Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 71-72 (8.9.1922)
- Date
- 1922-09-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 476 |U ED IS CHE RUNDSCHAU Nr, 71/72 I, Grundlagen zur Vo-rberetfunß' von technischen Chaluzim. 1. Erziehung zur Chain! zl u th. Die Erziehung 2ur Cluluzmth liegt in der Hand der Jugendorijnni• titiotven. Sic kann nur sehr beschränkt durch Presse, Plug. Schriften und Vortrüge erfolgen. Dms Sekretariat hat die Auf. gäbe, diesen Organisationen und allen anderen Kreisen, die |iir die Vorbereitung Wl* Cliatiizim arbeiten, tiie Anforderungen PaLrilinas an körperlicher leistungsJaliigkcit und tcclmisclier Vorbildung einerseits, an Gesinnung und Opfermut anderer• Kits zu zeigen. 2. Auswahl der Menschen. Unsere Arbeit ist nicht sozialer, sondern nationaler Matur. Die Eignung der Menschen richtet siel» nicht nndi ihrer materiellen Lage, nach Parteizugehörigkeit oder anderen ntilleren Gesichtspunkten^ son« dem nur mach ihren ChaluzqualHät-m und nach ihrer korper» liehen und geistigen Eignung für d«n Beruf. 3. Bern f sberatu ng. Die Berufsberatung erfolgt nach den üblidien Grundsätzen. Hinzu: kommt jedoch die Ver• wertung einer gründlichen Kenntnis der palästinensischen Verhältnissc auf Grund eingehender Informationen und ständiger Fühlung mit dem Lande. 4. Stellenvermittlung, Das Sekretariat ist keine nilgemeine Stellenvermittlung, Es leist diese wichtige Au(gal>c der Beschaffung von Ausbildungs-Stellen im Zusammerilmng jiiit den eigens dafür eingerichteten Organisationen. 5. Erziehung. Neben der!fachlichen Ausbildung stellt die Erziehung. Sic erfolgt am besten als Gemeinschaftserziehung ln der Gruppe, soweit eine solche Arbeitsgemeinschaft durch« fülirbar ist. 6. Ausbildung. Armistrclen sind Lehrwerkstätten 11ml Kooperativen. Aus technischem sind finanziellen Gründen lind wegen des Wechsels der Art, Zeitdauer und Reihenfolge der Ausbildung der einzelnen, werden jedoch die meisten Chaluzim für sich allein oder in "kleinen Gruppen in der Industrie untergebracht werden missen. H. Ergebnisse, 1. Statistik. Durch Umfragen bei den verschiedenen Organisationen und Einzelkorrcspontienz ist versucht worden, alle in Deutschland wirklich vorhin denen handwerklichen Cha» luzim zu erfassen Die untenstehende Statistik enthält nur diese, beim Sekretariat gemeldeten Cha luzim, d. h. schätzungsweise etwa 4/י aller, die vorhanden sind. Ueber diese wird mittelst Kartothekkarlc und F ragebogen Buch geführt. In der Statistik wurde eine Differenzierung nach Organisationen versucht, aus der vor allem die Art der Erziehung der Chaluzim zu erkennen ist. De Differenzierung nach dem Grade der Ausbildung enthält eine Rubrik Volontäre; darunter sind vor allem die zu vemichen, die eine Lautbahn als Bauführer, Polier usw. einsc Magen wollen. •§ i (D «6 fl" 'S s KJ'i .^1 hü 5ד| a« « גל׳?§ °ds w ö r- ® «^1 ■dt go s» s* צ• צ *י 5־.^ ag U 5'-Hg C X3»♦ יי יי **• C, ® 1111 t a '3 * Ct! <9 © 2 s ii 81 •q i X 1 ff o * 1*1 «§־! Cjg f 3 a N a *1 י» הי ס Lehrlinge und Unausgebildete. 86 17 10 48 4 20 185 Ocsellcn und Ausgegebildete 9 S 8 9 8 — 19 Volontäre. 5 9 8 2 — — 12 Oesamtzalil ....... 60 S1 18 62 7 20 166 Blau-Weiße. 80 17 7 8 2 a 73 Andere Jugendorganisationen. 9 8 8 7 1 — 23 Nicht organisiert, bzw. unbekannt, wo organisiert . 11 1 6 87 4 1L 70 2. Beratung, Verkehr mit den Chaluzitn. In der Berichtszeit wandten sich etwa 100 Personen mündlich und 150 schriftlich an das Sekretariat. In dieser Zeit, d, h. seit der atn 1. Februar 1922 erfolgten Einrichtung, ist dieser Verkehr mit den Chaluzim, der die Hauptaufgabe' des Sekretariats (Erstellt, mehr und mehr gewachsen. Jeder Fall erfuhr eine besondere Bearbeitung bis zur Erledigung, wobei in manchen Fällen eine umständliche Korrespondenz erforderlich war. (Hierbei stand dem Sekretär keine besondere Hilfskraft zur yerlikgung.) De Clialuzmt wandten sich am das Sekretariat vor allem mit der Bitte um Stellen, ferner mit Anfragen über Palästina, Paßverhältnisse usw,, die zum Teil in Verbindung mit dem Palästina ג rot erledigt wurden. Eime wesentliche Ausdehnung erfuhr, die Arbeit durch mehrere: Rundschreiben die verschiedene Aufsätze über Ausbildung, Nachrichten und Brieie nus Palästina, Arbeitsberichte und ähnliches enthielten. 3. Stellenvermittlung. Stellen wurden fast nur für ostjüdische Chaluzim vermittelt, weil einheimische Jungens stets mit Leichtigkeit Stellen bekommen können. Bei der herrschenden Hochkonjunktur in de* deutschen Industrie waren stets mehr freie Stellen vorhanden als Bewerbungen, ja es konnten sogar einige besonders günstige Angebote an Stellen nicht befriedigt weiden, im ganzen wurden 30 Stellen vermittelt. 4. Organisation. Die meisten Chaluzim, die uns bekannt sind, sind bereits fest otganisiert, insbesondere im ״Ulau-Wcifi“, Darüber hinaus würfe aber naclidrücklich versucht, einen Chaluzbund zu schaf len. Es gelang in Berlin, eine Gruppe von Chaluzim fest MsammenzuschUeßen, die an Umfang jetzt etwa 20 Menschen hat־ und sich nach dem Muster anderer. Chaluzbündc organisiert. Dieser Bund erleichtert uns wesentlich die Aufgabe, für die *Clialuzim, die uns bekannt und. zu sorgen und ihre Ausbildung zu überwachen. Es finden Wanderungen, Heimabende, ein hebräischer, ein Palästina• und ein Sanitätskursus statt. 5. Arbeitsgruppen. Gr-öflere Arbeitsgruppen be■* finden s:ch in Frankfurt a. M. 11 nd Dortmund, kleinere in Hamburg uni Nürnberg. Die Gruppe Frankfurt a, M. umfaßt 19 Baubandwerker die zwar bei einzelnen Unternehmern, aber nach einheitlichem Plan arbeiten, Die Gruppe in Dortmund umfaßt etwa 20 Maurer, die unter fachmännischer Leitung in eigenem Akkord Siedlungshäuser bauen, ihre Finanzierung erfolgt durch die Gesellschaft I ina-vodah, Berlin, in der sich eme Anzahl vorwiegend russischer Zionisten zusammengeschlossen haben. Wir hoffen,!noch in diesem Herbst eine Gruppe von Maurern nach Palästina verpflanzen zu können. Die Verbindung mit diesen Gruppen war zum Teil sehr lebhaft; mit der Gruppe in Dortmund auch durch Reisen des Sekretäfs, Hierbei stellte sich huraus, daß im Ruhrgcbict Mögiiehkriten bestehen, den Umfanjf unserer Arbeit wesentlich zu vcrgrälkni, sobald eine gccigncie Persönlichkeit mit dieser Aufgabe betraut wird. 6. Verkehr mit Ortsgruppen lind Vert r a u e ns I e u t e n. Das Sekretari at hat versucht, außerhalb Berlins mit den größeren Ortsgruppen und einer Anzahl von Vertrauensleuten in Verbindung zu kommen, insbesondere, um u-eue 0nippen zu bilden. Trotz der großen Bemühungen, wobei »er schriitliche Verkehr einen Umfing annahm. der dem mit den Chaluzim gleichfcim, war der Erfolg noch unbefriedigend. Es wiid in Zukunft notwendig sein, durch persönliche Reinen den Gedanken der Haduriiarah ln einem größeren Kreise Von Gesinnungsgenossen heimisch zu ,machen. 7, Propaganda Durch dauernde persönliche Be« cinflussung versuchten wir den Gedanken der Chaluziuth zu verbreiten In diesem Sinne wurden verschiedene Vorträge gehalten und eine Reibe von Artikeln für die ״jüdische Rundschau“ uud mehrere Zeitschriften der jüdischen. Jugend ge* schrieben. Insbesondere dürfte die ständige Rubrik des Sekre-, tariats in der Rundschau in propagandistischem Sinne gewirkt haben. Unsere Rundschreiben versandten wir . an einen größeren Kreis, so auch an alle Blau-Wciß-Bündc. 8. Finanzen. 111 letzter Zeit sind von verschiedenen Seiten Geldmittel auch größeren Umfanges für die 1 lariischarah zur Verfügung gestellt worden/ Wir haben der Exekutive ein Expose vorgclogt, in dem eine Summe von 150 000 AL monatlich für Ausbihhmgszwecke gefordert wurde. Wir hoffen, eiafi diese Mittel bewilligt werden. Zu der.Frage von Lehrwerkstätten sei bemerkt, daß sich kaum jemals irgendwelche Rentabilität in wirtschaftlichem Sinuc hicrbe.i erwarten läßt, wie es seinerzeit von der Koopcrativschlosscrei in Berlin verlangt wühle. Das Technische Chaluzsckrctariat ist der erste offizielle Versuch einer systematischen Propagierung des Chaluzgerinnkens und der Hachsdharah. Soll diese Arbeit auf eine grünere Basis gestellt werden, so ist vor allen Dingen die Jngcndarl1e.it mit allen Mitteln zu fördern. Weit mehr als. bisher, muß die Ausbildung des Mcnscheninatcrials fiir Palästina ln ihrer zentrafen Bedeutung erkannt werden. Jede Ortsgruppe soll einen Vertrauensmann, möglichst einen Fachmann, hierfür, zur Verfiigung stellen. Die zahlreichen technischen und praktischen lnfonnatioucn aus Palästina, die Methoden der Ausbildung »ud andere Informationen, die heule in großem Malle vorhanden sind, müssen hierbei au«gcnutzt werden. Deutschland, ist durch sein Schulwesen und seine ausgcbildetc Industrie ein A.usbildungsland par excc’lcnce. Darum hat die Z. V. f. D. auf diesem Gebiete innerhalb der Gesamtorganisation eine besondere Aufgäbe. Wir fordern eine Schule zur Ausbildung von Instruktoren und die Einsetzung eines Sekretärs für das Ruhrgcbict und legen unseren jungen technischen Studenten den Oedanken nahe, sich nach einem Worte Hcrz.ls als ״Handwcrkericlirer“ auszubikkn. Dieses sind die Forderungen, die sich aus der Arbeit des Technischen Chnluzr.ckretarints ergeben haben. Wir erwarten in diesem Sinne die Mitarbeit aller unserer Zionisten in persönlidicr und finanzieller Beziehung und hoffen, daß auf diese Weise die Chaluzgesinniing stell auch, wohltätig an den Menschen bewahren wird, die den Clialuzim helfen, sich fiir ihren Beruf vorzuberciten. V. Bund zionistischer Praktikanten Zu Beginn dieses Jahres hatte cs den Anschein, als ob die gesamte zionistische Praktikautciibewcguug in Deutsch- Imid stagnierte. Bis etwa Ende März verschärfte sich, diese Tendenz. Der Nachwuchs, der sonst im Frühjahr in die Landwirtschaft kam, blieb aus. Die Gründe für diese Entwichhing sind in erster Linie in der damaligen Lage des Blau-Weiß zu suchen, aus dem fast alle neuen Praktikanten stammen. Die nicht aus dem Blau-Weiß stammenden Praktikanten in Deutschland sind mit wenigen Ausnahmen Leute, die diesen Beruf schon in anderen Ländern ergriffen haben und hier die günstigen Ausbiiduiigsmöglichkcitcn ausnutzen. Seit dein März hat eine neue Entwicklung eingesetzt, die schwer ist, schon heute festzulegcn. Die Ausbiidungsmethoden in Deutschland sind verschieden, Wir kennen in der Hauptsache drei Methoden. Erstens die Ausbildung beim Bauern, zweitens dip,,n11f. einem ■ größeren Oute und drittens die auf dem sogenannten Lehr-! gut. Bei letzterem unterscheiden wir Wieder die Lc'(1rsicdlung und die eigentlichen Lelirgüter. Die Rieht iiiien fiir die Ansbildung von Dr. Ludwig Pinn er, die von aßen Seiten nach wie vor als grundlegend anerkannt, werden, streben für den einzelnen eine mindestens dreijährige Lehrzeit an, im Verlaufe derer er durch alle drei oben genannten Ausbildungs- Stadien läuft. Es würde zu weit führen, hier Vorteile und Nachteile der verschiedenen Wege aii'cinnmiciz.usetzcn. Nach unseren Erfahrungen ist der wertvollste zweifellos der der Lchrsicdlung; durch die gemeinsame Verantwortung wird ein Vorheischen an Schwierigkeiten im Betriebe unmöglich und der sachliche Ernst größer, was eine Beschleunigung der wirklichen Umschichtung bedeutet. Ferner ist die Siedlung auch, sobald genügende Investierung einmal erfolgt ist, die nachher als Gegenwert bestellen bleibt, finanziell das günstigste. Wir kommen damit zu dem schwierigsten tcchnischcn Punkte. Die Lelirgüter verlangen heute ungeheure Pension, und auch die Bauern steilen sind meist so schlecht bezahlt, daß ein Zuschuß nötig ist. Hinzu kommt, daß durch die großen Auswandcnmgsschwierigkcitcn ein Teil der Praktikanten, der fertig ausgcbildet ist. nicht in der Lage ist, nacli Palästina zu gehen. Durch den großen Andrang verabschiedeter Offiziere in die Landwirtschaft ist es irtäglieh, nur einem ganz geringen Teil passende Stellen, die sic ernähren können, zu besorgen. Auch hier wird wieder die Siedlung oder Aehnlichcs, gewissermaßen als Palästinareservoir gedacht, die Lösung sein. Bei den Gärtnern ist die Lage fast ebenso, nur weniger akut, da die gärtnerische Ausbildung ohnehin zwei Jahre mehr beansprucht und die zionistische Praktikantenbewegung in Deutschland erst etwa drei Jahre alt ist. ״ , . , , Zu erwähnen ist auch die M 5 deh en f rage. Als größte Schwierigkeit wurde bis vor etwa drei Mona en die Tendenz empfunden, nur in Gärtnerei und Landwirtschaft zu 'gehen unter gänzlicher Vernachlässigung des Hatidu.tc*. Aut die energischen Forderungen, besonders ans Palästina hin, hat sich ’aber eine gründliche Wandlung vollzogen. Unsere Aufgaben in nächster Zeit bestehen in erster Linie darin für den bedeutenden Nachwuchs, der zweifellos jm Frühjahr zu erwarten ist Ausbildungsmöglichkeitcn zu schaffen, die mehr als eine einfache Unterbringung sind. Statistik des Praktikantenbundes für die Zeit vom 1. Januar 1922 bis 31. Juli 1922. Gesamtzahl der Meldungen »»*346*■»-!•[•»»•’י«•■-««*■׳ Davon: 1. Durch direkte oder indirekte Vermittlung des Praktikantenbundes untergebracht.., 2. Auf dem Lande ... ... 3. In der Heimat r.»».• . «•*>•• -■»•• 4. Nach Palästina gefahren 7 (2 0/0) 5. Stclicnsuclicnde .«.».״.•..»-t,.».., -. 28 (8 0/0) 6. Adressen unbekannt -.«,■■.■•■•■»wr•*-■ 59 7. Stellen nicht angetreten r.».•■.«0/01 6,5) 22 ».*׳.**.»!״ 8. Beruf aufgegeben ■ *«**Kl*■!• ־־(■•*ל*•IT* «•«■*« *־■ / ך *!ן 346(100 0/*) Zu I. Untergebrachte 159 י•־•—״ in der Landwirtschaft ».,121 (76 0/0) In Gärtnereien 57 (24 «/«) Von diesen haben den Beruf neu ergriffen m■* 36 (23 0/0) Zu 2. Zurzeit auf dem Lande 163 a) In der Landwirtschaft ,0/0 66) 106״) In Gärtnereien 48 (29 ס/״) Landw. Beamte 9 (5 ס/י) b) Westjuden ,.■..■■,.«.».«.0/° 66) 105״) Ostjuden 40 (25 0/0) Palästinenser .*■«0/0 4) 8 «.»■«י) Tschechen 12 (5 ®/ס) c) B!au-Wcks -..0/0 50) 81 *•-* •*«.ד».״.,״) Hapoel-HazaVr ».«.7,50/0) 12 ״*.,ז.״) K. J. V. r.—», 10 (6 0/0) Unorg. od. Org. unbekamit 60 (36 0/0) d) Schüler 19 (45 °/0) Knuflellfe a.OT-.r.M-•*•■•■»‘■ 25 (15 «,01׳ Studenten .«ot*.•■•:*.*!..■.* 24 (14 0/0) Unbekannt .*>..,••—.״•״•!,.b 35 (26 0/0) Zu 3. In der Heimat 50 a) Auf Hochschulen b.bb.b 34 (68 0/0) Priv. Arbeitende 16 (32 0/0) b) Westjuden 38 (65 0/0) Ostjuilcn ..OT.Bt.B•־•-•״. >.b 12 (24 0/0) c) Blau-Wciss •54,0/0) 27 «***■*»!«־) Hapoiil-Hazair . 9 (18 ס/״) K. J. V. ...... .* 9 (18 0/0) Unorg. od, Org. unbekannt .״״.-«■״*» . b>s -• 5 (10«/o) d) Schüler ״-wnit.OT.OT-Bt.rK•«-•• 18 (36 0/0) Kauflcute mm 8 (16 0/0) Studenten «™■r«VT*wr«aB*»r• k>« 16 (32 0/0) Unbekannt... 8 (10 0/0) Zu 4. Nach Palästina gefahren 7 a) Westjuden 1 6 , V / , ' /;' Ostjuden ..•״״,.Bi■י*,׳'; י'׳' 4 *.....-״ ׳ ' b) Blau-Wciss •4 *•ז«0’יווי־זט*.'«י«וי•׳ I iüpOt'.-l'IftZ.Iiir *1 K. J. V, 2 c) Kauflcute ..2 *..'.*«.».»..*.*י Stiulmten >twr>av»«r•«•• '•!•8 3 Schüler .. 2 Im ganzen befinden sich in Palästina 68 Angehörige des Praktikantenbundes. Zu 5. Stc'lcnsuchende 28 a) In der Landwirtschaft 13 Gärtnereien 5 Landw. Beamte 5 b) Westjuden ■•«!•acoi■•!■• m•• 18 Ostjuden r.OT.a-OT-OT-,t. MB 10 c) Blau-Wciss «10 ״.״..,״״״ llapol'Mlazair mrmm■-».,,.5 ג K. J. V. __ 3 Unorg. od. Org. unbekannt m■10 » ״״.״.,״ d) Schüler -.OT*a.—B.w*Bt..«,B:.. 12 Kauflcute f.-w-BT.j-׳-OT-*a..-״OT 5 Studenten ,.«B.ar.fB-BR-B-..,.5 ״ Unbekannt 6 159 (46 0/,) 163 (47 0/0) 50 (14,5 0/0) n v. ■ri alter \Vt)ll נ.eilt Nutz Arizl Intel fest(; wnri 1 Fall vor ׳ durc 1 bei 1 (vor FraJ »״g« [ und eine, ן kein , man wün den 1 auß< : vor ן vort der : lieh erg« 1 daß Kral, ineii 1 kein •! der . aocl ßf*1'. »- i re f. D.r Kra! und die feu«, י _ Zen die ' rieh, lieh ■ regt: Org 1 hen Wir) Au kci. visij ׳Au L'e der Bü1 *10 pu! turj jed׳ ein 11d;i llil be־ Dil so sl( be'1 1 nu vc , 1 ka ,,:י־. de'1/. üs:: er 1 A; be de, / ■BÄBÄnasisasrssHSinxsiSÄBiS’ÄS ־—׳—.׳ ־״־ :־.•^^«»»!«^■BtiamseapigaauzsKBagaacriBairCTiawiiM«»*■■* Bericlal des* ncvlGüoracSioiianaissäon, des* Z. V- L D« asi das Z©s1tralE1©c1aitt;ee* V©rg©legl dem Peleglerleiitag In der Sitzung des Zentralkomitees der Z. V. f. D. vom 26. Juni 1921 wurde eine Revisionskommission eingesetzt, bestehend aus den Herren• Dr. Arnold Barth, Dr. Arthur Stein, Dr. Markus Michel, Dr. Kronstein. Der Kommission wurde der vom Zentralkomitee nicht näher umschriebene Auftrag erteilt, die Betriebe der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, sowie die dieser unmittelbar angcgliedcrtcn Büros einer eingehenden Revision zu unterziehen. Die Kommission hat sich dieser Aufgabe durch drei Sitzungen, etwa zehn eingehende Betriebsprüfungen, sowie durch einen schriftlichen Gedankenaustausch der Mitglieder untereinander entledigt. Sic’ hat ihre Aufgabe 'dari!/ gesehen, zu prüfen 1. ob das System des Gesamtbetriebes und seiner einzclnen Zweige vom wirtschaftlichen Standpunkte aus riehtig oder verbesserungsbedürftig sei, 2. ob innerhalb dieses Systems durch Verwendung geeigneter Kräfte und Methoden der größtmögliche Nutzeffekt erzielt werde, 3. ob in Einzelheiten Fälle fcstzustcücn. seien, in denen verschwenderisch oder doch unsparsam bewirtschaftet werde. Das Ergebnis def Prüfungen ist in zwei airflihrilchrn Berichten nicdergclcgt, deren einer die Prüfung der huchhaltcrischen und statistischen Einrichtungen auf 'ihre Zweckmii'iigkcit, die Darstellung der Erträge und Aufwendungen der Z.V, f,D. und ihrer Nehenhetriebe (Jüdische Rundschau, P.ihistmanmt)) und schließlich noch speziell eine Untersuchimg des Verlusihelrages der Jürliwlmn Rundschau für 1921 behandelt, während der andere die Prüfung der gesamten übrigen Büroaufgaben und ihre Bcwä’tig'ung dnrstd't. Den Berichten sind als Anlagen beigeffigt: / ■ , 1- ,Bilanzbericht betr. die Z,V, f.D. und ihre Nebenbetriebe für 1921; 2. ein Gewinn- und Verlustkonto der Z. V. f. D. für 1921, I gegliedert nacli ,,Aufwendungen“ und ״Leistungen“; 1 3. eine Aufteilung des Gehaltskontos für Berlin; _ g . 4. eine Aufteilung des Gehaltskontos für die Paricisckrc- | tariatc; ן 5. eine Aufteilung des Spesenkontos Berlin; L 6. eine Liste, enthaltend die namentliche Aufzählung d«r | Beamten der Z. V. f. D. und der Jüdischen Rundschau. , Die Berichte liegen während des Delcgicrtcatagcs zur f Einsicht der Delegierten im Büro aus. r Zusamincnfasr.end sei folgendes gesagt: ן Die Revisionslrommission erklärt, daß sie nicht ohne Mi*• | trauen gegen die sachgemäße und sparsame Betriebdüh- | rung an ihre Arbeit gegangen ist. Die Mitglieder der Kmn- |; missien hatten in den Sitzungen, die der Prüfung vorher- | gingen, eine Reihe von Gebieten besprochen, d'c der Rej, viston besonders bedürftig erschienen und hatten Anregungen I nach diesen Richtungen׳ hin auch von dritten Personen ent- I gegengcnominen.' Mit um so größerer Befriedigung stellt die Kommissionfest, daß, von t־k1zehure1׳1:״g-n abefthen, | die!ני d״n Derichteu nicdergclcgt sind und die hauptsächlieh hiiret chnischc Eiuzrlfragcn betreffen, nichts gefunden t werden konnte, was zu Beanstandungen hätte AiilaB geben |, können. Die Mitglieder •der j(o!n!ms«ion mußten vielmehr I unabhängig voneinander, aber in vollster Uebercinstimmuni׳ I folgende» fcrtstellen: | Zu l. Die revidierten Betriebe arbeiten Organisation«• 1 technisch gut; das System des Gesamtbetriebes sowohl als I der einzelnen Zweige erscheint zweckmäßig gewählt. Es ist I durchgängig das System der vcrt'ka'.cn Arbeitsteilung ge- | wählt, <1. h. jeder Beamte b״sr!\:i1tt alle zu s:i!?e׳n Ressort | gehörigen E1nre!arhcit״-n; und die Korn :׳•'s-,!ויי׳ 'ist zu der | ׳ Ueberzeugung gc'angt, daß diese Einteilung gegenüber der . horizontalen Arbeitsteilung zwar den Nachteil hat, daß hoch- | II ei G 6t L; ' , i' J I C) ׳ tu; £J V 11 1! : «1 t t 1 v i r 1 t > > 1 «