Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 52 (30.6.1922)
- Date
- 1922-06-30
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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.1 Nr, 5• ומי ^ך1ץ אוי"/ WU i־־ ׳ ץ' ן ן! u,*־■ ׳ ץ ■ ^,,Sa^as^ jj?^) #=;4 ,.״* ־,, ^״5NT* ׳: 4i,״ 3Ö*4J1^ ך׳י* ך»יף ן j UiiJ tsclilaiif feen, (jj 1ווחיי";j 111111 ח:,' j ״ ״״ ,J| 's M c.uenaflfieia '1 ) Nummer 4 Erscheint in zwangloser Folge Berlin, 30. VI. 1922 Bericht über die Lage Jerusalem, Mitte Jim«. lila״' %'■ Im den letzten Wochen herrsclite in Palästina eine eil M| 1''taitiMMMh <lcs Atciiumlultcns in Erwartung eines ״rollen ין ן', (,'t i rtfi,misses: man wartete auf die in Aussicht gestellte 1''11'f 1;otaügung des Mandats. Nicht daß das Interesse liier- Hl Kult*!1;׳׳ (j;1S|fni;4e für die brennenden, in vielen Fallen Sein, falcr Nichtsein bedeutenden Tagesfragen hatte zuriidc-• ';01^0״ können; aber man wartete eben doch mit;;״'"111111״■׳ und auch mit einem klein bißchen Heim- Cfle1tta׳|i•#»1'" £"״'Ke״ der unmittelbaren Wirkung der Nach- ‘ ,',(ht auf die palästinensische Bevölkerung. Und seit- 1I Kin die Nachridit von der neuerlichen Verschiebung tauctroffen ist, hat man sich wieder ganz den Öko- ״״mischen und sozialen Fragen des Jiscliub, der mit;1:11,1 ohne Mandat besteht und sich entwickelt, zugei ,,wdt. Der Eindruck dieses Jisdtubs, seines durch l-,hts mehr wegziileugnendcn Bestehens, seiner gewaiw 4׳;en tebensenergie ,nid Arbeitslust, hofft, man, wird in | :;m High Commissioncr wahrend seiner Verhandlungen eine i<| :1 London lebendig sein. dlicln׳ v i| Bis zu seiner Rückkehr ist mail sehr zufrieden, rivaten i! J.uicii Stellvertreter für ihn, wie cs Sir Wyndham |1)cedes ist, zu haben, dessen Ernst und Verständnis j;ftieiiiiber allen Problemen des Landes mit Dankbar- |,c1t anerkannt wird. Die Nacbriditen von der Möglich- "״' י,־r־rw ״■it «eines Rücktritts vom Amte werden mit Besorgnis: 11 lK'"0:fl ,iifgciiointnen. I; Im V e r h ä 11 n > s zu den Arabern hat sich ן .i.ihreml der Wochen vor und nach der Mamlatsdebatte . , '(iidits wesentliches ereignet. Die Besiedlung des im ItnsluMK• Vji!״t^ Hnid erworbenen Bodens ist in aller Ruhe vor n״c•' ^"g-icli gegangen, was ' wenn man an die etliche Jahre Herrn S S "1™klicgcndeu Ereignisse bei der Besitznahme von Aiitwmifjj'Icrclw"'iah denkt - immerhin ein Beweis dafür ist,;m11(1 die Bevölkerung die Sichcrheitsmaßnahiuen der Ret. Brielut|;;cn1»g richtig ciu/iisehätzen weiß. Ein paar kleine Meinen hat man sich auf arabischer Seite wieder geistet: So haben sieb die zum Ocburtstag des Königs!011 England in den Jerusalemer Stadtgasen eingeladie ®Jenen arabischen Notnbeln \־on der Feier fcrngehaltun, *1!101 diese - mit Rück sieht auf den jüdischen Teil tkr Bevölkerung vom Sabbat auf den Montag verlegt Ta׳rtm״ cP^Hlc״ war. So brachte die arabische Zeitung ״Al 1IS,'0'Hhh!,|J!hhas“ einen düstere Ereignisse androheiulen Artikel, e wird «.stellt, feuom 1 I .. , I. Ran einher miiglid Steuer ׳ 111 Wer,; ו auf W* h goia! / lill giciieii v,{ ״111 er jmlisc!: besdläfl 1 erläute.׳ ז das Süll c h uIc 1| se;gclege | R i1)• ■1 iliu'ildc I a 11 i' 11« ia welöf ten R! וי äteiiiing 1f Ij n! man den armen alten Juden an der Klagen),Hier j״at Hilfe von Soldaleri ein paar Bänke zum Ausnilieii, ,״gestellt hatte. Aber das sind mehr dumme als gef,ihr- *che Streiche, für die vielleicht die arabische Delegation ג London, die so viel von den beeinträchtigten reli-;losen Gefühlen der Christen und Mohammedaner zu reden weiß, gar nicht dankbar sein wird. Was die eigentliche Sicherheit im Lande angeht, ס fühlt man nicht, ,laß sie sielt durch den Abzug der ,!nippen verringert hat, nachdem nun die ’ 400 Mann i'iarke, wohlausgebildete Polizeitruppe ihren Einzug ge- [halten hat. 1 Im internen Leben des Jischub war das aufregendste Teil den "5| ״c *fi״״ des Monats der große Streik in Jaffa, 1le:1, 'tr.׳:|j cr gleichzeitig in der Silikatfabrik und in den Haubero 'die '||'r1hen .־msgebrochen war, und zwar wegen Entlassung \c1wi1>r ""k׳cr Arbeiter. Bei den langen Schlichtungsverhamlhemlcn 1׳an denen Mitglieder der 'Zionistischen Lacein. Trä fr1'''1' ""d des Waad Leu in i teiluahmeu, ergab sich als Schwierigstes Problem dasjenige, ob die Arbeitcrorgani- IC1 Stim11:l'ä,,<1n> obglcieh sie nun selbst Bau- und Industrie-; )pposit ,■®10nic'liiiierin geworden ist, das Recht beausprueheit t ersichlli J'H' den Privatbetrieben Anstellungen 'und Entlassungen )c”t''1־M:!; jpr׳׳H*chrcil>cn. Von den Führern der Arbeitcrorgani- ׳*ih־ die cfs 1,1,1 wurde das scharfe und voreilige Vorgehen ihrer du' ■^',Hlcigeiiosscn mißbilligt, fhirdi den schließlich zustande- ‘'Awmm-neu Vergleich wurde die Entlassung der Aru-'׳cpd|dfe1*i,Cr der Goralsky-Kriknitzy-Werkstätten bestätigt. Dieser De sovvic der in der ״HarsokT'-Dnickcrei hat die dem \V11 ||'ub,sehvn Zeitungen veranlaßt, neuerdings einen Warulen (i!'4;lil"sHd gegen die ״bolschewistische Gefahr‘‘ ertönen n deiilsd f" Wi11' '»,״־, w!ll'remt es sich bei den Verhamlhutgen über die fn.ihe' 'a1!is;l,ds neue zeigte, daß die palästinensische Inch daß 'U "'lr1c ״°eh schwer zu ringen hat, kam andrerseits äsli kotv. ״״.,,di das ernste Kapitel der Arbeitslosigkeit zur Sprache. ’ "•״du sich besonders bei den Arbeitern geltend, " llj1' ״ach dein I, Mai-Pogrom in ilen Kolonien angc- |'(ז1י wurden, jetzt aber fast durchweg wieder ent- |;!G'm sind. Ein großer Teil dieser Arbeiter ist allere ■ \Vis5 T"l!s in die Bauindustrie iibergegangen.* Diese buliicl',rif,t|J , ‘ e1l,«'Kkett sich in befriedigender Weise; 111 Jaffa V''l’rkCiic ll1’""11 ic,zt eine neue Bmisaison; in Jerusalem sind auf fl׳^ 1״östlich der Stadt gelegenen Terrain T’ilpioth he- 1 ^cUi'e •1׳>|I'S 1,״‘Brere Privathäuser begonnen worden. Auf dem : .״«״• '־ a|*r beim Ratisboime-Institut, nahe beim Bezalel soll ,'1'Ms in den nächsten Wochen die Errichtung von ff•' bhaiigi;: icliri««1 ״ eicln״' 0 ן' •1'״,"hiiusem begonnen werden, ebenso auf dem von der tjg um 111J *־' (ll! Mitglieder zlihlenileit Gesellschaft 'Bone Hajit iige lk?.rl׳l׳l''?rH״cn Platze zwischen Jerusalem und Ain-Karim. siw 'lbr ’ m dcr N;ihe dcs Wallach-Hospitals beginnt eine ץ*"■ |: z" bauen. Ebenso werden in Haifa und Tiberias ״' ״icW :KW '״öilnviwlel in Angriff genommen. Einige dieser e*,e;»11 י ili,, u.1 ן tlllKCJl erhalten eine finänzielle Stütze durch ank (j^ Brandeisgrtippe, welche Kredite in Höhe l'060 ״ <;0 vom Wert des Hauses auf Rückzahlung inneilialb U Jahren mit 7 1;״ Zinsen gewährt; auch auf. die Bank der Zionistischen Exekutive setzt man seine I loffmmgen. Dabei ist die Frage des Baimiateri.ils akut geworden; wahrend man sich in Tel-Awiw durchweg für die Verwendung von Silikat- und Zementziegelu entschieden hat, stand dieser bisher in Jerusalem das Verbot des Gouverneurs Storrs entgegen, der auf der Verwendung des Jerusalemer Natursteins bestand, welcher zwar tatsächlich vom ästhetischen Standpunkt befriedigender, dafür aber viel teurer und fast nur von Arabern zu behandeln ist. Trotz der berechtigten Hinweise auf die Aosthciik entschließt mau sich aber mm, statt das Bauen überhaupt auf/iigcbeu, doch lieber für Kunstziegcl. Auf v'inmd jüngst gemachter Experimente wird auch die Verwendung eines aus gemahlenem Jerusalemer Stein bereiteten Materials empfohlen. Im Baugewerbe sind jetzt Arbeiter beschäftigt, von denen einige es zu solcher Fertigkeit gebracht haben, daß sie auch bei Bauten für die Regierung angestellt werden. Die Uebeniahme von Bauten auf eignes Risiko ist der wichtigste Arbeitszweig der mm zustande gekomnieneu Organisation aller Arbcitcrvcrbändc des Landes geworden. Durch den Waad Haawodoth hazj- Inirkith werden jetzt zirka 1-100 Arbeiter beschäftigt, so daß der Wegfall der Regierungsarbeiten fast ausgeglichen worden ist. Diese Bammtenielmiungen der organisierten Arbeiterschaft werden von den privaten Haugescllschalten als eine Konkurrenz, gegen die nur schwer aufnikomtnen ist, empfunden. Die Organisation beschältigt auch gute Fachleute mit holten Gehältern (Ml .C oder noch mehr im Monat). Auch die landwirtsdialtliche Abteilung des Waad llaawndoth haziburioth ist beschäftigt; Der Nationalfomls hat ihr einen Teil seiner Arbeiten zusammen mit der Gesellschaft ,,Kaanania“ übergeben. Im ganzen arbeiten jetzt in den landwirtschaftlichen Betrieben der Zionistischen Organisation und des Nationalfonds zirka 1100 Arbeiter, das bedeutet Existenz fiir 1700 Seelen. An Löhnen können — infolge der schwierigen Verhältnisse ״ zurzeit im Monat nur •I bis ■|1; C gezahlt werden (während 6 £ vereinbart sind), wobei allerdings zu bemerken ist, daß die Lebensmittelpreise in den letzten drei Monaten erheblich gesunken sind. (In Dilh z. B. sind die Kosten fiir die Arbeiterkiiclie von 0,50 C pro Person im vorigen Jahr auf 2,0(1 11 gesunken,) Daß die jüdischen Arbeiter mit diesen lohnen nicht besser gestellt sind als die arabischen, geht aus dem Vergleich dieser Ziffern mit denen einer amtlichen Erhebung über die Lohnverhältnisse im Bez-irk Ramallah hervor, wonach ein Landarbeiter '3 £ im Monat und volle Verpflegung, ein Erntearbeiter zirka ■1,50 C und volle Verpflegung erhält (wobei zu bedenken ist, daß er meistens noch den Ertrag eines eignen Gütchens genießt). Auf diese Loliiiverhältuisse soll an anderer Stelle eingehender vorwiesen werden. Auf den im Einek Israel erworbenen Böden werden zurzeit Drainage- und Irrigatioiisarheiten durdigefiihrt; in HwUlalt neigen sielt die Fntsnmpfuugsanlagen ihrem Ende zu; auch in Dilb beginnen Bcwässerungsarbcitcn. Neu'geschaffen wurden die Siedlungen ln Emck: Nablal (fiir SO Familien) und Giv'at Jecheskel (für 60 Familien). Neue Siedliingspinikte entstanden in Ain Clin rot mul Tel-Joseph, wo zusammen 350 Mitglieder des (i'riml I (a'nwndali arbeiten. Der Plan, die Farmen in landwirtschaftliche Kolonien zu verwandeln, scheitert vielfach am Mangel an Mitteln, doch ist immerhin an einigen Orten, so , in Huldnh, Bensdiemen, Daga.malg Alepli und Bet ein Fortschritt in dieser Richtung zu verzeichnen. Von dem Budget für Landwirtschaft von 225O0O.C sind bisher nicht mehr als 13 001) C eiugegangen, was die begonnene Arbeit stark beeinträchtigt, ganz zu schweigen von den geplanten neuen Unternehmungen ־ der Soskiusdie Plan, die Mädclicn-Lelirtarm, die Ansiedlting der entlassenen Soldaten (denen Aiisiedluugslaiid zu geben, wie den übrigen britischen Soldaten, sich die Regterung noch imitier nicht entschließen konnte) ■•-, die ad 14,1׳lemlas graoeas •verschoben worden sind, Haß bei allen Schwierigkeiten die Entwicklung fortschreitet, zeigt sich am deutlichsten am Beispiel des 1111unterbrochen wachsenden Tci-Awhv, Daß die Stadtvcrwaltimg neuerdings eine Stailtanleihe von 80 000 £ (mit (1 ״״ Zinsen, zahlbar in 20 Jahren) aufgelegt hat, wird als eine interessante wirtschaftliche Neuerung im Lande angesehen, Nachdem Richter Rosenblatt, der als Mitglied der Exekutive einige Wochen in Palästina gearbeitet hat, nach Amerika zuriiekgekehrt ist, um sieh in erster Linie der Unterbringung der Tel-Awiwer Süidtbomls zu will-■ men, ist wohl zu hoffen, daß die Anleihe in Amerika gezeichne! werden wird. Auch auf dem Gebiete der lndiistide überwindet der unzerbrechliche Wille zum Aufhau'des Landes alle SchvicrigkciU’ii. Laut einer amtlichen Aufstellung gibt cs jetzt in Tel-Awiw 6 größere und 50 kleinere industrielle Unternehuiuiigcu; eine Reihe weiterer wichtiger Betriebe stehen unmittelbar vor der Verwirklichung. Sehr schwierig bleibt nach wie vor die Lage des Er/ielmngswesens. Bei der letzten Sitzung des Waad Lenini erhoben sich Stimmen, die eine Loslösung des gänzlich vernachlässigten Erzichungswesens von der ’/ionistisclum Organisation und die Uebernahmc desselben durch den Waad Lipimi forderten. Der Hinweis darauf, daß diese Körperschaft vorläufig noch keine Steuern erheben und sieh damit nicht die finanzielle Grundlage fiir eine solche Verpflichtung sichern kann, führte endlich zur Ablehnung des Antrages. Und so darben Lehrer und Unterricht unverändert weiter. Die Reise, die eine Kommission des Waad Letnni dieser Tage unternommen hat, diente - - abgesehen von einem allgemeine^ Studium der Zustände in den Siedhingen der Nachforschung, inwiefern es möglich ist, ' in den einzelnen Kolonien ukrainische Waisenkinder unter- zubringen, und die l hitcrsuchiing über die Möglichkeit, die Kinder in einzelnen Familien unter/ubringen, haben wenig Positives ergeben, und fiir den von allen als am vorteilhaftesten erkannten Gedanken der Gründung einer kooperativen Lehr- und Arbcitskolonic fehlen die materiellen Grundbedingungen und die wirklich zuverlässigen mul erprobten Lehrer. So stockt manches, was der Ausführung wohl wert wäre. Und doch* findet das jüdische Siedlungswescii bei den vielen, die in diesem Frühling kamen, upi zu schauen, ungeteiltes Interesse. Und unter den Besu« ehern, zu denen in der letzten Zeit Lord Apslcy, der Besitzer der ״Morning Post‘׳, der Vertreter des ״Temps“ — ein arabischer Libanese und die in Jerusalem geborene Schriftstellerin Miriam Flarrv gehörten, sind auch einige, die von der neuen Gesellschaft in Palästina für den Orient und die Welt Großes erwarten. H.H. C. Unsere Institutionen III Der Jüdische Nationalfond» (Keren Kajemeth L'Jisrael) Soeben erschien der Bericht des Hauptbüros des J. N.-F. für das Jahr 1021. Wir entnehmen demselben die folgenden Angaben: I. Die Arbeit in Erez-lsrael a) Bode n e r w e r b. Das Berichtsjahr nimmt in der Palästina-Arbeit des KKL den ersten Rang ein. Die größten Bodcukäufe seit Begünndung des Natioimltonds. wie seit Beginn der zionistischen Kolonisation überhaupt, wurden in diesem Jahre durdigefiihrt. Der ländliche liodenbesitz des KK,L hat sieh 1021 mehr als verdreifacht, er betrug nämlich im Jahre 1010. 21 200 Dunam ״ 500 22 .10211 ״ ״ 0-1-1 73 .1021 ״ ״ Es war nach dem Kriege infolge des Regierungsverbotes nidtt möglich, in Frez Israel Bodcntransaktioncn vorzundimcn. Als endlich im Oktober 1020 der Kataster eröffnet wurde, ging Vier KKL auch schon daran, eine Reihe größerer Bodenküiife diirchziiführen. Vor allem kommt der umtangreidte Erwerb im Emck J es re et (Galiläa) in Betracht. l>ort wurden Avei größere Bodenkomplexe im Gesamtausmaß von 41 160 Dunam erworben und im Juli '1021 endgültig auf den Namen des KKL ins Griitidbudi eingetragen, und zwar: Mal ul, 17 676!>1111,1111 groß, aus 4 zusammenhängenden Grundstücken, Malul, Sastimc, Sufsafe unu.llin-- K'bev bcstcheml, die sich von der Eisenbahn Oiaifa Afiilc bis in die unmittelbare Nähe der Stadt Nazareth erstrecken, und Nuris ,23 481 Dunam groß, längs der Eisenbahn Afule Sam,ach, zwischen der KKl.-Kolonie Merchawia und der Stadt Betli-Sch’an gelegen. Dieses Grundstück zeichnet sich durch «besonders gute Bodc(1'|ualit.1t ans, welche nach größeren Sanierimgsarheiten und hei Anwendung intensiver Wirtschnflsinethoden eine dichte Besiedlung ermöglichen wird. Der Bodenknul üu Emck hat dem KKL große Verpflichtungen auferlegt. Fr muß jetzt «licht nur die •II 000 Dunam, welche schon auf seinen Namen cingctragen sind, sondern auch die den Arabern zu übergebende Fläche von einigen tausend Dunam auszahlen, obgleich erst nach 6 Jahren letztere Fläche in sein Eigentum übergeht oder doch der von ihm bezahlte Kaufpreis erst dann an ihn ziirückilielli. Bis jetzt hat der KKL fiir die Ftnckkäiifc 80 150 I*Ul. augezalilt 11ml wird Im Laufe der nächsten 5 Jahre weitere Jahresraten von je zirka 35000 Pid. zu entrichten haben, abgesehen von den im Zusanunenhang mit diesem Bodenkauf noch möglichen, unvorhergesehenen Ausgaben. In Kirjath Auawim (Dilb), westlich Jerusalem, auf dem Wege nach Jaffa, wurden 3048 Dunam erworben. Dieser gebirgige Hoden, auf dein größere Terrassicrwtgsarbeiten zum Teil schon durdigefiihrt ■ igid verschiedene Pflan/ungen angelegt sind, eignet sich besonders durch seine Nähe, zu Jerusalem gut für die Anlage einer Gartenstadt. Oestlidi der. zukunftsreichen Hafenstadt Haifa hat der KKL an der nach Afule führenden Eisenbahn 3000 Dunam in Jadjur gekauft, wo, laut Beschluß des Direktoriums, eine Kolonie auf Namen Jcchicl Tschlcnow s. A. begründet wird. Auf diesem bewässerbaren und für Gemüsebau geeigneten Boden kann eine dichte Siedlung entstehen. in der Kolonie Mcrchawia wurde der Grundbesitz des KKL durch Neuerwcrb von 1250 Dunam auf 4774 Dunam arrondiert. Hier sollen jüdische Arbeiter, welche in Mcrchawia mehrere Jahre gearbeitet haben, endgültig angestedelt werden. In Kfar Melal (£11 Chaj) wurde der Grundbesitz des KKL durch Zukauf von 600 Dunam auf 1050 Dunam und