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Jüdische Rundschau · 1922-05-31 · Heft 43-44 (31.5.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 43-44 (31.5.1922)
Date
1922-05-31
Page
– (sequence 5)
Language
German
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•׳r 13/44 Nr. 43/44 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 287 ״־1 gern, iber d. hie n;! u c I! r Ost. f in tlca hen hlet, worin er betont, daß er als Nichtzionist 1 ßnlfour-Deklaratkm unpa rlciiscli gegciiiibcrstelic. 'f c|, jjoi das Ergebnis seiner Ucberlcgung'un, daß! Bäioiir-IX'klaratkm eine der eindrucksvollsten Kund- 111]\־i׳eH tiiodcrncr staatsniämiisehcr Kunst sei. Mar- 1,»il ö״'׳ Erinnert im Laufe dieses Schreibens auch daran, die (|as von ihm geleitete American Jevvish Committee fort nach Bekanntwerden seine freundliche dazu erklärt hat. nrr/eit H1'11<;1/״l*me idisehen konische te'es ei«, iseii und?es Auf. ’Senator י Partei Comitces len Ab. Hausern | chusetts rte, daß »sch des taten jii. ich und ־nals der Oje Rede des Patriarchen von Jerusalem London, 21. Mai. (״W. Mztg“) Im Unter- ,[!sc antwortete der Unterstaatssekretär für die Ko- ,!den, E. Wood, auf eine Anfrage betreffend den irtrag, den der kitliolisciie Patriarch von Jcrtitcn1 vor kurzem in Rom gehalten hat. Der Pa- ,;jrc|1 behauptete in diesem Vortrage u. a., .daß .f ]ns 1 i/ verw a 11u 11 g in Palästina p arfjjSch sei und beschwerte sich darüber, daß die gjlioliken Palästinas nicht mehr das Priviiei״ m eines eigenen Gerichtshofes hesagte Unterstaatssekretär Wood sagte hierauf:!ן ]iahe die Abschrift jener Rede mit einigem :jstainien gelesen, denn sie enthält Behaupn(rcn, von denen ich nur annchinen kann, daß sie sind. Die Anwelches die genossen hatten, aufgenric 111 ig wieoergegeben 11,liine, daß irgendein Vorrecht, äioliken in Palästina ,ilargeric sie ite für die europäischen Staatsbürger — mm römisch-katholisch oder nicht — len, urai,)he״ oder überhaupt in Behandlung gezogen ic mög. jL1״c11 sei, entbehrt natürlich jeder Grundlage. Es Ordnung iL ^•ohl wahr, daß die Notwendigkeit eigener Kontstisclien W19 an citc und IHiC״ ^cn dicll!־cr(kr britischen Verwaltung nicht mehr besteht, daration 1M es >st vorgeschlagcn worden, daß diese Tatdie Be-Bache im Palästina-Mandat auch ausdrücklich fest- Heim in j stellt werden möge. Ich weiß nicht recht, worauf sondern|!ch die Behauptung, daß die Justizverwaltung in 'ilästina parteiisch sei, wenn eine solche Behaup-;mg überhaupt gclallen ist, zu stützen vermochte, ie ist auch völlig unwahr,“ : 010 w, der Zio ner Kon r Arbeit Person׳ 1e warn! j Unteri1״ Jerusalem n Maße 1 amc״'|«r Mission hupfet, daß Die Mission Barlassinas Im Zusammenhänge mit der Ankunft des Patriarchen Jerusale " . “ ' ' “־־־’ ' ־ *treibt der Monsignore Barlassina, in London Daily Telegraph“: Obgleich in offiziellen Kreisen über den wahren Charakter ,che Re , Ratifizic •j nichts bekannt ist, wird in Rom be- Monsignore Barlassina zu dem Zwecke teiltc-|;jch London reise, um mit der britischen Regierung e 11 ISe1׳ Nt die Bestimmungen des Palästina -Mandats' rsönlidi l'crliamllimgen zu pllegen. Monsignore Barlassina hat 'daß ainfjänc Reise von Jerusalem «ach Rom in Gesellschaft sati01K׳|1!׳’s britischen Gouverneurs von Jerusalem, Ronald '■ : fitorrs, zuriickgclcgt. Das hat den Patriarchen nicht 1 1י «gehindert, sehr scharfe Kritik an der briti- :di en Verwaltung zu üben was hier betracht- ־chc Mißstimmung hervorgerufen fiat. Monsignore Bari außer-ljussina ist ein entschiedener Gegner des Zionismus, mit 1ia statLljfcm viele angesehene englische Katholiken, end der«*ie z. B. der verstorbene Sir Mark Sykes, offen symmpatliicfirilrisicreti. Was den Vatikan selbst betrifft, so isaliont1'Jto‘d’e״ sich seine Einwendungen gegen die ßcstiinmuu• irlikeitcrl'1'״ ,lcs Mandatsentwurfes hauptsächlich darauf, daß in I |jfr kirchlichen Kommission, welche berufen sein soll, lat‘sc;;!« religiösen Probleme zu untersuchen und die Ber "al,c,;|»>chung der heiligen Stätten zu kontrollieren, sämtliche eil Ideai|christliclicn Kirdien durch eine gemeinsame Rcpräsen EinfluU|tanz vertreten sind und nicht jener Kirche eine eigene werfen ,Jund gesonderte Vertretung ziigcstanden wurde, des hing niifj Pressest{ nttnen der Versdii-ebiuig der Ratifikation des ß richtigen Sätzen did Projekt ,,.ן, Aiilalllieb isse uuifi, sntlichenjW{,j1r“ t,׳|K״ Artikel, der mit folgenden Hiomst1-|schließt, denen wir völlig beistimincn: ' HaupüJ ״Die Ratifizierung des Mandats wäre did f o r - ion deijj welle Krönung‘unserer politischen Erfolge, der interim Aus׳|':aii011nk‘ Charter, der die Schaffung der nationalen Heimmd v011|'Me für das jüdische Volk in Palästina garantiert und , Senat1'’l.1'c Zionistische Organisation als ,Jewish Agency‘, .als 1« Vertretung des jüdischen Volkes in allen Palästina . ,, ,ic!|׳,c(rcffe11den Fragen ewisetzt. Aber vor einem wollen r,c״ ״f!'1r warnen: Man hat i.n zionistischen Kreisen in der eimcs |Iciztcn Zeit oft die Frage gehört: Was machen .wir, wc,i!cn" das Mandat ratifiziert ist? Wie nützen wir diesen dhtc de|Augenblick aus? Wir glauben, daß in der Welt ׳cn, Ull('4,cr Tatsächlichkeiten durch die Ratiprechcn׳®‘lzjeru 11 g des Mandates sehr wenig ge-!;''1,dert wird und tlall wir miclilier dasselbe zu 111111 haben wie vorher, nämlich mit Ans p a 1111 u 11 g lcr Kräfte für den Aufbau, für seine l? 1• L ׳ '" u und materielle Sicherung zu a r- "t (rii fen• Die Ratifizierung wird ein gewisser ideeller 1 Senat 1׳... «npuis scjll( .g,cr sj< wird dem ungeheuren Ernst der 113׳?e nichts nehmen. Das müssen wir heute sagen, (istisclicf1 die Ratifizierung wiederum verschoben ist, und das K011eßc,l 'Den wir sagen müssen, wem! sie endlich erfolgt ,״fridl sc>" wird'׳ esoluti« ׳ a״ late- 1:'; IfourscI! j AmcrikJi ,nalitähf Empk liab! zu U»1 Balfour vertritt Curzon London, 26. Mai, Wie amtlich mitgeteilt wird, _ ,cn die Aerzte Lord Curzon geraten, wenigstens! Wehs Wochen sich von allen Geschäften zuriiekzuziehen. «utrend dieser Zeit wird Curzon durch Lord Baiim*"" '״' Ministerium des Aeußern vertreten werden. '״9״che Blätter iiußom die Vermutung, daß *äirzotm jAranklnit׳‘ politischer Natur ist und er nicht nielir ins 0rcik" Office zurückkelircn wird.) Eine Erklärung Samuels •Im Unterhaus gab der Oberkommissar für Palästina, Sir Herbert Samuel, auf eine Anfrage hin zu, daß dem Ingenieur Ruthen borg die Konzession I ii r elektrische Anlagen in ganz Palästina gegeben wurde. Er verteidigte das Monopol mit dem Hinweis darauf, daß es ohne dasselbe nicht möglich sei, das nötige Kapital aufzubringen. Samuel gab keine Auskunt't darauf, ob .die Maschinen und das nötige Material in Deutschland bestellt werden. Beteiligung des Joint N e w York. (J. C. B.) Auf der letzten Sitzung des Joint Distribution Committee hielt Ruthenberg ein ausführliches Referat über sein vielbesprochenes Projekt der Ausbeutung der Wasserkraft des Jordans, worauf die Leitung des ״Joint“ den Bc8ch 1 u 3 faßte, sich an der Verwirklichung dieses Projektes mit e i n e r S u m m c von 50 000 P f u n d unter folgenden Bedingungen zu beteiligen: Dem Jomt-Komitee müssen regelmäßige Berichte über den Fortschritt der Arbeit zugehen; das Gesamt kapital der Gesellschaft, die die Ausführung des Projektes in die Hände nimmt, darf nicht weniger als 75000 Pfund betragen; nicht weniger als die Hälfte dieses Ge- Samtkapitals soll außerhalb der Vereinigten Staateil aufgebracht werden, wobei der Londoner Economic Board für Palästina sich mit einem ansehnlichen Betrag beteiligt. Das Joint Distribution Committee beschloß auch, für das Ruthenberg-Projckt außer dem erwähnten Betrag in Zukunft keine weiteren Beträge zur Verfügung zu stellen. , Eine zionistische Erklärung L o 11 d o'u. (J. C. B.) Wie berichtet, hatte der englische Oberkommissar vo!1 Palästina, Sir Herbert Samuel, während seiner Rede vor den englischen Parlamentsmitgliedern auf die an iluv gerichtete Frage, ob Ingenieur Ruthenberg bei der Ausführung seines Planes der Ausnutzuiig der Wasserkräfte in Palästina aus Deutsch land Maschinen und Material .beziehe, keine konkrete Antwort erteilen können. Nunmehr bemühen sich einige englische Zeitungen, gegen das Ruthcnbcrg-Projekt wegen seiner angeblichen Bevorzugung deutsc 11 eil Materials Propaganda zu machen. Hierzu veröffentlicht die Zionistische Organisation, e i 11 e E r k l ii r u n g, in welcher ausgeführt wird, Ruthenberg habe in Deutschland Bestellungen in der Höhe von 10 000 Pfund für verschiedene elektrische Anlagen gemacht. Der deutsche Preis erreiche bloß die Hälfte der englischen Angebote für genau dieselbe Lieferung. Die besten Möglichkeiten wurden den englischen Firmen gegeben, ihre Angebote zu unterbreiten und ihre Preise zu ermäßigen. Es bestand durchaus der Wunsch, mit englischen Gesellschaften Kontrakte abzusdiließen; einige Bestellungen von Kupfcrdrabt wurden auch in England gemacht, trotzdem der Preis in anderen Ländern niedriger war. Die zionistische Erklärung geht dann auf die Einzelli ei teil des Projektes ein. Der erste Teil des Projektes betrifft finanzielle Ausgaben in der Höhe von 100 000 engl. Pfund und bezweckt die Schaffung von elektrischem Licht und elektrischer Kraft für die Stadt Jaffa, der jüdischen Vorstadt Jaffas Tcl-Awiw, für das arabische Dorf Ra mich und für die jüdische Kolonie P e t a c h T i k w a h , arabisches sowie j ii d i s c 11 e s Kapital ist in dem Unternehmen investiert, und beide Nationalitäten werden von seinen Erfolgen Nutzen ziehen. R 111111: n 1»e r g befindet sich gegenwärtig in A m c - rika, wo er sich bemüht, das nötige Kapital für sein größeres Projekt der Ausbeutung der Wasserkräfte des Jordantals aufzubringen. Für die ersten Ausgaben zur, Verwirklichung dieses Planes sind 800000 engl. Pfund erforderlich. Die Gesamtausgaben werden 2 Millionen Pfund betragen. 8000 Personen werden bei den Arheilen beschäftigt sein, Ruthenberg wurde seitens der palästinensischen Regicrung eine Frist von zwei J a h r c n gewährt, um die nötige« Summen aufzubringen und die Ausfiihrung des Projektes in die Wege zu leiten. Nach dem bestellenden Plan soll am Ausfluß des Jordan aus dem Tiberias-Sec ein Damm errichtet, ein Rloscivbassin und ein Bewässerungskanal ausgebaut, sowie die erforderliehen Anlagen von großen Elektrizitäts-Entwicklung»■ und Verteilungsstationeii errichtet weiden. Vor seiner Abreise aus England hatte Lord Northclil'fe eine längere Unterredung mit dem Obcrkommissar voll Palästina, Sir Herbert Samuel, deren Gegensland das Rüthenberg-Projekt bildete. Im Verlauf der Unterredung wurde auch die Frage der Verteilung der Aufträge zur Ausführung des Projektes berührt. Aus der arabischen Bewegung Das offizielle Organ der arabischen Delegation ״Ai Sa bah“ schreibt unter dem 8. Mai, daß die Detegation durch ihre Anwesenheit in London der arabischen Sache unzweifelhaft genützt habe. Die britische öffenfliehe Meinung sei jetzt darüber informiert, daß Palästina nicht von einigen wilden Stämmen, sondern von einer gebildeten arabischen Bevölkerung bewohnt sei. ״Wir haben festgesteUl, fährt der Artikel dann fort, daß wir unter den bekanntesten Männern Englands manchen Freund besitzen. Aber cs ist unmöglich zu glauben, daß Zahl und Einfluß unserer Freunde LloydGeorge oder Churchill dazu veranlass e 11 we rden, die B a l f o u r- Po 1 i - tik in Palästina aufzugeben.“ Das britische Parlament werde sich demnächst eingehend mit dem Palästinaproblcin beschäftigen und zu diesem Zweck Mitglieder der arabischen Delegation und zionistische Führer vernehmen. Die Delegation betont dann, daß das britische Parlament die Angelegenheit natürlich vom Standpunkt des britischen Interesses und nicht der absoluton Gerechtigkeit behandeln werde. Es erscheint deshalb zweifelhaft, ob cs der arabischen Delegation gelingen wird, ihre Gesichtspunkte als dem britischen Reich nützlich darzustcllcn. Am 9. Mai schreibt dieselbe Zeitung unter der Ueberschritt ״Taten, nicht Proteste“, daß weitere [,röteste dem arabischen Prestige schädlich sein würden. Niemand hal>c auf diese Proteste gehört. Dann fährt der Artikel fort: ״Die Türkei hat vor uns protestiert, aber man hörte nicht auf sic; Aegypten zürnte, aber England achtete nicht darauf. Dann knatterten die Gewehre in Anatolien, und Europa huschte sofort. Die Aegypter, zum Handeln gezwungen, nötigten die britische Regierung, ihren Wünschen zu entsprechen. Ebenso liegt cs bei uns. Nicht einmal in unseren Träumen Wollen wir daran denken, daß wir mit Klagen und Protesten unser Ziel erreichen werden.“ Der Artikel schließt mit einem Aufruf zur Organisation. In einem weiteren Artikel wendet sich ״Al Sabah“ an den König Hussein von *llcdschas mit der Aufforderung, einen panarabischeu Kongreß c i n zu berufe n , auf dem Palästina, Mesopo׳ tamien, Syrien, Libanon, Jemen, Hcdschas und die arabischen Kolonien in Amerika vertreten sein sollen. Diese Stimmen aus dem Lager der arabischen Dele- ,gation scheinen darauf hinzudeuten, daß man sich von der Fortführung der diplomatischen Arbeit, wie sie die Delegation in den letzten Monaten getrieben hat, kaum noch Erfolge verspricht. Es wird sich zeigen, welche Politik nun an Stelle der bisherigen diplomatischen Methode treten soll. Wir hoffen, daß der Aufruf zur Tat zu keiner Verschärfung der Gegensätze oder gar zu neuen Gewalttätigkeiten führen wird, sondern ln der Richtung friedlicher gemeinsamer Arbeit von Juden und Arabern in Palästina liegen wird. Kongreß der Orientvölker Ueber den Kongreß, den Delegierte von. Orient- Völkern nach Schluß der Genua-Konferenz in Genua abgehalten haben, wert len erst jetzt nähere Mitteilungen versandt. Präsident des Kongresses war ein Aegypter, Sekretär ein Vertreter von Syrien und dem Libanon. Die Beschlüsse des Kongresses fordern in Form eines Appells an die europäischen Völker die Abschaffung der gesamten M andat s i n st i tu t ion| fürden Orient, das Recht auf selbständige staatliche Konstitution der noch nicht organisierten orientalischen Völker, Entfernung curopäischer Truppen, Aufnahme derorientalischen Völker in den Völkerbund sowie Ausdehnung des in Genua geschlossenen Burgfriede ns paktes auch auf den Orient, ln den Diskussionen des Kongresses hat die Palästinafrage keine besondere Rolle gespielt. Die zweite Arbeiterkonferenz Palästinas Der Rat der jüdischen Arbeiter in Palästina hat beschlossen, die zweite jüdische Arbeiterkonferenz in Palästina für den 15. Juni nach Tcl-Awiw einzuhcrufen. Das erstemal tagte die Arbeiterkonferenz bekanntlieh zu Chantikkah 5öS0 in Haifa; damals wurde die Allgemeine jüdische Arbeiterorganisation auf profcsstoneller Grundlage geschaffen. Der Herausgeber der ״Morning Post'1 in Palästina Jerusalem, 21. Mai. Wie bereits gemeldet, hält sich jetzt in Palästina der Eigentümer der Londoner antisemitischen ״Morning Post“, Lord Apslcy, auf, um die Lage im Lande zu studieren. Lord Apslcy besuchte in Begleitung des Mitgliedes der palästinensisch-zionistischen Exekutive, Dr. Eder, mehrere jüdische Kolonien und würdigte in anerkennungsvollen Worten die von den jüdischen Kolonisten geleistete vorzügliche Arbeit. Lord Apslcy erklärte, niemanil in England widersetzc sieh der Einwanderung von Juden nach Palästina, die willens sind, das Laad zus am men mit den Arabern aufzubauen. Englische Lokomotiven für Palästina. Die englischt Fabrik Kitson tk Go. in Leeds hat acht dem palästinensischen Eisenbahnsystem sich unpassende Lokomotiven erbaut und bereits nach Palästina abgeltefcrt. Die Orthodoxen und die jüdische Arbeit. In Jerusalem wird seit einigen Wochen das große Waisenhaus Diskin gebaut. Die Mittel stammen von Spendern aus dem Auslände. Die Arbeit wird größtenteils von Nichtiuden durchgcfnJirt. Am 3.! Mai fand in Jerusalem eine Prolestvcisannnluiig jüdischer Arbeiter statt, welche sich in sehr scharfen Resolutionen dagegen wendet, daß die Leitung dieses streng orthodoxen Waisenhauses cs den Clialuzim in jeder Weise erschwert, bei den Bauarbeiten Beschäftigung zu finden. ,

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