Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 65 (18.8.1922)
- Date
- 1922-08-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 428 *b ernannt, denn als gewählt bezeichnet werden, Auch dies einer derjenigen Vorwürfe, für die es schwer wird, ein geeignetes Wort zu finden. Und nun endlich der Punkt, auf den man in der ganzen Broschüre schon fieberhaft gewartet hat. und der am ehesten imstande sein wird, die Opposition zu einigen: die Beamtenfrage. ,Wir geben den betretenden Absatz wörtlich wieder: ״Und nun erst die Offiziellen: Wie sollen diese das Schwert gegen sidi seihst wenden? Will man gcrecht sein, so muß man zwei Gruppen unter ihnen unterscheiden. Es gibt da eine Kaste von Auguren, die einander in jeder Situation verstehen, die ohne tieferen Anteil, skrupellos und lächelnd auf allen Regisfem politischer Vcrstclluugskunst spielen. Aber es gibt auch warm fühlende lind kritisch denkende Beamte׳, die sich nur nicht den Luxus einer unabhängigen Ucbcrzeugung gönnen können, deren Existenz mit der offiziellen Richtung verwachsen ist. Unter dem Druck* der Verhältnisse entschließen sie sich lieber zu inteile!:tucllen als zu materiellen Opfern, verschlucken tapfer alles, wogegen ihr Inneres sich aufbäumt und bringen es zu Wege, einander gegenseitig rauschende Ovationen auf Trümmerhaufen zu veranstalten, um die Erfolge der ״Leitung zu feiern“. Also: Es gibt zwei Kategorien von Beamten, die teuflischen Verführer der Massen, die bewußt schlechte Politik führen, und die Schwächlinge, die an ihren Aemtem kleben und deshalb eine Politik mitmachen, die sie im Herzen verdammen. Keiner existiert in der ganzen Beamtenschaft — die bekanntlich nach Hundcrltauscndcn zahlt —, der ehrlich sielt fiir diejenige Politik cinsctzt, die er für richtig hält. Wir glauben es der Ehre des zionistischen Beamtentums schuldig zu sein, kein Wort der Widerlegung oder Gurakterisicrung hinzuzufügen. Freilich, wie dem abgehoben werden soll, ist umso schwieriger, als Dr. Nossig wenige Seiten später schreibt: ״Keiner von den Oppositionellen beneidet die heutigen Führer um den bitteren Vorrang ihres vorantwortungsreichen Amtes, keiner sehnt sich darnach, seine Berufsarbeit gegen diese aufreibende Tätigkeit umzutauschen.“ Was tun wir also, wo wir Verräter und Schwächlinge auf der einen Seite, bequeme Philister auf der anderen Seite haben? Was also geschehen muß, ist die Bildung des Blocks der Neuzionisten. Dieser Block umfaßt die Menschen mit den vernünftigen und anständigen Gesinnungen. Es ist eine Frak> tlon der Gere ch t e n, man verlangt dort ethische Prinzipien in.der Politik und sieht im Zionismus eine Potenzierung des Judentums. Man sieht, mit welcher Mäßigung die neue Gruppe Vorgehen wird, indem sie allen anderen von vornherein die anständige Gesinnung abspricht. Die wahre Mäßigung zeigt sich aber darin, daß man die heutigen Beamten von der extremen Richtung nicht etwa eliminieren, sondern nur anders verwenden will. Sic sollen sich u;n die Organisation und Finanzic* rung kümmern. Sie werden das umso leichter tun, als sie dabei auch bisher keine Unterstützung von anderer Seite gefunden haben. Das ist der Inhalt von Dr. Nossigs Programm- Broschüre. Sie enthält die Wiederholung al’cr Vorwürfe, die seit Jahren erhoben werden, darunter auch solche, die unendlich oft widerlegt worden sind, und enthält im übrigen ein Programm, das entweder unpraktisch ist oder das aus lauter Selbstverständlichkeiten besteht, über die alle einig sind. Wir wissen nicht, ob Dr. Nossigs Broschüre mehr als seine Meinung ausdrückt. Die von Heinrich Margulies in der Rundschau angekündigte ״Klarheit des Oppositions-Programms“ vermögen wir hier ebensowenig zu finden, wie die Mäßigkeit, die Dr. Nossig fordert. Mäßigkeit soll offenbar nur gegen alle Nichtzionisten gelten, nicht aber gegen die arbeitenden Zionisten, von denen Dr. Nossig entschieden abrückt. ,Was aber aus all dem immer deutlicher wird, ist: auf der einen Seite steht im Zionismus die Exekutive und die sie unterstützenden Gruppen, die keineswegs in allen Einzelheiten klar sind, aber die einen Weg für den richtigen erkannt, ihn zu beschrciten begonnen und dabei bisher politisch entscheidende Erfolge, auf allen anderen Oebieten beträchtliche Teilerfolge zu verzeichnen haben. Diese Gruppen verkennen die bestehenden Schwierigkeiten nicht, aber sie lialtcn nach einer wiederholten, aufrichtigen Prüfung ihren Weg für den richtigen. Und das vor allem deshalb, weil die Opposition zwar eine heftige, persönlich-gchässige Kritik führt, aber keinerlei andere Wege vorzuschlagen hat. Das gilt auch von Dr. Nossig. Dr. Fritz Löwenstein. Der erste Erfolg Nossigs Nossigs Förderung der jüdischen Organisation, vor* bunden mit seiner scharfen Kritik an der zionistisdven Leitung, Wird in einem Artikel ״Jüdische Welt« Organisation“ in der ״jüdisch-liberalen Zeitung“ wie folgt kommentiert:!,Aus diesen Ausführungen! geht hervor, daß der Zionismus in pekuniärer und politischer Beziehung ziemlieh am Ende seiner Kräfte ist und daß nun von der nichtzionistischen Judcnheit auch in politischer Beziehung : in gleicher Weise Vorspann geleistet werden soll, wie es in pekuniärer Beziehung schon durch den Keren Hnjcssod gescheiten ist, um den verfahrenen Wagen wieder aus dem Sumpf zu ziehen. In der Hoffnung, daß die nichtzionistischen Kreise bessere Erfolge erzielen würden, soll der Zionismus mindestens für die nächste Zeh bescheiden beiseite treten. JUE'DIS'CH E• RUNDSCHAU ״Wiir'dcr Octlaiik’ nicht so v:nvflnsd1t gescheit, Man war’ versucht, ihn herzlich ■dumm zu nennen.“ Vom Keren Hajcssod haben sich viele Juden blenden lassen, deshalb möge rcdilzeitig vor einer neuen Irrung gewarnt werden 1“ Das sind die Erfolge von Dr. Nossigs ״Einigung*■, versuchen“. Aber natürlich ist nur der böse Radikales« 1uu9 da rar» schuld. Neue IdcrJc? Welches sind die geistigen Machte, mit denen wir heute zu ringen haben, wenn wir das deutsche Judentum und insbesondere seine Jugend zu gewinnen versuchen? Es is( für uns eine Lebensfrage, 11119 darüber klar zu werden. Vor dem Kriege waren die Verhältnisse in der jüdischen Jugend Deutschlands, wenn wir von der Orthodoxie einmal absehen, ziemlich eindeutig. Die jiidisciic Jugend Deutschlands befand sich in einer Sphäre der Assimilation. Sie suchte nach einem Ausweg, nadi einer Entscheidung zwischen Deutschtum, und Judentum und gerade bei den Wertvollsten gelang cs uns in zunehmendem Maße, die in ihnen schlummernden jüdischen Instinkte zu wecken und sie für die großen, den ganzen Mens di en fordernden Aufgaben des jüdischen Voßccs zu gewinnen. Es gab keine geistige Strömung auf der Gegenseite, Wir waren die einzigen Vcrtreter dos Geistes, die einzigen Vertreter des Ideals, das den Menschen aus der Sphäre des Materialismus und des Aesthctcntums herauszureißen vermochte. Wie sicht cs heute? Die sozialistische und kommuiiistische Welle scheint abzuebben. Diese Ansdrauungen sind ohne Zweifel imstande, einen Menschen zu erfüllen und Ihm ein Ideal seines Lebens zu werden. Heute aber liegt hier keine wcsentlidie Gefahr für uns. Der Centralverein verkörpert heute noch weniger eine Idee als früher. Er und die ihm nahestehende Jugend wird uns nicht gewachsen sein, wenn wir von dem Schwung erfüllt sind, den lins unsere Idee zu geben vermag. Aber wir haben heute mit einer neuen Richtung zu rechnen. Bedeutet Naumann und der Verband national-deutscher Juden eine Gefahr? Kann der Gedanke, den er verkörpert, jungen Juden ein sie begeisterndes Ideal sein? Das ist die Frage, die uns immer wieder berührt, wenn wir die ״Mitteilungen“, die der Verband licrausgibt, lesen, und wenn wir mehr als einmal finden, daß auch junge Menschen in diesen ״Mitteilungen“ schreiben und daß cs diese Kernfrage ist,' die sie behandeln. Man weiß heute, was Naumann will, und die Leser der ״Jüdischen Rundschau“ sind darüber durch die ausführ'ichcn Aufsätze von Dr. Gustav Krojanker und Dr. Siegfried Kazcnelson eingehend unterrichtet. Man kann heute auch bereits von seinen Erfolgen sprechen, Naumann und seine Freunde bestreiten auf das Ent* schiedcnstc, eine rechtspolitische Orientierung zu haben. Was sie aber nicht leugnen können, ist, daß sie ein rcchtspoütisches Echo haben. De liberalen Kreise fiben entweder gegen Naumann eine ähnliche Totschweige- Politik, wie sie sie lange gegen uns geübt haben oder sic vertreten einen dem Centralvcrein mehr oder weniger nahen Standpunkt. Auf der sozialistischen Seite findet sich im allgemeinen eine ablehnende Haltung, die in erster Linie durch die Tatsache motiviert scheint, daß Naumann von rechten Parteien Ermunterung findet. Rechts liegt cs natürlich so, daß die extreme deutschvölkische Richtung, wie sie etwa in der ״Deutschen Zeitung“, in Rcvcntiows ״Rei ch s \va rt“ oder gar im 11״ a m m c r“ zum Ausdruck kommt, Naumann ablehnt, weil man dort noch immer das Vorhandensein jener jüdischen Einheitsfront vorattssefzt, die von Naumann und seinen Anhängern erbittert bekämpft wird, und die leider bisher immer nur in der Phantasie der Antisemiten existiert. Dort glaubt man, daß cs sich tun einen neuen teuflischen Trick handelt und in Wirklichkeit Naumann mit dem Centralverein und mit uns unter einer Decke steckt, Aber es gibt einen Kreis nationaler Nichtjuden, der an der Naumann-Gründung ein stärkeres Interesse nimmt und in ihr die Möglichkeit sieht, zu einem besseren Verhältnis zwischen Deutschen und Juden zu gelangen, ja gewisse Kreise des deutschen Judentums für Deutschlatid nutzbar zu machen. Naumanns fanatischer Kampf gegen jede Spur jüdischen Lebens und jüdischer Seihstachturig wird atrf dieser Seite natürlich gern zur Kenntnis genommen. Es sind Zeitungen, wie der ״Lokal- Anzeiger״, die ״Tägliche Rundschau“, die ״Deutsche Allgemeine Zeitung“, die Kölnisclie Zeitung“, ״Der Tag“ und die ״Deutsehe Tageszeitung״. Naumann hat die Freude zu sehen, daß Nichfjudcn sogar in seiner Zeitung schreiben. Sie steilen dort fest, wieso die Juden noch keine Deutschen geworden sind und was dazu zu gescheheu habe, Und. ihre Stimmen werden freudig vcrzeichnet. Da spricht z. B. einer von der Geistigkeit der Judenkinder und davon, daß cs notwendig sei, sie zu Gcrrnancnkindcn zu erziehen wie andere Deutsche. —- Ein anderer Nichtjude freilich sieht das Problem klarer. Er leugnet die Möglichkeit eines w! r k1ic h< n Aufgehens der Juden im d e u t - scheu Volkskörper, so lange der geneologische Zusammenhang der Juden erhalteil bleibt. Mit Recht sicht er in Mischehe und Taufe die Konsequenz, die der Verband nationaldeutscher Jaden ziehen muß, wem! er sein Ziel erreichen will. Dazu stellt" es in merkwürdigem Widerspruch, daß dieser Verband *cs nach einigem Zögern jetzt ab'.ehnt, Dissidenten׳ aufzunchmcn. Warum eigentlich nicht? Sie sind ebenso gute Juden wie Naumann und seine Freunde.! J Nr. 65 |; i Naim!arm bat .מ:1ר bei den Nichtjuden einige Erfolg zu verzeichnen. Wie ist cs bei den Juden? Das wird ,1^ der Zeitschrift nicht ganz ersithllieJi. Mau l!at ״;ז,. I lauplvcr::1n1ml:1t»g nbgrh,alten und hat dort beriditet' 1 daß cs zahlreiche Vertrauensleute in Deutschland ״j!,j und man Ortsgruppen gründen will Weichen Ztispn,^ diese Ortsgrupj*־!! inlx'n werden, Läßt sich nidit s;:״es Inzwischen aber bat Naumann einen entschiedenen l(a’״,'j gegen andere jüdisch« Ritl1i1111g\an aufgcnoininen. die Orthodoxie traut man sich offenbar nicht recht heran. Zwar ־wird gelegentlich!*stritten, daß ein Jude, . um Tau bittet, dabei wirklich mit ehrL'dicm Herzt!! : an das Klima NorddeutschLiuds denken kann (man wird! also in Zukunft diese Siclie wohl aus den Gebetbüchern entfernen müswii!), aber sonst richtet sieh der Kampf Naumanns gegen den Centralvcrein und gegen um. ״ן einem großen ganraeltigcn Aufruf warnt man die deutsch. fülilcn-Jcu Juden, einen Pfennig für das Palästina, werk zu geben, eine Aufforderung, die wohl überflüssig gewesen wäre, dcisi nicht aus diesen Kreisen erwarten wir Verständnis fiir jüdische Aufgaben. Audi der jü, di sehe Schul verein tarn sid» rühmen, der Auf, uicrksaiiikeit des Verbandes nationnWeutschcr Juden nicht entgangen zu sein. Ein Rundschreiben, gerichtet an die Berliner Zionisten, aber Ln keiner Weise ״cheiin, wird stellenweise veröffentlicht und daraus das ״hodrver. räterisclic Unternehmen“ abgeleitet, ״deutsche Kinder jy Kultur ffemden, jüdische Deutsche zum Vofk im Volke zu Suaclien“. Wir glauben, daß dieser Kampf Naumanns wohl Erfolg haben wird. Wir können auch nicht sagen, daß wir dadurch schmerzlich berührt werden. Es ist natürlich, daß das Verhältnis zum Centralverein «in viel feindseligeres ist als das zu 1ms. Nau» maunawid wir gehen einen klaren Weg, der Central« verein geht ihn nicht Er stellt das Reservoir dar, aus dem Naumann sei!* Anhänger gewinnt. So ist eia Kampf beider Richtungen entbrannt, den wir mit Ruhe mit nw-clien können. Was Naumann dem Centralvcraa vorwirft, ist identisch mit dem, was der Ccntrahrrcia bisher tins vorgeworfen hat: urtzuSssigea Deutschtum, keine klare Eaitseiicidurtg für Deutschland. Was der Centralvcrein Naumann vorwirft, Ist die Ucbcrflüssig» keit seiner Gründung, da der Centraiverein die Aufgabe! erfülle, die Naumann seinem Verbände vorgezeSdmet hat Der Kampf scheint Formen angenommen zu haben, gegen die man protestieren müßte, wenn sich die Wahrheit dieser Behauptungen hcrausstctlt Itt der Naunrmnsdicd Zeitschrift wenigstens wird behauptet, daß der Central« verein durch Besiedlung von Angestellten die Listen dc4 Naumann sehen Verbandes zu erhalten versudrt hat ' Aber mag es sein, wie ihm wolle, das alles sind bestenfalls polltisclrc Erfolge und inncrjüdische Ausein» amlcrsetnmgcn, wie sic da waren und immer da sein werden, keineswegs aber jene, von neuen Schwung gc« trage!* idcalistiscire Bewegung, die uns slören könnte; Gewiß, heute, yvo Deutschland gesddagen ist, wo eia tiefer Zusammcnbrudi erfolgt ist, kann cs eine ideale stisciw Jugend mehr reizen als früher, die Blutsbande zu zerreißen, die an die jüdisdie Gemeinschaft fesseln, und Zu versuchen, ganz und resttos Dcutsdvcr zu werden, Und der zunehmende Antisemitismus wird zwar auf die große Masse abschreckend wirken, bei Menschen, die von echter Licix zu deutsdvem Wesen beseelt sind, wird er keine ausschlaggebende Wirkung ausüben können. Aber Jugend verlangt Wahrheit und Echtheit. Sie weiß, oder was richtiger ist, sie empfindet, daß der blutsmäflure Zusammenhang, der sic in die Jahrtausend« alte jüdische Gemeinschaft hincingcstellt hat, nidit zu zerreißen sein wird. Sie weiß, daß sie Deutschland zu Dank verpflichtet ist, weiß sehr wohl, daß mehr als rein staatsbürgerliche Pflichten <1:11 deutschen Juden mit Deutschland verbinden, aber sie empfindet doch, daß das Letzte und Entscheidende ihres Wesens vom jtW dischcn Blut bestimmt ist, das auch in dem stark ist, der cs bewußt nicht mehr spürt. De Aufgabe, am Wiederaufbau Deutschlands mitzulielfcm. lockt, und aucl! der Zionist, der in Deutschland bleibt, wird sidi ili/ nicht entziehen. Das jüdische Volk aber ist unendlich viel stärker zusnmmcngcbnochcn als das deutsche. Do deirtsche *Volk lebt in großer geschlossener Siedelun? auf seinem Boden, cs spricht seine Sprache und lebt seine Kultur, und aller Zusammenbruch seiner Politik und seiner Wirtschait lvit Einsichtige nie daran zwcifeiit lassen, daß es einen neuen Aufschwung erleben wird. Das jüdische Volk steht vor seiner Entscheidung und kann auf keinen seiner Söhne verzichten. Wir glauben, daß der Gcdanke’dcr Wiedergeburt des jüdischen Volkes wie bisher so auch in Zukunft, sich imstande erweisen wird, die wertvollsten Kräfte der Jugend zu gewinnen. Noch ist die Bewegung nicht erstanden, deren Aufgabe und derer» Schwung 1ms gefährlich werden kann, so lange bei uns der Schwung herrscht, o'.uic den nationnies Judentum und Zionismus zur Phrase werden würde! . E. L Die uns soeben zugchemla Mai/Jtmi-Nmnmer des ,*Mitte ilungsblatts des Verbandes na* tional deutsch er Juden“ enthält u. a, die Ford:* rung, daß die Rabbiner deutsche Erziehungsarbeit?11 leister» 11al>en! Wir reghtricivtu dieses Kuriosum, das die Unrichtigkeit des!k1;:im1!cu Satzes von Akiba schlagend beweist. Wir bitten übrigens Herrn Naumann um Ver* zeihung, daß wir diesen Juden zitieren, der sein Deutsch* tum nidit genügend bewiesen hat. Sonst enthalt die Nummer heftige Air-viinndersctzungcn mit Paul Na- 111 a t», sowie eine Ucs;rrccfumg von B l ü h c r s Sccessio J udaica, wo Blülier das unverze!»liehe Verseiten nachgcwfcsoti wird, den nattonakieutsihcn Juden nicht zu kennen. Wäre das der einzige berechtigt; Vor- Wurf gegen seine Schrift! plc Öl ln ku!וזז T*«| reichen ji« 7u de! rach die! in seine 1 gurch di und " ׳arc Samuel * ,Es 1 pslistina kbkomm |13t 7־־ gnmögliC .-ch•■ D Pejierun bchrinm; jg;;ebcru fnw 1ult3t.cn■ mag hi perclk* »rjhrsch rühr v tich di« ih:kn § (elfen: ׳׳ 1