Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 48 (16.6.1922)
- Date
- 1922-06-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 Seile 316 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr; 48 K. J. V,-Erziehung jjciratjen ist, war stets, daß der ein- /eine nur dienendes Glied der üesamtheit ist, daß er lernt, sidi einzuordneit, seine Kräfte zu entwickeln, tun sie für unser Volk nutzbar machen zu können. In diesem Sinne hat das K. J. V.-Präsidium durch den Aushau der Zionistischen Arbeitsstellen und in anderer Weise versucht, in immer höherem Maße K J. V.er zur Mitarbeit in der Zionistischen Orgaitisation zu fuhren. Hierbei besteht' ein intimes Zusammenarbeiten mit den betreffenden Stellen der Z. V. (. D. Einen breiten Raum in den Verhandlungen des Kartelltages nahmen die s|x׳/.ielle11 Fragen der Erziehung und des Unterrichts ein. Das Hebräische hat im K. J.V. ohne Zweifel Fortschritte gemacht, und die hebrätsche Rede, mit der der Vorsitzende des Präsidiums, Dr. Moritz Bileski, die Tagung cröffnctc, war keine leere IX'inonstration, wie auch die hebräischen Reden eines Palästinensers und eines russischen Zionisten vom größten Teil der Teilnehmer verstanden wurden. Seit dem Leipziger Kartclltag von 1020 bildet den Abschluß der aktiven Zeit ein besonderes Inaktivenexameu, dessen Hauptfach das Hebräische ist. Es zeigt sich deutlich, daß der Gedanke des Hebräischen heute nicht nur allgemein anerkannt wird, sondern daß auch seine Durchfiihrung in immer höherem Maße ermöglicht wird. Von besonderem Interesse war ein Referat von Universitätsprofessor Dr. F 0 d o r (Halle), das sich mit den Fragen der Universität und der Bibliothek in Palästina beschäftigt. Der Vortragende verlangte, daß die wichtigsten Forschungsinstitute möglichst bald in. Angriff genommen würden und wies nach, daß diese Forschungsinstitute einen Teil wirklicher praktischer Aufbauarbeit darstellen. Es wird eine Aufgabe des K. J. V. im nächsten Jahre sein, diese Fragen zu studieren und, wenn möglich, einer Lösung näherzubringen. Die Wahlen des neuen Präsidiums ergaben die einstimmige Wiederwahl von Dr. Moritz Bileski /um Vorsitzenden, sie ergaben aber auch die erfreuliche Tatsache, daß, entsprechend dem Vorschlag des Präsidi ums, eine große Anzahl jüngerer Berliner K. J. V.er, die aus der Nachkricgsgeneraticm stammen, in das Präsidium awfgcnominen wurden, das somit heute iu seiner Mehrheit aus jungen Bundesbrüdern zusammengesetzt ist. Der Kartelltag war von einer Reihe geselliger Veranstaltungcn begleitet, von denen besonders das Sportfest am Dienstag vormittag und die Schlußfeier am Mittwoch aberul zu .erwähnen sind,' die die zukunftsfreudige Stimmung, die die Tagung beseelte, zu besonderem Ausdruck brachten. Dr. Fritz L ö w c n s t e i n. * Zu gleicher Zeit mit detn Kartelltag fand in Hannover eine Tagung des Weitst» de 11 tenverbandes statt, dessen Teilnehmer den Verhandlungen des K. j. V.-Kartelltages beiwohnten. Die Pfingsltagung der Jugendbünde in Bonn Bestätigung der Keren Hajessod ־ Resolution (Eigener Bericht.) Die Tagung des Verbandes der neutralen jüdischen Jugendvereine war von ungefähr 270 Vereinen besucht. Dr, Apfel, der Vorsitzende des Verbandes, eröffnet die Tagung und teilt gleichzeitig mit, daß er den Vorsitz .des Verbandes nied erlege, da er der Ansicht sei, daß er jüngeren Kräften Platz machen müsse. Fräulein Dr. Cora Berliner wird dann an seine .Stelle gewählt Die Anwesenden traten nun in einen längeren Disput, den Dr. Speyer aus Frankfurt a. M. einleitete, ob es zulässig sei, daß nach den jüdischen Reiigionsgesetzcn Frauen erste Vorsitzende eines Verbandes sein können. Die anwesenden Anhänger der Agudah verneinten diese Frage auf das entschiedenste und wiesen darauf hin, daß auf diese Weise der Verband seine Neutralität aufgebe, da er entgegen der Ansicht eines Teifs des Judentums sich über Bedenken einfach hinwegset/e, die von grundsätzlicher Bedeutung seien. Dr. Apfel fragt die anwesenden Rah bincr, ob wirklich Bedenken gegen die Wahl einei Vorsitzenden bestünden. Dies wird von denselben verneint. Dr. Speyer erklärt, daß ihm die Aussage der Rabbiner genüge. Der politische Teil der Tagung begann mit der Erörterung eines Antrages über das Verhält nis d e s Jugendverbandeszum Z e n t r a 1 v e r ein Deutscher Staatsbürger jüdische Glau b c n s. Hierzif wurde von Dr. Apfel folgend Erklärung abgegeben: Am 3. Mai 1022 schrieb ich an Herrn Justizra. Dr. Brodnitz, dem Vorsitzenden des Zcntralvereins .Deutscher Staatsbürger.jüdischen Glaubens wie fol,.. ״Am 5. und 0. Juni d. J. (Pfingsten) findet in Bonn die ordentliche 1 )elegiertenVersammlung des Verbandes der jüdischen Jugend vereine Deutschlands statt. ־' D diese Tagung für die weitere Entwicklung des Jugend verbandes von ausschlaggebender Bedeutung sein wird halte ich es als im Interesse der beiden von uns vertretenen Organisationen wie aber auch des dcutsehen Gesanitjudentuins liegend, daß eine Aussprache über das weitere Verhältnis des Zentralvereins und des Jugendverbandes vorher stattfindet. Falls Sie diesem . Gedanken zustimmen, schlage ich vor, daß zunächst eine streng vertrauliche und ganz personhehe Aussprache zwischen Ihnen, Herrn Dr. Hol-!ander, Herrn Kurt Neu und mir statt findet. Je nach dem Verlauf dieser Unterredung könnte dann eine Verabredung über die weitere evtl, offizielle oder offiziöse Behandlung der Angelegenheit getroffen werden.“ . Auf Grund dieses Schreibens hat am 30. Mai d, J. eine 2% ständige Aussprache zwischen den vier ui diesem Brief genannten Herren stattgefundon. Mit Rücksicht auf den venraulidieii Charakter ן der Besprechung, der auch am Sclilus.sc derselben nicht! n:;.gel101u11׳ woiden ist, kann ich über ihren Inhalt keine Mitlcilimg machen, ich empfehle, die Priiiung d:׳r Frage, ob cs im Interesse der Einheit des dcutscheu Judentums und unserer Bewegung liegt, weitere Besprechungcu offizieller oder offiziöser Art ,folgen zu lassen, dem neiigewiililteu Vcrhandsvorstind zu übertragen. ' , Inzwischen empfehle ich, um die Vertiefung des bestehenden Risses zu vermeiden, von jeder Be* spreclituig des Verhältnisses beider Organisationen auf der heutigen Tagung abzüschcn, Diesem Vorschläge gab die Versammlung statt. D i c 1י a 1 ü s t i n a D c b a 11 e. Die Palästina-Debatte war durch־ Anträge der Vereine Braunschweig und Oppeln veranlaßt, welche die Aufhebung der Kasseler Reseliliiss'e forderten. Iu Kassel war bekanntlich beschlossen worden, daß die Mitglieder des Jugemlbundes sich opferwillig am Keren Hajessod beteiligen sollten. Als erster spricht Herr K r o m b a c h - Essen. In seinem Referat führt er aus, daß es bei der Pnlästinafrngc zwei Punkte von grundverschiedener Bedeutung gebe. Der erste sei die Palästinafrage als solche, lieber die gäbe cs über,• Haupt keine Diskussion, denn daß Palästina aufgebaut werden m ii ssc, sei stets eine Forderung des Jugendverbandes gewesen. Die zweite Frage sei die des Keren Hajess.od. Da könnte man verschietleuer Ansicht sein. Die einen meinen, daß der Keren Hajessod neutral sei in dein Sinne, wie es in den Kasseler Beschlüssen gefordert würde, die anderen wieder, daß der Keren Hajessod nicht allen Ansprüchen, die darin gefordert würden, ,genüge. Darüber ließe sich nicht, streiten. Er persönlich ist der Ucberzeugung, daß der Keren Hajessod wirklich neutral sei, denn sonst hätte er sich der Bewegung nicht angcschlossen, l-s vVärc notwendig, sämtlichen Mitgliedern des neutralen Jugemlbundes die Möglichkeit zu geben, an dem Aufbauwerk mitzuwirken, und aus diesem Grunde wäre es erwünscht, wenn von seiten des Keren Hajessod etwa noch bestehende Bedenken zerstreut würden. Er halte es für'wünschenswert, wenn von irgendeiner Seite aus eine Resolution in diesem Sinne cingebracht würde. Dr. H a 1111 - Essen legt der Versammlung eine Resolution vor, die von sämtlichen Vorstandsm i t g 1 i 1׳ tl e r n unterschrieben Dt, in der die Kasseler Beschlüsse nochmals bestätigt werden und in welcher dem Wunsche Ausdruck gegeben wird, die Neutralität des Keren Hajessod in einer Weise klar■ /!liegen, die allen deutschen Juden ermöglicht, am Keren Hajessod mitzuarbeiten. Als nächster Redner spricht Dr. Kämpfer gegen die Resolution. Seiner Ucberzeiigung nach bedeuten die Kasseler Beschlüsse einen Bruch der Neutralität, und was er bekämpfe, sei nicht der Keren Hajessod, sondern die ganze Palästinaarbeit im Augenblick der ungeheuren Not in Deutschland, Der Zentralverein, der die Majorität des deutschen Judentums repräsentiere, habe sich nicht nur gegen den Keren Hajessod, sondern gegen die Palästinaarbeit im allgemeinen ausgesprochen. Sein Antrag gehe dahin, die Kasseler Beschlüsse aufzuheben. Der nächste Redner Dr. Carl L ö w c n s t e i 11 - Aachen, erklärt die Gründe weshalb er für die Resolution und gegen den bestehenden Keren Hajessod sei. Die Palästinnfragc sei stets eine Frage gewesen, mit der sich die deutschen Juden, gleichgültig welcher, Parteirichtung, beschäftig haben. Was gefordert werden müsse, sei jedoch, daß der l'aliistinaaufhau in einer Weise vor sieh gehe, die tatsächlich der strengen Neutralität, die zu verlangen notwendig sei, entspricht. Der jetzige Keren Hajessod täte dies in keiner Weise. Die Hälfte des Direktoriums wird von der Zionistischen Exekutive eingesetzt, nur die andere Hälfte wird von den Zeichnern gewählt. Dr. Feiwel, der derzeitige Geschäftsführer des Keren Hajessod, habe erklärt, daß der Keren Hajessod ein unter zionistischer Aegide und von Zionisten geleitetes ,Finanzinslrwneiit darstelle, das auch Nichtzionisteu für die Hergabe von Mitteln für Palästina interessieren wird. Das ßesage klar und deutlich, daß es sieh uni einen zionistischen Fonds handle. Dr. Fritz L p vv c 11 s t c i 11 - Berlin habe in einer der letzten Ntunmein der ״Jüdischen Rundschau“ über die Keren Hajessod-Arbeit geschrieben und iu diesen״ Ausführungen meine er, daß cs sich hierbei darum handele, die zionistische Idee zu verbreiten und nicht nur Gelder zu erhalten. Alle diese Gründe bestimmen den Redner, den Keren Hajessod in seiner jetzigen Form abzulehnen, es bleibe jedoch die Notwendigkeit bestehen, daß die deutschen Juden sich an d c m A 11 f b a u w e r k b e t e i 1 i g e n. Es wird die Aufgäbe der nächsten Zeit sein,- einen Weg zu finden, der allen Ansprüchen genügt. Der nächste Redner, Herr Dr. Emil Cohn-Bonn, setzt sich in längeren Ausfülmmgen mit der Neutralität des Verbandes ausein- . ander. Neutralität heiße nicht, sich von Gesamtaufgabeü des deutschen Judentums fernzuhalten. Palästina sei das einzig Greifbare, das die Jugend .augenblicklich besitze, uni ihr Judentum zu betätigen. Palästina sei mehr wie eine Aufgabe, es sei ein Symbol, und Kreise dieser Versammlung wollen den ganzen Palästinagcdanken ins Herz treffen. Aus diesem Grunde wurde die Resolution eingebracht. Der Verband wird nicht gesprengt werden, wenn er einen Beschluß, der einstimmig gefaßt wurde, aufrecht erhält und somit zeigt, daß er sich seiner Verantwortung bewußt ist. Jeder einzelne denke an diese Verantwortung. Der nächste Redner, Dr, M a r k 11 s - Bramiscliwcig, begründet nochmals den ablehnenden Standpunkt seines Kreises und betont, daß die Rede von Dr. F.mil Cohn sicherlich viele Mitläufer umwerfe״ werde, daß er und seine Freunde jedoch ihren Antrag unbedingt aufrecht w halten. Die• Abstimmung über den von Dr. Krom, bach und dem gesamten Vorstand — auch Dr. L0w<,״. tein-Aaelien Unterzeichneten Antrag, betr. Aufrecht erhaltuug der Kasseler Resolution i ü r den Keren l!a, jessod ergab ein Stimmenverhältnis von 2<>0 gegen t; Stimme». Der Antrag ist somit angenommen. Der Wortlaut der P a 1 ״ s 11 n a - R e s o I u t j u B Der Delegierteutag des Verbandes der jüdische!•, Jugeiidvereine Deutschlands stell! sich auf den Bode;; des Kroinbachscheu Referates, das ausführlich in den ״Jüdischen Blättern“ zu veröffentlichen ist, und cr. klärt unter Ablehnung aller zur Palästinafrage einp•. brachten Anträge: 1. Der Beschluß der Kasseler Fulirertagung wird vom Delegierteutag bestätigt. 2. Der Delegierteutag wurde es ,freudig begruHt•!, wenn cs gelingen würde, die Neutralität des samten Keren 1 Iajessod in Rücksicht auf die von einigen Vereinen und Mitgliedern eingebracliten Bedenken zweifelsfrei klarzustellen, um ,dadurch du j Mitarbeit aller Kreise am Palästinaaulhaliwerk zu er. f möglichen. | In den Verbandsvorstand wurden einstimmig gc. wählt: Frl. l)r. Cora Berliner, erste Vorsitzende,* Kurt Neu-Berlin, erster stellvcrtr. Vorsitzender; Kurs י 7. a c 11:1 r i a s - Bremen, zweiter stellvcrtr. Vors.; Paul A uf see ssc r Nürnberg, dritter stellvcrtr. Vors,; D;, Alfred A p f e 1 - Berlin, Siegfried Ba e h r a ch - Hanno ver, Alfred Coh e n - Bochum, Dr. M. Paul Block• Köln, Dr. Ludwig F r a n k - Nürnberg, Frau Elsa Mirs ch e I Dresden, Grete K o v a c s - Berlin, Dr. David K ro mb ach - Essen, Dr. Gustav L ö f fl c r-Frankfurt a. M., Rabbiner Dr. Paul Lazarus- Wiesbaden, Richard Mareks- Köln, Dr. Fritz N o a c k Gotha, Levi Wolf- Trier. Es ist erfreulich, daß die nochmalige Ausspräche auf der diesjährigen Tagung des neutralen Jugendbuudes zu einer Bestätigung derKasseler Beschlüsse über den Kcrc;1 Hajessod geführt haben. Was den in der Resolution ausgesprochenen Wunsch anbetrifft, die Neutralität des gesamten Keren Hajessod in Rücksicht auf geäußerte Bedenken festzustellen, so scheint es uns, daß diese Feststellung gerade in letzter Zeit wiederholt mit aller Entschiedenheit erfolgt ist. Die Organisation des deutschen Keren Hajessod, indembekanntlich die Nichtzionisten die Mehrheit haben, ist wohl über allen Zweifel erhaben, und was den allgemeinen Keren Hajessod anbetrifft, so wird hier von der Aendecung seiner Struktur erst die Rede sein können, wenn auch außerhalb Deutschlands eine wirkliche Beteiligung der Nichtzionisten Wirklichkeit geworden ist. Anständiges Benehmen Wir veröffentlichten in Nr. I'i Ki der ״Jndi-cheo Rundschau“ eine Zuschrift vom Vorstilnd des Allgemeinen Rnbbincrvvrbniidcs in Deutschland, in welcher die dem scheu Juden aufgefordert werden, sich auch in den Zeiten der Erholung in Kurorten entsprechend der Würde de- Judentums zu benehmen. Wir haben diese Notiz, um deren Aufnahme uns der Rabbi,nerverhaml gebeten hatte, kommentarlos wiedergegeben, well wir unseren Standpunkt zu dieser Frage als bekannt voraussetztett. Nachdem wir aber verschiedene Zuschriften in dieser Angelegenheit *r• halten haben, bemerken wir kurz folgendes. Bei einem anständigen Juden sind Ermahnungen dieser Art nicht erforderlich; jene Typen aber, die sich bei uns wie bo anderen Völkern finden und denen anständiges Benehmen aus innerer Unvornehmheit fremd ist, werden auch durch Ermahnungen nicht geändert werden können. Ant't'ordcrungen wie die des Rabbitierverbandcs haben inmter das Mißliche, daß sie aus einem Gefühle der Unsicherhei» geboren zu sein scheinen und deshalb ängstlich darauf bedacht sind, den Nichtjudcn nicht zu mißfallen. R o m- ,jung bt-T ••,ent. d' r t i t <> :! über c .der ti. rteileiUm die äu usläuft, :1 Diskus! t über S .,״dal üb esc Fo sehen I-; nicht t .r Sevres- ,L-.i1 nt b> .,:10 m i e i-ctzt, dal 1 ligen M ' - der P Jdioliken laten hegt f.v.iell wt *eilte best Die Vo isteriun» Zieht l .e Rcsol litik i lilärungec rin zip 1 amente,‘ ׳j r tl e, $> ndatsfraj iderungei Am l. J ״tinensisC s'cn 7 | jerus itticit; )2־ ׳iiccrneiii'• 0; 4. C f e d. J e r u s a m ,,Li 9. :h und d@ '.imien ist• el .Saud :1 Frau kr liefern ui äg l'eisul «■ oder ,1 te, I Zur Frage der Gesamtorganisation Der Vorstand der Berliner jüdischen Gemeinde hat, wie J.C. ß, meldet, beschlossen, noch in diesem Monat eine Tagung der preußischen jüdischen Gemeinden 1ud1 Berlin eiiizubcrufen. Der Umstand, daß die Begründung einer Gesamforganisation der deutschen Juden zurwidD auf starke Schwierigkeiten gesetzgeberischer Natur stößt, hat den Wunsch rege gemacht, zunächst die preußischen Gemeinden zu einer geschlossenen Organisation zusammcnzufülircn. Wir haben über diese Fragen in dein Leitartikel von Dr. Sandler in Nr. 43(44 der ״ju־ disehen Rundschau“ berichtet. T sehe» ein inh ¬ו andere« Koch ba י ״:bürg) ■ dien buc! jeirm) konr startete, < '••e erring :hörigen ן Piowatv 100 m 1 Stil (2 :erhalispi;:ew.um, 'Immen, ■*'immer f< : 50 111: : 1 ni: Piovv '1״ Brust:;0 חי M ' Koetiba. W. G. Bruck; ,0e. t e r ah׳״ : weist ׳.:aiij.1 : auf. ••/« S purtk C■ (k:״ Mel •{:•'iah auf f ״«tat׳ jpü: i den ende•’,־! 1 Atin | ״erbe ,'lÜSt!«nah sow* Am Montag, den 11. Juni 1022, verschied in Berlin im Krankenhaus das ehemalige DumamitgUcd W. 0• Bruck, ein Führer des russischen Zionismus■ Bruck gehörte seit vielen Jahren dem Merkas der russischen Zionisten an und hat auch jetzt an der Wiederaufnahme dieser Arbeit in Berlin Anteil genommen. Bruck war e׳nc Zeitlang auch Mitglied des Großen Actions-Cornites. |*ßn Anuite i Wie wir erfahren, ist die des Exekutive Dr. Arthur R u p,p i n sprechen 1 lernt Dr. Ruppin leid aus. Mutter des Mitglied« verschieden. Wtr unser niifrichtiges Bei- ״ 11{*'־,״ c h 1 ־<m׳n sta! (öl Maß », [ y/s Kothba‘ f Mm. 1 bien,.,• ■> ך׳ Chh;1i ־ «Ui-iir v1 sn'״‘• Die