Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 42 (26.5.1922)
- Date
- 1922-05-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Ir. 42 ״ו,;!'׳•!* Red, 1 Sdu■״■((. Id Mit. zitien;■ äßifiten" IMi'l!,,״״ «K oJ״ Jewis]! ESt'ln'iun Nr. 42 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 279 IC״ alulcre» ihren Platz beanspruchen. Das wäre eine 0|׳TC von größter Tragweite sie bedeutet auf der Seite ein:11 auch gefühlsmäßig stark ins Gewicht, flenilen Schnitt innerhalb der Zionistischen Organisation, |1J|K| sie bedcn'et ferner für letztere auch eine erhebja• zahlenmäßige Schwächung. Äber die Zionistische f )r,,anjs;1tk)«1 würde i!» einem Komitee, wo sie stets ge- Minden ist. den rechten, nationalrndikalen Flügel zu fn.irkicreii, auch ohnehin einen genug schwierigen Stand i jhen denn man braucht kein Prophet zu sein, um Li merken, daß die tintionalradikale Politik für Palästina?.Hier splendid isolation entgegengeht. Wenn der Modus 11fj Komitees zur Anwendung gelangt, so wird von. Xjicscr Isolation alsdann die gesamtzionistisehe Organi- ZrrUn betroffen werden, nach meinem Vorschlag da- Tslel|t׳״S''״cn kdiglicli der nationalradikale Flügel imicrhaib der en 1״T!zionistische״ Organisation, und was der Unterschied Wunsp’ P-olitiscl' und taktisch bedeutet, brauche ich hier nicht um f ■1 p'jiiszufülireii. Schon heule haben wir furchtbar darm |.l״(cr zu leiden, daß die Außenstehenden, Araber bestimmt »®<l Engländer, den Zionismus genau so nacli wrensaülr״,cl1 cxt|Cmsle״ Exponenten beurteilen, wie inan wertien [Vutschtand nach «len Alldeutschen beurteilt hat. 'ht norh"3i1r 1'hissen schon aus aulk:r|x>litischcn Gründen ti״ kLaret^u'r'11יc 11» ‘laß c*nc solche . Auffassung etwa verewigt :ses sicUi1,r|k "IK* das warc ״ac^ dem Modus des ״Komitees“ Ute ln,|jg!Miicll°s der Fall. Mein Vorschlag dagegen vermeidet zweifeln!?•;iiC Ecstlcßting■ und Abstempelung unserer Organisation rwoimcii fl"1' e'"c Besinnung, die sie /.war bisher vorwiegend ’cins.1״H..1Klamde1 hat, die sie aber vielleicht in absehbarer ich iibcifj1'״ doch m modifizieren aus politischen Gründen Verrt? i'Jiiasstmg nehmen wird. Mein Vorschlag macht die e״'e• sjelOfpiisal•0״ elastischer und politisch wandlungsfähiger, r 1'u'ntcr-l^1111 's* cr aber auch innenpolitisch von größtem *־sinmmg |''lltre״> we'l er w׳cder eine versöhnlichere Atmosphäre ier pr.ik-IN1•'^*׳ Art unserer Radikalen, sich mit dem tik!),-,,*Zionismus zu identifizieren, wird oft nur wegen dieser ״reu b<..!!]i!dcntifiziert1ng, nicht wegen der radikalen Gesinnung 1z, '011י11ח'^1ד1ש■ Genau so wie heute aus allen möglichen d' Nicht•!“* vor allenl alls politischen Gründen mancher von den dasfir1'*1*0 beeinflußte Natjonaldcutschc sich dagegen r m,1llH.ll|:!r.111hen wird, daß die Außenwelt Deutschland mit dadurch?pll*cr'cll identifiziert, genau so wie auch er nichts itive sich^W1 dessen nationalistische Oesinnung hat, sich aber!isatione!!!*״ Gefahren bewußt ist, die daraus entstellen, wenn dadurch, lMn Helffcrich etwa zum Exponenten des Deutschtums zt schon SBlnmt1 genau so gibt' es viele unter uns, die selbst Anspruch«?llt nationalistisch sind, sich aber mit aller Gewalt daß dirl^gcgeu sträuben müssen, daß aus dieser Gesinnung Mittel'’1״ l’artcklogma׳ gemacht wird, welches den Zionismus er ten. I>r er nicht, rarle bei!entralercj 1׳ Modus."' 11 haiipt-;ine Umch geh cn Außenstehenden gegenüber abstempelt. Sie werden :.durch aus politischen Gründen zu einer Kampfstellung :«!rängt, die gegen ihr Gefühl geht. Im Augenblick, 10 die. Radikalen sich bescheiden, innerhalb der zio- Mischen Rahmenorganisatioa nichts zu sein als dessen »er Flügel, welcher den anderen Flügeln gegenüber km besonderes Privileg besitzt, und dessen oft un '«onnene und übereilte Handlungen nicht mehr die >n kann. f 11'Verantwortung der anderen Gruppen tragen, im n, welche :glichen Augenblick wird die Bekämpfung des Radikalisi offiziU|',JS die heute den. Zionismus spaltet, aufhöreu, denn ׳anis.uk>:: *T' glaubt doch wold niemand, daß ein Zionist, auch ist, bcij|;!fn" er selbst weniger nationalistisch empfindet, die er nah«• 1:1llün;|R' Gesinnung als solche zu bekämpfen Lust hat dem daiVjp kann mir dann und nur dort der Fall sein,, wo liejcnigen j^c Gesinnung politisch gefährliche Rückwirkungen v.lcn da'!,S|i'auche״ läßt. Betone!:,; Doch an dieser Stelle ist es nicht meine Absicht, anii nicht 11,1c die Argumente• auszuspielen, welche für die eine soliden:ן Jcr die andere Form der Jewisli Agency ausschlag n!1 inner-';, lebend sind. Mir war nur wesentlich, klarzustvllcn, ilistischeijlaß hei deutlicher Aussprache auch hier eine gemein Zulässigl'W(• Plattform geschaffen werden kann, da das Ziel wie *l!'|f1n gemeinsames, ist. Zu welcher der beiden Formen ogar fhe Mehrheit daun entschließen wird, kann und lieh nicl1's|*ird dann nicht mehr eine ■Frage der Gesinnung, son idern il"j;cr״, wie erwähnt,, nur eine' solche der praktischen agen zu-1|01‘׳itik sein. elntrctct'.l - ״" ׳d ־‘’ln v du1atioiW |״a8Testament der Bdronin Salomon.von Rothschild r‘<r<«vdi‘■ri s• (J■ C. B.) Die kürzljrli verstorbene Baronin .tK!ן,^Gnschild hat in ihrem Testament beträchtliche Summen '• u!!s' ' |rG״|stcn mehrerer* wohltätiger und allgemeiner nützabfinae׳ •.säen Institutionen vermacht. Von jüdischen Wohlarbeite" f,;'1(:keitsa11stalten ^,ן!^ |aut tt*.m letzten Willen der radikale1׳ |:,ustorbe11en erhalten: Das Israelitische Wohltätigkeits- |.11mtee 2 Mill. Frcs., das Israelitische Kinderheim hin" dc-'fL , [:rcsder Pariser Rothschild-Hilfsfonds für weil s|r!1 r'l״,He.« Invalide und Altersschwache 250 000 Frcs., das ' ,• ,׳kid'!ie,'"״sc!1״ Heim für Arbeiter und Handwerker l(K)000־ rus K | anes, die Armen des 8. Bezirkes (welcher hauptsächlich '11(Ovirakifian e״ ist), ohne Religioiisimtcrsehicd 50 000 e״ u'n 3!*gemeinen Staats- und Wohltätigkeitsinstituttozu VtI m * t*'c Baronin testamentarisch vermacht: Ein Haus pleti D;1' «״cm großen Teil des Mobiliars samt 100 000 Frcs. ciß1‘1'■1,.)־ ,dem öffentlichen Unterrichts-Ministerium vermacht s'c*1lv1 .n 1'f1" *>as Louvre-Museum erhielt die Tabaksdosen- «Ier IG1'!(.11 ,1!',׳"K. die alten Waffen, Kristalle, Porzellane, »he 7 ■'tum UirI Leratnischcii Kiuistgegciiständc. Dem Mu- ׳ -t 11׳ d*c 1 I>nb- ,ur dekorative Kunst wurde ein Salon der Mine. "s 1 ,'rr-'r *usaromen mit einer Gohclinsaimnlung vermacht.?mu'k'd1־'Wik Pßc^cm wurden zugunsten folgender Wohltätig- 1 fur«n״״1!־cl,t״nkH'11 größere Summen bestimmt: 'Die >dlc'u WviJi fj f'e ׳und medizinische Fakultät erhielten je 50 000 Hilfwh. ״ u"hemittelten israelitischen Studenten und die die ־^.««Schaft für Kricgsverwundete je 50 000 Frcs., 1ij9 der Universität 25ÜOO Frcs., das Nachtasvl, 1i(l. (-^‘1’1׳r-lnstitut, die philanthropische Gesellschaft, [hlf^C^, chaft zur Fürsorge verlassener Kinder, die ö'Wzövdi *It *ör <Bc hinte'rbUebenen Angehörigen der si rcc. tau ‘,um SIU ,schließ1׳' jj Ro""1 le 1״ü|״‘. »steil "e״ Marine je* 30000 Frcs. . Jüdischer Schulvcrein Die Hebräische Sprachschule in Berlin Bericht Die Hebräische Sprachschule in Berlin hat mit dem Wintersemester 1021/22 das VII. Semester ihres Bestehens abgeschlossen. Die Schule wurde im Januar 1010 zu dem Zwecke gegründet, die ältere Jugend und die Erwachsenen der Kenntnis des Hebräischen näher zu bringen. Ein Bericht über die Tätigkeit der Schule und Näheres über ihre Richtlinien und Methode ist im April 1020 seitens des damaligen Schulleiters, Herrn Dr. Moses Smoira, in der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlicht worden. (Ein Somlerabdruck dieses Berichtes wird auf Verlangen vom Jüdischen Schulverein, Berlin C 19, Seydelstr. 3, zugeschickt.) Seit- 1er hat die Schule trotz aller Schwierigkeiten ihre Arbeit fortgesetzt. F.iue der Schwierigkeiten, die den Fortschritt der Schule hemmen, ist das Fehlen eines hebräischen Milieus. Es würde daher verfehlt sein, wenn man hei der beschränkten Anzahl der den Lernenden zur Verfügung stehenden Stunden einseitig die Konversation betonen würde, da die mit Mühe erworbcneu Spraclikciintnisse. aus Mangel an einen hebräisch sprechenden Kreis bald verloren gehen würden. Anderseils würden die Lernenden durch einen solchen Unterrieht zwar mit der alltäglichen Sprache bekannt werden, blichen aber ihrem Inhalte fremd, da sie keinen Zutritt zur Literatur erwerben würden. Die Einstellung auf reinen Literaturunterricht würde dagegen die lebendige Sprache umgehen und den Schülern nicht die Fähigkeit beibringen, jemals sich hebräisch verständigen zu, können. Es müßte daher ein Mittelweg gefunden werden, in der beschränkten Unterrichtszeit den Schülern lebendiges Hebräisch beiz.ubringen und sie durch die Auswahl des Wortschatzes tmd Lesestoffes so weit zu bringen, sich in die Literatur von selbst weiter hincinarbcitcn zu können. Auch hier fanden wir Hindernisse. Gleich für den Anfangsunterricht steht uns kein geeignetes hebräisches Lehrbuch in deutscher Sprache zur Verfügung. Wir bedienen uns der ersten 20—25 Lektionen des Rath, um wenigstens den Lernenden ein gedrucktes Verzeichnis von Vokabeln, einfachen Formentafeln und Uebungsstiicken in die Hand geben zu können, wenn auch diese in bezug auf Sprache und Inhalt nicht einwandfrei sind. Gehen wir dann zur Lektüre über, so empfinden wir den Mangel an punktierten neuhebräischen Büchern, die sehr spärlich vorbanden sind. Es ist aber nicht ratsam, unpunktierten Lesestoff früher als im 3. Semester zu nehmen, bevor die Schüler einen größeren Vokabelschatz besitzen und ihnen die grammatischen Formen geläufig sind. Eine weitere Schwierigkeit bietet sich in der ungeheuren Preissteigerung der Bücher und deren Knappheit auf dem hebräischen Büchermarkt. Kann man in den Unterstufen noch mit den errcichbarcn Büchern aus der jungen hebräischen Literatur und mit Hilfe der allerdings kleinen Scliulbibliothck zur Not auskommen, so macht sieh in den höheren Stufen eine fast unüberwindliche Schwierigkeit geltend. Wir besitzen in unserer Literatur fast keine Hilfsbücher für die Literaturschöpfungcn der zweitauscndjiihrigen Pc riode, die zwischen Bibel und der.jungen hebräischen Literatur liegt. Der Inhalt der in dieser Zeit gcschricbe . neu Werke ist aber für eine hebräische Durchbildung an sich von wesentlicher Bedeutung. Denn er enthält die geistige Entwicklung unseres Volkes in dieser langen Periode seiner Geschichte .und auch die Vorbcdingimg für die Entstehung unserer modernen Literatur, Für den ׳Lernenden, der diese Periode überspringt, ent■ steht eine unüberbrückbare Lücke zwischen der Bibel und der modernen Literatur. Auch in Hinsicht auf das Sprachliche sind die Stile so verschieden, daß dieses wichtige Zwischenglied nicht entbehrt werden kann und darf Diese Schwierigkeiten konnten zum Teil durch den Umstand überwunden werden, daß wir über gute Lehr■ Kräfte verfügen, die dank ihres Wissens und ihrer anerkennenswerten Anstrengung in der l.age waren, gute Erfolge herbeizuführen. Denn sie haben, besonders in den Stufen für Fortgeschrittene, die erwähnten Lücken im allgemeinen durch mündliche Erklärungen, Auseinandorsetziingen und Anführungen möglichst auszufüllen versucht. ' hu einzelnen und dies wird besonders die ahnliehen Schulen und Kurse anderer Städte Deutschlands interessieren -• ist folgender Stoff durchgcitomuu n worden (was auch als Antwort auf Anfragen von vcrschicdener Seite dienen mag). S t u f e la. (Klasse für Erwachsene'mit fünf Wochen■ stunden), Lehrer: Herr Kurt Colin: Das im Wint e r s e 111 e s t e r durchgcnö m m e ne Pensu m: Grammatik: Deklination des Nomens und Konjugation des Verbs in den gebräuchlichsten Bmjnnim und G’saroth. Uebungsstoff: Einiges aus Grimms •Märchen übersetzt von Cli. Krupnik. ׳-- Bibel: Bresehith' 22, das Buch Jona u. a. Schriftliche Uebilligen, lieber- Setzungen ins Hebräische, mündliche und schriftliche Nacherzählungen, Vorlesungen durch den Lehrer, Diktäte usw. - Das im S o m m cr seines t c ז durchzunehmende Pensum., (Lehrer: Herr Ar je Dörfler): Grammatik: Fortsetzung, — Grimm-Kru!»- nik und Lesebuch Hrakiiu-riseliouini 11. -• Bibelauswahl - - Konversation und Hebungen wie oben. Stufe I b. (Sdiülerklasse mit 4•/» Wochcnsttmdcn). Lehrer Herr Dr. Fritz Löwe nstei 11. Durc 11 gcno m m ener Stoff: Grammatik und liebungostoff wie oben. Bibel: Das Buch Jona, Ijjow 1 —2 und Thillim 137. Schriftliche und mündliche Ucbungcn wie in 1 a. — P e iisum für d a s S o m m crseracster (Lehrer: Herr Moses Goldmann: Grammatik, Fortsetzung.. — Uebungsstoff und Grimm-Knspnik. — Bibclauswallt. — Ucbungcn wie oben. > Stufe I c. (Schülerklasse mit 4'/j Wochenstunden). Lehrer: Herr Robert Sternau: Grammatik und Uebungsstoff wie oben. — Bibel: ljjovv 1 — 2 und 42 v, 7 17, Thillim 137, Schmueil, Kap. 0 14־. — Schriftliche und müiidlidie Hebungen wie oben. — Sommer- Semester: Die Klasse wird mit der Panallelklasse vereinigt. Stufe II a. ׳ (Klasse für Erwachsene mit 5 Stunden wöchentlich), Lehrer: Herr Goldmann.- Durchgenommener Stoff: Grammatik: Wiederholung und Fortsetzung. Lesebuch Prakim rischouim II. — Bibel: Bresehith 37, 30.18, 50, Sclunoth 1—8. Esther 1-—0, Jirmja 1. Auswahl aus den Sprüchen der Väter, Aufsätze und Uebuiigen wie in Stufe I, Uebcrsetzuitgcn ins Hebräische aus Goldsdimidt, Maasscr. Durchgenom• mener Stoff im I. Semester wie in Stufe I oben. — Stoff fürdasSotntnerscmcstcr: (Lehrer: Herr Goldmann): Prakim risclronim und Sefer haaggada (Schwilim hebräische Lese- und Unterriditshücher,11 ׳erausser geben vom Jüdischen Schulvcrein). — Bibelauswahl. Uebungen und Ucbcrsetzungen wie oben. Stufe II b. (Schülerklasse mit 4*/s Wochcnstunden)^ l-ehrer: Herr Ar je Dörfler. Durchgenom inener Stoff: Grammatik: Wiederholung und Fort- Setzung. — Uebungsstoff und Grimm-Krupmk. — Bibel: Ijjow 1- 2, das Buch Rutil und.Jona, Jihoschua 1.'— Vortcsungeii aus der Aggadoth-Sammlung von Bin-Gorkm. Aufsätze, Uebungen wie oben. — Durch genomineller Stoff im 1. Semester wie oben. Die Schüler dieser Klasse werden durch Ausscheiden von einigen mit Schülern anderer Klassen vereinigt. Stufe III a. (Sdiülerklasse mit 4>/3 Wochenshmden). Lehrer: N. Berggrün. Durchgenommener Stoff: Grammatik: Wiederholungen in der Formenlehre, die Wortfolge im I lebraischen, Negativ-, Koniiitianat-, Temporal- und Komparativsätze. — Prakim rischouim II und Vorlesungen aus der neuen Literatur (Schaloni-Alechcm, Hasakcn; Steinberg, Hattam, aus Agnon und Achati Haam). — Bibel: Bresehith 1—21.— Mündliche und sdiriftlidie Uebungen, Aufsätze usw. D u r c h g e 11 o m rn euer Stoff in den früheren Semestern: Grammatik: Deklinationen ■und Kotijugationen. — Prakim rischouim II. — Bibel: Ijjow 1—2, Mlachim I, Kap. 17—22, Sehnrath t—20, 24. 32, Bmidbar 13- 14. -״ Uebungen wie oben. — Diese Klasse wird mit Klasse IV vereinigt. Stufe 111 b. (Sdiülerklasse mit 4>/a Wöchenstunden). Lehrer: Herr Gold m a n 11. Durchgenommener Stoff: Grammatik: Wiederholungen. - Prakim rischonim II. - - Bibel: Bresehith 1 0, 11-13; 22-24, 27. 37, Mlachim I, Kap. 17—19. — Aufsätze, Uebungen usw. wie oben. — In den früheren Semestern: Grammatik: Deklinationen und Konjugationen. — Bibel: Das Buch Jona, Jecheskcl 37 v. 1—14, Thillim 23—24, 06, Bresehith 24, 37, 40 -41, Sehnrath 20. Mlachim I, Kap. 18. — Stücke aus der Haggada schel Peßaeli. — Uebungen. — S t o f f f ii r d a s So m m e r s e m e s t e r (Lehrer: Herr Dörfler): Prakim rischouim II, Bibelauswahl, Sefer Haaggada und Uebungen. Stufe IV. (Schiilcrklassc mit 4'/o Wöchenstunden). Lehrer! Bis Mitte Januar Herr Simon Kawidowitz dann Herr Berggrün. D ur c h ge no m m ener Stoff: Grammatik: Wiederholungen und syntaktisehe Uebungen.— Prakim risclioniin II, Vorlesungen aus Schalom Aledieni, Autobiographie; Steinberg, Agnon (aus ״Hannistaroth w’hannigloth“, Tkufa, Bd. 10). — Bibel: Jlicschua 1 -0, Tliillim 1, 23, 104. Jscbaja Kap. 6, v. 1—12. Aus der Haggada schel Pessach. — Miindiliche und schriftliche Ucburtgcn usw. — Du rchg c no m tu e ner Stoff in den früheren Semestern: Grammatik wie oben, Prakim rischouim II. — Bibel: Auswähl aus Bresehith und Sehnrath, Mlachim I, Kap. 3, v. 16—28, Kap. 17 22, Sefer haaggada (Sclnvilim). — Uebungen wie oben. So tn m ersemester: Lehrer: Herr Berggriin: Syntaktische und stilistische Uebungen im Anschluß an' die Lektüre. . Schalom Alechem, Werke, Bd. II (Kathricliin). Bibel: Auswahl aus Jeschaja. Konversation, Aufsätze, sonstige Uebungen, Vor. tesungen, י S t u f c V. (Klasse für Erwachsene mit 6' ■> Wochenstunden). Lehrer: Herr David Josef Bornstein. Durchgcnö 111 mener Stoff: Schalom Alechem, Werke, Bd. II, Kathrielim, ganz; Bialik. 2 Gedichte, Bibel: Schottin! (ganz) und Schnvuel I, Kap. 1—20; J'schaja I, v. 1 27, 2, v. 1 •I. 3 v. 1-15, 5 v. 1-16, 6 v. 1 13, II, 12, 13 II v. 1 27, 24 v. 1-16, 35, :10, 41 v. 8 20. Mündliche und schriftlidie Hebungen, Ucbcrsetzungen aus Grimms Märchen. — Lehrer: Berg grün: Aehad Haam: Mosche, Schi:»- nuj Arachin und Mussar l’iimi. —־ D u r c h g c 11 o m m e - 11er Stoff in den früheren So in e 91 c ri».: Prakim rischouim II, Grimm-Krupnik Märdien, Agnon, Mechamath hainmezik (ganz), B. Krupnik, Gere zedek, Berkowitz Erzählungen (Sclnvilim), Agnon, Meaggadoth Polin (Tkufa) Erzählungen aus Jchuda Steinberg, Perez und Aufsätze von Achad Haam und Klausner. Bibel: Auswahl aus den ersten, 4 Büchern Moses, Dwarini (ganz) mit Kaschi-Auswahl und jchosdvua. Thillim 1 3, 5-6. .8, 23, 27, 29, 33 37, 100 •■106, Ijjow 1-2. Aus dem, Sdiulchan-anich über Rosch-hasehana üsw., Sefer haaggada (Sclnvilim). Uebungen wie oben. Stoff für Soinmcrsemcster: (Lehrer: Herr Berggriin 5 Stunden wöchentlich): Mendele Macher sforim (Schwiliin) und Achad Haam (Bd.1V), Auswahl aus Jcsdiaja 11 und Jirmja. Konversation und Aufsätze -- Außerdem trägt Herr Bornstein 2 Stunden vöchont. lieh aus Bialik Gedichte und Pirke awoth vor. — Außer den genannten Klassen für Fortgeschrittene» haben wir׳ für das Somnierscmester 2 Anfängerklassen eröffnet. Programm wie oben. Lehrer: Herr Cohn und Herr Sternau. * Bei der Einführung ins Hebräische haben war uns nach folgenden Grundsätzen ׳gerichtet: Wir pflegen im ersten Semester ein/ttüheu: Das vollständige Verb in den gebräuchlichsten Binianim, nämlich in Kal und seinem Passivuni, dem Niphal, Fiel und dem ihm entsprechenden! passiven Bin ja» des Neuhebräischen, dem Hitlipael, dem Hiphil wie auch das gebräuchliche Partizip des Pual.