Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-08-11 · Heft 63 (11.8.1922) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 63 (11.8.1922)
Date
1922-08-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652465--15105-2673543
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 416 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63 Gruppenverband für Hessen und Hessen-Nassau Am Sonntag, den 6. August, fand in Mainz die zweite Zusammenkunft in diesem Sommer der Vertreter der im Gruppenvcrbnnd abgeschlossenen Orfsgrupqicn und Vertrauensleute statt. Leider waren wiederum, wie auch bei der letzten Besprechung, die am 5, Juni sfattgcfuiidcn hatte, nur die Vertreter der Ortsgruppen Darmstadt, Mainz und Wiesbaden — aus letzteren Gruppen allerdings eine Reihe von Mitgliedern des Vorstandes — erschienen. Nach einem Referat des Verbandsvorsitzenden, Dr. Landsberg, Wiesbaden, über die durch die Mandatserteilung geschaffene Lage im deutschen Zionismus und die Aufgaben der kommenden Delcgiertcntagung fand eine rege Aussprache über alle aktuellen Tragen statt. Es wurde beschlossen, in allen dem Verband angchörigqn Ortsgruppen in den nächsten Wochen öffentliche Kundgebungen zu veranstalten, die auf die Bedeutung der Mandatscrtcilung hinweisen sollen. Es wurde allerdings betont, daß im kommenden Winter eine intensive ftonistische Propaganda ein setzen müsse, die durdi die Keren Hajessod-Aklion nicht beeinträchtigt werden dürfe. Ein erheblicher Teil der Aussprache war der Frage gewidmet, wie für ältere Zionisten Möglichkeiten geschaffen werden können, sie nach Palästina zu verpflanzen. Der Vorsitzende wurde beauftragt, das Ergebnis dieses Teils der Aussprache dem Landesvorstand zu übermitteln und darauf hinzuwirken, daß eine Sondcrbesprcclmng vor dem Delegierten!,1־g unter Zuziehung von! Paiästina-Sachvcrständigen über diese Frage stattfindet. Der zweite Teil der Besprechung hatte die Arbeit im Oruppcnvcrband zum Gegenstand. Es wunde al'gcincin bedauert, daß auch diesmal wieder die Vertreter der kleinen Gruppen und die Vertrauensleute der kleineren Orte des Verbandes fehlten, denen solche alle zwei ,Monate wiederkehrende Besprechungen über aktuelle Fragen des zionistischen Lebens die Verbindung mit der zionistischen Arbeit, die ihnen an ihrem Ort meist fehlt, ersetzen SollU Sehr unangenehm fiel es auf, daß die Frankfurter Ortsgruppe, die naturgemäß die führende im Gruppenverband sein müßte, auf die Einladung auch diesmal wieder in keiner Weise reagiert hatte, wie sie sich überhaupt dem Gruppenverband gegenüber passiv verhält. Es wurde beschlossen, Ende September oder anfangs Oktober nach Wiesbaden eine Grupp:nvc.ban• •'■•״in'ig einzuberufen. (Zum Gedenk• עוד טרם נסתם הנולל על קברו של דוד פרישטן ומת גדול חדש מונח לפגעו. ביום ב׳. י״ד לח׳ אב. השיב tr;| tm ן! fcj ן י אחרי מחלה ממושכה. את רוחו לאלהים• השפעתו! ועבודתו הספרותית ידועים לקהל העברי יווהי אבדה שאץ לה הוזרץ בספרותנו הנוכחית "בית־הועד" שלנו. שהמנוח היה אחד טטיסדיו. עוסד עטוף אבל על הקבר החדש חוה. הנהלת ביהדהועד. sich ausschließlich auf deutsche politische und wj.,! schaftlichc Verhältnisse. Trotzdem ist das Cucii vä» | allgemein-jüdischen Standpunkt nicht ohne Interesse ' weil die von den deutschen Maßnahmen betroffenen Menschen zu einem sich nicht gleidibleibendvn, ג^., immer erheblichen Prozentsatz russische und öiier. rcichischc (jetzt polnische) Jn len waren uu 1 auch fei!;! ,- sein wenden. Es wäre wünschenswert, das in der Kai!;', hcrgisfheii Abhandlung nur nebenbei benutzte Mai«.!׳ über die jüdische Auswanderung und die Maßnahme ft jüdischer Hilfsorganisationen speziell zu bearbeiten,!״ft M — nach veränderter Fragestellung — den Einfluß <jCT ק hier geschilderten Durch wandetungsgeset/gebung 1;n!| Entwicklung der europäischen und amerikanischer, E Sdiiffahrt auf die jüdische Auswanderung zu untersuchen. Dr. Grete Turnowsky, J kUl 21. Mus Dam ־»•"•***»• u;w. Indh ZiojiisSlscI» - V011e;s©21alia41!1cfee Partei llapocl llazaSr, Orpnisation ]Berlin. itkofm ׳sa & Sonnabend, don 12. August, abends 8 Uhr ln don Musikersltlen, Kaiaor-WllUelmstrasso 81 nahe Alexandcrplatz, Thema: ©I© nC£©1aty&E*4lj3 ©׳״L0»© der SiorilßtäGCdaea E©we^tmg־. Referenten: Josef Sprin7.nl(, Mitglied der Zion. Exekutive, Jorusalom, Chnjlnt Gr’ünbor״, Dr. Abraham Katznolson, Dr. Chajim AtlosorolT. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von Jlk. 3.— orhobon. Bücherschau David Wolfsohn Erscheinen des Ro b in soh n s c 11 c u buches im Jüdischen Verlag.) Ein wundervolles Wolfsohnbuch las ich kürzlich. Geschätzt und geachtet stand es unberührt seit langen Jahren unter den Klassikern, Aber eines Abends, als fliehende Auge über die Buchdeckel irrte, um für den diesmaligen Frcitag-Lescabcnd das Richtige zu finden, blieb es an ihm haften. Kann man das noch lesen? Ist cs nicht schon versteinert, längst überholt, geistig abgegriffen? — Man wagt es, setzt das Risiko eines der köstlichen, viel zu seltenen Lcscabcndc daran und beginnt mißtrauisch, fast ironisch die Vorlesung. —• Und siche dal — Welche Ucberraschung! — Von Seite zu Seite steigt das Interesse, alte Kammern tun sich auf — und dann—1 und dann — erst ists ein huschender Gedanke, —■wer sprach das? — Und welche Ähnlichkeit —? Aber wieder und wieder und immer mehr festigt sielt der Gedanke. — Ist das nicht —? Das ist ja — —. Unsicher sucht sich Auge und Auge und jedes liest beim andern den gleichen Gedanken: 1 Das ist David Wolfsohn! ' Wolfsohn sitzt mit am Tisch — und köstlich lo■ bendig quillt uns die Dichtung in ewig neuer Aktualität; die Dichtung des großen Gotthokl Ephraim, des Freundes von Moses Mcndelsohn, der den edelsten jüdischen Typus so gut kannte, der auch David Wolfsohn kannte und dem Juden das beste Denkjnal setzte. Keine bessere Wolfsolmfcier, als wenjt diese Dichtung cridingt: ״Nathan der Weise1 .״! ,« >. Jetzt liegt ein neues Wolfsohnbuch vor. — Lcssing hat's mm freilich nicht geschrieben und keiner, der nur das Ewige, Unvergängliche, Gleichmäßige in diesem Manne sah, keiner auch, dein nur Liebe, nur Bcwuriderung die Feder führte. Liebe ist schon dabei, aber auch Verantwortungsgefühl, — der ,,Man-inuß.damit-rcchneu, -da[!'■-Gedanke, der Objektiv! ätsabcrglaube! Es ist eine verzweifelt niUziieije Quelle für Geschichtsforscher geworden. Es gibt so viel Tatsachen, so viel tatsäch liehe Feststellungen darin, — ab ob irgend ein Histo riker oder Gelehrter der Welt so viel Positives und Wahres geben könnte, wie ein Dichter oder Maler, Gewiß, das muß auch sein und wir freuen uns herz■ lieh mit dem Werke von Robmsolm. Es ist eine ausgezeichnete, fleißige, liebevolle Arbeit und dieses Buch darf nirgends fehlen, wo män Interesse für die jüdischen L'ingc hat. Man wird jetzt erst eine große Zeit riehtiger würdigen lernen und man wirdsich ein Bild von: der umfassenden Tätigkeit eines Menschen von ringewohnlichem Ausmaße machen können. Man wird vielleicht auch zu begreifen anfangen, welches die Vcri'.ur.stc David Wolfsohn und Theodor Hcrzls waren, llerrli größtes Glück war cs vielleicht, einen solchen Freund zu gewinnen, wie Wolfsohn und Wolfsohns Unglück war cs, daß er, als er nach dem Tode seines Freundes den Stab des Führers ergreifen mußte,keinen V/olfsphn neben sielt hatte. Wohl hatte er Freunde. — Wieviel Liebe strömte von diesem Manne aus und wieviel Liebe wurde ihm gebracht — aber unter ihnen fand sich keiner, der ihm das werden konnte oder geworden ist, was er dem genialen Sehüpler der großen Volksbcwcgung gewesen war. Ma.1 ist erschüttert und beschämt fast, wenn man die Selbstverleugnung, die selbstbewußte Bescheidenheit z.u ahnen beginnt, die Ihn im Schatten des Großen verborgen stehen ließ. Er wollte im Schatten stehen, solange der große Freund im Lichte war! — Hin und wieder ahnt inan auch etwas von dem überlegenen Humor, der uns alle, die wir ihm nahestanden, stets so sehr entzückte und wer ihn nicht kannte, wcan seine Art der Diktion, seine mit Gleichnissen vcrschltmgene, krause, auf Umwegen zum Ziele führende Redeweise verschlossen blieb, der lese nach Robinsohn Lcssing, dann wird ihm die ganze Wesensart dieses Genies der Freundschaft anfgehen, dieser köstlichen Inkarnation jüdischcr Weltwcishcit! ' j 1 Vielleicht ist jemand, der Wolfsohn persönlich nahe kannte, dem er heute noch so unbegreiflich lebendig erscheint, nicht berufen, objektiv zu urteilen. Es steigt das Bild dieser wundervollen Persönlichkeit auf und cs drängt sieh eine solche Fülle von Einzclzügen, von Erinnerungen zur Oberfläche, daß alles, was geschrieben steht, zu wenig erscheint. Man möchte von der Fülle mittcilen, man möchte ein Buch haben, das jedem, der Wolfsohn nicht gekannt hat, der nur dieses Buch liest, wirklich das Biid so lebendig und gegenwärtig aufsteigen läßt, wie cs vor unser einem ersteht. Mit einem historischen, sich streng an die Ereig׳ nisse haltenden Werke kann’s nicht getan sein. Das Buch ist lesenswert, ist unentbehrlich schon wegen der Briefe, die es bringt, wegen der Fülle der Tatsachen, die wenig oder gar nicht bekannt■ waren — aber wir möchten mehr! Wie die Liditgcstalt Hcrzl's heute für Hunderttausende und Millionen unentstcllbar erstrahlt, so möchten wir, daß auch David Wolfsohns Bild sich dem nationalen Gedächtnis cinprägo, dieses Bild, das in Zeiten der Verwirrung so verhüllt und entstellt wurde. — Das Buch von Robinsohn ist ein Anfang, aber ein verheißungsvoller und schöner! 1 1 Ergreifend für die, welch? Robinsohn kannten, zu denken, daß dieser getreue Eckermann nach dein Tode seines großen Freundes, sich hinsetzte, dieses Erinnp rungsbueh zu schreiben, und daß er dann, kaum daß er cs beendet, sich selbst legte und starb. — Wir wollen auch seiner nicht vergessenl Alles in Allem, ein gutes, nur der Sache dienendes Buch und ein zionistisch-historisches Werk, das nach keiner Seite entstellt oder verwirrt. Wir haben nicht allzuvicic davon in unserer Literatur! % Sammy Gronemann. Gustav Schmolier: Walther Rathenau und Hugo P r e u ß. Die Staatsmänner des neuen Deutsch•!and. München 1922, Verlag von Duncker & Humblot 43 S. 21.— M. Der Verlag gibt hier zwei Aufsätze des 1917 verstorbenen berühmten altprcußischcn Nationalökonomen wie. der, die seinerzeit als Biicherrezensioncn erschienen sind. Sie geben in kurzen Strichen das Urteil Schmolle:( über die zwei Juden, die j!n neuen Deutschland ein: große Rolle zu spielen berufen waren. Seime Ansicht über Rathenau ist respektvoll, er hält ihn für einen guten sozial■ g" ״ ' י ' ‘ " ’ ' ’ ‘ ' Aufsatz über Prcuß, in dem er zur Frage der jüdLchc! Ocichbcrcchtigung Stellung nlnunt. Das Ideal der Gleich• bercchtigung Lasse sich nur in dem Tempo durchsetze«, als das VoIUsbcwußtscin naclikommt. Und dies sei nid;! der Fall, wo eine Minorität sich bei freier Zulassung rasch zur Herrsche: in des Staates macht. Und dann kommt die Klage über die Vcrjudung der Minoritäten usf. Sdimoller mußte sterben, bevor die neue Zeit an• bradt, in die er nicht paßte. Aber diese Schritt i;: heule zeitgemäß charakteristisch. Prof. Franz Oppenheimer: Die J ud en Statistik des preußischen Kriegsministeriums. - 1922. Verlag für Kulturpolitik, München. In dieser fast unterhaltend und spannend geschrie• benen wissenschaftlichen Untersuchung wird die berühmte Judenzählung einer vernichtenden Kritik unterzogen. Oppenheimer setzt sich mit der Schrift des Generals von Wrisberg auseinander, die die judenstatistik veröffen:- lichte, und weist ihn! eine Reihe grober Felder nach, die aus der völligen Unkenntnis der Materie und der wisscnschaftlich-stalisiischen Methode stammen. Oppenheimer enthüllt die Statistik, von der so Gel und geheimnisvoll gesprochen wurde, als lächerliche Blamage des preußischen K.-M. — General von Wrisberg hat, in der ״Frankfurter Zeitung“ durch Oppenheimer öffentlich aufgefordert, mit neuen Beschimpfungen geantwortet, ohne aber Oppenheimers Argumente auch nur in einem N^ort sachlich zu widerlegen. יט פוי U-ftSäx ”■«■יי MCI Mandatsfeier!מ Zoppot Danzig. (J. C. ß.). Die Organisation der russischen Zionisten des Freistaates Danzig veranstalteten am6. Aur' now, Rabbiner Dr. Ehrenpreis. Sdiolom Asch, Szittlowski Sejmdeputat Grünoaum, Dr.Thon und andere in Zoppot weilende jüdische Persönlichkeiten. Veranstaltung des Keren Hajcssod. Die ostjüdisdis Gruppe des Berliner Keren Hajcssod veranstaltete am Sonntag, den 6. August, nachm. 6 Uhr, in der Synagoge Grcnadicrstr. 37, anläßlich der Mandatsbestätignn״ eine feierliche Kundgebung. Vor einer zahlreichen Zuhörer• schalt sprachen Herr Oberrabbmcr Aronsohn aus Kiew, licrr Ben Zion Fett, sowie Herr Rabbiner Harry Levy. Die Versammlung, die an den Worten der Redner regsten Anteil nahm, dankte zum Schluß mit spontanem, langanhaltcnden Beifall. Die Kmidgebung hat offensichtlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Jüdisches Arbeitsamt Journalist,der deutschen,ungarischen.polnischen, rtiihenischen, arabischen und französischen Sprache mach• fig, mit eingehender Kenntnis des vorderen Orients (hauptsächlich Syrien und Palästina), sucht geeigneten [ ( Posten als Korrespondent in Industrie und Handel. Zu׳ ,J! Schriften an das Jüdische Arbeitsamt, Auguststr. U erbeten. faäüiavi Ä Jgj j ’,%p *;»!* «41 Deutsche Durchwanderungspolitlk Vor wenigen Wochen ist im Verlage von Gcbr. Enoch, Hamburg, eine als Doktordissertation verfaßte Schrift voll Dr. Bernhard Karlsbcrg über die ״Gcschichte und Bedeutung der deutschen Durchwandcnmgs• kontrolle“ im Druck erschienen. In dieser Arbeit bc handelt Karlsberg die Wandlungen, welche sich in dem Verhalten Deutschlands gegenüber den östlichen Durch- Wanderern in dem Zeitraum von 1884 bis zum Ausbruch des Krieges vollzogen haben. Innerhalb dieser Entwicklung werden, armcnpo'.izeilichc und gesundheitspolitische Motive durch das Bestreben abgelöst, die deutschen Schiffahrtslinicn (Hamburg-Amcrifca-Linic und Norddeutscher L'oyd) in ihrem Konkurrenzkampf gegen das Ausland zu unterstützen. Der ursprüngliche Gegensatz zwischen den Privatgesellschaften und dem Staat wurde dabei zunächst durch Maßnahmen aufgehoben, die den deutschen Gesellschaften eine fast vollständige Monopol• Stellung und zugleich die gesundheitliche und ״patipcr“ Kontrolle übertrugen, bis außenpolitische, aber auch durch einen Tarifkampf geschaffene geschäftliche Momente eine Acnderung in dem Verhalten gegenüber den ausländisehen Scliiftulirtslinicn hervorriefen. Der Uebcrbück und der weitere Ausblick, den der Verfasser auf Grund der Friedensbcstiintmungen und der heutigen Lage der deutschen Schiffahrt gibt, bezieht עבריה ' Nach Beendigung der Sonimcrfcrien wird die liebst■ cj! iscLe Nach mittagssch ule am 10. d. M., nachmittags 4 Um! a wkder eröffnet. Der Unterricht für Mädchen, zwetw« u wöchentlich, beginnt am 15. d. M., nachmittags 4 Uh'• J Es werden Schüler, Knaben und Mädchen, nur im A,ter ״j yon 7—15 Jahren zum Unterricht angenommen. Pc־»״״ liehe Neuanmckiungen werden in der Schule zu Chat•:,! lottcnburg, Pestalozzistr. 14, am Sonntag, den 13. d. *"■• :1 vormittags 10-12 Ulu, Dienstag, den 15. d. M, ulf 3 Freitag, den 18. d. M., von 5—7 Uhr nachmittags <־n1'ז:| gegengenommen, woselbst auch Auskunft über Frist11 bezüglich des Unterrichts usvv. erteilt wird. y,׳ iri.hii: Die Ortsgruppen Karlsbad. Alle Gesinnungsgenossen, die die 1; siebt haben, in diesem JaJire nach Karlsbad zu ko־״Jj men, werden darauf aufmerksam gemacht, daß der J־״ ü dischc Volksverein ״Z i 0 n“ auch dieses Jahr wW seine regelmäßigen Zusammenkünfte jeden Donners«!. | im Hotel ״Linkoln“, Egcrstraße, abliält. Diese Abe»‘־'• | Werden vielen Zionisten noch vom vorigen Jahre n\ jj in angenehmer Erinnerung sein. Der Verein wird »״ ' i heuer bemüht sein, durch regelmäßige Vorträge, Re 1«3 •f und Veranstaltungen dem zionistischen Publikum Gelegtן •״> heit zu bieten, mit Gesinnungsgenossen zusammen! treffen und in ihrem Kreise angenehme und anregcit1״ Abende zu verbringen. ־׳

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.