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Jüdische Rundschau · 1922-09-08 · Heft 71-72 (8.9.1922) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 71-72 (8.9.1922)
Date
1922-09-08
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 11172 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 485 Prasenz-Llste. Liste der Mitglieder des Zentralrates. a) Mitglieder des Aktionskomitees: Dr. Leon Reich, Dr. P. H. Ciiajes, Abr. Podüszcwski, Izchak Gri'mbanm, IX Arthur Hantke, Robert Stricker, A. Bernhardt, Dr. Victo lacobsoiiu, A. Goldberg, Louis; Upski, David J eil in, Rabbi Meier Berlin, Rabl» j. D. Fisätman, Hermann Struck FL j.cw'in, Epstein, H. Falbstem, Elieser KapLitt, Dr. Ab. Kaznc'son, Hachum Twcrsky, Salman Rubasdiow, J. Mcrcminsky. — Präsident des letzten Kongresses: Hachum Soko- |0W> _ Vertreter des J.C.T.: Jean Fischer. — Vcr• Ireter des J.N.-F.: S. Schocken. — Vertreter des Keren Hajcssod: lliilel Zlatopolsky. — Vorsitzender de!, Ehrengerichts: S, Gtonemam — Der Kongreßanwalt: Dr, Emil Margulics. Vertreter der Landesverbände: Argentinien: Alexander Goldstern. — Brasilien und Chile: Dr. Leo Wilensky. — Kanada: Louis Fisch _ Vereinigte Staaten: Jacob Fishman, Abraham Slio- 111er Henriette $׳׳»!d. — Mesopotamien, China Indien, Strait-s Settlements: Israel Cohen. — Palästina: I>r. liavion Mossinsolin. — Tunis, Straßbarg, Marokko: Jean Schrameck. —• Südafrika: IX Schmarja Lew in. — Belgier״, Danzig, Italien: Dr. Pante Lattcs. — Bukowina: Dr. Theodor WciGcIbergcr. _ Bulgarien: Max Menarhcmow. — Deutschland: Felix Roscnblüth. — England: J. K. Goklbiaotn. — Esth- (and: Dr. M. Schwarzmann. — Griechenland: David f-'lorentin. — Holland: Nchcmia de Licmc. — Jugoslavien: Lav Stern. — Lettland: M. Finkclmann. — Li t tauen - Kow no: Moses Klein ntann. — Littaucn- Wilna: Dr. Emanucl Kahan. — Oesterreich: Dr. Isidor Schalit, Dr. Josef Löwenherz. — Ostgalizicii: Dr. Fischei Rottcnstrcich, Dr, II. Rosmarin. — Polen: Leon Lcvite, Dr. J. Gottlieb, Dr, Philipp Korngnm, Jose! Brcgmnmn. — Westgalizien: Dr. Osias Thon, Joachim Neiger. — Rumänien: Dr. J. Nietnirowcr, M. Schacht er, — Transsylvanien: Rabbiner M. Glassncr. — Tschcchoslovakei: Dr. Hugo 1 ierrmaiui. — Türkei: Julius Ncumann. Vertreter der Sonderverbände: Misrachi: Rabb. Brodt, Dr. Viktor Schönfe'd, Dr. Bernhard Hausner, Bezahl Bicrzyriski, Dr. Nuiok, Rabb. Isaak Rubinstein, Rabb. Zitron, Simon Ta!, Abraham Rccanati. — l'oale Zion: Lk'rl Locker, D. Bcu Gurkin (Achdnth Haawodah). — Hitachduth: Dr. Qu Ariosoroff, Zwi Heller, Gerschon Manocli, Dr. A. Lcwinsou. — Zc trc-Zion: Jonali Grüttfefd, Berl Katznclson. 'öS 44 Erlebtes De Frage des zionistischen Beamten ist von großer Bedcutung, wir haben keine Ucanitcntradilion und müssen alles ohne Vorbilder schaffen. Ehrenamtliche Tätigkeit wird immer mehr versagen, weil die Schichten unserer Intellektuellen immer mehr ums tägliche Brot kämpfen müssen, die bisher die Stützen unserer ehrenamtlichen Tätigkeit gebildet haben. Der zionistische Beamte muß in jeder Beziehung ein Musterbeamter sein; erstklassige Stellung nicht nur in der Bezaldung natürlich vorausgesetzt, leider haben wir tüchtige Durchschnittsbcaintc recht viele, manche meinen sogar zu viele, haben aber überragende Beamte fast keine. Aut eine Gefahr will ich hinweisen, die mir typisch zu werden scheint und die im Interesse unserer Beamten selbst bekämpft werden muß, eine sagen wir einmal 'allzu ״individuclle“ Auffassung der Dienstobliegenheiten. Dafür einige Beispiele, die den Vorzug haben, nicht konstruiert, sondern waltr zu sein. 1. Der Mann aus der Provinz kommt nach Berlin, um sich an der Weisheit Quelle über eine ihn gerade besonders interessierende und sein Tätigkeitsgebiet kiülcnde Frage vom Referenten berichten zu lassen, er verabredet’am letzten Tage seines Aufenthalts um 4 Uhr pünktlich eine Aussprache mit dem Referenten. Als er sich, wie vereinbart pünktlich einfindet, ist der Referent ״gerade“ fort, kein Mensch weiß, weshalb und wohin. Ob der biedere Mann aus der Provinz jetzt von unseren Beamten schwärmen wird? 2. Der Sekretär kommt nach der Provinz und weiß geschielet das Interesse der Ortsgruppe für chic besondere Autgäbe in Palästina zu erwecken, er verspricht die Ucberscndimg der nötigen Unterlagen, wie Bilanzen, Drucksachen, Tütigkeitsberichte, der Vorstand setzt sich persönlich für die Sache stark em, wartet aber bis heute noch aut die ״fest versprochencn“ Drucksachen. 3. Ehrenamtliche Kräfte können in einer bisher unbeackerten Gemeinde starkes Interesse für den Keren Hajcssod durch Vorträge wecken, erbitten aber den Ausbau ihrer Tätigkeit durch Besuche des benachbarten Parteisekretärs, was in zwei Tagen zu machen wäre. Der Sekretär hat aber ״gerade“ gar keine Zeit, so daß alle Arbeit der ehrenamtlichen Kräfte ganz sinnlos gewesen ist. Ich sage nicht, daß unsere Beamten so sind, ich warne nur vor emer Entwicklung, die in ganz ähnlich liegenden Fällen sich zeigt und die wir uns nicht leisten können. Daß Beamte, vor allem Ostjuden, sich im Dienst autreiben, denen der Achtstundentag eine unbekannte Sage ist, die täglich und nächtlich mehr als ihre!,flicht tun, ist mir genau bekannt und muß jeden mit Bewunderung erfüllen; wir haben Menschen, mit denen wir einen Beamtenstand schaffen können, den uns kein Volk der Weit uachmachcn wird. Mannheim. Dr. Otto Simon, Nachstehend geben wir die Beschlüsse der dritten Weltkonftrenz der Hitachduth wieder, die vom 10. bis 16, August in Be rlin abgchaltcn wurde. Der wichtigste Beschluß ist das Parteiprogramm. Die Programm-Resolution Die aUwcltlidic zionistische Arbcitspartei Hitacliduth (Hapoci-Hazair-Zcire-Zi»m) ist die vereinigte Bewegung der pa״ kistiuensisdien Arbdtcrsehnft »ml derjenigen Teile des jüdi sehen Volkes im Galufii, die produktiv arbeiten oder zur produktiven Arbeit tendieren. Sie erstrebt die Zusammenfassung aller körperlich und geistig schaffenden Juden, die auf den Ertrag eigener Arbeit angewiesen sind und aller derjenigen, deren Ziel produktive Arlwit ist, zu gemeinsamen lärli'iintnisscn und Aufgaben, zur Arbcits- und Kampfgemeinschaft für die nationale imil soziale Befreiung des jüdischen Volkes.!Die vollständige Verwirklichung dieses unteilbaren Werkes erachtet die Partei für gewährleistet einzig und ,־»!lein durch <i־ic _ Schaffung einer freien arbeitenden Gesellschaft in Pa- Histin.a als eines nationalen Zentrums aut der Grundlage sozialistischcr Gemcinwirtschnft, frei von Ausbeutung in jeder Font» und erfüllt von hebräischer Arbcitskuitur sowie durch die Erneuerung des Volkslebens üi den Ländern des Oaluth auf der Grundlage produktiver unil befreiter Arbeit, nationaler Autonomie und hebräischer Kultur. Indem damit das große und unteilbare Sei gesetzt Ist, fressen vollständige Vcrwirkilclnnig sie mit allen Kräften anstrebt, ist sie sich dessen bewußt, daß ihr zugleich die VcrpRichtung auferiegt ist, die Sdiaifmig derjenigen Voraus- Setzungen anznstrcbcii, die die natürlichen Grtmdbcdingütigen auf dem Wege zum Ziele darstellcn. Deren vornehmste sind: eine lebendige jüdische Volksbewegung im Geiste der Partei; eine starke Qia'.uzbewqntiig als Grundlage einer sictigen Alij.111, die Erhaltung und der Ausbau der palästinensischen Arbcitskolonisation; d'ie'politisdi« Organisierung des jüdischen Volkes; seine soziale und wirtschaftliche Repnxlaktivicrung und seine fortschreitende Durchdringung mit hebräisdter Sprache und Kultur in Ucbcreinstiimnuug mit den Prinzipien der Arbcitsbewegung. Von diesen Blickpunkten rttis betrachtet die Partei die nalkmale mul soziale Befreiung׳ der Juden als einen ciuheitliehen, umfassenden evolutionären Prozeß, dessen Charakter durch die realen Verhältnisse des Volkslebens als überwiegend konstruktiv bestimmt ist und dessen objektive Bedingungen der dnluzisdicri Tat und der persönlichen Verwirklichung eine entscheidende Bedeutung beilegen. Aus diesem Grunde erkennt sie als Mittel, die dem Zweck einer Förderung dieses Prozesses entsprechen, alle diejenigen Maßnahmen und Aktionen, die geeignet erscheinen: Die Organisation der Masscnkräftc zur Bewegung*- und ICampfgcinemschaft für die nationale Autonomie und für die Arbeit in ihren Institutionen zu entfalten und zu fördern; Den Zionismus mit wahrhaft volkstümlicher Kraft zu erlüUcn; Das Jüdische Volk für de« Aufbau des Landes und eine ökonomisch wertvolle, soziale gesunde AlijuJb vor/ubc reiten. Die durch die Initiative der palästinensischen Arbeiterbewegung geschaffenen sozkil-ölronotnischen Positionen, Siedtonten der Arbeiterschaft und Konsumgenossenschaften, Arbeiterbank und Arbeiterorganisation zu schützen und weiterz,ubilden; ’ Die soziale Struktur der jüdischen Volksmasse im Galuth durch großzügige Bcruf.umnchstlitung und ausgedehnte Fachenklnmg timzugesialten; Die jüdischen Arbeiter mittels Organisierung in Gercosscnschaftcn mittels Ki'iiftckonzcutralion von Druck und Ausbcutung in jeder Form zu schützen und sic im politischen und ökonomischen Kampf irn das Hecht auf Arbeit und deren Bcfreiung tatkräftig zu unterstütze« und zu organisieren. Die angemessene politische Einflußnahme der Partei auf die Ve1־t1’cfm1gskör|>ersrhai!cu der jüdischen Arbeiterbewegung, des Zionismus, der jüdischen Autonomie sowie der allgemeinen staatlichen Rcpriisematkmsorgaiie zu gewährleisten. Die kulturelle Entwicklung durch Schaffung des zweckentsprechenden Schulsystems zu einer hebräischen sozialistisehen Erziehung des Volkes liinzulühren, unter voller Rückskhtnahme auf den volkstümlichen Wert der jiddischen Sprache und Literatur. Die Partei ist endlich von dem Bewußtsein durchdrungen, daß diese von ihr gewiesenen Wege, welche die Befriedigung Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit ln Palästina wird auch dieses Mal während des Delcgiertentagcs seine Spitzen aussteilen. Wir hoffen, daß alle anwesenden Damen, ob Mitglieder oder Nichtmitglicder, die Gelegenheit wahrnchmcn und stell am Aussteilungdisch genaue Informationen über den Stand der Arbeiten des Verbandes holen. der Eigeninicrcssen des jüdischen Volkes bedeuten, zugleich die einzige real mögliche und wirksame Form ist, seiner An■׳ teilnahmc als Volk am gemeinsamen Kampf der gesamten arbeitenden Menschheit um ihre Befreiung; einem Kampf, Ir» dem die Partei sich eins weiß mit allen sozial Ausgebeuteten und national Unterdrückten. Weitere Resolutionen 1. Zur Ali j ah frage: Die Konferenz betont von neuem, daß die unbedingte Voraussetzung zur Verwirklichung des Zionismus und zur Aufrcchtcrtedtimg und Begründung unserer politischen Stellung in Palästina, d;c durch die Ratifikation des Mandates ihre oflizjclle Bestätigung erhalten hat, eine freie, Einwanderung von Juden überhaupt und besonders eine zahlreiche Einwanderung von Arbeitcrckinentcn und Chaluzim nach Palästina ist. Die Konferenz stellt fest, daß der Paragraph in der neuen englischen Deklaration vom Juni d. J, (die in der Ansprache des 1 ligh Commissioncrs in Palästina noch einmal wiederholt wurde), welcher die Zionistische Organisation ihrer offiziellen Einflußnahme auf die Immigration beraubt und die Möglichkeilet» einer Einwanderung von vornherein beschränkt, entscheidend die elementaren Rechte verletzt, welche dem Ziotiismtis im Mandat zugesprochen worden sind. Die Konferenz beauftragt das Hauptbüro sowie den Waatf Poel, sofort die praktischen und politischen Gegenaktionen gegen jede Beschränkung der Einwanderung durch äußere Faktoren ins Werk zu setzen. 2. Kulturarbeit: Die Konferenz erblickt in der Kultur« beratung, die durdi das 1 lauptbüro cinbcrufen worden! war, den ersten Versuch, die Grundprinzipien einer sozialistisehen Arbeitserziehung zu klaren uml den Weg der Arbeit für die Förderung der hebräischen Kultur nt zeigen. Die Konferenz begrüßt den Bcsrfhhiß dieser Zusammen-׳ kunft, eine besondere Kommission zu schaffen, die die Aufgabe! hat, durch pädagogische Versuche und literarische Arbeit zur Klärung aller hiermit im Zusammenhang stehenden sowohl theoretischen wie praktischen Fragen beizutragen, und beauftragt das Hauptbüro, die Arbeiten dieser Kommission mit allen Mitteln zu fönlern. Die Konferenz betont das Bedürfnis einer engen Verbinditrtg zwischen dem Hauptbüro und drn Chawerim, welche in der Iculi.ircllcn und Erzkiluiigsaibrit tätig sind, um einerseits die kulturellen Tendenzen unser׳ r Bewegung zu stärken und andererseits Keimzellen der Arbcits!;ul tur in allen Ländern zu schaffen. 3. O r g a n i s a t io n: In Anbetracht der schweren finanzivilen Lage des Hauptbüros vcrpflid»tct die Konferenz alle Landesorganisationen, außer den Betrag für die Hitachduth« karten eine außerordentliche einmalige Steuer zu Gunsten des Zentralfonds des Hauptbüros zu emeben. Der Minimalbetrag ist pro ICopf gleich der Höhe des Schekels in den einzelnen Ländern. 4, Zum Referat Kaplan: ln der Erkenntnis, daß die Zersplitterung der Kräfte die Arbeiterhewerpmg im Zionismus beschränkt, indem sie ihr die Möglichkeit nimmt, durch ausreichend« eigene Tätigkeit einen angemessenen Einfluß auf ihn auszmiben, wiederholt die Konferenz, angesichts der ernst«» Lage des Zionismus und Palästinas den Aufnif der Prager Konferenz zu einer Einigung aller sozialistischen und Arbcitspartekn im Zionismus znm Zwecke gemeinsamer Arbeit für die Schaltung einer arbeitenden jüdischen Gesellschaft in Palästina. Die Konferenz begrüßt die Konzentrierung der ArbeiterkrSftc In Palästina und die Fortschritte, die diö 'gemeinsame Arbeit der Arbeiterparteien in "der Histadruth Klailit gcmacht hat. Die Konferenz stellt fest, daß die entsprechende Form, in der trotz aller ideologischen Meinungsverschiedenheiten die gemeinschaftliche Arbeit: beweg!!״״ Wiiklichkcit werden kann, mir eine föderative Vereinigung aller Parteien unter Koordinierung der verschiedenen Kräfte ist. .Der erste Schritt zu dieser Vereinigung ist nach Memting der Konferenz die Schaf* fung eines Arbiiisvcrbamles (Hritlt Avodah), zusammengesetzt aus den Exekutiven der cin/ehten Parteien zum Zwecke gc- «»einsamer Aktion im Zionismus und vereinter Tätigkeit sowohl fiir die Institutionen der Arbcitcrsdnlt in Palästina wie für die Alijah, Die Konferenz beauftrarrt den Wand Poel, mit den übrigen Arbeiterparteien über die Schaffung einer 901d1cn Vereinigung in Verhandlungen rinzutreten und fordert alle Landcsorgamsatkmen auf, auch ihrer territoriale!» Arbeit eine diesem Ent- Schluß entsprechende Richtung zu geben. Russische Zi -nislcnkonfcrenz Donnerstag, am 7. d. M., wurde in Berlin, Logenhaus, Klcistsfr., die Konferenz der russischen und ukrainisclien Zionisten unter starker Beteiligung vom Vorsitzenden des Mcrkas, Herrn Dr. Jakobson eröffnet. Anwesend sind u. a. die Mitglieder der Exekutive Ussisclikin, Jabolinsky und Soloweitschik. Nach den BcgrüBungcn hält zunächst Di. Alex. Goldstein ein zweiständiges Referat über die Karlsbader Jahreskonferenz. Neu-Anforderängen von Bauhandwerkern Das Pal;;:,tlu..a.11i Berlin lat das Recht erhalten, 3 Stukkateure, 1 Rohr'.cg'er, 2 Tischler fiir die Alijah nach Palästina atisz.uwälileu. Fachlirit au‘:Gebildete Personen wollen sich so. fort beim Palusiinaamtc it'.c'.lcri, VoraussctztKi* für die Alijah ist: 1. ein Reise pw!I (Au3!ard|mß); 2. ein ärztlich» Zeugnis; 3. das erfüi'dcrlidsc Reisegeld (zirka 10—12 englische Pfund), Für einen j •:men Zion! siet wird eine Schlosser, stelle, wo er .-.־.« Saltbatli frei sei!» kann, gesucht. Um. gehende Meldungen an das Pa!3.׳.t!nanmt, Sächsische Str. 8. VViedererscheinen der ״Arbeit4* Die ״Arbeit“, das Organ des Deutschen LandesverbaiiaC•; ■1 .,׳,״.-..,״׳.;n, u.e r.i...:.vr« Monate tnclu ersciiicnvtt ist, bc;;i1»nt in diesem Monat wieder zu erscheinen. Das erste lieft des 1. ]:dir,au־;;, das eben hna!! d.;xn!nt, enthält folgende Beiträge:' Ri. '•01 ז S ר in וו e!. Die tllitte Welvknnferenz der Ilitaclidiith; Georg Landauer, Jüdische Jugendbewegung i!» D;״־,.... . ...... v.c ״..er ovii.var.nerei?!Ein Aufsatz ans dt-.n Mac;! laß Gorüutss); Robert Welt sch, Zur Lage; ferner U::1s.־b,.u ,.;sw. Der Preis des Heftes beträgt 15 M. Abouncn.cntPc׳;U־l!mr;־.n bvi a Büro Hr.poel־! Inza’ir, Cherlotte:;'׳ ־.:) .י ״: ׳.’ e־s,r. ö. — (ilclihzt iiig wird unter dem Titel ״Beihefte der Arbeit“ eine Serie von Broschüren iicrauseegclv.'i; -׳-.יו »ie״c n־.i!.׳״M gle.eaeeitig mu der ersten Kinturcr der Arbeit: 1. R, Samt«:!, Sozialistische Produktion; II. Das Programm der Ilitscbd׳:!!! (Bericht über die Progrmiir/d'.b.־! e!'er dritte•» ,״’!•!:k-onterenz). Jüdische Berufsberatung. Monltljouplatz 10. Für einen deutschen jüdischen Lehrling in der P'ahrradschlosscrc» suchen wir auswärts eine geeignete Lehrstelle mit frei Kost und Logis. — Sogleich wird eine auswärtige Bäckericlirstelie mit frei Kost uivi Logis dringend gesucht. —■ Meldungen; Mot»« bijouplatz 10, Norden 0130. 3 arajBSErs ®?®®©פ• «aia S2©sslB«־־^as«E9aBaaia»SE&Qsa^©a ^a• M X'

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