Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-08-29 · Heft 68 (29.8.1922) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 68 (29.8.1922)
Date
1922-08-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652470--15148-2673591
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 452 Zkt, und Ircute kt es Wirklichkeit. Erst wird der Grundriß entworfen, dann komtnit der Bau. Vor dein Bau kommt der Plan; am Anfang steht der Gedanke, am Schluß die Tat. Der Anfang war in Basel; damals Italien wir der Welt verkündet, daß wir ein Volk sind, daß wir unser Recht verlangen, einen Platz auf der Erde, den wir einst besaßen und besitzen wollen. Und heute können wir mit Stolz und Pro wie darauf hinweisen, daß eine direkte Linie von Basel nach Karlsbad geführt lut, der gerade ,Weg vom ersten Kongreß zu dieser Jahreskonferenz. Wir stehen heute vor Ihnen auf dieser Jahreskonfereu7, die die Nachfeier des Mandates ist Das Mandat wurde durch den Völkcrbtatd bestätigt. Das , }st nodi nidit afles. Das ist die allgemeine Grundlage und die Richtung; der Kommentar muß erst kommen. Man kann nidit alles an einem Tage madten. Unsere Clialuzmi werden das weitere tun. Sie sind die Ersten, die Bahnbredter. Es ist unmöglich, mit einem Male alles ru schaffen, es muß nur der Anfang gemacht werden. Opferbereitsdtaft, Gialuziuth, Pionicrttim, ist der Gedanke des Mandates. Dieser Gedanke ist auch im Mandat ausgedrückt. Wir werden die notwendige Kraft in uns finden. Wir hatten es verlernt, uns zu freuen, wir müssen uns dies jetzt wieder ongewöhnen, und wir ulnd ut*s bewußt, daß wir den Moment eines großen Sieges erlebt haben, einen Sieg, wo es nidit Sieger und Besiegte, sondern nur einen Sieger gibt. Dieser Sieg kt mit keinem Sdiadcn für irgend jemand verbunden. Wie schwer war für uns der Vorabend der Mandatsbcst.ätignng, wo unsere Gegner int Kampf gegen uns nufsfandeu, Wir glaubten auf unüberwindliche Sdiwierigkcitcn gestoßen zu haben. Alle möglichen Intrigen der Welt haben sich gegen uns verbunden. Wir haben eine Stunde der größten Prüfung durcligctnaclit. Und jetzt erfreuen wir uns unseres Sieges, nicht nur weil er unsere Lebensfrage betrifft, sondern vom ir.cnschliehen Standpunkt, weil Wer die Menschlichkeit und die Mora! gesiegt haben. Gesiegt hat die Erkenntnis,daßdasjüdischeVol klebt 11 ndbcstcht. Dies wurde in detn internationalen Vertrag der Weit gesagt. Man hat gesagt, daß unser Erfolg eine Tolgc des Krieges ist. Aber es ist kein innerer Zusammenhang zwischen unserem Ziel und dem Krieg, nur eine hisiorische Aufeinanderfolge. In Wahrheit ist unsere Idee eine Förderung des Friedens. Was wir von den Völkern bekommen haben, trägt bei zur Realisierung des Friedensgedankens, eine Verkörperung der menschlichen Gerechtigkeit und Brüderlichkeit, Wir haben es vom Völkerbund erreicht, und zwar einstimmig hat cf unser Reellt anerkannt (Beifall), Wir begrüßen den Völkerbund von dieser Tribüne aus, Wir müssen dieses neue Ereignis mit freudiger Genugtuung begrüßen. ,Wir sprechen nun unser Vertrauen aus zu jener Rcgienmg, mit der wir in nahe Beziehungen getreten sind. Wir sind in diese Beziehungen cingctreten als ein Volk, das seine nationale Existenz verteid: _1f. Wir sind in einen Vertrag als vertragschließende Partei eingctreten, afs das Volk, das eine unlösliche historische Verblndung mit Palästina hat, das darangchen will, seine nationale Heimstätte dort aufzuhaucn. Uns gegenüber steht die Regierung, sic ist die Mandatarmacht, aber die Bauenden sind wir. Ein wichtiger Abschnitt ist abgcschlossen, cs beginnt eine neue Periode, eine schöne Zeit, eine stolze Zeit, frei von Demütigung mul Ernkdrigting, Mit Hochschntzung und Dankbarkeit gcdenken wir des Reiches, mit dem wir in Beziehungen getreten sind, und wir sprechen unsere Zuversicht ntn, daß in dieser neuen Periode, wo wir alle Hindernisse und Störungen überwunden Italien, ein gutes und freundschaftliches Verhältnis, klare und aufrichtige Beziehungen geschaffen werden zwischen uns und der Mamlntsrcgicrmig. Wir sprechen unser Vertrauen aus zur Regierung des Königs Georg von England, in dessen Herrschaftsbereich wir eintreten, und wir erwarten von der Regierung, daß sie alles tun wind, um ihr Verspredicn zu erfüllen, um tun Freiheit und Sicherheit für unsere Arbeit zu geben, auf did wir die Hoffnungen unseres Volkes bauen, eines alten und unglückliche» Volkes, das jetzt beschlossen hat, sich zu befreien ans den Wirrnissen der Verbannung, um zur Morgenröte einer neuen Zeit aufzusteigen. Ich bin überzeugt, daß diese Regierung und dieses Volk verstehen werden, daß wir an der Schwelle einer neuen Zeit stehen, einer neuen Periode auch bezüglich der Beziehungen zwischen ז «ns und ihnen. Dieses Vertrauen sprechen wir au dt den anderen Völkern aus, die im Völkerbund verbunden sind. Zwar gibt es große Völker, die nodi nidit in den Völkerbund cingctrctcn sind, aber wir sind überzeugt, daß dies nur eine Frage der Zeit ist und daß der Völkerbund die wirkliche Gemeinschaft der Völker darstcllcn wird. Der Völkerbund ist interessiert daran, daß unsere Arbeit gelingt, nicht nur aus juristischen Gründen, weil er das Mandat gegeben hat, sondern weil diese unsere Sache heraustritt aus den engen Grenzen einer nationalcn Angelegenheit eines einzelnen Volkes, weil sie chic Angelegenheit des Friedens und des Fortschritts der ganzen Welt ist. Von Jerusalem, von wo die Botschaft des Friedens dereinst ausgegangen Ist, wird der F riedc wieder über die Wett kommen. Zunächst im Italien Orient, dann auch im weiten Westen Im nahen Orient ist uns eine wichtige Rolle zugewiesen Alle Völker n!irse!1 hoffen, daß es uns Juden gelingen wird, unser!':■יי zu erreichen, ein schönes Werk zu schaffen, eine volüilliehe Gemeinschaft, eine Gemeinschaft des Frieden'., ׳:׳,!te Stätte der Wissenschaft und höchsten menschliche» Kttltur, die dem ganzen vorderen Orient tvls \ i>1'* aiilcuditeü 6011, Dadurdi aüciu wird auch die arabische JUEDISCHE RUNDSCHAU Frage gelöst werden. Nidit d:;rd! Worte und Sympalhiebcteuenmgcn kann r!e gelöst werden, Worte haben kein Ende; sondern durch Taten, durch die neue Periode, die jetzt anbridit, denn die Zeit der Worte ist vorbei und die Zeit der Taten hat begonnen. Wir wollen mit der Arbeit beginnen. Worte entstehen und entwickeln sich in einer Atmosphäre dc3 Nichtüins, jetzt aber ist die Zeit gekommen, den Gedanken ein sichtbares Kleid zu geben. Das ist unsere Pionierarbeit deren Zentrum Palästina ist, von wo der Glanz der neuen Zeit ausgehen wird. Durch diese Pionierarbeit werden wir auch die Araber niltreißen auf allen Gebieten der Wirtschaft imd des Lebens. Es wird ein natürliches Verhältnis entstellen der Verbindung und Verbrüderung zwischen uns und den anderen Völkern des Landes, Heute ist ein Fest. Es Ist aber nicht nur ein zionistisclies Fest, obwohl wir Zionisten natürlich von einer besonderen und persönlichen Fcstesstimmung erfüllt sind. Denn Ercz-Israel ist keine zfomstisciic Sache, sondern es gehört dem ganzen jüdischen Volk. Wir haben niemals daran gedacht, ein Monopol auf Ercz-Isracl in Anspruch zu nehmen, sondern wir haben gewußt, Israel gehört es. Unsere Augen sind nach vorne und nidit nacii rückwärts gerichtet. Heute Ist die Zeit gekommen, wieder zum ganzen jüdischen Volk zu sprechen. Von dieser Tribüne, die die Fortsetzung der Baseler Tribüne ist, wenden wir uns nodimnls an das Volk und rufen: Israel, stelto auf, erwache» nimm Teil an unserer ArbeitI Wir wollen jetzt nidit alte Streitigkeiten hervoiholen; wir wollen von niemandem Rcschcnsdiaft verlangen über seine Vergangenheit. Heute sind wir alle gleich befreit, alle feiern wir dieses Fest. Es ist ein ganz besonderes Fest, kein Fest des Gedenkens au vergangene Ereignisse, sondern ein Fest, das wir selbst geschaffen haben und das zu erleben uns vergönnt war. Und alle Juden fordern wir auf, mitzufeiern. Idi!iahe vorhin der Regierung der Mandatarmacht und dem Völkerbund das Vertrauen attsgesprodien, daß sic unsere Arbeit stützen werden. Idi komme jetzt zur dritten Vcrtraucnskundgebung, der wichtigsten von allen: der für das jüdische Volk. Wir glauben an das jüdische Volk, wir glauben, daß es kommen wird. Es wird kommen, die Frage ist mir, ob früher oder später. Darum rufen wir es in diesem wichtigen Moment und sagen ütm, cs geht nidit an, weiter hin- und hcrzusdiwatiken. Wir können nidit all die Schrecken erst nochmals erleben müssen, die wir durchgemadit haben. Die Stimme dieses Rufes ist von Basel ausgegangen,- sic muß ihren Widerhall finden in Taten. Namens der Zionistischen Organisation und namens all derer, die an unserem Werk mitgearbeitet haben und heute zwar nicht körperlädi, aber im Ociste mit uns sind, rufe idi nochmals: Israel, für Dich haben wir gcarbeitef, und nun kommen wir zu Dir nicht mit leeren Händen, Wir haben das Mandat des Völkerbundes in Händen, und Du antworte nacii Gerechtigkeit, mit Taten, nimm Teil an unserer Arbeit! Von hier muß die Losung au.;,gelten, die laute Proklamation an das jüdische Volk in allen Teilen der Welt, wo es wohnt, in allen seinen Schichten und Richtungen, alle sollen kommen, »dt vereinigen. Von dieser Versammlung möge der Geist ausgehen, der die Herzen reinigt und Wege bahnt zur Vereinigung, Derer Geist, der uns ein Vicrteljahrhundert durch die Wüste geführt hat bis zu dieser letzten Station auf dem Wege zu einer neuen Epoche. Diese Sdiechinah möge auch jetzt über uns ruhen und die Verhandlungen unserer Konferenz erfüllen. Möge uns diese Atmosphäre des Festes; das wir heute feiern, umwehen. , Ich habe begonnen mit Hei! und schließe mit Heil. Aschrenuh, Hei!! uns, daß es uns vergönnt war, diesen Tag zu arlebcn! (Stürmischer Beifall.) Die Rede Welzmanns Geehrte Versammlung! Wir sind heute versammelt zu einer feierlichen Stunde. Es ist eine Generation vergangen, seitdem der erste Zionistenkongreß das sogenannte Baseler Programm proklamiert und den innigsten Wunsch, das heiligste Ziel des jüdischen Volkes ausgesprochen hat. Es sind unter uns und nicht weit von uns einige, die diese denkwürdigen Tage vor 25 Jahren mitgelebt haben und ebenso alle Schmerzen seither; cs sind an diesem Tisch Männer, die damals an der Ausarbeitung des Programms mitgewirkt und ihr Bestes nicht nur für die Ausarbeitung, sondern auch für die Verwirklichung dieses Programmes gegeben haben. Es geschah selten in der Geschichte der Menschheit, daß Männer, die vor 25 Jahren einen tiefen Wunsch, einen bloßen Wunsch ausgesprochen haben, cs mitcrlcbtcn, daß er zu einer politischen Wirklichkeit wurde. Die Ratifizierung des Mandates für Erez- Israel, die Ratifizierung in der Form, die Sie kennen, die Anerkennung des historischen Rechtes des jüdischen Volkes, In Ercz-Israel eine Heimstätte zu errichten, ein nationales Heim — das ist die Verwirklichung des ersten Punktes des Baseler Programms. Diese Verwirklichung gibt uns Rechte und legt heilige t!nd schwere Pflichten auf unsere Schultern.' Ich ziehe es vor, von den Pflichten zu sprechen. Wir haben Pflichten und Verpflichtungen gegenüber den Völkern und den Regierungen, durch die unser Recht besiege’t wurde. Wir haben Rechte und Verpflichtungen gegenüber tut3 und unserem Volke. Und wir haben als letzte und vielleicht als schwierigste Pflicht die gegenüber einer alten und würdigen Geschieht!}. Wir beginnen unsere Arbeit in einem schweren Laude, mit einem schweren Volk und zu einer schweren Zeit, unä~cs geziemt uns, die ׳ durch schwere Prüfungen gegangen sind, unseren langsamen Weg geduldig vorwärts zu schreiten. Der Auf- ■stieg wird schwer sein. Aber du sollst nicht zürnen, jüdisches Volk. Vielleicht werden wir in diesen schwie¬ Nr. 68 rigen Umständen von den vielen Gebrechen und Kraut heiten, an denen wir leiden, Heilung finden. Ich mache wahrhaftig nicht aus der Not eine Tugend, wenn sage, daß dieser Kampf, den wir jetzt um das Mandat bestanden haben, cs erst war, der die Balfour-Deklarat;0, mit einem realen Inhalt erfüllt hat. Diese Balfour- Deklaration war eine Formel, deren Wert die Judtn־ vielleicht Intuitiv erfaßt, aber nicht in seiner Gäu« begriffen haben. Auch die Weitrncinung, die Meinum■ des englischen, amerikanischen, französischen und ip. iranischen Volkes war nicht ganz klar darüber, und gerade durch die heftigen Angriffe, Diskussionen und ־ Kämpfe ist cs zu einer klaren politischen Wirklichkeit geworden. Vielleicht ist in diesem Kampfe manches: verloren gegangen und manches, was wir in den Flitter. woclten nach der Balfour-Dcklaration in dieselbe hinein, gelesen haben, ist jetzt in die Feme gerückt. Wir werden uns den wirklichen Inhalt des Mandates und der Deklaration erarbeiten müssen, in Palästina. Ich sagte, wir haben eine Verantwortung vor dej Völkern, besonders vor dem Mandatsvolk, das jetzt, da es außer Palästina viele schwere Probleme auf seinen Rücken hat, eine schwere Verantwortung auf sich nahm.: Wir werden, hoffe ich, durch unsere Arbeit diese Ver. j antwortung des Mandatars erleichtern. Gleichzeitig aber erwarten wir von unserem Mandatar, daß im Sinne des Mandates uns die weitesten Möglichkeiten für die Durch, führung unserer Arbeit und unserer Pläne gegeben werden. Ich kann diesen Teil meiner Rede nicht schließen, ohne zu erwähnen, daß bei der Erlangung des Mandates, bei der Uebcrwindung der großen Widerstand״, die sich uns cntgcgcngestcllt haben, die Hilfe, die moralische und politische Unterstützung von seiten der größten Republik der Welt, Amerikas, am gewic!!• tigsten in die Wagschalc gefallen ist. (Beifall.) Wir, die so nahe den Ereignissen stellen, können das vielleicht noch nicht in seiner ganzen Tragweite ermessen. Der Beschiuß des amerikanischen Senates, des amerikanischen Kongresses, und das ist der Ausdruck der Meinung des amerikanischen Volkes und der ameri• kanischen Regierung, ist meiner Einschätzung nach vielleicht nach der Balfour-Dcklaration und nach dem Mandat die wichtigste politische Tatsache. Und wir haben mit Stolz und mit Freude unserer amerikanischen zionistischen Organisation für diesen großen Dienst, den sic der jüdischen Sache erwiesen hat, liier feierlich und innigst unseren Dank auszusprechen. (Lebhafter Beifall.) Wir sind verantwortlich vor unserem Volke, derstn Vertreter wir sind, daß das, was es uns übergeben hat, von uns in der richtigen, wahren und jüdischen Weise ausgeführt wird. Und dann werden wir viel• leicht mit ruhigem Oewissen auf unsere Geschieht: blicken und sagen können: Wir waren wohl eine kleine Generation, der eine ungeheuere Aufgabe atifcrle;,: wurde, aber wir haben uns bemüht, treu den Ueborlieferungen zu arbeiten, zu denken und zu leben. Das Mandat enthält eine vielleicht vom Standpunkt der modernen Jurisprudenz, ungewöhnliche Konstruktion. Die Mandatsmacht anerkennt das zerstreute, in allen möglichen Ländern lebende jüdische Volk i:1 einer juristischen Form, die der zionistischen und der jüdischen Welt als ״Jcwish Agency“ bekannt ist. Dieses Gcbi’dc wird es sein, da mit der Mandatsmacht, n1:t der Regierung in Palästina und mit England verhandeln, ihr zur Seite stehen, die Interessen des jüdischen nationalen Heimes verfechten und fördern wird. Die Zionistische Organisation hat jetzt diese ehrenvolle Pflicht und diese schwere Last auf sich zu nehmen. Ich zweifle nicht daran, daß die Zionistische Organisation auf der Höhe sein wird, die dieser großen Verpflichtung entspricht. Aber ich zweifle auch nicht daran — und idi glaube nicht nur im Namen meiner Kollegen n! sprechen, sondern itn Namen der großen Majorität aller arbeitenden Zionisten — daß es unser Wunsch, unser ernster Wunsch und unsere ernste Pflicht sein wind, diese Jcwisli Agency zum Gemeingut des ganzen jüdischen Volkes zu machen. (Stürmischer Beifall.) A'U'rt was im Juden tum lebt und sich regt und den Aufbau Ercz-Israels will wird und muß seinen Platz und seine Vertretung^ in der jewish Agency finden. (Sturmi:eher Beifall.) Es wird Aufgabe dieser Konferenz sein, ir der Diskussion Mittel und Wege festzustellen und d.:j■ Exekutive die notwendigen Aufträge zu erteilen, damit diese Wege ehestens beschritten und die Mittel <n׳ griffen werden, tttn dieses hohe Ziel zu erreichen. Vir werden mit den großen jüdischen Orgauisat'oucn, tut den großen jüdischen Gemeinden und mit den große״ jüdische!» Person l dikeitett rn I!,;rtci . ti verir rt!11, rd ich glaube, wir werden Erfolg haben, wir werden ü'r־ Kraft für den Aufbau Palästinas gewinnen und ein: gemeinsame Plattform zwischen uns und ihnen scliathn (Lebhafter P.o.f dl) U;> I ::•!ן In f,■, <1 til dies •r Ver 1'■׳ durch den allergrößten Akt gekrönt werden wird, durch die Schaffung einer Organisation und dttrelt das 1!«■ lebentreten eines al'gemeincn jüdischen Wcltkon »rc5»-־ für den Aufbau von Ercz-Israel. (L.mganhaltender üc:■ fall.) Das sind schwere Probleme, aber ich glaube, die Zionistische Organisation ist imstande, diesen schweren Problemen ins Auge zu sehen. Ein besonders großes Problem steht vor uns: V>r gelten in ein Land, wo eine uns rassenverwandte lk־ vüikerung lebt. Zwischen uns und dieses Volk sind Feinde getreten, Feinde nicht nur der Juden, sondern, wie ich glaube, auch dieses Volkes. Sie haben versucht. Zwist und Mißverständnis zwischen uns und sic zu säen• Aber wenn ich cs auch heute nicht klarer ausdriieke״ kamt, muß ich doch sagen, es ist die tiefe Ucbcrzeugu״? derjenigen, die die Verantwortung für, die Schicksale der Bewegung tragen, daß das jüdische Hei״ nicht gegen das arabische Volk, sonder» mit dem arabischen Volk aufgebaut werwes I ah E licitli groß hat ׳ der £unS J11ÜSS!nah ich den habe heut tau* Trib gunf La 1K a!>cT fl- >ss alle u»;K eine war, Ane sie ' 1■

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.