Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 53-54 (14.7.1922)
- Date
- 1922-07-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Jf ־Nr. 53/54 Nachdem Sir E. Butdrer den Antra? Joynson-Hicks unterstützt und gegen die Ruten berg-kouzession gegprodteu IWitte,, ergriff der Vertreter der Arbeiterpartei, Mr. Morgan Jones, das Wort, Er wies auf die Erklärung Ecisnls vom Marz 191*) hin und weiter auf die Hcsolulioit <Ies Zionistenkoiigrcsscs, daII das jüdische Volk gemeinsam mit den Arabern eine gemeinsame Heimstätte in Eintracht und gegenseitiger Achtung aufbauen wolle. Er schloß aus diesen Kundgebungen, daß beide Völker ohne Verhetzung von außen, friedlich miteinander leben würden. Die antizionistischen Reden aber führen nur dazu, die Stimmung der Bitterkeit in Palästina zu verschärfen. Den wahren Grund der gegen Rutenberg gerichteten Agitation sieht er darin, dail gewisse große britische Firmen, die auf die Rutenbcrghonze&sion eifersüchtig waren, in der englischen Presse die Agitation angeregt haben. Der Redner zitierte weiter Stellen aus einem Briefe von Rutenberg, wo gezeigt wurde, daß die Elektrifizierung den Arabern unter denselben Bedingungen zugute kommen soll, wie den Juden, und daß arabische und jüdische Arbeiter und Ingenieure in völlig gleicher Weise verwendet werden sollen. Man muß alles tun, um in Palästina einen moüits vivendi zwischen Arabern und Juden zu schaffen. Wir wollen nicht in Palästina ein neues Irland. Wir wünschen eine so enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Völkern, als nur möglich,. Aus Gründen des Gefühls, wie aus Gründen der politischen Klugheit unterstütze die Labourparty vollständig das Palästinamandat und als dazu gehöriges ,Glied die Rutenbcrg-Konzession. Die Antwort der Regierung: Rede Churchills. Churchill führte in seiner stellenweise sehr witzigen 'Rede, die vielfach von Beifall und von zustimmender Heiterkeit unterbrochen wurde, folgendes aus: Er 'hätte ין■ *bubt, daß ein Mann von der Erfahrung von Joynson- Hiebs eine so leichte Aufgabe wie die heutige einem seiner jungen Freunde überlassen hätte. Es handle sich um zwei Fragen. Die erste sei, ob die britische Regicrimg ihre im November 1917 den Zionisten ge- ״ebene Erklärung aufrecht erhalten wolle, daß sie ihr Bestes tun wolle, um die Gründung eines nationalen Heinis für das jüdische Volk zu ermöglichen. Die zweite Frage sei, ob die von dem Kolonialamt cingclcitctcn .Waütiahinen zur Durchführung dieser Verpflichtungen vernünftig und für ihren Zweck geeignet seien. Das Haus hat sich wiederholt zu dem. allgemeinen Grund-■ salz bekannt, daß wir unsere Verpflichtung■ zu erfüllen und die Gründung des nationa len Heins fördern wollen. Das sei nicht nur geschehen wegen der Leistungen der luden im Kriege, sondern auch weil man eine von der Regierung feierlich übernommene Verpflichtung erfüllen müsse. Die Erfüllung der Balfour-Erklärung sei ein inte- [frierender Bestandteil des Mandats. Die Gruppe der HL'lnrds (d. 1\ der extremen Konservativen, zu denen die Önpositioi.smLner gehören. D. R.) hätten sich wiederholt in ganz anderer Weise über die Frage geäußert. Churchill verlas eine Reihe derartiger Aeußerimgen aus dem Jahre 1917, die sich zugunsten! des Pa 1 .i s tina’in a nd a t s erklärten, unter lebhafier Heiterkeit des Hauses. Es sei unmöglich, daß man während des Krieges sich begeistert für dieses Mandat einsetz.tc und jetzt die angreife, die es nüchtern und praktisch durchführen wollen. Heute stehe es dem Hause nicht mehr frei, an der zionistischen Politik etwas zu andern. Er hoffe, daß das Unterhaus sich entschlossen für die Erfüllung des Versprechens cinscücn werde. Das Rufcnberg-Projekt. Das Rotenberg-Projekt muß vom Standpunkt der B.1iiour-Ddd1־ra!ion aus betrachtet werden, d. h. der Errichtung des jüdisch-nationalen Heims unter Aneikermutig der bürgerlichen und politischen Rechte der Bewohner Palästinas. Was könnten die Engländer besseres zur Erfüllung ihres den Juden gegebenen Versprechens tun, ohne dabei arabische Interessen zu verletzen, als daß man den Zionisten die Entwicklung Palästinas anvertraue durch ein Bewässerungssystem, das I neue Ländereien fruchtbar machen werde und durch Ent- Wicklung der elektrischen Kraft, die für das ganze Land größeren Wohlstand und Erhöhung des ökonomischen und sozialen Lebens mit sich bringe. Alan habe ihm gesagt, die Araber selbst wollten diese Arbeiten ausführen. Wer könne das eigentlich glauben? Nicht in 11)00 |ahrcn würden'die Araber Schritte zur Bewässerung und Elektrifizierung Palästinas unternommen haben. Sie würden damit zufrieden gewesen sein, daß in einem weiten, sonnenverbrannten Linde ein Volle in philo- Keltischer Ruhe dahirilcbe und daß die Wasser des Jordan friedlich weiter ins Tote Meer flössen. (Zwischenruf: Hätte es nicht ei« Engländer für sie tun können? Beifall.) Churchill erinnert den Zwischenruf« an seine der Balfour-Erklärung außerordentlich günstige Stellung im Jahre 1917 und an seine Hoffnungen, die Erfüllung dieser Erklären־״ nach dem Kriege zu erleben.; Die Rufatbcrg-Konzcssion entspricht den üblichen Prinzipien des Kokmiaiamts. Sie ist in derselben Weise ausgearbeitet worden, wie dies sonst in Kronkolonien ge- .Schicht und wurde den beratenden Ingenieuren der KrönkinÜL'i'ü^cntcn \״or£cL)ic Konzession sicht eme scharfe Reoierungskonlrollc und eine starke Besehe,inliung des Profits vor. Die gesamte Angelegenheit wurde bereits vor sechs Monaten dem Unterhaus seitens der Regierung vorgclegt. ' ..... , ״ Hier unterbrach ein Redner den Minister und erklärte, daß seiner Firma die Konzession wiederholt angeboten worden sei, er sie aber immer abgclchnt habe 1»'״ noch heute keinen Schilling für sie geben werde, VburdiiU sprach dann über die Persö 11 hellk teit Rutenbergs, der ein Zionist und von amerilam- 5eben Zionisten und Baron Edmond de Rothschild empfohlen worden sei, die sich auch finanziell für das Projekt cinsefzen. Allerdings müsse er ־zugeben, dali Rutenberg ein Jude sei. Aber wenn man über die /ore Jerusalems die Worte schreiben wolle ״Juden! tsl der Eintritt verboten“, dann würde er es yorzichen, f5me Tätigkeit auf Irland zu beschränken. (Heiterkeit.) 1fs wurde gesagt, Rutenberg sei Bolschewist. In «chkeit ist er von den Bolschewisten -aus Rußland ausgewiesen worden. ,.Wäre er als Bolschewist zu uns J U EDI SC H E RUNDSCHAU *Seite 3S3T gekommen, so hätte ich ihn — nach Genua geschickt. (Heiterkeit.) Rutenberg ist beschuldigt worden, am Mord des Pater Qnpot» mitschuldig zu sein. Id» kann das nicht beurteilen, aber ids weiß, daß er Kercnsld den Rat gegeben hat, Lenin und Tiotzkf aufzuhäiigen. Ich lege Wert darauf zu betonen, daß ich diese letzte Tatsache nicht ׳wußte, als ich die Konzession bewilligte, (Heiterkeit.) Rutenberg hat in Odessa und bei anderen Gelegenheiten den Alliierten gute Dienste erwiesen. Die Bedeutung der Abstimmung ist utn 90 größer, als vor kurzem im Hause der Lords eine sehr tutglückliehe Abstimmung über Palästina war. De r Besculu ß des Oberhauses spielt keine große Rolle für die Regierung und für das Unterhaus. Aber dieser Beschluß kann eine sehr ernste Wi rkung in Palästina haben, wenn er nicht vom Unterhaus korrigiert würde. Er kann falsche Hoffnungen er- .wecken und zu Wirren und Blutvergießen führen. Die Kosten der palästinensischen Verwaltung hätten sich von Jahr zu Jahr verringert. Bevor cs dem Colonial Office unterstand, kostete es 8 Millionen Pfund, im letzten Jahre kostete es 4, im laufenden Jahre würde cs 2 Millionen kosten. Sir Herbert Samuel hat mir erklärt, daß es im kommenden Jahre 11/2 Millionen, dann eine Million Pfund kosten werde. Ich will auch nicht sagen, dal) nicht noch mehr Ersparnisse gemacht werden können. Aber ich glaube, daß eine Million Pfund nicht zuviel für Großbritannien ist, um dieses historische Land sichern zu ■dürfen und um ein Wort zu halten, das es vor allen.Nationen der Welt gegeben lutbe. Die Abstimmung. Dann fand die Abstimmung statt Hierbei ergaben sich für den oben angeführten Antrag von Joynson- Hlcks 35, gegen den Antrag 292 Stimmen. Die Erklärung der Regierung I. Brief des Kolonialminlsteriums an die Zionistische Organisation Colonial Office, Downing Street, ■ 3. Juni 1922, Sehr geehrter Hcrrl « Im Aufträge des Herrn Staatssekretär Churchill überreiche ich Ihnen anbei zur Ucbermittlung an Ihre Organisation Abschrift einer Erklärung, welche die Politik Seiner Majestät Regierung in Palästina behandelt. Die Erklärung behandelt ziemlich aus• führlich die Maßnahmen, durch welche die Errichtung eines Jcwish National Home in dem Lande verwirklicht werden soll. Gemäß Artikel 4 des Mandatsentwurfs; der dem Völkerbund unterbreitet wurde, wird Ihrer Organisation eine besondere Stcllung als Jcwish Agency cingeräumt, welche bcvoll-!nächtigt ist, mit Seiner Majestät Regierung in dieser Hinsicht zusammenzuwirken., Unter diesen Umständen erscheint es Mri Churchill wesentlich, daß nicht nur die erklärten Ziele und Absichten Ihrer Organisation mit der Politik Seiner Majestät Regierung übcrcinstimnicn, sondern daß diese Identität des Zieles zum klaren Ausdruck komml, sowohl der Bevölkerung Palästinas, wie auch dieses Landes, und schließlich der ganzen Welt. Mr. Churchill ist überzeugt, daß Sie diese Erwägung billigen werden und daß Sie sich bemühen werden,' alles in Ihren Kräften stehende zu tun, um alle etwa entstandenen Mißverständnisse zu beseitigen. Es wäre ihm'daher angenehm, von Ihnen eine formelle Zusicherung zu erhalten, daß Ihre Organisation die Politik akzeptiert, wie sie in der beigefügten Erklärung dargclcgt wird, und daß sic bereit ist, ihre eigene Tätigkeit in Ucbcreinstimmung damit zu führen.;! Ich bin, usw.,-! (gez.) J. E. Sh'uckb'urgh'. Än den Sekretär der Zionistischen Organisation. II. Anlage zu diesem Brief: Britische Politik in Palästina Der Staatssekretär für die Kolonien 1111 die gegenwärtige politische Lage in Palästina neuerlich in Erwägung gezogen, von dem sehr ernsten Wunsche geleitet, zu einer Regelung der schwebenden Fragen zu gelangen, welche in gewissen Kreisen der Bevölkerung zu Unsicherheit und Beunruhigung Anlaß gegeben haben. Nach Beratung mit dem High Commissioncr für Palästina wurde die nachstehende Erklärung entworfen. Sie faßt die wesentlichen Teile der Korrespondenz zusammen, die zwischen dem Staatssekretär und einer Delcgation der mohammedanisch-christlichen Vereinigung in Palästina, welche sich einige Zeit ln England aufhiclt, bereits statlgcfumlen hat, und stellt die weiteren Folgerungen fest, zu denen man inzwischen gelangt ist. ט Die Spannung, welche von Zeit zu Zeit in Palästina zutage getreten ist, ist hauptsächlich auf gewisse Befürchtungen zurückzu führen, welche Teile der arabischen und Teile der jüdischen1 Bevölkerung hegen. Was die Araber anlangt, so gründen siel! diese Befürchtungen zum Teil auf die übertriebene Auslegung des Sinnes der namens der Regierung Sr. Majestät am 2. November 1917 erlassenen Deklaration, welche di« Errichtung einer jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina begünstigt. Unautorisierte Erklärumren wurden abtreaeben in dem Sinne, daß das beabsichtigte Ziel die Schaffung eines vollkommen jüdischen Palästina sei. Wendungen wurden gebraucht, wie die, daß Palästina ״so jüdisch werden soll, wie England englisch ist“. Sr. Majestät Regierung erklärt jedoch solche Erwartung für undurchführ* bar und hat!:eine solchen Ziele im Auge. Sie hat auch niemals, wie dies die arabische Delegation zu befürchten scheint, das Verschwinden oder die Unter- Ordnung der arabischen Bevölkerung, Sprache oder Kultur in Palästina bcahsichügt. Sie möchte die Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, daß die bezüglichen Stellen der Deklaration nicht besagen, daß Palästina als Ganzes in eine jüdische naüonalc Heimstätte verwandelt werden soll* sondern daß eine solche Heimstätte in Palistina begründet werden soll. In diesem Zusammenhang wurde mit Befriedigung zur Kenntnis genom men, daß bei der Tagung des Zionistenkongresses, der obersten leitenden Behörde der Zionistischen Organisation, welcher im September 1921 in Karlsbad abgchalten wurde, eine Resolution zur Annahme gelangte, wetdie als die offizielle Feststellung der zionistischen Ziele die Entschlossenheit des jüdischen Volkes ausdrückt, ״mit dem arabischen Volke in einem Verhältnis der Einigkeit und der gegenseitigen Achtung zu leben, und zusammen mit ilun die gemeinsame Heimat zu einem blühenden Gemeinwesen zu entwickeln, dessen Aufbau jedem seiner Völker eine ungehinderte nationale Entfaltung sichert“. i Es ist audi nötig, darauf hinzuweisen, daß die ׳ Zionist Commission, jetzt die Zionistische Exekutive in Palästina, niemals einen Anteil an der allgemeinen Verwal* tu mg des Landes verlangt hat, und auch keinen solchen Anteil besitzt. Auch die besondere Stellung, welche der Zionistischen Organisation in Artikel 4 des M anda t s c n t wu r f e s für Palästina zugewiesen wird, schließt keinerlei solche Funktionen in sidi. Diese besondere Stellung bezieht sich auf die Maßnahmen, die in Palästina hinsichtlich der jüdischen Bevölkerung zu treffen sind; sie sicht vor, daß die Organisation an der allgemeinen Entwicklung des Landes mitwirken soll, aber sie berechtigt sic nicht, irgendwie an der Regierung tcilzunehmcn. 1 Ferner ist vorgesehen, daß die Staatsbürgerschaft aller Einwohner Palästinas nach dem Gesetze die palästinensische sein soll, und cs war niemals beabsichtigt, daß sie oder irgend ein Teil von ihnen eine andere rechtliehe Stellung besitzen sollen. Was die jüdische Bevölkerung' Palästinas anlangt, so scheint ein Teil derselben zu befürchten, , daß Sr. Majestät Regierung von der in der Deklaration von 1917 ztim Ausdruck gebrachten Politik nbgehon könnte. Es ist daher notwendig, nochmals zu bestätigen,dass diese Befürchtungen unbegründet sind und dass diese Deklaration, welch« in der. Konferenz der wichtigsten alliierten Mächte in San Remo und dann wieder im Vertrag von Sövres von neuem bestätigt worden ist, nicht geändert werden kann. Die Interpretation der Dalfour-Dcklaration. Während der letzten zwei oder drei Generationen haben die Juden in Palästina eine Gemeinschaft wiedererrichtet, die jetzt SO 039 Mitglieder zählt, von denen etwa ein Viertel Fanncr oder Landarbeiter sind. Diese Ciemcinschaft hat üire eigenen politischen Organe, eine gewählte Versammlung tiir die Leitung der inneren Angclcgcnhcile.i, gewählte Körperschaften in den Städten und eine Organisation für die Aufsicht über ihre Schulen. Sie hat ihr gewähltes Ohcrrahbinät und einen Rabbinerrat zur Lchung der religiösen Angelegenheiten. Ihre Geschäfte werden in der hebräischen als einer dar Landessprachen geführt, und eine hebräische Presse dient ihren Bedüririisr.cii. Sie hat ihr besonderes inteil ek tue lies Leben und entfaltet eine betrachtliehe w i r t s c 11 a f 11 i c 11 c T ä t i g k c i t. Diese Gemein- Schaft also mit ihrer Stadt- und Landbevölkerung, ihren . politischen, religiösen und sozialen Institutionen, Olren eigenen Gebräuchen, ihrem eigenen Leben, hat tatsächlieh ״nationale“ Merkmale. Wenn gefragt wird, was man unter der Entwicklung der jüdischen nationalen Heimstältc in Palästina versteht, so kann geantwortet werden, daß damit nicht die Aufzwingung einer jüdischen Nationalität für die Einwohner Palästinas kn Ganzen gemeint ist, sondern die Weiterentwicklung der bestellenden jüdischen Gcmcinschaft mit Hilfe der Juden in anderen Weltteilen, damit es zu einem Zentrum ׳ wird, an welchem das jüdische Volk' In seiner Gesamtheit aus religiösen und stammesmiißigen Gründen mit Interesse und Stolz tet.n:Irncn ■kann. Aber damit diese Gemeinschaft die besten Aussicht»* für eine freie Entwicklung hat und dem jüdischen Volk die volle Möglichkeit bietet, seine Fähigkeiten zu entfalten, ist cs wichtig, daß es wissen soll, von Rechts wegen und nicht aus Duldung ln Pa• Jüstina zu sein. Aus diesem Grunde Ist es notwendig, daß der Bestand der jüdischen nationalen Helm- Stätte international garantiert und daß formell anerkannt wird, daß sie auf alter historischer Verknüpfung (conncction) beruht. Dies also ist die Interpretation, die Sr. Majestät Regierung der Deklaration von 1917 gibt, und der Staatssekretär ist der Ansicht, daß sie so verstanden nichts enthält, was die arabische Bevölkerung Palästinas beunruhigen odcV die Juden enttäuschen könnte.