Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 45-46 (9.6.1922)
- Date
- 1922-06-09
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2651273-2652410-2652450--14962-2673385- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Andernach 1× ep/1044023
- Arnstadt 1× ep/1044040
- Bad Pyrmont 1× ep/1044101
- Butzbach 1× ep/1044305
- Elberfeld 1× ep/1047889
- Emden 1× ep/1044505
- Eschweiler 1× ep/1390094
- Ettlingen 1× ep/1044527
- Geilenkirchen 1× ep/1044601
- Geisa 1× ep/1044602
- Gera 1× ep/1044610
- Goslar 1× ep/1044636
- Guben 1× ep/1044673
- Güstrow 1× ep/1047929
- Głogów 1× ep/1047915
- Hanau 1× ep/1047937
- Jever 1× ep/1047966
- Legnica 1× ep/1045053
- Luckenwalde 1× ep/1045094
- Lübeck 1× ep/1048008
- Oborniki Śląskie 1× ep/1047659
- Opole 1× ep/1000829
- Pforzheim 1× ep/1045434
- Racibórz 1× ep/1048076
- Remscheid 1× ep/1045531
- Romain Rolland 1× ep/1025528
- Rottweil 1× ep/1048090
- Schenklengsfeld 1× ep/1048098
- Weißenfels 1× ep/1045986
- Wesel 1× ep/1045997
- Wetzlar 1× ep/1046005
- Wrocław 1× ep/1002369
OCR text
K. ״ . SfHe .טסי ' Die zweite Tagung des amerikanischjüdischen Kongresses P 11 i I a d c I p 11 i .׳! (J. G. B.). Die /weite 1 agung des amerikanisch -jüdischen Kongresses, an der 300 ans direkten Wahlen hervorgegangeiic Delegierte, sowie 100 Vertreter der verschiedenen Briidcrorde״, der Zionistischen Organisation, des!Misraehi, der lladassah und der Vereinigung der orthodoxen Rabbiner Amerikas teilnaluneii, wurde am Sonntag, den 21. Mai, unter dem Vorsitz des Rabbiners Dr. Stephan S. Wisc in R 11 i I a d e 1 ־ phia eröffnet. Auf der Eröffnungssitzung bogrüßte der Bürgermeister von Philadelphia Hampton J. Moore den Kongreß im Namen der Stadt und sprach hierbei sein Bedauern darüber aus, daß die Einwanderer in die Vereinigten Staaten einer Prüfung ihres Bildungsgrades, sowie anderen Beschränkungen unterworfen sind. ln der zweiten Sitzung wurde die Lage der Juden in den verschiedenen Weltteilen besprocheiK Einen großen Raum in den Debatten nahmen die Fragen der jüdischen 1:111 i ־ gr at io 11 i tu allgemeine n 11 nd der 1 in m i - g r a 1 i o n n a c 11 A m e 1־ i k a i tu b e s o n d e 1׳ e!1 ein. An die diese Frage behandelnden Referate knüpften sich lebhafte Diskussionen, an welchen ' sich zahlreiche Delegierte beteiligten. _ Ferner wurden auch Referate über die jüdische Lage in Amerika abgehaitm Es wurden hierauf verscliieäene Resolutionen angenommen, so u, a. eine Resolution zugunsten der baldigen FI i n b e 1׳ u f u n g eines allgemein e n j ü d i - sehen Weltkongresses; eine Resolution betreffend die Organisation der kommenden Tagung des amerikanisch-jüdischen Kongresses, welche durch volkstümlich demokratische Dele g i e r t e 11 w a 111 e 11 vorbereitet werden soll. Der Kongreß nahm ferner einstimmig eine Dankresolution für Präsident Hardinguiid das amerikanische Volk an "tür ihre Unterstützung und Förderung der jüdischen Sache. Ferner wurde das Präsidium ermächtigt, einen Protest gegen die!Verfolgungen der verschiedenen Religionen, besonders der jüdischen Religionsiibitng in Sowjetrußland zu unterschreiben. Hierauf wurde beschlossen, die litauische Regierung aufzu fordern , •i Irren Versprechungen bez ü g 11 c 11 der n a t i o 11 a I e n Mi n d e r h c i t e 11 in Lila u e n n a c h z u k o m m e n. Der Kongreß drückte der Arbeit des Keren F^ajessod, sowie der Tätigkeit aller Organisationen und Institutionen, die den Aufbau Ralästinas fordern, seine Zustimmung aus. 111 der Schlußsitzung richtete der Vorsitzende Dr. Wisc einen begeisterten Appell’an alle Juden in Amerika zur Teilnahme an den Arbeiten des amerikanisch-jüdischen Kongresses. Er forderte die Führer der amerikanischen Judenschaft, unter diesei! Louis Marsliall, Richter Brandeis und Richter Mack, auf, die Leitung der Kongreßbewegung in die Hände zu nehmen. Der Kongreß setzte hierauf ein Komitee ein, dem die Aufgabe gestellt wurde, den Frieden zwischen den zionistischen ü r 11 p p e 11 in Amerika lierzustcllcn und die Arbeit aller an Palästina interessiert c n O r - Die Tagebücher Theodor Herzis . Suhskriptionsfrist bis 1(1. Juni. Der Jüdische Vorlag (1. m. b. 11״ Berlin NW 7, Dorothccnstrallc '35, kündigt das Erscheinen der ersten seit langem erwarteten Ausgabe der Tagebücher Th codo r II er / 1 s an. Das Werk umfaßt IS Bücher, die der Verlag in drei starken Bänden nacheinander erscheinen läßt. Der erste Band, der ungefähr 700 Seilen enthalten wird, soll hercits Ende Juni vorliegeii. Die Veröffentlichung gehört nicht nur zu dem menschlich Erschütterndsten, das seit langem gedruckt wurde, sondern wird and! durch ihren bisher ganz unbekaiml gebliebenen politischen Inhalt nicht nur m der jüdischen, sondern auch in der nichtjiidisclieu Welt ungeheures Aufsehen erregen. Der erste Band enthalt 11. a.: den ausführlichen Bericht über die Verhandlungen Theodor Herzis mit dem Baron Hirsch, außerordentlich interessante Entwürfe und Gedanken zum ״Judenstaat“, den Brief au den Fürsten Bismarck, die Rede an den Familienrat der Rothschilds, Berichte über Verhandlungen 1nit dem österreichischen Mimsterpräsktenten Grafen Badeni und den bekamt- ■ testen Pariser und Wiener jüdischen Persönlichkeiien, über die Kämpfe mit den Herausgebern der ״Neuieu Freien Presse“, weiter eine Schilderung seiner ersten Reise mich London und seiner Unterhandlungen mit den hervorragendsten jüdischen Politikern, Schriftsteilem und Finanziers Englands, Eintragungen über das Erscheinen des Judenstaats und dessen Wirkung, den spannenden Beruht über Herzis erste Audienz beim G ro (Hier zog Friedrich von B ad en , schließlieh die ausführliche Schilderung seiner ersten Reise nach Konstantinepel und seines Empfanges bei der H <> h c 11 Pforte usw, Es braucht wohl auch nidit erst hervorgehohen zu wenden,!daß der Verlag dem Wctkc eine seiner Be- *dcutting würdige Ausstattung gibt. Der stinke Band ßt in der Dukt-Antiqua auf holzfreiem Papier gedruckt JUED1SCHE RUNDSCHAU f. Nr, 45 fk’r. *5/f? ד? חך_ ׳״׳v -״״* & «t.! ■־3■ ״ ' ' * fl A n die c 1. Die Ortr,״jruppon und Vertrauensleute werden erneut dringend aufgefordert die SchekeJnaniinlun״ zu beschleunigen und die erste Rate der gesammelten Schekel’!m ihn:1־ gelder baldigst an uns abzuführen. 1״ ׳ 2. Die Schckclr.nmmlun« muß mindestens das gleiche Ergebnis wie im Vor-1'״״richti, Jahre erzielen. Es müssen daher alle diejenigen, die auf dem Boden des Baseler!,!־s w ׳Programms sichen, ohne In den Gruppen organisiert zu sein, erfaßt werden. Wie '*.'״vorien, in allen Bewegungen, so ist auch bei uns der Kreis derer, die das zionistische Pro•!!! h;l״e gramm billigen, größer als die Zahl der organisierten Vcreinsmltglieder. Sie aiIe'ch müssen den Schekel entrichten. . 3. An die Ortsgruppen und Vertrauensleute in den nachstehend aufgeführten Städten sind Sch ekel biocks versandt worden: Lübbckc, Lyck, Aachen, Albslu’im (Pfalz), Allenstcin, Alsbach, ANl'ckl, Alctcroilc, All-I.aiidsberg, Alzey, Amelith, Andernach, Attlisberg (Sachsen), Arnstadt (Thüringen), Arys (Ostpreußen), Aschnffcnbiirg, Ascliersiebcn, Augsburg, Baden-Baden, Bamberg, Barlenslein, Hatten fehl (Hessen), Bauchem b. Geilenkirchen, Bayreuth, Bedburg, Bclg.'ifd, Bcmlorf a. RI1., Bergzabern, Berleburg, Berlin, Bernbürg, Berneastel, IVcitlhcn (Oberschlesien), Biblis, Bielefehl, Binnen a, RI1., Bleiclierode, Bochum, Bonn a. Rh.,׳ Boizenburg׳, Brandenburg a. d. Havel, Braun sch weif׳■- W־olfcnhüttcl, Bremen, Bvemerhnvcn-Geestemümk׳, Breslau, Brieg, Bmchsal i. B״ Brüssow, Buchau, Biitow, Bulley a, 11. Mosel, Bunzlati, Burg, Butzbach, Calcar (Nicderrhciii), Cassel, Celle, Chemnitz, Cliristburg (Westpreußen), Cleve, Coblenz, Coburg, Cochem, Cöln n. Rh., Cöthen, Crefeid, Corbaeli, Cottbus, Crailsheim, Cuxliaven, Danzig, Darmstadt, Desau, Ut.-Eylau, Dt.-KroiH'j Diepholz (Bez, Hannover), Dillingen, Derndorf (Rhöngebirge), Dortnuuul, Dresden, Düren, Bad Dürkheim, Düsseldorf, Duisburg, Lichsietten i. B., Eisenach, Eisleben, Elberfeld, Elbing, - Emden, Euuueiuliugi'ii i. B., Emmerich, Enkirch a, 11. Mosel, Erfurt, Erlangen, lischwoge, Eschweiler, Essen, Ellenliain, Ettlingen i. B., Evdtkühnen, Fcstenberg, ITamersheim• a. Rh., Elehningen i.!B״ Eorchheim,' F1־ankcnl1׳auscn ,1׳. Kvffhäuser, Fr.'inkciitlmii (Pfalz), Frankfurt;1. 0״ Frankfurt a. M., I'rmistadt, Freiburg, l'rcudcnherg a. d. Saar, Friedberg, Fürsten* borg a. (1. O., Fürstemvalde, Fürth (Bayern), Fulda, Oailingen, Geisa, Gclnliaiiseu, (iclsenkimieni, (knsiingen, Gera, Gerinctslieim a. Rh., Gey, Gießen, Glatz, (Heiwitz, Glogau, Göppingen, Görlitz, Gommersheim, Göttiugen, Goslar, Gotha, Gottesbcrg, Greifenberg, Cninzenhausen, Grevenbroich a, R11., Groitschen, Gr. Kackscheii, Gr. Strchlitz, Grimberg, Guben, Güstrow, Gumbinnen, Glittst,•ult, I lagen i. W., 1 lallte i. M,, I lalherstadt, Halle, Hamm i. W,, I inmhorn, Hamburg, Hanieln, Hanau, Hannover, Harburg, Heidelberg, 1 leilbroiwt a. N., Herne, Uersfeld, Hilden, Hildesheim, Hintlcnburg, Hirschborg, Hörde i, W. Hohenlimburg, I lolzliaiiscn ,1׳. d. Haide, Homberg (Obeiiiessen), Hoppstiidten, lcheivhausen, klar a. d. Nahe, Inste.rhiirg, Issum, Jena, jeßnitz, Jever, -joliatmisburg, Jülich, Kaiserslautern, Karlsruhe, Katsehcr, Kattawitz, Kiel, Kirchhain, Kirsehlittgsbergen, Kissingon, Königsberg (Pr,), Köuigshüttc, Kolberg, Konstanz, Kreuznach, Knunacb, Krinnhadv i. Seine., Kudown, Künzclh,־y1sen (Schwalten), Lahr i.'B״ Landau (Pfalz), Landsberg;1. W., Lauferswcilcr, Lmiterbach, Leipzig. Liegnitz, Limburg a. d. Lahn, Limlheim, Li|>pstadt, Löracli i. B״ Luckenwalde, Ludwigshafeu a. Rh., Lüneburg, Lübeck, Lübbckc, Lyck, Magdeburg, M;״w : Mannheim, Marburg, Marpgraltowa, Marienwerder, M;1r.j kenlvof b. Frcibnrg, Massow, Mayen, Meckenheim, Meer.j holz, Meiningen, Mch’hrichstailt (Rhöngeb.), Melsungen, j Memel Menden, Mer/11,uisen, Messingwerk, Militld! : Mockmüh! a. d. Tauber, Mühlhausen, Mühlheim a. Rh ׳ Mimehen, M.-Gl.1׳dh.1־ch, Münster, N;1 inslau, Nnuheim t Friedbcrg, Neckarau, Neille, Neutlamm, Neuenahr, Neuj hof I), Fii.da, Netimark, Neiinkirdien, Neuß a. RI1., Neu-1 stadl (Pfalz), Neuwied a. Rh., Nidda, Nicdcrwcisel h. Görringen, Nienburg a. W., Nieskv (>.-L., Nikolaikcn, Nördlir,■ gen, Norcnbcrg, Nomiemvcicr, Nordhausen, Nürnberg. Oberhausen . Rh,, l )ber-lngcllieim, Obernigk, OlK'riikirchcii, Ocltringeit (Bayern), Ocilmiseti, Oels (Schlesien), Offen, bürg, ()Idenburg, Oppeln, Orncnslcdl, Ortcislnirg, Os!״, brück, Oftweilcr a. S., Paderborn, Pasewalk, Pciskrrt• schäm, Pforzheim, Pirmasens, Piaucn i. Vogtl״ I’row■ lau, Bad Pyrmont, Rastatt, Ratibor, Rees a. RI1., Regensbürg, Regemvnklc, Rehborn;1. d. Qunhn, Remscheid. Rhcdp, Rlicinbisdi-nfshcim, Richen It. Eppingeu, Rim• baeli, Roslock, Rottweil, Rtidcsheim, Ruda, Rnmmdv barg, Ryhuik, Saalfeld, Saarbrücken, Salmünster, Stimmfurt, Selters, Sensburg,־ Siegburg, Siegen, Simmem, Sobernhcim, Solingen, Sondcrshauseu, Sontra, Spandau, Speicher, Sulingen b, Bremen, Schenklengsfeld, Schäfer• stadt, Schippcnbcil, Sehirwind, Schivelbeiit, Schlocluu (Wcstprculfcn), Schlappe, Schmalkalden, Sdinialkiiingkui, Schneidemiihl, Schönlaivkc, Sätu'edt a. ()., Schwerin a. VT, Stadekcn, Stargard, Stcrbfritz, Stettin, Stolp (Pommern), Strchlitz, St. Wendel, Stuttgart, Tangcmumdc, Tapian, Tarnowitz, Tltale a. I I.. Tiefenort a. d. Werra, Tilsit, Traben-Trarbach, Trndienberg, Treysa, Trier, Tübingen, Udcrwangcr, Ulm, Unna, Vacha, Varel, Vilbel, Waiden• bürg. WangeriKJg Wanne, Wattenscheid, Weilbnrg. Weil• münster, Weimar, Weinlieim, Weißenfels, Wesel, Westerwald, Wetzlar, Wiesbaden, Wismar, Worms, Witr/bttrg, Zülpich, Zwickau. V e r t/a u e 11 s 1 e u 1 e, die noch keinen S c 11 c k e 1 b 1 o c k erhalten haben, werden[ dringend ersucht, sich sof o r t mit uns i r V e r b i 11 tl u n g z 11 setze n. Alle Gesinnungsgenossen, die den Schekel bisher noch nicht entrichtet lialx'ti, werden hierdurch mifgefonlert, sidi sofort an ihre Ortsgruppeiworstiimle «der Vertrauensleute zu wendem um der Schckclzahlungspflicht zu genügen. Alle cingczogeiien Beträge bitten wir auf unser Postscheckkonto Berlin 8(W1 zu überweisen. Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W 15, Sächsische Str, 8. ga ״ i sa t io 11 e 11 ci y 11 e i 11ie 11 zu gesta 11eil. In das Komitee wurden gewählt Samuel Untermeyer, Nathan Strauß, Richter Rosalskv, das Mitglied der amerikanischen Delegierten- Vereinigung Pc 11111 ־ a 11 n und Professor Mordceliai M. Kaplan. Nathan Strauß wurde zum Ehrenvorsitzenden der Kongreß-Organisation gewählt. Zu Vizevor- Um die Anschaffung.des ersten Bandes zu ei,nein verhältnismäßig niedrigen Preise' zu ermöglichen, eröffnet der Jüdische Verlag in den •niidtsten Wochen eine Subskriptiiou. Der Subskriptionspreis ist um ein Viertel geringer als der bei Erscheinen des Bandes festgesetzte Preis. Er dürfte für das broschierte Exemplar zirka 280 M., für das in Ganzleinen gebundene zirka 350 M. betragen. Die Subskriptionsfrist endet am 1(1. Juni I<)22. Bestellungen nehmen schon jetzt alle Buchbandlnn• gen und der Jüdische Verlag, Berlin NW 7, Dorotheenstraße 35, entgegen. Bücherschau Salman Rubaschow, P r i v a t w i r t s c 11 ältliche u 11 tl g e n o s s e 11 s e 11 ,1׳ f tf i c 11 e Kolonisation in Palästina, Die im ״Juden“ erschienenen Aufsäfz.e Ruhasdunvs sind jetzt in erweitertem Umfange im Ver- Ing Ferdinand Ost erlag Berlin, erschienen. Wir weisen noch einmal bei dieser Gelegenheit auf diese Artikel hin, die, von leidenschaftlichster Liebe m Palustina getragen, Gedanken aussprechen, die es jedem zur Pßicht machen, sieh mit ihnen aiiseiiiaiiderzusel/eu. Es gibt ini heutigen Augenblick keine Wahrheit über Palästina, die von allen Richtungen der an Palästina i 11teressierten Judenheit als wirklich objektiv anerkannt werden. bis wird sich für den, der nichf aus eigener Kenntnis der Dinge urteilen kann, stets darum handeln müssen, durch krilisthes Bemühen um die erschienene Literatur zur eigenen _Meinungsbildung zu gelangen. Hierbei werden die Aufsätze von Rnbaxchtnv ihm einen besomlers großen Dienst erweisen, Sie enthalten mcht nur Kritik, sondern auch Aufbau, und yie verbinden eine klare, vielleicht einseitige politische Einstellung mit einer Fülle von beweisendem und illustrierendem Material, In seiner Darstellung fällt alles Lieht auf die Kwu/oth, in deren Menschen und deren Methoden er den wichtigsten Faktor für die landwirtschaftliche Kolonisation Palästinas erblickt, sitzenden wurden Dr. Stephan Unter meyer und Richter /um Sekretär Bernhard (i. Schatzmeister George J. Fox beim .;jf des!,.!! i!1n״< viiiroü ,״t war iltnisse! den Au den Ht , Gtwct ״' (Dover ן Kreme ן darin sit "xd ('■"י ין..* SCllO 2. Die ״e uieht .,roiiett,!nein w kein. ״Sieht 1 je: 1 Sie e : möchte ertlicher : meinen, :c werde! idie sei; i auch V ו so vie 1 nicht d 3. ״Die Mut, als Nein, di :iert da;h nicht it.iis ist :ipany fe | der Fon ahrung itiitgcwüh Aber di ר Kriege heute grt 1 die Kc ht aufgib ר kann, :nderttaus :,1 nicht a tcr.de Pei 'Mzielleii 1 :;d not wer. "T'bkeit י ne und r :1 frei und ■d Institut h Ausfall pCcrcn Kt I Um die Erscheir Zionisti iicrung d S. W i s e , Samuel 'P-< die Ba Aaron J. Levy,p״‘״״c״ Richards und zum j|:־T'Palästir gewählt. Der greif wählte noch 13 Elircn-Vizcvorsitzende. unter I ihnen den hebräischen Schriftsteller Ruhen ßrainin, dann Joseph Batoiulelf, Louis Lipskv und (iedaljalt Bublick.; beschloss;•h sie is j nnzutrete r'ten zu ]1 : r׳rdcn zu ' . , ..־-lupfende Aller Schatten tollt auf die frühere privatwirtschaftM! t. 4 Mitarb bäurische Siedlung, die arabische Arbeiter beschäftigt, it: 5| keiner Weise mit dem Lande und einer aufhlnhemloi j|ranz Opj bobräisebeu Kultur verbumleii ist und dabei keineswegs dir 1 'ersuch 1 Rentabilität erzielt hat, die man den Kwu/oth immer als fehlend vorwirft. Von vielen Kennern des Landes wird Rtibaschows Darstellung als falsch und übertrieben empfunden werden. Aller auch sic werden sich seiner Argumentation nicht immer entziehen können. Wir holten־ daß Rtibaschows Aufsätze bald zu jenen klassischen Büchern der zionistischen Literatur gezählt werden, deren Kenntnis bei jedem vorausgesetzt werden muß, der sielt ein eigenes Urteil bilden will. n Lutz. Einzig bered! A m a n n. Kurt VU'■•1 Romain Rolland, Peter und tigte Ucbcrtragung von Pat! Verlag, München. Diese zarte Novelle, die im August 1018 geschrieben j ist, erzählt die Liebesgeschichte zweier junger Menschen.! die mitten im Grauen des Krieges ihre Reinheit ««" Kindlichkeit bewahren und nach den köstlichen Stunden eines gemeinsam verlebten Vorfrühlings am Karfreitag P)18 in der Kirche St. Gcrvas hei einem deutschen Fliegerangriff den gemeinsamen Tod finden. Wunder■ s״m Itelit sich •das Lichtbild dieser Liebe von dem düsten! I lintergriiml des wildesten Kriegstamneb יי“, ein Zeugnis für die ewige Hliitrnkrnft der Menschlichkeit and! im tiefsten Zusammenbruch des Zeitalters Als Lpisodenfigur tritt auch ein junger französischer Jude auf, der ״jede Leidenschaft Frankreichs“ in s!c״ .'Uifgenommeii hat, wie ״durch ganz Europa hin sei!!1 Stnmmesgenosscn die Sache und Denkweise ihrer Adop tivvaterlimdcr ganz zu der ihren machten“ mim» .״'״״•' immer, wenn sie sieh eine!׳ Sache annalinieii, iicigK'Ji sic sogar zu einer gewissen Uebertreibung“. A|IC» dieser Jude ist für den Krieg begeistert und hält du Idee des Krieges gegen den Krieg für wahr, <>b״l' durch ״ein vierjaitriges Schlachten im Namen 1ל' mensclteiifreuitdlichei־ Ziele" eines Besseren belehn | msmns d 1 ':ad der 1 von Gisst I Dieses ) -s Zionisti F:d hier 4 .'׳er,ändert •: ’!seilen r 3 1׳, und : -:“et der1 ■■ ä Erkenn -.'״UK gehl« ,, a dritten iV’t vor ft;.jfiie noch fi)'!tv»ch in T'SWoit, d,;׳;m(lerset2 י) von;! | r(׳l)lem ü( I 'מי Jahr< f'hi Pbjiin ״l(; Har^ ju I, Dieses *'׳Gulutag ‘11yiien. ן I ,Vit/o“ |n?'ויי5'!'־ Cict kl!' 1;!'!״ atnn 1'1׳d i״ ,