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Jüdische Rundschau · 1922-09-01 · Heft 69 (1.9.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 69 (1.9.1922)
Date
1922-09-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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j: Seite 464 IU E D'j S’CII E'RUNDSC; i / %, 1 Wir vcr.:; da8 dis Welle mir erfolgen t» » »» Nachmittags-Sitzung, 3J/a Uhr. 8. Debatte über das Referat zu 7. I! Mittwoch, den 13. Scptemb'er 1922. •' Vormittags-Sitzung. ,; •! , 9. Anträge und Abstimmungen. Nachmittags-Sitzung, 32/י Uhr. 10. Decharge. 11. Wahlen. a) Landesvorstand. b) Zentralkomiice. c) Finanzausschuß. d) Revisionskommission, e) Ehrengericht. * , Unterbringu ng. Es ist unbedingt erforderlich, daß alle Delegierten und Gäste sich jetzt sofort Logis in Kassel bestellen, da nur in diesem Falle für eine Unterbringung Garantie übernommen werden kann, Alle diesbezüglichen Anfragen und Wünsche sind bis nun 4. September an Herrn Sally Kaufmann, Kassel, I lohentorstr. 9, zu richten. Es stehen Zimmer in Hotels ersten, zweiten und dritten Ranges sowie Privatzimmer, letztere in beschränkter Anzahl, zur Verfügung. Die Preise sind bei Berücksichtigung der heutigen Verhältnisse niedrig; genaue ,Angaben können hierüber unter den heutigen Umständen nicht (;cmaclit werden. 1 ־iir Jugendliche stehen bei rechtzeitiger Anmeldung Quartiere in Jugendherbergen für 3 M. pro Tag Und in beschränkter Anzahl auch Privatquartiere, zum Teil tnit ritueller Verpflegung, zur Verfügung. Deiegicrter.besudier, Mio während der Dauer der Tagung in Wilhclmshöhe wohnen wollen — die Entfernung vom Tagnngslokal ist nicht größer als \011 der Stadt —, werden gebeten, dies ausdrücklich mit• zntcilcn, Es ist möglich, eine kleine Anzahl von Zimmern in Wülichnsliöhc zu bekommen. Bei allen Bestellungen ist die Aufenthaltsdauer genau anzugeben und, falls Antwort gewünscht wird, eine ausreichend frankierte und adressierte Postkarte bzw. ein Briefumschlag iiciziiliigcii. Im Nichtfallc wird keine Antwort erteilt, und die Besteller erfahren ihre;Quartiere bei der Auskunftsstellc am Bahnhof. Verpflegung■. ,, Es gibt in Kassel zwei streng rituelle jüdische Hotels (beide unter Aufsidit des Hamburger Speisevercins), und zwar; Hotel E m a n u e 1, Bahnhofstr. 1, und Hotel Meyer Oberste Gasse. Alle Delegierten und Gäste, die während der Dauer des Delegiertentages in diesen Ho• tels speisen wollen, werden d ringend gebeten, sich vorher anzumelden. Bahnhofsdienst. Am Bahnhof wird vom Sonnabend, den 9. September, abends 6גז Uhr ab, ein Bahnhofsdienst eingerichtet werden, ebenso eine Auskunftsstelle, an die sich dann alle ankoinnicndcn Ddegicrtentngsbesuchcr zu wenden haben, Alle früher ankomm enden Delegierten und Gäste müssen sich, soweit ihr Quartier ihnen noch nicht bekannt ist, bei Herrn Sally Kaufmann, Kassel, Hohentorstr. 9, erkundigen, 1Ve ran stattung en. ' ' Am Sonntag, den 10. September, findet eine öffentliche Versammlung im Evangelischen Vercinshaus, Kölnische Straße, statt. Die Redner werden noch bekanntgegeben. Im Anschluß an die Versammlung soll ein gemütliches Beisammensein der Delcgicrtcntagsbesuchcr stattfinden. Oastkarten. 1 Für die Tagung werden Gastkarten zum Preise von 30 M. '«rusgegeben. Vorbestellungen sind gegen Vorausbezahlung und Einsendung eines adressierten Freikuvcrts an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Sächsische StraßcS zu richten. Während der Tagung sind die Karten an der Tageskasse erhältlich. KJVcr- Tagung in Kassel Das Präsidium des K. J. V. beruft auf Sonntag, den JO. September 1922, nach Kassel eine KJVer-Tagun g Referent: ßbr. Fritz Löwenstein: ״Neue Aufgaben des K. J. V. Saal und Stunde werden am Sonntag im Hotel Meyer, Oberste Gasse 56, wo die Konferenzen stattfinden, bekanntgegeben. ‘ Wahl-Endtermin Wir machen alle Gruppen darauf aufmerksam, daß pacli den erlassenen Wahlbestimmungen die Gültigkeit der Delegicrtcnwahlcn davon abliängt, daß dieselben bis spütesiens den 5. September bei der Z. V. f. D. gemeldet sind, und daß die Landesbeiträge (1921 vollständig, 1922 zur Hälfte) and die Mitgliederlisten ab- 1geliefert sein müssen. Wahlen zum Delegiertentag 'Essen: Adolf Koch, Delegierter; Frieda Goldreich, Ersatzdelegierte. Essen. Misrachh Bern Margtiies, Leo Süßmann, Delegierte; Willi Fcnigcr-Esscn, Jacob Schnclling-Cöln, Ers;1!/.delegierte. rliu: Misraelii-Ortsgruppe (rektifiziert) Lazarus Barth, Mas I. Kober, Edmund Lewy, P. Hauser, Delegierte; Sam. Haarpuder, Georg Freund, B. Kestenbaum, Dr. Rom, Ersatzdclegierte. Misraclu-Jugendgruppe: Dr. Gabriel Knollcr, Siegfried hppenstein, Jonas Grunis, Delegierte; Arthur Schrägenheim, Bernhard Bambcrger, Hanna Halitzki, Ersatzdekgierte. Bonn: Max Goldreich, Delegierter; stud mcd. Richard Appel, hrsatzdelogicrfer. Dessau: Reg.-Rat AJtcrthum, Delegierter; M. Reiß» stud. jur, Heinz. Colin, Ersatzdclcgicrte. Gelse nkirc 11 en-Wannc: M, Schapiro-Wannc, Dele- Kurier; Ewald Stcrn-Gelscnkirchcn, Ersatzdelegierter. Gotha: Dr. Fritz Noack, Delegierter. ' Hagen: Dr. Sackheim, Delegierter; Arthur Landsberg, Drucker-Haspe, Ersatzdelegierte. Dort in und: Simon Eichengrün, Delegierter; Frau Lcnza Abele י; Osnabrück: Paui ‘ßlum) Delegierter; Karl Mittwoch, Erüalzdelcgierter. Waldenburg: Rc״-R. Dr. Marcus-Brcslau, Delegierter, w 1c sbad e n: Juda Bornstein, Bertram Stern, Egon Zcitliii- Wiesbaden, Delegierte; A. Wattenberg, Leo Goldbach, Theo Lowcnstcm-Bicbnch, Ersatzdekglerte. ■ Zur Uebernahmc eines Mandats hat sich bereit erklärt: ,Ur• Katzcncl.cubogen, Undsbcig a. .W, . jon,. ׳11 Tli. 1 rät: :•;:ה:׳;!./ 3'.־■־ davon, .,:!■:■י H.'ü:::!;ich d:11׳׳. Oiiiober d. J. die \,1.1 1;׳ Ahm׳.,■.,׳.;den direkt clngcfordertcn Aüiriiiicincij (.׳״.:!/älu'Cii für das 4.<)03118! 1922 vor dem 30. September ci1s!pyri1״en sind. Mit Rücksicht nuf die enorme Verteuerung aller licrstdlmigs• und DetrJehskos! en unsere! Blattes sind wir genötigt, die'Aüoiincnicntsgcbüliren für einige Linder hcraufzuseiicn, wobc 1 wir uns Nachford erungen Vorbehalten müssen. Die Gebühren betragen zur Zeit pro Vierteljahr: Für Afrika . , Amerika . Bericht des Keren Hafcssod an die Jahreskoafercnz I. Keren Hajessod und Nichtzionisten. Nr. Aegypten Belgien /. Bulgarien Dänemark,'Schweden a. Norwegen Dcutcsh •Oesterreich England . , Estland . , Finnland . , Frankreich . Griechenland Holland . , Stallen . , Jugoslawien Lettland , , Litauen , Palästina Polen , Rufulnlcn Schweiz , Spanien , Tschechoslowakei Türkei . . . 2 Shilling 75 Cenla 2 Shilling 6 Francs 50 Lewa 3 Kronen 20000 Kronen , 2 Shilling , 250 dcatscheMark , 20 flnn. Mark , 6 Francs , 6 Francs , 2 Gal den , 8 Lire . 45 Dinare , 250 deutsche Mark , 250 deutsche Mark , 2 Shilling 2500 pol«. Mark , 50 Lei , 4 Francs , 3 Pesetas , 30 Kronen , 6 Francs , 400 Kronen ״ Ungarn , . . Abonnemcntsznaclilag für da! 3• Quartal: Für Estland.50 deutsche Mark ״ Lettland.50 dcalscheMark ״ Litauen ......... 50 deutsche Mark ״ Deutsch-Oesterreich .... 5000 Kronen Die Einzahlung der JU>onnementegeMhren kann erfolgen: Für Deutsch-Oesterreich durch Einzahlung auf Pottsparkassenkoato Wien Nr. 156030. . . ״ Polen durch Einzahlung auf die Allgemeine Verkehrsbank Wien, Filiale Krakau. ״ Litauen durch Zentralbank zur Förderung des Jüdischen Oenossenschaftswcscns in Litauen. ״ Rumänien durch Bankkonto: Wiener Bankverein, Filiale Czcrnowitz. ״ Tschechoilowakel durch Einzahlung auf Postsparlusseukonto Prag 59410. ״ Ungarn durch Einzahlung auf Posbparkaisenkonto der ״Welt“ Nr. 15655. ,, Jagoslavicn durch die Jüdische Bank für Bosnien and Herzogowloa, Sarajevo. Für alle übrigen Linder durch Einsendung voa Orlginalnotea (nur unlfidierte Staabsdiclne!) oder durch Scheekübtrweisung. Verte״ Jiälcäie Racäschau ׳ Berlin W 15, SScIisIccfcs Straße 8. Kr.» Ha; . 0• Der der Jahrskonfccrcnz vorgclcgte Bericht de bftros des Keren I lajcssod behandelt in seinem er:!״., die Ausführung der Beschlüsse des Kai'Kba'Jcr Kon;׳r;:׳cS■., j Kongreß halle bekanntlich beschlossen, daß das‘’l),rc^’,. ' des Keren Hajessod zur Hälfte von dem die Zertiiik,1!.';׳ repräsciiticrende» Council bestellt werden sollen, jv1־’ Council soll Ende 1922 gebildet werden, lieber die Ars(״, des Keren Hajcssod-Dircktoriums zur Vorbereitung des rv eil heißt es in dem Bericht: Um den Council zu einer wirklichen Vertretung . Bcitraglcistcmlcn zu niadicn und gleichzeitig dem (ij /י״ jittlcntimi die Ucbcrzcugung zu geben, daß diese neue KöK•־ schaft nicht eine ausschließlich von zionistischer Seite1־-'״' wählte Vertretung darstellt, mußte verständlicherwciu: *,'י nächst der Versuch gemacht werden, durch in der tVaV gangsperiode vor sich gehenden Aktionen wesentliche f ׳.’ der ücsanitjideiilicit, die außerhalb der Zionistischen Or״! sation stehen, sowohl für die Bereitschaft zur Mitarh-m ,.'■ Keren Hajessod als auch insbesondere zur eigenen ßc-"tr,l lcistung für den Keren Hajessod zu gewinnen. Von diesem Grundsatz ausgehend, wirkte daher e' Direktorium des Keren Hajessod sowohl vor dem XII. 1־'■ nistenkongreft als in •verstärktem Maße seither darauf!׳.' die Keren Hajcssod-Arbcit in den einzelnen Ländern a eine allgemeine jüdische Grundlage m stellen und den Kr"’ der Bcitrag'.ltistetukn, der MUaibtlter und der 11:)€ן;;' Komitees über dz« bisherigen Rahmen der Zionistisch,. Organisation liinauä zu spannen. Ls wualc hieibci besomk■• seit den endgültigen Beschlüssen des Kongresses starg darauf hingewiesen, daß durch diese Verbreiterung der B3 in den einzelnen Ländern die Möglichkeit und Vorbeditm;״ geschaffen werde, in <lcr vorgesehenen Zeit eine Aciulcnl der Verfassung des Keren Hajessod cinzulcitcn und d; Council zn bilden, damit aucli die Spitze des Keren Hajcsv, tatsächlich von der Vertretung der Zertifikatsinhaber mit cf gesetzt werden könnte. ' ,׳'j Die Es sind also in der Zwischenzeit in den nachfolgend! 1 Jen Her, Ländern: Argentinien..Tschechoslowakei, Beßarabicn, DcuUd-.flpern 6 Land, olHland, Bulgarien, Jugoslawien, Marokko, Gricchenlar-Ijl'eicn H; Dänemark, Brasilien, Finnland, Norwegen, Chile, Portuf:/» ceitt die Elsaß-Lothringen, Spanien, Indien, Gibraltar, Russisch׳I Berg e r Komitee in Berlin, Uruguay, Bukowina Frankreich, Belgier 1 Propngan Luxemburg, allgemeine Keren n ajessod-Konti.■».',äk nc tecs gebildet worden, die sich aus Zionisten und Nidit.lm 11 חge zionisten zusammensetzen. De Durchsicht dieser Länder rl verzog gibt vor allein das Fehlen von Amerika und Kanada 11.1111 die Ml piirciisi klrincit. Cir.unt i;t. Ab* crfi, da der Mt Toi! cit seiten ’ Maassci ci ii i * cvortlen ternt. und i2< rnrigssi׳:d, » (ortlcrUi Der י änke dafi .-!•ücit ״-r,i;;er 1 •r•(.,11! ich Ur.jsser-f n ko!m< 1,j linnitz Gelte /er Natit!liiipibiir c.-ts Berel I>.!, wie 1 irtnJs VCI 2!״ Innen 1; 10.innen 1 i verden I aber auch von Polen. Die Schilderung der Verhältnis Et Bei OstJCtfllsclie Delegierte Sonntag, den 10. September, 5 Uh t nachmittags, findet in Kassel (Saal wird in Kassel bekanntgegeben) eine Konferenz der ostjüdischen Delegierte» statt Tagesordnung: 1. Unsere Stellung in der deutschen Zionistischen Organ!• sation. Ref.: M. ,Wakimann, Berlin, 2. Unsere nächsten Aufgaben: a) Palästma-Aibeit. Ref.: Brihmer, BerUn. b) Kulturarbeit Ref.: Bornstein, wesbaden. ' cj Galutharbeü Ref.: Benzion Fett, Berlin. d) Organisationsarbdt Ref.: Feiwel, Berlin. Wir ersuchen die ostjüdischen Delegierten, die an der Konferenz teilnchmen wollent uns ihre Adressen bis 8. September an die BcrlbiCT Zionistische Vereinigung für die ostjüdische Gruppe, BerSn C. 19, Scydelstr. 3, mitzutcilen. Für die Einbcrafcr; Benziom F.ett I Hebräische Zusassocilitiafl 1b Kassel Sonntag, den 10. September, vor Eröffnung des Delegiertentages findet in Cassel eine hebräische Zusammenkunft statt. Delegierte und Gäste, die für die hebräische Bewegung Interesse haben, werden dringend um Dir Erscheinen ersucht. Näheres über Zeit und Ort sowie Programm wird in Kassel bekannt gegeben. Auskunft erteilt: Waad Ihn für Rheinland-Westfalen. (Adresse Dr. Sackheim, Hagen, Eiipcrstr. 90, Tel. 993.) Die Vorgänge ln Kattowltz Dis Arbciterfürsorgcamt der Jüdischen Oiganisationen Deutschlands iibenuittelt uns einen Bericht über die Kattowitz.er!,ogromc auf Gnsid von Mitteilungen von drei jyalizischcn Juden, die, mit ordnungsgemäßen Pässen versehen, in Kattowitz sich ihre Visen besorgen wollten, d-ort von einet größeren Menge überfallen und aufs schwerste mißhandelt wurden. Einer der Mißhandelten wurde in den Tunnel hinabgeworfen, wo er besinnungslos liegen blich. Die Juden wurden bis in die Züge hinein verfolgt und ihrer Sachen beraubt. Die Polizei lehnte cs ab, cinzuschrcitcn, obwohl sic in genügender Stärke vorhanden war. Auf die Bitte eines der Verletzten, ihm zu helfen, erwiderte der Polizist höhnisch, er lebe ja noch und cs könne wohl deshalb nicht so schlimm sein. In der Kcmcrstraßc wurden die jüdischen Geschäfte geplündert und ausgeraubt. Dieser erneute Bericht bestätigt, worin deutsche und polnischc Zeitungen übereinstimmcn, daß der Pogrom einen großen Umfang angenommen, die Polizei, völlig versagt und daß er sich unterschiedslos gegen die polnischen und deutschen Juden gerichtet habe. Die Meldungen des Korrespondenzbüros ״Dena“ das sich gegen den. Begriff der Pogrome wendet, da er sich nicht gegen deutsche Juden gerichtet hat, und die den Pogrom offenbar damit entschuldigen will, daß sie über die große Anzahl von Ostiudcn in Katiowitz schreibt, sind, von ihrer Tendenz ganz abgesehen, wie stell hierdurch hcrausstclit, unrichtig. Selb! Trculli, In Berlin starb iin Alter von SO Jahren einer der ältesten Chowewc-Zion Deutschlands, der Mitcinbcrufcr der Kattowitzer Konferenz, Herr Selig Treuthal. Der Verstorbene war Herausgeber des ersten Organ? der Chowewc-Zion, ״Der Kolonist“. Er_ war bis zu seinem Tode an unserer Sache warm interessiert, seine Sühne sind ebenfalls sämtlich Zio- ״isten. Der, Birtgiil!!. Tu abgi וי'׳ erleg, <l.e dies * I lucht י d, r )11(! dieser allgemeinen Keren Hajessod-Komitees läßt erkenne11 .־ ch c n daß die Situation örtlich eine ziemlich verschiedene ist. |;|!:! den 1 Holland z. £J. hat das Keren Hajessod-Komitcc unter de:J ßcilcutun' Einfluß der oppositionellen Kreise de* holländischen Zionistr.:;1;;.׳ ״er De beschlossen, dem Keren Hajcssod-Dircktorium nur diejenige:.!■ bot in s Gelder abzuführen, die nicht für wirtschaftliche Zwecke bfjiunterstiit; stimmt sind. Es ist dem Direktorium nicht gelungen, eir,;| sciiig gu Revision dieses Beschlusses herbei zuführen. Die deutsche;! wir und ׳ Verhältnisse werden eingehend dargdegt Und die ״beispiä| :,uirung gebende Form“ gcridunt, in der der Maasscr-Grundsatz 1x1 Int den den deutschen Zionisten durchgeführt worden ist. I)l1|׳!:xi die tschechoslowakischen Verhältnisse entsprechen dntdea l'r.o deutschen. In Beßarabien ist cs gelungen, fast die gawtl! des Ko ר jüdische Bevölkerung zur Maasser-Zciduiung heranzuziehen, 1:1׳ •ut.-.le ii! Frankreich mußte die Bildung des Keren Hajcssod-K0fs;|D.lcgalk tecs gegen־ die intransigente Opposition des Landesverbands!; ׳a;!1ri׳nd " durchgesetzt werden, wpdurdi nodi heute der Erfolg diese:!; dmch df,! Aktion stark beeinträchtigt wird. Zu erwähnen ist ferner d:l ״utem I energische Aktion, die der in Berlin bestellende MerkascfcJ!:orlivalu ■ russischen Zionisten inauguriert hat und die zur Bildung tinnf!l0n ir Keren Hajessod-Komitees russisdier Juden gcfüiirt hat. Be-I Aibcit in 1 sonders hin zuweisen ist noch auf die Tatsache, daß die vc־| cl 3)ו nac,. Joseph Cowen gcfiihrtc Keren Hajessod-Arbcit in England! verden. Jetzt das Resultat gehabt hat, daß die wichtigsten zionistisdierJ ]22;׳ bef Gruppen im Lande, nämlich die Anglo-jewish As 10• I Keren ziation, der Board of Deputies und der Order.! von 10( B'ne-Brith iline BereitwUligkcit «klärt toben, an eine: Keren Hajessod-Tagung teilzunchmcn. Bei dieser allgcmeinre Lage der Dinge hofft das Keren Haiessod-Direktorium Ende dieses Jphrcs ari die Bildung des Councils herantreten n können. II. Verwendung der Keren Hajcssod-Gelder. Die Gelder des Keren Hajessod wurden in erster lin'« zur Deckung des regelmäßigen Palästina-Bud■ gets verwendet, für welclicn Zweck bis zum 30. März 1922 der Betrag von 322 316,2,2 Pfund überwiesen wurde, ün Aprü 25 339,3,1 Pfund, im Mai 33113 4.11 Pfund und in Juni 24 655,0,10 Pfund. Neben diesen Summen für das allgemeine Palästina-Budget hat der Keren Hajessod sicli is entscheidender Weise an zwei großen wirtschaftlichen Unternehmungen beteiligt, nämlich an der Hypothekenbank, wo der Keren Hajessod die Ueberrahme von 50000 Pfui״ Pfandbriefen beschlossen und darauf bereits 27 000 Piun-1 bezahlt hat und an dem Rutenberg-Projekt, wo & die vorbereitenden Arbeiten bis zur Gründung der zu bi••■ rv״i^■;, denden ״Jordan-GeseUschaft" 12500 Pfund gczii.ij! ״i!)t worden sind. Im übrigen bemerkt das Hauptbüro zur wert!• 1 ן;;.!,'^/^ ren Verwendung der Gelder folgendes: 1!rsten ' Das Dircktoriimi des Keren Hajessod tot gcwünsc^;| tpur ns und hätte cs begrüßt, wenn die Einkünfte des Keren Haies»;ן; j;״ in der Berichlsperiode eine großzügijere Tätigkeit auf 0ןמ»ו. Gebiete gestiftet hätten, weil dadurch ein sehr wesentubt'j; Fortschritt ini wirtschaftliclien Aufbau hätte crrcidit werde1 ״ können. Leider waren die Einkünfte zu gering und cs ko״r״Jt nur ein Teil des vom Kongreß genehmigten regelmäßig«״ k Palästina-Budgets gedeckt werden. _ , , | Infolge (tiescs Umstandes war cs dem Dircktonwn b Keren Hajessod unmögüdi, 20 #/0 seiner Einkünfte für ״ך| Nationalionds zu reservieren und an ihn abzuführen. f: wurden daiicr dem Nationalfonds nicht mehr als 2000 P;^- überwiesen. Tatsächlich ist es so lange unmöglich, ף Keren HajessoJ-Mitteln große Prozentsätze für den L»r:' kauf durch den J. N.-F. zu reservieren, als die Dnsw״‘ des Keren Hajessod nicht ausrculien, um jene ahetno■ wendigsten Ausgalven des regelmäßigen Pa'ästina-Budgcb ‘ decken, ohne eie das ganze bisher geschaffene Jmmigratio׳''״ Kokmisations•, Unterrichts- und Sanitätswerk eingestellt 00 nodi weiter eingeschränkt werden müßte. Da das Direktorium des J. N.-F. unter diesen Umstäntkj der Ansicht ist, daß in nächster Zeit der Keren Hajcssw noch nicht in der Lage sein dürfte. Ucbcrwcisungen «״■ 20 0/0 seiner Einkünfte an den J. N.-F. vorzunchmcn, a1״ andererseits in manch«! Kreisen die Ansicht besteht, “ die Arbeit für den J. N.-F. darunter leidet, daß in de: jüdischen Öffentlichkeit angenommen wird, der J. N.-F.*‘׳ nahe beträchtliche Summen vom Keren Haejssoa, wird Direktorium des Keren Hajessod gemeinsam mit dem torium des J. N.-F. der zionistischen Jahreskonferenz <״!־ Vorsdilag unterbreiten, in Abänderung frülicrcr Bcscni“-^ auszusprechcn, daß der J.N.-F. keinen Anspruch auf «״■ Prozentsatz der Keren najessod-Ehkiuiftc erhebt. _ Ucber die bisherige Durchführung י׳*• Maasser-Pri'1*1?5 MQt es in dem Bericht; kettend,! ör,noch , poc.nen.' •'״) J;!1 Lngt hr L.'vö'.ke . י׳/ jm vi iie kcii line d; imerc < hs Ve '׳t/atser. tmsiel•' 1'1!׳ den Lioucii Ls!!!mtii;. 11 i י die iale v f« Ga in!eres• '״״PPC 1»hUr•;,"!!.י' t lieh; ׳; ח■ca. ״‘C׳.!u1:;!"•and 1' *ווי;■׳ in ו»זי n,r,11.׳ tä!׳. ־'•fr.lt.

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