Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 71-72 (8.9.1922)
- Date
- 1922-09-08
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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11ו Sin. as n. e. cs eu m dt 50 er Aer c. tu 11a. 11. m ner iie d- 1r. es; iid. ns e- ׳tc zu de zu n- 01t nle- 0• eil de uben ea an en ifs en tn, i c rge!m il- 111 itc im en ch 1is ledi e'׳t 111־• im irf, tnd die «t ־ icn CHS en• die. cn, cm ueb 11(1• inn% ort, mg 10 1pd r.8 en! f I fl i i: ä mJa Nuinmer 7 Erscheint in zwangloser Folg Berlin, 8. IX. 1922 ®*IkS . m -_ Palästinensische Wirtschaftsprobleme Bericht des Herrn Schocken. (Nach der stenographischen Aufnahme.) Geehrte Jahreskonferenz! ' Als einziges Mitglied des Finanz- und Wirtsdiaflsrates, das im letzten Jahre in Palästina war, ergreife ich das Wort, um Ihnen einen kurzen Bericht zu erstatten, wen ich wegen besonderer Umstände weder in London 1,och in meiner Körperschaft liier vorzutragen Gelegen, ׳heit hatte. ׳ , , , Will man palästinensische Wirtschaftsfragen bcha״- dein, so rnuß inan ausgehen von den Verhältnissen, in denen sich jetzt das Land und seine Wirtschaft befinden. Fürs erste: Es ist ein armes Land; arm auch im Vergleich z.< den Nachbarländern. Industrie und Mandel sind weniger entwickelt als in Aegypten und Syrien; — 1:11d das hat sicherlich wirtscliafts-gcographischc Ur- Sachen. Eine schwere Mißwirtschaft hat durch Jalirlumderte auf Gewerbe und Ackerbau gelastet; und was Jahrhunderte bewirkt haben, ist in Jahrzehnten schwer zu belieben, : Zum zweiten; Das Land ist klein. Den arabischen Konsum können wir, wie die Verhältnisse bisher liegen, bei unseren Betrachtungen über die jüdische Wirtschaft mir wenig in Rechnung stellen. Der Jischuw entspricht als Wirtschaftskörper der Größe nach etwa einer inittlercu Stadt in Deutschland. Man ist leicht geneigt, das zu vergessen, und cnvaitct von dieser kleinen' Wirtschaftsciiihcit unmögliches. Das dritte, das man bei der Beurteilung der Wirtsciiaft Palästinas immer im Auge behalten muß, ist die Tatsache, daß im Lande eine den Verhältnissen nicht entsprechende, schwere Valuta cingeführt ist. Aber nicht so sehr der Umstand, daß die ägyptische Valuta im Auslande schwer wiegt, ist für die Wirtschaft Palästinas ungünstig, sondern üblere Folgen erwachsen daraus, daß die Valuta im Iniandc kein entsprechendes Gcwicht hat. Alle Lander mit schwerer Valuta mußten ln den Jahren nach dem Kriege durch schwere Krisen gehen. Die besonders unnormalen Verhältnisse Palästinas haben es mit sich gebracht, daß man dort noch in den ersten Stadien dieser Krisen ist. Das ägyptische Pfund hat im Lande bei weitem noch nicht die seinem Werte entsprechende Kaufkraft erlangt. Waren, und besonders Dienste sind viel zu teuer, und das verhindert nach vielen Seilen die gesunde Wirtschaft. , , : Ein viertes ist für den jüdischen Aufbau besonders wichtig: Palästina hat in vielem die Eigenschaften eines Koioiiiailandes. — Ein Kolonialland beherbergt neben den Eingeborenen eine mehr oder minder große Menrcl'.engruppe, die ins Land gekommen ist und die aus ihren früheren Wohnländcrn bestimmte Lebensformen initbringt; Lebensformen, die eine besondere Art des Konsums bedingen. Diese dein Lande fremde Konfunition ist naturgemäß kostspielig. Das Land ist auf diese Bedürfnisse nicht eingestellt, und so kommt es, daß man Waren und Dienste, die in den früheren Wohnländcrn um ein geringes zu haben sind, hier (wärt- Echaftiicli gc rechne;) unerschwinglich teuer bezahlen muß. Wir sichen nun in dem Prozeß, daß Palästina für ,den Juden allmählich diesen Koloniaicharakter verliert. Wir wollen Eingeborene im Lande sein. Schritt vor Schritt werden die Juden vom europäischen Konsum abkommen müssen. Unsere Lebensführung wird sich nicht der arabischen anpassen, aber cs wird sich eine jüdische Lebensführung entwickeln, die dem Charakter des Landes kongruent ist und den wirtschaftlichen Möglichkeiten entspricht. Je weiter dieser Prozeß fortschrcitet, um so mehr können Löhne und Gehälter auf ein Niveau kommen, das gesunde Wirtschaft möglich macht. Ich bitte Sie, geehrte Damen und Herren, bei meinen weiteren Ausführungen diese vier kurzen Hinweise anzusehen äis den Rahmen, in den ich' meine virt- Ecliaf(liehen Pjdrachtungen cinstelle. Die Armut des Laudes, die Kleinheit des jüdischen Wirtschaftskörpers, die ungünstige Valuta und der Koloniaicharakter: Tatsachen, die jetzt bestehen und nur langsam verändert werden können, wirken allenthalben bei der jüdischen Wirtschaft In Palästina mit und können nirgends außer Betracht gclassen werden. Wir stehen seit zwei JaJiren, besonders jetzt nach1 der Erteilung des Mandats, vor der großen Aufgabe, die Wirtschaft im Lande neu aufzubauen. Es gibt da einen Kreis ganz großer Unternehmungen, den sonst der Staat und die Gemeinde durchführt: Liafenbauten, Anlage von Wasserkraftwerken, Elcktrizihtsanlagcn, Ausnutzung der Bodenschätze. Hierzu sind große fnianziclle Aktionen nötig; — und da stehen vdr schon vor einer Schwierigkeit. Wir müssen dafür sorßc!1, daß diese finanziellen Aktionen in sich einen Nationalen Charakter haben. Dadurch' sind wir gezwunihnen eine Form zu geben, die ihnen einen T eil tlcr Marktfähigkeit nimmt. — Wir verlangen ferner, daß *:et nicht so ‘ kostspielig sein sollen, wie eben sonst ko.oniale Finanzaktionen zu sein pflegen. Der Finanz! Dann rechnet. Koloniale Unternehmungen sind lang- Nv:erig und oft unsicher. Daraus erwachsen entsprechende Risiken und man verlangt' dementsprechende Chancen. Sind die von vornherein beschnitten, wie soll dann die Unternehmung den Finanzmann reizen? Besonders stört ihn die nationale Konstruktion (Foundcr Shares). Er sieht ein Gemisch von Geschäften und einem nicht klar Definierbaren. Einer Unternehmung, in der Geschäft plus X vorkommt, mißtraut der Fachmann. Deshalb dürfen wir uns die Emission unserer Aktien nicht leicht vorstellen. Leicht ist es hier, Kritik zu üben; schwer, Erfolge zu erreichen. י!; ן Große Finanzaktionen brauchen wir, wie Dr. Ruppiu liier sagte, nicht nur für diese nationalen Aufgaben, sondern auch für die Industrie-Unternehmungen. Alter da stocke ich schon, denn hier scheide ich mich von Dr. Ruppiu. — Aus den eingangs von mir geschilderten Tatsachen erwachsen für den wirtschaftlichen Aufbau unzählige Schwierigkeiten. Die Wirtschaft des Landes ist noch zu schwach, um große, mit finanziellen Lasten aufgebaute Unternehmungen zu tragen. Aktiengesellschaften, die in diesem Lande große Fabriken aufbaucn, müssen damit rechnen, daß die ersten Investitionen einen großen Teil unrentabler Ausgaben enthalten. Vieles muß erst ausprobiert werden; sachliche und menschliche Voraussetzungen müssen neu geschaffen werden. Man begibt sich, ohne cs zu wollen, in das Reich der Experimente. Und ist der Produktions, apparat aufgebaut, so findet er für seine Erzeugnisse noch keine entsprechende Abnehmerschaft. Ich möclilc das an einem Beispiel erläutern: Die heißen Schwefelquellen bei Tibcrias bieten eine günstige Gelegenheit für finanzielle und wirtschaftliche Unternehmungen. Es muß dort ein LCurort mit Gasthausanlagcn mit gutem Erfolge nufzubaucn sein. Der Kincreth-Scc mit seinem für Winterkuren geeigneten Klima und zeitgemäße Bade- und Kuranlagcn in Tibcrias müssen, das steht außer Frage, in der Zukunft eine starke Anziehungskraft auf heilsuchcndc Juden aus allen Teilen der Welt ausüben. Der Kritiker behandelt gern tadelnd dieses Thema. Warum ist hier noch nichts geschehen? Warum befinden sich die stark heilwirkenden Quellen dort in der Nähe des Grabes des Rabbi Meir baal hancss in einen; Zustande, daß sic von Europäern kaum benutzt werden können? Für den ernsten Wirtschaftler genügt es, sich klar zu machen, was zum Aufbau eines neuen Kurortes gchört, um die Schwierigkeiten zu sehen. Für den Laien kann man hinweisen auf die Erfahrungen, die mit solchen Gründungen auch in Ländern, die im Zentrum eines guten Verkehrs stellen, gemacht werden. Wie sind z. B. die 'Erfahrungen bei Gründungen von Kurorten in Deutschland? Ist der Aufbau glücklich durch,geführt (selbst wenn es sich um kleine, vorsichtige Gründungen handelt), so fehlt cs in der Regel in den ersten Jahren an dem entsprechenden Besuch; oder die Mittel, die für den Ausbau gebraucht werden, überschreiten das wirtschaftliche Maß so stark, daß die gründende Qe- Seilschaft und oft such die zweite und dritte übernehmende große Verluste erleidet, bis dann eine dritte oder vierte Gesellschaft das Unternehmen erwirbt und ihre Rechnung findet. Bei den großen Industrie-Unternehmungen ist noch eins zu beachten: Dr. Ruppin sagte gestern: Unsere Arbeiter gehen nicht nach Palästina, um dort Arbeitnehmer zu werden. Er spracli hierbei von den Arbeitsverhältnissen bei unseren institutionell (landivirischaftliclicr *Aufbau usw.). Sicherlich trifft das stärker zu bei kapiiaiistisciicii Privatuntcnichimmgen. Ich weiß nicht, ob wir in Palästina fiir die Zukunft mit großen Arbeitnchmcrschaftcn bei kapitalistischen Arbeitgebern rechnen können. Deswegen will es mir scheinen, daß es näher liegt, für die ■nächsten Jahrzehnte neben den wenigen großen Industrie-Unternehmungen, die mit der Urproduktion des Landes Zusammenhängen, die kleine industrielle Unternchmung ins Auge zu fassen. Nicht der Direktor der Aktiengesellschaft, der etwa Erfahrungen und Erfolge auf dem Gebiete der Gcldaufbringung in Europa oder Amerika hat und der in Tcl-Awiw oder in Haifa allein oder gemeinsam mit einein Kollegium von Mitdircktorci; einem europäisch aufgebauten Angcstclltcnstnb vorsteht, wird der zukünftige Wirtschaftsträger Palästinas sein, sondern der wirtschaftliche Ciialuz. Der Wirtschaftspionier, der gleichsam für die Nachfolgenden den Weg bahnen soll, — ein Mensch, der auf vorgcsch’obenem Posten stellt, wo ihm alle Bequemlichkeiten und Hilfsmittel fehlen und der sich darauf beschränkt sieht, die Arbeit jjanz aus eigenem heraus zu beginnen und durchzuführen. Entschlußkraft und technische Fähigkeit, die Ar’peit zu bewältigen, sind die erste Voraussetzung. Es gibt ein Wort bei den deutschen Mechaniker- Chauffeuren; Auf der Landstraße besteht der rechte Chauffeur jeden Maschincndcfckt mit dein Taschentuch. Solche Wirtschnftspionicrc, die eine langjährige tcclinischc Erfahrung in härter Arbeit erworben haben, nicht ohne theoretische Kenntnisse und mit kaufmännischen Fähigkeiten, brauchen wir für die palästinensische Industric. Die paiästinensirc‘,* Industrie-Unternehmung kann nicht anders nusachen als eine vorerst kleine Betriebswerkstättc, in der jicr Leiter mit Pioniercigenschaflc:; Ton und Takt der Arbeit angibt. Dieser Leiter muß Meister sein in der Bewältigung technischer, Wirtschaftlieber und kaufmännischer Aufgaben. Sein Betrieb wird gewissermaßen eine Insel in der industriellen Leere! * Palästinas darstcllcn, und solche Werkbetriebe werden; einen Wirtschaftsbodcn haben und wichtige Aktivposten! in unserer Wirtschaft sein. ׳ ( : Ohne reichliche Kredite werden sie freilich nicht arbeiten können, weil unser bestes Menschemnatcria! aus Ländern mit entwerteter Valuta kommt. Der Auf. ן bau von finanzkräftigen Kreditbanken für Industrie und Gewerbe, die Gründung von Lcihkasscn für Fingere uml 1 kurze Kredite ist eine wichtige Aufgabe des Keren Ha« 1 jessod. Unsere soliden, nach wirtschaftlichen Grundsälzeu arbeitenden Kreditbanken müssen für ihre Aktien t nach und nach auch einen Markt bei den Juden der 1 ganzen Weit finden. .; , , : Ich habe zu Beginn meiner Ausführungen von der*׳! Kostspieligkeit des i.ebtus in Palästina gesprochen. ׳Am! י leichtesten wiegt das ägyptische Pfund dort, wenn mau einen Handwerksdienst braucht. Ob das daher kommt, ' daß der einzelne Handwerker sein Handwerk nicht gc• , nügend beherrscht' oder daß er aus seiner Monopol- Stellung heraus Preise bestimmt, will ich hier nicht 1 erörtern. Eine angemessene Bezahlung für die Dienste ' des Handwerks bleibt jedoch die erste Voraussetzung für die Gesundung der Wirtschaft in Palästina. Nie- ' in and kann eine Fabrik aufbauen, einen Beamten stab I unterhalten oder mit einem Beamtcngchalt auskonimeu, 1 wenn nicht die Dienste des Handwerks, die man täg- ׳ lieh, stündlich in Anspruch nehmen muß, von einet, ׳, gleichen Basis aus bezahlt werden. — Bei der Beratung 1i des Schulctats im Actions-Coinite sprach Herr Dr. Schöni feid davon, daß eine zerbrochene Scheibe für den Etat der 1׳ betreffenden Schule schon eine große Verlegenheit schaffe. Das illustriert am besten die Schwierigkeit, die durch dc:1 I Mangel an rationellem Handwerk im Lande entstellt. 1 Der Handwerker wiederum leidet für sich ebenso wie jeder andere unter der Kostspieligkeit des Lebens. Jederj' mann ist ja gleichzeitig Subjekt und Objekt der wirt- '* schaftlichcu Verhältnisse. Die Einwanderung gut und j| lauge geschulter Handwerker kann liier helfen. Eine guti organisierte Kredithilfe muß hiiizukommen, und nicht zuletzt W’ird die Ausbildung eines Oenonscr.schafts- wcsens für die Produktion und für die Konsumtion eine Verbilligung nach allen Seiten bringen. , Ein Muster hierzu ist die seit zwei Jahren mit Er- ׳, folg wirkende Produktivgenossenschaft der Arbeiter, der ih Misrad laawodoth ziburioth. Die Arbeiter- I; scliaft hat die Umwandlung aus den; Europäertun; zu ן einem dem Lande und seinen Verhältnissen angepaßten! Judentypus in Palästina zuerst bejaht; daraus erwachsen wirtschaftliche Vorzüge, die sie der übrigen Bewohnerschaft gegenüber hat. , Der Misrad, ursprünglich gegründet als Träger der Regierungsaufträge für Straßcnbautcu, hat im letzten j Jahr mit gutem Erfolg den liiiuserbau aufgenomincn und : arbeitet in diesem Sommer gemeinsam mit einer Unter- ’ nehmerfirma an der Durchführung der umfangreichen 1 Amciiorationsarbcitcn, die der Nationalt'onds in; Emek, > in Nchalal und Nuris vergeben hat. Der Misrad 11 at cs verstanden, für die technische Leitung erste Fachleute hcranzuzichcn. In ihrer eigenen Genossenschaft arbeitcu die jüdischen Arbeiter ruhiger und zufriedener ais sonst beim Arbeitgeber; und wenn auch vieles noch Verbesserung ■bedürftig ist, sicht man doch im Misrad vielversprechende Anfänge. Einen besonderen Wert sehe ich darin, daß hier zimi erstenmal die Arbeiterschaft im Lande Gelegenheit hat, als selbständiger \/irfsc'.1aftskürp־er eine Wirtscluft zu betreiben, die sic dazu drängt, kurzfristige Ergebiiif.abrcchnungcn zu machen. Der Bau eines Stalles, der Bau eines kleinen Hauses soll übernommen werden. Sachgemäße, die Konkurrenz berücksichtigende Anschlüge liegen vor. Dann wird die Arbeit ausgeführt; der Gewinn oder Verlust zeigt sich von selbst. Woher ein Gewinn, woher ein Verlust stammt, läßt sich leicht erkennen. Die Arbeiterschatt ist in der Lage, sich darüber klar zu werden, wie die nächste Arbeit ausgeführt werden muß, um zu einem guten Ergebnis zu führen. Daß in den ersten Jahren des Bestehens des Misrad Untcrbilanzcn erzielt worden sind, ist nicht zu verwundern; damals fehlte cs fast ganz an gelernten Arbeitern, und die Technik des Straßenbaues mußte erst erobert werden. Jetzt hat der Misrad seine Existenzbcrcclitigung zu erweisen, indem er ohne jeden Zuschuß selbständige Wirtschaft mit Erfolg treibt. Pie Möglichkeit der kurzfristigen Ergehnisreclimmgen, in der ich einen wichtigen Faktor zur Erziehung zur Wirtschaftlichkeit sehe, ist leider auf einem große« Gcbict, von dem ich jetzt zu Ihnen zu sprechet; habe, nicht vorhanden: bei der Urproduktion, der Landwirtschaft. Hier Ist mehrere Male gefragt worden: Wozu brauchen wir die Landwirtschaft, wenn sie jm Ergebnis zu unsicher ist? Wir brauchen sie, gcclirtc Dame« und Herren, weil Palästina nie jüdisch wird, wenn wir nicht eine der jüdischen Bcvölkemngszahl entsprechende jüdisclie Urproduktion haben. Beschränken wir uns auf städtische Siedlungen, so würden wir in Palästina bei ähnlichen Verhältnissen stehen bleiben, wie sie etwa in Litauen und Polen sind. Die Eroberung der Urproduktion Ist die große Aufgabe unserer Generation, und es wird noch für eine zweite und dritte liier viel zu tun übrie bleiben. Es ist nicht leicht, sich' klar vorzu-