Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 55-56 (18.7.1922)
- Date
- 1922-07-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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/ K w wmf I 1 I gyg*g■;;■; Seite 362 Nr. 55/58 ...:^!x»*<>.<*K.. . ■*?■s. . »*V*S «׳^ J•|״*«*\«|I^‘^i»•**•,*' “■'״ *״\ 1 j Anhang.! Neuer Entwurf des Art.!4.! ׳ Um die bestehenden Rechte an den Heiligen Stätten, den religiösen Bauwerken und Plätzen in, Palästina festzustcllen, welche nach dem vorhergellenden Artikel die Mandatarmacht aufrecht zu erhalten verpflichtet ist, wird eine Kommission von ' nicht weniger als 7 Mitgliedern von der Mandatarmacht eingesetzt, die der Billigung des Völkerbundsrates unterliegen soll. Die Aufgabe dieser Kommission soll sein, einen Bericht über diese Rechte aufzustcllcn einschließlich der. Rechte auf Eigentum, Benutzung und Zugang zu diesen Stätten. Dieser Belicht soll dem Vülkcrbundsrat zwecks Zustimmung vorgelcgt werden und soll, wenn er gebilligt ist, für die Mandatarmacht verbindlich' sein. Zur Vorbereitung dieses Berichtes soll die Kommission alle miteinander in Widerspruch stehenden Ansprüche auf irgendeine der Heiligen Stätten, religiösen Bauwerke oder Plätze in Betracht ziehen und soll sich bemühen, im Einvernehmen mit den Vcr- ,Vertretern der beteiligten Konfessionen zu einer allgemeine Zustimmung findenden Feststellung der bestehenden Rechte zu gelangen. Wenn keine Uebereinstimmung binnen einer in jedem einzelnen Fall von der Kommission festzustcllcndcn Frist, erreicht werden kann, dann soll die Kommission nach' Anhörung aller Teile über die Ansprüche entscheiden, von denen sie Kenntnis genommen hat, und sie soll diese Entscheidungen ihrem Bericht einverlcibcn. Der Bericht der Kommission kann auch Vorschlüge enthalten, um sichcrzustellcn, daß bestimmte Heilige Stätten, religiöse Bauwerke oder Plätze, von welchen die Koir.r.'.ission der Meinung ist, daß sie von den Anhängern einer bestimmten Religion mit besonderer Verehrung betrachtet werden, der ständigen Kontrolle der entsprechenden Körperschaften anvertraut werden kann, die die Anhänger der bctreffenden Religion repräsentieren. Eine solche Kontrolle soll durch' den Völkerbundsrat garantiert werden. Die Kommission wird ihre eigene Gcschäftsordnung festsetzen und ihren eigenen Beamtenstab wählen. Der Vorsitz in der Kommission soll unter den Mitgliedern abwcchseln, Die Ausgaben der Kommission sind vom Völkerbund zu tragen. In allen Fällen, die 'diesen Artikel betreffen, ist es Recht und Pflicht der Mandatarmacht, darauf zu sehen, daß Ordnung und Anstand auf den bctreffenden Stellen nicht verletzt werden; die Gebäude und Plätze werden den gesetzlichen Bcstitnmungen unterworfen werden, die sich auf öffentliche Gebäude beziehen und die in *Palästina unter Zu- Stimmung der Mandntarmacht erlassen werden. Jede Glaubensgemeinschaft, die der’Meinung ist, daß die Mandatarmacht nicht gemäß den Bc- Stimmungen des Berichtes handelt, kann an den Völkerbundsrat appellieren, der dann die Mandatarmacht beauftragen darf, die Kommission zusammenzuberufen zwecks Untersuchung und Entscheidung über diese Appel'ation. Der Bericht der Kommission über eine derartige Appellation soll dem Völker׳ bundsrat zur Bestätigung vorgelcgt werden und nach 'ן erfolgter Bestätigung für die Mandatarmacht bin dend sein.! . CHÄU JWEDI TT TI f ״י־יי^ ן^ i ״y r 'W* ךי^חץי־ך־ן kJ l-O, irT, T"w Untersuch ung des Wilnaer Pogromexzesses in Wilna Warschau (J. C. B.), Der Sejm beschloß, eine aus 7 Personen bestehende Kommission nach Wilna zu ,entsenden, tun die genauen Einzelheiten und die Ur- Sachen der von einer Kozwojbandc am vorletzten Satintag veranstalteten blutigen Ausschreitungen gegen die Juden .Wilnas zu untersuchen. In der diesem Beschluß vorangehenden Debatte erklärte der jüdische Seimdeputierte G r ü n b a u m, er habe Beweise erhalten, daß die reaktionären Rozwojbündler die Exzesse ki Wilna mit dem Ziele veranstaltet haben, das neue Kabinett Sliwinski zu kompromittieren und zu seinem Sturze beizutfagen. Der Deputierte Grün• bäum sprach der Wilnaer Behörde für ihr mustergültiges Verhalten während der Unruhen die Anerkennung aus. Er stellte die Forderung auf, daß der nach Wilna zu entsendenden Kommission mindestens ein Jude angehören solle Dieser Vorschlag wurde abgelehnt, wogegen der konservative Führer Dmowski, den die Rozvvobundler zu den ihren zählen, in die Kommission gewählt ׳*־urdc. ” Bis r.sdc von Jones im Unterhaus Dcufschvölkische Hetze gegen den Prager Universitätsrektor Der Akademikertag der deutschvölkischen und kleri- Ra,en Studenten protestierte gegen die Wahl d.es Professors Steinherz zum Rektor der deutschen Universität in Prag, weil er Jude ist. Die Studenten beschlossen die Anwendung von Oewaltnnttein gegen den neuen Rektor. Sie wollen u, 8, bei der Inirnatrikulation die Eidesleistung verweigern und den Boykott der Prager deutschen Universität propagieren. Der Tagung präsidierte der Theologie-Professor Naegk, der• während der Rektorsdebatte — den Saal verließ. Naegle wurde u Z. in den Senat des Prager , Parkvrwntes auch mit Hilfe jüdischer Stimmen gewählt 1 Als' Ergänzung des ln der fetzten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ erschienenen Berichts über die Untcrhausdcbattc geben wir nachstehend die Rede des Vertreters der Arbeiterpartei Morgan Jones in ihren wesentlichen Teilen wieder. _ Der Redner macht zunächst einige sarkastische Bcmerkungen gegen die Konservativen, die in anderen Fällen nicht genug I1״pcrl<1',htisdt sein können, und plötzlich für Scl&stvcrwaltung der palästinensischen Araber cintrctcn Er empfiehlt ihnen die Anwendung derselben Grundsätze auf Indien und Irland. Dann führt er fort: Der Einfarbiger der Resolution, Joynson Hicks, hat sich sehr;int der Wirkung nuf ehe Araber beschäftigt, Ich glaube, es ist völlig richtig, daß sieh das Haus mit der möglichen Wirkung seiner Beschlüsse auf die Stimmung beider Bcvö-lkcrunpstcile ln Palästina bcschattige. Idi möchte darauf Hinweisen, daß die Araber durch das Mandat ln keiner Weise überrasent werden können. Das beweist eine Erklärung des Königs Fei sal vom 1. März 1919, die während der Pariser Friedenskonferenz veröffentlicht wurde. Ich zitiere daraus folgendes: " ״Unsere Deputation hier in Paris Ist völlig mit den gestern von der Zionistischen Organisation der Friedenskonferenz untcrbreitelcn Vorschlägen vertraut, und wir betrachten sie als maßvoll und vernünftig (moderate and proper). Wir wollen unser Bestes tun, um, soweit es uns betrifft, hierbei behilflich zu sein. Wir rufen den Juden ein herzliches Willkommen zu. Mit den Führern ihrer Bewegung, besonders mit Dr. Wcizmami, hatten wir die engsten Beziehungen und haben sic weiter. Er hat unserer Sache große Dienste erwiesen, und ich hoffe, daß sich die Araber bald ln der Lage befindenwerdcii, den Juden Ihre Freundlichkcit zu vergelten. Wir arbeiten gemeinsnm für einen reformierten und neu belebten Nahen Orient, und unsere beiden Bewegungen ergänzen einander. Die jüdische י Bewegung ist national, aber nicht imncrialistisch; unsere Bewegung ilt national, aber nicht impcrialistisdi. ׳ Es ist in Syrien Raum für uns beide. Ich glaube, keine unserer Bewegungen kann ohne die andere gelingen.“ Ich denke, Herr Joynson Hicks wird mir zugeben, daß er einen weit größeren Eifer in der Vertretung arabischer Interessen bewiesen hat. Bei aller Achtung vor ihm darf man doch wohl behaupten, daß der Vcrfasscr der eben verlesenen Botschaft die arabische Ge* sinnuwr vielleicht lichtlger wicdcrglbt als mein geehrter Vorredner. Ich habe den arabischen Standpunkt wiedergegeben. Lassen Sie mich jetzt den der Zionisten auseinandersetzen. Der Karlsbader Kongreß wurde hier bereits zitiert. Ich will eine Resolution verlesen, die dort angenommen wurde: ״Der Kongreß erklärt“ ׳— es handelt sich um verschiedene vorgekommene Gewalttaten —,..״daß derartige Gewalttaten ,weder die feste Entschlossenheit des jüdischen Volkes, sein nationales Heim zu erbauen, noch seinen Entschluß schwankend machen können, mit dem arabischen Volk auf der Grundlage der Einigkeit und der gegenseifigen Achtung zusammcnzulebcn und zusammen mit ihnen das gemeinsame Heim zu einem blühenden GemeinwcEcn zu entwickeln, dessen Aufbau beiden Völkern eine unrrcstörte nationale Entwicklung sichern kann“ tisw. Hieraus folgt, daß beide Völker, wenn man ihnen nur gestattet, nach ihren eigenen Anschauungen und ohne Aufreizung künstlicher Art zu leben, entschlossen sind, alles zu tun, um in Frieden miteinander zu leben. Darum bedaure ich außerordentlich gewisse heute abend hier gehaltene Reden. Sic können kein anderes Ergebnis haben — ich sage nicht, daß sie das bezwecken, aber cs wird der Erfolg sein —, als in diesen beiden Völkern einen Geist der Verärgerung zu erregen. Es liegt kein Grund vor. die jüdische Ein- Wanderung nach Palästina zu übertreiben, ln dem vor• läufigen Bericht, den der High Commisslonpr erstattet hat, finden sich folgen Je Zahlen: Im höheren Verwaltungsdienst sind unter 360 Beamten 50 Juden; im unteren Verwaltungsdienst sind nur 565 luden unter 2130 Beamten, Dagegen sind unter diesen 2130 Beamten pehaltenen Reden in der palästinen 1043 Christen, also '40«,׳#. Die hier übertreiben also die Zahl der Jn.len sischcn Verwaltung »ufkrordcnilicli. Was ist der wirkliche Grund für die hier zum Ausdruck gekommene Opposition? Stehen nicht gewisse große britische Firmen hinter der Agitation der britischen Presse? Ist cs nicht wahr, daß eine große Anzahl britischer Firmen etwas eifersüchtig und etwas neidisch darauf sind, daß man die Ru!11cnher;r-Kon׳e:sion Juden gewährt hat, und agitieren sie nicht deshalb in der bri'hchen Presse? Es wuide _ neulich deutlich in der ״Times" gesagt, daß man diese A־'׳iin'ion filli-t weil einige MatarH'cn nicht auf dem englischen Markt, sondern'in T)׳utsc*1!and ge• kauft worden sind. Ich möchte den verehrten Ahge ordneten von York und seine Freunde anfragen, ob sic wirklich so pafiiotisch sind, alle ihre Einkäufe auf dem englischen Mnr't zu machen? So sicht die Opposition von ihrer Wirtschaftliehen Seite aus. Aber es gibt noch eine Opposition aus anständigen Motiven, mit der wir uns beschäftigen müssen. Sic geht von religiösen UebcrZeugungen aus. Ich glaube, daß der Vatikan, über den ich nur achtungsvoll sprechen will, die Ent- Wicklung des zionistischen Einflusses in ׳Palästina• mißtrauisch verfolgt. Ebenso zeigte :ich,die nrab!«chc Delegalion ׳sehr besorgt yegen der Zukunft des Islam in diesem Lande; Man muß betonen, daß die zionlstische Organisation sich dessen voll bewußt ist, daß diesen Völkern völlige Gewissensfreiheit und Freiheit der Religion saus Übung gesichert werden muß, und es ist mir ganz sicher, daß bei sorgfältiger Prüfung des Problems alle Rechte der verschiedenen Religionen völlig gesell filzt werden können. Was die Ruthe nbcrg-Konzessio n anlangt, so muß ich sagen, daß die Linke uaiürkc.! die Kon- Zession nuf ein" Monojaol mit schwerer Besorgnis Letrachten muß. Eine Konzession auf siebzig Jahre gilt für eine zu lange Zeit, und die Profitrate •st etwas zu hoch, Andererseits müssen wir bedenken, daß Palast,na heute sehr unentwickelt ist, und da das umt!■nehmen sehr riskant ist und erst in einer bcträcntlidu-n Zeit einen Gewinn abwerfen kann, so ist die Begründung für die lange Zeit und für die hohe Dividende besser, als die Gegner uns glauben machen woben, Es gibt einige Punkte, die festige stellt werden könnm. Ich lubti hier einen Auszu!׳ aus Rothenbergs Brief an die arabische Delegation vom 7. Dezember, worin er ihre Behauptungen widerlegt. Im dritten Punkte heißt es, ״daß araoisröe und jüdische Abnehmer die gleichen Rechte genießen1־, in« vierten, ״daß Gemeinden das Recht haben rollen, ihre eigenen Anlagen zu haben, vorausgesetzt, daß :1* die Gelder für die laufenden Ausgaben zur Verfügung stellen,“ Der fünfte Punkt ist der wichtigste. Er lautet: ״Während das Kapital für das Unternehmen im Auslande aufgebracht wird, stellt es jedem Palästinen- 8er ohne Unterschied der Rasse oder des Glaubens frei. Aktien zu kaufen. Das Direktorium wird von den Aktionären gewühlt, entsprechend dein׳ Betrage des! investierten Kapitals.“ Schließlich, ״daß jüdische und arabische Arbeiter ebenso wie jüdische und arabische Ingenieure zu den gleichen Bedingungen angcstellt und gleich behandelt werden, mit der einzigen Ausnahme besonderer Fähigkeit und Eignung.“ Ein weiterer Punkt verdient besondere Aufmcrfo samkeit der Arbeiterpartei. Offenbar kann eine derartige Konzession nur dann einen Wert haben, wenn sic Erfolg hat, und ihr Erfolg besteht letzten Endes darin, daß sic eine große Immigration nach Palästina zieht. Diese Immigration muß sorgfältig׳ organisiert sein, und die Zionisten sollte« einen Anteil an der Kontrolle dieser Immigration haben. Wenn also die Vertreter unserer Rcgiencig in Palästina einerseits und die jüdische Agentur andererseits ein Interesse an dieser Kontrolle haben, dann weiden die Interessen aller Bcvölkcrungstcilc bei diesem Unternehmen gewahrt sein. Ich für mein Teil winde wünsche», daß die Ruthenberg-Konzession kein reines auf Gewinn ausgehendes Privalunternchincn wäre. Die Regierung sollte dafür sorgen, daß es eine Art gemeinnützige Gesellschaft wird. Als Vorteil der Kon- Zession sehe ich an, daß dadurch öffentliche Arbeiten begonnen werden, die einer großen Zahl Immigranten Beschäftigung geben werden. Sie wird Arbeit für qualifizierte und auch für ungcschultc Arbeiter bieten. De arabischen Arbeiter werden in direkten Kontakt mit der produktiven Haltung des jüdischen Arbeiters gebracht werden, was von unschätzbarem Wert ist. Diese Konzession muß so geführt werden, daß die Sicherheit Palästinas außer Frage steht, und da ist es wünschen«- wert, einen Appell an alle Beteiligten zu richten, die Verbreitung von gegenseitigen Beschuldigungen cinzustellen. Wie immer cs sei, werden eine große Zahl Araber in Palästina leben ,und ebenso eine große Zahl luden. Es muß daher ein modus vivendi zwischen diesen neiden Nationen gescinffcn werden, damit nicht Palästina ein zweites Irland wird. Zunächst müssen unsere Beamten in Palästina nicht aus den Kreisen genommen werden, die die Anschaumigen Sir J. Butchcrs teilen. Die Leute, die hingehen und in unserem Namen regieren, dürfen nicht das Gefühl haben, als Eroberer zu kommen. Sie müssen von der I:lee beseelt Bein, von Regierung zu Selbstregierung fortzuschrcitcn und mit der Landesbevölkerung zusammenzuarbcilen. Es muß also der Geist des Militarismus völlig ausgeschaltet sein. Zweitens darf dort kein schrankenloser IConunerzialismus herrschen. Drittens muß zwischen der Regierung und der Bevölkerung von Palästina offenes Spiel sein. Es ist kein Zweifel, daß die Regierung — vielleicht nicht die jetzige, aber frühere Regierungen — durch ihre verschiedenen Versprechungen sich fn diplomatische Schwierigkeiten verwickelt lwt. Endlich — und damit schließe ich — glaube ich, daß wir alle, die während des Krieges die Deklaration des Earl of Balfour gelesen haben, ob wir mit dem Krieg einvcrrtamlcn waren oder nicht, eine Genugtuung darüber empfunden haben, daß ein Versuch gemacht werden soll, dem jüdischen Volk zu gestatten, in sein nationales Heim z u r ü ck zuk e h r c n. Wir können uns beglückwünschen, daß wenigstens eines von den Heimen, die unsere Regierung versprochen hat,• wirklich errichtet werden soll. Ich konnte niemals die antijüdische Oesinnung verstehen, Das jüdische Volk verdient aus vielen Gründen die Sympathien des Volkes dieses Landes. E* ist ein Volk dessen Geschichte zu den romantischsten in der Welt gehört. Es ist ein Volk, das einen gewaltigen Beitrag zur Kultur des Altcrtirms geleistet hat. Sie haben auch viel beigetragen... Mr. Ersklnc: Zur Geschäftsordnung! Sollen wir uns hier eine lauge Dlsacrta.ion über das jüdische Volk anhören? Edwin Cornwall): Ich Redner die'Geschäfts- Der Vorsitzende habe nicht bemerkt, daß Ordnung verletzt hat. Mr. Jones: Ich bin Ihnen sehr verbunden, Herr Vorsitzender. Ich unterbreche niemals andere Redner und sehe nicht ein, warum ich unterbrochen werden soll, ich wollte sagen, daß die Rückkehr dieses Volkes nach Palästina — und das ist der Kern meiner Beweisführung — in Geschichte und Tradition begründet ist, Die,cs Volk hat durch Generationen, wenn nicht durch Jilirhuinlcrtc, sich nach der Rückkehr ln sein nationale; Heim gesehnt. Seine Propheten, seine Priester und seine Sänger — sie alle haben es glauben gelehrt, daß an einem dunkeln und fernen Tage e* in sein .altes Heim zurückkehren wird. Aus Gründe#* des Gefühls ebenso wie aiu Gründen stantsmännischet Klugheit und guter Politik unterstütze ich volMändif das Mandat für Palästina wirf dazu cchü'ig die Rtiihta* berg-Konzcssloit, . V «E St b P gt eil II. ml d <!! <1 ־w <] E d vt B -di •dt b B 4 1a K n! vt st rtt D a k d« si k Z ni A si s< 1( 1i? V c L te 4 n 4 F d v> a t< u g Z g n w f u u 2 1 r 11 4 c s < ‘2 n 4