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Jüdische Rundschau · 1922-09-15 · Heft 73 (15.9.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 73 (15.9.1922)
Date
1922-09-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seife 494 JUEDISCII E RU N 0־ S C H Ä U Nr. 73 Nr. ׳ Weiterarbeiten. Die Konsequenzen des oben Gesagten für Deutschland bestehen darin, daß die Parole der Uni- Schichtung der Menschen zur Landwirtschaft wieder au?gegeben werden muß, denn dies ist der einzige Beruf, bei dein man mit Bestimmtheit erklären kann, die Leute werden ins Land kommen. Das gilt natürlich für diejcnigcii Menschen und das Geld, die wir cinzusclzcn haben, im übrigen stimme ich mit Arlosoroff darin überein, daß uns jeder Mensch und jeder Piaster im Lande lieber ist, als hier. Wir sind -י und das gilt für alle Teile der palästinensischen Arbeiter י— unbedingte Gegner der Iandsmannschaftlichen Kolonisation, d. 11. wir sind nicht dagegen, daß Menschen, die ans einem Lande kommen und sich zusammengehörig fühlen, auch zusammen siedeln, aber dagegen, daß die Herkunft dieser Menschen aus einem bestimmten Lande ihnen eine Vorzugsstellung gibt und zum Kritcrium gemacht wird für ihren Anspruch, angesicdelt zu werden. Ueber die Ansicdlting darf nur nach den Fähigkeiten und der Eignung von derjenigen Stelle entschieden werden, die überhaupt über Ansiedlung entscheidet. Bei der Vor- Wendung des Palästinabudgets darf nicht wieder ein Zustand cinrcillen wie im vorigen Jahre, wo gerade die wichtigsten Posten zu kurz kommen, aber auch eine proportionale Vorteiiung des Geldes ist noch nicht richtig, sondern man muß die klare Erkenntnis der Rangordnung der Dinge haben, und die Landwirtschaft muß an erster Stelle stehen. Wenn hier gesagt wurde, daß die ganze K. II.-Arbeit von 50 bis Cö Menschen gemacht wurde, so hat das einen niederschmetternden Eindrude auf mich gemacht. Wenn man sieht, wie man hier den K. H. bagatellisiert hat, bekommt man oft das Gefühl, in Palästina auf verlorenem Posten zu stehen.!Dieses Gefühl Lügen zu strafen, ist Ihre Sache. (Lebhafter Beifall.) Dyk (Unabhängige Koalition): Herr Schocken hat gezeigt, daß auch ein guter wirtschaftlicher Fachmann sicli in Palästina von der Romantik verwirren lassen kann. Wir werden in der Kolonisation trotz unserem Idealismus nicht weiterkommen, wenn wir uns nicht auch in der Landwirtschaft an die wirtschaftlichen Gesetze halten. Redner betont die große Bedeutung einer fachlichen Ausbildung der Arbeiter und bezeichnet es als schweren Fehler, daß Schocken bei seiner Beurteilung der Wirtschaftsformen auch einen nicht Wirtschaftliehen Faktor ins Kalkül zieht, nämlich die Abneigung der Arbeiter gegen einen ״Maschgiach“. Wenn wir das Gesetz der notwendigen Einheit in der Leitung einer Wirtschaft vernachlässigen, dann kann der Betrieb nicht existieren. Wir dürfen uns nicht aus Gefühlsduselei auf den Weg der Kwuzoih begeben. Redner appelliert an Schocken, ich für die Rettung der Farmen einzusetzen, die nur der Ausbildung dienen sollen. Wenn schon der Versuch in Merchawja mißglückt ist, so versteht man nicht den Mut, jetzt eine Gruppe von 30t) bis 500 Familien auf ähnlicher Grundlage zu schaffen. Davis Trietsch (Unabhängige Koalitionrgr1!p־e): Der Beifall, den Schocken geerntet hat, zeigt, wie wenig vorgebildet für wirtschaftliche Palästinafragen das Forum des Delcgiertentagcs ist. Leiderstehen bei uns noch immer Leute Rn verantwortlicher Stelle, die keine Fachmänner sind und zu denen man Vertrauen hat, obwohl Ihre Pläne unzählige Male widerlegt wurden. Rtippin kam auf die Jahrcsl.o.if.weti/: mit dem Vorschlag, eine Proletariat Ire Kolonisation mit Kosten von 1100 Z pro Kopf durclmiiühreii. Inzwischen erklärt er selbst ׳an einer Stelle, daß in Salfcd ganze Häuser leer stehen, diese Möglichkeit einer Ausicdlutig wird aber vernachlässigt. Wir können mit den von Ruppin gegebenen Ziffern untrere Kolonisation verzehnfachen und verzwanzigfachen. Das Material Und die Beweise für diese Behauptungen findet man bei Ihren eigenen Autoritäten, bei Ruppin und Octlingcr, die sielt immer widersprechen, und ihr eigenes Material nicht zu verwerten verstehen. Ich werde jedes einzelne der Mitglieder des Finanzmul Wirtschaftsrates dafür verantwortlich machen, daß solche Dinge seit Jahren iti der Ocffcntlichkcit. gesagt worden sind, ohne daß man die Rechenkünstler beseitigt hat. Schotkcns Ausführungen bedürfen einer scharfen Zurück- Weisung. Ich verpflichte mich, seine Angaben im einzelnen zu widerlegen, z. B. innerhalb fünf Minuten ihm begreiflieh zu machen, wie die Bäder von Tiberias auf einer reutablen Basis ausgestaltet werden können. Wir müssen uns leiten lassen von den Bedürfnissen des jüdischen Volkes, der Zionismus erstrebt die Rettung des Volkes. Ich ziehe kein Wort von dem zurück, das ich vor Jahren über Maximalem!tis gesagt habe. Die Grenze unserer Möglichkeiten ist nicht bei den Juden und nicht bet dem Lande, sondern beim Geld. Mit einem Programm von clfhundert Pfund per Kopf Ansiedluiigskoslen können Sie kein Geld bekommen. Ruppin selbst hat gesagt, daß die Landwirtschaft heute aussichtslos ist. Dazu kommt die Tatsache, daß die Juden zu 95 0׳,״ nicht Landwirte sind. Machen Sie nicht das Experiment, die Juden aus ihren Berufen hcrauszuzichcn. Es bestehen viel größere Möglichkeiten auf den! Gebiet der Industrie; Schocken 11,וt betont, wie notwendig der Handwerker ist. Das jüdische Volk ist ein Stadtvolk, und die Kosten der städtischen Kolonisation sind verschwindend gegenüber der Landwirtschaft. Redner befürwortet schließlich das System der Gartenstadt, der Ver־ bindung industrieller Arbeit mit intensiver Gartenwirtschaft Vors. Dr. Moses teilt mit, daß nachmittags keinePlen.ir- Sitzung, sondern nur Kommissionssitzungen stattfinden. Die nächste Sitzung findet um 1/29 Uhr abends statt Schluß der Sitzung 2 Uhr.! * ... , Dienstag Ab’end hielt Kurt Blumenfeld sein Referat über ״Inhalt und Möglichkeiten zionisti« scher Propaganda״. Mittwoch folgte die Debatte zu diesem Referat und Abschluß der Palasüna-Dcbatte. In der Mittwoch-Nachmittag-Sitzung wurden dann die Re• solutioneil abgestimmt und die Wahlen vorgenom• men. Der Dclcgicrtentag wurde Mittwoch, am 13. d. M., 5 Uhr nachmittags, geschlossen. Unmittelbar darauf (and eine Sitzung des neuen Zcntralkomitees statt. Den Bericht über die letzten Sitzungen w e r ei c n w i r n a c h t r a g c n und müssen uns für heute mit "Wiedergabe der gefaßetn Beschlüsse begnügen.;•ecdiüüssc Muid Walnfea Entlastung des landesvorstandes Der Dclcgicrtentag erteilt dem Vorstand Entlastung lind spricht ihm seinen Dank für seine erfolgreiche Arbeit aus. Zum Mandat Der XVIII. Delegicrtentag der Z. V. f. D. konstatiert mit hoher Befriedigung, daß heute, 25 Jahre nach der Erweckung des politischen Zionismus durch Theodor Hcrzl, dank der Arbeit der Zionistischen Organisation in der Form des von! Völkerbund feierlich bestätigten Mandats die Grundlagen für die Entwicklung eines freien jüdischen Lebens in Palästina gesichert sind. Der Delegiertentag würdigt insbesondere die äußerordentlichen Erfolge der politischen Arbeit der Herren Weizmann und Sokolow und spricht deshalb der Exckutive der Zionistischen Organisation sein Vertrauen aus. In voller Anerkennung dieser Tatsache erblickt jedach der Dclcgicrtentag in den bestehenden administrativen und rechtlichen Beschränkungen der jüdischen Alijah nach Palästina und in der Uebertragung der Kontrolle der Alijah an nichtjüdische lnstitutionen Verletzungen der elementaren Rechte der jüdischen Volksbewegung, welche in unauflöslichem Widerspruch zum Geist und zu den Zielen des Mandats stehen. Der XVIII. Delegicrtentag der Z.V. f. D. fordert daher die Exekutive auf, in der neuen Periode ihrer politischen Arbeit ihre Kräfte darauf zu konzentrieren, daß diese bestehenden Beschränkungen unverzüglich aufgehoben werden. ‘ ]ewish Agency nnd Weltkongreß Der Delegicrtentag begrüßt mit Befriedigung, daß der Zentralrat durch feierlichen Beschluß die Rechte und Pflichten der Jewish Agency, für die Zionistisdie Organisation übernommen hat und ist bereit, die Leitung in ihren Bemühungen zu unterstützen, das gesamte jüdische Volk zur Mitarbeit an der Jewisli Agency, heranzuziehen. In Uebereinstimmung mit dem Zentralrat anerkennt der Delegicrtentag der Z.V.f.D. die baldige Einberufung eines jüdischen Weltkongresses für den Aufbau Paliistinas als den Weg zur ,Verwirklichung dieses Zieles. Nationalfonds (Antrag Schachtel.) Der XVIII. Delegicrtentag der deutschen Zionisten beglückwünscht den Keren Kajemeth Lejisrael zu seinem 20 jährigen Jubiläum. Er erblickt im KKL. den Träger unserer Bodenpolitik in Ercz-Israel und die Grundlage unserer nationalen Heimstätte. Gleich dem Zentralst unserer Organisation erklärt auch der deutsche Delegicrtentag, daß von der restlosen Erfüllung der alleinigen Aufgabe des KKL. Grund und Boden Ercz-Israels in den Gemeinbesitz des jüdischen Volkes zu bringen, das Gedeihen unseres Sicdlungswerke« abhüngt. Um seine Rolle durchführen zu können, bedarf der KKL. noch einer viel weitergehenden Unter- Stützung, als sie ihm bisher zuteil wurde, und der unermüdlichstc« regelmäßigen Mitarbeit aller. Der Dclcgicrtentag richtet daher an alle deutschen Juden, denen Ercz-Israel am Herzen liegt, Insbesondere an die deutschen Zionisten den. dringlichsten Anpeli, den KKL. mit allen Kräften zu unterstützen tmd zu fördern und sich damit in den Dienst der Geulath Haarcz zu steilen. Arbeiterbank 'Antrag des Hapocl HazaTr: Der Delegicrtentag er• blickt in der Jüdischen Arbeiterbank ein wichtiges Instru* ment der Finanzierung und wirtschaftlichen Entwicklung des Palästinaaufbaus. Er ruft alle Zionisten zur Unterstützung der Aktion zur Verbreitung der Aktien der Arlieiterbank auf und beauftragt den Lamlesvorstand, diese Aktion aul» ztmehmen und mit allen Mitteln zu fördern. Finanzen (Anträge des Finanzausschusses.) Der Delegicrtentag hat mit Befriedigung von dem Berieht der Revisionskommission Kenntnis genomen, ln dem erneut festgestellt ist, daß die Geschäftsführung der Z.V.f.D. allen Anforderungen einer wirtschaftlichen und sparsamen Verwaltung entspricht. Er hält cs für unbedingt erforderlich, für die Arbeiten der Z.V.f.D, die ausreichenden Mittel sicher zu stellen.; Im Hinblick auf die Geldentwertung wird daher der Landesbeitrag auf 150 M., für Angehörige von Föderationen auf 50 M. und für Ehefrauen und Jugendliche auf 30 M. festgesetzt.!!! . ' , ■'! . i Der Delegicrtentag macht es allen Mitgliedern der 21V, f. D. zur Pflicht, über den Mindestbeitrag hinaus ihren Einkommensverhältnissen entsprechende Beträge als Zionisten-?teuer abzuführen. Die Ortsgruppen haben die Aufgabe, für den pünktlichen Eingang der Zionistcnstcucr und für ihre Anpassung an den gesunkenen Geldwert mit Entschiedenheit zu sorgen. : Der von dem Delegicrtentag neu zu wählende Finanzausschuß wolle baldigst , a) den Etat der ״Jüdischen Rundschau" b) die Umgestaltung der Maasscrordnung c) die Möglichkeit einer einheitlichen Erhebung aller Organisationsbeiträge auf seine Tagesordnung setzen. Jiidloclie Schule Der Delegicrtentag stellte fest, daß die Jüdische Schule ein Weg zu einer Wiederbelebung des deutschen Judentums ist. Das deutsche Judentum hat deshalb die unabweisbare Pflicht, die bestehenden jüdischen Schulen zu er• halten und den an ihnen tätigen Lehrern ein auskömmliches Leben zu sichern, . ,! Der Delegicrtentag begrüßt die ersten unter Mitarbeit von Zionisten begonnenen Versuche der Gründung jüdischer Schulen, an denen auf der Grundlage der lebendigen hebräischen Sprache und des ganzen jüdischen Kulturgutes jüdische Menschen erzogen werden, die wertvolle Mitarbeiter beim Aulbau des jüdischen Volkstums sein werden. Der Delegicrtentag beauftragt den Landesvorstand, 1. diese Arbeiten mit allem Nachdruck zu unterstützen, 2. diejenigen Maßnahmen zu ergreifen, die erforderlich sind, um die Berücksichtigung unserer auf die jüdische Schule sich beziehenden Forderungen im bevorstehenden Schulgesetz zu erreichen. ,! IhbükCu Sprache (Antrag Dr. Sackheim u. Gen.) Der Delegicrtentag sieht in der Verbreitung der hebräischen Sprache eine der wichtigsten Aufgaben der zionistischcn Erziehungsarbeit. Der Delegicrtentag fordert deshalb den Lamlesvorstand auf, das Erforderliche zur Erreichung dieses Zieles zu unternehmen und die hebräische Arbeit im zionistischen Leben zu fürder». Anträge der Vorkonferenz für Gcmcindcarbeit I. Im Hinblick auf die außerordentliche Bedeutung ci(V,f tätigen Mitarbeit der Zionisten in den jüdischen Geweimit, erklärt der Delegierten!.־!;:: den Ausbau des vom Landesvors:a-Lj bereits gebildeten Gcmcindedezernats zi einer Zcntr.11s:c’,'e für Gcmeindcarlidt als mibe• li.1;:t notwendig. Dem L,u1d;.s' Vorstand liegt insbesondere die Organisierung der Gemeind;’ arbeit, die praktische Unterstützung der in den Genicindtj tätigen Zionisten und die Aufrcchtcrhal.ung des Zusammen, banges zwischen ihnen ob. | II. Der Delegicrtentag protestiert auf das entschiedenst!, I gegen die Auffassung, daß die Gewährung des Gemeinde. ' Wahlrechts von der staatsbürgerlichen Zugehörigkeit nbhänv; und den Ostjuden auf diese Weise das Wahlrecht streitig gemacht werden kann. Er erblickt eine besonders wuchtige Aufgabe der zionistischen Gemeindcarbeit in jjtf entschiedenen Bekämpfung aller Versuche zur Entrechtung d;t Ostjuden sowie in dem Kampf für die volle Gleichberechtigung d 0 f Ost ' CI 41 0 11 w 1, י•• י!•,׳, 1' י,'־ יי,, -׳ .VH r •ו r Ke iitIioh O «1 Aim/Ia« " rl namentlich in den sächsischen Gemeinden. Die Wahlen : ergaben nachstehendes Resultats I. Mitglieder de! Landesvorttandci: Redritanwalt Roser,bl flth als Vorsitzender I)r. Siegfried Mosis Dr. Egon Rosenberg Dr. Siegmund Katzenclson Rechtsanwalt Erich Colin Isaae l'cuerrin״ Rechtsanwalt üronemano Dr. Ahron Sandler Dr. Fritz Löwensteln Kar Kober (Misrach!) Dr, Arthur Raa (Misrachf) Dr. Ui. Arlosoroff (Hapoel HazaTr) Dr, Georg Landauer (HapoSI HazaTr) Moses VValdniann (Ortjuaengruppe) Max Wollstclner (Nationalfonds). II. Mitglieder des Zeitralkomlfeet: ׳Alexander Adler, Wandsbek b. Hamburg; Rechts, anwalt Albert Baer, Berlin; J. Boschwitz, Berlin; Rechtsanwalt Dr. Dobrezynski, ßcuthcn; Frau Dr. Dresel, Stettin; Dr. H. Epstein, Duisburg; E Feist, Frankfurt a. M.; Alfred Frank, Berlin; Dr. Arthur H a nt kc, Berlin; Privatdozent Professor Dr. A. Frankel, Marburg; Siegmar Ginsburg, Königsberg i. Pr.; M. Goldreich, Beuel b. Bonn; Dr. E Grüneberg, Elberfeld; Dr. Sally Hirsch, Halberstadt; Rechtsanwalt Dr. Jacobsohn, Breslau; Dr, Ernst Kalmus, Hamburg; Dr. Kaufmann Frankfurt a. M.; Dr. Münz, Berlin; L, ■Tumpowsky, Leipzig; Dr. Julius Moses, Mannheim; Dr. Sichel Chemnitz; P. Feiwel, Berlin; Dr. Kramer, Cöln; J. Bornstein, Wiesbaden; Walter Heinemann, Magde• bürg; Dr. Knollncr, Berlin; Leopold Landau, Hamburg- Eppendorf; Oberingenieur J. Landau, Dresden; Rechtsanwalt Dr. A. Landsberg, Wiesbaden; Dr. E Lesscr, Mann« heim; Dr, M. Nuß bäum, Nürnberg-Ebensee; Dr. R a b i 0 Breslau; Dr. Frieda Reichmann, Weißer• Hirsch bei Dresden; Dr. Julius Rosenfeld, Karlsruhe L B.; Zahn* arzt Hugo Rothschild, Lübeck; Dr. Hugo Schachtel, Breslau; Karl Schlcißner, Hannover-Linden; J.Schneiting, Cöln a. Rh.; S- Schocken jure, Zwickau L Sa.; Rudolf Samuel, Göttingen; Dr. Nahuta Goldmann, Murnau; Fritz Sondheimer, Frankfurt a. M.; Dr. Bruno Nathan, Cöln; Dr. Walter Stein, Königsberg i. Pr.; Dr. Elias Straus, München; L Fuchs, Leipzig; W. Diu biner, Leipzig; Dr. Willy Victor, Wandsbek b. Hamburg; Jacob Wolff, Frankfurt a. AL; Dr. Wolfheim, Erfurt; Dr. Felix Dan ziger, Hamburg; B. Leibowitz, Hain• bürg; Lazarus Barth, Berlin; Willy Preiß, Berlin; Dr. Wcltsch, Berlin; Heinrich Margulies, Berlin, 111. Mitglieder de« Ehrengericht«: Dr. Alfred Schwarz; Dr. Bruno Kirsebnef; Rechtsanwalt Max Strauß, Lazarus Barth, Walter Roth; Dr. Bileski, Ehrengcrichtsanwalt IV. Flnanzaaiscbass: Berthcld Cohn; Dr. Gerson; Heinrich Margu• lies; Dr. Michel; Lipschitz; Preiß; Schwarz, sämtlich Berlin, ferner Siegfried Hirsch, Halberstadt; Dr. Landsberg, Wiesbaden; Leibowitz, Hamburg; Dr. Nußbaum, Nürnberg; Tumpowsky, Leipzig; Jacob Wolff, Frankfurt a. M.; Simon Strauß, Cassel. V: Wlrtscbaffsrat: Heinrich Margulies; Curt Nawratzkl; Dr. Kaplun-Kogan; Dr. Ben Nathan; Davis Trietsch; Agr. Dyk; Dr. Gerson; Allred Jarislowsky; Dr. Erwin Michel; Dr. Egon Rosenberg;; Reg.-RatGoslar, sowie die deutschen Mitglieder des Finanz• und Wirtschaftsrates der Organisation, Schocken und Dr. A Barth.! Erklärung der Opposition Namens der Unabhängigen Koalitionsgruppe hat He ff Margulies zu den Wahlen folgende Erklärung ab• gegeben! Der Verlauf der Jahreskonferenz, wie auch des Die• glertcntages gestattet es uns bedauerlicher Weise noch nicht, unsere bisher eingenommene prinzipielle Stellungnahme zur Gesamtentwicklung der Bewegung zu ändern. Aus diesem Grunde müssen wir darauf verzichten, an der Führung d״ Geschäfte der Z.V.f.D. durch den Landesvorstand te:b”< nehmen. Wir werden uns daher an den Wahlen hierzu nicht beteiligen. Getragen jedoch von der Absicht, alle zionistischen Kräfte für die Bewegung positiv zu verwerten, erklären wir un'crc Bereitwilligkeit, über die für jeden Zionisten sclbstversliind• liehen Arbcitsvcrpflichtungcn hinaus mit den anderen ri,N nistischcn Gruppen auf allen Gebieten verantwortlich nützu• arbeiten, sauf denen eine gemeinsame Führung zionistischer Geschäfte unter Wahrung der vorerwähnten prinzipielle11 Stellungnahme möglich ist In diesem Sinne begrüßen wir die Schaffung eines von der politischen Leitung getrennte« Wirtschaftsausschusses, der uns die Grundlage für eine ge« sundc prinzipielle Aufbauarbeit liefern soll, und gehen der Erwartung Ausdruck, daß hiermit ein ernster Versuch zur Wiederherstellung der zionistischen Einheitsfront unternommen wird» -־ '״ D1tw;c. (.;;dich JIcbatI! s'd! h! 1;r/;c:n :cgCIH*' viellad!;eren, jnz1r׳c' die di! Ai flenn von D ein eröffn! einer . Oenicij von J ' Er sd! nidisc Vorst־ Df. S. ׳ ausge, : niste׳ vielmc,: den Vj daß Zäoni' Z kistei,' Ausbr, Ge m, I Büro , habe den L, Austa'E Mate!" ri r!. weseij S i c 11 Verh;' za :'(•־ der eiami ׳' ücgc., herb( 11 '■ giert ׳ auf <1' > eines•',/ gef01/| \‘a über .• schic•«1 :1.' mit Rieh••; Dr. M und den re. die I, trotzmdi Eink-: des sehe;, zion ' Auf;! ZeiCi jmlci" sei י) die 1' mit[; der 11 wer־ etk! , Zc•,! G'.v■ ' füh י"; hm1׳' Für, die! . f!ur! durj; . ,?er U; a Huf; die Lt die1׳ in Ur.t Bei «ei י ne,״ Vo' io,' Ult. Wo.

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