Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 63 (11.8.1922)
- Date
- 1922-08-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 414 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63 bisher eigenwillig abseits gebliebenen wie auch die ab«! gedrängten Zionisten zur gemeinsamen Arbeit wieder zu« saimiiKwubindcn, wenn cs dort gelingt, die hier be« gormenc Koalitionspolitik zu Ancrkcnmig zu bringen ttml die Koalition so zu erweitern, daß sic zumindest die breite Mittelmasse umfaßt und dann notfalls die vereinzelten ganz intransigenten Erscheinungen von hüben und drüben isolieren kann, so werden wir end« hell wieder der Bewegung eine tragfiihigc Unterlage gegeben haben, welche sie vor Erschütterungen schützt. Unsere Koalition gibt somit ein Beispiel Und um dieses Beispiel nicht zu l>eeinträchtigen, haben wir die Absiebt, auf dem Delegicrtentag selbst die Kritik nur insoweit in dem Vordergrund zu steilen, als sie not« wendig ist, um falsche Anschauungen richtig zu stellen, irreführenden Informationen entgegenzuwirken, die so dringend notwendige Aufklärung zu verbreiten, und die schlimmsten der Mängel, die sich ergeben haben, nbzu« schaffen. Im übrigen aber werden wir uns darauf beschränken können, unsere positiven Wünsche und Forde« rungen vorzubringen und durebzusetzen. Der Außenstehende hat bisher wohl zumeist den Eindruck gehabt, daß die Opposition aus lauter Männern bestünde, die selbst nicht recht ,wüßten was sie .wollten. Dieser Ein« druck ist heute zumindest durchaus nicht mehr richtig. Man bedenke doch, daß seit der Londoner Jnhrc-konfe» rettz eine ganze Zeitspanne vergangen ist, während welcher sich viele Dinge geändert haben, und während welcher es enclüch aucli möglich war, diejenigen Anschaumigen der Opposition, die damals lediglich von Einzelpersonen vertreten wurden, so zu verliefen, gedanklich zu klären und zu formulieren, daß sieh daraus ein klar umrissenes positives Programm ergeben konnte. Wenn wir heute nicht über eine solche Klarheit des Denkens, Wolle•!» und Handels verfügten, würden wir gewißlich nicht den Mut haben, gegen den Delegiertentag mit seiner einseitigen Informierung und U״gie anzurennen. Zwar nehmen wir .auch heute nicht in An« Spruch, die erlösende Weisheit gefunden zu haben — aber wir fühlen uns im Besitz eines zusammcnlrängendcn lind wolilaufgcbmtcn Denksystems, von welchem wir heute wissen, was wir schon lange glaubten — daß nämlich seine konsequente Verfolgung und weilen: Ausgestaltung nn Hand der wirklich gegebenen Verbältnissc zweifellos zu jener stabilen Aufbauarbeit führen muß, die uns unserem Ziele nahe bringt! Die Einzelpunkte dieses Systems sind nn sich vielleicht von weniger großer Bedeutung, die bekommen sic erst durch ihre Zusammenfassung zu einem solchen System. Ob der Dclcgiertcirtag allerdings das geeignete Forum dafür sein wird, in eine Prüfung desselben cm/utrelen, erscheint zweifelhaft, wahrscheinlich wiial er sich darauf beschränken müssen, die Z. V. f. D. so umzugertalten, daß eine sachkundige Instanz zu einer solchen Prüfung und gegebenen falls zur Realisierung der Vor- Schläge geschaffen wird. Wenn ich hierbei di? Sackkundigkeit betone, so geschieht es deshalb, weil das Schwergewicht unserer ganzen Pläne und Absichten, ״wie es ja beim heutigen Stand der Dinge nicht anders sein kann, auf den wirtschaftlichen Gesichtspunkten liegt, und für solche ist natürlich eine politische Körperschaft nicht die geeignete Autorität. Die politischen Probleme des Zionismus betrachten wir zwar keineswegs als erledigt, aber wir beabsichtigen nicht, die Diskussion hierüber in den Vordergrund zu steilen. Die politische Leistling, welche in dem Erfolg der Mandafsratifiziermv; liegt,* muß aus vollem Herzen anerkannt werden, und wenn auch über jene großen Fehler, die wir in der Politik gemacht haben, a.->d1 gesprochen werden muß, schon um vorzubeugen, daß sie nicht noch wcitcrzcugcn, ist das wesentlichste heute zweifellos die Erkenntnis, daß wir jetzt eine klare politische Lage haben, mit der wir uns abfinden müssen, und die uns als Grundlage für die nunmehrige reale Aufbauarbeit zu dienen hat. Die Frage, wie diese reale Arbeit'zu organisieren ist, interessiert uns am meisten, und weil dies das Gebiet ist, auf welchem bisher befriedigende Leistungen nicht erzielt wurden, muß darüber recht ausfülirlich gesprochen werden. Diese wirlschaftlidie Organisationsarbeit, verbunden mit der Erkenntnis, daß keine noch so wirtschaftliche Arbeitsweise ztrm Erfolg führen kann, wenn mir die zionMIsclre Partei und iwcht das ganze jüdische Volk hinter ihr stellt, bildet die Grundlage dessen, was wir wollen. Jeder derjenigen, die sich zu der Gruppe zusammengefunden haben, hat, um diesen Zusammenschluß zu ermöglichen, minder wichtige Teile seiner sonstigen Anschaumigen zurückgcsteüt. Nur so wird sich emträchtiges arbeiten erzielen lassen, nur so werden wir inner« halb des Zionismus mit jener Einheitsfront beginnen können, welche wir auf das ganze Volk erstrecken wollen. Interessant Ist es, daß das Programm der ostjüdischen Gruppe .völlig unabhängig von dem unsrigen entstanden, genau so wie das unsere 1m l in der Formulieruttg sogar »och etwas schärfer, die wirtschaftlichen Aufgaben in don Vordergrund drängt und ilire völlige Loslösung von politischen Faktoren fordert. Es ist dies ein Zeichen mehr, daß die Anschauungen, die noch vor Jahresfrist außer von Simon und von de Liemc nur von ganz vereinzelten Zionisten wirklich klar erfaßt und formuliert wurden, heute mehr und mehr zur Selbst- Verständlichkeit werden. Hoffentlich gelingt cs, den Delegicrtentag dahin zu bringen, daß er nach dieser Richtung hin einen bedeutsamen Schritt vorwärts unterlu'mmt. Die Aufgabe der deutschen Zionisten inner, halb der Gesamtbewegung wird niemals mehr auf pol!, fischen! Gebiete liefen — dafür gibt cs bettle andere Zentren; auch nicht auf kulturellem —• denn Koifendich wird die jüdische Kultur in Palästina nicht gerade von dec iüuüschen Kultur in Deutschland lernen, wollt aber gibt es für die deutschen Zionisten eine ganz große Aufgabe, wenn sie ihre reichen Erfahrungen und Begnbimgen, die sie dem hochentwickelten deutschen Wirtschaftsleben verdanken, in den Dienst der Bewegung stellen imd sie beim Aufbau zur Geltung bringen. Von Amerika aus Ist der erste Versuch gemacht worden, den Aufbau mit den Tatsachen des Wirtsdiaftlcbcns in Einklang zu bringen. Vielleicht war* dieser Versuch un* zulänglich; aber die deutschen Zionisten haben ihre Mission verkannt, als sie ihn in seinen Anfängen zu ersticken halfen statt ihm umgekehrt auszubauen. Werden die deutschen Zionisten diesen Irrtum einsehen? V. Mehr Palästina־Kunde! Von Dr. Jacques Adler, Leipzig. Der Realismus ist unter dem schweren Druck der zunehmenden materiellen Verarmung - die herrschende Lebensauffassung in Mitteleuropa geworden. Man glaubt nur an das, man interessiert sich nur für das, was man unmittelbar vor sich sieht. Zwar braucht man ein Ideal, eine Theorie, eine Abstraktion, zu der man aufblickcn, in deren Bewußtsein man die täglichen Sorgen gelegentlich vergessen kann; aber dauernd sieh begeistern und Opfer bringen — materielle Opfer — wird man nur für Dinge, deren konkrete Erscheinung man ״mit Händen zu greifen“ vermag. Der Zionismus ist den jüdischen Massen Mittelciiropns, in denen die Schwingungen des religiösen Oefülils, der mcssianischcn Sehnsucht schon stark ahgediimpft sind, nach dem heutigen Stande der europäischen Mentalität nicht durch Gegen Systeme über Nation und Rasse, sondern weit erfolgreicher durch die Realitäten des Palästina-Aufbaues nahe zu bringen. Wir müssen dem Rechnung tragen, daß heute das kommerzielle, das technische Denken allenthalben die Führung hat. Wenn es uns gelingt, das jüdische Publikum für die praktischen Fragen Palästinas wirklich zu interessieren, dann haben wir gewonnenes Spiel, dann dürfte es uns auch möglich sein, trotz der Zeiten Ungunst die Teilnahme für die Probleme de9 jüdischen Volksdascius, für Erziehung und Unterricht, für das Eigene in Kirnst imd Philosophie wieder zu erwecken. Selbst aber das Palästina-Interesse cinnipflanzeu irmi wach zu erhalten, ist durchaus nicht leicht. Seit zweitausend Jahren ist unser Volk von Palästina fort, und weit entfernt liegt das Land von dem heute durch Valuta- und Paßschwierigkeiten so sehr verengten Oef-iebtskreis des Mitteleuropas, Wie soll man aber innerlieh teilhaben an einem Lande, das man niemals gesehen hat imd vielleicht auch niemals sehen wird? Es bedarf dann erst komplizierter Gedanlcengange, deren nicht ein jeder fähig ist, um zu dein für alle mit materiellen Opfern verbundene Palästina-,Arbeit unentbehrlichen inneren Interesse zu gelangen. Weil also Palästina dein durchschnittlichen, weder national noch reilgiös besonders interessierten Juden ziemlich fern liegt, muß alles Zweckmäßige geschehen, um ihm Palästina wirklich näher zu bringen, um das anfangs so unklar umrissctie Bild in scharfer Plastik חסין ihm zu gestalten. Ohne ein Wissen um Palästina! gibt es kaum ein Interesse für Palästina, Mehr Palästina-Kunde ist darum eine wichtige Voraitssclztmg für den Erfolg unserer propagandistischen Tätigkeit. Material dafür ist genug. So wollt geschieht« liebe Entwicklung wie auch jetz.iger Zustand und weitere Pläne sind in Büchern, Broschüren und Artikeln, in einer mit Sorgialt gepflegten, umfangreichen Palästina-Literatur in Wort und Bild genügend hcrgesidlt und kommentiert. Nun bandelt es sich aber um die Nutzbarmachung dieses Materials. Auch hierbei muß die Psyche der heutigen mitteleuropäischen Menschheit mit Sorgfalt berücksichtigt werden. Es sind Menschen, deren Begoislcrungsfühigkcit, deren Denkvermögen, deren Scclenkraft durch das Kriegs« trlcbnis erschüttert und sehr gemindert ist. Was auf die durch Hunger, Revolution und Valuta-Taumel zermürbten und abgestumpften Geister noch wirken soll, muß entweder spannend und unterhaltend oder aber eminent praktisch sein. Daraus ergibt sich, daß für die Förderung des Palästina-Interesses beim jüdischen Durcliachnittspiibiikum ein geschickt arrangierter Palästina-Filin oder ein fesseln-' des Feuilleton oder ein durch den Reiz persönlicher Details wirkender Brief sich im Augenblick weit erfolgreicher erweisen wird als ein gelehrter Vortrag über Palästinas Bodcnbesdiaffonlreit, Wirtschaft, Kultur und Bevölkerung oder eine dementsprechende Wissenschaftliebe Abhandlung. Mau 9011 jedoch nicht vergessen, daß das Spannende und Unterhaltende meist nur eine Augenblickswirkung ausübt. Zu jeglicher tieferen Wirkling ist Theorie, ist die Uebcrmittlung systematisch geordneten Wissens unentbehrlich. Wie soll man aber dieses Wissen in das Publikum hinein tragen, das sich heute 90 ablehnend gegen alles Theoretische, nicht im» mittelbar Nützliche und Praktische verhält? Der beste Weg dürfte wohl der sein, Beziehungen zwischen den anscheinend m fernab liegenden Palästina- Problemen und den allgemein interessierten Tagesfragen herzustcllen. Man sollte stets vom Nächstliegenden, von den Dingen, von denen inan spricht, von denen zu wissen sozusagen zum guten Ton gehört, ausgeben imd, auf diese Weise das Publikum an unseren palästinischen Interesscnkrcis lieranbriugcn, Wie dankbar ist bcispielsweise das Rutcnbcrg-Untortu111־m>n als Artikel- oder Vortragsthema! Aber die Ankündigung ״Rutenberg- Elektriri'.ätsprojckt in Palästina“? Die müßte doch schon etwa lauten ״Die Elektrisierung Vorderasiens“ oder noch besser ״Palästinensische Elektro*Aktion, ein Papier der Nr. < Zukunft“, um erst einmal das Publikum munter machen. Man braucht damit dem Ernst und der ßetlcutung der Sache durclntis nicht zu vergeben. Es dürfte aus gleichen Gründen auch der Erwäg,;•;■• wert1 sein, bei Vorträgen über aktuelle Kultur, und Wirtschaftsthemen, wie sie gegenwärtig sehr beliebt und zumal auch in kleineren Städten von der Jugend sehr gut besucht sind, die praktische Nutzanwendung nicht, wie üblich, nur auf mitteleuropäische Verhältnisse auszuiniinzcn, sondern gerade mit den praktischen Eriordcr. rissen des Palästina-Aufbaues in Verbindung zu bringen. Man fördert hierdurch die Allgemeinbildung sowohl als auch das für uns so bedeutsame Palästina-Interesse, Namentlich gewinnt man dadurch auch mit der Zeit die uns sehr erwünschten, aber leider noch oft recht fernstehenden Experten der wirtschaftlichen und tcch« tuschen Praxis. Ein Kursus oder eine Artikelserie über das 06! tiossenscha ttsweson kann — um ein Beispiel zu geben — neben der Vermittlung der allgemein nützlichen Er. kenntnis über diese wichtige moderne Wirtsdwftsform gleichzeitig eine vorzügliche Einführung in das Leben und Schaffen des jüdischen Arbeiters in Palästina sein. Eine staatsrechtliche Vorlesung im Rahmen einer Volks- Iiochscluile dürfte am Palästina-Mandat und am palästincnsischcn Verfassungsentwurf sehr wohl den Aufbau eines modernen Staatswesens auf kolonialem Boden bei komplizierten kulturellen und nationalen Verhältnissen demonstrieren. Eine Einführung in die Erdgeschichte für ein jüdisches Laienptiblikirm wird mit Glück die höchst eigenartige Gestaltung des palästinensischen Profils und Scliichtungsbildes mit dem Toten Meer und der Jordansenke zum Gegenstände, wählen. So Läßt sich in zahlreiche, für allgemeinbildende Vorträge und Aufsätze geeignete Zusammenhänge poiitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und naturwissen« sclialtlichen Charakters das dorthin gehörende Palästina- Problem zwanglos und erfolgreich cinordnen. Mit andcren Worten: PaUisfiiia wird dein Publikum interessant gemacht Wir selbst wissen ja freilich, daß es schon;111 und für sich eines der interessantesten Länder der Erde in jeder Hinsicht ist, als asiatisch-afrikanische Völkerbrücke, als heiliges Land dreier Religionen, als geologisches Phänomen und beute als Stätte des einzigartigen Versuches der Rekonstruktion eines seit zwei Jahrtausenden zersplitterten Volkes, daß es wahrlich nicht erst interessant gemacht zu werden braucht. Wir wissen es, aber die anderen wissen cs nicht. Und auf die anderen kommt cs uns ja an bei der Propaganda. Sic wollen wir' gewinnen, erinnern, erwecken. Auf Schritt und Tritt, gerade auch in ihren alltäglichen Interessen muß ihnen Palästina begegnen, die Realität des jüdischen Lebens und Wirkens dort selbst. Deshalb mag der Delegicrtentag nicht an der Frage Vorbeigehen, wie die heute notwendige breitangclegie, volkstümliche Propaganda durch Reise, Buch und Zeitung die Anregimgen der Palästina-Arbeit imd Palästina- Wissenschaft praktisch verwerten kann. Wahlauifordcrung der Derür.er Zionistische Vereinigung Gemäß Bekanntmachung in unserem ״Nachrichten* Halt“ und in der ״Jüdischen Rundschau“ linden die Wahlen für den Delcgiertciuag der Z. V. f. D, nach dem Proport wnnhvahlsyrtem mit ' gebundenen Listen statt. Folgende vier Wahhorschlägc liegen vor: Liste I der Berliner Ortsgruppe dev lUpoci-Mr.zair. 1. Dr. Ch. A r 1 o s o r o f f, 3. losef Blumberg, 2. Dr. Robert Wcltsch, 0. 1;llk׳/er Ascher, 3. Dr. Albert Bacr, 10. Arthur SiberUcin, 4. Dr. Ernst Bernhard, 11. Saul Ochs, 5. Gerda Arioso raff, 12. Mosche Kauiuk, 6. Dr. Leo Sußmrmn, 13. Isaak Schärfstem, 7. Abraham Mendelsohn, 14. Marcus Schl ittner. Liste H, Hantke-Groncmann. Programm: Die Verwirklichung der dein jüdischen Volke durch das Palästina-Mandat eröffnet«« Möglich- Leiten verlangt die Konzentration aller moralischen und materiellen Kräfte der Zionistischen Organisation, sowohl für die Arbeit in Erez-lsrael wie im üaht'.h. _ D.e Ziomr.ischc Verein! ׳ung lur Deutschland soll daher ihrer Arbeit folgende Prinzipien zugrunde ,.egen. i. Das Fundament der 'zionistischen Arbeit bildet die nationale Idee, d. 11. di: Erkenntnis, daß die Juden,ein Volk sind, und daß dieses Voll; durch die Schaffung einer I ieiinstättc in Palästina wieder zu schöpferischen Leistungen erweckt werden kann. _ Zur Teilnahme am Aulbau Palästinas sind die wci* testen Krci־.e des jüdischen Volkes keranzuziehen, ohne daß die Forderung einer bestimmten Gesinnung an sic zu stellen ist. Die Zionistische Organisation muß indes ihre durch die nationale Idee bestimmte Stärke und Ligenart wahren. II. Der Kreis der Zionisten muß durch 11 n ermüd* liehe Propaganda erweitert werden. Insbesondere muß die jii hsclie Jugend gewonnen werden, und zwar roll die Einwirkung auf die Jugend schon im frühesten Kiiidesaltcr (durch hebräische Kindergärten urrl jüdische Schu’en) beginnen. Der Jugendarbeit Init die Leitung der Z. V. f. D. ganz besondere Aufmerksamkeit zuzu* wenden, III. Die Palästinaarbeit bedarf in gleicher Weise der Förderung durch die Gesamtheit in Gestalt des Keren Hajessod, wie durch die Privatinitiative. Die •Methoden zu finden, nach denen die Aufbauarbeit am wirksamsten gefördert wird, ist eine gemeinsame Sorge aller Zionisten. Die Verpflichtungen eines Zionisten gegenüber Pa* lästina bestehen 1, in der Uebcrsicdlung, soweit es ihm irgend möglich ist. Insbesondere ist die Jugend in diesem Sinne zu erziehen; die Förderung von Cha'.uziuth und Aliiah ist eine der wichtigsten Aufgaben der L, V. f. D•■ 1 so« Seil im i \ve! d P 9 d wir n n P 3. in 1 4. in c IV. der Auf halb de Erstarrt All« sc kt tut pctragei »ein de Zkmism wenn e fung d Arbeit C der Me rang L Viten! tjnigkc: keil dei Instanz! We zum D< 1. D r. 2. Sam 3. Vict 4. Kur 5. Reg 6. Bai 7. Sieg 8. Uro <>. Julii 10. Ma 11. 1 lug 12. Frit!3. Oco 14. Erk 15. Alfr 16. Sieg 17. Em. Fr* P;e vor die und Ai Arbeit , biriier I gefundc mit den Arbeit zur zio! gemach liistinen Pflicht der do: leisten. men 1 zieh n ח Schafts skli-on dieser ihr du 2. 'י dien Mitgli Union 'Chat; ke.-'.im Perו•׳ 3. Papci: l’e.lia über: r 4. propa Z. V. Vertu Öifcnt Organ 5 toter Jrhei: Hier bcziel L , Prc imnme{, S|eren.