr Kitscbeuei׳ und Bciidiitcr, Ka»»e11rcvis<1rcn, Frau Dr. Sie inert, Rcfercn'.in der OrtitKl schule, Frau Sehe flau, «01i«ie Arbeit, Der neue Vorstand entwickelte das Programm der zu leistenden Winlcrarbeit. Am 19, d. M. fand unter mäßiger Beteiligung die General• Versammlung der Bezirksgrnppc Nord still. Dem blsheilgen Vorstand wurde mit allen gegen zwei Stimmen Dcchargc erteilt. In den Vorstand wurden gewählt: Herr Dr. Schön, 1. Vorsitzender, Herr OrOnbaum, 2. Vorsitzender, als Schrift• Führer Herr Rosenberg, als Kassenwart Herr Fürder und Fr!. Dembitzer, für Kulturarbeit Frl. Ascher, nl* Beisitzer Herr Pilpel. Es wurde allgemein (Hier das mangelnde Interesse vieler Or11ppct»ni|?Jic ler gekant. Die Veranstaltungen der Gruppe Nord findeii künfd:;n:11 alle 14 Tage regelmäßig am Donners• tag im Verwaltungsgebäude der Jiidis.heii Gemeinde, Rosenstraße, statt. Alle Mitglieder werden dringend gebeten, *ich regelmäßig zu der» Veranstaltungen einzufinclen. * Gruppe Südwestliche Vorort e. In der ordentliehen Generalversammlung am 19. d. M. Ist folgender Vor• stand gewählt worden : Theobald Scholem, ■Fricitcnau, Wie• landttr. 4, I. Vorsitzender, l>r. Erwin Meyer, 2. Vorsitzender, B. Karpiit, Schriftführer. Sau,■Rat Dr. Laserstein, Kasienführcr, B. Wiese.berg, Nationa'foiids-Konunissioii, Moritz Levi, Keren Halcssod, Zion, Stcuer-Kommissioi», Frau Hedwig Scholem, Kulturarbeit Gruppe Charlottenburg. Am 26. Oktober wurde in der Generalversammlung dem alten Vorstand Entlastung erteilt und ein neuer Vorstand gewählt, der die Winterarbeit mit aller Energie atifaehinett wul. Dr. Nolier, Wilmersdorfer Strafio 83, 1, Vorsitzender, Dr. Bab, Keren Hijcssod-Kommission, Räte I1!r״chfcld, Nation,llfonds-Kommission, Herr Hirschfcld, Schrift! üb rer, Rubinstein, Kulturarbeit, Abramowitsch, Osf|u(kn1rbeit, Dobrerynski, Freund, Beisitzer, Dipl.- Itvg. Silbcroerg, Meude'sohn, Kassenrevisoren. * Qruppe der Zionisten aus dem Osten. Am 23. Oktoher fand die *ehr gut besuchte Generalversammlung der Gruppe statt. Dem Vorstand wurde mit Dank De Charge erteilt, ln «len neuen Vorstand wurden folgende Herren ge• wählt: Fett, LipschUtz, Iforr», Brünner, Fcuvel, Abramowitz, Wulf, Bienenstock, Frau Münz. Zionistische Versnmmlung in London ln einer Versammlung der Lotwloncr zionistischen Orts• gruppe atu 22. Oktober sprach Dr. Eder über die Situation des Zionismus. Der Redner wandte sich insbesondere gegen die letzten Ausfälle der anti/ionls.ischen englischen Presse und brachte eine Resolution ein, die die englischen Juden zur finmtzicllen Unterstützung des Aufbaus der jüdischen Heim• stätte aufruft. Mr. Josef Prag, ein führendes Mitglied des Board o! Deputic?, unterst ätzte diese Resolution und wies darauf hin, wie sehr sich in den leiztcn 25 Jahren dl« Stimmung zugunsten des Zionismus geändert hat. Wenn die Juden, denen man ©Imcdie» vorwirft, daß sie um Parasiten und zu eigener Arbeit unfähig sind, jetzt bei dem Aufbau ihre« Volkes versagen, dann wird die Lage aller Juden der Welt ernstlich darunter leiden. Zum ersten Male sprach in einer zionistischen Versammlung Mr. Magnus, der Redakteur des ״Jewlsh Onardian“. Er begrüßte die Interpretation der Balfour- Deklaration, die im Weißbuch erfolgt ist und appelliert an die englischen Juden, die Politik des Weißbuch« at unterstützen. * Wie verlautet, gedenkt Dr. Eder nicht mehr nach Palästina zurückzttkeitren. Eine offizielle Bestätigung dieser Nachricht, bzw. Mitteilung über die künftige Verwendung Dr, Eders ah Mitglied der Zionistischen Exekutive ist bisher nicht erfolgt, , לי׳ •) Aus dem Blau-Weiß ausgetretene Gruppen, Ntmt •teht noeh nicht feit