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Jüdische Rundschau · 1922-09-08 · Heft 71-72 (8.9.1922) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 71-72 (8.9.1922)
Date
1922-09-08
Page
– (sequence 14)
Language
German
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r Sciic 486 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 7! 72 Die Juden und die österreichische Slaatskrise , Von Dr. H. Kadi sch, Vöslau. / Das Schicksal der Juden eines jeden States ist mit seiner politischen und sozialen Entwicklung eng verknüpft: Verstiimlnislosigkcit für seine Lcbcnsbcdinguni’cn geht gewöhnlich mit Verkennung der wirklichen jüdischen Volksintcrcsscn Hand in Hand. Fi»r die meisten Katastrophen, die einen Staat ereilen, werden die In.len vcrautwortich gemacht und jede Staatskrisc ändert sich in jenen Staaten, in denen die Juden in größerer Anzahl wohnen oder auch nur cinigcmiallci» politisdicn Einfluß besitzen, gerade für sic besonders empfindlich. Das hier Gesagte kann man in Mittelick! Osteuropa sowie am Balkan und speziell in Oesterreich deutlich erkennen. Vielleicht kein Volk des zerfallenen Donattrcichcs hat die Folgen des Zusammenbruches an seinen! Leibe 90 verspürt, wie die Juden. Die österreichischen Juden wurden von ihren Volksgenossen Ln Tschechoslowaldcn, Polen, U11gam, Jugoslawien, und Rumänien staatlich getrennt, sie wurden aus ihrer alten Heimat vielfach vertrieben, ohne staatsbürgerlich gleichberechtigt in einen anderen Ficimatverband aiifgcnoinmen zu werden, überdies durch Zersei Dung des großen Wirtschaftsgebietes und ö» daraus sich ergebenden Folgen zu einem sich stets steigcrrulcn schweren Kampf uiti ihr Wirtschaftliehe s Dasein verurteilt und werden überdies fiir alle Konsequenzen einer seit Jahrzehnten verfehlten Nationalitäten- und Wirtschaftspolitik von den chauvinistischen Antisemiten aller Volksstäminc verantwortlich gemacht. Nun aber, da die österreichische Staatskrise ihren! Höhepunkt e n tg ege n e i i t, cs sich tun Sein oder Nichtsein des jetzigen Oesterreich handelt, fragen sich bange die jüdischen Bewohner Oesterreichs, welchem Schicksnle sie in der nächsten Zeit als Juden und Ocstcrrcichcr entgcgi'iigchcn. Pall diesmal die bereits lange Zeit vorhandene, öster* rcichisclic Staatskrisc eine akute ist, beweist nebst einer Reihe von anderen Symptomen auch die Reise des osterreichischcn Reichskanzlers Dr. Seipel nach Prag, Berlin und Rom. Hiermit ist das mitteleuropäische Problem in seinem ganzen Umfange, die Frage des zukünftigen Verhältnisses Oesterreichs einerseits zu den anderen Sukzessionsstaaten, andcrerscita zu Deutschland auigerolt. , Die bisherige politische und vor allem ökonomische Ent- Wicklung Oesterreichs seit Abschluß der Fiicdcnsveitrüje hat drastisch gezeigt, daß das heutige Oesterreich ohne engere wirtschaftliche Beziehungen zu allen seinen Nachbarstaaten in seinem jetzigen territorialen Umfange nach den alten Part.c i p r o g r n m m c n nicht gesunden kann und speziell ohne Auslandskredit langsam, aber sicher zusamjnenbreclicn muß. Alle mb er vorge schlage ne 11 Rezepte haben versagt oder wanden nicht mit der notwendigen Gründlichkeit angewendet. Was aber nun? Die Vereinigung Oesterreichs mit IXuitschiand allein könnte nur in beschränktem Maße der Wirtschaftliehen Not Oestcrrcidhs steuern und stößt überdies nicht bloß auf den Widerstand Frankreichs, sondern auch Italiens, welches seine Position in Sikltirol durch einen Zusammenschluß Oesterreichs mit Deutschland bedroht sicht. Andererseits aber nimmt Italien auch gegen alle engeren Beziehungen Oesterreichs zu den übrigen Sukzessionsstiaicn, die nur eine Etappe zu einer Donauföderation bilden könnten, entschieden Stellung. Die herrschenden italienischen Politiker befürchten in einer solchen einen gefährlichen Konkurrenten in der Adria, sowie eine Unterstützung der deutschen und südslawischen Minorität innerhalb Italiens, gegen welche der ,brutale Chauvinismus der Fasristen siel! wendet, während er andererseits unter dem Aushängeschild des Selbstbestinimungsrechts der Araber gegen den Zionismus und das englische Palästina™ a ndat sich wand te. Die hier angeführten Tatsachen zeigen unwiderleglich so- Wohl den engen Zusammenhang des österreichisehen Problems, wie der Judenfrage mit dem gesamten übrigen Komplex der Nationaiitätenf ragen. Solange in Europa (leider beginnt auch in den übrigen ,Weltteilen diese Wahnidee Wurzel zu fassen) eine Nationalitätenpolitik von der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken vorherrscht oder geduldet wird, die in der bekannten Formel gipfelt: ״Eius regio, eius natio“ solange kann auch weder innerhalb noch zwischen den einzelncn Staaten, — die ja heute in ihrer überwiegenden Alehrheit Nationalitätenstaaten sind, — ein dauernder Friede Platz greifen und muß naturgemäß auch aus dem stets neu aufflammenden nationalen Chauvinismus immer wieder der Antisemitismus entsprießen. Diese verkehrte Nationalitätenpolitik hat auch die heutige I-andkarte Europas gezeitigt, sie führt zu der vollständig unhaltbaren wirtschaftlichen Absperrung der einzplncn Staaten untereinander, die sich für alle Sukzesslons- Staaten, besonders aber für Kieinösterre'ich empfindlich fühlbar macht. Trotzdem alter für die besitzlosen jüdischen Volksschichten überall und besonders in Wien die Früchte der bisherigen Wirtschaftspolitik in!Lebensmiftclteucru 11g, Wohnungsnot und Steuergesetzgebung zutage treten, werden die Juden von antisemitischer Seite als die Schuld tragenden aller dieser Ucbelstämic hingestellt. Tatsächlich wächst der Antisemitismus in Stadt ,und Land; die Juden werden fiir die Zertrümmerung Oester- Reichs, für die Fehler seiner Regierungen uud Parteien, ihrer Nationalitäten- und Wirtschaftspolitik verantwortlich gemacht, )ebenso wie für die Förderung der wieder in verstärktem Maße ׳,..teil äußernden monarchistischen und kommunistischen Propaganda, Traurig ist also die Lage der österreichischen Bevölkerung int allein einen und besonders traurig die politische und wärt- •schaftlidie Situation der österreichischen Juden. Wenn nicht .111 zwölfter Suuiric (jesamtcuropa und speziell die Entente die Hand zur Gesundung Oesterreichs bietet, dann droht aus ,‘den österreichischen Wirren ein neuer europäischer :Brandherd zu entstehen, der ganz besonders für das jüdische Volk, nicht nur Oesterreichs, sonclent /!ich aller angrenzenden Staaten, die größten Gefahren in sich birgt. Alilteifangca des Tcchnisclicn CliaiuzsckretariaD Offene Stellen: Eine Lehrlingsstelle in einer Schirm- ,und Stockfabrik (Stockdrcchslcr) unter sehr 'günstigen Pcidüigungcn, einige Stellen für Bauhandwerker, . Gesuchte Steilen: Schlosser. Das nächste Rundschreiben erscheint voraussicht’ich erst ngegeii Ende September. Adressen-Veränderungen müssen so- 1fort angegeben werden. Technisches C11 aIuzse k rc taria t, Berlin W! 15, Sächsische Str. 8. . Auf Veranlassung und unter Mitwirkung von Herrn Bauingeuieur Dr. New man« wurden au1 i. März d, J, in Dortmund theoretische Fachlairsc für Maurer eingerichtet, gleichzeitig eine Anzahl von osljiidir.chcn Arbeitern als Maurer bei verschiedenen Unternehmern untergebracht. Ke Finnnzicrung der Kurse übernahmen die Gesellschaft ״Haawodah" in Berlin, die statutengemäß sich die Ausbildung von qualifizierten Elementen zur Förderung der landwirtschaftlichen und industriellen Arbeit in Palästina zur Aufgabe gesetzt hat. Als Lehrer für diese Kurse wurde Herr Maurermeister Boas engagiert. Am!.April wurde mit einem Bauunternehmer in Dortmund ein Akkord vertrag über den Neubau eines Siedlungshauses (zweistöckiges Zweifamilienhaus) abgeschlossen. Herr Boas übernahm mit mehreren Leuten den Bau. Diese haben sich zu einer Kwuzah ziuammcn,geschlossen, die heute den, Mittelpunkt der ganzen Chaluzarbeit in Dortmund bildet. Der theoretische Unterricht, der anfangs auch noch in Essen und Oberhausen, jetzt aber nur in Dortmund gegeben wird, wird von etwa 20 Leuten besucht. Fest zusammengeschlossen zu einem Qialuzbund sind aber nur die 14 Mann, die jetzt in der Kwuzah, teils einzeln arbeiten. Unterrichtet werden die Anfangsgründe: Verband (die Art der Steinlagcn), Winkel, Lot, Lehm von Zeichnungen usw. Die Ausbildung auf dem Bau aber ist das wichtigste. Alle Leute müssen umschichtig Arbeitsdienst verrichten, also Steine und Mörtel tragen. Die'anderen aber werden möglichst schnell zu selbständiger Arbeit hcrangorogen; so bald «9 irgend ge!!t, auch zum Aufbau der ״Ecken", Selbstverständlich kommt die Erfaßriiiig und die Schnelligkeit der Arbeit erst allmählich. Einige Arbeiter werden auch als Eisenbeton,arbeite!• ansgcbildet. Mitte Juni wirdc von der Kwuzah der Sicdlungsbau vollendet and ״gerichtet". Obwohl manche Schönheitsfehler daran waren, ist der Bau vom Unternehmer übernommen worden. Unsere Chaluzim bekommen etwas germgefe Löhne, als die ortsüblichen Tagelöhne (aber so, daß das Existenzminim um nicht unterschritten vviid); trotzdem konnte von dem Ucbcrscliuß der Akkord summe das entstandene Defizit nicht gedeckt werden. Dies ist vor allem dadurch entstanden, daß die Arbeiter nicht so viel schaffen konnten, wie gelernte Maurer. Einstweilen ist das Defizit von der ״Haawodah“ übernommen worden, doch haben sich die Arbeiter freiwillig verpflichtet, die vo!gestreckte Summe zurückzuzahlcn. Die Chaluzim haben einen Vertrauensmann aus ihrer Mitte gcwälnt, doch ist der Geist aller Beteiligte:! so ausgezeichnet, I daß bisher keine einzige Differenz zwischen Arbeiten! und Unternehmern oder gar dem Leiter der Kurse entstanden ist. Im Gegenteil: der christliche Unternehmer ist (iir unsere Arbeit immer mehr tmd mehr interessiert worden. Lehrer und Schüler aber halten gute Freundschaft, wandern Sonntags zusammen und bleiben auch sonst nach der Arbeit zusammen. Inzwischen ist ein neuer Vertrag mit dem Unternehmer abgeschlossen worden; mchrcie kleine Bauteil sind unserer Kwuzah, die eine regelrechte Akkordkooiwiel darstellt, in Auftrag gegeben worden. Das neue Unternehmen ist so groß, daß eine Reihe frischer Arbeiter eingestellt werden können. Erste Vorbedingung zur Einstellung ist körperliche Eignung; wie sic die meisten der schon seit einigen Jahren im Ruhrgeluct als ungelernte Arbeiter beschäftigten ostjüdischcn Arbeiter aufweisen können. Die Chaluzgcsinmmg ist eine zweite Bedingung; sic erweist sieh aber erst im Verlaufe der Zeit und wird in der Gemeinsamkeit der Kurse tmd beim Bau gestärkt. Die Fortschritte unserer Freunde in Dortmund sind so gute, daß wir hoffen dürfen, daß der erste Transport ausgebildeter Alaurer atn 1, Oktober zur Abfahrt bereit stehen wird. Selig Preuthal ln Berlin stnrb im Alter von BO Jahren einer der älteren Chowewe-Zion Deutschlands, der Miteinberufer der Kattowitzer Konferenz, Herr Selig Freuthal. Der Verstorbene war Herausgeber des ersten Organs der Chowewe-Zion, ״D״ Kolonist". Er war bis zu seinem Tode an unserer Sache warm interessiert, seine Söhne sind ebenfalls sämtlich Zio. nisten. Chßluzgtuppe Berlin In Berlin gibt es schon lange eine Anzahl Chaluzim, die sich hier auf einen handwerklichen Beruf in Palästina vorbereiten. Ihnen fehlte bisher aber jede Gemeinschaft mit anderen Chaluzim und oft and! Planmäßigkeit in ihrer Ausbjidung. Dies führte zur Gründung der Chaluzgruppe Berlin. Sie soll alle die jungen Leute umfassen, die als Handwerker nadi Eicz Israel tiberriedchi und dort beim Aufbau des Landes als Cha’.uzi-n, d. h. als opferbereite Pioniere arbeiten wollen. Das Ziel der Gruppe ist geistige, praktische und physische Voiberciinugsarbeit iiir das Leben 111 Palästina. Aus einem ן Stamm von fünf Leuten, die sich vor einigen Wochen zu- 1 s,-unmenschSössen, hat sich mit Unterstützung' des Technischen | Chaluzsckrctariats eine Gruppe, von 12 Mann gebildet. Es besteht alle Aussicht, daß die Gruppe in nächster Zeit in noch stärkerem Maße weiter steigt. Ein Raum für unsere wöchentliche Zusammenkunft wurde uns in bereitwilliger Weise vom Jüdischen Volksheitn zur Verfügung gestellt. Doch ist er zu klein und nur einmal wöchentlich frei. Wir sü!d aber bemüht, uns ein eigenes Heim zu schaffen. Auf unseren Abenden beschäftigen wir uns mit palästinenrischen Landes- Wirtschaft.-;- und sozialen Verhältnissen, Pa* lästina-Gcographie usw.,; Hcbräischlemen ist obligatorisch für alle Mitglieder. Ein Teil von uns spricht schon perfekt hebräisch, ein Teil krnt, für die Anfänger wurde eh! Anfangskurstis eingerichtet. Außerdem besieht ein Sanitätskursus, den einer der hiesigen zionistischen Aerzte allwöchentlich in den Räumen des Palnsünaaintes erteilt. Der Kurs soll die Chaluzint in den Stand setzen, Krankenpflege zu verrichten und erste Hilfe bei Unglücksfällen erteilen zu können. Wir sind! ferner dabei, einen Arbeitsabend cinzuridifcn, an dem alle Chaluzim unlcr Anleitung hiesiger Handwerksmeister lernen sollen, IFire Anzüge selbst zu flicken, Schuhe zu reparieren usw. Jeden Sonntag werden Wanderungen gemacht, auf denen Körpertcclmik Sport usw. betrieben wird. Sie sollen vor allem aber den Gemeinschaftsgeist nusbiklen und fördern. Wer von den Chaluzim verdient, muß allwöchentlich einen Stundenjohn in die Kasse ablicfern. Ein Zehntel des Geldes ist zur Bestreitung der laufenden Linkosten bestimmt, die übrigen neun Zehntel kommen in eine ״Atijali-Kasse“ uud sollen nur für Alijahzwcckc von Chaluzim verwandt werden. Unsere Chaluzim verteilen sich auf folgende Berufe: Elektro-Mcchaniker 2 Fein-Mcciuutikcr 1 Schlosser 2 Friseur 1 stud. ing. 1 Sportlehrer 1 Maurer 3 Tischler 1 Einer von unserer Gruppe, Fritz Nothmann, ist bereits vor einigen Wochen nadt Palästina abgefahren. Wir hoffen, daß die Gruppe sich recht bald weiter ausbreitet und zum Stamm eines größeren deutschen Chaluzbuudcs wird. Ich bitte, Meldungen über gleiche Bestrebungen an anderen Orten. Neumeldungeii, Anfragen usw. an Walter Hcünami, Gh.irfottcii« bürg, f'ritsch-cstr. 52, zu richten. Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge. Einladung zu dem am Mittwoch, den 13. September, abends pünktlich 8 Uhr, in der Aula der Knabenschule, Gr. Hamburger Straße 27, stattfmdenden Lichtbiidcrvortrag des Herrn Rabbiner Dr. Emil Levy; ״Meine Palästinarcisc“ (nach eigenen Aufnahmen). Alle Besucher und Besucherinnen der Alten Synagogc sowie Gäste sind willkommen. .־ -— — . - // Jüdische Sportberichte iv. O Österreich: Schwimmen: 17.—18. Juni Inter, nationales Meeting der Flaleouh. An diesem nahm neben de!! besten Wiener Vereinen der Buebpester jüdisch-nationale Klub V. A. C, teiL V, A. C. gewann die Juniorenbruststaffe! £3x66s/j) in 2: r7J; dann die Lagenstaffel (3X6ö2A>) in 2: 45.8 und wurde j!! der Lagenstaffel (3X100) Zweiter, Im Wasscrb.111 sitgte V. A.C. gegen ilakoah 5:0 tmd spielten gegen ein komb. Wiener“Tea^ 2:2. Die Wiener Ttakoal! war '1 den Damemvettbcv,■erben siegreich, Junioren 60*'1 זנ. Singer; Junioren-Lagenstafie{ (3x'66v,1): 2. Hakoah; (unlorcnbmst 100 tn: 2. Bienenfeki. Von (Gen Herren der Hakoah waren Sobolka, Lnndesmann und Altar erfolgreich, — Leichtathletik: Auswahlkämpfe für die deutschen Kimpfspiclc: 800 m: 1. Scheu (Hakoah) j» 2:05; 2. Wurm (Hakoah) in 2:05,1. Tschechoslowakei: Schwimmen: Wettschwim. men Cts Bar Köchin (Brünn). 33,5 m bei.; 1. Bilasz (Bar Kochb») 18 Sek.;200 m Seniorbrust: 1. R, Piowaiy (Bar Koclib.1) 3:13,2; 100 in Senior freier Stil: 1. Balasz (Bar Koclib:») in der tschechische» Rekordzeit 1:10.2; 4X66;) 0! bei.: 1, Bar Koclib,1 3:12; 6ö*/a m Junior bei.: 2. Vviihcim (Bar K*ochba) 51,1; 4x33*/s »1 Lagenschwimmen: 1. R, Piowaty (Bar Kochba) 1:56,1. , Jugoslawien: Bei den Leichtathlctikmeistersdiatten errangen zwei Mitglieder des Juda Makkabi (Novisnd) den Meistertitel. Bubeniteimer: Diskus (35,45 111) und Szckely: Weitspaingen ohne Anlauf (2,06 m). Rumänien: Beiden Lcichtathletikmeistcrschaften wurde SteinfeM (Hakoah Arad) Meister über 100 m (11,2); über 200 m (24,2) »ml über 100־ m (52,8), wobei er durch die letzte «Zeit einen neuen rumänischen Rekord aufsfelltc. Deut sch la nd: Leichtathletik: Wettkämpfern Regensiurg: 4X100 m: 1. Bar Kochba (München) 47 Sek.; 100 m Junioren: 1. Orlinnsky (Bar Kochba) 11,6 Sek,; 100 m Senioren; 2. Oriiansky (Bar Kochba) 11,5 Sek.; Weitsprung: 2. Oriiamsky (Bar Kochoa) 5,67 m; Scbwedenstaffcl: 2. Bar Kochba. W. G. fe!| bar §au Sch Ve Hebräische Sprachschule ia Berlin V1U. Semester. A. Stundenplan. Stufe la: 15 Woelieustumlcn) Lehrer: Herr Curt Cohn. Das Wichtigste der Formenlehre und entsprechender Uebnngsstoll, Leichte UihcUckti!rc. Stute IT; (42/י Woclicnstundcn) Lehrer: Herr Arje Dörfler. Grammatik: Fortsetzung. — Giimm-Krupnik, Märchen. — Bllicl: Auswahl aus Bresdiith. —1 Mündliche und sdirift. fiele Hebungen. Stufe II*: (•!1/a Wochensttrnden) Lehrer: Herr Robert Sternau. Umtcrrichtsstoff wie in Ia. Stufe 111); (4>,'a Wochenstunden) Lehrer: Herr Moses Goldmannt. Unterrichtsstoff wie in Ha. Stufe III: (5 Woche׳.riu.iv.icn) Lehrer: Herr Moses Goldmann. Berkovritz, Erzählungen (Schwiiim). —. Bibel: Leichte Stacke aus jirmia. — Konversation usw. Stufe IV41) :׳/a Woclicnstundcn) Lehrer: Herr Arie Drfler. Lesebuch Prakim risdtonim II. und Agnon, Mechamath hamuncrik. Bibel: Auswahl aus Mtaclnm I usw. Stufe V; (4נ/י Woclicnstimden) Lehrer: N. Berggrün, Schalem Alccliem, Werke Band IS (Katliridim). — Auswahl aus Jirwiia usw. Stufe Vi: (8 Wochenstuwien) Lehrer: N. Berggnin (6 Stunden): Bclllctristik: Mendeie AVocher Sfaiim (Schwiiim). — Publi. zistik: Acliiid Haam, Bi. iV, Jirmia usw. — Außerdem tr.ipt Herr David Josef Bornstein aus Awotli d’rabbi Na*han (1 Stunde) und Schire Bjalik (l Stunde) vor. B. Neuaufnahmen, in einigen Stufen für Fortge. Schriften« können ׳ noch neue Schüler Aufnahme finden. C. Die Eröffnung neuer Anfängerklassen findet Mitte Oktober statt. Schriftliche Anmeldungen werden bereits eirtgegcngcnommen. D. Büch errückgabe. Wir bitten die ehemaligen Schüler, ־uns die aus unserer Sdmlbibiiotliek entliehenen Bücher ehestens abruliefem. E. Auskunft in sämtlichen SdmiUmgclegenhcitcn er. teilt der Unterzeichnete. Sprechstunden bis auf weiteres: Mittwoc!» 71/3 Uhr in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Artillcricstr. 1 1 Treppe, Zimmer 4. Schrift, liehen Amfragen wolle man Rückporto beifügen., N. Berggrün , Grutmvaid, I Iahenzoilerndamm 62. ׳ Köln. Der Vorstand des Vereins Haschadiar gibt be* kannt: Es werden in nächster Zeit folgende Kurse und Abende eingerichtet: Jüdischer Gcscliirhlskiirsns, Hebräischer Kurs, Spr.iciikmrse, Litcraturkurs, Ua1e 111 a111:11 gsn 1 *c!1 de, Presscabcndc. EXis Ressort für technische und landwirtschaftliche Ausbildung Fiat Herr Dipl,•Ing. Alfred Daniels (Adresse: Hersel bei lV>nn), übcmominen, mit dein sich Interessenten für praktische und theorctiscluc Kurse in Vcrliiudung setzen wollen. Interessenten für die anderen Kurse mögen sid! an das Sekretariat des Hasdiaclur, Köln, Alte Wallgassc 31, wenden. Weitere Ver• öffcnüidi itngcn folgen in Kürze. Wir madten iniscre Berliner Mitglieder darauf aufmerksam, daß im lovember oder Dezember a. J. die Repräsentanten• wählen dlcr Jüdischen Gemeinde stattfinden. Die Wählerliste liegt nur bis zum 15. September in der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Str. 29, aus. Wir bitien datier alle m :nnUhcn wahlberechtigten Gesinnungsgenossen zu prüfen, ob ihr Name in dieser Liste enthalten ist und in! Nichttalle sofort Einspruch zu erheb«!!. Bcrl. Zion. Ver. Stundenplan der Abendkurse des Verbandes der Östjuden, Etisabethstr. 57/38, nahe Alcxanderplatz, Königst. Gymnasium, über den Hof 1 Treppe, Zimmer 12. Montag u:1d Mittwoch: 7—8'/i Englisch für Anfänger, 810—ג/י Englisch Iiir Fort* geschrittene, 8נ/י9—ג/י Hebräisch für Anfänger; Dienstag uud Don!)crstag: 7—9 Deutsch, 9—10 Rechticu. Sonnabend 3—5 Talmud, Liniensfr. 19, vorn 1 Treppe. Schüler und Scliülcrinnen in allen Altersstufen können noch In sämtlichen Fächern aufgenommen werden. Theaterabend. Zur Eröffnung der Winferspiclzeit des jüdischen Gordiu-Theaters in den Sophiensälcit tritt einmalig die auf der Durchreise belimiliche Künstlerin D. H'inmann als Gast auf. Die Von,teilung wird großes Aufsehen in den jüdischen Kreisen hervorruten. Ui'Vcttvcrkaut siehe Annonce.! de! an! lia Fri!3 tet pu: rf.ei Eb de! 1 In ׳.׳ '״} Pf au jüc :> kc , N ׳; sc ■' ri .־ s e du . fü: 1 V« läs •! Ti.. zii ZI V« V< Ist , M ' kc fo י 8. , fa NU tu n Dp A h׳; fr b ff S1 u•. r

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