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Jüdische Rundschau · 1922-06-30 · Heft 52 (30.6.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 52 (30.6.1922)
Date
1922-06-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
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4 Seite 40י JU EDI SCH E RUNDSCH AU Nr Sa Nt. 5* in Naclilath Je hu da durch Zukauf von 24-1 Dunam auf 1045 141111.1111 vergrößert. In der Kolonie Rcchoboth wurden zwecks Vorgroße rang der dortigen Jenienitciisictlluiija: weitere 42 1411iinm erworben, so daß die dem KKL dort gehörend« Gesamtfläche 172 Dunani beträgt. 111 Ru s cli 111 ia , auf dem Karmel, wurden bei der Regierung 4000 Dimam gepachtet. .... In Sei i me, nächst Jaffa, zwischen ‘iel־Awi\v ui d I’etaeh-Tikwali gelegen, hat der KKL 300 Dimam gekauft. Hier soll eine halb stiidlisdie, hall) ländliche Siedlung auf den Namen Heer Boroehows entstehen, als Teil einer grollereu, im Umstehen begriffenen •Gartenstadt. Der Erwerb von Selime bildet den Uebergaug zu den ebenfalls sehr bedeutende״ städtischen Bodcnkäiiien des KKL. Bisher hatte er mft Ausnahme einiger kleiner Parzellen, die gemeinnützigen Institutionen dienen, fast keinen städtischen Boden erworben, -Gemäß den Be- Schlüssen der Londoner Jaltreskoufereuz aber, welche den KKL au di /.um Träger der stiistisdien Bodenpolitik hestimmten, und unter dem Zwange der grollen Wohnnngsnot, hat er im Jahre 1021 gröbere Bodenkätti'e m den zwei bedeutendsten Städten des Landes, Jerusalem und Jaffa, dttrdtgeführt. In J e r u s a I e 111 winde das lmifangreielie, bisher dem griechischen Patriarchat gehörige Grundstück Sendjirie im Ausmall von zirka 200 000 Quadrat pik (1 Quadratpik 0,502 Meter, 1 Dunani — 1600 Quadratpik) um 45 000 Pfd. erworben. Durch die Beteiligung des KKL ist der gesamte, durch die PLDC iuitierte K;mf der Patriarchat- Böden überhaupt erst möglich geworden. Das Grundstück Sendjirie, welches in der Niihe der Bezalcthliuscr liegt, ist für Wohnzwecke besonders geeignet. Ls kann dort ein neues jüdisches Stadtviertel mit 120 150 Häusern erstellen. Außerdem sind hei Jerusalem in Talpioth weitere 45 Dunani längs der Eisenbahn nach Jaffa in KKL- Eigentum übergegangen. So vviid die sehr drückende Wohnungsnot in Jerusalem, wo seit der Zeit vor dem Kriege gar nicht gebaut worden ist, gelindert, und die jüdische Ansiedhing stark gefördert werden. Ihn der Wohnungsnot der im Mai 1021 zufolge der Pogrome aus der Altstadt Jaffa geflüchteten Juden abzultelfen, hat der KKL bei Tel-Awiw, nächst der Sylilcatfabrik, 167 Dunani um 21.000 Pfd. gekauft. Hier soll ein neues jüdisches Stadtviertel von einigen hmidort kleinen Häusern begründet werden. Im Februar 1022 wurde die Grundsteinlegung gefeiert, und noch für dieses Jahr ist die. Errichtung von 200 Hausern gepinnt. Demnach hat der KKL im Berichtsjahre die Begrümlung je eines neuen Stadtviertels m Jerusalem und Jaffa gesichert, ein vielversprechender Anfang für die! Entwicklung seiner städtischen Bodenpolitik. Soll der KKL ein 111a!!gebender Faktor i.m jüdischen Lehen des Landes werden, so muH er auch künftig bestrebt sein, in allen Städten zwecks Errichtung von Wohnvierteln Boden zit erwerben. Im Jahre 1621 hat also, um zttsamnienzufasseu, der KKL ländlichen Boden im Ausmalle von 50.544 Dunani (wofür schon ein Teilbetrag von 126.300 E.Pfd. bezahlt ist), erworben und die städtischen Böden, von denen der KKL bisher nur 33.500 Quadratpik besafi, durch Neuerwerb von 550.000 Quadratpik (oder zirka 343 Dunaiit für die bisher 72.000 E.Pfd.• bezahlt sind) vermehrt. Insgesamt sind 1621 sonach 50.887 Dunani (bei einer Anzahlung von 168.301) E.Pfd.) in das Eigentum des KKL übergegangen, < Der gesamte Grundbesitz des KKL in Lrez lisrael beläuft sich daher, da ein Dimam 1600 Qtiadratpik umfaßt, Ende 1621 auf 73,400,3 Dunani'). at ׳ B. A 111 e I io ra t i o tu Bekanntlich muli jeder Bollen, bevor er an die Erbpächter vergehen werden kann, in hesiedlungsliihigeii Zustand gebracht werden. Es handelt sich dabei um eine Reihe von wichtigen, aber auch sehr kostspieligen Arbeiten, die Abgrenzung, Entsteinung, Eilt- und Bewässerung, Wasserversorgung, Weghauten 11sw., deren Durchführung, bzw. Finanzierung dem KKL obliegt. Solange sein 'Bodenbesitz Verhältnis• mäßig gering war, waren auch die entsprechenden Ausgaben für Amelioratkm, soweit es sidi nicht um besondere Notstaiidsarbeiteii handelte, gleichfalls nicht groll. Mit der .Erweiterung seines Bodenbesitzes .werden auch die Ausgaben für die Ameliorations,arbeiten bedeutend steigen. Schon die letzten Bodenerwerhuugen bedürfen bedeutender Ameliorationen. Auf den Emekböden, msbesondere in Nuris, müssen größere Ent- und Bewässerungsarbeiten (liirrhgefülirt werden, bevor man die Be- Siedlung vornehmen'kann. Mit der Amclioratioii konnte hier erst, nach Registrierung des Bodeitkatifes, zu Beginn des Landwirtschaftsjalires 56S2, d. 11. 1111 Oktober 1621, begonnen werden. Vor allem wurde bis Ende 1621 als Grundlagetiir die Ausarbeitung verschiedener Pläne, für Be- und Entwässerung usw., die genaue topographische Aufnahme und die Fertigstellung einer topographischem Karte durchgeführt. Hierzu kamen Clvinisseehautcn, Unigrenzung, Vorbereitung vom Materialien usw. Für all diese Arbeit wurden in dem letzten drei Monaten 1621 17.006 ägypt. Pfd. überwieson. Der KlvL hat außerdem itu Berichtsjahr auch nocli Ameliorationen kleineren Unitanges ausgeführt. Vor aHein seien die Terrassierimgsarbcitcn in Kirjath Anaw-im (I)ilb) erwähnt. Hier sind schon früher von der Zionistischen Organisation 666 Dunam terrassiert worden, wozu der KKL 3606 agvpt. Pfd. zu vergüten hat. l»te Terrassierung der übrigen «)60 Dimam soll durch den KKL selbst mit einem Aufwand von 4.500 ägypt. Pfd, erlolgcn. Ein Teilbetrag von |.70נ 'fgvnt. Pfd. wurde 1m Berichtsjahr hierfür schon aufgebraudit. Ferner hat der KKL in den ncuentstandencu Siedliuigcn Dagania II und 111, die sich, noch im Okkupationszustande befanden, die ersten Amelioratioiisarbeiten finanziert, und wurden für Dagania 11 2.000 iigvpt, Pfd. und für Dagania III 2.570 Iigvpt. Pfd., insgesamt 4.570 agypt. Pfd. investiert. Schließlich wurden noch die Arbeiten für die Wasserversorg״״״ des Galt Schmttcl beendet, die insgesamt I 200 iigvpt, Pkl. kosteten. Für Cluilda smd 2.500 ägypt. Piil. bewilligt, davon für die schon in Angriff genommenen Entsumpfung»,arbeileii, welche für die gedcihlidte Entwicklung der. Siedlung durchaus nötig sind, 850 ägypt. Pfd., die weitere Summe für Wasserversorgung. Die Errichtung lies neuen Stadtviertels bei Fel- Awiw erforderte Arbeiten zur Aptienmg des Bodens. Um die Baugenossenschaft, welche hier Häuser errichten sollte, instandzusctzeii, mit dein Bauen zu beginnen, hat der KKL hier für 5 Jahre gegen fünfprozentige Verzinsang, 4,000 ägypt. Pfd. datgolichcn, womit die Anlage der ’ Hauptstraße und der Wasserlcitunghauptrohrc gedeckt wial. Eine solche Ameliorierung städtischen Bodens kommt dem KKL seihst zugute. C. Aufforstung. Da das Landwirtsdiaftsjahr in Erez Israel von Oktober bis Oktober läuft, ist es schwer, genau festzustellen, welcher Teil der Arbeiten und Investitionen ans den beiden landwirtschaftlichen Budgets 5681 und 5682 auf das Berichtsjahr 1621 entfällt. Für das Landwirtschaftsjahr 5082 wurde ein Gesamthudget von 16.500 Pfd. hewilligt und nachträglich attl 13.000 Pfd. reduziert, die denn auch tatsächlich in Ausgabe kamen. Für das Land- Wirtschaftsjahr 5682 wurde ein Aufforstuugs- und Pflanr.ungsbarbudgct von S.000 Pfd. genehmigt. A conto dieses Budgets für 5681 und 5682 wurden im Laufe des Jahres 1621 insgesamt 6.065 Pfd. überwiesen. Für 5681 sind außer der Pflege der schon bestehcmlcn Frucht- und Waldbat1m|1Hanzu11gen auf 2,752 .Dunam Neuaiifforstimgsarbcitcu auf zirka 406 Dunam 'vorgesehen. 5682 beschränkte sich das Budget aus• schließlich auf die Pflege der schon bestehenden Pflanziingcn in Ben Schemen, Cluilda, Merehawja, Kincrcth, Dagania, Gau Schmuel, Naclilath Jehuda, Beer Tmvia und Kirjath Anawins. An diesen neun Orten stehen insgesamt 400.000 Bäume, was ungefähr der Zahl der gespendeten Bäume entspricht. Der KKL hat somit seine Verpflichtung gegenüber den Spendern erfüllt; er wird aber noch durch einige Jahre für die Pflege der bestellenden Fruchtbaumpflanztiugen größere Summen bcnötigen, . D. Bautätigkeit. im Jahre 1621 wurde der Rest 'der 1620 vom Direktorium zur Errichtung von Jenieniteulüiuscrn hewilligten ,8.000 Pld. verwendet, indem an 13 Jemeniten in Risdion-lc-Zion langfristige Darlehen von je 200 Pfd. gegen 3 °;<1ige Verzinsung dargelichen wurden. Zugleich wurden die Parzellen, aut denen diese Fläuser stehen, um je 20 Pfd, erworben. Der noch im Jahre 1620 begonnene Bau von 13 Jeinciiitenhäuscrn in Machne Jehuda und 3 in Naclilath Jehuda mit einem Gesamtaufwand von zirka 5.230 ägypt. Pfund wurde fertiggestcilt. Ferner hat der KKL den Ansiedlern auf seinem, in Naclilath Jehuda neu erworbenem Boden, 2.600 ägypt. Pfd. zur Errichtung von 26 Ställen und zur Reparatur der Wasserleitung dargclichen. Schlicßlith mußte der KKL an den ihm gehörenden Bezalel-Flüusern, die infolge des Kriegszustandes jahrclang nicht instand gesetzt wurden, sehr umfangreiche Reparaturen vornehmen lassen. Hierfür wurden 185 Pfund bewilligt und bis Ende 1021 schon• 100 Pfd. ausgegeben, E. G e s 11 m t i n v e s t i t ion e n des KKL i ni Jahrc 1021, Der KKL hat im Berichtsjahr nach Erez Israel insgesamt zirka 178,000 Pfd, »der 4>/2 Millionen Goldfraues überwiesen. Der größte Teil davon wurde.während des Jahres verbraucht und mir ein Restbetrag auf das Jahr 1622 übertragen. Obige Stimme verteilt sieh auf folgende Arbeitsgebiete: Bodenervverb. 132.725 Pfd. Amclioration.-■ 17.000 ״ Aufforstung . . . ־ .״ 6.065 Sonstige Arbeiten auf KKL-Bodcn 4.260 ״ Verschiedenes (Darkhen usw.) . . 14.768 ״ Aus dieser Tabelle wird ersichtlich, daß der größte Teil der Investitionen im Berichtsjahr auf Bodenerwerb und die eng dazugehörige Antelbratioi; entfiel, zusainnie» 150.000 Pfd, oder 84 ״/« der Gesamtinvcstitionan, Bis Ende 1616 gerechnet, waren von den Gesamt- Investitionen des KKL in Erez Israel per 6 Millionen Francs nur zirka 1 Million Francs oder 16«« für ■Boden־ erwerb und im Jahre 1620 von 46.000 Pfd. zirka 17.000 Pfund oder 37 ״/״ für Bodenerwerb und Ameiioration verwendet worden. II. Oie Saanicltatlgkeft . Das fahr 1921 zeigt gegen, das Rekordjahr 1620 einen Rückgang der Einnahmen um 20 ״«. Darin spiegelt sich wohl die Rückwirkung• der großen Weltwirtschaftskrise im Westen und die Vatutaentwertung in Zentral- und Osteuropa, ' . Eingänge in den, 20 Jahren des Bestehens des f. N.-K ieeitft folgende Tabelle. $i*c betrugen in englischen Ptiuul: ci 14־ in. 4:1,ue 1^22 hat der JNF das Grundstück Shadltje bei Haifa, 80.000 Quadratpik, erworben, ferner sind einige Käufe kleinerer Bodenstücke in verschiedenett Kolonien und Farmen beschlossen worden. 1602/4 1603 160(1 1607 1608 1604 1910 1911 1612 1613 1614 1615 1616 1617 1618 1616 1620 1621 41.300 9300 10.100 9.700 13.700 20,200־ 21.200' 27,100 29.500 40.600 26.804 04=.25 37.304 64.500 86,30.4 130.700 161,300 128.900 (wobei die Ziffern per 1621 in Klammer gegeben si!!,!. I Vereinigte Staaten 35.010 ( 40,026), Mesopotamien 15g׳-S (10.'190)1 England 8.401 (19.010), Rumänien 5.865 (!■54;| Detilscltlaml 5.4(15 (8.275), Argentinien 4.415 (13 s!v; I Polen •1.303 (4.85(1), Erez Israel und Syrien 3.000(j.׳|<׳!!•' Südafrika 2.635 (i.461), Tsoheeboslowakei 2.737 (1.0!)/|| Australien 2.714 (3.2(10), China 2.(150 (12.700), p, "* galizien 2.334 (1.873), Oesterreich 2.230 (2.853), slawien 1.637 (3.063). Insgesamt haben Europa 36״״, Amerika Asien 20 «,״ der Spenden aufgebracht. 11V- Tel-Au׳ i' ׳!List! na - 11״ Juhb Das Jahr 1921 war für den J. N -I sicherlich (1. Höhepunkt seiner. Entwicklung. Die großen Bedenk,! ,3 im Emek und' in Jerusalem, die endliche Beschrank/, seiner Tätigkeit auf Ikidcnkauf, Auieliorierting Aufforstung, die - trotz des Rückgangs gegen 1621/ imponierende Höhe der von ihm aufgehrachteii M!!!, sind Momente, auf welche die Natiotwlhmdsorganisa!,, und ihre Leitung mit Befriedigung■ Kicken können. Ab dennoch erscheint die Lage des J. N.-F. nicht so gut a mein es wünschen könnte. Zunächst sind durch die abgeschlossenen Hoden £ kaufe und die vor zunehmende Ameliorierung!ן/ Mittel des JNF' falls die Eingänge nicht lx‘dcn!e!vs «״steigert würden bis Ende 1623 in der 1 l.'itipjs!ci-,. / festgelegt, so daß. neue Käufe von größerem Umiaij‘ nicht gemacht werden können. Ferner sind die Eingin״,■ n des Jahres 1922 bis jetzt erheblich hinter denen <!/,? |.(t Dunani 1 # •,;,•ilerlassurt f׳f lilfe eines J B.alO wurde׳ ':J •iviiim) geb # Bradt'oft fl.JtiileHi •»US des jfl gdiriib. I Nach ck 3 )■47 eine f!,,niber bcsi 1; ״lvrliaite i f!klarte Sir? deren frl-Awiw 7» .. :!11t eigene!/ Jahres 1621 zurückgeblieheii, und angesichts der Ta!.|f•ukzessivc | sachc, daß der Keren Hajessod nur einen Teil 4.Äbuii.iin, <־trl ordentlichen Palästiiiabudgcts decken! konnte, werden «i/uDrivateigentl die 20״;», die er von seinen Eingängen an den J. N,| /' ciittim v4 abzuführen hätte, für dieses Jahr nicht■ liquidiert werde,״ /te1n Wal können. Ob die Kampagne für den Keren Hajess,;1'1 1 schuld an den Rückgängen der Einnahmen des J,N'J ist, soll hier nicht erörtert werden, aber zweifellos!,• dies für Amerika der Fall. Um so notwendiger ist edaiß die Absteckung der beiderseitigen Tätigkeiten e:1J■ lieh definitiv geregelt wird, was einer neuerlichen Auspräche der beiderseitigen Direktoren Vorbehalten wunk Um die Eingänge des J. N. F. zu steigern, werde:!321 crr'c*'$ die Saniuielstellen, namentlich die des Westens, eia er-!.',bwarfen. höhte» Augenmerk auf die Stiftungen und Vermächtnis* richten müssen, für die im Hauptbüro ein eigenes Refera: eingerichtet wurde. Die in Bälde erfolgende Hebe!. Siedlung des Hauptbüros nach Jerusalem wird hoffentliri: von günstiger Wirkung für die Propagandatätigkeit sein Jedentalis bedarf cs gewaltiger Anstrengungen seitenaller Saniinclorganisationcn, um die Eingänge des f.N.f weiter zu steigern. Sonst wird es nicht möglich sc״, daß der J. N.-F. seine wichtigsten Funktionen in bcziy auf Bodenpolitik in Erez Israel erfülle, wofür tr1״, seines vergrößerten Landbesitzes vorläufig nur sdiwaii Ansätze vorhanden sind. Wie klein, absolut genommen dieser Landbesitz ist, zeigt ein Diagramm des Bericht« Das Mandatsgebiet umfaßt 23 000 Quadratkilometer Davon sind nur 420 (״!so keine 2״״ in jüdischem Bcsiu und von diesen nur 14, d. h. 70 qkm Eigentum• des J.N.-F. Er verfügt daher.jetzt mir, über ':!״u des Bodens ir, Erez Israel! ן(1 Bei seif Vorstadt voj;edaeht. Sif ,;er Baulich(! . . 887,200 Der Bericht zeigt inmclireren Tabel-lcn, wie sicli die Einnahmen auf die einzelnen Linder verteilen. Sie betrugen in englischen Pfund in den׳ widrigsten Ländern Das Ruthenberg •Projekt Ing. Pinchas Ruthenberg macht in der Zeitschril: ״The New Palcstinc“, New York, folgende Angabe über sein Projekt: Der erste Schritt ist die Ausnutzung eines Tok] des (iefälks des Jordan unterhalb des Tibcriassees zu: Erzeugung .elektrischer Kraft. Damit zu beginnen, ha־׳j eine Reihe von Vorteilen: 1. Der Tibcriassec ist ein natürliches, weiträumig«! Reservoir (171) Qnadratkilomdcr). 2, Die ilurelisihnittliehe Wassermengt• und ckis (k fälle können mehr elektrische Kraft erzeugen, als da* Land heute braucht. ,erbcsscrt,!!gl war di pro Monat, lenz, und Häusern, di ang ervvar In den »m Fabrik׳ Miitl: ״Silii H'iiliibrik; :!(] kiinstlii eine mccha; men Werks ■chmicdearl Infolge wurde bcsc tadteingant Lshäusern] hlialen elab Unter d Mitteln, diej daran gehil ändere Tri« Hauliclikeitej schlossen \vi ׳’u errichten gerichtet vv| Irrichtung «orhen w Awiw hat Schlossen 3. Die Errichtung eines kleinen Dammes, die 1»!-|Kraft. f)iel wendig crsejieint, ist sehr einfach. 4. An "dieser Stelle gibt es weder Grenzfragea| noch strittige Wasser- oder Landrechte. ' 5. Die Haifa-Damnskus-Eiscnbahn läuft entlang du projektierten Werke und erleichtert die Zufuhren der Materialien. 6. I>ie Gegend liefert gutes Baumaterial. Die gesamte Energie, die erzeugt werden wird.: dürfte ungefähr 100 Millionen Kilowattstunden sein,j wovon das Land gegenwärtig nur einen Teil braucht.« so dal! für die weitere Entwicklung genügend Reserven! bleiben. Zur Reserve für das Wasserwerk werden aber jeden-1 falls Dampfwerke in Jerusalem, Jaffa und Haifa errichtetf werden. Die Administration hat beschlossen, so bald al< möglich die Bahnlinie Jaffa-Jerusalem und litt ßcw;i!1־ rungsfalle das ganze Eisenbahnnetz zu elektrifizieren ׳ Für das Projekt erteilte die Regierung eine Kon Zession auf 70 Jahre mit dem ausschließlichen Recht der elektrischen Krafter/eugung in Palästina und Tra״v'/1'gierung ן Jordanien und allen sonstigen Ländern, die vielleichtgi1lr Qj^cr.j einmal unter die Verwaltung des High Commisrionw*״jwelche vofi kommen werden. |stätten und Die Konzession gestaltet, die Preisbcmessniig Verwalt den zu liefernden Strom auf Basis einer Dividende y01<‘ |״r Wegeefj mindestens 8 und höchstens 15 ״/o durclizuführcn. 1 4 Die Konzession wurde nach einer genauen PtiiW| 4 aller Details durch erste FaeliJcute der britischen Re'i Tel-Avy! gicrung erteilt und hat auch die Zustimmung i״cr0 '0fm. Sie 4 Experten gefunden, welche von den an dem Proj^i^adtiiinere.S bereits interessierten europäischen Finanzkreisen noffli'Jßie Stadtvd nfcrt worden sind, i'•® Man«. Bei Ausführung des Projekts wird kein Untcrschiri| ' -j zwischen arabischer und jüdischer Arbeit gemacht wtej 4 den. Jeder Volksstamm wird nach seiner besondere״|| ,« Qualifikation Verwendung finden. BP,f •rch J Das für die Atisfiiltrung des Kraftwerks am Jor<f8!,iti־״tr'cl< vrung v -wie cs Z| ichlich dcl ״׳ danken | 1 Die St| 1'fund aufrf 1420000), S |(20000), MB , E'״e a| ',!und von" p geplant (ll״g, teils | f) fl Vor der l(m Pf״nd!י Lcr Stadtre Jerusalem 0; ('׳udget von Die Vd d״ Jaffa»! nötige Kapital ist 5 Millionen Dollar,

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