Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 60 (1.8.1922)
- Date
- 1922-08-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652410-2652462--15073-2673508- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 391 % II lanO;!» *>e״,u ׳> t aber : a n i. c h e t! t‘1'1110. haben »Klei!! r Rc- Wir ö'TUnr׳ nicht , RroS' i(1e״cs tiancn ׳cilkerda ja ma!1 reden haben jerade ל eure tischen t. Da- :igm!׳־, »!teij, wird, weisen 5r der mi'aen, 1 war. •s hat, d aus: Cli ist h eine ,ir die ׳ auch Zeh;!. I wird, n. Sie besser. Juden heranppelnoch such, i ji s e r amen'- ׳armen J und 4tzu11T| nd int rpriciif, s der Grollfrlle in seiner e neue g des n entu n ff, aiiit.rn h der ie bri- »erden, itte zu g von Resoand« s aus :11 der tisch«! Wolde!ens- ׳dank- Resoilicitci« ׳luicns- Mission a 1 lc 31. Ls kolow. I eng- Oucnd die l eng« (Hullen bericht uideltc |r Vcr־ dt zun״ tik an ... DvE- Jsatio!» swescu t last Si aus!Jude« ן vcr- Nr. 60 jiiuiftiffcn Methoden können and! in England nod! gute Resultate erzielt worden. Mr. Josef Co wen wandte sich iiettiff gegen die Kritiker und machte den Zionisten ihn Vorwurf, daß sie für Begeisterung■ zu haben sind, nicht aber für wirklidic Arbeit Mag der Keren J lajessod noch so schlecht sein, er ist der einzige Weg 7,11111 Aufbau I’alfu.tiiins. Dr. Daiches widersprnel» Cowci» und wies auf die Fehler hin, die bei der englischen Keren liajcssod-Arbcit gemacht würden. Man habe die Mnasser-laec, die er persönlich immer für uiigliicküeh gehalten hai*C, verwässert und1 in mehreren■ SUltc« gegen den Rat der dortigen Vertrauensleute im umichti!;eu Zcit(«1nl;t Sammlungen veranstaltet. l)r. |Midies beklagt ferner die verwaltiingsjnü Iiig c Trcnmuiff des Keren 1 lajessocl 1r:1d der E. Z. F. ln der folgenden Debatte, in der viele Redner sprachen, wurde besonders betont, dal) die Oeüaktion nur daun Erfolg haben kamt, wenn sie mit eine.- energischen zionistischen Erziehungsarbeit verbunden wird. Selbst wenn man Nicht,’lonistcn gewinnt, werden sic niemals soviel geben wie Aksssclicrn mit starkem nationalem Bewußtsein. Schließlich wurde eine Resolution angenommen, die die Notwendigkeit betont, in diesem Augenblick den Keren Najessod zum Erfolg zu führen, und das Zentralkomitee iv Ausarbeitung eines Planes für die Sammelaktion auf fordert, ln der Schlußsitzung svunie eine Resolution bczüglicli des Rutenberg- Projektes angenommen, die verspricht, die E. Z. F. werde mit allen Kräften bei der Aufbringung der Geldmittel helfen. Dr. W ei z mann erklärt, es werde nötig sein, in der allernächsten Zeit eine außerordentliche Konferenz e in zu bem f en, um die Frage der jewish Agency zu be s nr eclie 11. Er beaiitragt daher, die politische Debatte bis zu dieser außercixlciitiichen Konferenz zu vertagen. Der Antrag wird angenommen. Hierauf hielt Veizmann, da er die Konferenz verlassen mußte, eine Schlußrede. Er sagte, der wichtigste Teil des Mandates ist die Anerkennuflff der historischen Verbindung des jüdischen Volkes mit Palästina und des Rechtes des jüdischen Volkes, sein Heimstätte wieder <1 u f zu haue n. Ob da 9 Tempo der Errichtung schnell oder langsam sein wird, hängt nicht so sehr von äußeren Umständen als von uns selbst ab. Das englische Weißbuch, welches die 1111111 i ff r a t i o n cinsch rankt, war nicht leicht für u1.׳s zu schlucken. Aller wenn wir selbst uns fällig erweisen, 2000 Iiniiiigrauten monatlich mit Arbeit zu versorgen, dann wird keine Macht der Erde diese Immigranten verbinden* können, ins Land zu kommen. Um cs kurz auszu•׳ drücken, wir haben gemeint, das Recht zu der Anschaumig zu haben, daß die Immigration vor dem׳ Geld kommt. Jetzt aber muß das Geld vor der Immigration kommen. Gesetze sind elastisch und den gegenwärtigen Umständen angcjxUSt. Hat einuuI die Entwicklung des Landes tregouuen, dann werden sich die Gesetze den veränderten Verhältnissen anpassen. Veizmann wendet sich dann;;e::c:1 die Kritik, die an der Leitung und der palästinensischen Verwaltung geübt worden ist; dies können Leute tun, die sieh mit Literarischer Tätigkeit begnügen und keine Verantwortung ' tragen. Schließlich betont Weizniaun, daß das jüdische Volk noch keine entsprechende Antwort auf die Haltbur- Deklaration gegeben nat. Das M a n da t b i 1 d c t eine neue Basis für die Zusammenarbeit mit anderen jüdischen Gruppen und es sind An- Zeichen vorhanden, daß eine Versündigung erreicht werden wird. Nachdem Dr, Weizmami die Sitzung verlassen halte, hielt Rutenberg, mit lebhaftem Beifall begrüßt eine Ansprache, worin er erklärte, sich mit der angenommenen. Resolution nicht zufrieden geben zu können, vielmehr müsse er als ingcnicur darauf bestehen, das präzise zahlen genannt werden. Er schlägt vor, daß die eng-!Kellen Zionisten sich zu׳ einem Beitrag von 100 0U0 Pfund verpflichten. Trotzdem der Vorsitzende erklärt, daß die Angelegenheit durch Annahme der Resolution beendet ist, verlangen einige Delegierte Fortsetzung־׳ der Diskussion und es kommt sogar zu einem tunniHuarischen Zwischenfall, da Rabbiner S. Levy Ruteubergs Rede eine ״Chuzpe“ nennt. Nachdem sich der Lärm gelegt hat, hält Herr Sokolow die Schluliredc, in der er »dir geschickt den Zwischenfall mit Rutenberg bcizulcgcn versuch«.'. Er erzählte von Amerika, wo das Erscheinen Rtrtcnbcrga bei der Convention in Philadelphia einen ganz anderen Erfolg gehabt hat als soeben in London. i>ort wurden «׳־fort 20U W/0 Dollar in bar bezahlt und׳ über eine Mil! ion gezeichnet. Wenn Rutenberg etwas scharf gesprachen hat, so muß man bedenken, daß das zu seiner Eigenart gehört und daß er auch mit der englischen Regierung so gesprochen hat. Nach Jjokolows Rede wurde die Konferenz mit der Hatikwah geschlossen. Araber und Faszistcn Rom. (J. C. Li.) In seinem Organ ״Popolo d’Iialia" Vcröifenilidit der Führer der italienischen Faszistcn, Mussolini, ein Riuiclsdirriben des ״leitenden Comilets der arabischen Bewegung iu allen Mittchnccr- Ländern‘‘ an alle Arabcrkonntccs, darunter an die palägiimiislsch-arabisdie Delegation, sowie an andere ara- 1'hclie Geiio'.Ediaftcu in Palästina, In diesem Kairo, 2rJ, Juni datierten Rundschreiben ist insbesondere von der Unterstützung, die die arabische Bewegung in Italien fi«i1:!׳, die Rcde’\md das Arnbcrtum wird aufgcforderl, s־d:;s Dankbarkeit an Italien in jeder nur mög- *;dien Weise au3zudrüd;cn. Mussolini knüpft an dieses '־'diu-iben die Bemerkung, wie vernünftig und den italicnkdien Interessen ׳.,nlsprcdicnd der gegen den Zio- •ßsmus und die M aniü.tspoHtik gerichtete Widerstand der italienischen Nationalisten und Faszistcn 'v.1r, Mussolini kündigt nun eine Verschärfung dieser Politik gegen England, Frankreich, gegen den Zionismus und für die paaarabische Bewegung an. Die Einwanderung Nachdem das PalästinarMandat vom Völker* Imnd bestätigt ist, ist der Mandattext die öffentliche Grundlage für die britische Politik und für die Vcrr Wallung Paliistiuas geworden. Die britische Rogientng hat jedoch noch vor der Uebcrnahme des Mandates auseinandergesetzt, wie sic den ihr ge« wordeiieji Auftrag verstellt. Die Erklärung über die lfolitik in Palästina, die der Zionistischen Grganisalion und der arabischen Delegation übermiüdt und die vom englischen Unterhaus gutgeheißen wurde, ist gewissermaßen das innerpolitisch« Korrelat des Mandates. Beide Dokumente sprechen von der jüdischen Einwanderung. Art. 6 des Mandates bestimmt hierüber; ״Die Verwaltung Palästinas soll unter der Sicherung, daß die Rechte und die Lage anderer Teile der lkvölkeruiifj nicht beeinträchtigt werden, jüdische Ein- Wanderung unter geeigneten Bedingungen erleichtern und itn Einvernehmen mit der Jewish Agency eine geschlossene AiisiedUmg von Juden auf dem Lande mit Einschluß der nicht für öffentliche Zwecke erforderlichen StaatsländcrcLcn und Brachländcrcicn ermutigen,״ In der Erklärung des Weißbuches wird, nach׳• dem nochmals die Notwendigkeit einer jüdischen Einwanderung zur Erreichung des Mandatszwcckes betont wurde, gesagt: ״Es ist beabsichtigt, ein besonderes Komitee, bestehend ausschließlich aus vom Volke gewählten Mitgliedern des neuen Legislative Council, in Palästina zu bilden, das mit der Laiidesvcrwaltung die Regelung der die Immigration betreffenden Fragen zu beraten hat.“ Von der Jewish Agency ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede, so daß die Meinung zu bestehen scheint, die Regierung solle cina> seits mit der Jewish Agency gemäß dem Mandat, andererseits mit dem erwähnten Ausschuß die Fragen beraten und dann ihre Entscheidung treffen, die appcilabel sein soll, sogar• in zwei Instanzen: au die britische Regierung und an den Völkerbund. Als!Richtschnur für die Regelung der Ein- Wanderung wial der Grundsatz ausgesprochen, daß die jeweilige wirtschaftliche Kapazität des Landes nicht überschritten wird, damit die Einwanderer nicht der Oeffcntlichkcit zur Last fallen. Eine solche Direktive kann durchaus vernünftig und zweckmäßig sein. Auch schon früher hat die eng- ]:sehe Regierung eine Einreisebewilligung nur dann gegeben, wenn die Zionistische Organisation die Verantwortung für Unterbringung und Erhaltung׳ der Einwanderer übernahm. Zu diesem Zweck wurde damals, vor dem 1. Mai 1021, das Zertifikats- System geliandhabt. ln der Praxis hat sich dieses System, abgesehen von kleinen Unstimmigkeiten, wie sie bei einem derartigen Unternehmen unvermeidlich sind, so bewährt, daß die englische Regierungserklärung selbst darauf hin weisen kann, daß die Immigration bisher die erwähnte Grund■* bedingt! ng erfüllt hat. Soll die Einwanderung in Zukunft in einer die Notwendigkeiten des Landes und dein Sinne des Mandates entsprechenden Weise geregelt werden, so wird man in einer oder der anderen Form auf dieses System zurückgreifen müssen. Denn die wirtschaftliche Aufnahmefähige keit eines. Landes ist nicht meßbar wie der Inhalt eines Gefäßes; die Wirtschaft ist ein stets im y/erden begriffener Organismus, dessen Bedürßnisse nicht immer klar zutage liegen, oft durch neue Anregungen und neue Energien erst geweckt werden tuid iu dessen Entwicklung aufeinander׳- stoßende Kräfte sich gegenseitig stärken und vcrvielfachen. Besonders in einem Lande, dessen .Wirtschaft, Verkehr und Kultur noch so unentwickelt sind wie heute in Palästina, läßt sich die Aufnahmefähigkeit nicht berechnen, zumal sogar eingcräiirnt werden muß, daß die Entwicklung einer solchen ,Wirtschaft ohne ein Plus an Kräften, ohne Kraftverschwendung und Opfer gar nicht gelingen kann. Da aber die Furcht der Regierung begreiflich ist, für eine Uebcrflutung des Landes durch mittels lose und arbeitslose Einwanderer die Voran fr• wortung zu tragen, muß eine andere Körperschaft dazwischen treten, die diese Verantwortung übernimmt. Dies kann uns muß nur die Jewish Agency sein. Die Kolonisation der Juden zu leiten, ist nicht Sache der Regierung, sondern Sache der Juden selbst, wobei die Regierung nur verpflichtet ist, die cifordcrliclwjn Erleichterungen zu gewähren. Dazu ist freilich unerläßlich, daß die Jewish Agency nicht nur über einen großen Arbeitsplan, sondern auch über große Mittel verfügt; sic in dieser Weise auszubauen, ist Sache der Juden. Klarheit muß aller darüber geschaffen werden, ob' die Rc« gicnuig mit dieser Auffassung einverstanden ist. ,Wir glauben, daß sie cs sein muß; denn nur auf diese Weise kann das Kriterium der Wirtschaftliehen Kapazität einen Sinn haben, ohne die inv migration überhaupt zu gefährden. Jede lmmigration bedeutet ein Risiko, und wenn jemand da' ist, der dieses Risiko trägt, dann ist eine Belastung der Allgemeinheit so gut wie ausgeschlossen. Da gerade England dies genau wissen muß, so nehmen wir an, daß die Regierung den Begriff der wirtv schaftliciicn Kapazität in dieser ,Weise interpretiert und Wege suchen wird, um im Sinne dieser Bd- Stimmung — aber doch gleichzeitig auch getreu dem Mandatszweck — die Einwanderung zu regeln. In der Regierungserklärung ist die Rate von einem Ausschuß, der aus gewählten Mitgliedern des Legislative Council bestelle« soll. Dieser Aus,* schuß wird natürlich ausschließlich oder beinahe ausschließlich arabisch sein. Nach der heute in den nationalistischen Kreisen der arabischen Ine telligenz — die wahrscheinlich in der Politik bis auf weiteres die Führung behalten werden — bet• stehenden Tendenz, muß man damit rechnen, daß der Ausschuß jeder jüdischen Einwanderung ablehnend gcgenübcrstchcn und sich bemühen wird, sie mit allen Mitteln zu vereiteln, Durch die Gebentragung besonderer Befugnisse an diesen Ausschuß hat daher die Regierung einen bedenklichen Schritt getan. Zwar soll der Ausschuß die Einwanderung auch nur entsprechend der durch die wirtschaftliche Kapazität gegebene Grenze beeinflussen können, aber da der Begriff der wirtschaftlichen Kapazität* sehr dehnbar und deutbar ist, so steht zu be•• fürchten, daß die Araber politische Motive in wirtschaftlicher Einkleidung geltend machen werden. Auch dies ist nur dadurch zu verhüten, daß die Regierung sich nicht darauf einläßt, die wirb sehaftliche Kapazität schematisch zu bestimmen, sondern durch Ucbcrtragung der Verantwortung auf die Jewish Agency die praktische Erprobung wirtschaftlicher Entfaltungsmöglichkeit freigibt. Der arabische Ausschuß hätte dann ein negatives Einspruchsrecht, falls sich erweisen sollte, daß irr einem bestimmten Stadium das Land als Ganzes durch die Einwanderung wirtschaftlich geschädigt wird. Die Einwanderung ist der wichtigste Punkt des jüdischen Arbeitsprogramms. Obwohl wir uns darüber klar sind, daß im gegenwärtigen Zeitpunkt eine Mas scncin Wanderung nach Palästina nicht durchztiführcn ist und wirtschaftlich und moralisch zu einer Katastrophe werden könnte, so sind wir uns doch d-׳״^en bewußt, daß das ganze jüdische Leben Palästinas davon abhängt, daß ein kontinuierlicher Strom neuer Kräfte dem Lande zugeführt wird. Ais im Frühjahr 1920 die Aiijali cinscfzle, hat sie das jüdische Palästina geradezu aus dumpfer Verzweiflung errettet. Sic hat bewirkt, daß die Stagnation überwunden wurde und daß neues Leben im Lande begann. Auch der Keren Hnjessod wäre oiinc die Alijah nicht so populär geworden. Heute ist infolge der du Jahr dauernden unerträglichen Eimvancierungsbeschrän« Idingen in Palästina beinahe wieder ein Gefühl der Stagnation entstanden. Man empfindet dort kraß das Mißverhältnis zwischen den politischen Erfolgen und der langsamen Entwicklung jüdischer Realitäten im Lande. Man ruft wieder nach der Alijah. Und in den Ländern der Galuth stehen Menschen bereit, ihre Kräfte dein Aufbau des Landes zu widmen, Kräfte, die trotz fürchterlichster Erlebnisse bisher ungebrochen blichen, nun aber in der Qual des untätigen Wartens vor der vcrschlosscnen Tür der feierlich proklamierten jüuisehen Heimstätte verzehrt werden. Die Ein- Wanderung von 1920 hat bereits nationale Po?!- trauen geschaffen, die nacli innen und nach außen gewaltig gewirkt haben. Wir erinnern nur an die Arbeiten der Chaluziin, die der überraschten Außen* weit gezeigt haben, welche verwandelnde Kraft der Boden Palästinas auf jüdische Menschen ausübt, und welche Perspektiven sich für jüdische Arbeit in diesem Lande eröffnet. Die Alijah hat mitgewirkt, das Interesse au Palästina iu der jüdischen Welt m steigern, Beziehungen aller Art zu schaffen. Wir brauchen heute Ocffmmg der Schleusen, einen neuen Strom der Alijah. Nur neue Einwanderung kann uns helfen, immer wieder den toten Punkt zu überwinden. Die Einwanderung ist der wichtigste Gegenstand, dem jetzt unsere Sorge gelten muß, ,Wenn wir fpeilicli von der Regierung fordern, eine dem Mandatszweck entsprechende Ein- Wanderung zu ermöglichen, so müssen wir selbst die faktischen Vorbedingungen schaffen, vor allem die materiellen Möglichkeiten. Unseres Ein• achtens ist die ,Verantwortung für die Ein(- Wanderung die zentrale Funktion der künftigen Jewish Agency. Unsere Sache ist es, die Agency so auszugestaltcn und auszustatten, daß sie die Vetp antwortung tragen und mit gutem Gewissen den Anspruch erheben kann, die wirtschaftliche Kapaf zität de3 Landes selbst zu bestimmen. R.W.