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Jüdische Rundschau · 1922-08-11 · Heft 63 (11.8.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 63 (11.8.1922)
Date
1922-08-11
Page
– (sequence 5)
Language
German
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77 1׳ IIP .63 t('r *1 Beilen, 2׳ Rillig '* um! bt um! d sehr nicht, c aus, fonlcr, ringen. 111נ als ercsse. T Zeit י reclit tcch, is Oe, ben — u Er, tsfomi Leben 1 sein. Volks, >aläsli- Vufban eil bei Russen duckte höchst Is mul ordan, Wende : poli, vissen, ästina, amlecssant schon er der »nische -n, als ein/.!״. zwei 1 nicht wissen uf die t. Sic Schritt ■ressen lischcn Frage eJcgic, 4 Zcifistinache ichten* :n die h dein statt. lischcn öglicii-!n und n, so 1. D.e r ihrer bildet all die cli die er zu e wei- , o'.i ne an sie indes e lind ׳ tu d doiidcre l zwar iJio -־teil Wische ,eittmg Z.11ZU- Weise lt des Die iit am Sorge er Pa■־ löglicl! nne zu : Aliiaii i. 0., 63 .זא 2, soweit die Ueben.iedhtng nidit ausführbar ist, in der Schaffung persön'ichcr Verbundenheit mit Palästina im Sinne der Resolution, des Roscner Delegicrtentagcs, welche lautet: ״In Konsequenz der überragenden Bedeutung der Palästinaarbeit für die Befreiung der Einzel- Persönlichkeit sowie als Mittel der Erreichung 1111scres Endzieles erklärt es der Delcgicrtcntag für die Pflicht jedes Zionisten, in erster Reihe der wirtschaftlich Unabhängigen, die Ucbcrsiedhrng nach Palästina in ihr Lcbcnsprogranim aufzuiielimcu. 111 jedem Fall sollte jeder Zionist für sieh persönliche Interessen in Palästina schalten.*‘ 3, in der .Entrichtung der Maasscrs, 4, in der Erlernung und Pflege der hebräisdsen Sprache. IV. Per Umfang der zionistischen Idee und die Fülle der Au'g,.bei! bedingen_ver?clijctlcnc Auffassungen inner• Mb des Zionismus. Eine Uniformierung würde freist irre Erütammg bedeuten. Alle Mcimmgskämpfe müssen aber sadilidt fundiert fein und auf dem Boden brüderlicher Gesinnung aus- ן :tragen werden. Jede Gruppe muH von dem lkwullt- «,in der Verantwortung für den gesamten unteilbaren Zionismus beherrscht sein. Zu verurteilen ist es daher, nenn 1 ine Opposi.ion durch iiuktivit'it und Nichtbcfolring der Kongreß- und . Delegiertentags-Beschlüsse die Aibcit der Gesamtheit beeinträchtigt und eine Verewigung der Mciairn״■Verschiedenheiten durch starre Fraktionic"• :;1:1g herbei.ü'irf.. Ucber allen Mcimmgsvcrsciiiwktiiciu'11 muß das Ziel stets die Rückkehr zur Einheit und Einigkeit sein. Materielle Beschwerden über die Tätigfeit der Organisation sind durch objektive, sachkundige Instanzen mich/uprüfcn. Wer diese Grundsätze M'.igt, gebe bei den Wahlen nun Delcgicrtcntag seine Stimme der Liste: 1. Dr. Arthur Hantke,18, Willy Preis, JUEDISCHE RUNDSCHAU־ Seite 41S 2. S.'inmiy Gioncmann, 3. Victor Jacobsoim, 4. Kurt Rliimenfcld, 5. Reg.-Rat Hans Goslar, 6. Bane reuerring, 7. Siegfried Moses, 8. Egon Rosenberg, 0, Julius Berger, 10, Max WolV.einer, 11, Hugo Wolfcnnann, 12, Fritz Löwenstcin, 13, Oeorg Wöllstein, 14, Erich Cohn, 15, Alfred Ernnk, 16, Siegniund Katznclson, 17, Ernst Wöllstein, E: Mtrde'cgicric: 10. Hans Bloch, 20׳. Moritz llilcski, Berthokl Cohn, 22. Arthur Stein, 23. Rcinhold Cohn, 21. Henry Unna, 23. Max Kurz, 26. Leo Ro u:1;l)!üth, 27. Moritz Landau, 28. Lippmann P.aruch, 20. Siegfried Weizmann, 30. Georg Bner, 31. Alfred Schwarz, 32. Gabriel Scuall, 33. Bruno Perl, 34. Hans Zamory. 1. S.irnniy Gronemann, 2. Victor Jacobsohn, 3. Kurt Bannen Feld tnw.- BSrot Berliner ZlonUtl.oh• Terelnlsnng, Berlin 0», Seydelrtr.l Telophom Zentram (SflH/15 FoiUelteekkontn No. 12006 Berlin NW 7, KeieenTerweltnng 6er B. Z. V. bonnebeml «len 12. AnRunt nnchm. B XJhi UNretM-.lqftenilirftne'mrliefl, Ornnlon!1nr*er Rtr. Bl. Kflmunit tiewyi lleopreohon» אבות—'PID and ilerea ZelUeteklehU, Sountaff, den 11). Auenat MUrechtJ«uen111rrn1elni«h»f» Uuafla* »a»h Here•« ׳ Troffpankt 8 Uhr Morgen• •m Stettiner Vorortbebnhof Monteff, den H. Angast eilende Uhl in der Aale der PUf!htfortblldunp׳e»ohnle, Georgenjtr. 80/H (Batmhof FriodrlehtlreBe) Wahlversammlung anläßlich der Wahlen *tim Dcicglcrtenfag der Z. V. f. D. Ks rrorden Kodner aller i‘artet<sn, ■preolten. Btiknielea. Donneret»;;, den 17. Ancnft ebend« 8 V. UU1 Ml«r»«111 - JntteedRrmelinebeft, Orenlenbarger Str. Ql niekaeeloeeibeed bei Edaiand I.anjr. (Irnppe üet jeden Mittwooh, ebenda 8'/4 Ohr lloleamtnenieln im Gerten der UnlonalUo, Greifiirelder 8tr.!21 Gruppo dir Z.lonlitaa es■ dra Oeten. Jodoa Mnntaff, ebdi. 8 Ulir DoUemnienanln im Ktebliaeoment ״BelTeilerc“, An der Jennowltibrfioke (Im Gerten) Uapoil-Ilarair jeden MlttwooU, ebtnd■ 8 Uhr Im!!•Im Iilnienatr. 12t nüokerietptbe eeaerer lllbliotbek llehrilarlier Klndrrparten Clietlott.ntierp, Montoir bla FroIt»fc von M—12 Uhr. Melduna«n en Kren Weitemurm, Helonaee, Noatoritr, d llebnilafher Kladorrirtoa Weit, oh 1. Mel, Monte* bla Froltn* von 1(>— l Ohr, Im Tnraaael Ton Frttalnia Nett, Wnrtbur^atr, 18 Koke Kalnburnor Bit. Uehlnngen en Kren I)r. Kembup, A(’p’b1-i־־'r Hir. 17 rfftalnpl. IBöüdl, Hehr. Klnderearten Olt. llontei: bis Kroll!»? von H—1 Uhr, .Teblonekietrndo 211. AnmoMantson an Krim Dr• Htoinort, Nene K-6n!;;1tra!« Uj (ICÖnipatoin 7001). lltbrZliekir Spleleeehinlllaft der Grappa SId, Lalaan-Ufai 8, Im Routunrnnt, Maldungon nimmt enierdom cutgogont Dm Kalturdoaemaf: dar B. Z. V, Beydalatr. II (Zontram miU/15). Liste TII, Benzion Fett.!,,ngram.-n: Die BestSiigimg des Mandats stellt uns vor die Aufgabe der HerittTnng der einheitlichen Front w;d Anspaunmig aller Kräfte für die wirtschaftliche Arbeit in uml für Palästin.-i unter Aussdiall’ing tler iii-bcr bestandenen DTfereiwcn. Es muß tlie Plattform reiuaden werden, auf der ■Tel! die Wirtscliaftspolitiker mg den national D.ivVcnilen i:n Zsentissiuts vm gemeinsamer Arbeit zusammen finden. Jetzt muß Palästina nicht nur mr ziv.istisclien, ron iern nir allgemein-jüdischen Sache fcinr.clit werden. Wie die gesamte Judeuheit die paustinensische Sache zu der ihrigen machen muß, ist es Pflicht der Zionistischen Organisation der einzelnen Limder dort eüizugrcifcn, wo ’cs gilt, jüdische Arbeit zu leisten. Wir verlangen: 1. Eine VVirischaftrorgnnKat'on, die im׳ Einvemehmen mit der Zionistischen Organisation unter Hinzu-?;!,hang von Fachleuten cveriiiic'l Xichtzionisten die Wirtschiiltsfrsren regelt. Alle wiitsduifUiclien, wie in-lie- ,cad're die dem Aufbau Pnlfisdnns clienciiden Trans-;Vioncn <imt'ic!1er ziorästisciier fnstitutionci müssen in diewr Wirtsdiaftsorgauisafion konzentriert und nur von dir durchgeführt werden. 2 י. Die Lei:u::g der politischen Arbeit der Zionisti- Jenen Organi״a!ion ist von d!־r wirtschaftlichen zu trennen. Mitglieder tler Executive und anderer zionisti’eher Organ!- '3;innen dürfen nicht gleichzeitig die Leitung der ivirt- 'ciiafilichcn Or!:nnisati:m imie haben; ilnsselbc gilt für keimte. Die Verwaltung zweier Acinter durch eine terson ist;11 vmneidin. 3. Einen alljüdiichen Kongreß, dem'die Palästina- ';iren zn unterbreiten slivl un i dem nadt staltgcfundencii 'Khandlimgcn cvcn'.uc 1 die Wahl der Jcwish Agency zu tocr!ragen Et. '1■ Unter den OsEuden PcutscWands eine intensive Npagauc'istischc und * wirtschaftliche Arbeit durch die V. f. D. Fenier die IJcbcrnahmc ihrer recht'ielmi;rttrctinig uml Walirung ihrer Interessen bei■ tillrn '1׳'entliehen Körpcrschaltcn durch die hiesige Landes- ®rganisn׳ Ion. ' 5• Die selbständige Führung der Gemcmdepolitik ®der zionistischer Devise und dementspredu-nd die At!s- »beitung eines Gcmchdeprogranuns׳ für die Z. V. f. D. [1•er ist auch die soziale und Wohlfahrtsarbcit cin7u- ״wichen. . 6. Die Aufnahme kultureller Arbeit durch clie Z. V. a|1f breiterer Basis. ׳.: Organisienuig der Propaganda. Wir behalten uns 'for1 über Ei;1/clhcile!1 in den zustämlDcn Kommissionen 2rcn״tle giertetitagcs entsprechende Anträge zu forma- '■ 15enzion Fett, 4 Moses Waldmann, j׳ Marlin l.ipschütr,׳ ־; Münz, f ”°c Horn, ”■ f'crmnmi Brünnicr, hfessach Feiwel, °• Jacob Joselsbcrg, Liste IV, Unr-bltüngl^e Koalitbnsgruppe. . Programm: In der |x>’*>sc!17n Situation ist cmlücli '101]'1!"ס^reiche Klärung cingc'.rctcn. Es handelt sich ״״mehr darum, di: praktische Aufbauarbeit zu organi- Krcn• Von dem Willen zur ciiifiäclrigcu und groß• 0. Jacob Haubcnstock, 10. Dr. Siegfried Helfer, 11. Simon Sack, 12. David Rovcnberg, 13. Moses Meller, 14. Mendel Engelberg, 15. Salomon Stern. setzen. Wir verfangen ferner die Einsetzung einer unabhängigen Obersten Rechmungsk:immer, welche allen verwaltitiigsfedinkchcit Mängeln rückhaltslos nadigeht, für sofortige Abhilfe Sorge trägt und über sämtliche Oel• der, welche durch zionistische und von Zionisten kontrolliierte Organisationen geheny■öffenücli bis ins,Detail Rechnung legt. 1• Prof. Dr. Heb, Löwe, 14. Bruno Dobrzynskl, 2. Heinrich Margu’ies, 15. I. Engländer, 3. R.-A. Dr. 1 Icrm. Ldetver, 16. H. GaihalzkL 4. Dawis Tricisch, 17. Fritz Bernstein, 5. Agronom I>yk, 18. Hans Werner, 6. Enpl.-Ing. Kaufmann, 19. Frau Prof. Lowe. 7. Dr. Kurt Nawrntzk», 20. Hans Bohtn, 8. I>r. W. W. Kapluit-Koga», 21. R.-A. Dr. Ercundli.!., 9. Frau H. Meycr-Lübke, 22. G. Kromolowski, 23. Dr. Erich Sicdiu 24. Frau Nanny ALangtEies, 25. Emst Aber. 10. P. Hauser, 11. Philipp Grfmbnum, 12. Loopo.d Löwcntlial, 13. Dr. Werner Bab, Es bestellt eine Lhtenverbln<tur»׳r zwischen Liste 11 (Hautkc-üronemaim) und Liste HI (tienzion Fett). zügigen Palästinaaibuit getragen, linbm wir uns daher, obwohl verschiedenen Richtungen; angchorcnd, zusammengefunden, um gemeinschaftlich’ zu versuchen, zur Ucbcrbrückung der Gegensätze und zur Beseitigung der Zersplitteru:!״ beizutrageu und alle zur einheitlichen und positiven A'biit hcrntmiho'cn, die freiwilig oder unfreiwillig abseits stellen. I. Wir erstreben die Herstellung der jüdischen Einheitsfront und erwarten infolgedessen, daß uie zionistische Exekutive nunmehr raschest alles in die Wege leitet, um die im Mandatsvcrtrajc vorgesehene Mitarbeit aller lu.lcn, ״welche v.i'lcns sind, an der Errichtmig des national home mitzuwirken“ sichcraistel'en. Forderungen, welche das äußere Bekunden einer besonderen Art nationaler Gesinmmg zum Ziele lialicn, können und dürfen von Einzelgruppen im Zionismus, nicht aber von der Jewisti Agency als solcher erhoben werden. Soweit solche Forderungen zur Bekundung eine־; inijüdBehcn Chauvinismus führen, welcher die Verbreiterung der zionistischen Basis er- Schwert oder zu Konflikten mit den Arabern) führen muß, werden sie von uns abgc’.elint uml bekäinpftl II. Gestü/.t auf die Balfour-Deklaration uml Sire Vcrankertmg im Mnndatsvertrage erwarten wir, daß die Manditarinrcht all diejenigen Maßnahmen treffen wird, die einer ungehinderten jüdischen Einwanderung in Paliis;i1׳a und einer raschen S'eigemng der ökonomischen Aufnnhmefälii;keit des Landes dienen. Die Erreichung der, von uns erstrebten Zieles im Laude sc'bst kann nur durch Schaffung eines gesunden wirtschaftlichen Fundameines erfolgen[ Dic'e lang vernachlässigte Aufgabe muH nunmehr vor allen anderen •in den Vordergrund gestellt werden. Träger dieses wirtschaftlichen Aufbaues können nur wirischaft’ichc Unternehmungen sein, deren hinreidiende Unabhängigkeit von politischen Faktoren gewährleinet werden muß. Anstelle des bisherigen Dilettantis-;!ms in der GcUhmbringung wie in der Geldverwendung hat ein praktisch ökonomisches Aufbausystem zu treten, für welches wir bereit sind, einer sachkundigen Instanz eine Reihe von konkreten Vorschlägen zu unterbreiten, Hl. im Nationnlfonds crb'ickcn wir ernes der wichtigslen Instrumente einer laugsichligen und von Tages- Schwankungen imabhängsgen Sicdhmgs|wlitik. Der bislicrige Mangel an einem klaren Programm zur Ansiedinng von Juden auf breitester Grundlage ist zu bcseiiigcii. Auch hierfür liegen positive Vorsdilägc vor. Wir verlangen ferner Garantien dafür, daß die Arbeit des Nrähnalfo'i ls ungehindert, unbeeinflußt und unter Ausnützung aller Möglichkeiten von Männern geleistet werden kann, die sich der besonderen Wichtigkeit dieser Attfgäbe bewußt si'd. De Venvaltuin des N. F. dar! nicht mit Männern besetzt werden!, welche ähnliche Posten lu-i ähnlichen und mturgemäß rivalisierenden Fonds bckleiden. IV. Wir verlangen, daß der kulturelle Aufbau des Lande״• unabhängig von den Ziifäl.igkeiien politisch-wirtsciiafflichcr Konstellationen vor sich gehen soll; dazu misssei! den ku'ture'.lcn Institutionen von der Organisation ans die Bedingungen gegeben werden, sich selbst frci_zu entfalten. Di: Schafuuig ciäic.1 besonderen Sehulverdns ha!- teil wir für notwendig. Auch hier müssen die Fach- Iculc von der BcvonnuiiiUiug durch umsaclivcrstiindige Verwaltii'igsorjgane befreit werden. V. Die Wahrnehnuiii'g jüdischer Interessen, die Pflege jüdischer Kultur und die Belebung jüdischen Zukunftwillens im Galu'.h betrachten wir n's eine wichtige Auf- Stahe. Aus Gründen der Kräftcükunomie wünschen wir aber, daß bis auf weiteres die Kräfte der zionistiachcn Organisation n's solcher inög'ichst auf die Palästhanu(- haüarhcit und die dein ihilnstiiiaiuiihnu d!cn!11׳dcn Vorarbeiten konzentriert mul beschränkt werden. Soweit Galutharbeit geleistet wird, soll sie nicht den Etat der zioimtischcu Orgnnisaticn belasten. In jedem Fa'l kann die Galutharbeit nicht nach zentralistischen Prinzipien, sondem nur in Berücksichtigung der von Land zu Land verschic'Jenen Verhältnisse tmvJ Bedürfnisse erfolgen. ■VI. Die Bcrclzun״ der Aemtcr ist einer durchgreifenden Revi 1011 zu tnfcrzichcn. welche die bestehenden Mängel Iwci igen 401. GUtu Rücksicht auf den ijcgcnwärtigen Stand sind sämtliche Aomter ausschließlic« nach rein sachlichen wd faclilichoij Ocslc’uspunkten zu bc- Die Wahlen finden statt 1 Donnerstag, den 24. 8.: Gruppe Nord, abends 8—l0'/j Uhr in der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4; 1 Freitag, den 25. 8.: Gruppe Südwcstl. Vororte, nach mittags 4—6 Uhr in der Wohnung von Herrn San.-Rat Dr, Laserstein, Fricxlcnan, Kaiserallee 114; Sonnabend, den 26. 8.: Hapoiü-Hazair, abends 91/»—IT Uhr im Heim Linien st r. 121; Sonntag, den 27, 8.: vorm. 10—1 Uhr im Büro der Z. V. f. D., Sächsische Straße 8; Montag, den 28. 8.: Gmppe Nordwest, abends 8— W/i Uhr; Dienstag, den 29, 8.: Orunpc Charfottenburg und West, abends 8—101/i Uhr un Sitzungssaal der Synagoge Fnsanenstraße; Mittwoch, den 30. 8.: Orunpe Ost, abends 8'10—-:׳’/a Uhr in den Uuimsä’cn, Grcilswalder Straße 222; Oruppe Süd, nachm. 2—6 Uhr, kn Büro der B.Z.V״ Seydclstr. 3; Donnerstag, den 31, 8.: Gruppe West, abends 8—10'/! Uhr, im Kartell Jüd. Verbindungen, Kurfürstenstr, 150. Freitag, den 1. 9.: nachm. 2—6 Uhr, im Büroder B.Z. V, Seydclstr. 3; Sonntag, den 2. 9.: Gmppe der Zionisten aus dem Osten, vorm. 10—12>/3 Uhr im Lchrcrvcrcinshaus, Alexanderstr. 40/41. Die Wahl ist geheim. Jeder Wähler muß persönlich im Wahllokal erscheinen. Er nennt dem Wahlvorstand seineu Namen und reine Adresse und übergibt sodann nach Feststellung seiner Wahlbcrcditi 1mg dem Walilvorstand seinen in einem Kuvcvt befindlichen Stimmzettel, den dieser in Beisein des Wählers in die Urne legt. Auf Verlangen des Wahlvorstandes ist der Wähler verpflichtet, die Identität seiner Person und seines Altera nachzuweisen, 1! 1 ׳ -i׳׳*i Mitglieder unter 18 Jahren, Mitglieder des Mtsrachi und der MBrnchi-Jugendgcincinschaft haben kein Stimmrecht. Wähler, die innerhalb der Wahlfrist von Berlin abwesend sind, dürfen schriftlich ihrer Wahlpflicht gcniigen. Hierzu sind zwri Bricfmnscliuige zu verwenden. Der äußere Umschlag, der an di: B. Z. V. zu adressieren ist, hat auf der Rückseite Vor- und Zuname und genaue Berliner Adresse 711 enthalten. Auf dem inneren gcschlossenen Briefumschlag, in welchem sich der Wahtzettel befindet, ist der Vermerk anzubringen ״Wahlzettel“. Ke briefliche Wahl ist ungültig, wenn der Brief nach Becndigung der Wahlzeit a1׳ gekommen, in Groß-Berlin zur Post gegeben oder durch’ Bote!! i'iberbracht ist. f>r Stimmzettel ist lediglich mit der Nummer der gewählten Liste und m't dein Ruf- und Familiennamen des an erster Stelle stehenden Bewerbers aus7ufiillcn. Stimmzettel, die Zusätze enthalten und dieser Bestimmung nicht entsprechen, sind ungültig. Milglieder, die mit ihren Qinrtalshciträgen im Rückstände sind, haben nur dann dns Wahlrecht, wenn sie die rückständigen Beiträge vor der Wahl bezahlen. Der Wahlausschuß. Willy Preis. Oefferrfliciis Versammlung der Hitachdudi Am Sonnabend, den 12 August, abends 8 Uhr, verans'a'tct in den Mtrikcrfcstsälen, KaUcr-Wilhelm-Str. 31, die Berliner Organisation des Hapoei Haza'ir eine große öffentliche Versammlung, die sich mit der gegen* wärt igen Lage im Zionismus beschäftigen wird. Anläßlich der III, Wcltkonfcrcnz der Hitaekluth sind bedeutende Vertreter der Bewegung Ln Berlin verrammelt, von denen cimge Referate für die Versammlung zu,gesagt hahan. Zur Stellung in der palästinensischen Arbeiterbewegung, die enge Verbindung mit allen Erdgnissen paUistincrr-ischen Lebens, welche die Hitaekluth auszeichnct, machen die Versammlung besonders hedcutsam, (Stehe Inserat). Wdlbcwcrbsausschrcibong Der Verband jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas tu Wien versendet nnchsiehcnden Aufruf: , _ KollegenI Die Zionistische Exekutive hat ein Preisaussrfirciben für den Aulbau eines Gymnasiums in Jerusalem erlassen, Angesichts der besonderen Wicntigkcit des!laues wurde unser Verband für die in Europa wohnenden Bewerber als Ausgabestelle für die Unterlagen erwählt. Der Wettbewerb i;t offen für alle Veihnndr.Uiitglicder, ferner 1'iir alle jüdiitlien Kollegen Ln anderen Ländern, welche gleichzeitig dem Verband als Miiglied beitie'.en wollen, Die Unterlagen bestehen aus zwei Lageplänen, einem Sdhatibikl und einer detail- Herten Aufsrftrcibung und siM gegen Erlegung der Selbstkosten in der nrovisorr-dien VcibandskanzJei (Arch. Ing. Otto Ko'Hsdi, wie;,, VII,, Skbensterngasse 16a) ab 5, AugU'.t d. J. eihält'hh. Für Ausländer werden die Bezugspreise cmze'n bekann,gc״d)c’n., Die drei ersten Preise lictragen, 50, 40 bzw. 30 lig. Pid, Weitere Ankäufe zum Preise von 11 äg, pid, Die Projekte sind bis 20.’Oktober d, J cinzureiclien.

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