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Jüdische Rundschau · 1922-08-01 · Heft 60 (1.8.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 60 (1.8.1922)
Date
1922-08-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Sdte 302 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 60 Fragen des Dclcgiertenfages il Zum Cclcgicrtcntcg Von Direktor Bertram Stern, Wiesbaden. Kein Zionist, der dirfch ist, wird leugnen können, daß wir eine Krise in der zionistischen Bewegung haben, daß eine starke Unruhe, eine Unlust zur ,Tätigkeit in unseren Reihen herrscht, eine Reichsverdrossenhcit, die letzten Endes die Ursache alter Opposiüonsbcsticbiingen ist. i 1 1 1 ׳ l 1 1׳ I ׳ Woher kommt nan diese Unlust? Es ist unsere Pflidit, die Ursache zu erforschen, um sie bekämpfen zu können. Die Sache zu leugnen, d«1 Kopf in den Sand zu stecken und Vogel-Strauß-Politik zu treiben, ist unserer unwürdig und auch zwecklos. Gcsunmmgsgenossen, die im Agiialionslebcn stehen, berichten uns traurigen' Herzens, daß selbst bei alten zuverlässigen Freu.•den ein Abgcspuuitscin, eine Müdigkeit herrscht, die etwas Tragisches in siel» birgt und diese Tragik ist um so größer, »veif wir doch' eigentlich keinen Grund zur Traurigkeit haben, weil wir doch eigentlich vor der Erfüllung unseres■ Ideals stehen. Gewiß geht eia stark materialistischer Zug durch die Welt Geld verdiene 11 und Geld anhäufen ist die Losung und der Zwang dc3 heutigen Tages. Die Ideale sind ins Hintertreffen geraten. Und wir alle sind von diesem materialistischen Zug erfaßt worden. Aber wir konnten nur deshalb sa stark von ihm ergriffen werden, . weil unsere Herzen nicht mehr ganz von der zionistfechcn Idee ausgcfüllt waren, weil »vir dem Zuge der Zeit und den Lockungen des Tages nicht nur äußerlich, sondern auch innerikh gefolgt sind. Eine Idee kann nicht Jahrzehnte wirken, Begeisterung ist keine Hcringswarc, die man einpökeln kann. Ideen und Ideale müssen von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden durch neue Momente, durch solch starke Augenblicke, daß s!c den Mens dien wie ehedem ganz erfüllen. Was brauchen wir? Vor allem brauchen wir em jüdisches Milieu oder wenigstens einen Er- ' satz dafür. Vorträge, Versammlungen können »ms nichts mehr bieten. Unsere Organisation ist viel zu groß und 2u weit geworden, um für »ms noch das zu sein, was sie i׳•» Anfang der Bewegung war. Die Organisation ist in die Breite gegangen auf Kosten der Tiefe. Wir müssen in unseren Ortsgruppen kleine Zirkel gründen, deren Mitglieder sich nidit nur zionistisch, sondern auch m dem Zirkel menschlich. näher kommen, die dort in den Zirkeln ihre zionistischen und sonstigen Schmerzen einander erzählen und sich gegenseitig auffrischen können. Diese Zirkel wenden dam auch der Nährboden sein, aus dem sieh die andere Idee, die idi hier kurz streifen werde, entwickeln kann. 1! Jeder einzelne Zionist, der irgendwie dazu in der Lage ist, muß ein Interesse und zwar ein gcschüftliches Interesse in Palästina sich sdiaffcn, er muß sich mit einem Teile seines Vermögens an Unternehmungen in Palästina beteiligen. Erst wenn er selbst ein materielles Interesse an Palästina hat, wird er von selbst auch an allen Fragen, die Palästina bctreffen, das größte Interesse haben, w׳ird durch das Materielle wieder zum Ideal zurückkehren. Der Keren Hajessod hat dies nicht vermocht um! konnte es auch nicht fertig bringen, heute ist die Mcnsdiheit anders gestimmt als vor dem Kriege. Palästina bietet so viel Hatz für Unternehmungen, so daß »vir dabet auch das deutsche Geld gut unterb ringen können, das ja honst doch gar keinen Wert iu Palästina hat. Es ist die Pflicht unserer Leitung, Fachleute zu beauftragen, die fcststcllcn müssen, »»־eiche Unternehmungen in Palästina zurzeit gedeihen können. Sclbstmsländiidt müssen diese Unternehmungen reün faciiiuil!misch geleitet und kaufmännisch geführt werden. Es ist kehr Mißtrauen gegen die Leitung, wetrn ich sage, daß es nicht notwendig ist, daß die Führung der Unternehmungen in den Händen der Leitung liegt, notwendig ist nur, daß anerkannte Kauf- Icute d'ie Geschäfte übernehmen. Dia vorstehende Idee kann ich nur kurz streifen, der DKcgierlcntag und Fachlaute müssen sie ausführlich erläutern. Falls der deutsche Delegiert cnlag in diesem Sinne der Leitung und der» Zionismus in Deutschland neue Wege zeigt, so wird »vtrkllrir dieser Delegierten lag ein Markstein unserer Bewegung sein, ein Jungbrunnen, aus dem heraus ein Strom neuen Lebens eich ergießt in den Zionismus und nach Palästina. III. Es fclili an Keuschen ■'־׳m Dr. Georg Wollstein, Berlin. Es wäre leicht, auf dem bevorstehenden Delegiertentag eine scharfe Oppositionsreck gegen den Landes- Vorstand der Z.V. f. D. zu haltern, Fast »inzählbar sind die Dinge, die hätten getan »vcnlcn müssen und nicht oder nicht ordentlich durchgeführt worden sind. De Keren Hajessod-Aktion unter den Zionisten ist nicht so weitergeführt worden, wie cs hätte geschehen müssen, die Erhöhungsaktion, die angesichts der katastrophalen Ent- Wertung des deutschen Geldes, das mindestens dreifache des Vorjahres hätte bringen müssen, ist mit imzulängliehen Kräften geführt worden. Für die Zionistcnstcner wurde wenig getan. Nationale Propaganda, Gewinnung von neuen Menschen, Jugendarbeit, hebräisches Erzic- Inmgswcrk, produktive Ostjudenarbeit, Chaluzimarbcit, Vorbcrcitanig und Hin Überführung von Chaluzim nach Palästina, Keren Hajcssod-Arbcit unter den Niehtzionisten, Nationalfondsarbdt zur Erlösung des Bodens, alles liegt nieder, »»־ird gar nicht oder ia geringem Aus■ maß getan. Wenn man sich die Füße des Unzulänglichen ver■ gegenwärtigt und sich gleichzeitig überlegt, daß wir in der vielleicht ernstesten Situation stehen, die der Zionismus seit 25 Jahren je durchlebt, dann wird man nidit umhin können, auch nach den Gründen zu suchen und sie einzugestehen, selbst wenn cs »«angenehm! ist, sic zu hören. Und 90 sage ich (ich bin seit 10 Monaten nicht mehr Beamter): wir haben all diese Unterlassungssünden nidit aus Mangel der Erkenntnis, auch nicht aus Mangel an gutem Willen begangen. Ke Schuld der Unterlassung, die uns alle vielleicht noch einmal bitter reuen wird, liegt an dem katastrophalen Mangel an Menschen. Das ist allerdings eine schwere Enttäuschung für viele von uns, und man wäre versucht, hier ein Fiasko der Erziehung der früheren Generation zu sehen. Und doch ist das Fiasko, scheint mir, nicht auf der Seite der Erziehung zu suchen. Ich erinnere midi nod» sehr gut, wie cs vor etwa 10—12 Jahren uns jinigcn Zionisten als etwas Hohes, Erstrebenswertes, vielleicht nie Erreichbares ersdiien, einmal Beamter der Organisation zu werden. Dienst an» Volke durch ständigen Dienst für das Volk, das schien uns die größte Auszeichnung, die einem Zionisten zuteil werden konnte. Wir sahen den geachteten deutsdren Die neue Hoffnung Zum Neunten Ab.! .Voti J, Meitlis. Am ,Tage der Tempetzerstörimg ist der Messias geboren. Talm. Jcrus. Berach׳. Acußcrst charakteristisch für den jüdischen Opti• mistmts ist die Auffassung, daß am Tage, an dem der Tempel zerstört wurde, der Messias geboren »vurde. Die Gcgemvart »var trosttos und man flüchtete sich in die Zukunft Es liegt schon im Wesen des Judentums, daß es in Momenten äußerster Bedrängnis und höchster Not nicht kopflos und resigniert wurde, sondern immer io liefen Glauben und Hoffen auf die Zukunft ver• harrt und darin Schutz vor den Mädifen findet, die es zu vernichten drohen. In schien glänzendsten Zeiten lebte das Judentum mit der Zukunft, alle seine Propheten wußten ihm und der ganzen Welt von der Zukunft zu erzählen, und auch in Augenblicken der Drangsal und Qual fand es in der Zukunft seine Zuflucht. Es war ein trauriger und jammervoller Anblick: der jüdische Staat aufgelöst, seine Heiligtümer zerstört, seine Volkskraft gebrochen und seine Kinder in der Verbannung und doch leuchtete ihnen auf der anderen Seite das Bild der Zukunft auf: die Erlösung sei jetzt nahe herangerückt, der Messia9, der jüdische Erlöser ist gcboren. Israel gebt nicht unter I Zerstörende Mächte waren am Werke, den jiidi• sehen Volksoigamsmus zu vernichten. Von außen drückte die eiserne Gewalt des vcltbeherrschaiden Rom, \on innen nagten verschieden« zersetzende Kräfte »md bcdrohten das Judentum mit völligem Untergang. Alks schien sich verschworen zu haben, das Judentum seines letzten Haltes zu berauben, ihm seine Kraft zu untergraben. Die Würfel waten gefallen, es drängte zur Entscheidung. Ur.d was für ein Anblick: heiliges Feuer, glühend» Eifer loderte in den Gemütern auf. Es war Staatsbeamten, mit adelig in seiner Gesinnung, geehrt 1 infolge seines Berufes. Und der zionistische Beamte J sollte* so etwas ähuliriies weiden, umgdicn von der Ach. j tung und Liebe derer, denen er ganz und ohne Emsehrän- ן kung dient. 1 1 ׳ f Es ist anders gekommen. Dem Stotz auf den Beamten j ist in Deutschland der Haß, die Verächtlichmachung Rc. י folgt. ״Abbau des Beamtcnkörpcrs״, das ist der Ruf ’ von Be.Un bis Wien, von Wien bis Prag, liudapesl uril Belgrad. .! ׳ 1 1 > 1 ׳; Und jetzt zeigte sich etwas Merkwürdige־,. Jene ״guten, allen, bewährten" Zionisten, die ״nichts als Zionisten“ sind, die der soziilP.linlier. Jugcr.d vcr.’.arkn, daß sic, dem Geist »kr Zeit erliegend, nicht Zionismus] sondern eine Strömung der Umwelt volle, and» sie erlagen dem ״Geist der Zeit". Was ihnen das ״Berliner Tageblatt" vorcrväliltc, das übertragen sie gedankenur.d kritiklos auf unsere zionistische Bewegung. Und cs setzte das Traurigste, Beschämendste und ZerrüUemulgj ein, das, was uns in dieser Stunde unter keinen Umständen hätte passieren dürfen: die Bcaintcnhctze. Die Anwendung der ßcamtenscWagworte von i'cr Umgebung auf »ins ist in jeder Beziehung fatsdi. Rh kan.n und will nidit untersuchen, ob die deutschen Eisen• bahnen, Straßenbahnen, Außcntiandcbstdlcn zu viel oder z»1 wenig Beamte haben, ob diese zu viel oder zu vzenir arbeiten, ob ihre Arbeit produktiv oder unproduktiv hl, ob mit inebr oder weniger Beamten mehr oder weniger geleistet werden könnte. Das aber ist sicher, daß »vir zu wenig, viel zu wenig Beamte haben. Und ferner: daß unsere Beamten viel zu schlecht bczahlt werden. Und drittens: daß jeder neue Beamt: bei uns nicht eine Be-, sondern eine Entlastung d:j Etats bedeutet, von einigen wenigen Posten »vie Redakteure usw. abgesehen. (Nebenbei gesagt: auch diese Posten sind eminent produktiv, Denken wir nur an ein Ressort, das uns so dringend not tut, wie das der nationalen Propaganda, der Gewinnung von neuen Mensehe«, für das seit Jahren nichts mehr geschieht!) Wir wissen heute, daß die zionistische Arbeit ausschließlich ehrenamtlich nicht mehr getan werden kann. Ich bin der Letzte, der nicht dankbar die Verdienste derer anerkennt, die trotz Ucbcrlastung mit Berufsgeschäften jahraus jahrein die zionistische Arbeit ehrenamtlich tun. Aber der Ko:nplex der Fragen, die zu bearbeiten siml und innerhalb des Komplexes die einzelnen Fragen sind so umfangreich, daß eine Gewähr für eine »virkfich gute Durchführung mir gegeben ist, wenn ein oder mclircre hauptberuflich tätige Beamte das Ganze ülicrwachen und an viele ehrenamtlich tätige, die bestenfalls nur 1—2 Shtmicn täglich darauf verwenden können, verteilen, diese wieder ermuntern, ansporneil, sehen, daß nichts liegen bleibt, neue Kräfte hcranziehen, überall fördernd und helfen׳!, kontrollierend und arbcitsausglekhcnd wirken und cingreifcn. Die Kunst des zionistischen Beamten sollte nicht so sehr die sein, Arbeit zu leisten, als vielmehr die: Kräfte für die Arbeit zu gcwiruieo und zu organisieren. Die Z. V. f. D. braucht mindestens 10—20 Unterbeamte, Bcziirksvcrbandssekrctärc: Berlin, Breslau, Frankfurt, Hamburg, Köln, Nürnberg, München, Stuttgart, Leipzig, Rcchtsrhcinland, Hannover, Königsberg, um nur wahllos einige der größten und notwendigsten Stützpunkte zu nennen. Diese Sekretäre hätten dann die gesamte zionistische Arbeit in enger Fühlungnahme mit Berlin zu organisieren, haupt-, neben- oder ehrenamtliche Krähe zu jcngagicren. Dann, »md nur daun köna'.e systematisch gearbeitet »vcrdeti. kein Kampf um ein irdisches Gut, der hier geführt wurde, cs waren höhere Werte, um die cs ging: eine Idee in all ihrer Erhabenheit lind Größe, die auch bcstimmt, sich die 'Menschen zu erobern, sollte gegen den Angreifer verteidigt werden, vor den verschiedensten giftigen Einflüssen geschützt wenden. Man nahm den Kampf auf. WoM ahnten es die Römer, daß hier eine geistige Kraft wirksam ist, die ihnen mehr Widerstand leistet als die schwachen Leilaer, Die kleine Schar der kämpfenden Juden zeichnete sich nicht durch Kriegskunst oder Waffengewandtheit aus, was sie auszeichnctc war tiefe innere Glut, unerschütterlicher Olaube an die Gerechtigkeit und beinahe blinder Haß gegen den, der ihre Heiligtümer entweihen und ihr Volkstum entrcchten und versklaven wollte. Und als sie ihr Letztes hingeben sollten, als sie sich selbst zun» Opfer auf dem Volksaltar darbringen sollten, zauderten sic keinen Augenblick: für wen die Macht, für wen der Prunk, wenn dem Volke, wenn dem heißgeliebten Lande Gefahr droht. Mit tiefer Zuversicht auf das Kommende kämpften sic, verteidigten sie jeden fußbreit Boden mit ihrem Bfuic, sie rangen bis zum letzten. Mit dem Untergänge seiner Kämpfer ging aber das Volk nicht unter. Zerstört wunde das Volksleben, das staatliche Loben, das mir eine zeitliche und räumliche Hülle für den geistigen Inhalt des Judentums war, verschwand — aber damit war der Kampf noch lange nicht entschieden. Juda wußte cs, daß der Kampf fort- «lauem wird, bis zum. Tage der nationalen Auferstehung, Denn seine Zukunft ist die Zukunft aller, der ganzen Menschheit und wer ihn schlägt, um mit dem Talmud 7.11 sprechen, schädigt sich selbst Für Juda war der Kampf gegen Rom ein Kampf gegen das Prinzip der Entartung, gegen die Verwilderung der Sittlichkeit und Moral. Es sah״« Rom den Reprä- ן sentaiitcr! der ganzen damaligen heidnischen Weit. Rom 1 war ihm der Ausdruck des Gottlosen, des Bösen, deragggBBjifMM'u^Njaa■. sggggg jenigen, die auf dem Wege der Gewalt alles unterjochen »■rollten. Juda rüstete sich ziun Kampf. Dieser Kampf war ihm heiEg, Er verabscheute diejenigen, die «las Knie vor der Madit des Tages beugen und sich selbst als wertloses Objekt betrachten. So könnten wohl die Heiden handeln, sic sind gebrechliche irdene Gefäße. Es aber, Israel, hat eine glaimollc Vergangenheit, immer kämpfte es gegen den Stärkeren, gegen den Bedrücker, es verwarf die Machtmittel, es kämpfte mit ganz anderen Waffen. Und obwohl cs unterlag und seine Existenz unter den übrigen Völkergruppen elnbüßtc, was macht das: warn man für die Esvigkcit lebt, wenn man stolz und selbstbewußt zu der fernen Zukunft aufblickt und dort seinen Trost findet. Wahrlich, das irdische Jene salem ging unter, der Tempel »vurde cingeäschert, aber dort oben lebt ein anderes Jerusalem, ein Tempel des Geistes, das Urbild des irdischen Jerusalems und dieses Jerusalem kann weder durch Schwert nodt durch Feuer zerstört oder vernichtet »verden. Dieses Jerusalem "ird bis in Ewigkeit hinaus leben, daraus schöpfte das Volk und seine Großen volle Zuversicht und das hielt sie aufrecht in den schwersten Zeiten des nationalen Unglucks und der frühen Gegenwart bis in die stets erhoffte Zeit, in der sie das irdische Jerusalem wieder aufbaucti können. , Der Glaube an eine helle Zukunft, die die Erlösung- Israels in sich schließen sollte, erfüllte ganz das Judentum. Mit seinem Untergänge lebte seine Hoffnitng nun von neuem auf: sein Eiiöscr ist wieder da, ״Wenn die Römer, die wider Gottes Willen handeln“, meinte einst einer der grüß,ten Juden R, Akiba ben Josef, ״so großen Glückes teilhafiig werden, welches Heil erwartet erst die Gläubigen, die Gottes Willen tun." Die Römer sind verschwunden, Juda aber geht an den Aufbau seiner Heiligtümer, die das feindliche Sch»vcrt vor Jahrtausenden vernichtete. In dem Kampf um die Erhaltung schuf sich das Judentum seinen Retter, den Messias. Der Glaube an ihn ließ das Judentum alle Schrecken überdauern. f aidirer!

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