Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 70 (5.9.1922)
- Date
- 1922-09-05
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Auch hierbei verbietet es der Mangel a!1 Raum, mich des weiteren auszubreitcu und der Hinweis möge genügen, daü ohne die erfinderische Mit- Wirkung der chemischen und mit ihr verwandten Wissenschäften niemals jene Spezialartikel für den Weltmarkt erzeugt werden, die einzig und allein imstande sind, das Land wirtschaftlich selbständig zu gestalten, c) Eine Undwirtschaftliche Versuchsstation, die vorläufig in Jaffa untergebracht ist. lis ist klar, daß dieses Institut für die Dauer unmöglich von den anderen losgelöst wird bestehen können, schon aus dem Grunde nicht, weil in nächster Zukunft neben der Untersuchungsarbeit auch eine Forschung Stätigkeit ins Leben treten muh, die den unmittelbaren Koniakt mit den übrigen Forschern lind der Bibliothek erforderlich macht, d) Ein Problem für sich bilden die Institute medizinischer Art. Audi hier kann mir von der Erichtung entsprechender Keiminstitute die Rede sein, die eine aktuelle Funktion haben. Fs dürften in diesem Sinne jene Institute in Frage kommen, die sich mit der Hygiene und Sanierung des Landes befassen, wie z. 11. ein bakteriologisches Institut, eine Malaria- Station u. a. m., von welchen aus die Bekämpfung von Seuchen zu leisten Ist. Wenn in dem Maße größere Mittel zur Verfügung stehen werden, wird man als nächsten Schritt die l:rrkittun!׳ eines Krankenhauses unternehmen, das seinerscits als Krisud isationszentruin für eine medizinische Fakultät einzig und allein in Betracht kommt, indem in Verbindung mit diesem Hospital die Institute für Anatomie, Physiologie’ Pathologie, Pharmakologie usvv. nach und nach errichtet werden, während ersteres allmählich zu einer Klinik mit Unterrichtstätigkeit umgcstaltct wird. Hierzu muß deutlich ausgesprochen werden, daß die geradezu nervöse Bestrebung der Amerikaner, eine vollständige medizinische Fakultät zu errichten, alle jene Gefahren in sieh schließt, von den oben unter (l) gesprochen wurde, abgesehen davon, daß die vollständige Ausgestaltung einer solchen Mittel erfordert, die weder heute noch in der nächsten Zukunft ־zu ücbote stehen. Wir können hier deutlich reden: .Würde die Idee der Amerikaner Verwirklichung finden und eine vollständige medizinische Schule aufgebaut werden, so hätten wir l B. statt des lebenswichtige:! Forschungsinstitutes für Chemie und Mikrobiologie usw. Institute für Physiologie, Anatomie, Fiulio'ogie, Pharmakologie usvv. rein akademischer Natur, die außerdem infolge beschränkter Mittel so klcinziigig ausgestattet wären, daß von einer Leistungsfähigkeit in forscherischer Hinsicht keine Rede sein könnte. Hier müßten nur sehr mittelmäßig begabte Kräfte eine überflüssige und schädliche Tätigkeit ausüben, nämlicl! die Heranbildung eines unzulänglich erzogenen Acrzlcprokitariats. Es muß hier unterstrichen werden, daß nicht nur die Fakultäten, sondern auch der Lehrkörper einer gewissen traditioncllcn Entwicklung bedarf und daß es möglich sein wird, durch Berufung einiger guter Kräfte für die Leitung der ' Keiir.institutc einen geeigneten Nachwuchs zu erzielen. 4. Von den drei wichtigsten Funktionen einer modernen Hochschule, d. 11. Forschung (researc 11), Ausbreitung (extension) und Unterrieht (tcaching) lassen wir zunächst die Forschung und Ausbreitung in Kraft treten. Da die geistige und materielle Ertorschurig des Landes und der Nachbarländer, bzw. die Heranbildung einer einheimischen Industrie neben einer modernen intensiven Land« Wirtschaft, ferner den Sänierüngsarbeitcn und den anderweitigen hygienischen Leistungen die Errichtung von als Keiminstitute für spätere Fakultäten geeigneten Forschungsinstituten erforderlieh machen, ergibt sich als natürliche Prinuirlcistung des Hochscliuhverkcs: die Forschung Stätigkeit. Aus dieser entspringt, wieder auf natürliche Weise und cntivicklungsniäßig, die Ausbreitung von Kenntnissen, die man in den einzelnen Forschungsinstituten erlangt hat, nach Ort und Stätte iiircr Anwendung. Die Ausbreitung tritt lange vor der eigentlichen Unterrichtstäiigkcit ins Leben und stellt die lebendige Auswirkung der Forscliimgstiitigkeit vor, indem durch sic die Brücke geschlagen wird zwischen Laboratorium und Praxis, wie dies in Amerika längst verwirklicht ist. Durch diese Institution aber entwickelt sich der organische Zusammenhang zwischen der Hochschule und dem Lande und schließt jedwede Vcrknöcherung Ln Stubcngclchrsamkcit aus. Der Forscher der orientalischcn Akademie tritt mit den verschiedenen Schulen und Lehrern in Beziehung; ebenso der landwirtschaftliche Forscher mit dem Kolonisten, der Chemiker aber mit den einzelnen Bctrieben, die auf seinen Rat angewiesen sind usw. Dazu kommt noch die selbstverständliche Förderung der Volksbildung durch Abhaltung von regelmäßigen populären Kursen und Vorträgen. Auf diese Weise erreicht man ein tiefes Eindringen des Gedankens der Notwendigkeit einer Hochschule ins Volksbewußtsein, und so wird eine Kluft zwischen beiden, wie diese in Europa besteht, wo die breitesten Voikskreise die Univcrsitat als etwas Fremdes, ja geradezu Feindliches empfinden, zur Unmöglichkeit. Dasjüdiscbc Volk betrachtet seine Hochschule als seine eigenste Institution. ln dem Maße, als sich die Notwendigkeit für die Ausbiklung qualifizierter Fachleute ergibt, wird der systematische Unterricht «inzugreifen haben, ln welcher Zeit und im Rahmen welcher Fakultät sich diese Notwendigkeit einstellen wird, hängt von der weiteren Entwicklung der Dinge ab. Vieles wird auch hier nicht nach schematischen Vorbildern vor sich gehen können und dürfen, 90 daß auch diesbezüglich die Erfahrung als Pionier voran zugehen hat. Der Referent übermittelte diese Richtlinien über den Auf. Bauplan der Hochschule der diesjährigen Jahreskonferenz und «gtc derselben nahe, über folgende wesentliche Punkte eine Enticncidung zu treffen: A. Nicht die Errichtung von Fakultäten, sondern jene von wissenschaftlich und praktisch tätigen Instituten einer Forschung mit (iegciiwartswcrt soll den ersten Schritt zur Verwirkiidumg des Hochschulwesens bilden, ß. Diese ln;timte sollen in der Weise gebaut sein, daß sie als Keimaiilagen für die allmähliche Einwicklung von Fskultäten angesehen werden dürfen. Ais solche Klcinanlagcn kommen zunächst in Frage: C. JUED ISCHE RUNDSCHAU dieser Forscher bildet einet» ztrsammctisefzendcn Bestandteil des HochschiiUlezematcs und wird vom bestellenden Hochsdiullairatorunn berufen. "E. Das Fiochschukfezemat setzt sich zusammen aus: 1. Fltwnzsachverstiimligcn der Exekutive; 2. einem von der Exekutive zu stellenden Bausachverstän• di gen, der über die lokalen Verhältnis« ln Jerusalem fenau informiert Ist; cm Forsehcrkollegium (s. unter D.); 4. den mit hcrauzuziehonden politischen Faktoren. Seite 671 ■f J ־*״«״/V1•׳/: Vsi 1. die Bibliothek als Keimanlage der orientalischen Akademic; . 2. das Forschungsinstitut für Chemie und physikalische Chemie, ferner Biologie als Kcimanlrgc der naturwissen• schädlichen Fakultät; 3. ein hygienisches Institut fürs erste, als weiterer Schr.tt ein Krankenhaus als Keimanlage der medizinischen Fakultät; . . 4. Ausgestaltung der landwirtschaftlichen Stat.on zu emem landwirtschaftlichen Forschungsinstitut; . 5. Prüfung inwieweit bereits foebtcliciuic Anstalten in f a!astiua eine weitere Entwicklung im Sinne einer Milciu• Beziehung in den Rahmen der Hochschule möglich machen. ״ , _ , D. Die Ernennung von jenen Fachleuten, die als Forscher in Frage kommen, hat rechtzeitig, d. h. vor der Aufstehung von Detailplänen zu erfolgen, damit die einzelnen Institute nach den Prinzipien, die die in ihnen auszuübende Forschung verlangt, errichtet werden können. Das Kollegium A. Vorkonferenz Am Sonntag, den 10. September 1922, in Kasse?, Hotel Meyer, Oberste Oassc 56. 1. Vorkonferenz: Jugendbewegung. Großer Saal. Beginn: 91/2 Uhr vormittags. Referenten: Dr. Fritz Löwenstein-Berlin, Dr. Walter Mos es-Berlin und Erich Roth. Hamburg: ״Wege und Ziele der zionistischen Jugendbewegung.“ 2. Vorkonferenz! Gemeindcarbeit. Kleiner Saal. Beginn: ICH/* Uhr vormittags. Referenten; Dr. Aron San dler - Berlin: ״Grundsätzliches zur Frage der zionistischen Gemeindepolitik“; Dr. Siegfried Moses-Berlin: ״Soziale Arbeit“. 3. Vorkonferenz: Keren-Hajessod. Großer Saal. Beginn: 3 Uhr nachmittags. Referenten: Walter Turnowsky - Berlin: ״Richtlinien für die Kcren-Hajessod-Arbeit“; Dr. Erich Moses-Chemnitz: ״Keren Hajessod-Arbcit in mittleren und kleineren Gemeinden“. 4. Vorkonferenz: Kulturarbeit. Kleiner Saal. Beginn: 3 Uhr nachmittags. 5. Vorkonferenz: Nationalfonds. Sondcrzimmcr. Beginn: 3 Uhr nachmittags. Referenten: Wollstein er: ״Begrüßungsansprache“; W c i zmann: ״Die N.-F.-Arbeit 1922־; Dr. Ehrhard: ״FilmuiKi Landgcmcindenpropaganda“. Bericht der Revisions.Kommission. Die Vorkonferenzen bilden einen wesentlichen Teil des Dclegiertentages, dessen Verhandlungen sie vorbczelten sollen. Die Delegierten ■werden gebeten, dem Bureau der Z. V. f. D., Berlin W 15, Sächsischeste 8, baldmöglichst mitzuteilen, an welchen Vorkonferenzen sic teilzunehmcn gedenken. Gäste haben zu den Vorkonferenzen keinen Zutritt. Zur Konferenz über Jugendbewegung ergehen an die Jugendorganisationen besondere Einladungen. B. Hauplverliandlungen am 1,1. , , .12 ״ ׳׳ ' und 13. September in Kassel, Stadthallc. Montag, den 11.September 1922. Vormittags-Sitzung, 9*/2 Uhr. 1. Eröffnungsrede des Vorsitzenden über: ״Die allgemeine Lage der zionistischen Gesamtbcwegung sowie der zionistischen Arbeit in Deutschland“. 2. Wahl des Büros. 3. Diskussion. Nachmittags-Sitzung, 3*4 Uhr. 4. Referat: ״Die Palästina-Aufgaben des deutschen Zionismus“. — Referent: S. Schocken, Zwickau. 5. Debatte über das Referat zu 4. Dienstag, den 12. September 1922. Vormittags-Sitzung, 9*/s Uhr. 6. Fortsetzung der Debatte über das Referat zu 4. 7. ״Inhalt und Möglichkeiten zionistischer Propaganda“^ Referent: Kurt Blumenfeld. Nachmittags-Sitzung, 3*/a Uhr. 8. Debatte über das Referat zu 7. Mittwoch, den 13. September 1922, Vormittags-Sitzung, 9. Anträge und Abstimmungen. ׳ Nachmittags-Sitzung, 3*4 U’ 10. Dccharge. 11. Wahlen. a) LandesvorstamJ. b) Zentralkomitee. c) Finanzausschuß. d) Revisionskommission. e) Ehrengericht. Unterbringung. Es ist unbedingt erforderlich, daß alle Delegierten und Gäste sich jetzt sofort Logis in Kassel bestellen, da nur in diesem Falle für eine Unterbringung Garantie übernommen werden kann. Alle diesbezüglichen Anfragen und Wünsche sind bis zum 4. September an Herrn Sally Kaufmann, Kassel, Hohcntorstr. 9, zu richten. Es stehen Zimmer in Hotels ersten, zweiten und dritten Ranges sowie Piivatzirnmcr, letztere in beschränkter Anzahl, zur Verfügung. Die Preise sind bei Berücksichtigung der heutigen Verhältnisse niedrig; genaue Angaben können hierüber unter den heutigen Umständen nicht gemacht werden. Für Jugendliche stehen bei rechtzeitiger Anmeldung Quartiere in Jugendherbergen für 3 M. pro Tag und in beschränkter Anzahl auch Privatquartiere, zum Teil mit ritueller Verpflegung, zur Verfügung. Delcgiertenbesuchcr, die während der Dauer der Tagung in Wilheimshöhe wohnen tvollen — die Entfernung vom Tagungslokal ist nicht größer als von «ler Stadt —, werden gebeten, dies ausdrücklich mUzutei'.cu. Es ist möglich, eine kleine Anzahl von Zimmern in Wilhdmsbölic zu bekommen. Bei allen Bestellungen ist die Aufenthaltsdauer genau anzugeben tmd, falls Antwort gewünscht, wird, eine ausreichend Irankicrte und adressierte Postkarte bzw. ein Briefumschlag beizufügen. Im Nichtialle wird keine Antwort erteilt, und die Besteller erfahren ihre Quartiere bei der Auskunftsstcllc am Bahnhof״.. .. . ■ Verpflegung. . Es gibt ln Kassel zwei streng rituelle jüdische Hotels: (beide unter Aufsicht des Hamburger Speisevereins), und zwar: Hotel Emanuel, Bahnhofstr. 1, und Hotel Meyer Oberste Oassc. Alle Delegierten und Gäste, die während der Dauer des Dclegiertentages in diesen Hotcls speisen wollen, werden dringend gebeten, sich vorher anzu melden. Bahnhofsdienst. Am Bahnhof wird vom Sonnabend, den 9. September, abends 8*/j Uhr ab, ein Bahnhofsdienst eingerichtet werden, ebenso eine Auskunftsstcllc, an die sich dann alle ankommcmlen Delegiertentagsbcsuclter zu wenden haben. Alle früher ankommciiden Delegierten und Gäste müssen sich, soweit ihr Quartier ihnen noch nicht bekannt ist, bei Herrn Sally Kaufmann, Kassel, Holicntorstr. 9, erkundigen. Veranstaltungen. Am Sonntag, den 10. September, findet eine öffentliche Versammlung im. Evangelischen Vereinshaus, Kölnische Straße, statt. Redner: Gurt BUimenie'.d über ״Grundlagen zionistischer Entwicklung.“ Im Anschluß an die Versammlung soll ein gemüt- Wehes Beisammensein der Delegierten tagsbcsuchcr statttinden. Gastkarten. Tagüttg werden Oastkartcn zum Preise von 30 M. Vorbestellungen sind gegen Vorausbezahlung und eines adressierten Freikuverts an die Zionistische für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische StraßcS Während der Tagung sind die Karten an der Für die ausgegeben. Einsendung Vereinigung zu richten. Tageskasse erhältlich. Sifzung des Ceatralkomit£ Am Sonntag, c!cn 10. September, abends 7 Uhr, findet in Cassel, Hotel Meyer, eine Ccntralkomitecsitzung statt. Tagesordnung: 1. Vorbesprechung des Delc• 1׳ giertentages; 2. Finanzen; 3. Eventualia. KJVer-Tagang In Kassel Das Präsidium der, K. J. V. beruft auf Sonntag, den 10. Scp- > tember 1922, nach Kassel eine KJVer-Taguug. Referent; i Bbr. Fritz Löwcnstciii: ״Nene Aufgaben des K. J. V.“ , Die Tagung findet im Hotelzimmer des Hackerbräu, Obere Königstr. 30, um 9 Uhr statt. * * Am Sonntag, den 10. d. M, findet eine Fraktionssitzung I der Chawerim des H a po c 1 - H a za i r und derjenigen De-; legierten, die sidi dieser Fraktion auf dem Delegiertentag anschließen wollen, statt. — Ort: Hotel Meyer, Zeit: 2 Uhr! nachmittags. I Waiden zum Delegiertentag j, Bochum: «J. Klausner (Bochum), Delegierter; S. Fiaumeis-;1 haft (Bochum), Erstazdelcgicrtcr. ׳ Chemnitz: Leopold Jacoby, Max Sichel (Chemnitz), Delegierte; Jacob Pfeffer, M. Lieber (Chemnitz), Ersatzdelegierte. Dresden: Dr. Adolf Strauß, Arno Schenker (Dresden), De- '׳. legierte; Frl. Dr. Rcichmann (Dresden), Dr. üerthold Cohn j . (Berlin), Ersatzdclcgicrte.1 ׳• י Erfurt: Moritz Uuger (Erfurt), Delegierter.;1 Erfurt: H a po e 1 - rl a za 1 r: Bernhard Bahr (Erfurt), De-; legierter.! Frankfurt a. M.: I. L. öoitein, Jac. Wolff, Richard Kauf- 1 mann, Dr. F. Millncr, Jac. Herzberg, Dipl.•Ing. N. Grün- > stein, Dr. A. Rosenblatt (Frankfurt), Delegierte; Dr. M. Rapp, Ernst Simon, Benjamin Kohn, B. Woinert, Dr. S. I1 Schwarzschild, Dr. Julius Meyer, Dr. Paul Arnsberg (Frank״!; furt), Ersat/xlciegicrte. 11 Gießen-Wetzlar: Sa ly Rothschild (Gießen), Delegierter; 1 Erich Schächter, Ersat/alclegicrtcr. ׳,־ Hannover: R.-A. Coldstcüi, Karl Schlcisncr, Ernst Sufz- Ji berger (Hannover), Delegierte; Abraham Gclbaum, Tierarzt J Dr. M. Becher, I rl. Eilen Meyer (Hannover), Ersatzdelegierte. Köln: Dr. Kramer, Dr. Bruno Nathan, Alfred Scliay (Köln),!; Delegierte; Dr. Tidentha!, Channa Jurmann, Chaim Bader (Köln), Ersatzdclcgicrte. s! München: Dr. Elias Strauß, Dr. Robert Katz, Eticnne J Basch (München), Delegierte; Karola Silber, Justin Lieh- : tenauer, Jaoob Heidi (München), Ersatzdelegiertc. (Rektifiziert.) t Nürnberg: Dr. Meinhold Nußbaum, Karl Glaser (Nümbarg), Delegierte; Oskar Roscnfclder, Rudolf Liebstädter . (Nürnberg), Ersatzdclcgicrte. Nürnberg: Misrachi-Ortsgrtippe: Leonold Birn. bäum (Fürth), Delegierter; Emu Oberndorfer (Fürth), Er-; satzdclcgicrtcr. _׳ : (Berlin), □:legierter. Ericdländer, Sicgtricd Tlialhcuner, Dr. Marcus, Sally Fuchs, Düsse!• 1 Stolp: R.l’A. Albert Baer Düsseldorf: Bernhard Düsseldorf, Delegierte; dort. Ersatzdclcgicrte. Elberfeld: Frl. Aciutc Pomcranz, Elberfeld, Delegierte; H. Dreyfuß, Elberfeld, Ersatzdelegierter. Fulda-Ortsgruppe: Josef Stichel, Fulda, Delegierter; Ferd. Schuster, Fulda, Ersatzdclcgicrtcr. Fulda-Jugend gruppe: Oskar Lcb.mbaum, Fulda, DJegierter; Karl Stein, Fulda, Ersatzdclcgierter. Halberstadt: Dr. Sally Hirsch, Siegfried Hirsch, Halber. Stadt, Delegierte; Victor Bach, Willy Friedär.d.'r, Halber• stadt, Ersatzdclcgicrte, Hamburg: Leopold Landau, B. Fischbein, Boris Leibowitsch, Dr. Rucl. Moder, Dr. Simon ,Lcvy, Edm. van Clcef, Erich Roth, Dr. Hans Netnnann, 'Hamburg, Delegierte; Land• riebter Leopold, Erich Michaelis, Markei, Alfred Wig. tlorowitscK Simon! iorowitr, Alexander Adler, Alphons de Haas, Ersatzdelegiertc. Königsberg: Ersatzdclcgicrtcr ist nicht Jakob Kantoro- Witz, sondern Dr. Hugo Kenn. No r d 11 a u s e 11: Frl. Erna Ahlfeld, Nordhausen, Delegierte; Ludwig Ahlfeld, Reiahold Warburj, Nordhausen, Ersatz• delegierte. Ratibor: Ersatzdclcgicrtcr ist nicht Dr. Hans Breslauer, sondern Arthur Rau, Berlin. Trier: Louis Stern, Trier, Delegierter; Levy Wolff, Trier, Ersatzdclcgicrtcr. Zu Roscli-IIaschanttii Die Rosch-Haschanah-Glückvvunschsammlung des Nntionalfondr. wird zurzeit von 110 Städten v.orbereitet. Diese Zahl entspricht leider noch durchaus nicht den Müglichkeiten, die an sich für diese Aktion vorhanden sind;; cs ist Pflicht jedes noch Säumigen, mit der Uurchfühj rung sofort zu beginnen. Wenn sich alle Vertrauensleute י mit Energie daran beteiligen, wird es durchaus möglich ן sein, die vom Hauptbüro des J.N.-F. verlangte Million Mark Rosclt-Haschanahspcnden aufzubringcti.