Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 58 (25.7.1922)
- Date
- 1922-07-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 378 JUEDISCHE RUNDSCHAU Briefe aus Osteuropa , .r-J-b•,, Ui; 1 י..1 1 >*•• 1 In den meisten Staaten Osteuropas gibt es eine zahlreiche jüdische Bevölkerung. Die sog. breiten Massen, nämlich die Mittelschicht (kleinere Kauflcute und Handwerker) haben, außer dem Merkmal schwacher ökono« mischer Position, nur das Jiddische als Umgangssprache als gemeinsames Merkmal. Bezeichnend für sie ist die Natürlichkeit, mit der sic sich des Jiddischen bedienen, ohne sich dadurch zu einer bestimmten Haltung im großen Kultur- und Sprachenkampf des modernen Juden* tums bestimmen zu lassen. ,1 Diese Massen,, vom täglichen Daseinskämpfe ttngeheuer stark in Anspruch genommen, kennen keine Parteidifferenzierung und mißtrauen aller Theorie. Für neue Projekte sind sic schwer zu gewinnen. De Ueberzeugungen dieser Massen sind recht verschiedenartig: teils orthodox, teils freidenkerisch, haben sie doch alle einer» gemeinsamen Zug eines wenigstens pietätvollen Ver* lialtcns der Religion gegenüber; teils für die ״gute, alte Zeit" schwärmend, teils vom Nlvcllierungsgcist er* griffen, der ihnen als Quell und Ziel der Revolution erscheint, sind sie doch alle für eine friedliche Ent- Wicklung der Dinge, wohin säe auch führe. Die meisten sind dem Wesen nach Zionisten, Jedoch blicken sie mit unverhohlener Skepsis auf die Bemühungen der organisierten zionistischen Parteien und sind schwer für systematische, dauernde Arbeit für den Aufbau Palästinas zu haben. Vielleicht wird man sie deshalb tadeln und vom gänzlichen Fehlen eines opferwilligen Nationalismus sprechen, jedenfalls ist es eine feststehende Tatsache, daß, solange der Zionismus nicht in ihr persönliches Leben deutlich nutzbringend ciutritt, 61 e nur zur periodischen Begeisterung zu wecken sind. Mir scheint cs übrigens, daß auch das amerikanische Judentum eben deshalb vieler Delegationen und kirnst* lieber Stimmungsmache bedarf, weil es an derselben Krankheit kielet. Und soll man diese Krankheit zu präzisieren versuchen, so wird man' auf das Fehlen des Phnntasicelementc.; im allgemeinen Lebender jüdischen ,Volksgcinüter himveisen müssen, das schon zu Henris Zeiten als schädlich für den Zionismus betrachtet wurde. Das schnelle Anwachsen der Zahl der Zionisten beruht auf den freundlichen Rcgieningrdeklarationen, die rfls genügende reale Cmrantieen von der Intelligenz be* trachtet werden, wie auch auf Rückwirkungen der empfindlicher gewordener Psyche der europäischen Völker. Die breiten Massen des jüdischen Volkes, die ja viel weniger von den Wandlungen im Ocmtitslebcn der Nachbarn betroffen werden, und für die auch Regierungsdcklarationen noch keinen praktischen Rückhalt bieten, stehen noch immer der Palästinaarbeit ziemlich fern, wenn auch mitfühlend, gegenüber. Von weittragendster Bedeutung sind aber diese Massen für ein künftiges jüdisches Kulturleben in Osteuropa, das schon jetzt deutlich wächst und in ihnen seine Stütze hat. Denn diese Massen sprechen und lesen jiddisch und bedienen sich mit Verliebe dieser Sprache. Und wenn sie vor dem Kriege ihre Kinder teils in teurerussische Schulen senden mußten, teils ihnen nur die elementare jüdische Bildung in den Chedarim zuteil werden ließen, so schicken sie sic jetzt gerne in die jüdischen Orund- und Mittelschulen, deren es schon viele gibt. Ich möchte nochmals unterstreichen, daß dies alles ni^ht im mindesten auf iiire Haltung m der Sprachcnfragc wirkt, denn jene, als rein ideelle Präge, ist für sic von ganz anderen Voiaussctzungen abhängig, auf die ich noch an anderer Stelle zurückkommen möchte. I Die einheiiliche russische Kultur, deren Vorzüge im praktischen Leben diese Entwicklung hemmen konnten, Hebräische Publikationen Vor kurzem hat die hebräische Bewegung ein wichtiges Jubiläum gefeiert. Vor 25 'Jahren erschien die erste Nummer der Monatsschrift ״Haschiloach", die damals von Achad Hnam herausgegeben wurde. Aus diesem Anlaß erschien ln Jerusalem unter der Redaktion von Dr. Josef Klausner ein Jubiläumshcft der Zeitschrift als erstes 11 etc des 40. Halbjahrbandes. Der ״Haschüoach“ zählt nur 40 Bände, da fünf Jahre lang sein Erscheinen unmöglich war, vor allem während des Krieges, erst unter der zaristischen und dann unter der bolschewistischen Re* gierung, die beide das Erscheinen verboten haben. Vor kurzem ist die' Zeitschrift bekanntlich nach Palästina üborsiedelt und begann dort neuerlich zu erscheinen, doch nach einiger Zeit mußte sie ihr Erscheinen wieder einstdien, und zwar zum ersten Male nicht aus politischen, sondern auy materiellen Gründen. Es entsteht die bittere Frage, ob dieses für die hebräische Bewegung so bedeutungsvolle Organ heute keine Daseinsbcrechtigung mehr hat. Man könnte meinen, daß cs bereits veraltet ist, jüngeren Organen Palästinas Platz machen muß. Aber auch dies wäre «Ln Irrtum, denn auch die anderen hebräischen Zeitschriften, die in der letzten Zeit zu erscheinen begonnen hatten und rum Ten ausgezeichnet waren, darunter die in Palästina von Achduth haawoda unter der Redaktion von Brenner erscheinende ״Adamah" und die vom HapoeMTazaTr unter der Redaktion von Jakob Fichman herausgegebene Zeitschrift ״Maabaroth“ haben mit großen Sdtwicrigkeiten zu kämpfen und erscheinen nur unregelmäßig oder überhaupt nicht mehr. Nach 25 Jahren schwerster Arbeit, nachdem heute zweifellos die hebräische Bewegung große Resultate erzielt hat und noch im Fortsduciten begriffen ist, hat sie dennoch mit denselben hat ja viel an Bedeutung und Ansehen verloren, und die neuen Staatssprachen und Kulturen üben noch keine starke Anziehungskraft auf dl: Juden aus. Deshalb kann die autonome kulturelle Entwicklung ungestört weitergehen, und die Schuljugend wird nicht, wie vorher, Breschen in den Reihen der natürlich-nationalen Massen schlagen. Den Eltern imponiert cs sogar, ihre Kinder aus solchen Büchem lernen und lesen zu sehen, die sic selbst, der Sprache nach wenigstens, als bekannt arischen. Es hat den Anschein, als ob dadurch gewissermaßen der Zwist zwischen den jiddischsprechcndcn Eltern und'den russischsprcclicndcn Kindern verkleinert werde und diese zwei Welten sich einander näherten. Diese Massen!bilden die Voraussetzung für eine jüdische Kultur, denn sic streben eifrig zu einer leicht verständlichen kulturellen Nahrung aus eigenem Volksgut!'•1 ׳ 1:; »־ “,'i *| |־ä| 1-1 1■״!«*I 1JI/•; Uin diese Massen herum gruppieren sich vcrschicdene Parteien mit der Losung der nationalen Autonomie, d, h. der staatlich anerkannten Selbst- Verwaltung des jüdischen Gemeinwesens bei möglichst voller Entfaltung seiner kulturellen und sozialen Möglichkciten. 1 1 ׳ Fast ebenso schwer, wie für den Kampf zugunsten Palästinas, sind aber diese Massen für den Kampf um die Autonomie zu haben: man geht zur festgesetzten Zeit zu den Wahlurnen, man stimmt für diesen oder jenem Führer, und das ist alles. Wenn ein Versammlung?• redner auf die Notwendigkeit einer durch den Staat gewährten Autonomie hin weist, nicken die Juden zustimmend, erzählen ־einander eine ganze Stunde vom ״litauischen Paradies" und . .. beklagen sieh dann über schwere Zeiten. Man wird die starke Betonung, die immer von den Führerschkhten auf die Autonomie gelegt wird, nicht lediglich durch Agitationsziele erklären müssen; diese Führcrschlchtcn bedürfen ja tatsächlich der Autonomie ln weit stärkerem Maße, als die Volksmassen, denn wo die letzten sich natürlicherweise eine solche schaffen, bedürfen die ersten, die zurzeit durchweg assimiliert sind, eines Stoßes, eines Ansporns in Form der staatlichen Anerkennung. Versuchen aber diese Führer etwas Positives auf* zubauen, z. B. ein hebräisches oder jiddisches Gymnasium, einen Biichcrvcrlag, eine Lesehalle oder Volks• Universität, so strömen die Massen herbei und benutzen mit Freude diese Anstalten. Doch auch hierin kann nicht mit der aktiven Hilfe der Volksmassen gerechnet werden. Ockonomisch ziemlich schwach, spenden sic sehr ungern für solche Zwecke, und die cs können, wollen cs nicht. Die alte, sprichwörtliche jüdische Opferwilligkeit besteht wohl ■noch, sic hat aber ihre überlieferten Bahnen, aus denen sic nicht hinausgeht. Die Möglichkeiten, die innerhalb der neuen Staats* Verfassungen der Entwicklung der jüdischen. Kultur geboten werden, sind ja, im großen ganzen, breit genug, und die Autonomie ist letzten Endes nur dazu nötig, um die jüdische Bevölkerung, yolcns nolens, zu einem e i n * h c itl 1 eh en Körper mit staatlichen Funktionen und Besteucrungsrcchten zusamn1cnzuschmelz.cn. B. Akzin, Riga. Von der Braqdeis •Gruppe Unter Leitung von,, Julian Max fand am 21. Juni eine Sitzung der Brandeis-Gruppe statt, die sich mit dem Ruthenberg-Projekt beschäftigte. Die bisher vorliegenden Zeichnungen von Einzelpersonen und Gruppen betragen 570000 Dollar. — In einer ganzen Reihe von Städten sollen Aktionen für das Projekt organisiert werden, Schwierigkeiten zu kämpfen wie eiftst, die sogar die Existenz der ältesten und vornehmsten Zeitschrift ge* fahnden. Und dennoch zeigt das vorliegende Jubelhcft wieder, wie wertvoll diese Zeitschrift sein könnte. Das Heft enthält eine ganze Reihe literarisch und wissenschaftlich hervorragender Arbeiten. Darunter erwähnen wir eine Reihe von neuen Sonetten von Ts eh ernichowski, die zum Teil erst aus dem Jahre 1021 stammen und unter der Ucbcrschrift ״Vergangenheit und Gegenwart" gesammelt sind. Weiter enthält das Heft Gedichte von Jakob Koplcwitz, Siko und Fichman, ferner eine Erzählung von Awigdor Feuerstein, die Memoiren des bekannten Berliner hebräischen Schriftstellers S. J. Hurwitz, außerdem wissenschaftliche Beiträge von Dr. Klausner, Klatzkin, Dr. Simon Bcrnfcld, Dr. S. Kraus usw. In einem Anhang, der dem Jubiläum gewidmet ist, veröffentlicht u. a. Achad Haara eine Reihe von Briefen, die ihm anläßlich der Begründung der Zeitschrift «!gekommen sind, darunter einen Brief des jungen Bialik, der die Ucbernnhine der literarischen Redaktion ablchnt, weil er sich nicht für geeignet hält, einen solchen Posten nuszufüllcti. In der letzten Zeit entfaltet sich In Berlin eine reiche hebräische Verlagstäiigkcit, die schon dadurch von Bedeutung ist, daß eine ganze Reihe erster Kräfte unserer Literatur daran teilnehmcn. Bekanntlich hat Bialik bereits seit dem vorigen Sommer ein Projekt für die Schaffung eines Verlages ״Dwir“ ausgearbeitet Dieser Verlag soll die Herausgabe von hebräischen Büchern 'und die gesamte literarische Arbeit in ein System bringen und allmählich a'.le schriftstellerischen Kräfte um sich konzentrieren. Der Verlag ist aufgebaut auf dem genossenschaftlichen Prinzip, derart, daß die Schriftsteller selbst für 25 0/0 ihrer Honorare Aktien übernehmen sollen und auf diese Wglse auch materiell in zunehmendem Maße an dem Utticmchmen beteiligt Nr. 85 Der Bericht über das mexikanische Kolonisations-Angebot Chicago (J. C. B.). Die jüdische Kommission, ctjt nach Mexiko ging, um die von der mexikanischen R*. gierung'fiir jüdische Kolonisation angebotenen Gebietst(•!{ in Augenschein zu nehmen, ist nach Chicago zurück, gekehrt und hat einer! vorläufigen Bericht er. stattet, der für das neue Ko'onisationsprojckt im *ןן. gemeinen günstig ln 111 et. Das angebotene Teni■ torium wird als fruchtbar, aber regenarm und der künstlichen Bewässerung bedürftig geschildert. Das Klima ist ein erträgliches. Das Land ist;ehr wenig bevölkert und reich an Mineralien, besonders an Kupfer, Eisen und auch an Kohle n. Der W a 1 d r e i c h t u m ist groß, Als Sachverständige der Kommission nahmen bekannte Agronomen lind Geologen, sowie auch der bekannte englische Kolonisator Charles Forbcs an d!r Erkursion teil. Der Führer der Kommission und der Leiter der Bewegung für jüdische Emigration nach Mexiko, Paul Rotheuberg, reist in den nächsten Tagen ln Begleitung des amerikanischen Senators Schleimet und des früheren mexikanischen Generalkonsuls in Neu׳ York Humara Gilaiabus nach M e xiko-City sh, um die Verhandlungen mit der mexikanischen Regierung weitcrzufüliren. ' Die dritte Internationale and die Poale-Zioa Moskau. (J. C. B.) Die Exekutive der komm!• nistischen internationale beschloß, das Mandat des Vertreters der kommunistischen Partei Palästinas in der Exekutive, S a r, zu annulieren, weil dieser ent• gegen den Beschlüssen der kommunistischen Inter• nationale den Standpunkt des Wcltvcrbandes der linken Poale-Zion auf dessen Tagung im Oktober 1921 ver• teidigt hat. Auf dieser Tagung vertrat Sar den Standpunkt, daß die linke Poalc-Zion-Partei ihre Verbindung mit der Aufbauarbeit in Palästina nicht lösen und ihren Namen nicht ändern solle, wogegen die Exekutive der kommunistischen internationale ejen Wcttvcrbnnd Poale• Zion aufgefordert hatte, seine zionistisch« Tätigkeit au(• zugeben und sich zu einer rcimsp kommunistischen Par• tei zu gestalten, Keren!)ajessod P»e äs Fe iagetrof U *s;itzwU ' r jst 0 etioflwi , /kjiui■ ’> D-'Z* 50! srae f.gated“ tb!tt ״י $.rs-’jse!K5!Venat ai ׳nitres äcU in;*I Pole ihrem, eben* 11! B: clvcr* Ri ■־jctl d« I!1 dr ־SVötretu [.), in neue .־UldCi 1 11 das j :eilten dt;1 die Ke ':esc En! aiit zul «tun!.!kn Van 'ü9 Kon!,!iKiirxlig!׳ei: inmg ')! Vä*• * J5il1i::enc 1;!mi-Kr imk d!®tum z Pie;Stellung «ragen!i>:s hält Tunis In Tunis werden umfangreiche Vorberatungen für eine Keren Hajessod-Kampagne getroffen. Die Arbeit wird in enger Verbindung mit den jüdischen Organisationen durchgeführt werden. Eine Reihe von Ver• Sammlungen und Besprechungen haben bereits statt• gefunden. Der Präsident der zionistischen Föderation, Herr Alfred Valcncy, hat die Arbeit mit einer Turnet durch verschiedene Städte eröffnet. Ein Aufruf des Keren Hajessod, unterzeichnet vom Chiefrabbi und anderen führenden Juden, ist publiziert worden. Argentinien Die Tournee des Herrn Dr. Vilensky in Argen* tinien ist nun beendet worden, nachdem Herr Dr. Vilensky noch in Santa Fe, Parana, Mosesville und Rosario unter enthusiastischer Teilnahme der Bevölkerung gesprochen hatte, Dr. Vilensky hat Argentinien ara Montag, den 12. Juni, verlassen un,d sich nach Brasi• 1 i en begeben, von wo er nach Europa zurückkehren wild Polen In Polen »st während des Juli, besonders in den östlichen Teilen (!'»׳.,a'i •tok), eine rege Keren Hajessod• Arbeit geführt worden. ggg■ yffTfc'gfSLBgg.Ll.JL _ü. UgggL JJWMDBWMgmiU UlffiJBHL ULI LJ *יי werden. Die Arbeit selbst und die beteiligten Schrift• steiler sollen in Sektionen nach den einzelnen Arbeit;• gebieten cingcteilt weiden. Der Verlag veröffentlicht eine Programinschrift, in der das gesamte Gebiet der hebräischen Literatur nach den großen Perioden und Gesichtspunkten cmgctcilt wird und die Werke, die zu verfassen bzw, hcrauszugeben wären, angeführt werden. Jetzt schon geht der Verlag an die Herausgabe eines großen enzyklopädischen Handbuches unter dem Titel ״Um.ah waarcz“, dessen Redaktion in den Händen der Herren Bialik, Dr. Glücksohn, Dr. Schmarja Levin und Drujnnow liegt. Wie wir ferner erfahren, besteht die Absidit, im Verlag ״Dwir“ eine wissenschaftlich• judaistischc Vierteljahrsschrift in hebräischer Sprache unter der Redaktion von Bialik und Dubnow im kommenden Herbst erscheinen zu lassen. Die Heraus• gäbe soll schon gesichert sein. Ein anderer Verlag, der kürzlich seine Tätigkeit ra Berlin aufgcnonimcn hat, führt den Namen ״Ajanoth (Bcrlin-Charlottcnbiirg, Knntstr. 92). Dieser Verlag hat sich ein ganz bestimmtes Arbeitsgebiet vorgesetzt, u™ zwar die Herausgabe von Que 11en wcrken der he• bräischcn Literatur, die als Lehr- und Lesebücher fi)f alle in Frage kommen, die sich eine wirklich gründliche Kenntnis der jüdischen Werke der Vergangenheit an* eignen wollen, Zunächst wendet der Verlag seine Auf• mcrksnmkcit der mittelalterlichen Literatur zu. Es *>n“ Werke von Mnimonides, ferner eine Anthologie mit®* elterlicher hebräischer Lyrik, redigiert von Simchoy!• eine S0 h a r-Ausgabe mit hebräischer Uebersetzung und Kommentar von Miel Zcitlin in Vorbereitung. AufRj‘ dem wird in kürze erscheinen: Schiw’clic Habeseht (>יי? Legende des Baal-Schem) und die Geschichten 0{י Rabbi Nachinan, bearbeitet von Dr. Horodet»'' bzw. Rawidowitsch und Friedmann. Aber auch selbständige Studien sollen in populärer Dar*teüun£ I