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Jüdische Rundschau · 1922-05-26 · Heft 42 (26.5.1922) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 42 (26.5.1922)
Date
1922-05-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
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U405Q, — Rcd•kUonaadalu8 Sonnt»! und Mittwoch ■»cbmitUf. -־־־ כח אייר- תרס״ב XXVII. Jahr!. oer Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm". t, f״**k Nr,: צ ׳■ Brholc׳ k«l״hnm1Q *iak 2 b H ) S25b{, a Nit. lg ז<| Mittel, pf lng'111 *at.r Wider Erfolg und Ausmaß der zionistischen Arbeit in Deutschland und in der ganzen Welt sind abhängig von der Stärke der die der Trägerin dieser Arbeit, der Zionistischen Organisation, zur Verfügung gestellt werden. Der Keren Hajessod hat die Aufgabe, die Aufbauarbeit in Erez Israel zu stützen, die Zionistische Organisation die Aufgäbe, die Wege dorthin zu ebnen. Starke zionistische Organisation und Arbeit im Galuth sind Vorbedingungen für erfolgreiche 1rra«»|Palästinaarbeit. Beschaffung der Mittel für Palästina, Bereitstellung und Ausbildung des Menschenmaierials, hat im Galuth zu ge- ~ "Ischehen. Kulturarbeit — hebräische Sprachbewegung — muß von der Zionistischen Organisation gefördert werden, soll nicht der i © E!Zusammenhang zwischen Galuth und dem neuen Palästina verloren gehen. Ein leistungsfähiges Palästinaamt ist nötigl Soziale Arbeit und Fürsorge dienen dem Aufbau jüdischen Lebens und damit des jüdischen Landes. Propaganda jeglicher Art muß die ißlltlglabseitsstehenden Kreise der Judenheit, insbesondere die Jugend, gewinnen. Alle diese Arbeit setzt eine schlagkräftige, in sich ge* ' iiihlossene Organisation voraus! Sie kann fruchtbringend nur sein, wenn nicht jeder Schritt gehemmt wird, nicht jede Möglichkeit Imausgenutzt bleiben muß aus Mangel an Geld und. Menschen. >1111111 Die Exekutive der Zionistischen Organisation verlangt von den Zionisten aller Länder für den Aufbau ihrer Berlin). *politischen Arbeit einen Sonderbeitrag. Die Aktionskomitee-Sitzung in Wien hat die Berechtigung dieser Forderung anerkannt. EBbblswi-Eis jetzt standen der Exekutive für alle ihre Aufgaben nur die Eingänge aus den Schekelsammlungen zur Verfügung. Sie!־eichen W weitem nicht aus, wenn die Arbeit erweitert und großzügig ausgestaltet werden soll 1 Der Geldbedarf der Zionistischen Vereinigung für Deutschland ist entsprechend der fortschreitenden Gelcjent* pfiertung gestiegen. Erkennen alle Zionisten die Notwendigkeit starker zionistischer Arbeit in Deutschland an, muß es ein Leickt es jsein, die Organisation so zu finanzieren, daß sie ihren Aufgaben gerecht werden kann- Die Zionistische Vereinigung für Deutsch* on ®!and ist auf Grund ihrer eigenen Finanzlage und infolge der berechtigten Geldforderungen der Exekutive gezwungen,, an alle Zionisten zu appellieren. Die Ziomstensfceuer ist der Fonds, aus dem alle Zweige unserer Arbeit gespeist werden. Die jZionistensteuer wird in Zukunft nicht nur die gesamten zionistischen Aufgaben in Deutschland finanzieren, sondern auch der Exekutive Mittel zur Durchführung der großen politischen und organisatorischen Arbeit geben. Wir appellieren ap Euch, Zionisten! Wollt Ihr, daß die Keren Hajessod-Aktion in Palästina fruchtbar werden soll, m. b. H.!dürft Ihr die Voraussetzungen für jede Arbeit dort nicht vernachlässigen. Es darf keinen Zionisten geben, der sich nicht im ״ *"».ס■!entsprechenden Verhältnis zu seiner Keren Hajessod-Zeichnung mit seinen Mitteln an der Zionistensleuer beteiligt 1 נייר דרא"' Jeder von uns trägt eine große Verantwortung!׳ »I Zionisten! Erfüllt Eure Pflicht gegenüber der• Organisation! Zahlt Zionistensteuer! Erhöht, verdoppelt, verdreifacht Eure bisherigen Zeichnungen! Der Landesvorstand: ןך׳ו Dr. Israel Auerbach Kurt Blumenfeld Dr. Arthur Hantke Dr. Siegfried Moses Dr. Walter Moses Dr. Arthur Rau R..A. Felix Rosenbiüth R.-A. .Max Strauss Max Kober Dr. Egon Rosenberg Max Wollstein er :?כיל או •ץ'צען געז Das Zentralkomitee: Alexander Adler-Wandsbeck J.-R. Dr. Bodenheimer-Köln R.*A. Dr. Dobrzynski-Beuthen E. Feist-Frankfurt a. M. Siegmar Ginsburg - Königsb erg Dr. Grüuoberg -Elberfeld Dr. Ernst Kalmus-Hamburg Ober-Ing. J. Landau-Dresden Dr. E. Lesser-Mannheim Dr. Prager-Cassel Dr. Jul. Itosenfold-Karlsruhe Dr. Hugo Schachtel-Breslau S. Schocken jr.־ Zwickau Dr. Hermann Stahl-Borlin Dr. Viktor-Wandsbek R.-A. Dr. Albert Baor-Borlin J. Boschwitz-Berlin Frau Dr. Drosol-Stettin Alfred Frank-Borlin M. Goldroiok-Beuel Dr. Sally Hirsch-Haiborstadt Dr. Kaufmann - Frankfurt a. M. Dr. G. Landauor-Cöln Dr. Fritz Löwonstein - Berlin Dr. Rabin-Breslau Zahnarzt Rothschild-Lübeck Karl Schloissnor- Hannover Dr. M. Smoira-Heid eiborg Dr. Walter Stein - Königsberg Jacob WoliF- Frankfurt a. M. Dr. Zadik-Hamburg Dr. Arnold Barth-Berlin Dr. Chamizer-Leipzig Dr. H. Epstein-Duisburg Dr. A. Fr&nkel-Marburg R.-A. Gionomann-Borlin R.-A. Dr. Jacobsohn-Breslau Loopold Landau-Hamburg R.-A. Dr, L andsborg-Wiosbaden Dr. M. Nussbanm-Nürnberg Dr. Frieda Roichmann-Woissor Hirsch b. Dresden Dr. Sandler Berlin J. Schnelling-Cöln Fritz Sondheimor-Frank furt a. M. Dr. Elia» Straus-München Dr. Welfheim-Erfurt

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