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Jüdische Rundschau · 1922-08-25 · Heft 67 (25.8.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 67 (25.8.1922)
Date
1922-08-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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L Sette 440 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 6t Zinsbare Hypotheken gewahrere Es gelang■. In der Per• Km Herrn M. Poljalcoffs einen erprobten Fachmann auf dem Oebietc der Hypothekenbanken als Man.1״ing Dircdor zu gewinnen. Herr Dr. Ruppin ist Vorsitzender des Dirc^toriimw, dem ferner die Herren Iloofien, Kosenblatt, Rosoff, Sadter und Sdiapira angeboren. Die Bank ist im November in Palästina registriert worden und hat un Frülijahr ihre Tätigkeit aufgenommen. Es ist auch gelungen, gewisse gesetzliche jkliwicriVkritcn die der Entwicklung des Hypothekenkredits in Palästina hindernd;m Wege standen, durch eine neue Kc״ieningsvcrordnmig zu beseitigen, die auf Anrcgun״ ‘des Wirtsdiaftsratcs und des Direktoriums der Hypotheken• bank erfassen wurde. Diese Verordnung soll noch im Sommer in Kraft treten, worauf dann mit der Ausgabe der I fandbnefe unverzüglich begonnen werdet! wird. Sie wird audi der bisher obwaltenden Unsicherheit der Beleihung von Bauten auf Pacht- 1119d Erbp.ichtboden cui Luide machen, was insbesondere fiir die tenKvidchmg■ des Erbbaus •auf J.N.-F.-Roden wichtig ist. Der Keren Hajessod hat Kredite bis zum Betrage von 420iX) Pfund ־1״wilhgt und darauf bereits 27 000 Pfund Ungezählt. Die APC hat Kredite für 23000 Pfund zur Verfügung stellt Der V/irtscJiaft^rat hat auch eingehende *Vcrhandlungcn in bezug auf die Placierung der Pfandbriefe ui Europa und Amerika geführt. , Pa f ä s t i n a B ud ge t. Das Mißverhältnis zwischen den verfügbaren Mitteln und der Höbe des beim Kongreß nufgcsteiltcn Etats zwang uns schon frühzeitig, die Revision des Palästina-Budgets in Erwä-nm״ ziehen. Der Wirtschaftsrat war in seinen Vorschlägen bemüht, den vom Kongreß beschlossenen Atifbnu des Bmlgets aufrecht zu erhalten. Die beigelegtc Tabelle 1 ^iht cm Biki der Etats-Reduktionen im Laufe 'des Jahres. Vom Oktober bis Januar wurden die Ausgaben, entsprechend dem Kongreß-Etat, mit 45C00—5t) 0f:0 Pfund monatlich veranschlagt: für die Zeit vom Februar bis Mai wurden sie auf 35 000 Pfund reduziert; für das letzte Jahresdriticl Juni bis September gar aut 25 000 Pfund iicrabgedn'ickt. Tabelle 2 enthält einen vom .wirtschaftsrat ausgearbeiteten Voranschlag fiir das Jahr 56S3, der den ordentlichen Palästina-Etat mit 327 000 Piund aimimmt, sowie einen Voranschla■־״ der Palästina-Exekutive für 40)000 Pfund. 111 bezug auf diese Vorschläge soll r.ur folgendes bemerkt werden: der Wirtschaftsrat kamt mtr ein Budget gutheiiicn, das in einem richtigen Verhältnis zu den voraussichtlichen Eingängen des Keren Hajcssod steht, das neben dem ordentlichen Palästina-Etat Aufwendungen für arbeiteschaffende und wirtschaftlich notwendige Unicrnciuruingen Vorsicht und wobei schließlich im ordentlichen Eint selbst die wirtschaftlichen Ausgaben gegenüber den kulturcllcn _ unstreitig vorwiegen. Die Notwendigkeit und Produktivität unserer Aufwendungen für Schulwerk umi Sanitätswesen stehen nicltt zur ׳Diskussion, Aber sie können in unserem Etat keinen so großen ודדהין ciirmhmen, wie es in den letzten Jahren'tatsächlich der Fall war. De zahlenmäßige Vergrößerung des Jischtiw, seine wiitschaftüche Verwurzelung in Stadt und Land sind das Gebot der Stunde und müssen den Vorrang im Ü11d״et behalten. Der Vorschlag der Schaffung eines besonderen Schulfoiids innerhalb oder außerhalb des Keren Haicssod, wird vom Wirtsdiaftsrat nicht befürwortet. Uebrigens ist diese Frage zurzeit nicht aktuell, da ein zu schaffender Schulfonds jcdcnfa'ls dem nächsten Ja!:resbudget nicht mehr zugute kommen könnte. Um cine_ Revision des Hadassa 11-Etats vornehmen zu können, wurde die Entsendung eines Fachmanncs nach Palästina beschlossen, zwecks Berichterstatt um? über das Werk der Hadassah und die Erfordermsse der sanitären Arbeit im Lande. Ein Vertreter der fCD, Herr Dr. Affred Cohen, mit einer ähnlichen Mission betraut, befindet sich bereits in Palästina. Von seinem Berichte wird die. Fortsetzung der Beihilfe des Joint Distribution Cbnvmittce fiir das nächste Jahr abhängen. 4. Rechnungs• und Sachkontrollc. Die Organisation einer wirksamen Finanzkontrolle, vor allem in der Palästina-Verwaltung, besdtäftigt artdauentd den Wirtsdiaftsrat. Herr Schocken ist mit der Attsarbeitung■ von Vorschlägen betraut worden. Wir sind uns darüber im ז klaren, daß außer der Buch- und Etat- Kontrolle, eine Sachkontrollc und regelmäßige Zweckrevisionen nötig sind, d. h. eine Priifmtg der Ausgaben und Arbeitsmethoden auf Di re Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. _ Dazu müssen Mitglieder des Wirtschaftsrates, sowie fachmännische Berater von Zeit zu Zeit nach Palästina entsendet werden. 5. Koordinierung der Finanzinstitute. Die Durchführung dieser Aufgabe wurde durch den Umstand wesentlich erleichtert, daß leitende Direktoren und Governors fast sämtlicher Institute im Wirtschaftsrat vereint sind. Ueber den Stand und die Tätigkeit der einzelnen Institute gehen der Jahreskonferenz Spezialberichte zu. a) Keren Hajessod und Keren Ks jeisreth. Die Entwicklung des Keren Hajessod im ersten Jahre ®einer vollentfaltcten organisatorischen Wirksamkeit blieb hinter den Erfordernissen der Palästina-Arbeit, wie sie beim Kongreß veranschlagt wurden, zurück. Aber die Einnahme von rund 450 C00 Pfund (per Ende April 1922) ist an sich ein nicht zu unterschätzender Ertole־ ■und rechtfertigt die Erwartung, daß cs im Jahre 5631 möglich sein wind, den von 101s crredincten Minimalbedarf zu decken. Alle Angelegenheiten prinzipieller Natur wurden vom Direktorium des Keren Hajessod stets dem Wirtschaftsrat zur Stellungnahme unterbreitet. An der Umgestaltung der Verwaltung des J.N.-F,, die durch die Verlegung des Hauptbüros nach Palästina notwendig wurde, nahm der Finanz- und Wirtsdiaftsrat tätigen Anteil Der Rückgang der Eingänge des J.N.-F. — auf 128000 Pfund im Jahre 1921 gegen 161000 Pfund im Jahre 1920 — ist eine Quelle ernster Be- Eorgnis für alle Freunde unseres nationalen Lindfonds. Allein wir teilen nicht die Ansicht, daß die Ursadtc dafür in der Aktion des Keren Hajessod zu suchen ist Bedauerlich ist es freilich, da laut Kongreßbeschluß der ordentliche Etat den Vorrang vor allen anderen Verpflichtungen des Keren Hajessod genießt, daß es d'.e־em nicht möglich war, die 20 «/»-Quote an den J.N.-I•'. nhzufültrcn. Die Schuld für die Zeit bis zum L1!u,׳.;t• treten des Kongreßbeschtusscs soll nach unserem VorscMag vom Kenca Hajessod tat Rahmen de* nächst- Jh 4M) f\ ׳׳%<■»*»«n f i sjtäiiLk's'ük iV/fel« Die durch (!ns rapide Sinken der Mark hervorgerufene 8pftta״Ita4le Teuerung hat, wie ec3״n aus dar Togesprcss’c hervorgeht, euch eine weitere enorme Erhöhung der Druck- und Papierkosten zur Folge geliebt und zwingt uns dadurch zu entsprechenden MnSriahnien. Die noch vor kurzer Zeit ln Aussicht genommene Festsetzung der Abonnctncnicgchilhrcn für daa vierte Quartal dieses Jahres int Inzwischen weit überholt. Wir sind daher gezwungen, ״ die Abonncmentsgebühfcn vorläufig für das vierte Quartal wie unterstehend festzosetzen, wobei wir uns HncMorderiingen ln Anbetracht der Tatsache, dr.3 heute ein Disponieren cu! 4 Monate hinaus eine Unmogiichkeit geworden Ist, Vorbehalten müssen. Die Abonneraeniigcbßhren betragen In Deutsch• land für die örtsgrappen Im Satnmcibczugo . . M. 125 vlcrteljShrl. für Einzclabonncntcit M. 150 Vierteljahr!. Wir bitte!» unsere Abonnenten, hierbei die Steigerung aller sonstigen Bedarfsartikel zarn Vergleich heranzuzichen, wobei wir darauf rechnen, daß für unsere Leser die Lektüre der ״Jüdischen Rundschau“ zu den dringendsten Lebensbedürfnissen gehört. für das dritte Quartal müssen wir einen Zuschlag erheben, der för die Abonnenten Im Sammcl« abonnement der Ortsgruppen auf M. 20 für die Einzelabonnenten . , . . auf l>\. 30 festgesetzt worden ist. Dieser Zuschlag kann mir deshalb so niedrig gehalten werden, weil noch verhältnismäßig günstig eingckauRc Papiervorräte vorhanden waren. Wir fordern hierdurch allcElnzfllabonnenten dazu auf, die Abonnententsgcb&lircn fiir das vierte Quartal mit.M. 150 und den Zuschlag für das dritte Quartal mit M. 30 Insgesamt M. 180 umgehend an uns abzusenden, damit wir die Anmeldungen für das vierte Quartal beim Postzeitungsamt rechtzeitig bewerkstelligen können. Von eilen einzelnen Abonnenten, dlfc uns keine Abh‘0te!!11ng bis zum 5. September haben zukommen lassen, werden wir den genannten Betrag durch Nachnahme erheben. Wir rechnen darauf, daß diese Nachnahme bestimmt eingelöst wird, damit keine überflüssigen Spesen entstehen. Eine direkte Bcnachrkhtlßuug kann aus Sparsamkeitsrücksichten nicht erfolgen. Alle Bezieher im Snmmclabonncment der Ortsgruppen haben die Abonnemcntigebulircn nur an den Schatzmeister ihrer Gruppe zu entrichten. Die Ortsgruppen werden hlerdtircli dringend darum gebeten, die Abonncntenllctcn für das vierte Quartal schleunigst za übersenden resp. notwendig gewordene Adressenänderungen raitzuteiten, damit die Anmeldungen rechtzeitig erfolgen können. Verlag Jüdische Rundschau ü. m. b. II. Berlin W 15, Sächsische Straße 8. jährigen onkntUchen Etats abgededet werden. Sonst hat sich diese Bestimmt!!;? befreifs dca 20 «/0-A11tetl3 des J.N.-F. eher als fine Fessel, denn als Vorteil für beide Fonds erwiesen, leid der Wirtsdiaftsrat schlägt im Einvernehmen mit den Direktorien de־, Keren llafcssod und des Jüdischen NaÜotmlfottds vor. diesen Punkt der Vcreinbarung zwischen beiden Insfitutioncn aufzultcben. b) J.C.T. und A.P. C. Der Jcv/lsh Colonial Tratst und die Anglo-Palcailne Company Ltd. haben im Jahre 1921, wie sidi aus ihren Bcrlditcn und den beigeschlossencn RcchmttigEabadil&r.scn ergibt, befriedigend gearbeitet. Wir könnet! mit Genugtuung fcstsfellcjt, daß beide Banken in stets wadisendcnt Umfang, sowohl in den allgemeinen Bankkreisen. wio beim jüdfsdicn Publikum an Popularität und Vertrauen gewinnen. In Zcniral- und Osteuropa, wo bei weitem der größte Teil der Aktien das J.CT. pladcrt ist werden diese als marktgängige Papiere angesehen, und im Gegensatz zur früheren Praxis, werden jetzt die Kupons des j. C. T. in viel größere!« Umfange zur Einlösung präsentiert. Am Ucberwcbungsvcrlcdtr nadi dem Osten nahm der J.C. T, in erfreulichem Umfange teil. Die A. P. C. baut ihr Ocrchäft mit der gebotenen Vorsicht aus. Die Direktion ist besonders bemüht, Kreditanspcüehe ncueutstamkticr Unternehmen, bei denen die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung gegeben Ist, zu befriedigen. Es Ist unzweifelhaft, daß in dieser Richtung noch mehr geschehen könnte, wenn der A. P. C., bzw. dem J. C. T., größere eigene Mittel zur Verfügung stehen würden, als cs gegenwärtig der Fall ist. Für den Aufbau des Oeschättf.iebens in Palästina ist die V erg näßen mg des Aktienkapitals des J, C, T. eine tutcriiiß’iche Voraussetzung. Seit dem Karlsbader Kongreß hat die Frage der Ausdehnung der Tätigkeit des J[.C,T, über England und Palästina: Wiissi den VSTrtack'fisrat tnd die Lettin;, dar Banken unausgesetzt beschäftigt. Die reditlich«! Voraussetzungen einer Agentur in New York sind tum. mehr geschaffen worden, so daß mit der Aufnahme der Tätigkeit dieser Agentur im Spätherbst d. J. g*. rechnet werden kann. Für Zentral -und Osteuropa ist der Weg der Be. tciligung an dortigen jüdischen Banken gewählt worden, ■ ’Der J.C.T. hat einen maßgebenden Anteil an den Aktien der Lodzcr Depositenbank übernommen und wird!All diesem Wege sich in den wichtigsten Städten Polens und Dan/igs betätigen. Ke Verhandlungen betreffs der anderen Lander werden fortgesetzt. Der J. C. T. hat skh jetzt auch zur besonderen Aufgabe gemacht, mit den jüdischen Banken, die in den verschiedenen Ländern bestellen, bzw. im Aufbau i*. griffen sind, in engen Verkehr zu treten. Wir glauben, daß hierdurch und durch die erwähnte Beteiligung die Grundlage zu einer Zusammenfassung von jüdischem Kapital geschaffen wurde, die in Zukunit von außerordentlicher Bedeutung werden kann. c) Ueber die Hypothekenbank ist unter 2, berichtet. d) Die Arbeitcrbak (Bank Hapoalim, Ltd.) hielt itn November 1921 ihre Griindtmgsvcrsammliu:׳» ab und cröffnete ihre Tätigkeit, Eine Aktion für den Absatz von Aktien wunde von der Histadruth Kia'ith (Allgemeine Arbeiterorganisation Palästinas) insbesondere in Amerika eingerichtet und verspricht Erfolg. Die 0cneralversammhtng der Arbeiterbank _ hat einige Aetuterangen itn Vertrag mit der Zionistischen Organisation vorgcschlagett, die jedoch von uns nicht befürwortet wunden. 6. Aktienwerbung für den J.C.T. Zur Leitung der Aktion für eine \ve־״cnf!iri:e Vergrößeren1■>!> ״ Aktienkapitals der Jüdischen Kolonialbnnlc hat der Wirtschaftnrat eine eigene Abteilung geschaffen, d:e den Ab- ®atz der J. C. T.-Aktien in allen Ländern organisieren soll. Die Abteilung hat eine Reihe von Voibucitungsarbeiten, vornehmlich in England und auf (lern Kontinent, durehgeführt. Der Monat September roll für die \Yc;b> arbeit zugunsten der Bank speziell bcstimnit werden. 7. Vereinheitlichung der F i 1! 7.1 ת ר k t i ־׳ n c n. Die Dcdamg der. Geldlxnlarfcs der immer zahl• reicher werdenden Finanrinstitute, die Vermeidung von Kollisionen und des Wettbewerbes zwischen den vielfachen, nebeneinander faulenden Finanzaktionen, erfordort die Ausarbeitung eines einheitlichen System! der Geldbeschaffung für die mannigfachen Palästinazwccke, sowie eine Vereinfnclmng der Propaganda-Apparate unscrer Wcrbcstcllen. Auf Änrcgtmg des Ecrlhter Büros hat der Wirtsdiaftsrat im Juni eine Konferenz der Vertreter unserer Finanzinstitute nach London einher»fc!» m:1 die Frage der Vereinheitlichung unserer KapHa’ietiwcrbuttg זות Diskussion gestellt. Es wtirden mehrere Anregun* ,gen gegeben, die erst der Durcharbeitung bedürfen. 8. Begutachtung von Projekten und Förderung der Privatinitiative. Line Reite von Projekten, vornehmlich industrieller Natur, wunkit dem Wirtschaftsrat von der Exekutive, sowie von Einzefpersonen zur Begutachtung vorgclcgt. Die meisten, größeren Pläne, deren Realisierung aussichtsreich er-, sdicint, sind erst im Stadium der Erwägung. Aus der Zahl der Pläne seien hier erwähnt: Seidenraupenzucht, Erdölgewinnung, Fisdiercicn, Versicherungswesen, Zuckerrohrplnntagcn.“ Es folgen Berichte des Jewish Co'oninl Trust, der A. P. C. und des Nationaffotids. Ueber die Palästina• Tätigkeit des National Fonds tmd über den vierten Teil des Berichtes, der der Palästina-Arbeit gewidmet ist, werden wir in der ״PaTästiiia-Bcüagc“ der ״Jüdischen Rundschau“ berichten. Die Exekutive hat ferner einen Kcren_ Hajessod- Bericht vorgclcgt, auf dai wir ebenfalls zurüdikommen werden. rut;׳ Heimreise der palästinensisch - arabiseben Delegation Xlexamdricn. (J. C. B.) Die palästinensisch-nrabisdie Delegation ist auf ilircr Rückreise nach Haifa liier cingctroffen. In einem Interview! mit Presscvcrfrefcm erklärte der Leiter der Dclega• tion, Moussah Kasin Pascha, die pala• stincTtsischcn Araber seien entschlossen, die Ent• Scheidung des Völkerbundsrates mit Bezug auf Palästina als nicht existic« rend zu betrachten. Die palästinensischen Araber, betonte er weiter, weigern sich ganz ent• schieden, an dem von der englischen Regierung vorgcschlngcmcn gesetzgebenden Rat für Palästina teilzunehmen. Die Mitglieder der Delegation werdet! in den meisten Städten Palästinas über ihre Mission ist England und In anderen Ländern Bericht erstatte. Araberfibcrfaii in Südpaläsiina Jerusalem, (J.C.ß.) Ein großer arabischer Räubcrtntpp kt aus Transjotxlanicn in das Bcersdtcbi• und Gazagebiet in Südpalästina cingedrangen. Abtcilungen der neuen palästincnsisdien Gendarmerie sind mit der Bande bereits in Fühlung gekommen und habet» mit ihr Schüsse gewechselt. Jerusalem. (J.C.B.) Amtlich wird rnitgcieilP- Angehörige der Wahabi-Stämme südlich von Mcsopotarnien überfielen den Bern Sakhr-Stamm südlich der Stadt Ammon in Transjordanlen. Sic fielen in zw« Dörfer ein und töteten 35 Einwohner, danmtcr Frauen und Kinder. Ejtglisdie Acroplane und Panzctatitomabile unternahmen auf die Wrhalii einen Gegenangriff u»‘* fügten iltnen große Verluste bei. Die Wahabi zogen sich zurück. Es ist wahrscheinlich, daß die Räuberbanden, die in das Bccrscheba* und Gazagcbict emgedrunge« sind, ebenfalls dem Mohabistamm angehören. Zu che r Wäll ׳ ';.!eit. Lö’!:weite« f Die >' -ranira I fidle At fer Gcg ftirterag f,cit her:;!the!1.“ Dei rar Sam 10b cs; öründstn, (.n״s ei ::!üriich ■״d i!n Darüber;!!cnlistc den He er ״Ru Oppositk edanl dcuiur ,rum: ndc Irr zu ׳!weiter! n'aßt r.’.ransi'g ,■eiteren rieht t chören Iv'cge k< 9 bedcu Koalition ,,doch c!1 zur Partei -* reit er rbeiten.* handelt, cltift d< weni! r.oeh nit Herrn J Liibke - sind iiltnijse Und do;*zt and Dr. Kie! einzelten - die 1 Tix 'ichg'cf! | Oriirgcr I Unterlag j!cHützt/' De I zu werc u::d bet *r jetzi I von so I Opporid i P'ics k ׳;credo fehle: [ pesprod , sie nicht Ich, da, I einer fs Argtieg, Profite 1 pb'ich ' i'd ia t f. K. י ״־ch g , petade ׳,'tatcrie xltwiery Pteks v 2׳־t er :der Def iufeebat 5HbP.eti rdte bi «blickt' (itn not* führend h’eutraU Wart m Ziei« n War giö, Sciu״c : fr״!״!{, 1 ^Wwlnt •"1 Hübet den Sa Wnichtö 'hmah ' ^cstrkf

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