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Jüdische Rundschau · 1922-05-26 · Heft 42 (26.5.1922) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 42 (26.5.1922)
Date
1922-05-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 27« Infolge der Schawaoth-Feiertage and der daraaffolgcnden christlichen Pfingstfciertage kann die ״Jüdische Rundschau“ in den beiden kommenden Wachen nur je einmal erscheinen. Die nächste Nummer muß daher •nsfallen, und unsere Leser erhalten dafür: eine Doppelnummer am 31. Mai und 9 » ״ ״.Juni Oie nächste Nummer der ״Jüdischen Rundschau‘‘ erscheint dann wieder regelmäßig ab Dienstag, den 13. Juni. Ein Gedenktag Der 4. Sivan ist für die Zionistische Organisation ein Gedenkt;!!];, dem ein paar Worte der Erinnerung geziemen. A11 diesem Tage schuf vor 25 Jahren Theodor Herz! das erste Organ der zionistischen Bewegung: ״Die Welt“. Wie alles, was dem Genie Herzls sein Entstehen verdankte, trug auch die ״Welt“ *die unverkennbaren Spuren einer grollen Persönlichkeit. ״Unsere Wochenschrift ist ein Judenblatt. Wir nehmen dieses Wort, das ein Schimpf sein soll, und wollen daraus ein Wort der Ehre machen.“ Diese Worte, mit denen Mcr/I die erste Nummer der ״Welt“ cinleitetc, verkünden eine Sprache, wie sie bis dahin im öffentlichen Leben des Westjudentums -- soweit ein solches existierte noch nicht gehört war. Hcrzl verlieh der ״Welt“ die ganze Fülle seiner hohen schriftstellerischen und journalistischen Begabung. In der ersten Zeit redigierte er sie fast allein, kein Beitrag durfte angenommen werden, den er nicht vorher kritisch geprüft hatte. Auch spater noch, bis zu seinem Tode, galt seine Fürsorge dem Zcntralorgan der Bewegung. Immer wachte er darüber, dall Form und Inhalt des Blattes der Größe und der Würde der Bewegung entsprachen. Fast alle seine zionistischen Aufsiitzc, die Eröffnungsreden der Kongresse, Ansprachen!und Kundgebungen von ihm, erschienen zuerst in der ״Welt“. Was heute in den gesammelten ״Zionistischen Schriften“ Herzls als klassischer Besitzstand dm־ zionistischen Literatur vorhanden ist und als ein ewig frischer Born erhabenster zionistischer Weltanschauung quillt, hatte in der ״Welt“, lieber, der aktuellen Bcdeutung, jene lebendige, starke und unmittelbare Wirkung, die von Herzls Persönlichkeit ausging. Aber nicht nur den Reichtum seines Geistes und einen grollen Teil seiner Zeit widmete Herzl der ״Welt“, sondern auch grolle materielle Opfer brachte er für :ihre Gründung und Erhaltung. Dabei soll auch seines Vaters, Jakob 1 lerzl, nicht vergessen werden, dieses bescheidenen und tüchtigen Mannes, der am Abend seines Lehens iu freudiger und selbstloser Hingabe Jahre der Arbeit und bedeutende Geldopfer speziell für die ״Welt“ brachte. ״Die Welt“ begann drei Monate vordem 1. Zion i s t e n k o 11 g r e ß zu erscheinen. Für die puhliz. i s t i s c h e Vorbereitung des Kongresses wurde sic das wichtigste Organ. Ls galt nicht mir, die Zionisten in allen Ländern, die bisher miteinander in keiner Verbindung standen, auf den Kongreß vor/uherciten, sondern auch die Propaganda für ihn in die weitere jüdische Oeffentlichkeit zu tragen mul last not least Angriffe gegen den Kongreß abztiwehieu. Der Protest des deutschen Rabbincrverbaiides, der die Münchner Jüdische Gemeinde veraul,׳ißte, gegen die geplante Abhaltung des Kongresses in München ,Ver* Wahrung einzulegen, taiul jene unvergleichliche Abfertigung von llerzl, die in der ״Welt“ unter dein Titel ״Protestrabbiner“ erschien. Die Diskussion über den Kougreß wurde in der ״Welt“ durch einen gedankenreichen Artikel Herzls ein- JUIEDISCHE RUNDSCHAU geleitet. Die Tagesordnung des Kongresses, die Namen der angemeideten Teilnehmer, der denkwürdige Vorschlag Hermann Schapiras über den Jüdischen Nationalfomls, erschiene״ iu den ersten Nummer!, der ״Welt". Der Name des Blattes galt llerzl als Symbol für die Zerstreuung der Juden in der ganzen Welt. Für ihre weltweite Verbreitung war dies in der Tat ein durchaus passender Name. Schon int ersten Jahre erreichte die ״Welt“ einen Leserkreis, der sich auf alle von Juden bewohnten Länder der Erde erstreckte. Aenlierlich war sie das,Hand, das die Zionisten der ganzen Welt zus.unmenhielt und in ihren Spalten bot sie ein Spiegelhihi der Bewegung mit ihrem Wachstum, ihren Strömutigen, Kämpfen, Fortschritten und Erschütterungen. Ueber den Rahmen eines Parteiblattes hinaus war sic aber auch eine Chronik des lebendigen Judentums in allen seinen Erscheinungen und vielleicht die erste Brücke, die Ost und West verband. Welche Fülle von Material ist in den 18 Jahrgängen der ״Welt“ enthalten! Eine wahre Fundgrube für die Geschichtsschreiber des Zionismus. Ihren Charakter als repräsentatives Zentralorgan der Bewegung hat die ״Welt“ in all den Jahren ihres Bestehens beibehalten, wenn auch im Laufe der Zeit ihre redaktionelle Führung mancherlei Wandlungen unterworfen war. Eine Reihe von Zionisten, die heute in der Bewegung an leitenden Stellen tätig sind, haben in der ״Welt“ ihre publizistischen Sporen verdient. Der Weltkrieg, der in unserer Organisation so tiefgehende Veränderungen hervorgerufeu hat, hat auch dem Zentralorgan der Bewegung ein jähes, unerwartetes Ende bereitet. Sprachliche und sonstige Schwierigkeiten verhinderten das Wiedererscheincn der ״Welt“ in ihrer früheren Gestalt, so sehr die Exekutive der Gesamt- Organisation eines solchen repräsentativen Organes bedürfte. Die organisatorische Entwicklung in unserer Bewegung hat dazu geführt׳, daß allmählich fast jedes Land ein oder mehrere zionistische Parteiorgane besitzt. Es existieren heute etwa IGÖ zionistische Zeitungen und Zeitschriften in 20 verschiedenen Sprachen. Wahrlich, eine gewaltige Entwicklung im Verlaufe eines Vierteljahrhunderts! Wenn heute der Zionismus an der Schwelle der Verwirklichung steht, so dankt er dies nicht nur einer Reihe glücklicher Umstände, sondern auch den von ihm im Laufe einer 25 jährigen Arbeit geschaffenen Organen. Unter diesen soll an erster Stelle der ״Welt“ gedacht werden. Bestellt sic auch nicht mehr, so hat sie doch das erfüllt, was ihr Schöpfer Hcrzl von ihr er* wartete, als er am Schlüsse des erwähnten Vorwortes zur ersten Nummer schrieb: ״Die ,Welt‘ wird das Organ der Männer sein, die das Judentum aus dieser Zeit hinauf in bessere Zeiten führen wollen.“ Prag, im Ijar 5682. Adolf Pollak. Nr 42 Die Ernteergebnisse im Hungergtbiet Riga. (J. C. B.) Nach hier cingytroffcncn Berich* ten sind die, diesjährigen Getreideernten im Krimgebiet sehr zufriedenstellend und weisen gegenüber der Ernte des vergangenen Jahres \׳ine b e d e u l e n d c Verbesserung auf; Der Ertrag der letzten Winter- und Frülijahrscrnten läßt eine Linderung der Hungersnot mit Sicherheit erwarten. Demgegenüber scheint schon jetzt festzustehen, daß die Ernten in den Kreisen, Kic'w, Podolicn, Charkow, Jckaterinoslaw, K rc mc 111 sch 11 k , Nikolajew für die Bediirfiiissc der ansässigen Bevölkerung ganz und gar unzureichend sein werden. Der grolle Msggid*) Besprochen von Ernst Simon, Frankfurt a. M. Martin. Buber hat das gänzlich unverdiente Schicksal gehabt, populär zu werden. So ist er mißverstanden worden lind wird darum heute von vielen schon wieder ״abgclchnt‘‘, die einst iu ihm etwas wie ׳einen Propheten sahen. Der Irrtum steckte schon in dieser ersten Einschätzung, die aus tiefster Verkeimung quillt. Buber will gerade kein Prophet sein -- und sein ganzes Tiui und Schreiben zielt eben dahin, uns zu zeigen, daß cs heute keine Propheten in Israel gibt und geben kann, daß wir aber tätig und tapfer ausharren müssen. Deshalb hat er in flammenden Worten zum Zionismus aufgerufen, deshalb hat er jüdische Vergangen• heit wieder gegenwärtig gemacht. Wenn es uns für einen Angenblick gelingen wilR unsere Gegenwart mit dem: ruhenden, Blick des Historikers anz.tisc-heiv, so bemerken wir eine deutliche symptomatische Ärmlichkeit mit der Zeit der Romantik, die vor 120 Jahren dem nationalen Wiederaufbau des deutschen Volkes voranging. Ein Trieb zu saniinelu, zu ordnen, den Volksschatz zu bergen und ins Licht zu heben, und dies alles aus volkstümlichem! und nicht mir aus gclehrten! Antrieb zu tun, waltet in unser!! besten Mensehen: was die Brüder G r i m m, was A r n i in , I) r e «- tano und andere damals für ihr Volk geleistet haben, geschieht heute für uns durch R a w 11 i t z k i und B i a I i k, Bin Gorion und — nicht zum mindesten: durcli Buber. Das ungeheure Kulturgut der Vergangenheit wird geborgen und für den Neubau fruchtbar gemacht. Gegenüber dieser Tat soll zunächst einmal der Dank zum Worte kommen. י) Martin Buber, Der große Maggid und seine Nachfolge. Frankfurt a. M., Verlag der Liter. Anstalt Rütten & Loening. 60 M. je länger wir aber diesen Vergleich mit der Romnutik fcsthalten, um so mehr enthüllt er seine Unztilänglichkcit. Denn wenn wir auch als Nation heute eine ähnliche Phase durchschreiten wie 'das deutsche Volk vor 120 Jahren, so leben doch dien unsere einzelnen M ä n iv e r, die dieses Werk der Sammlung bereiten, heute und hier -- in dieser iinroiiiantischeu Gegenwart. Sie sind Menschen des 20. Jahrhunderts' und wollen nicht Juden des 1017 ״18 ״. Jahrhunderts sein. Aus diesem Widerspruch ergibt sich, soferrt er — wie hei Buber — ins Bewußtsein tritt -־ sofort eine scharfe Abgrenzung zum romantischen SammoUricb: Vergangenheit ist nicht, wie dort, Vorbild mul Surrogat׳!er Gegenwart, son- (lern ihr Korrelat und damit Unterpfand der Znkunft. Wir sollen uns nicht in sie hiriemfliichten, sondern sie ist uns gegeben und wird uns gewiesen, damit wir ausharren können. Diese Einstellung bedingt auch das Prinz.ip der Auswahl, von dem Buber sich bei seinen Uebersctzmigen, Nacherzählungen und Herausgaben leiten läßt. Dem Romantiker echten Geblüts ist ailes Vergangene schon deshalb erhaltenswert, weil es'zur Vergangenheit und damit eben auch zur Gegenwart seines eigenen Volkes gehört. Für Buber ist nur das Gültige gegenwärtig: nur das hebt er aus dem ungahciiren Vorrat heraus, was Bahnen für die Zukunft weist, indem cs Ewiges in' zciilidi'-bedingtcr Schale enthält. Das Kriterhim dafür findet er in nichts anderem, als wieder in seiner systematischen Ucberzeugung von Gott, Welt und Judentum, so daß ״Daniel“ — ״Tsdwiang-Tse“ -- die ״Drei Reden“ und der Chassidismus sämtlich in denselben Kreis seiner einen ungeteilten Persönlichkeit zusammciigefaßt sind. So will denn auch Buber nicht den Chassidismus als solchen erneuern,־ sondern weniger und mehr tun: seinen unsterblichen Sinngehalt herausheben und als Wegweiser der Zukunft zeigen. Weser Gehalt ist ihn!: die Selbst- Die NaiionaibibHothek in Jerusalem Interview mit Prot. Heinrich L0cutl Herr Prot. Heim ich Loewe war bekam;!® mehrere Monate in Palästina, um wegen Jes Neuh;, 1 der Bibliothek, zu deren Direktor er ausersehen ist, vj handlungcii zu führen. Nach Prof. Loewes Rudi. I nach׳ Berlin hat ein Mitglied unserer Redaktion ihn J beten, über seine Eindrücke und die Resultate s,׳; | Reise einige Mitteilungen zu machen. | Herr Prof. I.oewc äußerte sich folgendenna!■ s ״Ich habe die Bibliothek in einem u11gün*tiqrkf Zustande augetroffeii, als ich erwartet hatte. f>it• sind vor allem folgende: I. Der Raum ist;!ן,, nach keiner Richtung hin ausreichend. Das Hau, Ungeeignet gebaut. Es bildet de״ einen Flügel f; Hufeisens, das nicht misgebairt werden kann, weil; die anschließenden Grundstücke nicht rechtzeitig.);^ hat. Die Räume sind Längs! überfüllt. 1111 ganzen hat 11׳ Haus zwei Stockwerke. 1111 unteren befindet sich i,; ־ Biichermagazin und das Direktoiialziuimer nebst (•!!׳ ' schmalen Korridor, der gleichfalls mit Büchern angt.i!•“: ist. In dem’ Maga/ui stehen am Fenster grolle Ki.Jjmit Büchern, die als Schreibtische für die Beamten 11״;,'! So ist der Betrieb empfindlich behindert. Das /u; "j was fehlt; ist ein geschultes Beamtenpcrson.1l. l\׳r •*’ genwärtige Leiter, Dr. Bergmann, hat aufs Sehwe;! zu kämpfen, um geeignetes Personal zu bekommen, D mal ihm auch Hilfsarbeiter geschickt werden, deren A£|־ wähl der Bibliothcksleiumg entzogen ist und die manch:«' mehr an Material verderben als sic Nutzen Zum Teil allerdings ist das Personal sehr tüchtig, ,!,•f׳ im allgemeinen gibt es kein bibliothekarisch ״eschiüjj■ Personal. Der dritte Hauptgrund unserer Nöte irt i״, Fehlen eines ausreichenden Budgets. Das vom Kim! bewilligte Budget von 3000 Pfund' ist viel zu genT Aber auch dieses kommt nicht zur Auszahlung, jj ist bekannt, daß die (ich,älter der Beamten immer 1 Monate im Rückstände sind. Die kleinen Beamten;! Lehrer sind in Palästina vielfach verschuldet, und; gehört ein großer Idealismus dazu, unter solchen U hältnissen das Amt wciter/ufüliren. Die zentrale Grundfrage ist die Frage des Neubaus Dabei muß man grundsätzlich Volks- und wissemdit liehe Bibliothek voneinander scheiden. Im Lese*,1.11־, der heute nicht viel mehr als eine Lesehalle iur neuesten jüdischen .Zeitungen sowie für populäre belletristische Literatur ist, ist es iiinnöglidi, eine t\i* schaftlichc Arbeit zu machen, obwohl das Publikum allgemeinen gut erzogen ist. Das heutige Haus gehört der B’nei-Bri! Loge, die für diesen Zweck Spenden vom Au-Ia bekommen hat. Die Bücher gehören der Zionist« Organisation. Die Loge tülilt sich als Haushernn hält im Lesesaal regelmäßig ähre Sitzungen ab. Pros; in der Woche tagt der Beamten.at der log! 'ך Dircktorialzinimcr. unter dem man sieb mir ein klirr: Zimmerchen vor/ustellen hat. Jetzt wurde iu der I f| beschlossen, ,daß auch m>d1 eine Art Arbeitsnacli'U in der Bibliothek eingerichtet' werden soll, wodurch n| nur aufs neue der Raum beengt wurde, sondern es 4G unmöglich wäre, den Biichcrsehatz vor ungebetenen 1| sudtem zu schützen. Wir werden die Loge bitten 1mi־־»| wenigstens diesen Arbeitsnachweis anderswo uiiti'4 bringen. Auch gegen F e 11 c r s ״ e t',111־ r ist in ke;| Weise Sicherheit vorhanden. Die Regale sind galt/ fl Holz. Kürzlich hat es in der benachbarten Tachkem -..... -־־־.־~ Verantwortung des freien Menschen an Gottes Sdiidsj Wer diese Verantwortung fühlt und tätigt, erlebt ff ״ebram die gä ist di Bib U'l lUft׳ ־!ulen u1iiichc Wie bvk ״gimmt, Ü ärfitung ein : dir N־'!C sitatsbil /loiiistif .)״wissen* a. Heimat "ווי, um ein ' ...iiemlcs ,,erb des 1 je einen gr ״aj verwec nudicn. C ,״biedenc t ג ■der Stadt Auch am ,11״, entwe! :1111 auwei :hrer Sit/.« :;othek cm׳ . lirspnuiglM sollte. Id ■den. Er 1! je wurde! >t recht ab« ,.:ml 1g erdriit BibliotlK'k ׳״!; sic von t ist eine § wir über 1 ז die Volk* ״n werden, 4,1!!liehe Bib ,:ht, die inj :׳Jl liegt. £ •ilie und J -.1111• entwif :Inirger, י|!bische Eiert 4t schon a! :ו das Grab{ sihhili an |;■llung der \ :■’,te sielt n urtiers l.at)!!/ fände. I ״l'tis, ohne : kernt zu sei -t.ult hier ן Jthbrodten i jüd i 4 gefordert! ten Arabern j t! nnt ctirof : am diesen i| j ׳. Ich habe j 1 \ der Aral! i Im allgcj s Widersta1| , ז scheint, i; ttlligenz ein{ Minden, dazi .'■1י in die;! Mher Gelege 11Hur de« 1J“ der die j ..Men in | n* ligion und Judentum als wirkende Gegenwart. Die Vj׳nd glcidizeiß der Chasskiim ist nicht mehr, ist aber auch alle*. ■wi, der En| ein Beispiel seit! kann. JJauni seiner! In dieser Weh lebt die prästabilierte llarinoiw Legende. Führer und Volk, Zaddik und Cha*', ״passen“ zueinander, derselbe Strom gehl durch t| Herzen. Daher gibt es Prophezeiung, Wunder und 1•l lung. Niemand strebt da zu ergreifen, was cr J weiß - - jeder ״strebt zu ergreifen, was er weiß", j ganz wie es iu einem Lehrworte des Tschuang-Ts*’ fordert wird. Ls gibt keine Wahlen, sondern Walk. L; Entscheidungen, aber Entscheidung. Wer den rcd־;׳. Weg einmal hesehrittm hat, der kann im cinM1:1; nicht mehr irren. Nur die Versuchung seihst darf j־* Göttlichen nahen - das Suchen nicht mehr dem, der <״ , gefunden hat. Die Welt der Schalen, der Relativiiatc; | versunken; die der Verwirklichung erstanden, in der ‘;י,׳ Erleben auf nichts anderes bezogen wird als aut י| selber", wie es ״Daniel“ verspricht. י Und dies ist min das Besondere am Ginss'd1' daß wir wissen, A b r a h a 111 , d e r E ftg cI, des t*1 Maggid geheimnisvoller .Sohn, wurde 17:31 gehören, 1776 und war der Lehrer des Rabbi Seltnem Sa Es ist die Wirklichkeit, die Leibhaftigkeit der l-G die uns hier lebendig wird . diese Menschen ha ן In Zeit und Raum gelebt, wie, wir auch, haben | und Sinne gehabt, wie wir and!', haben gcsümlRl | geheiligt, Kinder gezeugt mul Frauen geliebt oder ן nachlüssigt, wie wir auch — und haben dabei und da:' | der Nähe Gottes gelebt. 177(1 — das ist uns ganz H bar nahe: Goethe ist seit kurzem in Weimar, Ko1!'־j und ,Voltaire leben noch, die Enzyklopädie ist ״״| im Erscheinen, Friedrich der Große hat sein f>rc!'| dtirdigesetzi und hält in Sanssouci Tafelrunde, M«1;| sohn lebt allgemein geachtet, doch zum Teil heftn! I wf Erd ein; M hat. Ui Dies isrf '׳ denen uns gelebt. 5 weil 111! 11׳»rische Heg Entstehung ''׳He״ Beisp! »'volles Sc• Dnd nun . ,rt'n Bube« l״ heschritt 1 der lg; ö'iHlären 1 א •11101־“ . die g'4111־ ’ I um Rq L"e k d o t 0 4j I Dieser Wj 1V!!' v1|״ Brai erzähltI ״ *‘׳יןGeschieht f J "!״Fische1 ' 'ire vo״, Mauer s0 g ® 7I״> stein. (.1 ״( il״b‘׳r 1104 11G'11", die fl;'1׳״in, Jsvimt Md Ule rorve 1 cs Mit wahrt .,Ich :

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