Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 43-44 (31.5.1922)
- Date
- 1922-05-31
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4 - aaKii^.. .:.ז IW Seite 288 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 43/44 Der Einfluß der Nichtzionisten auf den Kereu Hajessod ,Es ist bemerkenswert, wie selten sich in Deutschland noch Stimmen geltend machen, die eine Beteiligung am Keren Hajessod grundsätzlich ablchncn. Wir haben uns mit Herrn Robert Hirse hfeld ausführlich auseinandergesetzt, dessen ausgesprochen ablehnende Haltung, wie nachträglich fcstgcstcllt wurde, keineswegs als repräsentativ für die liberale Vereinigung anzusehen ist. Heute liegt uns der Artikel eines führenden K. C.crs, Dr. Karl' Löwe n s te i 11 (Aachen), vor, der sich im ״Hamburger Israelitischen Familienblatt“ zur Frage des Keren Hajessod 'äußert. Die Redaktion hat dem Artikel eine Fußnote beigefügt, daß sie den Aufsatz im Interesse einer unpartei• isclieti Diskussion zum Abdruck bringt. Bei der Lektüre des Artikels waren wir geneigt, in Variation eines bekannten Zitates dein Verfasser zuzurufen: ״Man spricht vergebens viel, um zu versagen; der andre hört von allem nur das Ja!“ Uns erscheint ais der wichtigste Satz in dem Artikel von Dr. Löwenstcin der kurze Absatz: ״Haben die deutschen Nichtzionisten ein Interesse daran, zur aktiven Mitarbeit /!!gelassen zu werden und auf einer neutralen Leitung des Kereu Hajessod zu bestehen? Diese Frage ist unbedingt zu bejahe n.“ (Vom Autor gesperrt.) Dieser kurze Absatz gibt dem Artikel sein Gepräge. Er zeigt, worauf der Verfasser hinaus will: Gewisse Bedenken geltend zu machen, zu denen ihm die gegenwärtige Organisation des Keren Hajessod Anlaß zu gehen scheint. Wir gehon deshalb hier auf diese Bedenken ein. Das wichtigste Argument ist für Dr, Löwenstcin die Zusnnimeusetzung des®Keren Hajessod-Direktoriums. Er weist darauf hin, daß in diesem stets eine zionistische Mehrheit vorhanden sein werde, weil die eine Hälfte der Direktoren von der Exekutive der Zionistischen Organisation bestimmt wird und sich in der andern Hälfte der Direktoren, die die Keren Hajessod-Zeichncr wählen, sicherlich auch mindestens ein Zionist finden wird. Damit waren die uiclitzionistischen Direktoren zur Rolle reiner Statisten herabgesunken. Die Beschlüsse über die Zusammensetzung des Direktoriums des Keren Hajessod sind im Scptember' 1921 auf dem Karlsbader Kongreß gefaßt worden. In diesem Zeitpunkt bestand der Keren Hajessod seit über einein Jahre. Er hatte bereits nicht unbeträchtliche Mittel für den Aufbau Palästinas zusammcngebracht. A11 diesen Summen waren Nichtzionisten so gut wie gar nicht beteiligt. Ueher die Frage, wie weit die Heranziehung der Nichtzionisten in der Zukunft möglich sein werde, lag dem Kongreß keinerlei Material vor. Der Beschluß, der gefaßt wurde, war in der damaligen Sachlage sehr entgegenkommend, da er den Nichtzionisten, ohne daß diese bisher sich am Keren Hajessod beteiligt hatten, einen großen Prozentsatz der Stimmen im Direktorium garauticrtc. Inzwischen ist die Arbeit weitergegangen und hat insbesondere in Deutschland zu einer gemeinsamen Aktion von Zionisten und Niclitzionisten geführt. Darauf hat inan in Deutschland unter Zustimmung des Londoner Direktoriums des Keren Hajessod den Nichtzionir.ten die absolute Mehrheit cingeräunit, was also nicht, wie Herr Dr. Löwenstcin behauptet, der Verschleierung der Machtlosigkeit der Nichtzionisten im zentralen Keren Hajessod-Dircktorium diente, sondern ein entsprechendes Entgegenkommen gegenüber der Bereitwilligkeit deutscher Niclitzionisten zur Mitarbeit beim Aufbau Erez-israels bedeutet. Herr Dr. Löwenstein darf auch nicht übersehen, daß die Rolle der Zionisten und Nicht- Zionisten auch bei starker Beteiligung der Nicht zionisten eine sehr verschiedene sein wird. Die Zionistische Organisation hat die schwierige poli tische Arbeit während und nach den! Kriege zum erfolgreichen Ende gebracht. Sie ist es, die vom Mandatsentwurf in dem bekannten Art. 4 als lewisli Agency bezeichnet wird, und damit vorläufig die gesamte moralische Verantwortung für den Aufbau übernimmt Endlich werden es die Zionisten sein, die die Menschen für den Aufbau Palästinas stellen werden. Das alles muß erwogen werden und wird dazu führen, eine zu mechanische, rein zahlenmüßige Abgrenzung der Einflußsphäre zu verhindern Ueberhaupt glauben wir, daß man die juristisch-organisatorischen Fragen nicht überschätzen soll. Traut man wirklich den zionistischen Dirck׳ toren im Keren Hajessod die Torheit zu, die Nicht zionisten in entscheidenden Fragen zu überstimmen damit eine Zusammenarbeit in der Zukunft unmöglich zu machen? Sind die Niclitzionisten gegen eine solche Majorisicrung nicht vor allem dadurch gesciiiitzt, daß ja der Verwendungszweck des Keren Hajessod festgelegt ist und z. B. eine Verwendung für zionistische Parteizwecke ausgeschlossen ist? J- Eia liberaler Rabbiner gegen Hirschfeld 111 der neuen Nummer der ״J ü d i s c 11 - i i b e r a I c 11 Zeitung“ nimmt der Rabbiner Dr. Norden, Uberfcld, Stellung gegen den Artikel von Hirsdifeld über die Stellung der deutschen liberalen Juden /.um Keren Hajessod. Die Redaktion leitet den Artikel durch eine Bemerkung ein, in welcher sie fcststellt, daß sowohl^ der Aufsatz von Hirschfeld wie der von Norden nur die persönliche Meinung des Verfassers zum Ausdruck bringe״ während die V e r e i n i ß ti 11 ß für d a s L i b c - rale Judentum noch keine Stellung genommeu habe. Nur der Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde Berlin hat bekanntlich gegen den Keren Hajessod Stellung genominell. Der Artikel von Norden ist deshalb bemerkenswert, weil er, über die Frage des Keren Hajessod hinausgehend, grundsätzlich über das Verhältnis des religiösliberalen Judentums zur zionistischen Bewegung sieb äußert und dabei entschieden in Abrede stellt, daß bei der Gründung oder der weiteren Arbeit der Vereinigiing für das Liberale Judentum aiitizionistische Teildenzen zugrunde gelegen hätten. Mail habe sich mir insoweit gegen den Zionismus wenden zu müssen gemeint, als der Zionismus die jüdische Religion zu vernachlässigen schien. Oerade der gegenwärtige Augenblick und das Problem des Keren Hajessod scheinen dem Verfasser keinerlei Gegensätze, sondern die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Zionisten und überalen Juden zu bedingen. Er führt dann eingehend aus, wie unlöslich der Gedanke an Zion und die Hoffniiiig auf die Rückkehr mit der jüdischen Religion ver• knüpft sei. ln einer Fußnote schreibt der Verfasser: ״Daß aus verschiedenen Gebetbüchern '(Geiger u. a.) auch dieser Wunsch gestrichen worden ist, ist mir natürlich bekannt. Ich halte dies für einen Fehler, der wieder gilt gemacht werden muß.“ Wir nehmen diese Bemerkung mi( Genugtuung zur Kenntnis und freuen uns, daß die Epoche schrankenloser Assimilation, für die die Streichung Zions aus dem Gebetbuch ein besonders trauriges ßymptoin gewesen ist, ,ihrem Ende zuzugehen scheint. Max Steinberg, Münster Ein schwerer Scl1l.*\g hat die deutsche Landsmaiin■ schaft, hat vor allem uns Zionisten seiner engeren Heimat durch den Tod unseres Frt'undcs Max Steinb e r g getroffen. Wenn sein Name in weiteren Kreisen der deutschen Zionisten vielleicht nicht so bekannt geworden ist, wie es seinen moralischen und geistigen Qualitäten entsprochen hätte, so ist dies darauf zurück- Zufuhren, daß das stolz-bescheidene Wesen unseres Freundes ihn abgeneigt machte gegen alles Hervortreten, daß er es nicht über sicli gewann, mit Dingen, die ihm heilig waren, in die ()Öffentlichkeit zu gehen. Es mag sein, daß in diesem Sinne Max Steinberg keine Führernatur war. Daß er aber ein Vorbild war, wie selten ein Mensch in seiner Hingebung und Treue, das weiß jeder, der das Glück gehabt hat, ihm näher zu treten. Es war nicht leicht, das Vertrauen dieses die Einsamkeit liebenden und oft suchenden Mannes zii gewinnen. Wer es jedoch einmal errungen hatte, dem war Steinberg Freund und Bruder, auf den er sich in jeder schweren Lage felsenfest verla sen durfte. Des sind Zeugen zahlreiche junge Menschen, besonders Studeuten, denen ,er ein väterlicher Freund und Hctfer wurde. In diesem Verhältnis zeigte sich die idealistische Lebensanschauung Steinbergs, der, ohne jedes Verstandnis für das materialistische Getriebe, im irdischen Besitz, nichts anderes zu erblicken vermochte, als ein Mittel, Menschen zu helfen und als richtig erkannte Ideen zu fördern. Es ־kann nicht wunder nehmen, daß ein solcher Mann sich der zionistischen Idee, nachdem er sic einmal in ihrer ganzen Größe erkannt hatte, mit der ganzen Leidenschaft seines reichen Herzens hingab. Herzerfrischend wirkte die Natürlichkeit und Ursprunglichkeit dieses geistig und körperlich gleich starken und unbeugsamen Menschen. Vor etwa 20 Jahren traf ich ihn zum ersten Male im Leben. Auf einer Säbehnensur verlangte Steinberg Rechenschaft von einem Menschen, der das Judentum zu beleidigen versucht hatte. Es war eine Lust, den gertenschlanken, hochgewachscncn Jungen mit seinen gestrafften Muskeln anziisehcn. Für ihn gab cs damals noch keine jüdische Nation, keine internationale Judenfrage, kein Palästinaproblcni. Leidenschädlich vvar Steinberg damals einzig dem Gedanken seines Kreises, der Gleichbcreelitigungsidcc der deutsehen Juden, ergeben. Dann kam die Zeit der Reifung, und 'die Judenfrage in ihrer ganzen Schwere erkennen vvar für Steinberg gleichbedeutend mit der rückhaltlosen Zustimmung zur zionistischen Idee, der er treu ergeben blieb bis zum frühen Tode, unbekümmert um alle Kritik des Kreises seiner akademischen Jugendzeit. Noch ist uns der Gedanke, daß wir unseren Steinborg verloren haben, unfaßbar. Wer ihn gekannt hat, weiß, daß nur ein Ausdruck unserer Trauer seinem männlichen Wesen adäquat sein kann: ־Hingabe an unsere Idee und Pflichterfüllung gegen unser Volk. Lasset uns so das Andenken unseres lieben Max Steinborg ehren. Dr. Grüneberg, Elberfeld. Nathan Groß Nathan Groß, der Leiter des Hauptl״,, des Jüdischen Natioiialfoiids, ist plötzlich gestnrb. Der J. N.-F. verliert in ihm eine» Mitarbeiter von ״ : großen Qualitäten, eine führende Kraft, von t|er\' uns mir schwer vors (eilen können, daß sie ersetzt ue!,' kann Nathan Groß war der Tvp des guten zionistbij-, Beamten, Er war einer der wenigen, die schon vielen Jahren bewußt und entschlossen de» Zioni;״. <• zu ihrer Lebensaufgabe maehlcn, es sich als!>[!,! | und Ehre nnrcchm׳lcn, zionistischer Beamter zu v,’h Das, was heute vielen als die Notwendigkeit der St־,;•, J erscheint, daß die Zionistische Organisation einen S!' vw 11 hauptamtlich tätigen Funktionären braucht,!, Kräften ersten Ranges, denen die Arbeit für den Zbr, ums die Arbeit schlechthin bedeuten muß, das v Nathan Groß schon vor 14 Jahren klar, und er n aus dieser Erkenntnis alle Konsequenzen. Er sie;: sich selbst ganz zur Verfügung und er sah das 7, ■!!e Auf viel nun an i shtr cn . () notwe finken, t ’;i(n nmfas [ Beiträge. I(I1 wir dh Adolf seiner Arbeit darin, dem J. N.-F. einen Apparat ן schaffen, der unbeeinflußt von zufälligen Störungen, v, parteipolitischen oder persönlichen Erwägungen der e!r< Aufgabe dienen sollte, den J. N.-F. auszubauen, groß, machen, ihn ideologisch und materiell im jüdischen Voll zu verankern. Wenn heute die• Erkenntnis, daß B angesichts der Größe der Aufgabe uns nicht mehr v früher auf die freiwillige Mitarbeiterschaft allein w• lassen dürfen, in die weitesten Kreise der Zionistisch! Organisation gedrungen ist, so hat dazu nicht zum wer,/ steil die systematische Arbeit beigetragen, in der N'ath: Groß langsam und pbimnäliig den Sammelapparat <h J. N.-F. aufbaute. Wir entsinnen uns noch der cn! kleinen Anfänge, als versucht wurde, den J, N.-F.?; einem winzigen Aschenbrödel zu dem großen jüdisch■ Weltbilds zu machen, als man begann, die Büdwi; Sammlung zu systematisieren, als man daran ging, ei Kartothek der N.-F.-Biichsen auf der ganzen Welt au: zustellcn. Die Aufgabe erschien gigantisch, mußten da, einige tausend Büchsen in allen möglichen Landern ä Erde fcstgcstcllt und in ihren Erträgnissen dauernd s׳ tistisch bearbeitet werden. Manchem erschien damals de Plan als der Ausfluß einer lächerlichen Bürokratie, Nativ, Groß hat sich w»11 keinem Widerspruch beirren las« Er hat die Büchseiisammlimg zu dem gemacht, was s heute ist, zur Basis des Landenvcrbs für das jiulüd Volk in Palästina, zu einer grandiosen Einrichtung, den: gleichen kaum noch zu finden ist. Nathan Groß vvar nicht nur ein Verwaltungsbeamtc er war ein ausgezeichneter Kenner der zioniüisck ,Theorie, ein überzeugter Sozialist, ein Mann, der d Gedanken der Bodenreform, wie er im J. N.-F. («: gelegt ist, allen Anfeindungen zum Trotz durchkämplt. ausbaute, ihm neue Gebiete erschloß. Er vvar eint der besten Kenner unseres Sietüungswerkes, einer vt den wenigen, die wirklich etwas davon wußten, wer, sie darüber sprachen. Er war ein Beamter, und er war stolz darauf, 1 hatte eine hohe Auffassung von den Pflichten des zio! stischcn Beamten, und darum lag ihm die Stnbilisicrur.Jj des zionistischen lieamtenstandes sehr am Herzen. 11 .war einer von denen, die sich ganz konkrete Ve|l Stellungen über den Begriff ״Zionistische Beamte| schaft" gemacht hatten, und er vvar unermüdlich dari:g ,Einrichtungen zu finden und vorziischlageii, die tiefj fachlichen und moralischen Sicherung des zionistisch»! Bcaintcnstaiules dienen sollten. | Er war ein Zionist, einer ohne Bindestrich, obwv' er von der äußersten Linken herkam, ein Jude, dem Pal stiua Zweck und Ziel des Lebens bedeutete. Und es vvar nur im Sinne seiner ganzen Lebensau: fassung, wenn er sich naclul rück lieh st dafür cinscüt: daß das Hauptbüro des J. N.-F. nach Palästina vcrle, werden sollte. Auch diesen Plan verfolgte er mit <k ganzen stillen Beharrlichkeit, die diesen Menschen au: zeichnete. Jetzt stand er am Ziel: Eben war er n« Palästina gereist, um die Uebersicdlung des I laiiptbürdj vorzubereiten. Er kam zurück voll von Plänen, Kl rüstet, die letzte Hand an die Uebcrfiilmmg zu lege: da starb er. An der Schwelte des Landes ist er!'׳' sammeiigebrodien, einer derjenigen, die Erez-Isracl «l; von der Ferne schauen durften, das Land, in dem t: beheimatet vvar. Wir empfinden Trauer um Nathan Groll, um <k: Arbeiter, den Mitarbeiter, den Vorkämpfer. Julius Berger. ״Ideal und Wirklichkeit“ Die j'Gd v« der nt!ästina als in jüdisch stellen schräm ׳ Mandä eine bi staatsn wird. Die 2. I .j) hat sic ,;,mle bi;Jt, die I j!J Fellini;*innig de R e s o 1 ü 1. In jed׳ iTw.uhsei ulen die ■ wemger' die nachsl dein Falle umen jtl j;!’ kann 111 2. Allc f. .der der ( itkcn sich nVnilcn Sb L Jede C wmj mit d ,.ntimi) ga :allen air/u rpfliehhing« i vor Geri< 1■ Die Fu :! materiell Flieder zu. / Regelung 1!Institut!■• :׳ Hi t.ätigk besm1dhe| l'iihrimg ן üeburten, / 11״ngen dm Initiative• t ‘1•ation 1111 lR' eigene'. Versorg 11 n j aiittcln und ' Verwaltung äseheii I 1g Rechtsaup'c ''״ Orte״’, *»1׳nteinen « 1"g, Fiel •t •11/iale lf V״h ™nigung, I!:che Arbe ürt«, Kam! 111111 Ge wicl י• Das Eiu| ,/ fjc11K׳im!est /!)' J-!|1kiinfte ä 11״ o.ü.i; | /!1"1“minien!! 1•■׳Ken ״sw< '1״schieden rs Herr Moses B c i 1 i n s« n, Rom, bittet uns, 1־ dem in Nr, 39 tlcr ״Jüdischen Rundschau" unter Ueberschrift ״Ideal und Wirklichkeit“ übcrsdincbcf Artikel von Fritz Löwenstcin, der sich mit Bcim sons Artikel aus ,.Jüdische Rundschau“, Nr. 31, al1/ cinandersetzt, berichtigend mit/utcilcn, daß er nie dau gedacht unci nie vorgeschlagcn habe, daß ״wir li[/.: ״ , . .. - bemühen mußten, möglichst schnell die AufbauakhJ 11,'!״ ן Stiftung in andere Hände zu legen und uns auf die erziehen*׳״■■« ■mschaften, Arbeit im Volke zu beschränke 11“ (wie es bei Löwe:״,״ ן jq.|cW;i stein heißt), sondern ״die Schaffung einer allgc״(;.f ''■»Schüsse jüdischen Aufbauorganisation, in welcher die Zionist1sd׳‘|Wa.*,q ' Organisation je nach ihrem Kräfteverhältnis verirr'1׳ g . m wäre“ (wie cs im Aufsatz von Beilinson heißt). ' A״c A; Bcilinson erklärt, daß dies seiner Meinung nach durch'• weiter und logischer Ausbau des Keren Hajes!»: r! y. U. ״״t Gedankens ist, der einerseits neue Kräfte zu dem Ay| ׳nt,n y bauwifrk hcranzieht, andererseits dein Zionismus scir Rb^ Sj״(j erzieherische Freiheit zurückgeben würde. KeincsvrCgl IWim.i» bedeutet dies einen Verzicht der Zionisten auf Tciln»►!/1 (1 '""‘«י an dem Aufbauwerk Herr Bcilinson legt darauf ■ <a,cs dies ausdrücklich festzustclle» 7 gen״"11, r ״ ah ״> y"e Mit s iu4 ,ßialti ist ״"*ntäßi 1e;